Anzeige – Trendfarbe Bordeaux

Unterscheidet Ihr zwischen Bordeaux und Burgunder? Ich nicht. Schmeckt beides ;). In den Gewürzfarben der letzten beiden Jahre steckte die Trendfarbe des Herbstes 2013 schon drin, getarnt als Paprika oder Weinrot.

Da ich seit zwei Jahren eine ausgeprägte Vorliebe für Rot in der Bekleidung habe, kommt mir diese Modefarbe sehr entgegen. Weniger, weil mir modische Kleidung wichtig ist, sondern viel mehr, weil es die Farbe dann überhaupt in den Läden zu kaufen gibt. Mit Nicht-Modefarben ist das ja oft eine schwierige Angelegenheit, die zu erspähen.

#ootd Ines Meyrose 13. Oktober 2013Outfit 13. Oktober 2013

Neu an dem Outfit sind in dieser Saison Leggings in Bordeaux, Rock und Schuhe, von 2012 sind Shirt und Poncho. Ein schönes Beispiel für eine Kombination, die aus aktuellen und vorjährigen Sachen besteht und bei der alles zusammen passt. Zu den Sachen harmoniert farblich auch gut mein roter Hoodie von Simply Be (Werbung). Dann wird so richtig gemütlich.

Ponchos kamen 2011 wieder in Mode und ich mag sie im Herbst nach wie vor gerne tragen. Über einem Longsleeve wirken sie lässig und wärmen den Rücken. Für mich funktionieren sie auch in Plus Size, wenn sie weich fallen. Später in Winter trage ich diesen auch über einem roten Strickkleid, das mich schon seit Jahren begleitet. Mal sehen, wie lange ich noch Rot sehen kann.

Wie steht Ihr zu Rot bei Kleidung im Allgemeinen und Bordeaux konkret?

Leben auf kleinem Fuß

Falke Softmerino Strumpfhose

Falke Softmerino StrumpfhoseIst 38 die neue 36 bei Damenschuhgrößen? Inzwischen habe ich immer öfter das Gefühl, mit 38 in der kleinen Abteilung zu landen. Passende Strumpfhosen zu finden ist eh schon nicht so einfach. Wenn man dann die passende Marke gefunden hat und seine Größe kennt, macht es das schon einfacher. Falke ist meine Marke der Wahl, weil die oben hoch genug geschnitten sind, weiche Bündchen haben und mich trotzdem ordentlich atmen lassen. Alternativ geht auch nur die – die sind viel günstiger, haben jedoch nur eine kleine Auswahl..

Falke Softmerino StrumpfhoseDiesen Herbst konnte ich an der SOFTMERINO Strumpfhose von Falke nicht mehr vorbei gehen. Zu den neuen Stiefeletten gefällt mir das Braun sehr gut (Farbe 5239). Die Mischung aus

  • 55/% Schurwolle
  • 28% Baumwolle
  • 15% Polyamid
  • 2% Elastan

klingt haltbar und mollig warm. Dabei soll die Baumwolle innen weich sein und die Merinowolle außen Wärmen. Bei Tragen kann ich in der Haptik innen und außen allerdings keinen Unterschied fühlen. Warm ist sie auf jeden Fall, jedoch nicht schwitzig.

Die Fußspitze ist handgekettelt und soll druckfrei sein. Das kann ich bestätigen. Ein handfestes Problem habe ich allerdings mit dieser Strumpfhose: Der vorgeformte und anders gestrickte Fuß ist viel zu groß! Der ist mindestens für Schuhgröße 40 gestrickt! Das Fersenteil muss ich im Schuh zusammenfalten, weil da ganz viel Material über ist. Außerdem wellt es sich auf dem Spann bzw. Knöchel. Diese Strumpfhose ist nur mit Stiefeletten oder Stiefeln tragbar, die an den Fersen dann auch noch das Extrapolster vertragen und auch damit keine Blasen machen. Das ärgert mich durchaus, denn ansonsten fände ich sie auch zu Mary Janes oder rustikaleren Pumps im Herbst schön. Daher ärgere ich mich, dass ich EUR 32,00 dafür bezahlt habe.

Strumpfhosen bräuchten Maßangaben zur Konfektionsgröße (hier 44-46), Beinlänge (schätze auf eine 32er) und Schuhgröße (hier mindestens 40). Dann würden auch nicht schlanke Frauen mit langen Beinen Größe 46 kaufen brauchen oder kleine wie ich mit mehr Bauch und Hüften die Ringelsocken verteilen müssen. Schade, dass es das nicht gibt. Vermutlich würde die Größenvielfalt dann leider noch teurer werden.

