Buchreview: Minimalismus trifft Kleiderschrank

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Minimalismus trifft Kleidung: In 4 Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke (Affiliate Link)
von Pia Mester

Der Titel verspricht Großes. In vier Wochen damit den erfolgreichen Start zu einem Kleiderschrank voller Lieblingsstücke zu machen, halte ich für realistisch. In vier Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke zu kommen ist ein Ziel, das ich nur durch Lesen der Buchabschnitte und Umsetzung der Tipps für unwahrscheinlich halte.

Autorin Pia Mester schreibt den Blog Mal Mini (Werbung) und versucht, die passende Form von Minimalismus, Konsumverhalten und Lebenskunst für Ihr Leben zu finden und umzusetzen. Da ich selbst in Teilen minimalistisch lebe, verfolge ich ihren Blog gerne. Vor einem Jahr habe ich Euch bereits ihr Buch Minimalismus im Kleiderschrank (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Die Buchidee ist aus einem von der Autorin durchgeführten Onlinekurs zum Thema entstanden.

Kurz und knapp

Das Taschenbuch hat in der Printausgaben – verfügbar auch für Kindle – 120 Seiten. Dabei sind hilfreiche Checklisten, Fragebögen und Arbeitsblätter, die teilweise für Leser als Download auf http://malmini.de/ressourcen-lieblingsstuecke/ (Werbung) gegen im Buch stehendes Passwort zur Verfügung stehen. Einige Kapitel gibt es dort auch als Audiodateien.

Stärke des Buchs ist, dass es kurz und knapp auf den Punkt bringt, worauf es bei Lieblingskleidern ankommt. Die Schwäche liegt darin, dass es für meinen Geschmack zu wenig hinterfragt. Die Fragen im Buch sind gut, dürften jedoch gerne noch ein bis zwei Ebenen tiefer gehen. Pia Mester schreibt

“Du brauchst niemanden, der dir sagt, was du anziehen sollst. Keine Stilberater, keine Verkäuferinnen, keine Freundinnen, keine Modeexperten. Du weißt ganz tief in Dir drinnen genau, was dir steht und was du brauchst.” (Seite 112)

Selbst ist die Frau?

Dem stimme ich – auch wenn ich mein Geld als Stilberaterin verdiene – zu, wenn man in der Lage ist, das die Kenntnis im eigenen Inneren zu finden und in Kleidung umzusetzen. Wer eine gute innere Stimme hat und auf sie hören kann, braucht wirklich niemanden Externen und wird mit Umsetzung der Buchinhalte vielleicht sogar nicht nur einen Start machen, sondern am Feinschliff arbeiten können.

Meine Erfahrung in über zehn Jahren selbstständiger Imageberatung ist, dass sehr viele Menschen genau diese Stimme leider nicht hören. Meine Aufgabe sehe ich daher da drin, Kunden zu ihren inneren Wünschen und Vorstellungen zu führen und zu erkunden, wie das in der Praxis umgesetzt werden kann.

Grundsteinlegung

Besonders wertvoll finde ich das erste Kapitel mit Zielsetzung und Aufgaben zur Bestandsaufnahme und der Klärung der Warum-Frage. Wenn wir nicht wissen, warum wir etwas tun, werden wir nicht am Ball bleiben. Die 17 Fragen, die Pia Mester dazu stellt, klären Aspekte, die Lieblingsstücke ausmachen und Anwendungsgebiete für das Sortiment. Besonders interessant finde ich dabei immer wieder Frage, ob man alles im Schrank wieder kaufen würde. Ich denke, die kann niemand mit Ja beantworten. Was mir dabei fehlt, sind weitere Analysefragen wie z.B.

  • Was genau?
  • Warum?
  • Was stattdessen?

Die eigenen Farben kennen

Zum Thema Farben rät sie, sich an den eigenen Farbtyp zu halten, weil es einfacher ist, damit als dagegen zu arbeiten (Seite 70). Das sehe ich auch so. Den Tipp, bei Unsicherheit die Basisfarben zu nehmen, die bisher vorherrschen, sehe ich differenzierter. Oft passen die Farben, manchmal aber auch gerade nicht. Und genau bei den Menschen, bei denen die Basisfarben bisher nicht gut passen, treten meiner Erfahrung nach oft große Unzufriedenheiten mit dem Kleiderschrankinhalt auf und sie wissen nicht, warum. Gerade bei denen, die es sozusagen am Schwierigsten haben, greift der Tipp also nicht.

