10 Gründe für diesen Look

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Kleid von no secrets

Nichts ist Zufall im Leben. Daran glaube ich fest. Manchmal entstehen Situationen oder Dinge bewusster oder unbewusst, aber es spielen immer viele steuerbare Aspekte hinein. Und so ist auch ein Outfit niemals zufällig gewählt. Stellt Euch vor, die Random-Taste würde aus Eurem Repertoire die Outfits zusammenstellen. Hilfe! Das würde keiner tragen oder sehen wollen …

Immer wieder werde ich von Leser_innen gebeten zu zeigen, warum etwas auf bestimmte Weise passt oder kombiniert werden kann. Gerade Kombinationen von an sich schönen Bekleidungsstücken und Accessoires fallen auch Kundinnen von mir oft schwer. Deshalb zeige ich anhand dieses Outfits zehn Gründe auf, warum ich es exakt so kombiniert habe.

Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secretsMeyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets

 

10 Details im legeren Kleid-Styling

  1. Die Farbe Oliv, im Sonnenlicht zu erkennen, steht mir als Herbstfarbtyp.
  2. Der Stoff ist matt in der Textur, das passt zum Herbstfarbtyp und meinem natürlichen Stil.
  3. Das Kleid geht bis gerade eben über das Knie und hört damit genau an der schmalsten Stelle meines Beins unterhalb des Knies auf. Dadurch wirken die Beine schlank.
  4. Die 3/4-langen Ärmel lenken den Blick Richtung Taille und damit weg von Hüften und Brust
  5. Der Schnitt des Kleids umspielt locker meine Rundungen. Man könnte es alternativ auch mit einem Gürtel auf Taille bringen, dann würde ich allerdings eine schmale Hose dazu kombinieren und es wäre insgesamt trotz der Taillenbetonung volumiger. So wie hier getragen, streckt es in der Länge besser. Außerdem habe ich so volle Bewegungsfreiheit.
  6. Die Leggings passen farblich zum Kleid und strecken damit optisch.
  7. Die Stiefeletten setzen einen farblichen Akzent und enden ebenso wie der Kleidersaum an einer schmalen Stelle des Unterschenkels unterhalb des Wadenmuskels. Damit betonen sie die schlanke Stelle. Obwohl die Stiefeletten das Bein optisch verkürzen, trage ich sie dazu, weil sie farbliche Spannung hineinbringen. Wichtig ist bei meiner eher kleinen Körperlänge und fülliger Statur, dass die Verkürzung ausgeglichen wird durch ähnliche Farben von Strumpfhose und Kleid zueinander.
  8. Der verspielte Spitzen-Stoffrand der Schuhe wiederholt sich in der Bordüre des Kleids.
  9. Das Tuch passt farblich mit den Grün- und Weißtönen sowohl zum Kleid als auch den Schuhen. Es wirkt schön für den Betrachter, wenn sich Farben im Outfit wiederholen. Auf den Fotos betrachtet gefällt mir die Länge des Tuchs allerdings nicht. Es liegt zu sehr auf dem Busen auf. Künftig werde ich es schräg zu Seite hin binden oder Tuchenden unter dem Knoten verschwinden lassen.
  10. Die schlichte braune Uhr passt zur braunen Brille in Farbe und Stil. Wobei sie mir auf den Fotos betrachtet zu hart wirkt. Aus rein praktischen Gründen nehme ich diesen optischen Fehler aber in Kauf.

Das Kleid ist übrigens ein Tunikashirt von no secret aus reiner Baumwolle und Viskose. Vorne ist es aus festem Stoff, hinten und an den Armen aus Jersey. Beim letzten Ostseeausflug habe ich zum halben Preis erstanden. Ich denke, es wird mich lange begleiten.

Meyrose #ootd 20140806 mit Kleid von no secretsSo wie in der leider unscharfen Collage habe ich das Kleid in der Woche davor schon mal mit einer Kette anstatt Tuch auf Instagram gezeigt. Die Kette mag ich lieber dazu leiden, sie hätte mich an dem Tag der anderen Kombination jedoch bei der Arbeit gestört. Außerdem passt sie farblich nicht zur Uhr und die Uhr brauchte ich an dem Tag. Dass die Schultern zu breit geschnitten sind, ignoriere ich.

Könnt Ihr die 10 Punkte nachvollziehen?
Seht Ihr davon etwas anders? Worauf achtet Ihr?

Das Leben ist bunt!