Auf den Fotos seht Ihr das gleiche Outfit wie am 4. Oktober 2013 mit dieser Strumpfhose und anderem Schal. Das Grün des Kleids lässt sich immer noch nicht richtig einfangen. Irgendwann gelingt mir vielleicht auch das …

Wie sind Eure Erfahrungen mit Strumpfhosengrößen?

Goldige Zeiten für Biker-Boots

Werbung ohne Entgelt

… oder den Einzelhandel, dessen Angebot ich nicht widerstehen konnte … Die Frage meines Mannes: Wäre es schlimm, wenn du beide Paare hättest? hat mich dazu verleitet, mich nicht zu entscheiden und einfach zwei Paar Schuhe zu kaufen bzw. mir eins davon schenken zu lassen. Anfang der Woche hat die Herbstschuhzeit-Schuhschrankinventur schließlich auch eindeutig ergeben, dass mir Biker-Boots und derbe Stiefeletten
fehlen.

Rathaus in Lüneburg

Da der Blog diese Woche leider einige Tage offline war – Datenbankfehler, den ich vermutlich einem WordPress-Plugin zu verdanken habe und ich mit meinen Seminarvorbereitungen ganz gut auf Stand bin, habe ich mir Dienstag einen kleinen Spontanausflug nach Lüneburg gegönnt. In Lüneburg gehe ich gerne mal bummeln und laufe auch einfach so gerne ein bisschen durch die Altstadt. Ich mag die Stimmung dort. Tipp: Flache Schuhe anziehen – es gibt fast nur Kopfsteinpflaster und andere unebene Wege.

Biker Boots Brako Anantomic Collection

In diese metallicledernen Boots habe ich mich gleich im zweiten Schaufenster verliebt. Sie sind sehr bequem und Dank der dicken Sohle gefühlt recht flach, was auch eins der Kaufkriterien war. Die Anatomic-Collection ist durchdacht entwickelt. Innen haben sie komplett ganz weiches Leder und die Innensohle lässt sich herausnehmen. Im Winter kann ich also ggf. auch eine Lammfellsohle einlegen oder einfach so mal eine frische nehmen, wenn es an der Zeit ist.

Biker Boots Brako Anantomic CollectionBiker Boots Brako Anantomic CollectionBiker Boots Brako Anantomic Collection

Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Boots kombinieren lassen. Gedacht sind sie zu Skinny-Jeans, Reiterhosen und Strickkleidern. Stilistisch sehe ich kein Problem. Eher habe ich etwas Bedenken, dass die Farbe mir zu leuchtend und bunt wirken kann. Da sie mir aber sooo gut gefallen und das Motto des Jahres einfach mal machen lautet, stelle ich mich dieser Herausforderung.

P.S.

Den anderen Neuzugang zeige ich euch später mal. Sie sind etwas gefüttert und mir gerade noch etwas zu warm zum Tragen.

Herbstschuhzeit

Herbstschuhe

Am Wochenende habe ich aufgeben und die Heizung im Haus wieder angestellt. Weniger um nicht im Wollpulli auf dem Sofa unter der Decke zu liegen, sondern mehr um die schleichende Feuchtigkeit aus dem Räumen zu bekommen. Heizungsluft hat auch etwas Behagliches – wenn man schon keinen Ofen hat. Der Vorteil, dass die Wäsche drinnen wieder trocknet, ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Die Zeit der nackten Füße und Waden ist damit für mich für 2013 vorbei. In der Übergangszeit wird der Schuhbereich in der Diele immer größer. Da ich eine Ordnungsliebhaberin bin, habe ich heute die reinen Sommerschuhe in den Kellerschuhschrank gebracht und Herbst-/Winterstiefel wieder nach oben getragen. Vor dem Einmotten für die jeweils andere Saison putze ich die Schuhe gründlich. Trotzdem frische ich sie auch gerne noch mal wieder auf, wenn ich sie wieder hervor hole. Dafür ist so eine kleine Bank vor der Tür ganz praktisch. Während ein Teil der Schuhe das Imprägnierspray und Cremeduft auslüften, schreibe ich diesen Beitrag. Falls der Postbote mir irgendwann noch die aktuelle Glosssybox bringt, denke ich auch daran, sie wieder rein zu holen … (Nachtrag: Ich habe daran gedacht, sie wieder herein zu holen, obwohl die Glossybox bis heute nicht angekommen ist.)

Auch wenn ich den ganzen Sommer über Stiefeletten und Stiefel trage, wenn es nicht ganz so warm ist, freue ich mich auf die richtige Stiefelzeit!

