Anzeige – Der Traum vom Ankleidezimmer

Schuhschrank

Welche Frau träumt davon nicht? Ein begehbarer Kleiderschrank oder gar ein ganzes Ankleidezimmer hat das größte Potenzial für Überblick und individuelle Ablagesysteme. Wer noch Inspiration mit Fotos und Ideen für ein Ankleidezimmer sucht, findet die => hier (Werbung). Im Juni 2015 habe ich Euch 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung gegeben. Das Thema nehme ich jetzt anhand Euer Kommentare zu dem Artikel nochmal auf. Kommentarerfolgskontrolle sozusagen. Und es gibt Tipps zur Schuhaufbewahrung.

Shop your closet

Als Kommentar und einen eigenen Beitrag schrieb LoveT, dass sie sich mal wieder mehr Überblick verschaffen wollte über den Inhalt und mehr Bestandskleidung tragen möchte. Wie sieht es aus? Hat das Shoppen im Kleiderschrank funktioniert? Falls nicht, empfehle ich wirklich eine komplette Kleiderschrankinventur für den absoluten Überblick. Auch wenn mehrere Sachen auf Bügeln übereinander hängen ist es gut, die alle halbe Jahr zu sichten, damit man alles kennt, was sich im Fundus befindet.

Ab zum Upcycling

Sieglinde wollte ihre überzähligen Sachen aussortieren und einer caritativen Organisation spenden, die Upcycling mit oder aus den Sachen macht und dann die neu entstandenen Sachen verkauft. Solche Sachen habe ich letzte Woche in einem Laden gesehen und war beeindruckt. Am schönsten finde ich es, wenn es Hosen Röcke werden oder aus Blusen Kleider. Schon als Teenie habe ich aus alten Jeans mit kaputten Knien kurze Miniröcke gemacht … oder meine Mutter machen lassen :) . Jetzt würde ich gerne wissen, wie der aktuelle Stand dazu im Hause Graf aussieht.

Aus 1 mach 2

Dank Auszug von Sohn 2 hat Sabine ein Zimmer hinzu gewonnen und die Kleider ihres Mannes dahin ausquartiert. Wenn ich den Kommentar im Juni richtig verstanden habe, stehen ihr jetzt zwei Kleiderschränke in einem Raum zu Verfügung. Da frage ich mich, ob das was an der Ordnung verändert hat und ob beide übersichtlich sind oder wie auf wundersame Weise ganz schnell voll? Kleider vermehren sich ja phasenweise wie gelingender Hefeteig … Beim aktuellen Stand möchte ich bitte Mäuschen sein und mal gucken dürfen.

Schuhe, Schuhe, noch mehr Schuhe und wohin damit?

Frau Rotlilie hat im Kommentar um Tipps zur Schuhaufbewahrung gebeten. Was tut Schuhen gut und wie kann man Ihnen ein gutes Zuhause bieten? Schuhe brauchen Pflege. Alle Schuhe mögen von Straßendreck befreit werden. Lederschuhe mit einer festen Bürste, Glattleder verträgt auch mal einem feuchten Lappen, Leinenschuhe und Sneaker können zur Not in die Waschmaschine (was je nach Kleber und Gummi auch mal schief gehen kann, also bis zum Äußersten damit warten), Gummistiefel einfach unter den Wasserhahn. Das fördert nicht nur die Hygiene im Schrank, sondern beugt auch dauerhaften Flecken und Tragespuren auf den Schuhen vor.

Bei der Aufbewahrung mögen Schuhe Luft. Ob die Schuhe in den Originalpappkartons im Regal aufbewahrt werden – dann gerne mit Foto davon außen am Karton zur Wiedererkennung – oder lose im verschlossenen Schrank ist dabei egal. Nur legt sie bitte nicht in Plastiktüten oder fest verschlossene Plastikkisten, weil sie darin schimmeln können. Bei hochwertigen Schuhen und Handtaschen sind beim Kauf Stoffbeutel dabei, sogenannte Staubbeutel, die für Lagerung und Transport auf Reisen verwendet werden. Die tollsten davon meine Cowboystiefel. Es gibt für jeden Schuh einen einzelnen Beutel, der in der Form der Stiefel gestrickt ist.