Fazit

Wer Lust auf mehr Lieblingsstücke und weniger Ballast im Schrank hat, findet gute Anregungen in dem Buch. Es ist die Umsetzung in vier Schritten innerhalb von vier Wochen geplant, so dass es gerade für strukturierte Menschen hilfreich ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass gerade die nicht tiefe Form genau passend ist für Leser, denen die Tipps der Modeflüsterin und meine Beiträge wie 10 Tipps zum Kauf einer Lederjacke zu detailliert sind.

Das Buch ist über die üblichen Quellen zu bestellen. Es wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

(Affiliate Link)

P.S.

Ich bin schon gespannt, wie meine Rückschau auf die Kleiderkäufe des Jahres aussehen wird und was die nächste Kleiderschrankinventur ergibt. Trotz vieler Anschaffungen auf Grund von figürlicher Veränderung bin ich bisher ganz zufrieden damit. Mein schwarzer Fleck sind übrigens Schmuckstücke, die ich nicht mehr trage, z.B. Uhren.

Sylt im November 2015

Am liebsten bin ich an der See, wenn wenige Menschen dort sind. Die Ruhe, der Herbstnebel, die Sonne – alles schwingt leiser als in der Saison.

Sonnenanbeter Paul

Sonnenanbeter Paul

Modejahr 2015

Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.deIm Modejahr 2015 geht es im November mit think-big um Volumen in der Kleidung. Dafür verwende ich meinen Poncho Tara von invero, den ich Euch 2014 bereits mit verschiedenen Wickeltechniken gezeigt habe. Er ist mein Kleidungsstück mit der größten Fläche. Fläche ist nicht Volumen. Aber aus zwei Dimensionen können ganz schnell drei werden.

Jetzt lasse ich Bilder sprechen … bevor der Alltag mich ganz wieder hat!

Engelshimmel

Engelshimmel

Ines Meyrose mit Poncho Tara in Grüntonen auf Sylt am Strand im November 2015

Gut eingewickelt im nebligen Wind mit Tara.

Ines Meyrose mit Poncho Tara in Grüntonen auf Sylt am Strand im November 2015

Die Hose gab es im Outlet für Eur 24,50. Für den Winter fehlte mir dann doch noch eine Hose, zumal eine Jeans gerade auf ihr Lebensende zugeht.

Hose von Witty Knitters

Jetzt habe ich einen Hasen auf dem Po … nun ja … versucht mal, den Spruch 3 x schnell laut zu lesen .

Kaiserschmarrn in der Sansibar. Was sein muss, muss sein. Und nein, den teile ich nicht.

Kaiserschmarrn in der Sansibar. Was sein muss, muss sein. Und nein, den teile ich nicht.

Gegenlicht am Strand. Immer wieder schön, oder?

Gegenlicht am Strand. Immer wieder schön, oder?

Geduldiges Fotomodel Paul

Geduldiges Fotomodel

Ringelblume

Lichtblick im Herbst

Dorfteich von Wenningstedt - Farbfoto!

Dorfteich von Wenningstedt – Farbfoto!

Sonnenuntergangskitsch in Wenningstedt/Sylt

Golden Eye

Schuhfund am Strand

Ist das Kunst oder kann das weg?

Steinmännchen auf dem Roten Kliff Wenningstedt/Sylt

Steinmännchenliebe

Strandyoga

Strandyoga

Sundowner

Sundowner

Wartender Paul

Wartender Paul

Wie ist Euer November bisher?