Überblick

Dieses bewusste Umsortieren für die kommende Herbst-/Wintersaison hat außer Platz im Eingang und Ordnung noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Es verschafft einen Überblick auf den Schuhbestand wie bei Bekleidung die Kleiderschrankinventur. Ich prüfe bei jedem Schuh, den ich in den Keller bringe oder wieder hoch hole, ob er

  • noch richtig passt – wenn nicht: Altkleidersammlung, Verschenken oder Müll. Zum Verkaufen fehlt mir die Muße, da ich für  verkäufliche Modelle meistens Verschenk-Abnehmer im privaten Umfeld finde. 2 Freundinnen tragen genau die gleiche Schuhgröße …
  • vom Zustand noch für mich tragbar ist – wenn nicht: Schuster, Altkleidersammlung oder Müll
  • noch meinem Geschmack entspricht – wenn nicht:  Eine Saison pausieren lassen oder aus dem Haus schaffen

Wenn ich dann einen Überblick über den tragbaren Bestand habe, weiß ich auch besser, was mir noch fehlt und was ich nicht noch x-fach kaufen brauche. Erkenntnis der heutigen Schuhinspektion: Für ein paar derbere Biker-Boots oder Chelsea-Boots hätte ich durchaus Verwendung und flache, matschwettertaugliche Stiefeletten oder Kurzstiefel besitze ich nicht ebenso mehr.

Wenn das kein Grund zum Shoppen ist!

Modetrends Herbst / Winter 2013

Habt Ihr schon eine Idee, was Euch der Modeherbst so bringen wird? Mir ist bei dem Temperaturen da draußen bei über 30°C auch eher nach Shorts als Wintermantel zumute. Allerdings kommt er Herbst dann schneller als erwartet und ich weiß, dass ich mich dann auch über neue Sachen freue und gerne tragen werde. Erste Päckchen hat DHL schon gebracht.

Ich habe Euch einen ersten Überblick zusammengestellt zu den Sachen, die ich für die tragbaren Modetrends in der kommenden Saison halte. Die MindMap ist ein Versuch mit dem PC-Programm FreeMind. So ganz optimal verstehen wir uns noch nicht – aber das wird sich schon noch entwickeln. Genauso wie die Herbstmode!

MindMap zu den Modetrends im Herbst / Winter 2013 von Ines Meyrose www.meyrose.de

Mögt Ihr MindMaps? Hättet Ihr lieber eine Liste oder Fließtext gehabt?

Farbpässe für Workshops

Farbpässe von image&impression auf meyyrose.de

Arbeitsmaterial für die Farbberatung

Letzte Woche sind endlich meine neu gestalteten Farbpässe für Seminare & Workshops aus der Druckerei gekommen! Endlich nicht, weil die Druckerei langsam ist – Flyerwire ist eher schnell, sondern weil ich so lange für die Erstellung der Fotos und Druckdatei gebraucht habe.

Jahreszeiten und 2 Mischtypen

Die Farbpässe sind zusammengeklappt visitenkartengroß und beschreibbar. Es sind Farben in warm und kühl und dort jeweils in hell, mittel, dunkel, klar und gedeckt enthalten. So sind die Farbkarten flexibel einzusetzen mit den enthaltenen Farben für den Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp sowie die warmen und kühlen Mischtypen.

Ich freue mich auf ihren Einsatz und bin gespannt auf das Feedback der Teilnehmer_innen!

Die Renaissance der Kreppsohle

Kreppsohlen_Lloyd_Polojunky

Hattet Ihr als Kinder auch die dunkelblauen Chelsea Boots von Kickers mit der dicken Kreppsohle? Oder als Teenies Desert Boots (damals wusste ich noch nicht, dass sie so heißen), z.B. von Camel mit Kreppsohle?

Seit Ende der 1980er Jahren sind Kreppsohlen ziemlich out gewesen. Spätestens seit Mitte der 1990er habe ich kaum noch welche auf den Straßen gesehen. Jetzt sind sie wieder da!

Ich mag Kreppsohlen, weil

  • sie rutschfest auch bei Nässe sind.
  • sich kaum ablaufen.
  • angenehm weich beim Gehen sind.
  • sportlich wirken ohne grobes Profil zu haben.
  • bei Kälte von unten die Füße warm halten.
  • sie kurz: einfach unkompliziert sind.

Desert Boots sind aus momentaner Sicht nicht mehr so meins – aber andere Stiefeletten und Stiefel mag ich mit den aktuellen Kreppsohlen durchaus, z.B. meine neuen mittelbraunen Stiefeletten von Lloyd und die dunkelbraunen Stiefel von Polojunky aus der Goting Cliff Collection vom Herbstmarkt auf Gut Basthorst aus der Landbootique.

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