Buchreview: Buchstaben & Schriften

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Buchstaben & Schriften: 30 Alphabete zum Selbstgestalten (Affiliate Link)
Ein Do-it-yourself-Buch von Tony Seddon

Ich liebe Buchstaben!

Schriften sind ein Lieblingsthema von mir. Ich schreibe gerne von Hand mit schönen Stiften und Farben. In meinem Fundus sind Filzstifte mit Kalligraphiespitzen, verschiedene Füller, Reißfedern und andere Schreibwerkzeuge bis hin zum ganz breiten Ruling Pen und sogar einer Spritze (handelsübliche Version mit echter Kanüle), mit der ich gerne Wort-Bilder gestalte. Deshalb greife ich sofort zu, wenn ich irgendwo ein Buch zu individuellen Schriften sehe.

Das ist drin

Dieses Buch gibt eine kurze Einführung in Handschriftgestaltung. Es werden über 30 umfassende Alphabete vorgestellt, die von Designern, Künstlern und Illustratoren entworfen wurden. Die Hauptmerkmale jedes Alphabets werden genau betrachtet, um das Kopieren oder freie Umsetzen zu erleichtern. Außerdem werden Tipps zu passenden Kombinationsschriften und dem Digitalisieren eigener Schriften gegeben.

Mein Eindruck

Die Alphabete sind fantasievoll und kreativ. Es sind keine Standardschriften, die sofort an bekannte Schriften erinnern. Die Glyphen sind alle auf einem Raster gedruckt, was das Nachzeichnen auf dem gleichen Raster auf der jeweils gegenüberliegenden Übungsseite erleichtert. Die Schriften sind für kreative Gestaltungen, z.B. Cover oder Einladungen, Überschriften, Highlights etc. geeignet. Für solche Anwendungen sind schöne Anregungen enthalten.

Aktion Buntes 2014 von Blog www.meyrose.deDie Anleitung zum Digitalisieren der Schriften finde ich eher schwach. Wer die Programme zur Verfügung hat und die Anleitung umsetzen kann, bräuchte vermutlich die Anleitung nicht. Eine ganz einfache Anleitung zur Digitalisierung von Schriften habe ich Euch auch schon mal gezeigt. Die wäre nur mit so komplexen Glyphen teilweise überfordert. Meine eigene Handschrift seht Ihr übrigens zum Beispiel im Header und im Logo der Aktion #Buntes2014.

Fazit

Spannend für Liebhaber extravaganter Schriften, die Lust am Entwickeln eigener Handschriften haben.
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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Du bist, was Du bist

Letzte Woche habe ich das Seminar “Gestalten von Bewerbungsunterlagen” im bbw gegeben. In der Vorbereitung dafür bin ich in meinen eigenen Studienunterlagen auf das Zitat meines Dozenten Andreas Zehnder gestoßen:

“Das IMAGE entsteht aus der Ganzheit aller richtigen und/oder falschen Vorstellungen über Dich:

  • Du bist, was Du bist.
  • Du tust, was Du bist.
  • Du zeigst, was Du bist.
  • Du sprichst, was Du bist.”

Ein Ergänzung von mir: “Du trägst, was Du bist.”

Ob es um eine Bewerbung geht, ein Date oder das Leben im Alltag – zeigen Sie sich bitte, wie Sie sind. Ein wenig Anpassung macht das Leben leichter und kompatibler zu unseren Mitmenschen.  Wirkliches Verstellen funktioniert auf Dauer nicht.

Unsere Kleidung trägt sehr viel zu unserer Wirkung bei. Fragen Sie sich in der Umkleidekabine: Passt das zu mir? Bin ich das? Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Teil lieber im Laden hängen. Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl helfen können sind beispielsweise

  • Marke
    Converse passt nicht zu jedem und BOSS auch nicht. Noch nicht mal H&M passt zu jedem. Überlegen Sie, wie sich die Marke in der Werbung präsentiert und welche Menschen sie tragen. Und dann überlegen Sie, ob Sie dazu passen.
  • Stoffqualität
    Sie haben Materialien verdient, die hochwertig sind. Achten Sie darauf, dass Ihrer Kleidung anzusehen ist, dass sie sich gut anfühlt. Dann fühlen Sie selbst sich auch gut! Hochwertiges Material hat nicht immer mit dem Preis zu tun.
  • Verarbeitung
    Achten Sie darauf z.B. lose Fäden abzuschneiden, wenn die Ware nicht so optimal verarbeitet sein sollte. Es sei denn, Sie sind Typ Schlunzi. Dann passen auch die losen Fäden wieder.
  • Farbe
    Passt die Farbe zu meinem Farbtyp? Wenn ja, sehen Sie gleich umso besser aus.
  • Stil
    Bin ich eher ein sportlicher oder klassicher Kleidungstyp? Ein halbwegs in sich stimmiger Stil im Kleiderschrank macht das Leben leichter. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die viele Stilrichtungen mögen und zu denen vieles passt. Dann brauchen Sie einen größeren Kleiderschrank und mehr Zeit für die morgendliche Auswahl. Achten Sie bei der Auswahl sehr gut auf Ihre Stimmung, welcher Stil heute wirklich genau zu Ihnen und dem Anlass des Tages (oder Abends) passt.

In diesem Sinne: Tragen Sie, was Sie sind!