Pressespiegel 2017

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Zu meinem Beruf gehört, Werbung für mein Unternehmen image&impression und diesen Blog zu machen. Als Selbstständige bin ich alleine dafür verantwortlich, dass ich Arbeit habe. Dazu gehört Sichtbarkeit im Internet und Printmedien. Als Expertin gebe ich Interviews und freue mich, wenn über meine Arbeit als Imageberaterin berichtet wird. Außerdem schreibe ich Artikel für Fachzeitschriften.

Pressearbeit in 2017

Hier findest Du einen Auszug der Artikel und Interviews von & mit mir aus 2017. Die Beiträge kann ich leider aus urheberrechtlichen Gründen nicht inhaltlich hier veröffentlichen. Wenn möglich, habe ich sie direkt verlinkt. Vielleicht interessiert es Dich als Blogleser_innen, mit was ich mich neben Beratungen und Seminaren beschäftige.

dpa-Themendienst
2017
Modeberaterin für Beiträge, die on- bzw. offline in den Medien veröffentlicht werden, z.B. zu Genderless fashion, Paperbag-Pants, Hinguckern bei Socken und Strumpfhosen, Blumenmuster auf Problemzonen, Sneakern, der Trendfarbe Rot, Cargohosen mit High Heels und längeren Beinen

Perle
Dezember 2017
“Hamburger Beauty-Bloggerinnen über Budni”
Vorstellung im Kundenmagazin

KOSMETIK international
Oktober 2017
“Sympathie-Vorschuss”
Autorin des Zeitschriftenartikels

Radio HAMBURG ZWEI
August 2017
“Modetrends kommen wieder. Ist es schlau, Sachen aufzubewahren?
Im Interview in der Radiosendung und online im
Kleidercheck – Wie Ihr Euren Kleiderschrank wieder auf Vordermann bringt

OTTO
August 2017
“Schön und fit in jedem Alter: Der ultimative Beauty Ratgeber”
Autorin des Beitrags Make-up-Tipps für Frauen zwischen 40 und 50

KOSMETIK international
August 2017, Special 2/2017 Top Positionierung
“Achtung, hier bin ich! – Die eigene Persönlichkeit ist das, was nicht kopierbar ist!”
Autorin des Zeitschriftenartikels

Radio Hamburg
Juni 2017
“Sommerlicher Dresscode im Büro”
Im Interview in der Morning-Show

GUT zu FUSS
Mai 2017, Ausgabe 3/2017
“Kunstvoller Small Talk”
Autorin des Zeitschriftenartikels

GUT zu FUSS
März 2017, Ausgabe 2/2017
“Die Wartezeit versüßen”
Autorin des Zeitschriftenartikels

EIN ZWEITER BLICK
Januar 2017
“Fragen an Ines Meyrose – Imageberaterin & Bloggerin”
Ein Interview aus Kundensicht
www.einzweiterblick.com

KOSMETIK international
Januar 2017, Ausgabe 1/2017
“Mutig zum Erfolg – So gelingt Kundenakquise auch introvertierten Menschen”
Autorin des Zeitschriftenartikels

Hier findest Du Beiträge zur Pressearbeit der Vorjahre

Für 2018 ist bereits ein Artikel für die Fachzeitschrift Kosmetik International eingereicht und ein weiterer gebucht. Es geht also direkt weiter. Ich freue mich darauf!

Was für Artikel liest Du am liebsten in den Medien?

Pressespiegel 2016

Werbung in eigener Sache

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Zu meinem Beruf gehört, Werbung für mein Unternehmen image&impression und diesen Blog zu machen. Als Selbstständige bin ich alleine dafür verantwortlich, dass ich Arbeit habe. Dazu gehört Sichtbarkeit im Netz und in Printmedien. Als Expertin gebe ich Interviews und freue mich, wenn über meine Arbeit als Imageberaterin und Veranstaltungen berichtet wird. Außerdem schreibe ich Artikel für Fachzeitschriften.

