Die geliehene Schuld

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Die geliehene Schuld: Roman (Affiliate Link)
Von Claire Winter

Im Mai habe ich Dir die Trilogie Töchter einen neuen Zeit von Carmen Korn vorgestellt. Aufgrund dieser Empfehlung habe ich dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen. Ebenso wie Band 2 der Trilogie von Carmen Korn spielt dieser Roman in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland. Die 577 Seiten umfassen nur ein paar Monate von August 1948 bis Frühjahr 1949, die das Leben der Protagonisten allerdings komplett auf den Kopf stellen.

Es ist die Zeit der Nürnberger Prozesse und im Kern steht die Frage: Wie geht man als junger Mensch mit der Schuld um, die seine Vorfahren als Nazis auf sich geladen haben? Und wie gehen die Schuldigen selbst damit um? Und wie viele Nazis haben vorausschauend auf den letzten Drücker den offiziellen Absprung geschafft und sich lukrative Positionen in der neuen Bundesrepublik gesichert?

Hauptrolle in Die geliehene Schuld spielt Redakteurin Vera Lessing, die durch den überraschenden Tod ihres Jugendfreundes Jonathan, der auch ihr Kollege bei der Zeitung war, in die politischen Verwicklungen zur Zeit der Gründung der Bundesrepublik hineingezogen werden. Jonathan hat vor seinem Tod an einer Reportage über Flüchtlingsströme ehemaliger Kriegsverbrecher gearbeitet. Vera übernimmt seine gefährlichen Recherchen und es dauert nicht lange, bis sie tief in die hohen Kreise der Geheimdienste Verbindungen findet.

Bei zwei Sätzen hätte ich kotzen können. Der eine lautet “Hätten wir den Krieg gewonnen, würden wir heute dieses Gespräch nicht führen, sondern man würde uns heute als Helden feiern” (Seite 336). Der andere ist der Schlusssatz auf Seite 571 in dem steht, welcher der realen Protagonisten 1968 mit einem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

In der Schule konnte ich das Thema der Zeit des Nationalsozialismus irgendwann nicht mehr hören. Ich gehöre zu der Generation, in der das in den 1980ern von der 5. bis zur 10. Klasse in jedem Schuljahr in irgendeinem Fach an der Reihe war. Die Zeit nach 1945 wurde nur kurz abgehandelt.

Da ich später keine Lust hatte, mich damit von alleine tiefer damit zu befassen, kenne ich nur ein paar harte Fakten. Dass viele Menschen ihr Parteibuch erfolgreich gedreht oder vernichtet haben, war mir natürlich klar. Wie weit das allerdings ging, darüber habe ich mir nie richtig viele Gedanken gemacht. Das Buch hat mein Interesse daran definitiv geweckt.

Wie geht Dir das mit diesem Thema?

Töchter einer neuen Zeit (Jahrhundert-Trilogie 1)

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Töchter einer neuen Zeit (Jahrhundert-Trilogie, Band 1) (Affiliate Link)
von Carmen Korn

Die Trilogie soll am Ende fast 100 Jahre umfassen. Band 1 startet im Frühjahr 1919 in Hamburg. Kernort des Geschehens ist das Hamburger Komponistenviertel und die schöne Gegend um die Außenalster. Damit liefere ich auch schon den Hauptgrund, warum mir der Roman gefällt: Ich kenne fast jede Straße, gehe in Gedanken jeden Schritt der Personen mit.

Alsterblick in Hamburg

Hauptfiguren sind Henny, Käthe, Lina und Ida. Die vier stammen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen, obwohl sie dicht beieinander wohnen. Henny und Käthe machen zusammen nach der Ausbildung zur Krankenschwester eine Hebammenausbildung, Lina ist Lehrerin und Ida verwöhnte höhere Tochter. 

Diese vier Frauen begleiten die Leser durch das 20. Jahrhundert samt ihrer Partner, Kinder und Enkelkinder. Band 1 endet 1949, in Zeiten des Aufbruchs (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link) geht es weiter bis in die späten 1960er. Politische Einstellungen, verschiedene Lebensentwürfe, Umgang mit Schicksalsschlägen und die Emanzipation vier Frauen spielen eine große Rolle. Ich freue mich schon darauf, in Band 3 Zeitenwende (Affiliate Link), der am 25. September 2018 erscheinen soll, die Frauen von den 1970ern zur Jahrtausendwende zu begleiten.

Ich habe den Lesetipp von Moppi bekommen und gebe ihn gerne an Dich weiter. An dem Roman gefällt mir nicht nur, dass Frauen im Fokus stehen und er in Hamburg spielt. Ich finde es spannend, dass zwar das Geschehen im zweiten Weltkrieg behandelt wird, aber vor allem die Zeit danach nicht außer Acht gelassen wird.