Urlaubs-Lieblingsstück: Tara

Werbung ohne Entgelt

Meyrose #ootd mit Poncho Tara in grün von invero

Meine Vorliebe für die Schals, Dreieckstücher und Ponchos von invero ist Euch hinlänglich bekannt. Ich habe davon vermutlich mehr als andere Menschen Pullover … aber es gibt Jahreszeiten, in denen die Ponchos mir tatsächlich einen Pullover ersetzen. Oder einen dünnen Pullover kuscheliger machen. Oder ein Wolldeckenersatz an kühlen Sommerabendenden auf dem Sofa sind. Oder als Tuch getragen werden. Oder …

Meyrose #ootd mit Poncho Tara in grün von invero

Sunny möchte bei den Lieblingsstücken #16 etwas sehen, dass ihre Leserinnen immer wieder gerne mit den Urlaub nehmen. Dazu gehört bei mir in wärmeren Monaten das Strandlaken mit einer Seite aus Mikrofaserfrottee und der Gegenseite aus Baumwollgewebe, das Ihr beim lila September gesehen habt.

Ganzjährig darf immer ein großer Poncho mit, den ich beim Frühstück über dem Schlafanzug trage (Ferienwohnungen haben durchaus Vorzüge Hotels gegenüber ;) ) und in Erholungspausen von langen Spaziergängen und abends als Wolldeckenersatz nehme. Dafür nehme ich dann entweder einen Ponchopullover, ein riesiges Kaschmir-Ponchotuch oder diesen Poncho Namens Tara von invero. Der wird mich in den kommenden kleinen Alltagsfluchten an die See begleiten.

Meyrose #ootd mit Poncho Tara in grün von invero

Den oder die grüne Tara habe ich im April 2014 in einem Laden in Hamburg gesehen und mich sofort verliebt. Weil die Ladeninhaberin aber ziemlich unfreundlich war, habe ich dann lieber dann bei da sempre bestellt, die ihn mir auf Anfrage beschafft haben. Mein Mann war so zauberhaft, ihn mir zum Geburtstag zu schenken.

Auf der Fotoflut seht Ihr, wie vielfältig sich dieses ganz leichte Merino-Gestrick tragen lässt. Man könnte auch einen Gürtel umlegen und dann wäre es Pullover mit Fledermausärmeln. Mir sind die lockeren Variationen aber lieber, die ich Euch zeige.

Meyrose #ootd mit Poncho Tara in grün von invero

Meyrose #ootd mit Poncho Tara in grün von invero

Was nehmt Ihr immer wieder mit in den Urlaub? Verlinkt es bei Sunny!

Lieblingsstück by me

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede Mechlem

Sunny hat aufgerufen, selbstentworfene Lieblingsstücke zu zeigen. Bei Kleidung kann ich damit nicht dienen, wohl aber bei Schmuck. Die Ohrringe, die ich Euch heute zeige, sind komplett von mir entworfen worden und enthalten ebenso geerbte Steine als älterem Schmuck, den ich nicht mehr leiden mochte. Gefertigt hat sie die Goldschmiede Mechlem. Ich hatte Glück, dass zwei Steine in der Größe so gut zusammen passen passten, dass sie ein Ohrringpaar werden konnten.

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede MechlemÜber die Form musste ich mit der Goldschmiedemeisterin etwas streiten. Sie wollte mir die nicht so länglich machen, weil sie mein Gesicht dafür zu schmal fand (damals noch etwas zarter als heute, aber nicht so viel anders). Etwas Rundes hätte ihr besser für mich gefallen. Ich hingegen mag gerne das Gesicht schmaler erscheinende Ohrringe und finde, dass die Linie der Ohrringe gut zu meinen Wangenknochen passt.

Bei dem Steckverschluss bin ich übrigens geizig. Hier verwende ich die passenden Gegenstücke von meinen Perlenohrringen und habe keine neuen dazu gekauft. Eine Idee der Goldschmiedin, die ich bei den Goldpreisen gerne aufgegriffen habe.

Ring Bi-Color mit Brillant, Anhänger Geldgold mit BrillantBei den Steinen zum Vererben habe ich Euch schon mal einen Kettenanhänger gezeigt. Der ist selbst entworfen und mit alten Familiensteinen gearbeitet. Im Ring in dem Beitrag ist ein alter Stein, aber der Entwurf ist nicht von mir, sondern von Herrn Mechlem. Beides seht Ihr hier im rechten Foto auf der Rose de Resht. Freue mich schon wieder auf ihre Blüte im Juni!

Da der Schmuck alt und neu mixt – upcycling pur – verlinke ich den Beitrag bei MIXIT!

Lasst Ihr Schmuck umarbeiten? Macht Ihr eigene Entwürfe?