Buchreview: Street Style Hamburg

Werbung – Rezensionsexemplar

Street Style Hamburg
von Ksenia Lapina und Mario Tino vom Streetstyle-Blog fashionjunk

Ausgerechnet über einen Seite-1-Teaser in der peinlichen Zeitung mit 4 Buchstaben, an der ich an der Tankstelle auf dem Weg zur Kasse vorbei schlenderte, bin ich auf dieses neue Buch aufmerksam geworden. Der Junius Verlag war dann so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

Getreu dem Motto Nicht “Kleider machen Leute”, sondern “Leute tragen Kleider” zeigt das Buch Street Styles von Hamburg Straßen – von chic bis shabby, von multikulti bis hanseatisch.

Das Buch zeigt auf über 200 Fotos, die nur mit minimalem Text auf Deutsch und Englisch illustriert sind. Der Fokus liegt eher auf Paradiesvögeln als bei klassischen Looks – aber die sind ja auch spannender anzusehen. Mir haben die Fotos mal wieder Mut gemacht, mich auch noch mehr weg vom Mainstream zu begeben.

Das Hamburg zu den verschiedenen Stadtteilen gehörende Uniformen hat, bleibt sicher keinem Bewohner und Besucher dieser Stadt verborgen. Von der Eppendorf-Schickse, der Schanzen-Trulla, dem Öko-Ottenser bis zur Barmbeker Normalofrau ist alles anzutreffen. Lustig finde ich, dass auf den Fotos tatsächlich schwer zu erkennen ist, aus welchem Stadtteil die Personen sind bzw. wo sie fotografiert wurden. Einige passen in meine Denkschubladen – andere gar nicht. Und auch das finde ich an Hamburg(-ern) so schön: Irgendwie geht dann doch überall alles. Und am schönsten ist: Alle fotografierten Menschen haben positive, fröhliche Gesichter.

Fazit

Modeinteressierte Männer und Frauen auf der Suche nach extravaganten Kombinationsinspirationen werden Freude an dem Buch haben.

Die hochwertige Aufmachung trägt ihren Teil dazu bei. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Bildbeschreibungen seitlich so nah am Bundsteg stehen, dass sie sehr schwer und nur unter Aufbiegen des Buchrückens richtig zu lesen sind.

Alles in allem: Ein schönes Buch!

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Das Copyright für die Bilder in diesem Beitrag liegt bei den Autoren. Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Junius Verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Showroom COMME IL FAULT und ESTOMO

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Ines Meyrose im Kleid von ESTOMOVom 15. Oktober bis 3. November 2012 ist der Showroom von COMME IL FAULT und ESTOMO in Hamburg wieder geöffnet. Es werden die Kollektionen Winter 2012/13 und Sommer 2013 vorgestellt. Von ESTOMO ist zum Beispiel mein schönes selbst gekauftesTaftkleid in Petrol, das ich Euch in Kombination mit Stiefeletten vorgestellt habe.

Bei Interesse an einem Besuch im Showroom findet Ihr Details auf comme-il-faut-fashion.de und Ihr wendet Euch am besten direkt an die Designer_in Jan Mathias Wiehe und Eva Stoltzenberg.

Mir gefallen die bisherigen Entwürfe sehr gut – vielleicht ist auch etwas für Euch dabei?

McArthurGlen Designer Outlet in Neumünster eröffnet

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Gestern am 20. September 2012 war es endlich so weit: Das McArthurGlen Designer Outlet Neumünster (Werbung) wurde eröffnet. Aktuelles dazu findet Ihr auch auf der Facebookseite des Outlets.

Als größtes Designer Outlet Norddeutschlands, gute 40 Autofahrminuten nördlich von Hamburg, bietet es die viele Luxus-, Designer- und Lifestylemarken mit ganzjährigen Rabatten zwischen 30 und 70 Prozent, z.B. von Escada, Marc O’Polo, Strenesse, Lacoste und Desigual. Die insgesamt 125 Geschäfte, die das Designer Outlet bieten soll, wenn Phase 1 und die nachfolgende Phase 2 eröffnet sind, werden von den Marken selbst betrieben. Im Angebot sind Waren aus der Vorjahressaison, Musterkollektionen, Einzelstücke und Waren aus Überschussproduktionen.

P.S.

Infos sind aus der Pressemitteilung der PRESS FACTORY white star und ich veröffentliche sie hier für Euch zur Info. Ich hatte eine Presse-/VIP-Einladung für die Eröffnung, konnte jedoch wegen eines Kundentermins nicht dabei sein. Wenn ich das erste Mal vor Ort war, schreibe ich mehr über meine persönlichen Eindrücke dazu.

Designer Outlet Soltau hat eröffnet

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DOS_Ribbon_Cut… und ich war zur Pressekonferenz und Eröffnungsfeier eingeladen. Mit meiner Begleiterin konnte ich mit den ersten Kunden zusammen die Eröffnung des Designer Outlet Soltau (Werbung) erleben.

