Nokia Body Cardio WLAN-Körperwaage – mehr als eine Waage

Werbung für die Gesundheit

Nokia Body Cardio WLAN Körperwaage

Nachtrag 25. Januar 2018:
Laut Mitteilung von Nokia wurde die Funktion Pulswellengeschwindigkeitsmessung am 24. Januar 2018 deaktiviert – mehr dazu in deren FAQ (Werbung).
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Die Nokia Body Cardio WLAN-Körperwaage (Werbung) wurde mir als PR-Muster zur Verfügung gestellt. Bisher habe ich eine Waage verwendet, die nur das Gewicht misst. Den Wert habe ich manuell in der Nokia Health Mate App am Smartphone erfasst. Mir hilft es, mein Gewicht zu halten, wenn ich einen Überblick darüber habe. Außerdem mag ich Zahlen, Tabellen und Auswertungen – siehe Kleiderschrankinventuren. Inzwischen interessiert mich mehr als nur das Gesamtgewicht und da kommt die Nokia Body Cardio ins Spiel.

Die Nokia Body Cardio für Herzgesundheit & Körperzusammensetzung misst

Ich habe sie mit dem WLAN in meinem Haus verbunden. Sie überträgt die Werte direkt in die App. Wenn eine Synchronisation per WLAN nicht möglich ist, speichert sie bis zu 16 Messungen. Ich habe vorher nicht vermutet, wie angenehm es ist, dass das manuelle Eintragen entfällt. Dafür kann ich das gemessene Gewicht allerdings besser verdrängen und wiege glatt ein halbes Kilo mehr im Schnitt, seit die Waage die hier ist. Oder liegt das am Eis? Bestimmt! Wenn wir in Hamburg keinen Sommer haben, brauche ich zum Ausgleich ab und an ein Eis zur Versüßung.

Die Waage hat einen aufladbaren Li-Ion-Akku, ein Micro-USB-Kabel wird mitgeliefert. Eine Akkulaufzeit soll laut Hersteller durchschnittlich bis zu einem Jahr halten. Die Formulierung durchschnittlich bis zu einem Jahr ist alles andere als genau. Mein Waage wurde mit 67 % Ladung geliefert, ich habe sie auf 100 % aufgeladen und nach zwei Wochen Gebrauch zeigt der Akku 99 % an. Das spricht für eine Laufzeitdauer, die angenehm ist.

Pulswellengeschwindigkeit

Von der Pulswellengeschwindigkeit habe ich vorher noch nie gehört. Kein Wunder, es ist laut Nokia eine neue Technologie. Sie soll ein Indikator für Herzgesundheit sein und im Zusammenhang mit Bluthochdruck und kardiovaskulären Krankheiten. Ich habe beides nicht, merke aber, dass mein bisher immer zu niedriger Blutdruck sich in den normalen Bereich verschoben hat. Es verändert sich etwas und ich finde es gut, einen Überblick zu haben. Über die Füße wird die PWG der Aorta gemessen, die Auskunft über die Herzgesundheit geben soll. Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, schau hier bei Nokia Health im FAQ Pulswellengeschwindigkeit (Werbung).

Gesunder Ratschlag

Bei der PWG gibt es in der App die Rubrik Gesunder Ratschlag zur Verbesserung. Obwohl meine im normalen Bereich liegt, riet sie mir, dass ich durch verringerten Alkoholkonsum meine Konstitution verbessern könne. Daraufhin habe ich an dem Tag zwei große Gläser Rotwein getrunken und am nächsten Tag sagte die App mir, dass die PWG bestens wäre, aber mediterrane Ernährung die Werte jetzt noch besser machen könnte. Nach dem Genuss von Bruschetta mit Bergen von Tomaten am Abend bekam ich am Folgetag dann den Tipp, dass schwarze Schokolade und grüner Tee meine Konstitution verbessern können. Hat was von Glückskeks, oder? Man braucht ja nicht alles ernst zu nehmen. Trotzdem freue ich mich, dass mein Wert im Rahmen liegt.

Messgenauigkeit

Nokia Body Cardio WLAN Körperwaage Messung

Die Körperwaage hat vier Sensoren, die angeben, ob Du mit beiden Füßen an der richtigen Stelle der Waage für eine korrekte Messung stehst. Auf dem Bild siehst Du, dass ich unten rechts richtig stehe und die anderen Punkte noch fehlen. Die Waage zeigt beim Gewicht die gleichen Werte an wie meine Vergleichswaage. Für die anderen Werte habe ich keine Vergleichswaage, so dass ich keine Aussage über die Genauigkeit der Messergebnisse machen kann.

Sieht gut aus

Nokia Body Cardio WLAN Körperwaage

Das Design einer Waage ist nicht das Wichtigste, aber wenn sie sichtbar im Bad steht, Dir vielleicht nicht egal. Das reduzierte Design finde ich gelungen. Die Body Cardio ist flach und schwer. Sie ist 1,78 cm dick ohne Füße, hat eine Plattform aus Hartglas auf Aluminiumbasis. und liegt gut auf meinen Bodenfliesen auf. Sie ist auf harten und weichen Böden einsetzbar. Es gibt sie in schwarz und weiß.

Zielgruppe

Eine Waage mit so umfassender Kontrolle ist aus meiner Sicht interessant, wenn man gezielt ab- oder zunehmen möchte, an seiner Fitness arbeitet oder Werte aus gesundheitlichen Gründen kontrollieren möchte. Bis zu acht Nutzer werden laut Nokia von der Waage automatisch erkannt und die Daten in der Health Mate App mit dem jeweiligen Profil synchronisiert. Damit ist sie familientauglich.