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Essenzen in allen Regenbogenfarben von Eat a Rainbow

Essenzen in allen Regenbogenfarben von Eat a Rainbow

… steht auf den Stoffbeuteln, die ich für Seminarmaterial und Produktversand verwende. Kirsten Ritter twitterte neulich, dass ich Farbe im Blut habe. Da könnt Ihr Euch vorstellen, wie sehr ich mich über die Einladung von Eat a Rainbow (Werbung) zu einem Kochevent in der Schlemmerschule Hamburg gefreut habe.

Was hat es mit Eat a Rainbow auf sich? Es handelt sich um Essenzen von Lebensmitteln, die rein physikalisch gewonnen werden. Es bleiben dabei im Wesentlichen die sekundären Pflanzenstoffe erhalten, die Lebensmitteln ihre Farbe geben, z.B. Flavonoide und Carotinoide. Es gibt die Sorten

  • Purple – Beere & Traube
  • Blue – Spirulina & Traube
  • Green – Mango & Spirulina
  • Yellow – Kürbis & Mango
  • Gold – Karotte & Kürbis
  • Red – Tomate & Paprika.

Mit allen Sorten lassen sich herzhafte und süße Speisen sowie Getränke verfeinern und wertvoller machen. Die Gerichte bekommen eine tolle Farbe und gleichzeitig eine Portion Obst bzw. Gemüse dazu. Pur als Topping auf Eis oder herzhaften Sachen wie Mozzarella-Bällchen kommen Farbe und Geschmack kraftvoll zum Einsatz. Eat a Rainbow will kein frisches Obst und Gemüse vom Teller streichen, aber das Beste daraus hinzufügen, wenn sonst keins oder für gesunde Ernährung zu wenig auf den Tisch käme.

Motto: Einfach mal machen

In der Schlemmerschule habe ich auf dem Kochevent zusammen mit den anderen Teilnehmern einige Gerichte gekostete und vor allem viel selbst ausprobiert. Hier eine kleine Bilderflut der leckersten Ergebnisse:

Vorbereitete Stationen von süß über trinkbar zu herzhaft auf dem Kochevent von Eat a Rainbow

Vorbereitete Stationen von süß über trinkbar zu herzhaft

Probierlöffel RED auf dem Kochevent von Eat a Rainbow

Probierlöffel Red

Ideen für Zutaten zum Kochen mit Red auf dem Kochevent von Eat a Rainbow

Ideen für Zutaten zum Kochen mit Red

Joghurt mit Purple - Spaß für Spielkinder Teil 1 #etaarainbow

Joghurt mit Purple – Spaß für Spielkinder Teil 1

Joghurt mit Purple - Spaß für Spielkinder Teil 2 #etaarainbow

Joghurt mit Purple – Spaß für Spielkinder Teil 2

Herzhafter Kräuterquark mit Gold #eatarainbow

Herzhafter Kräuterquark mit Gold

Bunter Reis mit Blue, Yellow, Red #eatarainbow

Bunter Reis mit Blue, Yellow, Red

 

Köstlicher Spargelsalat mit Dressing aus den Essenzen und Ruccola mit roten Pfefferbeeren #eatarainbow

Köstlicher Spargelsalat mit Dressing aus den Essenzen und Ruccola mit roten Pfefferbeeren

Crostini mit Green #eatarainbow

Crostini mit Green

Gebratene Hähnchenbrust mariniert mit Yellow und Koskosraspeln #eatarainbow

Gebratene Hähnchenbrust mariniert mit Yellow und Koskosraspeln

Quarkspeise mit Green #eatarainbow

Quarkspeise mit Green

Dekorierte Quarkspeise Green mit Kokosraspeln Blue #etaarainbow

Dekorierte Quarkspeise Green mit Kokosraspeln Blue

 

Nachtisch Quarkspeise Green mit Erdbeersalat, er mt reichlich frischer Minze #etaarainbow

Nachtisch Quarkspeise Green mit Erdbeersalat, er mt reichlich frischer Minze

 Something Blue…

Krümelmonster lebt! Spontane Idee einer Köchin, Koksraspeln mit Blue zu vermischen. Klappt auch mit Zucker zum Verzieren von Desserts & Co. #eatarainbow

Krümelmonster lebt! Spontane Idee einer Köchin, Koksraspeln mit Blue zu vermischen. Klappt auch mit Zucker zum Verzieren von Desserts & Co.

