Spaziergang im Neugrabener Moor

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Neugraben-Fischbek ist der westlichste Stadtteil in Hamburgs Süderelberaum, der seit 2003 meine Heimat ist. Es ist ein Stadtteil, der sehr schöne Ecken, ein paar Bausünden und gut gemischte Bevölkerung hat. Außerdem ist es Subzentrum für umliegende Dörfer. Geteilt ist der Stadtteil durch die Hauptverkehrsstraße B73 Richtung Cuxhaven. Südlich der Cux, so ihr Spitzname, liegt die Fischbeker Heide, an der ich lebe. Nördlich der Cux liegt das Neugrabener Moor mit endlos weiten Wiesen und ebener Natur, die bis an die Elbe führt. Wer aus der S-Bahn aussteigt, ist mit wenigen Schritten direkt in diesem wunderschönen Gebiet.

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Das Neugrabener Moor ist ein Stück Natur, das sich mir erst durch Paul erschlossen hat. Ich war 2003 einmal dort Fahrradfahren und von den Sandwegen und der ungeschützten Sonne von oben so genervt, dass es mich nie wieder dorthin gezogen hat. Erst durch eine Freundin, die eher im Moor läuft und dafür die Heide nicht so kennt, hat sich mir die Schönheit dieses Orts erschlossen.

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Das Schöne ist, dass Paul Dank Leinenbefreiung dort in weiten Teilen frei Laufen darf. Im Gegensatz zur Heide sind nur Teile Naturschutzgebiet und die kann man meiden. Die Entwässerungsgräben sind jetzt voller Wildblumen. Im Frühling laden sie für Hunde zum Baden ein. Wir haben lieber am Ende einen kleinen Erfrischungsschauer von oben mitgenommen … Wer weiß, was sie weiß-rosafarbenen Glockenblümchen mit Schachbrettmuster für Blumen sind? Ich nicht und würde es gerne wissen!Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Habt Ihr auch Ecken in Eurer Heimat, die Ihr erst spät entdeckt habt? Was ist es?

Lieblingsbaum im Sommerkleid

Kleine Eiche in der Fischbeker Heide im Sommer 2015

In diese kleine Eiche habe mich beim ersten Spaziergang 2003 in der Gegend sofort verliebt. Sie ist seit dem nur ein bisschen gewachsen. Im Sommerkleid mit sattem Blattgrün mag ich sie am liebsten leiden.

Sie steht einen Kilometer von meinem Zuhause entfernt und wird regelmäßig besucht. Das ist die Stelle, an der Runtastic mir sagt: Du bist einen Kilometer gelaufen und hast null Kalorien verbrannt. Ich habe die Stimme jetzt abgestellt.

Heideblüte 2015

Heideblüte 2015 in der Fischbeker Heide in Hamburg

Gestern habe ich sie erspäht, die ersten Heidebüten im Sommer 2015. Bis die Fischbeker Heide in voller Blütenpracht steht, wird es noch ein paar Sonnenstrahlen brauchen. Aber die Pflanzen warten nur darauf, ein lila Meer zu werden, siehe 2013 und 2014.

Ihr möchtet das mal sehen? Macht Euch in den kommenden Wochen auf den Weg in die Fischbeker Heide. Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach.

Wohlfühlstunde bei Eucerin

Werbung für die SchönheitEucerin_Haut_Institut_Besucher

Die Anfrage, ob ich erneut eine Behandlung im Eucerin-Haut-Institut (Werbung) testen möchte, konnte ich nur mit Ja beantworten. Dieses Mal durfte ich sogar noch jemanden mitbringen. Da freute sich K. aus HH, die meinen Blog seit Jahren leise liest, dass sie mich begleiten durfte.

Körperbehandlung Beruhigende HautMassage

Meine Wahl fiel auf die Beruhigende HautMassage, um meinem Rücken etwas Gutes tun zu lassen. Schon bei der Begrüßung durch die Hautexpertin, die mich behandelt hat, war beim festen Händedruck klar: Das wird eine schöne Massage! Ich mag es, mich gleich gut aufgehoben zu fühlen.

