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Ines Meyrose #ootd auf der Seebrücke Timmendorfer Strand mit Gehrock Clément Design, Bikerjeans Please!, Ledersneaker New Balance, Bluse gelb Different Fashion - Marineblau am Herbstfarbtyp - Gelb kombinieren - Gehrock an (fast) kleiner Frau - ü40 Bloggerin

Kennst Du Bücher oder Filme mit alternativen Enden? Ich liebe so etwas. Deshalb hast Du heute die Wahl, welchen Beitrag ich zu dem Foto schreibe. Mir fallen spontan exorbitant viele Themenschwerpunkte ein. Manchmal habe ich erst einen Beitrag fertig und brauche noch Fotos zur Illustration. Manchmal möchte ich mit einem Foto etwas gezieltes Aussagen, lasse es entsprechend erstellen und schreibe dann den Text dazu.

Mal ist das Huhn zuerst da, mal das Ei

Dieses Bild habe ich gezielt machen lassen. Bin gespannt, ob Deine Auswahl meine Intention trifft. Wenn nicht, macht es auch nichts. Ich habe zu jedem der Themen mindestens zehn Punkte im Kopf für einen Beitrag.

10 mögliche Blogbeiträge zu diesem Foto

  1. Aus Plus-Size wird Over-Size
  2. 10 km Wanderoutfit – schön und bequem gekleidet für einen Sonntagsausflug
  3. Farbberatung: Marineblau am Herbstfarbtyp oder: Wie trage ich am besten Farben, die nicht zu meinem Farbtyp gehören?
  4. Klassik (Dunkelblau, Tweed, Bluse) trifft Moderne (Gelb, Sneaker, Bikerjeans)
  5. Das Leiden des Fotografen einer Lifestyle-Bloggerin von genervt bis geduldig
  6. #seebrückenliebe
  7. Herbsttrend Tweed
  8. Gelb herbstlich kombiniert mit Dunkelblau
  9. Helle Sneaker kombinieren
  10. Geht doch! Gehrock an (fast) kleiner Frau – Stylingtrick vertikale Linie

Enorm, wie viele Blogartikel sich mit einem Foto bespielen ließen, oder? Ich bekomme ab und an Kommentare á la “Was Dir alles dazu einfällt – für mich wäre das einfach Sneaker, Jeans, Bluse, Mantel, fertig”. Wenn in den Beiträgen dann von verlängert hier, verkürzt da, macht hier schmaler und betont dort die Rede ist, kann der eine mehr damit anfangen und der andere weniger. Einige Leser kommen genau für diese Beiträge vorbei, andere klicken sie weg. Deshalb heute die Frage an Dich:

Was siehst Du auf diesem Bild und was möchtest Du dazu lesen?

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Wie findest Du die Idee der alternativen Artikel?

Bi mi to Hus

Küche

Ein bisschen neugierig sind wir doch alle, wie anderen Menschen leben, oder? Nicht umsonst ist Das perfekte Dinner so beliebt. Sunny hat zur Blogparade Dahoam is dahoam eingeladen. Ergebnis ihres Brainstorming dazu sind diese Fragen, die ich gerne beantworte. Dass die Fragen in der Ihr-Form gestellt sind und nicht in der hier sonst im Blog üblichen Du-Form, behalte ich bei, weil ich zu zweit lebe. Das passt also.

Wenn Du schon länger Leser_in dieses Blogs bist, dann weißt Du bereits einiges davon, denn ich mache aus diesen Sachen kein Geheimnis. Im Modejahr 2016 gab es im Januar beim Thema Cocooning Einblicke in mein Wohnzimmer. Einige Leser_innen waren auch bereits bei mir zu Hause. Die können dann gerne kommentieren, ob ihr Eindruck zu meiner Darstellung passt. Der Abgleich von Selbst- und Fremdbild ist immer wieder spannend. Kommen wir also zu Sunnys Fragen.

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Haus oder Wohnung?

