Buchreview: How To Be Parisian wherever you are

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How To Be Parisian wherever you are: Liebe, Stil und Lässigkeit à la française - Deutsche Ausgabe (Affiliate Link) von Anne Berest, Audrey Diwan, Caroline de Maigret, Sophie Mas – Deutsch von Carolin Müller

Ich gestehe hier über etwas zu schreiben, von dem ich keine Ahnung habe. Ich kenne nur den Mythos der Pariserin, aber um genau den geht es hier. Man muss nicht Pariserin sein, um deren Lebensstil zu pflegen. Und sicherlich passt nicht jede Pariserin zu den teilweisen Klischees. Da gehen beim Hamburger Chic (Rezensionsexemplar) und Berliner Stil die Meinungen ja auch bereits auseinander … wobei ich die Hamburger Arroganz durchaus schätze …

Laissez-faire jetzt!

Warum schreibe ich trotzdem darüber? Weil ich das Buch gerne gelesen habe. Es ist kein Fashionguide wie Paris in Style von Isabelle Thomas und Frédérique Veysset oder Pariser Chic (Rezensionsexemplar) von Inès de la Fressange und Sophie Gachet. Es nimmt mit in die persönliche Welt der vier Pariser Autorinnen und schafft schon beim Lesen entspannte Stimmung.

Um das Ziel zu erreichen, sich nie anmerken zu lassen, dass man sich Mühe gibt, geben sich die Pariserinnen offensichtlich viel Mühe, denn “Alles sollte leicht und unangestrengt wirken.” (Seite 17) Mich erinnert es an meinen geliebten High Class Leger Chic.

Sind wir nicht alle ein bisschen Pariserin?

Ines Meyrose im Oktober 1987 in Paris

Die Vorliebe der Autorinnen für Jeans, weiße Blusen und obligatorischen Kaschmirpullover teilen viele von uns. Flache Männerschuhe (Seite 105) sind immer in meinem Repertoire. Die Vorliebe für schwarze Komplettlooks (Seite 121) ist seit Anfang der 2000er bei mir vorüber, aber die Kombination mit Dunkelblau (Seite 126) ist auch in Deutschland immer beliebter.

Auf dem Foto seht Ihr mich im Herbst 1987 auf der bisher einzigen Reise nach Paris. Wenn man mal von den weißen Socken absieht, sind Trench, Rucksack und zu kurze Hosen auch heute wieder in. So viel zum Thema alles kommt wieder :) .

Lieblingssätze

Aus der Rubrik “Was man nie im Schrank einer Pariserin finden wird” (Seite 22)

  • “Halbhohe Absätze – wozu halbe Sachen?”
  • “Fake-Designertaschen. Das ist wie mit falschen Brüsten, Deine Komplexe wirst Du nicht durch Vortäuschen los.”

Besonders schön finde ich auch den Satz, dass Parisinnen nach einer Grundregel leben, dass man sich über das Gesicht freuen solle, was man heute hat. Es sei das, was man sich in zehn Jahren zurückwünschen würde. (Seite 139) Ein Freud’scher Verleser hat mich Gewicht lesen lassen und dabei ist es nicht anders … An den Lieblingssätzen ist die lockere, klare Sprache deutlich zu erkennen, die das Lesen so leicht macht. Der Weg zu mehr Annahme des Selbst im Jetzt und des um sich Kümmerns würde auch viele deutsche Frauen zufriedener machen.

Fazit

Ein hochwertig aufgemachtes Buch über Frauen und das Leben. Rezensentin Plum Sykes wird auf dem Cover zitiert, dass sie sich beim Lesen viel eleganter und charmanter gefühlt habe, wie eine echte Pariserin. Das beschreibt genau das Gefühl, das auch in mir entstand. Die Autorinnen geben für die Dauer der Lektüre ihren Leserinnen das Gefühl, ihre Freundinnen zu sein und im gleichen Leben zu spielen. Die Fotos ziehen den Betrachter mit ins Bild. Eine kurzweilige Alltagsflucht, die mich auf ein paar gute Ideen gebracht hat.

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Das Buch ist beim btb Verlag (Werbung) direkt bestellbar, es wurde mir von der Verlagsgruppe Random House (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Rosige Zeiten

Rosencollage

Rosa, Pink, Rosé – alles Farben, die ich liebe. Nur leider nicht an mir. Aber im Garten! Diese Collagen zeigen unsere Gartenrosen in ihrer schönsten Blütezeit, die den Höhepunkt jetzt überschritten hat. Bis auf die oberste blühen sie aber netterweise bis in den späten Herbst in kleinerer Form weiter, bis ich ihnen die letzten Blüten klaue, damit sie wieder Kraft fürs kommende Jahr schöpfen können.