Die positiven Eindrücke von 2014 => zum Artikel Verwöhnstunde mit Eucerin (PR-Test) und Perfekte HautBalance (PR-Test) wurden bestätigt. Schön zu sehen finde ich, dass das Institut noch immer in Bezug auf Service und Sauberkeit vorbildlich wirkt. Helles Licht und schneeweiße Fußmatten und Handtücher im Behandlungsraum geben ein gutes Gefühl. Die Ruhe, die das Gebäude der Alten Oberpostdirektion ausstrahlt, ist unbezahlbar.

Alte Oberpostdirektion am Stephansplatz in Hamburg

Die Massage begann mit einer sanften Druckpunktmassage, die meinen Körper auf die Behandlung eingestimmt hat. Eine ausgiebige Nacken- und Rückenmassage zur Beruhigung der verspannten Partien hat mir spürbar gut getan. Die Beinmassage hat meine von den vielen Spaziergängen mit dem Hund beanspruchten Muskeln gelockert. Die folgende Ölmassage des Rückens mit einer speziellen Streichtechnik, bei der ich auf dem Rücken lag und er trotzdem von unten behandelt wurde, sorgte für Tiefenentspannung. Die beheizte Behandlungsliege trägt ihren Teil dazu bei.

Behandlungsraum im Eucerin Haut Institut in Hamburg

Die Behandlung war sehr angenehm und diskret, trotz der körperlichen Nähe zur Hautexpertin. Ich konnte mich absolut entspannen, was mir nicht immer leicht fällt. Dass ich nach der Ruhephase noch im angelehnten Sitzen auf der Liege direkt ein Glas Wasser für den Kreislauf in die Hand gedrückt bekam, hat mir gut getan. Das sind Kleinigkeiten, die für mich den Unterschied zwischen gut und sehr gut ausmachen.

Gesichtsbehandlung Perfekt HautBalance

Nach dem Abschminken hat die Hautexpertin für K. die Behandlung Perfekte HautBalance ausgewählt und erklärt, um der Haut in Bezug auf Rötungen und Feuchtigkeit etwas Gutes zu tun. Die Haut wird dabei sanft gereinigt, gekräftigt und mit Gewebsmassage ein Gefäßtraining durchgeführt. Die Haut fühlte sich danach entspannt und glatt an. Ich kann bestätigen: Das war auch zu sehen! Außerdem war K. nach der Behandlung genauso tiefentspannt wie ich, obwohl nur das Gesicht behandelt wurde. Alleine das Ruhen auf der warmen Liege, leise Entspannungsmusik und die sanfte Behandlung tun ganzheitlich gut.

Goodie

Im Rahmen der Frühlingsfrischeaktion gibt es gerade zu den Behandlungen Kosmetiktäschchen mit kleinen Pflegeüberraschungen, die auf den Kunden abgestimmt sind. Auf dem Foto seht Ihr mein Täschchen, K. hat u.a. einige Proben zur Gesichtsreinigung und Cremes bekommen.

Nachtrag 27. Mai 2015: In meinem Täschchen war ein Schwamm, um Reinigungslotion abzunehmen. Den wollte ich Nachkaufen, leider gibt es ihn aber nicht im Handel, so dass ich mir davon noch 6 Stück erschnorrt habe. Danke an das Eucerin Institut für die Extra-Schwämmchen!

Kosemtiktäschchen von Eucerin mit Proben

Fazit

Die Massage oder Gesichtsbehandlung werde ich mir demnächst mal wieder auf eigene Rechnung gönnen. Ich vergesse leider immer wieder, wie gut mir das tut. Es kommt ein Reminder in den Kalender zur Terminvereinbarung. K. wird die empfohlenen Pflegeprodukte probieren und freut sich über Alternativen zu bisher verwendeten Artikeln. Vielleicht gönnen wir uns demnächst einfach wieder zusammen eine kleine Auszeit.