Reihenhaus in Staffelgeschosshausbauweise. In jeder Ebene gibt es Treppen innerhalb der Ebene. Dadurch wirkt das Untergeschoss hell und luftig. Man kann einmal durchs Haus durchgucken. Weiter oben führt das zu teilweise recht hohen Decken. Das Schlafzimmer hat eine Deckenhöhe von 3,60 m mit einer langen Schräge. Ansonsten ist das Haus innen größer als es von außen aussieht. Der Garten – im Hausgebrauch als parkähnliche Anlage verunglimpft – vorne und hinten ist winzig. Das Haus lebt von seiner gut getarnten Höhe und Tiefe.

Stadt oder Land?

Heidschnuckenherde in der Fischbeker Heide / Hamburg

Hamburg ist ganz klar eine Stadt und ich bin so schnöselig, dass es mir tatsächlich wichtig ist, dass HAMBURG in meiner Adresse steht. Ich wohne im Stadtteil Neugraben-Fischbek in der südwestlichsten Ecke Hamburgs an der Fischbeker Heide. Aber es ist gerade eben noch Hamburg.

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Seit ihr der Liebe oder wegen dem Job dort hingezogen? Wollt Ihr immer dort bleiben oder gern auch mal in ein anderes Gebiet ziehen?

Hamburg ist unser bewusst gewählter Wohnort. Ich bin in Hamburg geboren, bin im Umland auf einem Dorf aufgewachsen und einen Monat nach dem Abitur wieder direkt nach Hamburg gezogen.

Zieht ihr oft und gerne um? Oder möglichst gar nicht?

Von 1993 (Schulzeitende) bis 1999 bin ich 6 x umgezogen. 2003 erfolgt dann der bisher letzte Umzug ins Haus. Ich mag nicht mehr umziehen, weil es so viel Arbeit macht. Das einzig Gute am Umziehen ist, dass man sich entmüllen kann dabei. In absehbarer Zeit möchte ich bitte nicht umziehen müssen.

Ist das Haus gekauft, gemietet? Wie lange wohnt Ihr dort schon?

Das Haus ist gekauft. Es passt perfekt zu uns, weil es auch Rückzugsmöglichkeiten in eigene Bereiche gibt und die Lage für uns alles bietet, was wir brauchen. Tatsächlich war es günstiger, ein Haus zu kaufen, als ein passendes Objekt zu mieten. Andere zahlen in Rentenversicherungen ein, zentraler Teil meiner Altersvorsorge ist das Haus.

Habt Ihr umgebaut? Habt Ihr neu gebaut? Habt Ihr Eure Wohnung nach Euren Vorstellungen gestaltet? Würdet Ihr gerne etwas ändern? Habt Ihr ein Renovierungsprojekt?

Das Haus haben wir 2003 gekauft. Es ist Baujahr 1982. Wir haben vorm Einzug nur die Bodenbeläge bis auf Fliesen ausgetauscht und die Wände weiß gestrichen. Im Lauf der Jahre gab es eine neue Terrasse, ein neues Duschbad, ein überfließtes und modernisiertes Gäste-WC, eine komplett neue Küche und neue Dachfenster. Es ist uns wichtig, das Haus auf Stand zu halten. Zum einen für die eigene Wohnqualität, zum anderen zum Werterhalt.

Wie oft renoviert Ihr Eure Wohnung? Legt Ihr Wert auf zeitgemäßes Wohndesign? Habt Ihr einen bestimmten Wohnstil? Gibt es ein Wohnkonzept? Wie oft tauscht Ihr Eure Möbel? Renoviert und redesigend Ihr Eure Wohnung?

Das letzte Mal haben wir 2015 renoviert, nachdem ich aus Versehen ein Glas Rotwein an die Wohnzimmerwand gekippt habe. Ein langstieliges Glas, eine unebene Oberfläche eines Hockers und ein schwungvolles aufs Sofa fläzen bei 30 Grad abends um 22 Uhr nach einem langen Arbeitstag spielten eine maßgebliche Rolle dabei … Kommentar meines Mannes: Na, dann wird jetzt wohl endlich das Wohnzimmer neu gestrichen. Ich hatte das bis dahin erfolgreich aufgeschoben und jetzt keine Ausrede mehr.