Quark mit Blue. Habt Ihr das Herzchen gefunden? #eatarainbow

Quark mit Blue. Habt Ihr das Herzchen gefunden?

Blue und Green sind ganz neu und erst ab 15. Mai 2014 im Onlineshop erhältlich. Blaue Lebensmittel sind in der Natur bisher nicht auffindbar gewesen. Aber es wurde die Blau-Alge Spirulina entdeckt, die in Blue enthalten ist. Green ist übrigens die einzige Sorte, die ein Mischprodukt aus zwei Regenbogenfarben ist, da Grün zwar in der Natur vorkommt, aber ohne Zusatzstoffe nicht farbstabil ist. Mit Blue können jetzt auch Kinder ab 2 Jahren (Herstellerempfehlung) endlich Lebensmittel in ihrer Lieblingsfarbe durch einen natürlichen Farbstoff bekommen. Welches Kind steht nicht auf blaues Essen? Im Gegensatz den meisten Erwachsenen lieben Kinder das. Aber auch Ihr Erwachsenen braucht keine Angst davor zu haben: Blue schmeckt nicht nach Alge, sondern eher nach Traube und Apfel.

Mix it!

Man kann alle Sorten mischen und ausprobieren, zu oder in welchen Lebensmitteln sie einem schmecken. Pur schmecken Sie auch, sind dann sehr intensiv und bis auf Red (herzhaft-säuerlich) und Purple (fruchtig-säuerlich) recht süß. Die Süße ist rein natürlich und kommt durch Fruchtzuckerreste und die hohe Konzentration der Essenzen zustande. Daher ist es leicht, nur wenig oder keinen Zucker hinzuzufügen, wenn man die Essenzen verwendet, weil im Gehirn der Eindruck von bereits mehr vorhandener Süße entsteht. So ging es mir bei dem Joghurt mit Purple und der Quarkspeise mit Green.

Zum Mischen der Sorten sagt Colourfood-Geschäftsführerin Dr. Saksia Reitzle:
„So lange die Farbe enthalten bleibt, weiß ich: Das Gute ist noch drin.“
So funktioniert der natürliche Verträglichkeitstest, der beispielsweise ergibt, dass Purple in Buttermilch, Quark und Joghurt bestens funktioniert und köstlich verfeinert – in Milch hingegen nicht. Das liegt am PH-Wert der Lebensmittel, der zeigt, was zusammen passt und was nicht. Einfacher kann die Natur nicht anzeigen, was auch für den Körper passt.

Auf der Webseite von Eat a Rainbow findet Ihr weitere Rezeptideen und Hintergrundinformationen zu den sekundären Pflanzenstoffen, der Firmenphilosophie und gesunderer Ernährung mit 5 am Tag.

An sich an sich gehört das Thema Kochen in meinen Foodblog Leckerei bei Kay. Da ich aber so viel Spaß dabei hatte und das Thema Farbe eine große Rolle spielt, passt es hier auch zur Rubrik Lifestyle, oder? Im Foodblog zeige ich Euch dann demnächst mal, was ich zu Hause mit den Produkten selbst kreiere, Gold und Blue gab es in der Goodie-Bag. Einen Schnappschuss konntet Ihr schon auf Instagram sehen. Da habe ich einfach nur Gold über Büffelmozzarella gegeben und etwas Brot dazu als kleines Mittagessen verspeist. Einfach und köstlich – genau wie ich es liebe.

Fazit

Ich bin gerade ganz regenbogenbunt geflasht und kann mir sehr gut vorstellen, mich demnächst mit einigen Sorten einzudecken. Da ich viele Obst- und Gemüsesorten auf Grund von Unverträglichkeiten nicht mehr roh essen kann, ist für mich gesunde Ernährung sehr schwer. Diese Produkte vertrage ich problemlos ohne Kratzen im Hals und meine Stimme bleibt auch in gewohnter Höhe. Für mich ist Eat a Rainbow eine tolle Entdeckung, um mein Leben noch bunter zu machen.

Danke an Colourfood und die PR-Firma, dass ich dabei sein durfte!

Die Produkte in diesem Beitrag bzw. die Einladung zum Kochevent wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Buchtipp: Grau ist Great

Werbung für die Schönheit

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Grau ist great: Mit Stolz und Stil in ein neues Leben (Affiliate Link) von Sabine Reichel

Gehen bei Frauen graue Haare oder nicht? Und was ist mit langen grauen Haaren? Wie geht es Männern und ihrer Umwelt mit dem Thema -an sich selbst und bei Frauen?