Es gibt so viele Romane, die durch den ersten und/oder zweiten Weltkrieg hindurch spielen, aber mit Kriegsende aufhören. Das ist dann wie im Märchen nach der Hochzeit: Die Überlebenden lebten mehr oder weniger glücklich bis an ihr Lebensende … Aber WIE lebten sie danach? Spannend!

Was liest Du gerade?

Gestorben wird immer

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Gestorben wird immer: Roman (Affiliate-Link)
von Alexandra Fröhlich

Als ich Bella Germania ausgelesen hatte, wurde mir Gestorben wird immer von Amazon empfohlen. Ein guter Tipp! Es ist ebenso eine Familiengeschichte über drei bzw. vier Generationen. Agnes führt als Grande Dame einen Steinmetzbetrieb in Hamburg. Ursprünglich kommt sie jedoch aus Königsberg, dem heutigen Kaliningrad. Im 2. Weltkrieg ist sie mit ihren Kindern nach Hamburg geflohen und hat sich dort zielstrebig ein neues Leben aufgebaut. Das ging nicht ganz ohne Opfer vonstatten …

Mit 91 beschließt Agnes, ein Familiengeheimnis zu lüften. Sie zwingt ihre Enkeltochter Birte, die komplette noch lebende – Großteils völlig zerstrittene – Familie zusammen in Hamburg an einen Tisch zu bringen. Die Geschichte springt in den Jahrzehnten und Generationen hin und her. Ich habe beim Lesen aber immer den Überblick behalten. Der Autorin ist es gelungen, dass ich fast alle Charaktere sympathisch finde. Das kommt bei solchen Roman selten vor.

Meine Wurzeln

Besonders berührt hat mich bei dem Roman, dass er Teile meiner eigenen Familiengeschichte erzählt. Mein 1981 verstorbener Vater Wolfgang, genannt Wölfi, ist der jüngste von 5 Geschwistern, wobei ein Bruder schon gestorben war bei seiner Geburt oder in den Jahren darauf – das weiß ich nicht genau. Für mich hatte er immer nur drei Geschwister, die alle noch leben, zu denen ich aber schon lange keinen Kontakt mehr habe.

Mein Vater ist 1944 in Gumbinnen bei Königsberg geboren. Sein Vater ist zu dem Zeitpunkt im 2. Weltkrieg in Russland verschollen und hat Wölfi niemals gesehen. Seine Mutter ist mit vier oder fünf Kindern nach Westdeutschland geflohen und in den 1950ern oder Anfang der 1960er nach Hamburg-Harburg gezogen. In der Wohnung, in der sie mit ihren – dort in jedem Fall nur noch vier Kindern – gelebt hat, hat später noch lange sein ältester Bruder mit seiner Frau und drei Kindern gelebt.

Lustigerweise hat es mich 2003 gar nicht weit weg dorthin verschlagen und ich fühle mich hier absolut abgekommen. Ein anderer Teil meiner Wurzeln ist die Hamburg Linie meiner Mutter, die nachweislich bis mindestens zum Dreßigjährigen Krieg aus Hamburg kommt. Der andere Teil ist die zugezogene Harburger Familie väterlicherseits. Weil meine Familie ebenfalls nicht an einem Tisch sitzt, kommt mir vieles in Gestorben wird immer bekannt vor. Ich bin froh, nicht alle zusammentrommeln zu müssen! Und ich weiß auch gar nicht, ob ich in einigen Punkten die volle Wahrheit wissen möchte …

So, jetzt weißt Du wieder ein bisschen mehr über mich. Dabei wollte ich doch eigentlich nur einen Lesetipp geben.

Woher stammen Deine Eltern und Großeltern? Wo leben sie heute?

Bella Germania

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Bella Germania: Roman (Affiliate-Link)
von Daniel Speck

Bei dies & das #33 habe ich um Lesetipps gebeten. Es sind einige Empfehlungen zusammengekommen, die ich noch nicht alle gelesen habe. Danke für die Tipps! Bella Germania wurde mir von bu an Herz gelegt. Ich habe es im letzten Urlaub auf Sylt genauso verschlungen wie bu beim Segeln.

Drei Generationen – Männer und Frauen – sind zwischen Italien und Deutschland von den 1950ern bis 2014 auf der Suche nach ihrer Identität. Die Fragen, ob Blut dicker ist als Wasser, ob Familie oder eigenes Glück über allem steht, der Liebe gefolgt werden darf und wie viele Lügen man braucht oder aushalten kann, um das Leben zusammen zu halten, versuchen die zentralen Figuren für sich zu beantworten und einen eigenen Weg fürs Leben damit zu finden.

Du hast Zeit und möchtest einen Roman verschlingen? Lies Bella Germania!