Fazit

Eine schicke Waage mit vielen Funktionen, die ich nicht mehr missen möchte.

(Affiliate Link)

P.S. Aus Withings wurde Nokia

Nokia (Werbung) hat die Firma Withings gekauft und im Sommer umfirmiert. Aus der Produktreihe der vernetzten Gesundheitsgadgets habe ich Dir bereits das Withings Aura Smart Sleep System (PR-Muster) und den Withings Activité Steel Gold Fitness Tracker (PR-Muster) vorgestellt, die jetzt über die Nokia Health Mate App funktionieren. Für Inhaber der Produkte von Withings ändert sich nur, dass die App umgestellt wurde.

Fit mit jedem Schritt – Fitbit im Alltag

Werbung für die Fitness

Ines Meyrose mit dem Fitbit Charge HR in tangerine im Test

Im Beitrag Wie ich aus Versehen fit wurde … und was Fitbit damit zu tun hat habe ich über meine persönliche Abnehmgeschichte geschrieben, dass ich fit bleiben möchte und das Fitnessarmband Fitbit Charge HR kurz vorgestellt. Heute bekommst Du einen Einblick in meinen ersten Monat mit dem Armband, das bei mir im Wesentlichen als Schrittzähler fungiert. Das Wort https://de.wikipedia.org/wiki/Blog kommt in der Ursprungsbedeutung von Tagebuch mit diesem Beitrag mal wieder zu Ehren. Lust auf einen Rückblick und den Weg bis heute? Los geht’s!

24. März 2016 – Es ist endlich da!

Fitbit Charge HRSeit einer Woche wird die Post ersehnt beäugt und heute ist es endlich da. Mein tangerine-orange-rotes Fitbit Charge HR (Werbung)! Ich packe es freudig aus, mache natürlich als erstes Fotos – die geneigte Bloggerin kennt das – stöpsle es in den PC zum Laden ein – und freue mich, kurz darauf mit der Einstellung meiner Daten in der App und dem Programm auf dem PC zu starten. Es erklärt sich alles von selbst und klappt.

26. März 2016 – Wie es zu 20.000 Schritten an einem Tag kommt

Fitbit Charge HR in tangerine im TestEs ist Ostersamstag, wir haben Hochzeitstag und machen einen Ausflug mit dem Hund an die Ostsee. Timmendorfer Strand ist nur eine gute Stunde von zu Hause entfernt und wir genießen den ersten richtigen Frühlingstag 2016. Nach einem Strandmarsch bis Niendorf und zurück sind am Ende des Tages nach zwei weiteren kurzen Gassirunden mit dem Hund 19.365 Schritte auf der Uhr. Fast 20.000? Ich kann es kaum fassen. Und weiß nicht, wann ich da wieder mal rankommen kann. Mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich jogge allen Ernstes auf Strumpfsocken die fehlenden 635 Schritt durchs Wohnzimmer. Das hätte mir einen Tag vorher mal jemand prophezeien sollen … und das Beste dabei ist: Ich fühle mich gut dabei!

Bei 10.000 Schritten vibriert das Armband einmal kurz. Das wirkt wie eine Pawlow’sche Praline auf mich. Bei 20.000 erwarte ich das erneut, aber nichts kommt. Liebes Fitbit, saubere Konditionierung der Probandin geht anders ;) !

Nachtrag nach der Synchronisation mit der App
Ich habe für die ersten 20.000 Schritte das Knöchelschuh-Abzeichen bekommen. Was ist bitte ein Knöchelschuh? Da nähme ich lieber ein wohliges Brummen.

27. März 2016 – Ab auf den Leuchtturm

Fitbit Charge HR in tangerine im TestHeute bin ich 53 Etagen gestiegen. Das waren nicht alles Treppen, das Fitbit wertet offenbar auch Steigungen bei Spaziergängen als Etagen aus. Gut so, denn schließlich gehören sie mit in die Trainingsauswertung und Berechnung des Kalorienverbrauchs, auch wenn mich der in Zahlen nicht interessiert. Abstiege werden nicht erfasst. Dabei sind die auch anstrengend. Ich bin erstaunt, wie viele Etagen bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide zusammenkommen.

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderDafür wurde ich mit den Leuchtturm-Abzeichen belohnt für meine ersten 50 Etagen mit dem Fitibit-Armband. Da ich Leuchttürme sehr mag, auf dem in Hörnum auf Sylt war ich schon mal ganz oben => zum Beitrag, erfreut das mein Herz, denn es lässt mich an dieses schöne Erlebnis denken. Das Leuchtfeuer Bunthaus => zum Bericht lohnt sich treppenmäßig weniger, ist aber umso süßer.

28. März 2016 – Erste Nachladung

Fitbit Charge HRVermutlich sind gute 12.000 Schritte am Tag mein normaler Wert, wie sie auch heute zusammen kommen. Ein Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge, zwei kleine Runden mit dem Zausel und ein bisschen Treppen hoch und runter im Haus. Abends ruft mein Fitbit erstmals nach Inbetriebnahme nach Strom. Ich lade es über ein USB-Kabel am PC und es ist nach knapp 1,5 Stunden wieder voll. Es fehlt mir bereits, wenn es nicht am Handgelenk ist. Nachts hatte ich es erst zweimal um, denn ich schlafe lieber weiter ohne. Da ich meinen Schlaf jedoch auch damit analysieren möchte und man es auch als Wecker nutzen kann, wird das später auch mal getestet. Mal sehen, ob ich von so einem bisschen vibrieren aufwache. Wetten werden noch angenommen.