Früher dachte ich, es gäbe die Möbel fürs Leben. Schon lange weiß ich, dass sich mein Geschmack auch bei Möbeln immer mal wieder ändert. Seit etwa 10 Jahren haben wir aber wenig am Mobiliar verändert. Ich kaufe dann eher mal neue Kissens fürs Sofa oder eine andere Farbe für Esstischläufer oder Servietten. Vasen ändere ich auch gerne mal, ebenso Übertöpfe.

Mögt Ihr klassische Möbel, Möbel aus echtem Holz, Möbel im Zeittrend? Steht Ihr auf Vorhänge? Teppich, Stein, Fließen, Holz am Boden?

Ich mag sowohl Holzmöbel als auch aus MDF oder Metall, aber hell müssen sie sein. Ich habe vorher unfreiwillig zu lange mit dunklen Holzmöbeln und dunkler Holzdecke leben müssen. Das Sofa darf gemütlich dunkel sein. Böden dürfen dunkel sein. Ich mag helle Wände. Im Haus gibt es im Esszimmer/Diele, Küche und Gäste-WC weiße Fliesen, die zum Glück unempfindlich sind.

Im Wohnzimmer liegt geöltes Ahorn-Klick-Parkett, dem man das Klick inzwischen ansieht. Wenn wir renovieren, würde ich dort Fliesen haben wollen. Im Rest des Hauses liegt Teppich, Großteils allergikerfreundlicher dunkelblauer Sisal, der langlebig ist. So gerne ich überall gerne echte Holzdielen hätte, so empfindlich sind sie eben auch. Deshalb hätte ich gerne mehr Fliesen oder änlich glatten Boden im Haus.

Da die Not aber gering ist, sehe ich derzeit keinen Grund, mir Mühe, Dreck und Kosten ans Bein zu binden. Am schlimmsten finde ich bei Renovierungen den Dreck. Wir haben 2016 vier neue Dachschrägenfenster bekommen. Das war nicht schön.

Gardine Nordis von IKEA

Fenster habe ich gerne möglichst frei. Nur im Esszimmer und Wohnzimmer gibt es Vorhänge bzw. eine Gardine. Die werden nur ganz selten zugezogen, wenn die Sonne zu sehr blendet. Weil das Haus ziemlich spärlich möbliert ist, hallen die unteren Räume, wenn keine Vorhänge hängen und das mag ich nicht. In den Dachfenstern sind Plissees bzw. Rollos gegen Sonnenlicht.

Gibt es einen Stilmix? Muss alles aus einem Guss sein? Muss alles perfekt sein? Mixt Ihr mit Flohmarktfunden?

Es gibt keinen großen Stilmix. IKEA trifft WHO’s PERFECT und hülsta. Die Holzfarben sind bewusst aus einem Guss. Das Birkenfurnier von IKEA passt zu dem restlichen Ahorn. Tisch und Stühle im Esszimmer sind aus heller Buche. Dazu gibt es rote und weiße schlichte Elemente von IKEA. Flohmarktfunde gibt es nur bei Besteck, nicht in der Einrichtung. Ich hätte es gerne perfekt, aber das wird es nie. Aber darf es so bleiben, wie es ist.

Tapeten? Fototapeten? Deko? Möbel umstellen? Macht ihr sowas oft? Lieber nicht? Ist Wohnen Mittel zum Zweck oder tobt ihr Euch kreativ aus. Ist Euer zu Hause Euer Lebenskunstwerk?

Ich gestehe: Raufasertapete ist an den Wänden … Wenn die mal nicht mehr überzustreichen ist, würde ich die Wände gerne direkt streichen, was dann aber vom Untergrund abhängt.

Früher habe ich Möbel gerne umgestellt. Seit wir in den Haus wohnen nicht mehr. Da werden nur Kleinigkeiten mal verändert, wenn es sich gerade ergibt.

Für mich ist Wohnen Mittel zum Zweck. Ich war nie bereit, viel Geld für Wohnen auszugeben. Es soll mir einigermaßen gefallen, aber bei alten Badezimmerfließen – wir haben noch ein Vollbad zur Renovierung über … – bin ich schmerzbefreit bei der Farbe. Auch andere Einrichtungsthemen sitze ich gerne aus. In meiner letzten Genossenschaftswohnung aus den 1950ern war das Waschbecken in der Dusche. Man gewöhnt sich an alles :) . Mein Zuhause ist also keinesfalls mein Lebenskunstwerk. Aber es ist mein Zuhause und ich lebe gerne dort.