Erfolgreiches 2016

2016 ist wieder eine Menge Pressearbeit zusammen gekommen. Hier siehst Du einen Auszug der Artikel und Interviews von & mit mir. Die Beiträge kann ich leider aus Copyrightgründen nicht inhaltlich hier veröffentlichen. Wenn möglich, habe ich sie direkt verlinkt. Vielleicht interessiert es Dich als Blogleser_innen, mit was ich mich neben Beratungen und Seminaren beschäftige. Die ersten Artikel für 2017 sind bereits eingereicht und angenommen – es geht also gut weiter.

dpa-Themendienst
2016
Modeberaterin für Beiträge, die on- bzw. offline in den Medien veröffentlicht werden, z.B. zu Schuhtrends, Ponchos und Trends bei Socken

KOSMETIK international
Dezember 2016, Ausgabe 12/2016
„Knackig Texten – Zehn Tipps für PR-Texte, die beim Kunden gut ankommen“
Autorin des Zeitschriftenartikels

Alpenwelt Magazin
Oktober 2016
„Pflegeratgeber für Dirndl, Lederhose & Co“
Expertin im Beitrag

Balance Beauty Time
September 2016
„meyrose: fashion, beauty and me“
Im Portrait
www.balancebeautytime.com

Comeback
Bericht über die Messe „Zurück in den Job“ mit dem Vortrag „Stilsicher auftreten!“
September 2016
www.kwb.de

KOSMETIK international
September 2016, Ausgabe 9/2016
„Duftendes Raumkonzept“
Autorin des Zeitschriftenartikels

KOSMETIK international
Juli 2016, Ausgabe 7/2016
„Eine Frage des Charakters – Vom richtigen Umgang mit verschiedenen Kundentypen“
Autorin des Zeitschriftenartikels

Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter
Juli 2016
Softwareentwickler führen und coachen, Hochleistungsteams aufbauen
3., aktualisierte Auflage
Autorin des Buchs (2., aktualisierte und ergänzte Auflage 2011, 1. Auflage 2009)
Co-Autoren Uwe Vigenschow und Björn Schneider
dpunkt.verlag

ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik und Wellness
Juni 2016
„Von wegen graue Maus“
Im Interview und Portrait zum Thema graue Haare
www.oekotest.de

KOSMETIK international
Juni 2016, Ausgabe 3/2016 KOSMETIK international Suisse
„Ich schenk‘ dir was!“
Autorin des Zeitschriftenartikels

Blogger stellen sich Vorurteilen gegen Schönheits-OPs
Mai 2016
„Wer einmal angefangen hat, kann nicht mehr aufhören!“
Interview im Special zu Schönheits-Operationen
www.medidate.de

Bonprix mode & mehr
April 2016
„Karriere in der Modewelt“
Interview im E-Book zum Beruf des Stilberaters
www.bonprix.de

Winsener Anzeiger
März 2016
„Akzeptanz soll weiter steigen“
Berichterstattung über Vorträge zum Weltfrauentag, u.a. den von Ines Meyrose
zu Mode MACHT Frauen

Rhein-Neckar-Zeitung
Februar 2016
„Von Purismus bis Folklore: Die Schuhtrends im Frühling und Sommer“
Stilberaterin im Artikel

KOSMETIK international
Februar 2016, Ausgabe 2/2016
„Von wegen Schwitzen!“
Autorin des Zeitschriftenartikels

da sempre
Januar 2016
„Frauen Ü40 Blogs, die neugierig machen“
Vorstellung im Blog des Online Shops für schöne Dinge

Sprichwörter zu Mode und Kleidung

Sprichwörter aus dem Bereich der Mode, Kleidung und Auftreten

Werbung mit Klischees

Wie ist der Wahrheitsgehalt alter Sprichwörter in der heutigen Zeit? Stimmen Sie noch? Gibt es neue Sprichwörter? Der Volksmund sagt

  • Kleider machen Leute.
  • Des Kaisers neue Kleider.
  • Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.
  • Gleich und Gleich gesellt sich gern.
  • Lila, der letzte Versuch.