Da ich meine schmutzige Wäsche nicht im Kleiderschrank sammle sondern separat, finde ich eine getrennte Aufbewahrung der Schuhe von sauberer Kleidung logisch. Hängeschubfächer, die man an der Kleiderstange befestigen kann, kommen mir also nicht in den Kleiderschrank. Es sei denn, es wäre ein separater Schrank dafür. Meine Schuhe lagern in zwei Schuhschränken im Eingangsflur, ein paar stehen bei einer Jackenkleiderstange in der Garderobenecke. Wenn die Hängeschubfächer offen im Raum sind, würde ich die Schuhe darin in Staubbeuteln lagern.

Wer fragt sich jetzt, warum mein Mann nicht einen der zwei Schuhschränke im Eingangsflur benutzt? So war es beim Kauf nämlich gedacht. Aber leider, leider passen keine Herrenschuhe in der Länge in den Schrank :) und das haben wir leider, leider erst nach vollständigem Aufbau und Anschrauben an der Wand gemerkt … da konnte ich die leider, leider nicht mehr zurückgeben. Hätte Ihr doch auch nicht versucht, oder? :)

Die Schuhschränke sind von unten belüftet, so dass die Schuhe trocken und staubgeschützt lagern können. Von ganz offener Lagerung in einem Raum mit Fenster rate ich ab, weil mir die Schuhe dann zu sehr einstauben und zu viel Licht bekommen. Schuhe verbleichen im Sonnenlicht. Das kennt Ihr sicher von Ausstellungsstücken aus Schaufenstern oder vor Schuhgeschäften.

Im zum Glück trockenen Keller verwende ich eine ausrangierte geölte Kiefernholzkommode für die Schuhe, die gerade nicht Saison haben. Weil die Schubladen luftig sind und komplett aus Echtholz fühlen sich die Schuhe darin wohl. Am wichtigsten sind der Schutz vor Staub und Licht sowie Belüftung gegen Schimmelbildung.

Mein Traum ist so ein Schuhschrank wie Carrie ihn von Mr. Big in der Wohnung am Ende von Film Sex and the City 1 vorfindet. Wenn mir also mal der Traum eines begehbaren Kleiderschranks erfüllt wird, gibt es unter Garantie einen riesigen Teil für Schuhe dabei!

Wie bewahrt Ihr Eure Schuhe auf? Was habt Ihr für Tipps dazu?

Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich von Homify beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Anzeige – 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung

Kleiderschrankinhalt_Ines_Meyrose_fuer_graphitti-blog.de

Ob wir viel oder wenig im Kleiderschrank haben, spielt bei der Aufbewahrung keine Rolle. Hauptsache ist, dass wir den Überblick über unseren Fundus haben, damit wir alles nutzen können. Dabei hilft zum einen die regelmäßige Kleiderschrankinventur, zum anderen das passende Ablagesystem. Für den Graphitti-Blog habe ich vor einiger Zeit mal diese Grafik zum Inhalt der meisten Kleiderschränke gebastelt. Das Pareto-Prinzip soll für Euch und nicht mit Euch spielen. Wenn Ihr es also geschafft habt, die Schrankhüter wiederzubeleben oder aus dem Haus zu schaffen und nur noch Sachen zu besitzen, an denen Ihr Freude habt, geht es an das Ablagesystem.

Träumen ist erlaubt …

Wie die meisten Frauen träume ich von einem Ankleidezimmer. Die Realität sieht anders aus. Der Kleiderschrank steht im Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist der letzte Raum im Haus, dessen Möbel seit dem Einzug ins Haus 2003 und dem damit verbundenen Zusammenziehen mit meinem Mann noch keine Auffrischung erhalten hat. Was bedeutet, dass der Stil 1990er-2-Haushalte-Mix ist … Hach wie schön wäre ein neues Schlafzimmer (Werbung) … Da die Prioritäten aber bisher auf dem Kleiderschrankinhalt und nicht seiner Form liegen, wird also vorerst weiter mit dem Bestand gearbeitet. Bei Homify habe ich allerdings schöne Räume gesehen, die mich bereits auf Ideen bringen …