Das Buch ist ein leidenschaftliches, emotionales Plädoyer von Sabine Reichel FÜR natürliche Haarfarben und GEGEN sichtbar-pseudo-natürlich gefärbte Haare. Ich kann der Autorin nur zustimmen. Bei den meisten Frauen mit gefärbten grauen Haaren, die ich kenne, ist die Haarfarbe entweder farblich nicht passend oder das Gefärbe fällt durch einen sichtbaren Ansatz negativ auf. Bei den wenigen Frauen, die perfekt gefärbte Haare (ob sonst grau oder nicht) in natürlicher Farbe haben, wäre das Färben auch aus meiner Sicht meistens nicht nötig, weil die Naturhaarfarbe auch passt. Das Geld, die Zeit und die künstliche Veränderung sind also überflüssig.

Ines Meyrose 2006Bei einer Ausnahme sind die Autorin und ich uns auch einig: Bewusst sichtbare Farbveränderungen – z.B. der pumucklige Struwelkopf – können in wenigen Fällen passend sein. Ich habe mir in den fünf Jahren mit der Frisur auch nie eingebildet, dass es nicht künstlich wirken würde – obwohl es sogar oft für echt gehalten wurde (siehe hier Foto von 2006). Trotzdem haben mich auch dabei immer wieder der Ansatz und die Kopfhautbelastung durch die Farbe gestört. Nachdem ich mit dem Färben aufgehört habe und graue Strähnchen immer mehr werden, bekomme ich regelmäßig Komplimente für meine natürliche Haarfarbe.

Die wenigen Frauen mit leicht ergrauten Haaren, die mit gefärbten Haaren besser aussehen als mit der Naturhaarfarbe, sind oft warme Farbtypen, die von Natur aus braune oder rötliche Haare haben. Aber auch da gilt das nur für die Übergangszeit, bis die Haare richtig grau oder weiß sind. Dann ist ein spannender Kontrast entstanden, der mit intensiven Farben wunderbar kombiniert werden kann.

Zum Thema lange graue Haare habe ich meine Meinung in den letzten Jahren geändert. Offene, lange, graue Haare hatten für mich bis vor einigen Jahren wenig Charme. Inzwischen habe ich einige Frauen gesehen, die sich für diese ungewöhnliche Frisur entschieden haben. Sie haben alle eine ganz besondere Ausstrahlung. Frauen, die immer lange Haare hatten, kann ich nur Mut zusprechen, die Haare nicht aus gesellschaftlicher Konvention abzuschneiden. Wichtig ist nur, dass der Gesamtlook schickt wirkt und auf keinen Fall farblos. Farben im Make-up und der Kleidung werden dann noch wichtiger.

Ich selbst liebe meine aktuelle Farbe im Pfeffer- und Salz-Look und freue mich schon darauf, dass Salz irgendwann dominiert. Es stört mich auch nicht, dass ich damit 2-3 Jahre älter aussehe als ich bin. Ich habe in meinem Leben auch schon mehr erlebt als andere Menschen in der Zeit – das darf man mir auch als Erfahrung ansehen. Mein Liebster ist übrigens einer der Männer, die lieber eine gefärbte Frau an ihrer Seite hätten – damit sie selbst jünger wirken. In den letzten Jahren habe ich diesen Kampf gewonnen und habe vor, weiter standhaft zu bleiben!

Lasst Ihr Euch graue Haare wachsen?

Buchreview: Bobbi Brown – Pretty Powerful

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Bobbi Brown Pretty Powerful (Affiliate Link)
Schön und Selbstbewusst
Makeup-Tipps für einen fantastischen Look

Der neue Bildband zu Make up und Beauty von Bobbi Brown aus dem teNeues Verlag ist ebenso gelungen wie das vorherige Bobbi Brown Makeup Manual (Rezensionsexemplar). Zu Recht wird es als Bildband und nicht einfach nur Buch veröffentlicht. Auf fast jeder Seite werden fantastische Fotos mit liebevollen Texten auf hochwertigem Papier ansprechend präsentiert.