Welche Sprichwörter fallen Dir ein zu Mode, Bekleidung und Auftreten?

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungWarum frage ich das? Im Buch Methoden von A - Z. Grundlegend - kreativ - inspirierend für die Arbeit mit Gruppen (Affililate-Link), das u.a. von Sieglinde Graf, meiner geschätzten Leserin und Kooperationspartnerin, veröffentlicht wurde, ist eine Übung beschrieben, bei der Sprichwörter verwendet werden. Diese Übung möchte ich zum Start eines Seminars verwenden. Deine Antworten werden also skrupellos und kommerziell für image&impression ausgenutzt. Bekomme ich sie trotzdem? Dann freue ich mich umso mehr.

Danke für Deine Gedanken dazu!

(Affililate-Link)

Buchreview: Ihr perfekter Auftritt

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Ihr perfekter Auftritt: Erfolgreich durch Farbe, Stil, Image (Affiliate-Link)
von Waltraud Böhme

An Kleidung und Umgangsformen führt kein Weg vorbei, wenn man beruflich erfolgreich sein möchte. “Wer sich richtig anzieht, zieht die richtigen Menschen an.” schreibt die Autorin im Vorwort so treffend. Oder wie mein Mann gerne sagt: “Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Wenn das Außen zum Innen passt

Waltraud Böhme schreibt, dass wer bei Farben und Stil passend gekleidet sei, Komplimente für sich und nicht für sein Aussehen bekäme (Seite 45). Das unterschreibe ich sofort. Der Unterschied zwischen ich finde Dein Kleid schön und ich finde Dich attraktiv ist immens, oder? Um das zu erreichen, kannst Du auf viele Dinge achten.

Farbe

In Teil I stellt die Autorin Farben mit ihren Wirkungsbereichen vor in Kultur, Sprache, Psychologie, Räumen, Kunst und Kleidung. Der allgemeine Teil ist ausführlich, der Teil zu Farbtypen bei Menschen knapp gehalten. Anschauliche Beispiele machen die Texte lebendig. Es gibt im Anhang des Buchs ein Literaturverzeichnis, zu dem mir allerdings die Bezüge in den Texten fehlen.

Stil + Image

Teil I umfasst Stil, Image und Dresscodes. Der Teil zu Stiltypen bei Menschen wird nur kurz angerissen, sechs Seiten inkl. Bildern sind für meinen Geschmack zu wenig dafür. Da entschädigt auch der zweiseitige Persönlichkeitstest im Anhang dazu nicht. Der Teil zu körperlichen Proportionen kommt ebenfalls meines Erachtens nach zu kurz. Auf Dresscodes und Kleidung im beruflichen (Büro-)Umfeld geht die Autorin umfassend ein. Das Thema Image – also der Eindruck, den andere Menschen von uns bekommen – das Bild, das sie sich von uns machen – findet an mehreren Stellen Raum. Die Autorin weist auf für mich angenehme Weise immer wieder darauf hin, dass Kleidung und Auftreten eine große Rolle haben.

Nonverbale Kommunikation

Zum Auftreten gehört neben der Kleidung die Körperspräche in den Bereich der nonverbalen Kommunikation. Mein Gegenüber bekommt einen Eindruck von mir aufgrund von Kleidung, Gestik, Mimik und Haltung. Dann erst hört er irgendwann meine Stimme und vielleicht sogar, was und wie ich etwas sage. In Teil III wird der Bereich Körpersprache anschaulich betrachtet. Entsprechende Umgangsformen schließen das Auftreten ab. Dazu werden Beispiele aus der beruflichen Praxis vorgestellt.