Mit diesen Blumen wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

Rosencollage Leonardo da Vinci

Rosencollage

Rosencollage

Rosencollage

Rosencollage

Rosencollage

Mögt Ihr Rosen auch so gerne?

3x umgezogen ist wie 1x abgebrannt

BettbezugKennt Ihr diesen Ausspruch auch? Natürlich bringt ein Umzug für gewöhnlich keinen Totalverlust. Aber die Sachen gehen verloren, werden beschädigt und mit jedem Umzug verändert sich nicht nur der Hausstand, sondern auch das ganze Leben. Ich bin in den 1990er gefühlt ständig umgezogen und meine armen Freunde, die immer schleppen durften, werden mit mir froh sein, dass ich jetzt schon seit elf Jahren meine Heimat in der Fischbeker Heide am Stadtrand von Hamburg gefunden habe.

Gebrauchsgüter

Irgendwann kommt aber leider auch ein bestehender Hausstand in die Jahre. Auch ohne Umzüge und andere Widrigkeiten gehen Sachen kaputt, die ich nie wieder im Leben neu kaufen wollte oder die ich (vielleicht als zu) selbstverständlich erachte. Damit meine ich jetzt nicht die gerne in einem Schwung kaputt gehenden Elektrogeräte (da habe ich mal in einer Woche Mixer, Mixstab, Wasserkocher und Toaster geschrottet, zwei Waschmaschinen habe ich auch in zwei Wochen auf dem Gewissen oder eben dem Zahn der Zeit). Ich meine so Sachen wie Bettwäsche. Ich liebe schöne Bettwäsche, verwende nur Sets und habe (Minimalismus sei Dank) nur 3 Doppelgarnituren im Haus.  Wenn die dann mehr oder minder den Geist aufgeben, ist das nicht nur nervig, sondern auch echt teuer. Eine neue seht Ihr auf dem Foto. Neulich könnte ich das Bett nicht ohne zu Waschen frisch beziehen, weil das Gästebett noch bezogen war. Ich bin dann doch zur Erkenntnis gelangt, dass zwei Bettlaken in einem Haushalt eins zu wenig ist.

Alltagskram

Lavendelseife im Stück habe ich mehrfach für Jahre im Voraus auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt gekauft. Letztes Jahr war der Stand nicht da. Jetzt ist meine geliebte Seife aus und keine Alternative in Sicht. Ist das ein Zeichen? Im Büro gingen mir gestern die Karteikarten aus – so ein Paket hält viele Jahre. Sogar die Kugelschreiber um mich herum hauchen reihenweise ihr Leben aus. Gestern habe ich meine Lieblingspfanne endgültig überhitzt und dem Müll übergeben. Zeitgleich löst sich die Unterwäsche auf. Das ist ein Problem, wenn man Massenkäufe macht, wenn man etwas Passendes findet. Es geht dann auch alles zum etwa gleichen Zeitpunkt kaputt. Kniestrümpfe gehören auch dazu.

Luxusproblem?

Zum Glück bin ich derzeit der luxuriösen Lage, mir all diese Dinge neu kaufen zu können, auch wenn es dem Konto mal weh tut. Ich weiß sehr gut, dass nicht jeder in dieser Lage ist. Trotzdem macht das mit mir mehr, als dass ich nur neue Gebrauchsartikel kaufen. Es führt mich zu der Frage: Lohnen sich gefühlte Anschaffungen fürs Leben noch mit 43? Alle meine Umzüge überlebt hat u.a. übrigens ein Küchensieb aus Stahl, das fast täglich gute Dienste leistet. Das habe ich mich jetzt kaum zu Schreiben getraut, bei meinem aktuellen Glück …

Was denkt Ihr in solchen Momenten?
Was ist für Euch eine Anschaffung fürs Leben?