Das war mein erster Besuch in so einem großen Designer Outlet und ich gebe zu, etwas beeindruckt davon zu sein. Die vielen, schönen Läden in Häusern im Heidestil in nachhaltiger Bauweise verteilen sich organisch auf dem Gelände, so dass ein Bummel dadurch so gemütlich ist wie beispielsweise in Lüneburg.

DOS_EroeffnungVon der ersten Idee bis zur Eröffnung heute sind 16 Jahre vergangen. Viel Zeit, viel Arbeit, viel Mühe und viel Herzblut. Die Mutschler Gruppe als Investor und Entwickler, ROS-Retail Outlet Shopping GmbH als Betreiber und 1A Outlet GmbH als Vermieter zeigten sich heute erleichtert und erfreut, das Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht zu haben.

Zusammen mit Wilhelm Ruhkopf, Bürgermeister der Stadt Soltau, und Jörg Bode, Niedersachsens Wirtschaftsminister, wurde das Outlet von Ulf Ansorge moderiert eröffnet.

Viele Besucher haben schon eine Stunde vorher geduldig an der Absperrung gewartet und sich auf Erlebnis gefreut, die ersten Kunden zu sein.Um die Welcome Bags am Eingang gab es einen Wettstreit – wobei der Inhalt mit Schokoriegeln und Hugos aus der Metallflasche nicht sonderlich spannend war. Etwas viel Hype darum aus meiner Sicht. In einigen Geschäften gab es noch kleine Anlaufschwierigkeiten, z.B. beim bargeldlosen Bezahlen, die für uns immer charmant gelöst wurden.

Als Showprogramm wurde vorab angekündigt

DOS_Nica_Joe_DuettPop-Duo Nica & Joe
Die beiden Newcomer haben zwei Lieder gesungen und ich war von den Stimmen definitiv hingerissen. Ich habe die X-Factor-Staffel nicht gesehen, daher waren mir die beiden nicht so bekannt. Sie haben mich sowohl mit ihrem persönlichen Auftreten als auch ihrem gesanglichen Auftritt beeindruckt. Es würde mich für die beiden sehr freuen, wenn Sie eine längere Karriere in der Musikbranche vor sich haben.

Top-Model Franziska Knuppe
Franziska Knuppe kam verspätet wegen Stau auf der Autobahn. Die ersten Kunden, die das Outlet stürmen wollte, mussten warten. In ihrem Kleid von Strenesse sah sie so klapperdürr aus, dass ich Angst hatte, ein Windhauch bläst sie um.

Make-up Artist Boris Entrup
Wir haben leider weder Boris Entrup noch seine Styling Lounge gesehen – haben allerdings auch nicht danach gefragt.

 

Gelungene Eröffnung des Designer Outlet Soltau

Den Markenmix im Designer Outlet Soltau von Bench bis Strenesse finde ich sehr gelungen. In der gehobenen Preisklasse gibt es viele Angebote von sportlich bis klassisch. Auch kleine Kinder werden z.B. bei Steiff und auf einem modernen Spielplatz glücklich gemacht. Manch einer mag vielleicht bemängeln, dass wirklich große Designermarken fehlen wie Jil Sander oder Boss. Mich stört das nicht, denn solche Marken sind für mich auch reduziert meistens nicht bezahlbar. Außerdem gibt es durchaus noble Marken wie Strenesse, St. Emile, Luisa Cerano, GANT, Baldessarini und bald auch René Lezard. 80 % der Flächen sind bereits vermietet – 100 % Vermietung ist für Mitte 2013 angestrebt.

Die Lage zwischen Hamburg, Hannover und Bremen in der Nähe vieler Freizeitparks direkt an der Autobahn ist für viele Kunden gut erreichbar. Ich kann mir gut vorstellen, meinen nächsten Besuch im Barfußpark oder Wildpark Lüneburger Heide mit einer Shoppingeinheit abzuschließen. Außerdem kann ich mir vorstellen, zum Personal Shopping mit Kunden in das Outlet zu fahren, wenn sportlich-klassische Grundgarderobe gefragt ist. Hochwertige Basics habe ich zu sehr günstigen Preisen gesehen.

Kleine Kritikpunkte

Es gibt zu wenig Toiletten und Restauration – zu lange Schlangen. Klar, am Eröffnungstag ist viel los. Aber wenn das Outlet so gut läuft wie geplant, wird oft viel los sein.

Shoppingeindrücke

DOS_MarktstandDOS_Kundin

Blau zu Braun – Flecken zu Streifen

Das Kleid von Vogt+Königin habe ich kürzlich HH-Ottensen bei California als Sommerschnäppchen um ca. 35% reduziert gekauft und beim ersten Tragen festgestellt, dass ein Schal dazu gut aussähe – wenn ich einen passenden gehabt hätte. Kommen also leider noch Kosten hinzu… Auf Twitter habe ich letzte Woche nach Hilfe gefragt – aber keinen Tipp bekommen. Auch eine Personal Shopperin braucht mal Support ;).