Kleiderschrankordnung mit Holzkleiderbügeln Bumerang von IKEA

10 Tipps für den Überblick im Kleiderschrank

  1. Hängt möglichst viele Sachen auf Bügel. Natürlich auf passende Bügel, die die Schulterpartien der Kleidungsstücke heil lassen. Warum? Für mehr Überblick! Ihr seht mehr vom Einzelnen Kleidungsstück, als wenn diese zusammengefaltet gestapelt liegen. Es rutscht auch nicht so leicht etwas dazwischen oder nach hinten aus dem Blickfeld.
  2. Holzkleiderbügel Bumerang von IKEAKauft für den ganzen Schrank gleiche Bügel. Wenn alle Bügel gleich sind, mindestens auf einer Kleiderstange, hängen die Sachen alle in derselben Höhe. Das sieht gleichmäßig aus und Ihr könnt schon auf der Stange Unterschiede in Längen und Breite der Kleidung sofort erkennen.
  3. Auf Bügel gehören auf jeden Fall Blusen, Hemden, Blazer und Kleider. Ich empfehle auch T-Shirts und Hosen auf Bügel zu hängen. Für Röcke verwendet ggf. Spezialbügel, die dann aber auch alle bitte nebeneinander hängen.
  4. Bei Strickwaren wie Pullovern und Cardigans kann man geteilter Meinung sein, ob die besser hängen oder liegen. Hängen bietet mehr Überblick, schadet aber bei schweren Stücken der Ware, denn die Maschen hängen sich dann aus. Wichtig ist dabei sehr, dass die Schulterbreite von Bügeln und Strickwaren zusammenpassen, damit sich keine Beulen hineinhängen. Weil ich da eher vorsichtig bin, dürfen meine Strickwaren zusammengefaltet in Fächern liegen.
  5. Am übersichtlichsten finde ich die Sortierung nach Art der Kleidung. Eine Stange Hosen, Shorts und Röcke, eine für Blazer, Blusen und Shirts und eine für Kleider, die auf alle Fälle frei mit dem Saum über dem Boden schweben müssen. Innerhalb der Art sortiere ich erst nach Farben und dann nach Längen. Feste Kombinationen zusammenzuhängen hat den Nachteil, den Blick auf Kombinationsoptionen zu verstellen.
  6. Anlasskleider, die Ihr nur selten tragt, könnt Ihr mit speziellen Schutzhüllen verpacken. Bitte nicht in der Plastikhülle der Reinigung lassen. Ihr wisst nicht, was für Chemie in der Folie ist und sie ist nicht luftig genug. Das die Bügel aus der Reinigung wieder zurück oder in den Müll gehören, brauche ich nicht zu betonen, oder? Sie sind viel zu schmal und beschädigen damit auf Dauer die Kleidung beim Hängen mit Abdrücken.
  7. TücherschubladeFür Tücher und Schals gibt es viele Aufbewahrungssysteme, über die ich schon mal geschrieben habe und es in den Kommentaren zu dem Beitrag auch klasse Anregungen gibt => siehe Beitrag zur Tücherschublade. Wichtig ist auch dabei, dass Ihr alle Tücher sehen könnt – möglichst in brauchbarer Höhe mit Tageslicht.
  8. Unterwäsche lege ich einfach lose in Schubladen. Wer weniger Platz hat, legt sie am besten ordentlich zusammen, weil sie dann weniger Platz braucht.
  9. Strumpfhosen und Leggings liegen wie die Tücher nebeneinander, so dass ich die schmale Seite sehen kann und einen Überblick über die Farben habe.
  10. Socken und Strümpfe finden sich am besten in kleinen Fächern wieder. Ich nehme offene Schuhkartons zur Untergliederung einer großen Schublade. Es gibt je einen Karton mit Baumwollsocken, dünnen Kniestrümpfen, Baumwollkniestrümpfen, Sneakersöckchen und dicken Woll- bzw. Sportsocken. Das Einräumen nach der Wäsche macht zwar etwas mehr Arbeit, aber das schnelle Finden der passenden Socken im morgendlichen Halbschlaf macht das wett.

Wo steht Euer Kleiderschrank? Träumt Ihr auch von einem Ankleidezimmer?

Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich von Homify beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Schal, Tuch & Co – aber wo?

Tücherschublade

Wer sich gerne etwas um den Hals bindet, kennt das Lagerproblem für die schönen Stoffe: Egal, wie man Schals und Tücher jedweder Größe aufbewahrt, hat es seine Vor- und Nachteile. Man kann sie legen, hängen, falten, knautschen, aufrollen, knäueln.

Da ich seit meiner Jugend eine eher größere Menge an Schals habe, kenne ich die Vor- und Nachteile verschiedener Systeme. Bei mir hat sich die Lagerung in einer Schublade bewährt, die ich Euch schon mal gezeigt habe =>zum Artikel. Nun sind seit Juni 2012 die Tücher mehr geworden und die Kleiderschrankschublade auf dem Foto wurde etwas arg vollgestopft damit. Das mögen die Tücher nicht, weil die dann knautschen, und ich nicht, weil ich dann nicht den vollen Überblick habe.

