dies & das #21

Werbung in eigener Sache & zum Lesen & zum Hören

Eintrittskarten MKG

Ist das noch Sportkleidung oder schon Mode?

Im MKG – Museum für Kunst und Gewerbe – läuft bis zum 20. August 2017 die Ausstellung SPORTS/NO SPORTS. Ein Fußballtrainer im Anzug, offizielle Termine in Sneakern? Wie konnte das passieren? Aufklärung findest Du in der Ausstellung, die ich zusammen mit Bärbel von Blog Ü50 besucht habe. Die Exponate reichen von 1780 bis heute. Von früher Gesellschaftskleidung und Sportkleidung über Sportswear in der aktuellen Mode und avantgardistisches Modedesign findest Du einen Auszug der Entwicklung.

Das im Eintritt inkludierte Begleitheft ist informativ und ansprechend aufgemacht. Ich hätte mir die Erklärungen und Texte jedoch direkt in der Ausstellung visualisiert gewünscht. Außerdem ist die Ausstellung so klein, dass meiner Einschätzung nach 12 Euro Eintritt ziemlich viel dafür sind, wenn man sonst keine weitere inkludierte Ausstellung im Haus besuchen möchte.

Stilberatung Herren - Kragenformen bei Oberhemden, Coypright image&impression e.K. www.imageandimpression.deMen’s Styling: Was sagt die Kragenformen über mich?

In der Süddeutschen Zeitung habe ich einen Beitrag zu Kragenformen bei Herrenhemden gefunden. Ja liebe Männer, kauft nicht einfach das, was gerade modern ist! Hier geht es zu dem vollständigen Artikel:
Was die Kragenform über die Persönlichkeit aussagt

Blogparade verlängert

Die Blogparade Klassische Armbanduhren habe ich bis zum 28. Februar 2017 verlängert. Warum? Ich habe selbst noch einen Beitrag dazu, für den ich noch etwas Zeit brauche. Konnte nicht ja nicht angehen, dass ich keine Uhr habe, die ich gerne tragen mag!

Gibt es einen rosa Elefanten?

Heymann-Lesung-Martin-Suter-ElefantIm neuen Buch von Martin Suter Elefant (Affiliate-Link) spielt ein kleiner Elefant in Dackelgröße die Hauptrolle. Er ist pink, leuchtet und lebendig. Wie das passieren konnte, wem er abhandengekommen ist und was er erleben wird, ist leider dichter dran an der Realität, als ich mir wünsche …

Zu der Lesung von Martin Suter in Hamburg hat mich eine Freundin eingeladen. Das war eine schöne Weihnachtsüberraschung! Heymann, Veranstalter der Lesung, ist eine inhabergeführte Buchhandlung mit einigen Filialen in Hamburg, in denen ich gerne kaufe, weil dort gut beraten wird.

(Affiliate-Link auf dem Cover)

Das Buch werde ich als Hardcover nicht kaufen. Da warte ich auf die günstige Kindle-Version, wenn das Taschenbuch erschienen ist. Aber die Lesung an sich ist bereits jetzt absolut sehens- und hörenswert. Wenn Du Martin Suter also in einer anderen Stadt live sehen kannst und Fan seiner Bücher bist, sichere Dir schnell eine Karte!

Im Interview

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungBei Kerstin im Blog EIN ZWEITER BLICK findest Du ein Interview aus Kundensicht, bei dem es um meinen Beruf der Imageberaterin geht. Kerstin schreibt dabei über eine Beratung, die sie bei mir gebucht und voll bezahlt hat. Schau mal rein unter
„Fragen an Ines Meyrose – Imageberaterin & Bloggerin“.

