Heideblüte 2017 in der Fischbeker Heide

Heideblüte 2017 in der Fischbeker Heide / Hamburg

Seit ein paar Tagen zeigen sich die ersten zarten Heideblüten in der Fischbeker Heide in Hamburg. Noch sehen die Flächen grün aus, in ein bis zwei Wochen dürfte hier alles rosa-lila leuchten. Bis Mitte August dauert die Pracht dann bestimmt an.

Heideblüte live erleben

Heideblüte 2017 in der Fischbeker Heide / Hamburg

Du kommst ganz einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln her. Nimm die S-Bahn bis Neugraben und geh ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder fahre mit dem 250er-Bus bis zur Endstation. Ich gehe einfach ein paar Schritte zu Fuß von zu Hause aus und bin schon da. Ein Spaziergang in der blühenden Heide ist wie ein kleiner Urlaub. Eine Wanderkarte findest Du hier: http://www.hamburg.de/contentblob/4354608/c41b4f23f1fd6ce09f08d303e9001e28/data/wanderkarte-nsg-fischbeker-heide.pdf.

Heideblüte 2017 in der Fischbeker Heide / Hamburg

Wenn ich der nektartrunkenen Hummel so zuschaue, freue ich mich schon darauf, dass bald die Bienen wieder herkommen und leckeren Heidehonig produzieren.

Hast Du die Heide schon mal in voller Blüte gesehen?

Heideblüte 2016 in der Fischbeker Heide

Heideblüte 2016 in der Fischbeker Heide in Hamburg

Auch wenn es heute regnet, lässt sich die Fischbeker Heide nicht vom Blühen abhalten. Seit ein paar Tagen erstrahlt das Fischbektal in rosa-lila Blüten an sattem Grün. Am Segelflugplatz sind erst wenige Blüten zu sehen. Da dauert es dann erfahrungsgemäß auch nur noch ein paar Sonnentage bis alles in voller Blüte steht.

Heideblüte 2016 in der Fischbeker Heide in Hamburg

Wenn Du dieses Jahr einen Ausflug in die Heideblüte machen möchtest, empfehle ich den für die nächsten zwei Wochen anzusetzen. Dann hast Du die volle Pracht dieser sonst eher kargen Landschaft vor Augen. Wenn Du Glück hast, kannst Du sogar mitten am Tag noch Waldbewohner treffen – so wie ich heute.

Reh in der Fischbeker Heide in Hamburg

Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach. Ich gehe einfach ein paar Schritte zu Fuß von zu Hause aus und bin schon da. So ein Spaziergang ist für mich Urlaub zu Hause. Eine Wanderkarte findest Du hier: http://www.hamburg.de/contentblob/4354608/c41b4f23f1fd6ce09f08d303e9001e28/data/wanderkarte-nsg-fischbeker-heide.pdf.

Hast Du die Heideblüte schon mal live erlebt?

Spaziergang im Neugrabener Moor

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Neugraben-Fischbek ist der westlichste Stadtteil in Hamburgs Süderelberaum, der seit 2003 meine Heimat ist. Es ist ein Stadtteil, der sehr schöne Ecken, ein paar Bausünden und gut gemischte Bevölkerung hat. Außerdem ist es Subzentrum für umliegende Dörfer. Geteilt ist der Stadtteil durch die Hauptverkehrsstraße B73 Richtung Cuxhaven. Südlich der Cux, so ihr Spitzname, liegt die Fischbeker Heide, an der ich lebe. Nördlich der Cux liegt das Neugrabener Moor mit endlos weiten Wiesen und ebener Natur, die bis an die Elbe führt. Wer aus der S-Bahn aussteigt, ist mit wenigen Schritten direkt in diesem wunderschönen Gebiet.

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Das Neugrabener Moor ist ein Stück Natur, das sich mir erst durch Paul erschlossen hat. Ich war 2003 einmal dort Fahrradfahren und von den Sandwegen und der ungeschützten Sonne von oben so genervt, dass es mich nie wieder dorthin gezogen hat. Erst durch eine Freundin, die eher im Moor läuft und dafür die Heide nicht so kennt, hat sich mir die Schönheit dieses Orts erschlossen.