Freitags-Füller 28. Februar 2014

Freitagsfueller

  1. Ich erinnere mich genau, wie sehr ich schon als Jugendliche die ersten Frühlingsluftgerüche geliebt habe.
  2. Nicht immer lange planen und überlegen. Auch einfach mal entscheiden: los geht’s!
  3. Unglaublich, wie dreist einige Menschen sind. Theoretisch kann man ja alles fragen. Aber es gibt Fragen, die sind die so frech, dass man dem Gegenüber kaum eine Chance für ein Nein lässt und das empfinde ich nicht als fair. Erstaunlich, dass man sogar mich damit sprachlos bekommt.
  4. Einfach mal nichts tun – geht alles.
  5. Sagen wir mal* ich wäre grundsätzlich gelassen. Ob das jemand glaubt?
  6. Letzte Woche bin ich morgens oft aus total verwirrten Träumen aufgewacht.

Danke an Barbara für diese Scrap-Impulse #253.

Ein schönes Wochenende für Euch!

  1. * kommt hier ein Komma hin? []

Freitags-Füller 21. Februar 2014

Freitagsfueller

  1. Ich sehe gerne schöne Farbzusammenstellungen.
  2. Auf Nutella verzichte ich auf keinen Fall.
  3. Das Zauberwort heißt Eis.
  4. Erstaunlicherweise habe ich in den letzten zwei Jahren nicht zugenommen.
  5. Eins weiß ich genau, im nächsten Leben werde ich ein Mann.
  6. Wenn ich mir was Gutes tun will, gehe ich raus in die Natur.
  7. Danke an Barbara für diese Scrap-Impulse #251.

Wie sieht es bei Euch gerade so aus?

Buchtipp: Frauenspielzeug

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Frauenspielzeug: Eine beinahe vollständige Sammung lebensnotwendiger Dinge (Affiliate Link)

Für alle Männer, die nicht wissen, was Frauen wollen, und für alle Frauen, die Freude an schönen Dingen haben, ist diese Zusammenstellung nahezu perfekt.

Das Buch habe ich von einer meiner beiden ältesten Freundinnen (nicht Lebensalter, sondern Dauer des Kennens …) zu Weihnachten bekommen und hatte durchaus Freude an der Lektüre. Ein schönes Buch, um es sich an einem gemütlichen Sonntag am Fenster vor der Heizung im Lesesessel damit gemütlich zu machen (ja, es mir gut gehen lassen kann ich).

Besonders schön ist an dem Buch die Aufmachung mit den wunderbaren Illustrationen. Bei einigen Bildern habe ich mehrfach hingesehen, weil ich kaum glauben konnte, dass es Illustrationen und keine Fotos sind. Die Sachen wirken sehr lebendig.

Der Test am Ende “Wie viel Frau bin ich?” ergibt übrigens, dass ich nur so geht so viel Frau bin. Aber es sei noch nicht alles verloren – es würde schon noch werden … Mein Mann wird froh, sein, dass das Ergebnis so ausgefallen ist – heißt es doch, dass mein Verstand bei materiellen Dingen immerhin hier und da noch sachlich funktioniert ;). Und gegen mein ganz sachlich gekauftes Auto, das als Variation drin vorkommt, hatte er nach der Probefahrt ja auch nichts mehr einzuwenden …

Dresscodes entschlüsseln

Mann im Frack zum Dresscode White TieZur Weihnachtszeit kommt immer mal wieder die Frage auf: Was ziehe ich an? Wer Glück hat, findet auf einer Einladung einen Hinweis zum Dresscode, z.B. Casual, Smart Casual, Come as your are, Cocktail – oder für große Anlässe Black Tie oder White Tie. Dazu kommen auch immer wieder neue Begriffe, z.B. Creative Casual.

Mein Tipp: Wenn es einen Dresscode gibt, haltet Euch dran. Der Gastgeber hat sich etwas dabei gedacht und es zeigt Respekt ihr oder ihm gegenüber, sich nach den Wünschen zu richten. Wer sich grob nicht daran hält, kommt entweder nicht rein, fällt dumm auf oder stiehlt dem Gastgeber die Schau. Alles nicht gut.

Also: Einfach mal anpassen!

Zur Entschlüsselung der Looks habe ich heute eine neue Unterseite Dresscodes auf meiner image&impression-Firmenwebseite in der Rubrik Tipps & Tricks eingerichtet, in der ich auf die Begriffe näher eingehe.* Ich habe mich dagegen entschieden, es als Blogartikel zu veröffentlichen, weil es mir dann zu schnell im Beitragsnirwana des Blog versenkt würde.

Wie geht Ihr mit Dresscodes um?

  1. * Auf die Idee zu diesem Beitrag hat mich meine Freundin M. gebracht, die immer wieder gute Ideen hat. Der verdanke ich auch meinen Foodblog Leckerei bei Kay … []
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