Pretty Powerful

In ihrem neuen Werk zeigt Bobbi Brown nach einer knappen Einführung in Make-up-Grundbausteine sechs verschiedene Looks, die bestimmten Frauentypen stehen mit diversen Vorher-Nachher-Fotos. Die Grundtypen sind

  • Pretty Natural für die Frau mit natürlichem Styling, für die weniger mehr ist – Schlichtheit in Bestform, z.B. Lauren Bush.
    Pretty Radiant für Frauen mit Power-Ausstrahlung und dynamischer Energie, z.B. Michele Obama.
  • Pretty Strong für charakterlich und körperlich starke Frauen, die ihr Geld mit Fitness und Sport verdienen, z.B. die Profi-Triathletinnen Laurel & Rebeccah Wassner.
  • Pretty Classic als Inbegriff des zeitlosen Stils, passend zu geerbtem Schmuck und innerem Einklang, z.B. Blythe Danner.
  • Pretty Authentic –, gradlinig, integer, fröhlich, z.B. Sara Blakely (falls Ihr den Namen nicht kennt: Spanx ist ihre Marke).
  • Pretty Bold – der mutige Typ wie Madonna, Lady Gaga und Estelle, für die es oft einfach etwas mehr sein darf – nicht immer, aber immer, wenn der Sinn danach steht.

Das Buch will mit dem vielen Beispielen der Leserin helfen, den eigenen Schönheitstyp zu entdecken. Zu jedem Look zeigt Bobbi Brown Tages-Make-ups und oft auch deren Verwandlung in einen abendlichen Look. Dabei wird beschrieben, welche Farben und Produktarten verwendet werden, um die entscheidende Veränderung im geschminkten Look im Vergleich zum natürlichen Gesicht zu erzielen, z.B. Cremerouge oder Puderrouge, Lidschatten mit oder ohne Schimmer, Gloss oder Lippenstift.

Farbe und Produkte werden dabei nicht mit genauen Bezeichnungen, sondern nur mit Beschreibungen genannt, z.B. Foundation, Lippenstift in Pink, apricotfarbenes Rouge. Positiv daran finde ich, dass das Buch, ebenso wie der Vorgänger Makeup Manual, nicht als Werbemittel für die Produkte von Bobbi verwendet wird. Der Nachteil ist, dass die Looks dadurch schwerer nach zu schminken sind.

Positiv fällt bei den Vorher-Nachher-Fotos auf, dass die Frauen auch ungeschminkt bereits eine ansprechende Ausstrahlung haben. Es geht um Persönlichkeit, nicht um Perfektion. So zeigt Bobbi in dem Bildband erfolgreich auf, dass Make-up einfach nur noch ein bisschen schöner macht und eine selbstbewusstere Ausstrahlung verleiht. Auch die Bandbreite der Frauen verschiedener Ethnien, Haarfarben (auch mit grauen Haaren) und Augenfarben in verschiedenen Lebensphasen befindlich macht das Lesen spannend. Es gibt so viel verschiedene Schönheit!

Zielgruppe

  • Frauen, die Grundschminktechniken beherrschen und Lust auf neue, zum eigenen Typ passende Looks haben.
  • Frauen, die ihre aktuellen Make-up-Vorlieben auf Aktualität überprüfen möchten und Ideen für ein Update suchen.
  • Visagisten, die Inspirationen suchen und sehen wollen, wie andere Make-up-Artists und Visagisten Looks entwerfen.

Mein Lieblingssatz

„Es läuft nicht wie geplant? Ändere die Pläne“ auf Seite 250. Nicht immer alles so eng sehen. Die Dinge verbrauchen, wie sie kommen. Das verschönern, was da ist und nicht meckern über das, was nicht da ist. Einfach alles etwas entspannter sehen – ein großes Lernfeld für die meistens Frauen (mich eingeschlossen).

Kleine Kritikpunkte

Der Bildband ist Manufactured in China. Warum? Vermutlich billiger, wie meistens, wenn in Fernost produziert wird. Ich kann jedoch nicht einsehen, warum ein Buch auf Deutsch in China hergestellt werden muss. Das ist eindeutig ein Minuspunkt.

Bei den Beschreibungen der verwendeten Produkte fehlen oftmals Produkte. Es ist z.B. offensichtlich Concealer, Corrector, Rouge oder Augenbrauenpuder verwendet worden, ohne dass es genannt wird. Eine vollständige Nennung fände ich besser, auch wenn die für den Look entscheidenden Sachen erwähnt sind. Der Laie kann sicherlich nicht immer genau sehen, was noch fehlt.

Fazit

Ein gelungener Bildband für alle Frauen, denen es wichtig ist, Ihre Persönlichkeit mit äußerlichen Kleinigkeiten hervor zu heben und gekonnt zu betonen. Das Buch kommt mit seiner hochwertigen Aufmachung bestimmt auch als Weihnachtsgeschenk gut an.