Businesskleidung

Bücher über Farben, Stil und Image gibt es viele. Meine Empfehlungen findest Du dazu bei image&impression unter Tipps & Tricks => Buchempfehlungen. Dieses Buch von Waltraud Böhme wird dort einen Platz darin finden in der Rubrik Businesskleidung für Männer und Frauen, weil der Schwerpunkt des Buchs im geschäftlichen Bereich liegt.

Fazit

Das große DIN A4 Format gefällt mir. Das Buch ist schön aufgemacht und ich spüre beim Lesen die Begeisterung der Autorin für das Thema. Gut gefällt mir ebenfalls, dass Fotos einige Aussagen illustrieren und dass es für Männer und Frauen gleichermaßen geschrieben ist. Wer sich eine professionelle Farb- und Stilberatung sparen und anhand des Buchs selbst erarbeiten möchte, wird dabei meiner Einschätzung nach nicht die gewünschte Anleitung finden. Wer ein Buch für Image und Auftreten sucht, wird gute Anregungen erhalten.

(Affiliate-Link)

Das Buch wurde mir vom R. G. Fischer Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Buchreview: Profil mit Stil

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Profil mit Stil: Persönlichkeit als Marke - Kleidung als Statement (Goldegg Business) (Affiliate-Link)
von Elisabeth Motsch und Jon Christoph Berndt

Der Mensch als Marke. Da gruselt es Dich bei der Vorstellung? Aber wieder erkannt wirst Du schon gerne, oder? Wenn Dein Gegenüber Deine inneren Werte unter der äußeren Hülle erkennt, dann magst Du das auch, oder? Wenn Du Tempotaschentücher kaufst, weißt Du schon beim Namen, was Du bekommst. Dein Umfeld schätzt es, bereits an der Verpackung zu sehen, welcher Mensch drinnen steckt.

Und auf einmal ist die Idee des Human Branding etwas ganz Selbstverständliches. Für Selbstständige und Firmenrepräsentanten eh. Aber auch für Dich als Mensch und Mitarbeiter. Beruflich wie privat. Kleidung ist wie eine Geschenkverpackung. Ein Versprechen auf den Inhalt. Das war letzte Woche Thema bei meinem Vortrag Kleidung MACHT Frauen, zum Weltfrauentag am Themenabend Super-Woman? Die Frau von heute! in Winsen.

Mode MACHT Frauen: Persönlichkeit in Kleidung

Persönlichkeit in Kleidung ausdrücken - eine Visualisierung von Ines Meyrose, image&impression

Auf dem Flip siehst Du meine im Vortrag entstandene Visualisierung zu Persönlichkeit in der Mode. Auch ohne Tonspur erschließt sich schon Einiges davon, oder? Ein weiteres Zeichen dafür, dass Visualisierung wirkt. Kleidung ist Visualisierung. Dazu passt das Buch Profil mit Stil, das ich am Wochenende gelesen habe. Den Worten der Autoren auf Seite 17

“Ihre Marke ist das, was man hinter Ihrem Rücken über Sie erzählt.”

schließe ich mich zu 100 % an. Im ersten Teil des Buchs geht um Persönlichkeit als Marke. Nur wenn ich weiß, wofür ich stehe, kann ich die passende Hülle kreieren. Auf Basis von Marketinggrundlagen und Charaktertypen findest Du für die verschiedenen Anlässe des Lebens von Job bis Freizeit passende Beispiele.

Im zweiten Teil geht es um Kleidung als Statement und die Umsetzung der zu transferierenden Inhalte in die äußere Hülle. Dort findest Du dann u.a. einen kurzen Charaktertypentest, aus dem Du passende Elemente für den äußeren Auftritt ableiten kannst. Ich bin demnach der Macher – das passt.