Wie sieht bei Dir aus?

Buchreview: Feierlaune

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Feierlaune - -: Die schönsten Deko- & Food-Ideen für entspannte & fröhliche Feste - (Affiliate Link) von Holly Becker und Leslie Shewring

Entspannt und fröhlich feiern – wer möchte das nicht? Auf der internationalen Designmesse blickfang wurde das Buch im September von Autorin Holly Becker präsentiert. Vielleicht kennst Du Ihren Blog decor8? Leider konnte ich der Einladung zur Messe nicht folgen. Oder auch nicht leider, weil ich einen wunderbaren lauen Sommerabend mit Freunden auf unserer Terrasse genossen habe. Wann konnte man in Hamburg diesen Sommer abends ohne Jacke draußen sitzen? Das war einer der wenigen wunderbaren Abende dafür. Zur Messe blickfang findest Du schöne Berichte bei Bling Bling Over 50 und Claudias Welt, die gemeinsam vor Ort waren.

Der DVA Verlag (Werbung) war so nett, mir trotzdem ein Rezensionsexemplar des Buchs zukommen zu lassen. Der erste Eindruck ist positiv. Das Buch ist schön aufgemacht und die stimmungsvollen Fotos geben mir beim Lesen das Gefühl, live auf den Feiern dabei zu sein. Die Deko- und Foodideen an sich haben mich nicht großartig zum Nachmachen inspiriert. Für eine Naked Cake fertigen Biskuit vom Bäcker mit Sahne zu füllen und Beeren obendrauf zu drappieren (Seite 68), brauche ich kein Buch mit Food-Ideen. Und Einweg-Holzbesteck brauche ich vorher nicht auch noch mit Lack zu verzieren, um noch mehr hinterher zu entsorgen, oder? Oder bin ich gerade zu kritisch?

Den Teil mit Verpackungsideen für Geschenke finde ich schön. Das Buch Selbst verpackt (Rezensionsexemplar), das ich 2014 vorgestellt habe, gefällt mir dazu jedoch besser. Bei dem Bild zu “Jedem sein Päckchen” mit Servietten und Besteck eingesteckt in einen A4-Papierbogen (Seite 107) fehlt mir eine Anleitung. Die Päckchen würde ich gerne für den nächsten schön gedeckten Tisch nachbasteln und habe keine Ahnung, wie das Papier dafür gefaltet wird.

Fazit

Vielleicht habe ich schon zu viele Ausgaben der Landlust mit Dekorationsideen gelesen oder auf Blogs wie was eigenes Dekotipps gefunden. Oder mir fehlt einfach der Zugang zu üppiger Dekoration. Vermutlich letzteres. Also bin ich entweder nicht Zielgruppe für Buch oder es ist eher für Leserinnen, die sich bisher damit nicht beschäftigt haben. Wenn Du Dich für coole Dekotipps und Partyanregungen interessierst, kannst Du ja vor Ort in einer Buchhandlung einen Blick ins Buch werfen. Dann wirst Du schnell abschätzen können, ob es für Dich passt.

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Buchtipp: Love x Style x Life

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Love x Style x Life: Die Fashion-Sensation aus Paris und New York (Affiliate Link)
von Garance Doré

Dieses Buch und ich hatten einen holprigen Start. Kurz nach Erscheinen war ich zu spät dran für ein Rezensionsexemplar. Dann war ich zu geizig zum Kaufen und wollte abwarten, ob es eine günstigere Ausgabe gibt,obwohl Bloggerin Anna so von dem Buch geschwärmt hat. Am Ende habe ich dann beschlossen, es mir für die Sommerpause zu gönnen. Vor lauter Freude, dass es als Taschenbuch für EUR 16,95 zu haben ist, habe ich am Smartphone bei der Bestellung leider übersehen, dass ich die englische Ausgabe gekauft habe … geiz ist definitv nicht geil … aber bildet in diesem Fall.

