Buchtipp: Keine Angst vor Weißraum!

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Keine Angst vor Weißraum!: Ein Crashkurs in Print- und Webdesign (Affiliate Link)
von Kim Golombisky und Rebecca Hagen

Heute stelle ich Euch ein Buch vor, das nichts mit Mode oder Make-up zu hat. Bloggen geht nicht ohne Design. Die meisten Blogger, die ich kenne, verwenden Layoutvorlagen. Einiges lässt sich jedoch auch dort verändern. Außerdem lesen viele Freelancer und Selbständige meinen Blog, die ihr Werbematerial designen (lassen) und sich deshalb dafür interessieren. Keine Angst vor Weißraum! ist ein Crashkurs in Print- und Webdesign.

Dr. Kim Golombisky und Rebecca Hagen geben eine praktische Einführung mit konkreten Beispielen und Tipps zu guter und schlechter Umsetzung von Gestaltungsideen. Nach dem Lesen des Buchs wisst Ihr in jedem Fall, was im Gestaltungsbereich positiv umsetzbar ist und wovon Ihr besser die Finger lasst. Am besten gefällt mir die Übersicht der 13 Layoutsünden. Eine klare Übersicht, um etwas spätestens vor dem Druck nochmal zu überprüfen. Ansonsten behandeln die Autoren die Ideenfindung, Arbeit mit Rastern, effektvollen Einsatz von Farben, Auswahl und Einsatz von Schriften sowie Fotos und Grafiken. Zielgruppe sind Studierende und Auszubildende im Medien- und Gestaltungsbereich, Designer und PR-Verantwortliche.

Fazit

Ich habe bereits einige Bücher zu dem Thema gelesen und mich intensiv damit beschäftigt. Dieses Buch ist das Beste, was ich zum Thema Printdesign kenne. Es ist uneingeschränkt empfehlenswert. Einsteiger bekommen einfach umsetzbare Tipps – Fortgeschrittene arbeiten damit am Feinschliff und Profis sehen, dass sie es wirklich richtig machen.
___
Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde meinem Haushalt als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche => Zum Autorenprofil bei Amazon, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.

Buchreview: Fotografie für Journalisten

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Fotografie für Journalisten: Mit Tipps für Blogger und Onlinejournalisten. Randvoll mit Praxisbeispielen. Technik, Gestaltung, Verwertung u.v.m (Affiliate Link)
von Kay-Christian Heine

Zielgruppe sind laut Kay-Christian Heine Journalisten, die neben dem Schreiben auch “lernen möchten, ihre Texte mit eigenen guten Fotos zu ergänzen”. Für Blogger und Onlinejournalisten ist sind die Informationen über Aufbereitung und Veröffentlichung von Fotos im Internet gedacht.

Mich hat das Buch interessiert, weil ich regelmäßig Fotos in meinem Blogs veröffentliche und auch für Artikel von mir in Zeitschriften gelegentlich Fotos zur Verfügung stelle. Nun bin ich weder Journalistin (nur Gerne-Schreiberin, Co-Fachbuchautorin und Bloggerin) noch Fotografie-Anfängerin (Spiegelreflexkamera und Dunkelkammer im Keller seit Grundschultagen). Gespannt war ich auf die Besonderheiten & Tipps zur Fotografie in diesem Bereich.

Fotografie für Journalisten ist einfach und verständlich geschrieben und beginnt wirklich bei den Anfängen. Es wird z.B. erklärt, was Blenden und Belichtungszeiten sind und wie Fotos entstehen. Bei weiteren Fachbegriffen kann ich nicht beurteilen, ob Einsteiger abgehängt werden oder sie verstehen.

Heine gibt wertvolle Tipps für den Bildaufbau, die über die Drittelregel hinaus gehen. Beispielbilder zeigen positive und negative Bildgestaltungen in Komposition und Farben. Auch zur Motivwahl gibt es konkrete Beispiele, die detailliert ausgewertet werden.
Heine: “Die Fotos macht der Mensch, nicht die Kamera”. Ja – entscheidend ist, sich mit der Fotografie zu beschäftigen – teure Ausrüstung hilft nicht, wenn Ihr sie nicht bedienen könnt.

Das Kapitel zur Bildbearbeitung finde ich eher schwierig. Das Thema Bildbearbeitung ist mein eigener Schwachpunkt und die Lektüre hat mich auch nicht weiter gebracht. Seine Beispielfotos illustrieren zwar die Veränderungen durch die Bearbeitung – nur die technische Umsetzung im Grafikprogramm ist für mich der komplizierte Teil. Zur Bildbearbeitung schließe ich mich dem Autor in einem Punkt ganz klar an:

Wer gleich beim Abdrücken ein gutes Foto macht, spart sich die Bearbeitung.

Informativ ist das Kapitel zu rechtlichen Fragen wie Nutzungsrechten. Besonders wertvoll sind aus meiner Sicht dabei auch Hinweise auf Links zu Musterverträgen.