P.S.

Seit 2014 habe ich einige Artikel geschrieben, in denen ich gesponserte Behandlungen oder Produkte von Eucerin vorgestellt, getestet oder verlost habe. Ich habe dafür jeweils nur genau das bekommen, was ich in den Artikel als PR-Muster oder PR-Behandlung genannt habe. Ich habe kein Honorar für die Artikel oder weitere Leistungen bezogen.

Langeweile in Perfektion

Paul auf der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

Kennt Ihr das? Wenn etwas zu perfekt ist, wird es langweilig? Dann muss ich ein bisschen Rütteln und Schütteln und vielleicht auch etwas Zerbrechen, damit ich es wieder neu sortieren kann. Dann geht es mir wieder gut. So ging es mir im Januar mit meinem perfekten Kleiderschrank und wohlsortierten Haus. Dass ich mir Schmuddel und Chaos wünschen würde, überraschte nicht nur mich … aber fangen wir von vorne an …

Der Wunschhund

Ich habe gesucht und Paul hat uns gefunden. Inzwischen hat der Zausel unter Euch auch paar Fans, die vielleicht verstehen können, warum wir uns in ihn verliebt haben. Im Februar, als Paul noch recht frisch bei und war, habe ich einige Fragen auf später vertröstet, die ich jetzt gerne beantworte.

Warum ein Hund?

Ich bin stadtbekannte Katzenliebhaberin und mein Mann mag viele Tiere. Aber: Nach dem Tod unserer Katze Pauline 2013 wollten wir beiden kein neues Tier mehr im Haus haben. Bis … ja bis ich mich letzten Sommer in einen kleinen Dackel bei einem Kunden verliebt habe <3 . Da spürte ich auf einmal, dass mein Herz wieder Kapazität für ein Haustier hat und dass es einen Hund möchte.

Ich will genau das, was die haben

Eine nicht ganz unschuldige Rolle an meinem Wunsch nach einem Hund spielen Jack Russel Eddie, Labrador Mollie, Dogge Cave Canem und Golden Retriever Laddie. Das Internet ist übel. Den Haltern dieser Hund folge ich via Instagram, Twitter bzw. Blogs aus ganz anderen Gründen und auf einmal waren sie da, die Gründe für einen Hund. Zu sehen, wie die Halterinnen mit Ihrem Hund zusammen strahlen, hat mich in den Bann gezogen.

Nachdem ich Bines ersten Bericht über Mollie gelesen habe, dachte ich zum ersten Mal: Mmmh … könnte wohl doch auch was für Dich sein. Bei Eddi spricht das pure Glück aus den Worten und Fotos von Drea, bei DieMissMini sehe ich einen zuckersüßen Welpen zum Riesen werden und bei Laddie erblüht Frau Mimimi geradezu. Bei diesen Frauen erfahre ich, dass Alltag und Hund auch mit Job unter einen Hut zu bringen sind, erst recht als Selbstständige mit Partner an der Seite.

Von nie zu sofort

Hunde mochte ich schon immer, wollte aber keinen haben. Geruch, Dreck, Arbeit, Verpflichtung und Kosten haben mich stets abgeschreckt. Irgendwann dachte ich dann, dass im nächsten Leben mit riesigem Grundstück ein Hund toll wäre, der draußen lebt. Als nächstes fand ich unser Haus und Terrasse auf einmal doch gar nicht mehr zu klein für einen mittelgroßen Hund und unsere anti-saisonalen Seeurlaube passen auch dazu. Dann überkam mich die Sehnsucht nach mehr sozialem Anschluss in unserer Gegend.

