Senfgelber Leger-Look

Ines Meyrose #ootd 20140501

Gelb ist in dieser Saison eine Farbe, die es nach einigen Anläufen in den letzten Jahren wirklich in die Kleiderschränke geschafft hat. Ich habe übrigens bereits 2009 einen sonnenblumengelben Blazer gekauft und so viel getragen, dass er bereits seit zwei Jahren in der Altkleidersammlung ist.

Was es bei mir auch schon länger gibt und mit den ganzen Brauntönen des Herbstfarbtyps ganz einfach zu kombinieren ist, ist dieses Longsleeve von Lands’ End in currygelb. Es nennt sich dort Langarm-Shirt aus Baumwoll-Viskose-Mix für Damen und ich habe es auch noch in tiefdunklem navy und ebereschenrot. Das elfenbeinfarbene Exemplar ist schon aufgetragen. Die Shirts halten jahrelang, kommen fast glatt aus der Wäsche und sind super zum Unterziehen. Pur sind sie mir zu körpernah geschnitten bei meiner Figur, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

#ootd 1. Mai 2014

Dazu trage ich einen Ponchopullover von Aigle (2013), der leider seeehr an Pilling leidet trotz Fuselrasierer, eine zu weite gewordene1 frisch gewaschene Slim-Jeans von NYDJ (2013) und Cowboystiefel von Lucchese (2011). Zu so einem Look müssen wenigstens coole Schuhe sein. Auf diesem Bild könnt Ihr sie rechts ganz sehen. Das Tuch ist no name. Das Gute an dem Pullover ist, dass er um 90° gedreht auch als Wolldecke im Urlaub an der Nordsee beste Dienste leistet. Das Haus verlässt er ansonsten selten.

  1. Zum einen hat sie beim Tragen ganz schnell so dauerhaft nachgegeben, dass ich sie in der Taille enger habe machen lassen, damit sie nicht herunterrutscht – zum anderen bin ich offensichtlich etwas schmaler geworden, was in Kombination mit dieser Ausleierhose auch nicht gerade knackiger wirkt. []

Buchtipp: Der perfekte Kleiderschrank

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Der perfekte Kleiderschrank: Die 100 Style-Klassiker, die jede Frau braucht - (Affiliate Link) von Nina Garcia

Ob man als Leserin nun wirklich diese 100 Style-Klassiker braucht, sei mal dahin gestellt. Ich habe nur etwa 60% davon, der Rest fehlt mir keineswegs. Davon unabhängig hilft die Lektüre dieses Buch dabei herauszufinden, welche Sachen zur Leserin passen und welche nicht. Illustrationen von Ruben Toledo machen das Buch optisch ansprechend und lassen mich hier und da schmunzeln.

Die Highlights im Buch sind für mich

  • Ich weiß jetzt endlich, wie ich den Namen meiner Cowboystiefel richtig ausspreche: Schreibweise: Lucchese
    Sprechweise: Luu-KAY-sii
    Klingt süß, oder? Außerdem weiß ich jetzt, dass ich die “Richtigen” habe, die auch Texanerinnen tragen. Dass die Dinger gut eingetragen sein müssen für die perfekte Bequemlichkeit, wusste ich schon vorher ;-). Meine waren mal wieder ein antizyklisches Einkaufsschnäppchen auf Sylt zu weniger als 10% vom Originalpreis im Outlet :-) und so wurden sie im letzten Jahr ein Geburtstagsgeschenk meines Liebsten für mich.
  • Was Wort Modemathematik. Nina Garcia schreibt auf Seite 91: “Der Preis ist bedeutungslos, er lässt sich immer durch die Regel der Modemathematik rechtfertigen: Kosten geteilt durch die Male, die das Teil getragen wird, ergibt unschätzbar wertvoll.”
    Genau mein Reden! Nur dass ich bisher kein so schönes Wort dafür hatte, sondern es Kosten-Pro-Mal-Tragen genannt habe. Letztendlich kommt es genau darauf an. Ein Billigteil, das ich nur einmal trage, ist so teuer als ein scheinbar teures Teil, das ich ganz oft trage. Genau diese Rechnung stelle ich bei jedem Stück auf, bevor ich kaufe, Natürlich lässt sich die Tragehäufigkeit nicht exakt vorhersagen. Aus Erfahrung liege ich jedoch ganz gut mit meinen Schätzungen. Am besten sind natürlich günstige Sachen, die oft und über einen langen Zeitraum immer wieder getragen werden. Das sind dann die wahren Schnäppchen.
  • Zitate bekannter Persönlichkeiten wie Oscar Wilde und Sophia Loren runden den Inhalt ab.
  • Der klare Hinweis, einen eigenen Stil zu entwickeln und sich nicht von Trends abhängig zu machen. Dem Satz “Wiederholung ist ein Zeichen von Stil” auf Seite 307 kann ich nur zustimmen. Finden Sie Kleinigkeiten, die Sie (fast) jeden Tag tragen, z.B. einen Ring Ihrer Mutter oder die geerbte Uhr Ihres Opas. Schaffen Sie ein persönliches Erkennungszeichen in Ihren Outfits und zeigen damit, wer Sie sind: Ein Original. Keine Kopie. Kein Fashion Victim. Etwas ganz Besonderes. Kleiden Sie sich danach!

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