29. März 2016 – Das Marathon-Abzeichen

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie ersten 42.000 Schritte mit dem Armband werden mit dem Marathon-Abzeichen belohnt. Danke, liebe App! Heute hat sich die Vermutung bestätigt, dass meine große Standard-Hunderunde zum Kuhteich 7000 Schritten entspricht und etwa 30 Etagen. Die Abendrunde hat 1500 Schritte, eine kurze Runde um die Hundeauslaufwiese 2000. Heute habe ich die erste weitere Fitbit-Trägerin live gesehen und war dankbar für einen Erfahrungsaustausch, weil sie es schon länger nutzt. Habe gute Tipps bekommen. Außerdem habe ich die erste Test-Challenge mit Bärbel vom Blog Ü50 gestartet, um die Funktion zu testen. Wenn das klappt, geht es bald in eine echte Challenge. Bärbel, zieh Dich warm an oder leihe Dir ein paar Tage einen Hund dafür aus. Paul bleibt aber hier bei mir!

1. April 2016 – Es ruft nach Saft

Fitbit Charge HR in tangerine im Test4 Tage Akkulaufzeit sind mir ein bisschen mau. Schließlich muss ich das Armband abnehmen, wenn es lädt, und dann kann es keine Schritte zählen. Die kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Die ersten beiden Male habe ich es über den USB-Anschluss am PC mit dem Kabel geladen. Noch ein Kritikpunkt: Es ist kein Standard-Mini-USB-Anschluss am Gerät zum Laden wie am meinem Samsung-Smartphone oder Kindle, sondern ein dickerer Anschluss, den ich sonst von keinem Gerät kenne. D.h. ich habe wieder ein Kabel mehr im Alltag und Urlaub im Einsatz. Es wäre zu schön, wenn das wirklich mal vereinheitlicht würde. Zurück zur Ladung: Heute schließe ich das USB-Kabel mit einem Adapterstecker direkt in der Steckdose zur Ladung ein. Als ich nach zwei Stunden nachschaue, ist es vollgeladen. Das Ladetempo ist sowohl am PC als auch über die Steckdose super. Um die Akkulaufzeit zu erhöhen, stelle ich ab sofort die permanente Pulsmessung aus. Ich bin gespannt, was das bringt.

2. April 2016 – Das 7-Tage-Ziel

Meine Mitstreiterin Bärbel hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in der Freundesliste sehen kann, wie viele Schritte die anderen Freunde – und auch ich – in den letzten 7 Tagen gemacht haben. Wir dachten erst, erst wären die Gesamtschritte seit der Nutzung. Das sind sie aber nicht. Das heißt leider auch, dass heute meine schönen 20.000 von letztem Samstag hinten über gerutscht sind und meine Schritte in der 7-Tage-Summe gesunken sind. Stillstand ist ja bekanntlich schon Rückschritt. Was ist dann erst echter Rückschritt? Nein, ich bin nicht ehrgeizig, auf gar keinen Fall :). In jedem Fall bin ich Fan von smarten Zielen wie im Projektmanagement:

  • S pezifisch
  • M essbar
  • A kzeptiert
  • R ealistisch
  • T erminiert

Und dieser Test ist ein Projekt. Also hier mein smartes Ziel: Ich werde bis zum 1. Mai 2016 innerhalb von sieben aufeinander folgenden Tagen in Summe mindestens 100.000 Schritte gegangen sein, die mit dem Armband nachvollziehbar sind. Nicht nur ich, sondern auch mein mich oft begleitender Mann akzeptiert das Ziel. Er ist schließlich auch davon betroffen. Pauls Einverständnis setze ich voraus, er liebt Spaziergänge. Das Ziel ist hoch gesetzt, denn 14.286 Schritte im Durchschnitt am Tag an sieben Tagen am Stück sind echt eine ganze Menge. Einen Tag schaffe ich das locker, die Herausforderung dabei sind die sieben Tage am Stück.

3. April 2016 – Der Morgen-Walk

Fitbit Charge HR in tangerine im TestHeute konnte ich ab 6 Uhr nicht mehr schlafen. Gerne hätte ich an diesem Sonntag noch eine Stunde mehr Schlag mitgenommen. Auf welche Idee bringt mich das orange Teil auf meinem Nachttisch? Den lieben Ehemann anstelle seiner 2000-Schritte-alleine-Hunderunde mal eben zu einer 6500-Schritte-Nordic-Walking-mit-Frau-und-Hund-Runde zu überreden. Also schnell gefrühstückt – Nutellatoastscheibe, Mandeln, 2 Becher heißes Wasser und 2 pure Espressi – und auf in den schönen Morgenstart um 6:30 Uhr.

Ich kann mich nicht erinnern, mal vor 7 Uhr freiwillig walken gegangen zu sein. Ich bin mir sicher, dass ich ohne das Armband den Kindle gegriffen hätte, der unter dem Armband lag, und es mir mit dem Krimi in den Kissen gemütlich gemacht hätte. Der Stand auf dem Foto ist morgens um 7:30 Uhr … so langsam wird mir endgültig klar, wie das mit dem Abnehmen geklappt hat … Am Ende des Tages zeigt das Armband 93.505 Schritte in den letzten 7 Tagen an. Ich bin völlig K.O., aber das Ziel steht.