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei teNeues (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom teNeues Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Bobbi Brown Makeup Manual

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Makeup Manual: Für alle - vom Einsteiger bis zum Profi (Affiliate Link)

Bobbi Brown hatte kein geringeres Ziel, als “den einfachsten, umfassendsten Kosmetikratgeber aller Zeiten” zu schreiben. Zielgruppe: (ihre) Visagisten, Schüler, Freunde und alle Frauen, die sich schminken wollen wie ein Profi.

Das Buch ist in Grundlagen und professionelle Makeup-Kunst gegliedert. Schon diese Unterscheidung ist wichtig. Das eine sind natürliche (Alltags-) Makeups, das andere ist mehr mit der Arbeit eines malenden Künstlers zu vergleichen. Als Visagistin muss ich beides können – meistens wollen meine Kund_innen so natürlich wie möglich aussehen: einfach nur etwas hübscher zur Stärkung des Selbstvertrauens. Deshalb trifft Bobbi Brown mit dem Buch und Ihrem bevorzugten Schminkstil sowohl meinen persönlichen Geschmack als auch denen meiner Kund_innen.

Die Grundlagen umfassen Hautpflege, Pinsel & Zubehör, Augen-Makeup, Corrector & Concealer, Farbtonauswahl bei Makeup, Tipps zu Bronzer & Selbstbräuner und Makeup für besondere Anlässe.

Besonders an diesem Schminkbuch ist, dass die Autorin nicht nur auf weiße Frauen, sondern auch detailliert auf Besonderheiten beim Schminken von Latinas, schwarzer Haut, Frauen aus dem Orient und Asiatiatinen eingeht. Das fehlt in den meisten Büchern und kommt auch in Visagismus-Ausbildungen oft zu kurz.

Gerade in Hamburg, wo ich lebe und schwerpunktmäßig arbeite, habe ich regelmäßig Kundinnen aus diesen Ethnien. Dafür sind wertvolle Tipps im Buch, z.B. im Kapitel Corrector & Concealer.

Für angehende Visagisten ist das Kapitel zur Profiausrüstung besonders wertvoll. Ich habe einige Zeit gebraucht, mir meinen Visagistenkoffer zusammen zu stellen und hätte mich damals sehr über die Tipps gefreut. Aber auch für mich als Profi sind wertvolle Tipps dabei, z.B. Lippenstifte und Make-up-Stifte in Scheiben zu schneiden und damit Künstlerpaletten – ähnlich einem Tuschkasten – zu bestücken. Wenn Sie die Farbbezeichnungen im Palettendeckel notieren, z.B. mit einem Etikettendrucker, haben Sie alles übersichtlich und klein verpackt dabei, was Sie brauchen. Den Tipp werde ich bestimmt umsetzen, denn ich schätze kleines Gepäck und große Übersicht bei der Arbeit.

Die Aufmachung des Buchs spricht mich besonders an. Das Hardcover hat eine andere Gestaltung als der Schutzumschlag (Überraschung – falls sie es kaufen). Das Vorsatzpapier ist phantasievoll gestaltet. Das Papier ist hochwertig und die Fotos brillant in Aufnahme und Druckqualität. Lesespaß für Farbästheten!

Ansonsten ist mir noch positiv aufgefallen, dass Bobbi Brown das Buch nicht als Werbemittel für ihre eigenen Produkte benutzt. Klar sind auf den Bildern ihre Produkte zu sehen – warum auch nicht. Aber die Produkte stehen nie im Fokus und werden weder mit haargenauen Bezeichnungen noch mit Kaufempfehlungen hervorgehoben. Nur einige Farben, Pinsel oder Produktgruppen werden an wenigen Stellen benannt und das ist hilfreich, wenn die Leser_in sich dazu im Handel informieren möchte.

Fazit

Was mir fehlt? Wenig. Schön wären etwas mehr Tipps für Laien zur genauen Bestimmung des Hauttons und passenden kräftigen Lidschattenfarben in Abstimmung zur Augenfarbe. Ansonsten ist das Makeup-Buch aus dem teNeues Verlag für mich ein gelungenes Manual. Vielleicht keine Schmink-Bibel – aber in jedem Fall das beste Grundlagenbuch zu dem Thema, was ich bisher kenne.

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Das Buch wurde mir vom teNeues Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.