Türöffner Hund

Ich habe Freunde, gute Freunde und Bekannte. Aber leider wohnt davon kaum keiner um die Ecke. Seit zwölf Jahren wohne ich in diesem Stadtteil und lerne ohne Sportverein und Kinder niemanden näher kennen. Die Nachbarn sind freundlich, haben jedoch eigene Kreise. Der Hund hat also eine Aufgabe: Er soll mich unter Menschen bringen. Es hat mich umgehauen, wie viele Menschen aus der Umgebung auf einmal mit mir reden, wenn Paul dabei ist. Es haben sich schon nette Kontakte ergeben. Danke Paul!

Welpe vs. Gebrauchthund

Bis Paul zu uns gekommen ist, haben wir ein halbes Jahr darüber diskutiert von klar bis auf keinen Fall über ich weiß nicht – bis er auf einmal da war. Ich bin ein zielstrebiger Mensch. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, bekomme ich es oder lege aus nur aus guten Gründen ad acta. Im Januar hatte ich dann beschlossen, mich ernsthaft auf die Suche nach einem passenden Hund zu machen.

Nach ein paar Telefonaten mit Züchtern war klar: Ein Welpe wird es nicht. Zum einen hatte ich als Ersthundehalterin Angst, einen Welpen zu verziehen, zum anderen ging mir die überhebliche Art der Züchter so gegen den Strich, dass es mir zuwider war. Es gab da nur zwei positive Ausnahmen und die waren leider sehr weit weg von Hamburg. Außerdem wollte mein Mann keinen Bolonka, auch wenn diese Züchterin sehr nett am Telefon war. Zu klein … und er hat ja nicht ganz unrecht. Ein Mischling war uns eh am liebsten.

Natürlich hatte ich Angst davor, dass mir das alles zu viel würde und über den Kopf wachsen könnte. Von Müttern hört man immer wieder: „Wenn das Baby Dich anlächelt, ist alles Ätzende (schlaflose Nächte, Gespucke auf Lieblingsklamotten, Chaos in der Bude…) vergessen und das wiegt alles auf!“ Als Nicht-Mutter kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Überzeugt hat mich jedoch, was Bine über Mollie nach einiger Erfahrungszeit geschrieben hat, was ihr Freude dabei macht. Das konnte ich mich mir mit der Zeit dann vorstellen und heute absolut bestätigen.

Ja, aber …

  • Ja, ewiges Rausgehen macht nicht immer Spaß – aber fast immer.
  • Ja, der Feinstaub auf Fliesen und Parkett ist wirklich ätzend, aber entfernbar.
  • Ja, Haufen wegmachen ist nicht schön, tut aber nicht weh.
  • Ja, ein Hund mit langem, dichten Fell muss gebürstet werden. Paul haart aber zum Glück recht wenig, wenn nicht gerade Fellwechselzeit ist.
  • Ja, ein nasser Hund stinkt. Das kann man drehen und wenden wie man will. Aber Lüften, gute Fellpflege und hochwertiges Futter machen eine Menge aus, um das Problem im Griff zu haben. Wenn ich meine Kaschmirpullover gewaschen habe, riecht das Zimmer auch nach nassem Tier.
  • Ja, das Haus ohne Vorplanung nicht länger als zwei Stunden verlassen zu können, nervt. Ist aber regelbar. Irgendwann funktionieren hoffentlich vier Stunden.
  • Ja, ein Hund kostet ganz schön viel im Unterhalt, aber bisher finden wir es gut investiert.

In Summe tut Paul mir einfach gut. Es tut mir gut, durch ihn täglich zwei Stunden an der frischen Luft unterwegs zu sein. Woher ich die Zeit nehme? Weniger, dafür besser schlafen und weniger im Internet zappen. Die Morgenrunde macht mein Mann, d.h. ich bekomme meinen Schönheitsschlaf in der Frühe.

Es ist schön, vom Zausel so nah umgeben zu sein. Er ist meistens in meiner Nähe, wenn ich anwesend bin, auch bei der Arbeit im Homeoffice. Trotzdem akzeptiert er problemlos räumliche Grenzen im Haus, ins Schlafzimmer darf er zum Beispiel nicht. Er ist so dankbar, dass ein Blick in sein Gesicht eine Wohltat ist.