4. April 2016 – Das Helikopter-Abzeichen

Es ist krass, was dieses Armband mit mir macht. Ich wache eine Stunde eher auf, bin voller Energie und doch gleichzeitig völlig K.O. von der ganzen Bewegung. Heute waren abends wieder gute 15.000 Schritte und 50 Etagen auf der Uhr. Dafür gab es im Lauf des Tages das Helikopter-Abzeichen für 500 Etagen insgesamt, denn: so hoch fliegen Hubschrauber steht dabei. Man wünscht mir weiter guten Höhenflug. Na dann :) . Mal gucken, was als nächstes kommt. Ich gebe zu: Diese kleinen Leckerli funktionieren. Und meine Challenge-Partnerin habe ich gestern noch in die dunkle Nacht gejagt zum Erreichen der 10.000 Schritte am Tag. Gemein, dass ich dabei schon mit Rotwein auf den Sofa saß? Nö.

5. April 2016 – Das Pinguinwanderungs-Abzeichen und Motivation im Alltag

Mit 112 gegangenen Kilometern habe ich die gleiche Entfernung zurückgelegt, die Kaiserpinguine auf dem Weg zu ihren Brutplätzen auf sich nehmen. So lange ich dafür nicht brüten muss, nehme ich das Abzeichen gerne an. Die Dinger sind süß gemacht.

Viel wichtiger ist zu sehen, dass ich durch das Armband wirklich mehr Schritte im Alltag mache. Unser Haus besteht aus sehr vielen Treppen und für gewöhnlich lagern Dinge an bestimmten Stellen und werden gesammelt, bis sich der Weg lohnt. Jetzt bringe ich die Sachen auch mal eben schnell an ihren Bestimmungsort, wenn ich an dem Tag ansonsten schrittfaul war. Es ist krass, wie wenig ich mich bewege, wenn ich das nicht mache und nicht mit dem Hund raus gehe. Dafür war ich im Gegenzug überrascht, dass ein bisschen Hausarbeit mal eben 3000 Schritte gebracht hat. Die Weekly-Challenge mit Bärbel und Nordfrollein Doris motiviert mich zusätzlich.

6. April 2016 – Gewichtziel erreicht und was dann?

Du kannst in der App Dein Gewicht erfassen und bekommst eine Grafik mit dem Verlauf angezeigt. Du kannst zusätzlich erfassen, ob Du Abnehmen, Zunehmen oder Dein Gewicht halten möchtest. So ein Ziel musst Du aber nicht eintragen, Du kannst auch einfach nur so einen Überblick über Dein Gewicht haben.

Zum Testen habe ich Gewichtziel erfasst, dass ich erreicht habe. Dafür gab es – welch Überraschung – ein Abzeichen :) . Zwei Tage später wog ich wieder mehr als das erreichte Ziel und war gespannt, was passieren würde. Gibt es Schelte von der App? Oder Ansporn? Nein, es passierte gar nichts. Bis kein neues Ziel erfasst wird, gibt es keine Kommentare. Wer also ein Limit nicht nur einmal unterschreiten möchte, sondern das neue Gewicht dauerhaft behalten oder weiter abnehmen möchte, muss ein neues Ziel dafür eingeben.

Heute bin ich schon wieder 52 Etagen hoch gegangen. Ich finde es gemein, dass die bei den Schritten keinen Extrabonus geben. Sicherlich werden Sie im Kalorienverbrauch einbezogen. Ich erfasse meine Nahrung nicht und sehe mir den angezeigten Kalorienverbrauch nicht an. Es soll mir also reichen, dass ich weiß, dass ich mit den 52 Etagen etwas für mich getan habe? Grrr. Ich stehe auf Belohnungen. Kann mich bitte mal jemand dafür loben bitte?

7. April 2016 – 7-Tage-Ziel erreicht

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDas bis zum 1. Mai gesetzte Ziel in 7 Tagen am Stück mindestens 100.000 Schritte absolviert zu haben habe ich heute geschafft *freu*. Am Ende des Tages waren über 18.000 Schritte und 80 Etagen auf der Uhr. Die Etagen sind durch eine lange und eine kleine Tour in der Heide mit einigen Steigungen zusammengekommen. Dazwischen habe ich gearbeitet. Außerdem waren wir abends zu Fuß im Ort bei Griechen und durften auf dem Rückweg den Hügel zum Haus auch Schritt für Schritte erklimmen.

Treppen in der Ringheide und der Berg am Kiesbarg in HamburgEs glaubt mir ja immer keiner, dass Hamburg Berge hat. Wir wohnen in einem Ausläufer der Harburger Berge – ja, die heißen wirklich so – und es wirklich hügelig hier. Harburg heißt ein benachbarter Stadtteil und Bezirk. Mit dem Fahrrad schaffe ich das letzte Stück auf der Straße nicht, so steil geht das hoch. Einer der Gründe, warum ich hier fast kein Fahrrad benutze. Für 75 geschaffte Etagen an einem Tag habe ich das Riesenrad-Abzeichen bekommen.