Notlösung

Dieser Sommerschal aus meinem Fundus hat immerhin die gleiche Streifenbreite wie das Kleid – ist aber farblich wirklich nicht ideal. Kaum zu glauben, dass bei meinem 25 Schals und Tüchern in der Schublade kein passender dabei war. Die beiden farblich passenden sind Pashminas aus Cashmere – nicht das Richtige für ein luftiges Viskose-Jersey-Kleid für den Sommer. Zu warm und optisch zu schwer …

Ideallösung

Also bin ich durch sämtliche Läden im Phönix-Center in HH-Harburg getigert und habe im letzten Versuch bei s.Oliver in der Accessoires-Abteilung diesen schönen Schal Dank der Verkäuferin gefunden. Die nette studentische Aushilfe, die ihren ersten Arbeitstag hatte und sich eigentlich noch nicht gut auskannte, hat ihn mir aus den Tuchbergen im Laden mit sicherem Griff präsentiert.

Er passt so gut, weil er ein anderes Muster als das Kleid hat – in der Mitte kleine Flecken, weiter an den Enden größere – und die Farben genau wieder aufnimmt.

So geht Mustermix!

Schalbindetechnik auf dem Foto

Schalknoten drunter und drüber (Videoanleitung)
Schalknoten drunter und drüber (Fotoanleitung)

Artikel in der HAN über mich als Personal Shopper

Ja – ich weiß wirklich, was meinen Kunden steht.

Letzte Woche habe ich mich mit der Redakteurin und dem Fotografen im Phönix-Center in Hamburg-Harburg zum Interview und Shoppen getroffen. Heute ist der Artikel darüber in der Harburger Anzeigen und Nachrichten erschienen. Zum Beitrag: https://www.imageandimpression.de/wp-content/uploads/HAN_20120717.pdfwww.han-online.de

Vielen Dank an Miriam Roersch für den Artikel und die angenehme Zusammenarbeit!

Wie es mir gefällt: Pistaziengrün ohne Silber

Tasche_Jobis_gruen_vorherDiese Handtasche von Jobis hat mein Liebster mir im Herbst 2006 bei einer Geschäftsauflösung in Büsum an der Nordsee geschenkt. Das Foto mit dem Kleid und Blazer von 1-2-3 ist auch schon so alt *. Ich habe die Handtasche damals ausgesucht, obwohl sie silberne Elemente hatte, weil das zu meinem Ehering aus Weißgold und Gelbgold immer noch kombinierbar war.

Seit geraumer Zeit trage ich aber meinen Zweit-Ehering aus Roségold mit Gelbgold bzw. einen anderen Ring aus Roségold als Ehering. So passte die Tasche dann nicht mehr dazu und fristete ihr Dasein in meiner Taschenkommode (ja, so etwas Luxuriöses habe ich). Zum einen mixe ich selbst nicht gerne Metallfarben – außer innerhalb eines Schmuckstücks – zum anderen achten meine Kunden bei mir als Farbberaterin extrem genau darauf, was ich trage.

Dass die Tasche nur noch rumlag, fand ich immer schade, wenn ich sie gesehen habe, weil das Pistaziengrün so fröhlich wirkt und auch zu einigen Kleidungsstücken – z.B. den Erdbeerrot-Bunten und Grünen – sehr schön passt.

Da ich selbst an der Nähmaschine die vermutlich größte Niete der Welt bin und Ledernähen nicht gerade ein Anfängerstück ist, lasse ich Änderungen an Taschen vom Profi vornehmen. In Hamburg gibt es in der Neugrabener Bahnhofstraße seit einiger Zeit einen Sattler- und Feintäschnermeisterbetrieb, der Änderungen, Reparaturen und auch Neuanfertigungen von Lederwaren anbietet. Im Schaufenster habe ich schon oft die handgemachten Handtaschen, Gürtel und andere Accessoires bewundert. Die sympathische Inhaberin Sonja Weidig fertigt ausgesprochen schöne Stücke.

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft, die grüne Tasche dort hinzubringen und Sonja Weidig zu bitten, den silbernen Verstellriegel für den Trageriemen und das Metallteil am Übergang zur Tasche – keine Ahnung, wie die Teile richtig heißen – zu entfernen und den Trageriemen direkt in der Tasche einzunähen. Auf der anderen Taschenseite war es vorher schon so genäht – so konnten wir gut sehen, wie es gemacht werden könnte.

EUR 8,00 habe ich für die Änderung bezahlt. Dafür habe ich jetzt wieder eine Tasche, an der ich Freude habe und keinen Schrankhüter. Am Trageriemen sehen Sie noch, wo vorher die Verstellriegel saßen – das zieht sich beim Tragen in den nächsten Tagen hin.

Das ist wie ein Gang zur Änderungsschneiderei – den ich bei nicht ideal passenden Kleidungsstücken ebenso nur empfehlen kann. Nur kommen bei Handtaschen noch weniger Menschen auf die Idee, dass sie daran etwas ändern lassen könnten, so dass es ihnen dann noch besser gefiele.
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* Habe vergessen, ein Foto von der Tasche zu machen,  bevor ich sie zur Änderung gebracht habe. Das ist das einzige Foto, das ich von der Tasche als Vorher-Bild habe.

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