Woher und wohin?

Es blieb vorab die Betreuungsfrage zu klären, wenn er mich nicht begleiten kann. Da  habe ich dann über einen netten Kontakt bei uns an der Hundewiese Kiesbarg, die nur zwei Reihen hinter unserem Haus liegt, den Tipp bekommen, die Villa Pfötchen als Hundetagesstätte auszuwählen. Einen Rat, wo wir einen Gebrauchthund finden, hatte die nette Frau auch noch. Die Tierheime in und um Hamburg hatten nämlich leider nur Hunde, die für Anfänger völlig ungeeignet und/oder zu groß sind. So sind wir auf die Hundehilfe Polen e.V. gekommen.

Paul aus Polen

Beate Du Beau von der Hundehilfe Polen hat mich am Telefon davon überzeugt, dass Paul der richtige Hund für uns ist, auch wenn er ein bisschen größer als gewünscht ist und längeres Fell hat und ein größeres Gebiss … aber wir wissen ja: Irgendwas ist immer … Paul war gerade erst ein paar Tage vorher aus einem polnischen Tierheim von der Hundehilfe Polen nach Deutschland zur Vermittlung gebracht worden. Die Vermittlung erfolgte über den Tierschutz Stade e.V., wo er von Familie Elss aufgenommen wurde und wir ihn dort kennenlernen durften. Nach einem ausführlichen Telefonat bin ich am selben Tag noch hingefahren und ab da war es um mich geschehen.

Direkt ins Herz

Es war klar: Paul oder keiner, denn einen besseren Hund würde ich nicht finden. Hätte mein Mann Paul nicht haben wollen, hätte ich nicht weiter gesucht, sondern das Projekt Hund vorzeitig beendet. Nach der Prüfung unseres Hauses durch den Tierschutzverein durfte Paul zu uns. Von der Einreise bis zur Landung bei uns verging nur eine Woche.

Inzwischen hat sich alles eingespielt. Zum gemeinsamen Lernen, wie wir eine gute Beziehung zueinander bekommen und gesellschaftsfähig sind, haben Paul und ich zehn Trainingsstunden in der Hundeschule Freundschaft ohne Leine genommen. Einzelstunden erschienen mir am besten, denn Paul war kein Welpe und zu unsicher bzw. schüchtern für eine Gruppe erwachsener Hunde. Wir haben Vieles schon mit Frank Stummeier erarbeitet und leisten jetzt alleine Feinschliff.

Wir freuen uns, im Mai bei Anja Peters von Hundesicht & Menschenblick die Gehorsamsprüfung bestanden zu haben, so dass Paul mit meinem Mann oder mir in Hamburg ohne Leine laufen darf. Für mich ist diese bestanden Prüfung ein Meilenstein im Projekt Paul, denn es zeigt, dass auch ein außenstehender Prüfer findet, dass wir gut miteinander klar kommen. Als Ersthundehalterin ist ein bisschen Bestätigung von außen da auch mal ganz nett.

Zum Glück ist Paul in der Villa Pfötchen bei Familie Durand willkommen und wir wissen ihn dort gut aufhoben. Er geht gerne dahin und begrüßt uns freudig, wenn wie ihn wieder abholen. Wir können Tage und Nächte nach Bedarf buchen, was zu meinen unkonventionellen Arbeitszeiten passt. Für kürzere Zeiten oder Urlaube unterstützen uns unsere Familien. Die Nachbarn sind auch sehr hilfsbereit.

Wir sind dankbar, dass Paul bei uns ist, und wünschen uns eine schöne, lange Zeit zusammen. Danke an alle hier genannten, dass Ihr uns das ermöglicht!

Jetzt noch Fragen? Gerne her damit!

Sonnenuntergang an der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

P.S.
Warum keine Katze? Pauline war so gut, dass keine Katze charakterlich da heran käme. Außerdem ist die Urlaubsbetreuung einer Katze nervenaufreibend.