Freiwillig hätte ich das Buch auf Englisch nicht gelesen, weil ich es zur Entspannung und Unterhaltung lesen wollte. Englisch zu lesen strengt mich für gewöhnlich an. In diesem Fall war das allerdings kein Problem, was für die deutliche Sprache der Autorin spricht, denn an Tiefe mangelt es dem Buch keinesfalls. So gab es also noch eine kleine Englisch-Auffrischung gratis dazu und leo.org sei Dank dürfte ich alles Maßgebliche verstanden haben.

Ein Buch über das Leben an sich – in den richtigen Schuhen

Garance Doré ist Fotografin, Illustratorin und Fashion-Bloggerin. Sie lebt in New York, wuchs auf Korsika auf und schreibt über das Leben in Paris und New York auf der Suche nach sich selbst.

Der Weg durch die persönliche Mode-Stil-Liebes-Lebens-Findungsgeschichte der Autorin, Jahrgang 1975, wird mit Fotos und Illustrationen begleitet. Besonders gut gefallen mir die 10 Schritte, den eigenen Stil zu finden inklusive der Style Essentials der Autorin.

Das Buch ist als Anleitung zu Selbst-Annahme zu verstehen und öffnet der Leserin Blickwinkel zum Erkennen von Schönheit. Von innerer Schönheit bis zur passenden Haarlänge. Es sind wenig konkrete Stylingtipps für die Leserin enthalten, es wird primär autobiografisch der Weg der Autorin verfolgt. Davon lässt sich allerdings ein bisschen was zum Vorbild nehmen.

Love x Style x Live hat mir ebenso gut gefallen wie die bereits hier im Blog vorgestellten Bücher

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dies & das #5

Spiele für 2

Patchwork - Ein Spiel von Uwe RosenbergEs freut mich, dass die Idee, Euch Spiele für 2 vorzustellen, diese Woche positiv angekommen ist. Es freut mich dabei auch, dass ein paar Leserinnen dazu kommentiert haben, die sonst eher still sind. Nur durch dieses Feedback kann ich den Blog so gestalten, dass Euch das Lesen Spaß macht und mir das Schreiben.

In den nächsten Wochen werde ich Euch also ein paar Spiele vorstellen, die wir gerne spielen. Vielleicht ist sogar eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk Eurer Lieben dabei.

Lifestyle siegt

Das Thema Gesellschaftsspiele hat zwar nichts mit Mode oder Beauty zu tun, aber gehört zu meinem Leben und der Blog heißt schließlich meyrose – fashion, beauty & me. Das ist einer der Gründe, warum ich mich freue, dass die URL inhaltlich neutral ist, so lange ich die Artikel schreibe. Kürzlich überlegte ich für aktualisierte Visitenkarten, wie ich den Blog nenne: Personal-Style-Blog? Fashion-Blog? Mode-Blog? Ü40-irgendwas-Blog? Es bekam der Lifestyle-Blog den Zuschlag. Denn alles andere engt mich und das, worüber ich schreiben mag, zu sehr ein.

Paul mit Bettelblick

Hier ein paar Outfits, da mal eine Creme oder Lippenstift, immer mal ein paar Bilder von der See und Zausel Paul, aktuelle Modethemen – aber eben auch das Leben und gesellschaftliche Themen haben hier ihren Platz. PR-Berater würden sagen, dass das nicht gut sei, denn man brauche eine Nische und die möge man bitte sortenrein füllen und keinesfalls verlassen.

Zum Glück schreibe ich den Blog nicht für PR-Berater, sondern Euch und mich. Vielleicht wendet sich ein Leser ab, weil er nur Stylingtipps sehen möchte oder ein Spielefan zieht weiter, weil ihn Lippenstifte nicht interessieren. Aber ist so nicht das ganze Leben? Der eine kommt, der nächste geht? Mal hat man eine große Gästerunde, ein anderes Mal eine kleine, feine Tafel. Beides hat seine Qualität.

Lesetipp: Welche Kettenform passt zum Ausschnitt?

JArmband, auch als Kette zu tragen, von Sence Copenhagen in taupee nach Gesichtsform, Halslänge, Oberkörperlänge und Statur passen verschiedene Kettenformen zum Menschen und zum Ausschnitt des Oberteils.