In einem Punkt ist der Autor etwas illusorisch: Er empfiehlt mehrfach ausdrücklich, eine Vertrauensbeziehung zu der zu fotografieren Person aufzubauen und dafür mindestens eine Stunde einzuplanen, bevor der Auslöser betätigt wird. Das ist leider aus meiner Praxiserfahrung völlig unrealistisch. Ich wünsche mir das auch anders – leider fehlt es aber einfach an der Zeit.

Ich bin selbst schon mehrfach im journalistischen Kontext von Profis fotografiert worden und habe mich dabei überrumpelt gefühlt. Aber leider ist für Fotografen und Interviewpersonen meisten einfach Zeit = Geld und beides knapp.

Fazit

Das Buch bietet viele kleine Tipps, die in der Praxis wertvoll sind – bei mir wieder mal an den Klebezetteln zu erkennen. Leider werden viele Aspekte nur kurz angerissen – was bei der geringen Seitenanzahl auch kaum anders möglich ist. Wer sich nach dem Lesen tiefer mit dem Thema Fotografieren beschäftigen möchte, wird weitere Bücher brauchen. Oder noch viel besser: Einen Praxiskurs belegen.

Fachbücher sind wegen geringer Auflage hochpreisiger als Belletristik – EUR 24,90 finde ich für 196 Seiten hier allerdings etwas viel. Mit EUR 5,00 weniger würde ich den Preis dem Inhalt gegenüber für angemessener halten.

___
Das Buch wurde mir vom Verlag O’REILLY (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchtipp und Blogtipp: Graphitti-Blog – Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link)

Den Graphitti-Blog habe ich gerade eben entdeckt und das Buch sofort bei meinem Liebling Amazon bestellt. Vielleicht bringt es mir Anregungen für Visualisierungen in Workshops und Seminaren.

Den Blog habe ich gleich auf der rechten Seite in die Blogroll mit aufgenommen und werde ihn ab jetzt regelmäßig lesen. Habe eben schon sehr gelacht bein Lesen der aktuellen Beiträge!

Du bist, was Du bist

Letzte Woche habe ich das Seminar “Gestalten von Bewerbungsunterlagen” im bbw gegeben. In der Vorbereitung dafür bin ich in meinen eigenen Studienunterlagen auf das Zitat meines Dozenten Andreas Zehnder gestoßen:

“Das IMAGE entsteht aus der Ganzheit aller richtigen und/oder falschen Vorstellungen über Dich:

  • Du bist, was Du bist.
  • Du tust, was Du bist.
  • Du zeigst, was Du bist.
  • Du sprichst, was Du bist.”

Ein Ergänzung von mir: “Du trägst, was Du bist.”

Ob es um eine Bewerbung geht, ein Date oder das Leben im Alltag – zeigen Sie sich bitte, wie Sie sind. Ein wenig Anpassung macht das Leben leichter und kompatibler zu unseren Mitmenschen.  Wirkliches Verstellen funktioniert auf Dauer nicht.

Unsere Kleidung trägt sehr viel zu unserer Wirkung bei. Fragen Sie sich in der Umkleidekabine: Passt das zu mir? Bin ich das? Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Teil lieber im Laden hängen. Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl helfen können sind beispielsweise

  • Marke
    Converse passt nicht zu jedem und BOSS auch nicht. Noch nicht mal H&M passt zu jedem. Überlegen Sie, wie sich die Marke in der Werbung präsentiert und welche Menschen sie tragen. Und dann überlegen Sie, ob Sie dazu passen.
  • Stoffqualität
    Sie haben Materialien verdient, die hochwertig sind. Achten Sie darauf, dass Ihrer Kleidung anzusehen ist, dass sie sich gut anfühlt. Dann fühlen Sie selbst sich auch gut! Hochwertiges Material hat nicht immer mit dem Preis zu tun.
  • Verarbeitung
    Achten Sie darauf z.B. lose Fäden abzuschneiden, wenn die Ware nicht so optimal verarbeitet sein sollte. Es sei denn, Sie sind Typ Schlunzi. Dann passen auch die losen Fäden wieder.
  • Farbe
    Passt die Farbe zu meinem Farbtyp? Wenn ja, sehen Sie gleich umso besser aus.
  • Stil
    Bin ich eher ein sportlicher oder klassicher Kleidungstyp? Ein halbwegs in sich stimmiger Stil im Kleiderschrank macht das Leben leichter. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die viele Stilrichtungen mögen und zu denen vieles passt. Dann brauchen Sie einen größeren Kleiderschrank und mehr Zeit für die morgendliche Auswahl. Achten Sie bei der Auswahl sehr gut auf Ihre Stimmung, welcher Stil heute wirklich genau zu Ihnen und dem Anlass des Tages (oder Abends) passt.

In diesem Sinne: Tragen Sie, was Sie sind!