Von Mode-Bloggern und Influencern

In der brand eins findest Du online einen lesenswerten Artikel über die Relevanz und Entwicklung von Mode-Bloggern. Klick dazu auf
Ausgabe 12/2016 – Schwerpunkt Geschmack – Mode-Blogger Nouvelle vague

Podcast Springtime

Sensena-Springtime-Collage

Bald ist Frühling! Bis dahin haben wir allerdings noch ein bisschen Winterkälte zu überstehen. Das Farb- und Duftwechselbad von sensena Naturkosmetik (Werbung) habe ich als kostenfreies PR-Muster erhalten. Dazu habe ich einen Podcast aufgenommen, den Du Dir hier anhören kannst:
Podcast Springtime

Kurzfassung: Super Entspannung! Nachtrag zur Tonspur: Wenn ich die Bilder hier sehe, hat sich die Farbe doch verändert. Ich war in der Badewanne so weit weg im Tiefenentspannungsland, dass ich das nicht mal gemerkt habe …

Und jetzt: Auf in einen schönen Tag!

Von Fast Fashion und Slow Ways

Sabine Gimm und Gunda Fahrenwaldt

Wenn Ines eine Bahnfahrt tut, sieht sie 3 von 4 Zügen wegfahren, wird mit Schienen-Ersatzverkehr geplagt, kommt sie schweißgebadet und der Auflösung nahe endlich am überfüllten Hauptbahnhof an und dann … dann wird alles gut :) . Denn dann bin ich gleich in Gundas Arme gelaufen und Sabine haben wir direkt vor dem Museum für Kunst und Gewerbe – kurz MKG – getroffen.

Ines Meyrose #fotd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Einwegmode

Die mode- und kosumkritische Ausstellung Fast Fashion stand fest auf meinem Plan für den Sommer 2015 und es freut mich, dass meine Blogger-Freundinnen Sabine und Gunda auch Lust dazu hatten. Dass die sehenswerte Tattoo Ausstellung noch zeitgleich lief und mit dem gleichen Ticket besucht werden kann, ist eine nette Zugabe, die den Eintrittspreis von EUR 10,00 versüßt. Ein Schwenk durch den Rest des Museums darf man dafür auch noch machen. Jetzt habe ich endlich die Original Kantine aus dem Springer Verlagshaus gesehen. Mehr 1970er geht nicht – absolut cool!

Nichts Neues von der Modefront

Wer sich wie ich bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird in der Ausstellung Fast Fashion nicht viel Neues erfahren. Daher hat sie mich wenig beeindruckt. Für Neulinge im Thema wird Interessantes dabei sein. Eine Grafik hat mir jedoch erneut deutlich vor Augen geführt, wo aus meiner Sicht das eigentliche Problem liegt: in der Wertschöpfungskette.

Das Problem ist aus meiner Einschätzung nach keinesfalls, dass die Fabrik nur 15 Cent für eine Bluse bekommt. Das Problem liegt darin, dass zu viele Firmen von der Stoffherstellung bis zum Verkauf an den Endkunden daran verdienen. Wenn die Schritte verkürzt würden und weniger Zwischenhändler involviert wären, könnte die Fabrik sicherlich 150 Cent für die Bluse bekommen. Das würde viele Probleme bei den Produktionsbedingungen lösen können. Aus diesem Grund kaufe ich gerne direkt bei der Designerin und/oder Herstellerin, z.B. estomo, Mona Design oder hier.

Modemathematik und Nachhaltigkeit

Für mich ist der beste Konsum bei Kleidung jener, der zu langer Tragezeit führt. Ich belaste Umwelt und Menschen, die die Sachen herstellen, am wenigsten, wenn ich wenig kaufe und das lange verwende. Dann geht die Modemathematik auf, denn das Teil wird für mich mit jedem Tragen im Verhältnis günstiger und nachhaltiger.

Natürlich finde ich ökologisch einwandfrei hergestellte Produkte aus Naturfasern klasse. Aber wirklich ökologisch sauber und auch für die betroffenen Tiere schmerzfrei und angenehm sind sicher die wenigsten Produkte im Handel hergestellt. Wenn mir dann in der Ausstellung gezeigt wird, wie ein Schaf qualvoll geschoren oder Fell von einem Tier ausgerupft wird, sehe ich die Bilder selbstverständlich nicht gerne.

