Modetrends Herbst/Winter 2012 – Stil, Hosen, Kleider, Schuhe, Taschen für Frauen

Stiltrends Herbst/Winter 2012

Bleibt

  • Uniformstil
  • Betonte Schultern bei Blazern
  • Daunenjacken und -mäntel mit leichtem Glanz
  • Capes und Ponchos
  • Doppelreihige Jacken und Mäntel

Neu

  • Stark überschnittene Schultern
  • Kimonoärmel
  • Handtellergroße Muster
  • Taillenbetonung mit breiten Gürteln
  • Lange Mäntel
  • Schwere Stoffe wie Tweed, Brokat, Samt – passend zum Brit-Chic
  • Schwarzes Leder – fein und figurbetont verarbeitet

Hosentrends Herbst/Winter 2012

Geht

  • Chinos in Softeisfarben
  • Jeans mit extremer Waschung

Bleibt

  • Schmale Zigarette
  • Schmale 7/8 in Kombination mit hohen Schuhen oder Ballerinas
  • Schmale, gerade geschnittene Jeans in dunkler Waschung
  • Karottenhose – auch wenn Sie gerade keiner so nennen will – die Chinos mit Bundfalten, oben etwas Weite und schmalen Enden zum Knöchel sind Karottenhosen

Neu

  • Reiterhosen zu Stiefeletten und Stiefeln
  • Röhrenjeans mit weiten, langen Oberteilen
  • Chinos in gedeckten Gewürz- und Erdfarben, z.B. Rostrot, Maisgelb, Oliv, Braun
  • Bunte Jeans in Rot, Grün, Gelb etc. – auch mit Musteraufdrucken
  • Marlenehosen mit hoher Taille – zu schmalen Oberteilen und hohen Absätzen kombiniert

Rock- und Kleidertrends Herbst/Winter 2012

Geht

  • Lange Röcke mit Blumenmuster
  • Midi-Röcke

Bleibt

  • Bleistiftröcke von chic bis Jeans

Neu

  • Etuikleider mit und ohne Raffungen und verschiedenen Ausschnitten

Schuhtrends Herbst/Winter 2012

Bleibt

  • Keilabsätze
  • Plateaus
  • Kräftige Lederfarben
  • Stiefel – werden aber weniger als in den letzten Jahren

Neu

  • Flache Absätze
  • Derbys, Oxfords, Budapester
  • Blockabsätze
  • Stiefeletten in allen Variationen

Handtaschentrends Herbst/Winter 2012

Bleibt

  • Beuteltaschen
  • Mittlere Größen

Neu

  • Doctorbags
  • Henkeltaschen
  • Trapezform

Modetrends Herbst/Winter 2012 – Farben

Trendfarben Herbst/Winter 2012

Bleibt

  • Gewürzfarben, z.B. Senf, Safran, Paprika, Oliv, Aubergine – auch für Hosen
  • Roségold und Gelbgold als Schmuckfarben

Kommt

  • Nach kurzer Pause gibt es wieder ganz viel Lila in allen Variationen von Flieder, Veilchen über Violett bis hin zu Pflaume und Purpur.
  • Juwelenfarben wie Smaragd, Tannengrün, Granatrot, Amethyst
  • Schwarz – nichts mehr mit “Blau ist das neue Schwarz”. Schwarz wird es viel in figurbetonten Ledersachen geben.

Farbkombinationen Herbst/Winter 2012

Geht

  • Colour Blocking mit klaren Kontrastfarben, z.B. Orange und Ultramarinblau

Kommt

  • Colour Blocking mit gedeckten Tönen wie Paprika & Curry oder Pflaume & Senf
  • Komplettlooks in einer Farbe in verschiedenen Tönen, z.B. ein Mix einiger Rottöne von Burgunder bis Zinnober. Rot ist übrigens DIE Farbe schlechthin in der kommenden Saison. Dabei können auch kühle und warme Nuancen einer Farbe gemischt werden.
    Wichtig: In Gesichtsnähe die zum Teint passende Farbnuance tragen.

Tipp

Wem das alles zu viel Farbe ist, der kann all diese Farben mit Nudetönen kombinieren, um den Look etwas zu soften. Accessoires in Cognac bringen ebenfalls etwas Ruhe in diese Farbenexplosion.

Blau zu Braun – Flecken zu Streifen

Das Kleid von Vogt+Königin habe ich kürzlich HH-Ottensen bei California als Sommerschnäppchen um ca. 35% reduziert gekauft und beim ersten Tragen festgestellt, dass ein Schal dazu gut aussähe – wenn ich einen passenden gehabt hätte. Kommen also leider noch Kosten hinzu… Auf Twitter habe ich letzte Woche nach Hilfe gefragt – aber keinen Tipp bekommen. Auch eine Personal Shopperin braucht mal Support ;).

Notlösung

Dieser Sommerschal aus meinem Fundus hat immerhin die gleiche Streifenbreite wie das Kleid – ist aber farblich wirklich nicht ideal. Kaum zu glauben, dass bei meinem 25 Schals und Tüchern in der Schublade kein passender dabei war. Die beiden farblich passenden sind Pashminas aus Cashmere – nicht das Richtige für ein luftiges Viskose-Jersey-Kleid für den Sommer. Zu warm und optisch zu schwer …

Ideallösung

Also bin ich durch sämtliche Läden im Phönix-Center in HH-Harburg getigert und habe im letzten Versuch bei s.Oliver in der Accessoires-Abteilung diesen schönen Schal Dank der Verkäuferin gefunden. Die nette studentische Aushilfe, die ihren ersten Arbeitstag hatte und sich eigentlich noch nicht gut auskannte, hat ihn mir aus den Tuchbergen im Laden mit sicherem Griff präsentiert.