Taschen vs. Tücher

Bisher hatten meine Handtaschen eine eigene Kommode. Die mussten sie jetzt räumen und den Platz mit den Tüchern tauschen. Sie haben es überlebt :) . Jetzt sind die Tücher zusätzlich dichter am Fenster und ich habe einen besseren Einblick. Bei mir seht Ihr, dass ich die Tücher und Schals in gefaltet im Hochkantformat lagere. Ihr könnt Euch das so vorstellen, als ob ein Stapel um 90° zur Seite gekippt wird. So als ob Ihr Bücher in die Schublade legen würdet und dabei die Buchrücken betrachten würdet. Bei dieser Art der Lagerung habe ich maximalen Überblick und es entstehen wenig feste Knicke im Stoff. Wenn ich eins entnehme, bleiben die anderen glatt liegen.

Andere Schränke – andere Sitten

Ich kenne noch folgende Lösungen, die in unterschiedlichen Ausführungen existieren

  • Tücherbügel
    Die gibt es z.B. immer mal wieder bei Tchibo oder Amazon. Da sind Löcher im Bügel, durch die Tücher gezogen werden und dann im Schrank hängen. Vorteil: Überblick, wenn die Tücher nebeneinander auf dem Bügel sind. Nachteil: Knautschstelle am Bügel und man braucht Platz zum Aufhängen des Bügels mit voller Tuchhängelänge.
  • Hängeaufbewahrung
    Diese hier hat meine Freundin bei IKEA gerade entdeckt: http://m.ikea.com/de/de/catalog/products/art/70108912/ (Danke für den Link). Das Prinzip ist das gleiche wie bei den Bügeln, nur dass es wie mehre Bügel untereinander ist. Nachteil: Die Tücher unten und in der Mitte dürften ziemlich verschwinden. Vorteil: Nur eine Art Bügel im Schrank. Mir wäre das erheblich zu unübersichtlich. Ich müsste immer das ganze Teil aus dem Schrank nehmen für den Überblick und das wäre mir jeden Morgen zu mühsam und auch zu schwer. Tücher haben an gewissen Mengen auch ein ziemliches Gewicht.
  • Stapel
    Man kann die Tücher einfach auf ordentlich gefaltete Stapel legen, wie z.B. T-Shirts im Laden. Aber das klappt nur bei halbwegs ähnlichen Formaten und wenn man eins einfach herauszieht und nicht immer den Stapel komplett anhebt, verrutscht der Stapel und es verschwinden im Lauf der Zeit einige Tücher nach hinten. Zumindest bei mir … für den Überblick ist das aber trotzdem eine gute Idee, wenn man das mit der Ordnung schafft.
  • Wühlschublade
    Einfach rein damit. Wenn man die Tücher einfach alle lose, fluffig hinein wirft, entstehen zumindest keine harten Knickkanten. Nachteil: Der Überblick hält sich in Grenzen und gerade kleine Seidentücher verschwinden gerne so weit unten, dass sie in Vergessenheit geraten. Die Tücher bleiben außerdem eher nicht glatt. Vorteil: Keine Arbeit mit dem Zusammenlegen. Wenn man die Tücher vorher zusammenknäuelt, so wie einige Tücher in Geschäften auch in Kästen liegen, hat man mehr Überblick – aber das funktioniert nur für welche, die kraus getragen werden.
  • Hosenbügel
    Größere Tücher können mit Klemmbügeln zusammengefasst werden, was nach der Entnahme mühsam wieder aufzuhängen ist. Oder sie können über einen Hosenbügel gelegt werden, was ich auch eher mühsam finde. Wenn man wenige Tücher über einen Hosenbügel hängt, funktioniert das bestimmt ganz gut. Das geht aber nur, wenn viel Platz auf der Kleiderstange dafür vorhanden ist. Wer über einen großen, vielleicht sogar begehbaren Kleiderschrank verfügt, kann auch damit klarkommen.
  • Originalschachteln
    Besitzer feiner Exemplare, die vom Hersteller in Pappschachteln in Seidenpapier eingeschlagen ausgeliefert werden, lagern diese auch gerne direkt darin. Für mich ist das nichts, weil mir der Überblick fehlt. Wer seine Schuhe gerne in Schuhkartons lagert (vielleicht mit Fotos auf der sichtbaren Front), wird auch dieses System vermutlich mögen.

Wie lagert Ihr Eure textilen Schmuckstücke?