Alternativ Sachen aus Kunststoff tragen? Verzicht auf Leder und tierische Wolle ist keine dauerhafte Option für mich. Ich werde mich in meinem Leben aller Voraussicht nach weder vegan ernähren noch kleiden. Für mich ist das Ausgewogenheit das Ziel: einigermaßen bewusst kaufen und die Dinge ihrer Lebensdauer gemäß zu nutzen. Das ist für mich vertretbare Wertschöpfung.

Slow Fashion

In einem zusätzlichen Raum wird im Rahmen der Ausstellung Slow Fashion präsentiert. Neue Fasern werden vorgestellt und können angefasst werden. Dabei fand ich die Milchfasern spannend. Von QMILK hatte ich bereits im Kosmetikbereich gehört, aber noch nichts davon berührt. Die Fasern sind seidenweich! Daraus möchte ich gerne etwas haben.

Dass man aus Brennnesseln Fasern herstellen kann, die sich verstricken lassen, war mir auch neu. Der gezeigte Schal war mir zwar eindeutig zu kratzig, aber das Problem lässt sich vielleicht beheben und man kann die Fasern für Produkte einsetzen, die nicht direkt auf die Haut kommen. Irgendwann kommt sicher ein Erfinder auch noch auf eine Idee, wie man leuchtende Farben nachhaltig herstellen kann.

Nachhaltigkeit durch Kombinationsvariationen

Ines Meyrose #ootd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Passend zum Thema gibt es heute bei ein Outfit, von dem Ihr alle Teile schon kennt. Die Hose kennt Ihr bisher mit anderen Schuhen und da könnt Ihr im Vergleich sehen, wie viel kürzere Beine 7/8-Krempelhosen machen im Vergleich zu langen bzw. in farblich gleiche Stiefeletten hineingesteckte Hosenbeine.

Die Fotos hat Sabine Gimm netterweise von mir gemacht. Da sie die gleiche Kamera und das 50mm-Objektiv verwendet wie ich, war ihr der Umgang mit meiner Kamera ein Leichtes. Danke für die schönen Fotos, liebe Sabine!

Einen Tipp habe ich noch für Euch: Schaut mal in den MKG-Modeblog Stilbrise. Dort gibt es Besucherlooks und aktuelle Beiträge zum Umgang mit Mode.

Ines Meyrose #fotd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Was denkt Ihr über Nachhaltigkeit und Slow Fashion?

Ausstellungstipp: Fast Fashion

Nachtrag 11. August 2015: Hier mein Bericht zum Ausstellungsbesuch

Modeflüsterin trifft Meyrose: Fashion-Dialog über "Mode als Wegwerfware" und Alternativen zum "Schnell&Billig-Schick", Coypright Grafik Stephanie GrupeSpätestens seit dem Bekanntwerden der Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion durch den Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch 2013 kann keiner mehr seine Augen vor den Nebenwirkungen der schnelllebigen Kleidung verschließen. Davon angeregt entstand bereits der Fashion-Dialog Nachhaltige Stilberatung? Stilvolle Nachhaltigkeit! zwischen der Modeflüsterin und mir.

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) eröffnet am 20. März 2015 aktuell dazu die Ausstellung Fast Fashion. Bis zum 20. September 2015 könnt Ihr dort einen kritischen Blick hinter die Kulissen der glamourösen Mode im Spannungsfeld von Konsum, Umwelt, Kommerz werfen.

Teil der Ausstellung ist das sogenannte Labor. Unter dem Stichwort Slow Fashion werden dort laut MKG neue Fasern, Technologien und Designansätze gezeigt und Fragen gestellt. Wie kann ein ethisch vertretbarer Kleiderschrank der Zukunft aussehen? Welche Macht hat der Konsument?

Die Ausstellung will die aktuelle Diskussionen zum umfassenden Thema bündeln und in eine nachvollziehbare visuelle Ordnung bringen. Das MKG möchte dazu anregen, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum sowie den sozioökonomischen und ökologischen Folgen auseinanderzusetzen. Die Besucher werden durch den Parcours vom Konsumprozess über Laufsteg und Fotostudio zu Litfaßsäule und Schaufenster bis zur Umkleidekabine geführt.

Wer von Euch hat Lust, mit mir die Ausstellung zu besuchen?