Fitbit Charge HR in tangerine im TestMeine Challenge-Partnerin in der 5-Tage-Challenge habe ich heute wohl leider etwas frustriert. Wenn jemand mit 15.000 Schritten von 18.000 am Tag abgehängt wird, ist das echt mies. Denn 15.000 Schritte sind schon wirklich viel. Sunny schrieb mir auf Instagram, dass ich auf meine Knie aufpassen möge, wenn ich so viel gehe. Der Einwand ist völlig berechtigt. Tatsächlich habe ich Knieschmerzen beim bergab gehen, seit wir den Hund haben. Es fing nach ein paar Monaten an und war im Juni 2015 so schlimm, dass zum Arzt damit gegangen bin, was ich ansonsten tunlichst meide. Meine Kniescheiben sind zu beweglich. Deshalb trage ich Bandagen, wenn ich viel hinab gehe. Das sind alles Opportunitätskosten für meine Fitness und Gewichtsabnahme …

8. April 2016 – Ich bin K.O.

Seit ich die permanente Pulsmessung ausgestellt habe, trage ich das Fitbit ein Loch weiter gestellt, weil es nicht immer den direkten Kontakt an der Messstelle braucht. Das ist deutlich angenehmer für mich und jetzt spüre ich es tagsüber nicht mehr. Ansonsten bin ich erschöpft von gestern und froh, heute nur wenige Schritte vor mir zu haben. Ein bisschen Arbeit am PC und dann liegt das Wochenende vor mit. Gut so. Dafür wollte es heute Abend schon wieder geladen werden. Mehr als ein paar Tage hält es also auch ohne Pulsmessung nicht durch.

10. April 2016 – In die Schranken verwiesen worden

Heute hatte ich eine 1-Tages-Challenge mit Drea laufen. Den Namen kennt Ihr vielleicht von Instagram oder meinem Artikel, wie ich zu dem Hund kam. Ihr Eddi ist daran virtuell beteiligt gewesen. Ich habe allen Ernstes mit 22.073 Schritten gegen 29.579 Schritte verloren. Ich war keine Gegnerin, ich wurde ein Opfer :) . Respekt, liebe Drea, für diese Leistung!

11. April 2016 – 111.129 Schritte in 7 Tagen

Ich habe ein paar Tage frei und bin noch mehr unterwegs zu Fuß als sonst. Dann sind mehr als 100.000 Schritte in 7 Tagen locker drin, aber mit dem Preis der völligen abendlichen Erschöpfung. Ich habe allerbest durchgeschlafen. Wenn das der Lohn ist, laufe ich gerne so viel!

14. April 2016 – 120.000 Schritte in 7 Tagen

Fitbit Charge HR in tangerine im Test… und über 21.000 an einem Tag … bald ist kein Fett mehr an meinen Waden. Dabei ist das Ziel, einfach nur in Bewegung zu bleiben. Und das macht mit dem Band am Arm einfach mehr Spaß als ohne. Das Fitbit motiviert mich nach wie vor zu mehr Schritten, als ich ohne es machen würde. Heute wurde es wieder aufgeladen. Dieses Mal hat der Akku immerhin sechs Tage gehalten ohne Pulsmessung.

15. April 2016 -130.000 Schritte in 7 Tagen

Der Tracker zeigt noch 2.000 Schritte mehr an, aber die muss ich abziehen. Der Hund wollte mit seinem Begleiter die Länge der Morgenrunde bestimmt haben und der Begleiter hat dafür das Armband ausgeborgt. Da ich ein ehrlicher Mensch bin, ziehe ich diese 2.000 Schritte also in diesem 7-Tage-Zyklus ab.

Es ist immer noch spürbar, dass ein Blick auf die Schrittzahl mich motiviert, noch ein bisschen mehr zu gehen. Langsam kommt mein Körper allerdings an seine Belastungsgrenze. Meine Knie quälen mich heute ein bisschen und eine Tube Voltaren-Schmerzgel ist heute Abend mein bester Freund. Also morgen mal ein bisschen weniger machen.

16. April 2016 – Das Fallschirmspringer-Abzeichen

Huch, bin ich gefallen? Nein, das Abzeichen bekomme ich für insgesamt 1.000 überwundene Stufen! Von dieser Höhe könnte ich mit einem Fallschirm abspringen. Hmmm … das möchte ich gar nicht. Lieber bleibe ich in der Luft! Oder wandere weiter nach oben. Bin schon gespannt, welches Abzeichen als nächstes kommt. Ansonsten bin ich heute wirklich faul und habe nur gute 12.000 Schritte auf der Uhr. Ein Mittagsschläfchen hat mir wieder Kraft gebracht und die Knie tun auch nicht mehr weh. Wie schnell mir 12.000 Schritte wenig vorkommen, erstaunt mich gerade selbst. Werde ich gerade zum Schrittjunkie?

17. April 2016 – Test weiterer technischer Funktionen

Heute habe ich Lust, die Funktionen der App ein bisschen weiter zu Testen. Die Weckfunktion – einstellbar in der App oder eingeloggt im Browser – funktioniert, auch mit Erinnerung. Ich werde sogar wach davon :) .

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie Anrufbenachrichtigung funktioniert mit meinem Samsung Smartphone. Man kann sich über Anrufe aus der Kontakten oder Skype – wählbar anzuklicken – informieren lassen. Ausprobiert habe ich es mit einem Anruf aus meinen Kontakten als Testanruf. Das Fitbit vibriert und der Name des Anrufers läuft über das Display. Eine angenehme Funktion, wenn das Smartphone in der Tasche oder sonst wo im Haus liegt und ich sofort am Handgelenk sehe, wer mich gerade erreichen möchte. Da ich das Armband nachts auf den Nachttisch lege und da nicht benachrichtigt werden möchte, stelle ich die Funktion wieder aus. Ansonsten finde ich sie jedoch durchaus praktisch.

Die Schlafaufzeichnung werde ich erstmal nicht weiter testen. Mein Puls ist völlig normal und hat in den zwei Nächten, in denen ich das Armband getragen habe, auch keine Kapriolen geschlagen. Ob ich gut oder schlecht – im Sinn von unruhig oder mit Wachphasen – geschlafen habe, weiß ich auch ohne das Armband am nächsten Morgen und kenne den Grund dafür meistens eh. Und wenn ich den abschalten könnte, hätte ich es vorher schon getan. Von Ausnahmen abgesehen ist mir guter Schlaf in die Wiege gelegt worden mit einem Bedürfnis nach viel davon, dem ich versuche nachzukommen.