Er passt so gut, weil er ein anderes Muster als das Kleid hat – in der Mitte kleine Flecken, weiter an den Enden größere – und die Farben genau wieder aufnimmt.

So geht Mustermix!

Schalbindetechnik auf dem Foto

Schalknoten drunter und drüber (Videoanleitung)
Schalknoten drunter und drüber (Fotoanleitung)

Erdbeerrot trifft Grasgrün: Kombi-Stars von Scandic

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Dass ich in diesem Sommer auf rote Klamotten ist kein Geheimnis. Inzwischen gibt es so viel Rot im meinem Schrank, dass sich viele Kombinationen ergeben und ich ganz glückserfüllt davon bin. Rot macht mir gute Laune! Die kraftvolle Energie dieser Farbe wirkt sich irgendwie positiv auf mich aus. Deshalb konnte ich bei Scandic (Werbung) auch diesen Sachen nicht widerstehen:

  • Jacke Crazy Christine Strawberry mit Jacquardmuster von Scandic Way of Life
  • Kleid Crazy Marion Strawberry mit Jacquardmuster von Scandic Way of Life, wobei das bei mir kein Kleid, sondern ein langer Pullunder ist. Minikleid wäre noch geschönt für die Länge …
  • Dazu passend das Longsleeve Amelie von Jackpot
  • Und das Grasgrün aus dem Muster aufnehmende dünne Baumwollschal von Sundqvist.

Ich liebe die Details wie die grünen Schleifen auf den Taschen des Kleids und an den Ärmeln der Jacke und den liebevoll gestalteten Kragen der Jacke. Dieses skandinavische Bekleidungsdesign ist nicht jedermanns Sache – meine ist es!

Warum passt der Schal so gut?

Das Muster in dem Schal entspricht in der Mustergröße genau dem Design von Jacke und Kleid und die Farbe ist enthalten. Am liebsten trage ich es mit dem Schalknoten “drunter und drüber” gebunden.

Kombinationsmöglichkeiten

  • Nur das Kleid mit nackten Armen
  • Kleid mit Longsleeve in Rot, Grün oder Lachsorangefarben
  • Kleid mit Jacke drüber
  • Jacke über Shirts in Rot, Grün oder Lachsorangefarben
  • Das grüne Tuch geht immer dazu
  • Hosen trage ich dazu in Sandbeige oder Rot.
  • Meine roten Sommerstiefel ergänzen den Look perfekt.

Da soll mal einer sagen, das seien keine Kombi-Stars!

DER Mode-Trend Herbst 2011: Ponchos

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Wer im Herbst und Winter 2011 als Frau stylish gekleidet sein möchte, kommt an einem Cape oder Poncho nicht vorbei. Verliebt habe ich mich in dieses Modell von La Salle:

Kuschelig-warmer Poncho von La Salle

Kuschelig-warmer Poncho von La Salle

Ist dieser helle Zimt-Farbton nicht zauberhaft schön?

Es gibt diesen Poncho u.a. auch in dunkelbraun – da kommt das Strickmuster leider nicht ganz so schön zur Geltung, weil die Schatten und damit die Struktur nicht so gut sehen sind.

Mit der Zusammensetzung 50% Polyacryl, 30% Wolle und 20% Alpaka ist dieser Poncho seeehr kuschelig und wärmt unglaublich. Er ist kalt von Hand zu waschen – was ich so lange vermeiden würde, wie es geht.

Spannend finde ich die Form. Es ist quasi eine Kreisscheibe mit Rollkragen-Loch in der Mitte, an zwei gegenüberliegenden Stellen sind Ärmelbündchen eingestrickt. Es gibt darüber hinaus keinen eigentlichen Ärmel. Wenn man es geschafft hat, ihn anzuziehen (Wo ist hier oben? Unten? Links? Rechts?!?), fühlt er sich so gut an wie eine Wolldecke.

Kombinationstipps

Jetzt im Spätsommer abends beim Grillen leger zu Chinos (wie bei der Kundin auf dem Foto) über einem Longsleeve, etwas schicker über einer klassischen Bluse und im Winter zu dunkelbrauner Cordhose/-rock oder dunkelblauer Jeans. In der Kombination mit Cord kann es etwas fusselig werden – wer davor Angst hat, greift lieber zur Jeans.

In jedem Fall finde ich bei diesem Braunton eine Ton-in-Ton-Kombination sehr harmonisch und schön.

Bezugsquelle

Genau dieser Poncho wurde gekauft bei

Shoes & Shoes
Wentorfer Straße 1
21029 Hamburg

Was werden Sie im Herbst/Winter 2011 tragen?

P.S.: Das hier ist mal wieder so ein Moment, in dem ich mich ärgere, nicht ordentlich Stricken zu können und mir meine Mutter sehr fehlt, die mir diesen Poncho mal eben in einigen Abenden gestrickt hätte. Das wäre viel preisgünstiger und dann hätte ich auch so einen – diesen hier gibt es nämlich leider nur in Einheitsgröße S. – damit leider zu klein für mich.