Ihr könnt die Formen des Körpers mit runden, langen, V-förmigen, kurzen, langen optisch verstärken oder mit Gegenformen ausgleichen. Bei Claudia Lasetzki findet Ihr einen Blogartikel mit vielen Versionen und tollen Fotos, der das Thema visualisiert: Ketten x Dekolleté.

 

Am Wochenende findet der zweite offene Workshop Schalknoten bei image&impression statt, auf den ich mich freue. Dafür werde ich gleich die Tücher vorbereiten.

Worauf freut Ihr Euch am Wochenende?

Leser_innen-Interview #7: Sunny

Leser_inneninterview by meyrose IconLiebe Sunny,

in Deinem Blog Sunny’s side of life zeigst Du dreimal pro Woche Outfits aus Deinem Ü40er-Leben als Frau, Tochter, Partnerin, Mutter, Führungskraft, Köchin, Organisatorin, Musikliebhaberin, Pragmatikerin und Ü30 Bloggerin.

Du bist über ein berufliches Projekt aus technischer Sicht zum Bloggen gekommen. Was hat Dir dabei so viel Freude gemacht, dass Du das Bloggen zu Deinem Hobby gemacht hast? Was hat Dich dazu bewogen, Outfits als Hauptthema zu wählen?

Als ich zu bloggen begonnen habe, war die ganze Sache wirklich nur ein Testballon. Also habe ich eine gmx-Adresse von mir verwendet, die möglichen Spam verträgt – sunstorm.gmx. Diese Mailadresse kommt natürlich nicht von ungefähr… ;-) . Also baute ich auf die Schnelle einen Blognamen um dieses sunstorm. Wie ist es, so ein Sonnensturm zu sein? Für die Sonne völlig unspektakulär. Für andere kann das ganz schön heiß werden.

Wir haben uns im Kollegenkreis verschiede Plattformen ausgesucht, mit denen man im Team Ideen vorstellen, zur Diskussion stellen kann. Alles für einen begrenzten Teilnehmerkreis. Um das Handling zu testen, stellte jeder ein Projekt auf die Beine. Warum gerade Outfits? Weil Kleider schon irgendwie immer mein Hobby waren. Meine Mutter war Damenschneidermeisterin mit Atelier, angestellten Schneidern und Lehrlingen. Es war bei uns im Haus und ich konnte so oft und so viel ich wollte Zeit dort verbringen. Und allein durch zuschauen, gerade bei den Anproben, lernt man unheimlich viel und entwickelt ein Gefühl wie sich durch bestimmte Kniffe die Proportionen in die gewünschte Richtung verschieben lassen. Ich habe im Prinzip meine halbe Kindheit zwischen Modezeitschriften, Stoffballen, Nähmaschinen, Kunden und Anproben verbracht. Das Interesse daran wurde mir quasi in die Wiege gelegt.

Kürzlich hast Du geschrieben, dass Dir ein gewisser Coolnessfaktor enorm wichtig ist. Was verstehst Du unter cool und was bedeutet das für Dich?

Hmm … lebendig – herzlich – zuverlässig.

Cool genug, um man selbst zu sein. Zuzupacken, wenn es die Situation erfordert. Nicht aus der Fassung zu geraten. Flexibel zu sein. Sich nicht unterkriegen lassen. Auch ungünstigen Umständen noch eine positive Wendung abzuringen. Uncool sind Rührmichnichtan-Heulsusen. Das drückt sich für mich beides über Kleidung aus. Was natürlich völliger Quatsch ist. Es gibt bestimmt auch coole Frauen nach meiner obigen Definition, die sich elegant kleiden. Vermutlich ist es sogar die Definition für eine echte Dame.

Jeder ist das Kind der sozialen Prägung. Ordentliche Kleidung, hochwertige Kleidung, aber auf alle Fälle saubere Kleidung war für meine Mutter wie Sauerstoff. Ohne das wäre sie eingegangen wie eine Primel. Aber man muss sich schließlich irgendwo abgrenzen. Eleganz, und wir hatten viele richtige Damen, die sich elegante Kleidung haben schneidern lassen, schien das Wichtigste zu sein. Diese Damen waren alle sehr nett, damenhaft eben. Aber gleichzeitig mächtig uncool. Mehr Schein, mehr Fassade, als Sein. Sie waren irgendwie alle Anhängsel ziemlich reicher Männer. Sie hatten Kinder, gingen in den Tennisclub, was man eben in den 1960/70/80er Jahren so tat, wenn man richtig Knete hat … aber beruflicher Erfolg, arbeiten am Erfolg, das kam da nicht so vor. Und es waren auch nicht wirklich alle immer glücklich in der Situation. In der Nachschau hatten manche vielleicht ein Alkoholproblem. Sooo wollte ich nie sein.