18. April 2016 – Eine Challenge jagt die nächste

Heute hat Bärbel eine 1-Tages-Challenge haushoch gewonnen. Das haben wir zum Anlass genommen, Doris noch mit auf eine 5-Tage-Challenge zu nehmen, zu der der Montag auch noch zählt.

19. April 2016 – Das Wolkenkratzer-Abzeichen

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie Challenge motiviert mich mehr als erwartet und führt mich heute so viel hoch und runter in der Gegend, dass ich am Tagesende 101 Etagen auf der Uhr habe. Eigentlich wollte ich heute einen ruhigen Tag einlegen. Dass am Ende wieder gute 22.000 Schritte gezählt wurden, kann ich selbst kaum fassen. Die Schritte zusammen mit dem Wolkenkratzer-Abzeichen schicken mich in festen Schlaf.

Nagellack Sally Hansen 560 Kook A Mango20. April 2016 – Der passende Nagellack

Gestern habe ich ein Tragefoto von einem Tag am Meer gemacht – siehe ganz oben – und musste feststellen: Es fehlt der passende Lack! Das wurde heute gleich behoben.

Kook A Mango von Sally Hansen haben Blogger auf dem Event von Fitbit, auf dem ich nicht war, dazu bekommen. Also habe ich ihn gerne gekauft. Es ist eine Farbe, die gut zu meinem Sommerlook passt.

21. April 2016 – Frisch gelackt

Nagellack Sally Hansen 560 Kook A Mango #notd / SwatchDer neue Lack glänzt auf den Nägeln und das Band passt gleich viel besser zum Gesamtlook. Ich trage heute ansonsten nix mit Rot und da ich bekanntermaßen bekennende Freundin von farblichen Wiederholungen bin, freut sich heute mein Auge.

In der App ist mir noch positiv aufgefallen, dass ich die Anzahl der Stunden sehen kann, an denen ich mindestens 250 Schritte gegangen bin. Gut für den Körper ist es, wenn die Bewegung verteilt ist. In der App sehe ich einem Diagramm, wie gut mir das in welchem Stunden am Tag gelingt. Wenn ich viel am Schreibtisch zu tun habe, gelingt mir das z.B. gar nicht gut.

23. April 2016 – Challenge gewuppt

Mit 87.530 Schritten habe ich die 5-Tage-Challenge gegen Doris und Bärbel gewonnen. 17.506 Schritte pro Tag sind eine Menge. In der kommenden Zeit werde ich das Pensum zur Schonung meiner Knie wieder auf das Normalmaß herunterfahren. Ich denke, 12.000 Schritte pro Tag sind gut für mich und gut zu schaffen. Danke, Ihr Beiden, dass Ihr mit mir gelaufen seid!

Im Bloggerversum und auf Instagram

Das sind alles meine subjektiven Eindrücke und Erlebnisse. Bei Bärbel findest Du heute ihren persönlichen Testbericht => Ü50 testet das Fitbit Charge HR.

Auf Instagram habe ich gesehen, dass die Bloggerinnen

auch gerade das gleiche Gerät testen. Bin gespannt, was sie berichten werden. Drea hat sich inzwischen auch das Fitbit Charge HR gekauft – vorher Flex-Nutzerin – und ist fleißig am Probieren. In der Facebook-Gruppe Fitbit (Deutsch) (Werbung) gibt es guten Austausch mit anderen Anwendern. Danke Drea für die Einladung in die Gruppe, zu der ich jetzt auch einladen kann.

Im Netz

Bei meiner Recherche habe ich einen weiteren interessanten Testbericht bei Spiegel Online gefunden http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/fitbit-charge-hr-fitness-tracker-misst-den-puls-a-1017549.html und bei Sortierbar.de http://www.sortierbar.de/activity-tracker/fitbit-charge-hr .

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe test 1/2016 verschiedene Fitnessarmbänder unter breiten Gesichtspunkten getestet https://www.test.de/Fitnessarmbaender-Nur-zwei-von-zwoelf-sind-gut-4957497-0/. Bei der Genauigkeit der Schritte schneidet der Fitbit Charge HR sehr gut ab, was mir am wichtigsten ist. Ansonsten ist die Bewertung dort nur ausreichend (3,6), weil die Herzfrequenz nicht so genau gemessen wird und das Datensendeverhalten bei Android als sehr kritisch eingestuft wird, was zu einer Abwertung führt. Kritisch sei dabei der Zugriff auf Daten. Aus meiner Sicht sind da viele Apps kritisch, so dass ich mich in diesem Fall nicht weiter darüber aufrege. Den kompletten Testartikel, der mir vorliegt, gibt es nur kostenpflichtig.

Fazit

Positiv
Das Fitbit zeigt ganz deutlich, dass sich Bewegung im Alltag zu vielen Schritten addiert, wenn ich bewusst einmal öfter aufstehe, einen Weg mehr mache und noch eine Extrarunde Spazieren gehe. Auch ohne die Hunderunden komme ich auf viel mehr Schritte, wenn ich ab und an auf den Schrittzähler gucke und denke: Na, da können aber gerne noch ein paar hinzukommen. Das hilft mir, fit zu bleiben.

Negativ
Der Akku hält deutlich kürzer als versprochen. Die Zugriffe der App auf Daten dürften weniger sein.

Summe
Es tut mir gut und ich werde das Fitbit gerne weiter verwenden.