Gerade wenn Du Dich in den üblichen Stileinteilungen wie klassisch, sportlich, romantisch, extravagant … nicht wieder findest oder das nicht den Kern Deines Stils trifft, kannst Du gute Anregungen in den Buch finden. Und wenn Du auf dem Weg in die Selbstständigkeit, auf Partner- oder Jobsuche bist, ist eine Schärfung Deines Profils immer wertvolle Arbeit.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Goldegg Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

(Affiliate-Link)

Pressespiegel 2015

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungBeim Ergänzen von Veröffentlichungen bei image&impression und einem geschäftlichen Rückblick auf 2015 ist mir aufgefallen, das wieder eine ganze Menge Pressearbeit zusammen gekommen ist. Hier seht Ihr einen Auszug der Artikel und Interviews von & mit mir.

Die Beiträge kann ich leider aus Copyrightgründen nicht inhaltlich hier veröffentlichen. Vielleicht interessiert Euch Blogleser_innen trotzdem, mit was ich mich neben Beratungen und Seminaren beschäftige. Der erste Artikel für 2016 ist bereits eingereicht und angenommen – es geht also gut weiter.

dpa-Themendienst
2015
Regelmäßig Modeberaterin für Beiträge, die on- bzw. offline in den Medien veröffentlicht werden, z.B. in der Süddeutschen Zeitung

Markt
Oktober 2015
„Weich, weit … Cocooning heißt der neue Modetrend“
Modeberaterin im Zeitungsartikel

Hamburger Abendblatt
Oktober 2015
„Schuhe imprägnieren: Viel hilft nicht viel“
Stilberaterin in der Rubrik Wissen

Abendzeitung München und MAINfeeling Frankfurt
September 2015
„Es wird haarig“
Modeberaterin im Artikel zur aktuellen Herbst- und Wintermode

Sächsiche Zeitung
August 2015
„Entspannt Euch“
Modeberaterin in der Rubrik Leben & Stil zur Mode im Herbst/Winter

Alsterradio
Juni 2015
„Männer & kurze Hosen“
Interview in der Radiosendung

Handelsblatt Karriere
April 2015, Ausgabe 1/2015
Stilberaterin in der Rubrik „Dress to impress“

Der Sonntag
April 2015
„Kein Schwarz für die Kurzen“
Style-Beraterin im Zeitungsartikel in der Rubrik Mode & Stil

KOSMETIK international
April 2015, Ausgabe 4/2015
„Ich schenk‘ dir was!“
Autorin des Zeitschriftenartikels

KOSMETIK international
März 2015, Ausgabe 3/2015
„Das eigene Image … und die Wirkung auf andere“
Autorin des Artikels in der Zeitschrift

Buchtipp: Frauen und Kleider

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Frauen und Kleider: Was wir tragen, was wir sind (Affiliate-Link)
von Leanne Shapton, Sheila Heti, Heidi Julavits und 561 weiteren

Das Buch geht gerade durch die Presse und weil die Frage, warum Menschen was tragen für mich als Imageberaterin elementar ist, wollte ich es unbedingt lesen und habe es gekauft. Die Autoren haben einen Fragebogen entwickelt und hangeln sich mit über 500 Frauen aus aller Welt gemeinsam dadurch. Es geht um Möglichkeiten, sich mit Kleidung auszudrücken.

International in jeder Sichtweise

Es ist eine “Liebeserklärung an die emotionale Sprache, die Kleider sprechen” (Umschlagseite). Einige Interviewpartner beantworten viele Fragen, oft steht nur eine Frage im Zentrum mit Antworten ganz verschiedener Frauen. Mal ist es ein Satzfetzen, mal eine tiefgründige Betrachtung. Es sind zwar ein paar bekannte Namen dabei, aber die meisten Gesprächspartner sind ganz normale Frauen. Die Auswahl der Frauen ist international – auch in Bezug auf Religionen und deren Kleidungsaspekte sowie Ausdrucksformen von Homo-/Bisexualität und Transgenderfrauen.

Lockere Frauenrunde

Das Buch liest sich wie ein Gespräch mit guten Freundinnen über das, was wichtig ist, was schutzbedürftig ist und schräge Weg, wie wir zu denen wurden, wie wir jetzt gerade sind. Es sind lustige und nachdenkliche Geschichten um Kleider und Menschen. Es ist tiefgründig und leicht zugleich.