Buchtipp: Hohensteins Welt – Das ABC eines modernen Gentleman

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Hohensteins Welt: Das ABC eines modernen Gentleman (Affiliate Link)
von Constantin v. Hohenstein

Constantin von Hohenstein führt seine Leser_innen ein in sein gehobenes, wohlsituiertes Leben als moderner, zeitgemäßer Gentleman. Von Anzugskultur, Verhalten im Ausland, stilvollen Bahnreisen in Nostalgiezügen, Bescheidenheit, die eigene Bibliothek, Vorteilen von Bleistiften, seinem Begriff von Eleganz (z.B. „wie“ ich etwas trage und nicht nur „was“ ich trage) über Hauspersonal, Hausschuhe, Hüte, Tipps zur Hemden- und Imagepflege bis zur Definition der Grenze zwischen Dandy und Geek.

Das Brevier ist unterhaltsam und amüsant geschrieben. Constantin von Hohenstein nimmt seine Umwelt ernst und sich selbst nicht immer zu sehr – das macht ihn trotz der abgehobenen Lebensform auf stilvolle Weise sympathisch. Mir gefällt natürlich die Nr. 6 seiner persönlichen Gentlemen Rules, die er auf Seite 71 als Maximen formuliert hat, am besten: „Deine Frau ist Deine Göttin. Verehre und erobere sie jeden Tag.“

Männer – jetzt wisst Ihr, was Ihr zu tun habt ;)

Auf entspannte Weise old school sind die Bezugsquellen und Hinweise auf Firmen nur mit Telefonnummern notiert – nichts mit www. Anschließen kann ich mich auch den von ihm auf Seite 21 zitierten Worten Honoré de Balzaczs: „Der geschmackvolle Mensch muss es verstehen, seine Bedürfnisse stets bis auf die Einfachheit zu reduzieren.“

Weiß man es? Ich weiß es nicht.

Bleibt die Frage: Wer ist eigentlich dieser Constantin von Hohenstein, der sich seine Maximen neben den Badezimmerspiegel hängt? Seine Webseite wird vom Chevalier Verlag betrieben. Verbirgt sich ein konkreter Mensch hinter diesem Pseudonym? Oder ist es eine erfundene Figur wie Martin Suters Johann Friedrich von Allmen? Ich tippe auf ein Pseudonym.

Kleiner Kritikpunkt

Das Inhaltsverzeichnis beschränkt sich auf Vorwort (6), Das ABC eines modernen Gentleman (9), Die Lebensmaximen des Gentleman (117). Das finde ich für ein Buch mit 180 Seiten etwas karg.

ABC …

Wer Angst hat, das ABC läse sich so nervig-gewollt, wie viele krampfhaft auf ABC getrimmten Werke, den kann ich beruhigen: Beim Lesen habe ich erst nach vielen Seiten gemerkt, dass das Buch in den inhaltlich alphabetisch sortiert ist, weil die Überschriften zwar alphabetisch, jedoch thematisch organisch sortiert sind.

Fazit

Ein unterhaltsames Buch für Liebhaber gehobenen Lebens. Auch wenn Coco Chanel auf Seite 106 so schön zitiert wird mit: „Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern das Gegenteil von Gewöhnlichkeit“, hilft es sicherlich beim Lesen, selbst über ein wenig finanzielle Zufriedenheit zu verfügen, um einige Ansichten des Herren nicht zu luxusproblemartig zu finden. Mit einem Hauch Ironie gelesen, hat es zu meinem Amüsement beitragen.

… ein Beitrag aus der Reihe

Maennermontage_www.meyrose.de

Das Buch wurde mir vom Chevalier Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchvorstellung: Helvetische Errungenschaften

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Helvetische Errungenschaften (Affiliate Link)
Herausgegeben von Paul Schneeberger im Verlag Neue Zürcher Zeitung

Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich als Norddeutsche Euch ein Buch mit helvetischen Errungenschaften vorstelle? Ganz einfach: Mich interessiert die Geschichte von Erfindungen, die im Alltag Anwendung finden. Außerdem lebt meine älteste Freundin seit 2004 in Zürich und ich hatte mehrfach bei ihr eine schöne Zeit dort, in der mein Interesse für besondere Dinge aus der Schweiz geweckt wurde.

In dem Buch werden 25 Erfindungen mit Schweizer Wurzeln mit ihrer Geschichte und Besonderheiten vorgestellt. Die Artikel sind von 2005 und 2007 in der Serie Helvetische Errungenschaften in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen und werden in dem Buch als Auswahl aus der Serie präsentiert. Es geht um Produkte, die in der Schweiz entwickelt, geschaffen, wesentlich verfeinert oder mindestens perfektioniert wurden. Dazu gehört sogar das World Wide Web – das wusste ich beispielsweise nicht.