Würde ich es selbst kaufen?

Ja, auf jeden Fall. Wenn ich es nicht zum Testen bekommen hätte, hätte ich es mir selbst gekauft und würde es nach heutigem Stand auch immer noch kaufen, wenn ich es nicht hätte. Nach den vier Wochen Test weiß ich, dass ich Tangerine toll finde, auf Dauer Dunkelblau jedoch einfacher zu kombinieren wäre, wenn ich es immer trage. Ich würde also ein dunkelblaues nehmen.

Das neue Modell Alta (Werbung) würde mir noch besser gefallen, weil es schmaler ist und es verschiedene Armbandfarben als Zubehör gibt. Es gibt sogar ein Lederarmband und eins aus Metall. Immerhin ist der Charger wie eine Uhr ständig zu sehen und damit ein Accessoire. Bei Bärbel siehst Du hier => tolle Fotos vom Alta. Ich bräuchte natürlich als warmer Farbtyp die Version in Altgold. Fitbit hat an alles gedacht!

Mein Tipp: Genau Farbe und Modell aussuchen und dann ran an das Fitnessprojekt!

(Affiliate Link) (Affiliate Link)

Wie ich aus Versehen fit wurde … und was Fitbit damit zu tun hat

Werbung für die Fitness

Paul schaut sich das Fitbit Charge HR genau an

Meine persönliche Abnehmgeschichte

Es war bereits vor einem Jahr nicht mehr zu übersehen: Ich falle aus meine Kleidern heraus. Im letzten Jahr hat sich mein Kleiderschrankinhalt deutlich dezimiert und es ist Einiges neu hinzugekommen, weil ich u.a. schlichtweg etwas Passendes zum Anziehen haben möchte. Grund dafür sind die Spaziergänge mit Zausel Paul. Der Gute wird vermutlich mehr Spazieren geschickt als die meisten Hunde und vom anfänglichen Schritt hat er sich meinem Marschtempo durch Dauertrab angepasst. Auch Paul ist gut in Schuss.

Ein kleiner Rückblick

Seit 2007 arbeite ich sehr viel im Homeoffice und bin zu Kunden nur mit dem Auto unterwegs, weil ich meistens viel Arbeitsmaterial zu transportieren habe. So habe ich mich immer weniger bewegt und wurde von Konfektionsgröße 42/44 runder auf Größe 46/48. Als 2013 Größe 48 zu eng wurde, reichte es mir. Ich wollte nicht abnehmen, nur bitte nicht weiter zunehmen. Alleine schon deshalb, weil ich keine kneifenden Hosen mag und nicht schon wieder neue Sachen kaufen wollte. Eine Stunde Nordic Walking pro Woche reichte dafür nicht und mit Essen aufzuhören, wenn ich satt war, auch nicht.

Du weißt, was ich von scheinbaren Komplimenten über Gewichtsabnahmen halte. Meine Ansichten haben sich seit dem Beitrag Komplimente, die keine sind #1: Hast Du abgenommen? nicht geändert. Und von Diäten halte ich noch weniger …

Vor 2013 habe ich fünf Mahlzeiten am Tag zu mir genommen. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vormittags ein Joghurt, nachmittags ein kleines Eis oder Schokolade. Verändert habe ich 2013 dann, dass ich nur noch dreimal am Tag esse. Ich lasse seit dem mindestens 4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten. Das führte erstmal dazu, dass ich zwischendrin Hunger hatte, weil mir Kalorien fehlten. Ich habe dann vor allem mittags bewusst mehr gegessen, als mir in dem Moment gegen den Hunger gereicht hätte, um über den Nachmittag ohne Hunger zu kommen.

Nach kurzer Zeit hatte sich mein Körper daran gewöhnt und das Gewicht blieb stabil. Eis, Kuchen oder Schoki esse ich seitdem direkt als Nachtisch an einer Mahlzeit dran, wenn ich Lust darauf habe. Da ich dann satt bin, hat sich der Konsum dieser Lebensmittel allerdings deutlich reduziert. Zwischenmahlzeiten nehme ich nur noch zu mir, wenn der gesellschaftliche Kontext es erfordert. Kalorienhaltige Getränke trinke ich tagsüber sowieso nicht und eine Snackerin war ich noch nie. Deshalb kann ich gut an Keksen oder anderen Verlockungen vorbei gehen, wenn ich wirklich satt bin.

Vorteil Homeoffice: Hier steht nichts herum, was ich nicht will

Ich esse mittags und abends warm, gerne mit Pasta, Kartoffeln und Olivenöl oder Butter. Brot macht mich nur selten glücklich, dann muss es ganz frisch und am besten selbstgebacken sein. Ich habe dann bewusst angefangen, mehr Fleisch und Eier zu essen, weil sie weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiß haben. Soja ist für mich keine Alternative, ich mag das einfach nicht. Also laufe ich gegen den Trend, esse mehr Schweinefilet und Hähnchenfleisch – Rind und Lamm mag ich nicht – und Eier. Außerdem gab wieder ein bisschen mehr Gemüse dazu.

Zudem koche ich so gut es geht mit Lebensmitteln, die vorher unverarbeitet sind, Stichwort Clean Eating. Damit meine ich in dem Fall kein Vollkorn oder Bio, sondern frisches Gemüse oder Naturjoghurt und ich mache z.B. meine Brühe selbst. So weiß ich wirklich genau, was auf dem Teller landet. Davon nach wie vor gerne reichlich. Ich habe dann angefangen, mit einer Freundin wieder zu schwimmen und dabei auch zur Wassergymnastik zu gehen. Außerdem bin ich manchmal eine zweite Runde mit Stöckern walken gegangen.