Für Leseratten und abends-nur-kurze-ein-paar-Zeilen-Leserinnen

Die Kapitel sind kurz und die Statements lesen sich wie Kurznachrichten. Deshalb kann man das Buch gut sowohl am Stück als auch als eine Kurzgeschichtensammlung immer mal wieder weiter lesen. Mich fesselt es schnell so, dass ich beim Lesen die Zeit vergesse. Beim Lesen bin ich total in die Leben der Frauen eingetaucht, auch bei nur wenigen Sätzen. Die Worte haben mich völlig in ihren Bann gezogen und ihre Emotionen erleben lassen.

Bilder im Kopf

Fotos von ganzen Menschen oder Outfits sind übrigens kaum in dem Buch, es sind eher ein paar Accessoires oder Kleidungsstücke als eine Art Sammlung abgebildet. Die haben für mich allerdings eher den Charakter einer Illustration des Buchs. Der eigentliche Inhalt steht in den Köpfen der Frauen.

Zitate, die mir aus der Seele sprechen

  • “Die, die sich gut anziehen, tun es, weil sie sich Gedanken machen.” (Sheila Heiti, Seite 9) Das passt zu meiner These, dass es keine Zufälle gibt.
  • “Etwas, das mich an Modezeitschriften stört, ist, dass sie Frauen dazu ermutigen, andere Frauen zu kopieren. … Die unwiderstehlichsten Frauen sind die, die herausfallen, die am meisten sie selbst sind und am wenigsten wie andere Frauen.” (Leanne Shapton, Seite 11) Alle spannend gekleideten Frauen, die ich persönlich kenne, haben kein Look-alike.
  • “Frauen in Kleidern erzählen Geschichten.” (Heidi Julavits, Seite 11) Manchmal viel mehr, als man vielleicht preisgeben möchte?
  • “Vielleicht sollten wir das Projekt Kleidergarten nennen.” (Heidi Julavits, Seite 14) Leannes Shaptons Gedanken dazu, dass Kleidergarten einleuchte, weil er mit den Jahreszeiten gehe, man ihn hege und pflege, Unkraut jäte und dünge, finde ich schön. Der Begriff Kleidergarten gefällt mir viel besser als Kleiderschrank.
  • “Menschen mit Stil behalten immer ein Gefühl für diesen potentiellen Neuanfang, das Gefühl, zu wissen, wie es geht, aber auch ständig neu zu lernen, wie es geht.” (Alexander Nagel, Seite 175) Stil heißt nicht, immer das Gleiche zu tun oder machen. Stil unterliegt ebenso wie Mode ständiger Veränderung. Man kann seinen Stil behalten, aber nicht immer die gleichen Sachen tragen oder machen. Alexander Nagel nennt “Stil das Stadium, in dem man die Trennung von Körper und Geist am wenigsten spürt.” (Seite 174). Deshalb sind Menschen, die als stilvoll wahrgenommen werden, oft schwer im Detail zu beschreiben. Es ist nicht ein Detail, es ist das Ganze, das wirkt.

Fazit

Wer sich mit seiner Kleidung, seiner Wirkung auf sich selbst und auf andere, beschäftigen möchte, wird in dem Buch Gedankenanstöße finde. Es hilft, sich selbst zu verstehen.

Warum kleidet Ihr Euch so, wie Ihr es tut?

(Affiliate-Link)

P.S.

Es ist schön, sich in einigen Macken wieder zu erkennen. Ich bin also nicht die Einzige, die nach Möglichkeit alle Etiketten und Labels von Kleidung entfernt (Molly Murray, Seite 225). Neu gelernt habe ich das Wort Schrankstuhl von Nina Moog (Seite 380). Das ist bei mir der, auf dem sich die getragenen Sachen der Woche sammeln, die nicht direkt in den Wäschekorb wandern.

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