P.P.S.
Den Namen hatte der Hund schon, als er zu uns kam. Wir haben also keinen P-Namen-Tick. Die Katze hatte ihren auch bereits, als sie uns adoptiert hat.

P.P.P.S.
Und ich wollte solche Sonnenuntergänge bei der abendlichen Hunderunde sehen, die ich bei anderen Hundehaltern immer nur im Internet bestaunt habe. Live ist das viel besser!

Huckepack mit Le Pliage

Werbung ohne Auftrag

Ines Meyrose #ootd 20150501 mit Le Pliage Rucksack in navy, Copyright Foto http://uefuffzich.blogspot.de/

Elbimpression am Fähranleger Teufelsbrück, Foto: http://uefuffzich.blogspot.de/

Zum Ausflug nach Teufelsbrück an der Elbe passt ein klassisches Outfit, oder? Damit fällt man da zumindest nicht auf. Den Trenchcoat kennt Ihr von den 10 Tipps zum Kauf eines Mantels. Bisher habe ich mich erfolgreich der kleinen Handtasche Le Pliage entzogen, weil in Hamburg damit vielfach betuchte Oberstufenschülerinnen oder andere Frauen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann, zu sehen sind.

Praktisch vs. Starrsinn

Wäre es nicht aber dumm, nur aus Prinzip auf etwas zu verzichten, das praktisch und schön ist? Das wäre es! Zausel Paul ist meine Ausrede, denn für lange Spaziergänge in der Sonne ohne Jackentaschen ist ein leichter Rucksack eine feine Sache. Dieses Modell von Longchamp habe ich kürzlich in der Stadt bei einer Touristin gesehen, die mir die Tauglichkeit gerne bestätigte. Zu meiner großen Freude hat sich mein Liebster dazu hinreißen lassen, ihn mir zu schenken.

Beim netten Besuch der Longchamp Boutique am Wall zur Sichtung der Farben war klar: Navy soll es sein, ist nur leider gerade nicht lieferbar. Nachdem Bärbel so freundlich war, in Berlin für mich danach zu suchen, wurde mir das Objekt der Begierde von der Boutique am Ku’damm ganz unkompliziert geschickt. In beiden Geschäften wurde ich so unglaublich zuvorkommend bedient, dass es mir eine Freude war.

Ines Meyrose #ootd 20150501 mit Le Pliage Rucksack in navy, Copyright Foto http://uefuffzich.blogspot.de/

Elbimpression am Fähranleger Teufelsbrück, Foto: http://uefuffzich.blogspot.de/

Modetrend Rucksack

Trends an sich sind mir egal. Dass Rucksäcke gerade ein kleines Revival erfahren kommt mir insofern gelegen, als das ich mit diesem Le Pliage dann nicht als völlig praktisch auffalle. Auch wenn mir der praktische Nutzen von Kleidung und Accessoires wichtig ist, möchte ich nicht aussehen, als wäre mein Äußeres nur praktisch. Es darf schon gerne auch schön sein. Für Marineblau habe ich mich entschieden, weil ich zu den Trageanlässen meistens Jeans trage und Braun immer zu irgendetwas an mir passt.

Longchamp Le Pliage Rucksack navyLongchamp Le Pliage Rucksack navyLongchamp Le Pliage Rucksack navy

Klasse finde ich, dass der Rucksack so klein zu verpacken ist, dass er auch für Urlaube gerne ins Gepäck darf. Weniger klasse finde ich Made in China bei einem Pariser Label. Die Verarbeitung hingegen überzeugt mich.

Die Fotos an der Elbe sind am 1. Mai 2015 beim Bloggertreffender ü30 Blogger mit Sunny, Gunda, Heidi, Sabine und Bärbel entstanden. Danke an Bärbel für die Fotos und allen Beteiligten für den schönen Tag! Bei Gunda findet Ihr schon klasse Fotos vom Ausflug.

Wie steht Ihr zu Rucksäcken außerhalb von Wandertouren?

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