Im Frühling 2014 merkte ich auf einmal, dass die größten Hosen zu weit wurden. Da ich seit Jahren keine Waage mehr betreten hatte, hatte ich keine Ahnung, wie viele Kilos fehlten, aber war irgendwie sichtbar – wenn auch nicht im Detail. Im Sommer 2014 habe ich angefangen, morgens anstatt 2 Scheiben Vollkornsandwichtoast mit Nutella nur noch eine Scheibe zu essen und die fehlenden Kalorien mit 12 geschälten Mandeln zu ersetzen. In den kommenden Monaten habe ich nur durch diese klitzekleine Veränderung 4 cm Körperumfang im Vergleich zu 2013 verloren.

Paul im März 2016Paul kam dann im Januar 2015 zu uns und seitdem bin ich jeden Tag unterwegs mit ihm. Selbst wenn er tagsüber in der Hundepension ist, weil ich lange Kundentermine habe, bleibt mir eine kleine Abendrunde. Wir wohnen auf einem Hügel, es sind immer Treppen dabei und jeder Weg draußen geht hoch und runter. Da werden auch kürzere Strecken zur Aufgabe. Morgens geht mein Mann mit ihm raus und tagsüber ist das mein Job. Uns wurde bei der Anschaffung gesagt, dass 3 x 20 Minuten am Tag völlig reichen würden. Dieser Hund bekommt deutlich mehr Auslauf. Alleine ich komme meistens auf 2 Stunden mit ihm, mindestens 1,5 Stunden.

So habe ich dann seit dem Sommer 2013 insgesamt in der Oberweite 20 cm, in der Taille 20 cm und in der Hüfte 14 cm verloren und passe wieder in Größe 42. Außerdem tauchen langsam wieder Knochen auf, die ich lange nicht gesehen habe.

Und jetzt habe ich ein Problem: Ich wiege mich wieder, kenne mein Gewicht und will es halten. Denn schon wieder neue Sachen möchte ich nicht kaufen … und ich möchte auch nicht immer ein neues Gesicht im Spiegel sehen …

Fit mit jedem Schritt

Seit einem guten Jahr frage ich mich, wie viele Schritte ich am Tag wohl wirklich mache. Ich esse bewusst, aber nach wie vor mit reichlich Kohlenhydraten und geize überhaupt nicht bei Olivenöl, Butter und Käse auf Aufläufen. Ich nehme locker über 2000 Kalorien am Tag zu mir. Einen Schrittzähler wollte ich jedoch bisher nicht haben, weil mir das zu viel Kontrolle war. Bis … ja bis ich bei Bärbel vom Blog Ü50 das Armband Charge HR von Fitbit (Werbung) gesehen habe und wusste:

Ich will genau das, was sie hat :)

Fitbit Charge HR

Die Farbe, das Design, die Funktion – alles rief: Her zu mir damit! Bitte! Und weil Bärbel Gedanken lesen kann, eine Netzwerkerin ist und Lust hat, das Fitbit auch ein bisschen zusammen mit mir zu testen – demnächst machen wir eine Challenge – hat sie mir den Kontakt zu Fitbit gemacht und ich habe auch eins als PR-Muster zur Verfügung gestellt bekommen. Danke, liebe Bärbel, und Danke für das Fitbit!

Fit bleiben – darum geht es

Fitbit Charge HR

Das ist genau das, was mir wichtig ist. Hier geht es weder um Diäten, Sportzwang oder Verzicht. Es geht darum, die Bewegung im Alltag beizubehalten und mit einem Blick aufs Handgelenk zu sehen, ob die Runde mit dem Hund etwas länger ausfällen darf oder wir beide schon genug Strecke gemacht haben. Der Hund bewegt sich noch mehr als ich, weil er sozusagen zwei Trainer hat. Das erklärt vielleicht seinen Blick auf das Armband :) . Es kam schon die Frage auf, ob die Schritte für Vierbeiner doppelt oder halb zählen. Der Physiker im Haus sagt: das gleicht sich aus und sie zählen wie bei Zweibeinern.

Das kann das tangerine-rote Armband, das es auch in anderen Farben gibt

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, Etagen und aktive Minuten tracken – die Art der Aktivität wird automatisch erkannt
  • Das OLED-Display zeigt als erste Funktion eine Uhr an und dann auf Knopfdruck bzw. Touch aufs Band am Display Tagesstatistiken, Uhrzeit und Trainingsmodus
  • Automatische Schlaferkennung und Alarmfunktion durch Vibration
  • Permanente Herzfrequenzüberwachung, die ausgestellt werden kann
  • Auf kompatiblen Mobilgeräten kannst Du Benachrichtigungen über eingehende Anrufe erhalten
  • Kabellose Synchronisierung mit Bluetooth über den PC und eine App
  • Der Akku hält mehrere Tage – wie viele wirklich, werde ich herausfinden

Ausführlicher Praxistest folgt

Ich freue mich darauf, das Armband zu testen, und bin gespannt, was die App dabei alles von mir will und kann. Da von mir inzwischen sowieso fast alles im Netz steht, kommt auf die paar Daten auch nicht mehr an. Das sah ich vor ein paar Jahren noch anders. So verändert sich die Haltung. Nur eins ist sicher: Nichts bleibt, wie es ist. Meinen ausführlichen Testbericht findest Du in ein paar Wochen hier im Blog.

Hast Du Fragen zum Fitbit? Stelle sie bitte Kommentar. Ich beantworte sie entweder dort oder im späteren Testbericht.

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