Foto: Copyright www.sunnys-side-of-life.de

Wir teilen die Freude an farblichen Wiederholungen in Outfits. Bei Deinem Look mit der Culotte ist mir das wieder besonders aufgefallen. Wie gehst Du an die farbliche Komposition Deiner Outfits heran?

Das ist eine wirklich gute Frage. Ich denke das ist in großen Teilen Intuition. Mein Gehirn speichert scheinbar Farbzusammenstellungen, die ich irgendwo sehe und die mir gut gefallen. Ich mag Kontraste und Zusammenstellungen, die aus einer meiner Basisfarben und dann noch ein bis zwei weiteren Farben bestehen. Dabei probiere ich auch gerne mal Verschiedenes aus. Denn nicht jede Idee bringt dann den erwarteten Effekt.

Foto: Copyright www.sunnys-side-of-life.de

Du hast eine Vorliebe für rockige Looks und ab und an auch Stilmixe. Bei diesem Outfit mit Businessblazer und Chucks kombinierst Du einige Aspekte, die scheinbar gar nicht zusammen passen – strenger Blazer, Comic-Aufdruck auf dem T-Shirt, Turnschuhe – und dennoch ist eine aus meiner Sicht absolut gelungene Zusammenstellung für genau Deine Person. Wie bist Du auf die Idee für dieses Outfit gekommen?

Ich meine, ich hatte so was in der Art kurz zuvor bei Chrissie auf dem Blog Die Edelfabrik gesehen und gedacht, hey cool, das könntest Du auch mal versuchen. Durch die beruhigenden Farben Hellgrau und Dunkelblau geht da auch ziemlich viel. Ich vermute, mit einem roten, gelben oder grünen Shirt – also einer Buntstiftfarbe – wäre das längst nicht so harmonisch ausgefallen.

Ich bin wirklich viel zu Fuß unterwegs. Außerdem habe ich eine schwierige Schuhgröße. Schwierige Füße. Und zwischenzeitlich auch ein schwieriges Alter. Trage ich also sportliche Schuhe, fällt der Rest der Kleidung auch meist sportlich aus. Das geht dann noch am ehesten mit rockig zusammen. Ich trage zwar meine Lederröhre in die Arbeit, auch mit meinen Sterndal Sneakern. Dann aber mit einem schönen Shirt und einer femininen Strickjacke, Tüchern oder größerem Modeschmuck. Schon jetzt haben wir morgens oft knapp über 0 Grad. Ich bin 1,5 Stunden mit mindestens einmal Umsteigen unterwegs. 30 Minuten Fußmarsch in Schuhen mit höherem Absatz tu ich mir nicht gerne an. Höhere Schuhe sind wirklich nur Gelegenheiten vorbehalten, wo das Laufen und die Außentemperatur keine Rolle spielt.

Wenn Du fremde Menschen auf der Straße siehst, was begeistert Dich optisch und worüber schüttelst Du den Kopf?

Hmmm…. Was mich begeistert sind Menschen die auf eine herzliche Art cool aussehen. Ungekünstelt und echt wirken. Nicht perfekt, aber in sich stimmig. Ich überlege gerade, ob ich wirklich jemals den Kopf schüttle. Vielleicht wenn jemand aussieht, als wäre er Stunden im Bad gewesen … und nun doch nur angemalt aussieht. Was für eine Zeitverschwendung. Aber das ist mehr innerlich. So im Großen und Ganzen lächle ich den Leuten einfach ins Gesicht und freue mich, wenn sie zurück lächeln. Das tun die meisten übrigens auch.

Welche Leser_innen möchtest Du gerne mit Deinem Blog ansprechen? Auf welche Gedanken möchtest Du sie bringen?

