Buchreview: Mode macht uns glücklich

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Mode macht uns glücklich - Tipps von der TV-Stylistin Inga Dröszus (Affiliate Link)

Bei meiner Recherche über neue Modebücher bin ich unter anderem auf dieses hier gestoßen, weitere stelle ich Euch in den kommenden Wochen noch vor. Das Buch von Inga Dröszus gehört in den Bereich Typberatung. Es gibt Vorher-Nachher-Bilder mit kurzen Tipps, kurze Beschreibungen der Grundmodestile, ein paar Tipps zur Bestimmung des eigenen Figur- und Farbtyps, Anregungen für kurvige Frauen und Best Ager, Passformhinweise und ein paar Schlanktricks, Accessoire- und Einkaufstipps.

Sowohl als auch

Wer meinen ersten Absatz genau gelesen hat, wird über die mehr als einmal verwendeten Worte kurz und ein paar gestolpert sein. Denn genau das überzeugt mich an dem Buch nicht richtig: Es steht mir zu wenig drin. Das, was drin steht, ist im Wesentlichen völlig OK. Ich vermisse allerdings etwas Tiefe. Damit Ihr einschätzen könnt, ob Ihr das Buch lesen möchtet oder nicht, werde ich etwas konkreter.

Pro

  • Die Autorin gibt einen klar verständlichen Einstieg in das Thema.
  • Die Zielgruppe sind meiner Einschätzung nach erwachsene Frauen.
  • Die gezeigten Beispiele sind modisch aktuell.
  • Die Tipps, um bestimmte figürliche Proportionen zu betonen oder auszugleichen, sind konkret beschrieben.
  • Vom Twen bis zur 70jährigen gibt es Umstylingbeispiele.

Contra

  • Stilrichtungen sind sehr vereinfacht beschrieben, viele mir bekannte Personen werden sich darin so in keiner wieder finden. Das macht es aber gerade für Einsteiger ins Thema schwierig, sich einzustufen.
  • Die Anleitung zur Figurtypbestimmung A, X, O, V, H ist schwer verständlich, z.B. “Schulter: Legen Sie ein Maßband um die Schulterpartie.” (S.49) Es wird aber weder bei Schulter noch bei Hüfte gezeigt oder beschrieben, ob der volle Umfang oder von Seite zu Seite gemessen werden möge.
  • Sprachlich ist mir erheblich zu oft von muss und soll die Rede. Das hat mich schon bei dem Buch Finde deinen Stil aus dem gleichen Verlag gestört (was mir aber insgesamt erheblich besser gefiel).
  • Für meinen Geschmack haben zu viele Fotos maximal Blogqualität und keine Buchqualität. Das Gute an den vielen Bildern aus der praktischen Arbeit der Autorin ist deren Authentizität. Das weniger Schöne daran ist, dass das Buch dadurch in einigen Teilen etwas hausgemacht wirkt. Das ist ein Punkt, bei dem ich länger gezögert habe, ihn zu erwähnen, weil auch gerade meine Blogfotos sehr oft nicht optimal sind (aber leider unter den gegebenen Umständen nicht anders machbar sind). Aber ein Blog ist eben kein Buch. Stört Euch das bei einem Buch? Oder geht das nur mir so?

Fazit

Das Ansinnen der TV-Stylistin und Modeberaterin, z.B. für Mein Nachmittag im NDR, Frauen zu mehr Glück durch richtige Kleidung zu verschaffen – weil man sich darin attraktiv findet und positives Feedback bekommt – kann ich nur unterstreichen. Wer neu in dem Thema ist, findet bestimmt Anregungen. Wer sich schon intensiver damit beschäftigt hat, vermutlich eher weniger.

Auf der Verlagswebseite gibt es die Möglichkeit, online in das Buch zu sehen. Dort bekommt Ihr einen ganz guten Eindruck, wie das Buch aufgemacht ist: BookViewer (Werbung).

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und direkt beim Stiebner Verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.