Vom Bundesordner, dem Dampfbügeleisen von Jura (ja, die mit dem Kaffeemaschinen), dem Ententanz (peinlich, ich habe die LP), dem Kaba-Schloss über den Robidog bis zum WWW sind spannende Geschichten über Alltagsgegenstände dabei, die wir alle meistens als viel zu selbstverständlich ansehen. Beim Lesen erfahrt Ihr dann auch, was es mit Cover-Keks auf sich hat.

Für die Schweizer Modebücher (Rezensionsexemplare) , die ich Euch im Blog schon vorgestellt habe, habe ich eigens ein kleines Glossar für Begriffe angelegt, die ich bis dato nicht kannte. Beim Lesen von Helvetische Errungenschaften (Affiliate Link) war das für mich nicht notwendig.

Fazit

Interessante Artikel für interessierte Leser_innen.
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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei NZZ Libro (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchtipp: Pariser Chic – Der Style Guide

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Pariser Chic - Der Style-Guide (Affiliate Link)

  1. Was trägt die Pariserin?
  2. Wie pflegt sich die Pariserin?
  3. Chez moi
  4. Ines’ Paris (nicht meins, das von Inès de la Fressange ;))

Das wollten Sie schon immer mal wissen? Dann lesen Sie das Buch
Pariser Chic
von Inès de la Fressange und Sophie Gachet!

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeAm spannendsten fand ich natürlich den Teil “Was trägt die Pariserin?”. Die Autorinnen lüften einige Geheimnisse, die den französischen Chic ausmachen. Dazu gehört, dass die Französin Flitter hasst, Qualität liebt, Komplettausstattungen meidet, Freestyle liebt (H&M oder Adäquates trifft Luxusartikel), sich in ihrer Haut wohl fühlt und unaufgesetzter Casual Look mit Jeans, Vintage-Stiefeln und grauem Kaschmirpullover fast immer geht.

Ihre absolute Vorliebe für Converse-Chucks kann ich zwar überhaupt nicht teilen – aber da bilde ich wohl auch in Hamburg die Ausnahme. Diese Dinger scheint jede Person außer mir zu lieben. Mir haben die schon als Kind nicht ordentlich gepasst – und ich trage ungern die Sachen heute, die ich in der Grundschule schon hatte …

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeDie Autorinnen geben Tipps, die ich auch in meinen Stilberatungen und Einkaufsbegleitungen Kunden und Kundinnen gebe. Dazu gehört zum Beispiel auf Seite 16: “Wenn ich diese Sachen kaufe, habe ich dann Lust, sie heute Abend sofort anzuziehen?”

Wenn die Antwort nicht Ja ist, bleibt das Teil besser im Geschäft. Sonst wird es kein Lieblingsteil. Wenn Ihnen für das Stück der Anlass fehlt, sorgen Sie umgehend für den Anlass mit dem Kauf von Opernkarten oder was sonst dazu fehlt oder lassen das Teil ebenfalls im Laden.

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeViele Geschäfte werden mit Fotos und besonderen Artikeln, die Sie dort erhalten können, liebevoll vorgestellt. Dazu gibt es noch einige Schönheitstipps und sonstige Lebensweisheiten. Der ironisch-fröhliche Schreibstil ist so herrlich subjektiv, dass ich beim Lesen viel Freude hatte.

Wenn es irgendetwas an dem Buch zu kritteln gibt, dann nur, dass die Autorinnen davon ausgehen, dass alle Damen Größe 34 (allerhöchstens 38) tragen und somit auch in die Kindergrößen vieler Label wie beispielsweise Petit Bateau passen. Das kann ich allerdings gut ignorieren, denn es geht um Pariserinnen und nicht Hamburgerinnen!

Fazit

Schon mehrfach war ich versucht, das Buch zu kaufen. Allerdings habe ich es nie in der Hand gehabt, sondern immer nur im Internet gesehen. Da es mit EUR 24,95 für einen Style Guide nicht gerade wenig kostet, konnte ich mich nicht endgültig zum Kauf entscheiden.

Nachdem mir der Verlag jetzt das Buch als Rezensionsexemplar in einer PDF-Version zur Verfügung gestellt hat, bin ich anderer Meinung. Das Buch ist extrem schön aufgemacht mit ganz vielen Zeichnungen, Fotos und gestalterischen Elementen. Fast alle Seiten sind farbig. Jetzt finde ich auch den Preis mehr als angemessen. Wer sich für Mode und Paris interessiert, hat bestimmt ebenso Freude an dem Buch wie ich.

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Das Buch in diesem Beitrag wurde mir vom Knesebeck Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar in einer PDF-Version kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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Vielen Dank an den Verlag, dass ich die Zeichnungen aus dem Buch hier im Blog veröffentlichen darf. Kopieren, Herunterladen, Verbreiten, Vervielfältigen etc. dieser Werke aus dem Blog ist ausdrücklich von mir untersagt!

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