Als erstes möchte ich mich mit gleichgesinnten Austauschen. Weniger jetzt mit Frauen, die denselben Stil haben, sondern mit all denen, die sich auch Gedanken um ihre Kleidung machen, die sich gerne in ihrer Kleidung wohl fühlen. Kleidung muss zum Leben passen, helfen es rund und gut zu machen. Nicht zu behindern oder einem etwas einbrocken, was man nicht halten kann und will. Auf welche Gedanken? Einfach mal ein bisschen zu probieren. Mal andere Farben, andere Schnitte. Einfach mit den Gedanken in Bewegung bleiben. Auch mal zu riskieren, dass es eben nicht so toll aussieht. Einen Versuch ist es doch immer wert.

Um etwas Neues zu probieren, muss man aber unter keinen Umständen neue Kleider kaufen. Es lohnt sich, in wertige Kleidung zu investieren. Ich hebe meine auf, solange sie gut ist, auch wenn ich sie jahrelang nicht trage. Ich muss mich in etwas mögen. Nur das ist wichtig. Das bleibt. Dann kann man das Teil auch in 5, 10 oder 20 Jahren neu kombinieren.

Was inspiriert Dich auf anderen Blogs? Warum liest Du meinen Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Vermutlich die Leichtigkeit und die Selbstverständlichkeit wie andere sich kleiden. Wie sie es mögen. Wie es zu ihnen passt. Oder vielleicht sogar nicht passt. Wie andere Dinge tragen, die mir selbst sehr gut gefallen, die ich auch ausprobieren möchte. Oder wie sie Dinge tragen, die ich niemals anziehen würde.
Muss ich ja nicht. Ich bin ja nicht die Anderen. Man muss sehen, dass sie es mögen.
Warum ich Deinen Blog lese? Weil ich Dich mag. Du bist echt. Du könntest auch täglich Nachthemden zeigen. Ich würde Dich trotzdem lesen.

Was beschreibt Deine Grundeinstellung zum Leben in einem Satz?

Das Leben ist leicht!

Vielen Dank für das Interview!

Bitte gern geschehen. Ich hätte mir ja gaaaanz andere Fragen gestellt…. *hehe*

Habt Ihr weitere Fragen an Sunny? Dann besucht einfach ihren Blog und stellt sie dort im Kommentarfeld oder hier. Du möchtest auch gerne hier vorgestellt werden? Dann melde Dich bei mir! Hier findet Ihr die bisherigen Interviews: Leser_innen-Interview by meyrose.

Buchreview: 1000 Sneaker

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1000 Sneaker (Affiliate Link) mit Einleitung von Mathieu Le Maux

Ines Meyrose mit Sneaker Nike Elite Leather SIIhr wisst: Ich bin kein Sneaker-Girl. Aber Ihr wisst auch: Bekleidung ist mein Beruf. Und dazu gehört es, informiert zu sein. Deshalb habe ich gerne dieses Buch gelesen und mehr erfahren über Sneaker, Modelle und ihre Geschichte und besondere Exemplare der Oberliga.

Kurzportraits der bekanntesten Marken und 1000 Farbfotos der Sneakermodelle sind nett zu lesen und anzusehen. Für Sneaker-Fans bestimmt wahre Freude. Lustige Geschichten unterhalten zusätzlich am Rande. So weiß ich jetzt, dass das Modell Classic Nylon von Reebok, das ich viele Jahre in weiß getragen habe, bei Einbrechern in England sehr beliebt ist. Zitierter Kommentar eines Polizisten dazu: “Er ist leicht und anschmiegsam. Einbrecher sind nicht dumm. Sie tragen Schuhe, die möglichst kein Geräusch verursachen, um nicht entdeckt zu werden.” (Seite 71). Ich überlege noch, was mir das sagen möchte ;) .

Interessant finde ich auch die Zusammenhänge innerhalb der Konzerne und Zahlen zu Umsätzen. Rund 55 Milliarden US-Dollar setzen Sneaker aktuell weltweit um. Davon sind allerdings nur 20% der Schuhe für den Sport. 80% sind ist purer Lifestyle (Seite 85).

Fazit

Schönes Buch für Sneaker-Fans!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir von Edel Books als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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