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Das Schöne ist, dass Paul Dank Leinenbefreiung dort in weiten Teilen frei Laufen darf. Im Gegensatz zur Heide sind nur Teile Naturschutzgebiet und die kann man meiden. Die Entwässerungsgräben sind jetzt voller Wildblumen. Im Frühling laden sie für Hunde zum Baden ein. Wir haben lieber am Ende einen kleinen Erfrischungsschauer von oben mitgenommen … Wer weiß, was sie weiß-rosafarbenen Glockenblümchen mit Schachbrettmuster für Blumen sind? Ich nicht und würde es gerne wissen!Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Spaziergang durch das Neugrabener Moor im Juli 2015

Habt Ihr auch Ecken in Eurer Heimat, die Ihr erst spät entdeckt habt? Was ist es?

Heideblüte 2015

Heideblüte 2015 in der Fischbeker Heide in Hamburg

Gestern habe ich sie erspäht, die ersten Heidebüten im Sommer 2015. Bis die Fischbeker Heide in voller Blütenpracht steht, wird es noch ein paar Sonnenstrahlen brauchen. Aber die Pflanzen warten nur darauf, ein lila Meer zu werden, siehe 2013 und 2014.

Ihr möchtet das mal sehen? Macht Euch in den kommenden Wochen auf den Weg in die Fischbeker Heide. Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach.

Blogparade: Zeigt mir Eure Gegend

Heidschnuckenherde in der Fischbeker Heide / Hamburg

Sabine möchte die Welt von @kurzundknapp etwas erweitern und Deutschland näher kennenlernen. Deshalb hat sie die Blogparade Zeigt mir Eure Gegend ins Leben gerufen. Eigentlich bräuchte ich nicht teilnehmen, denn Sabine kennt die Gegend, die ich hier zeige. Wir haben dort mal einen schönen Spaziergang zusammen gemacht. Aber vielleicht interessieren sich ja auch die Teilnehmer der Blogparade für die Beiträge der anderen, so dass wir am Ende alle Deutschland ein bisschen besser kennenlernen.

Heimat seit 2003: Fischbeker Heide

Hamburgerin bin ich waschecht, durch und durch. In der Kindheit und Jugend aufs östliche Umland hinter den Sachsenwald verschlagen, hat es mich gleich nach der Schule wieder in die Stadt gezogen und seitdem habe ich eine Adresse, die Hamburg lautet. Welcher Stadtteil auch immer. Egal. Hauptsache Hamburg.

Weil das in Hamburg, wie in den meisten Großstädten, mit den Wohnungsgrößen und Miet-/Kaufpreisen in schönen innenstadtnahen Lagen so eine Sache ist, hat es mich 2003 in den südwestlichen Stadtteil Neugraben-Fischbek verschlagen. Dort wohne ich nur zwei Häuserreihen entfernt von der Fischbeker Heide, die ich als meine Heimat empfinde. Kriterien für den Wohnort waren S-Bahn-Nähe, Einkaufsmöglichkeiten zu Fuß erreichbar und gerne noch ein bisschen Grün drum herum. Inzwischen ist das Grüne drum herum für meine Lebensqualität hier vor Ort das Wichtigste. Eine Entwicklung, die ich so nicht erahnt habe.

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Es gibt hier viel Landschaft, für Hamburg erstaunlich viele Hügel, Heideblüte und den Rest des Jahres Heidekraut, leuchtende Gräser, Tümpel mit Fröschen, Libellen und Seerosen sowie einen Segelflugplatz mittendrin, auf dem ich bereits 1987 als Segelfliegerin zu Gast war und dort geflogen bin. Aktuelle Fotos der Gegend seht Ihr auch gerade bei Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße.

Ich wohne da, wo andere Menschen mit S-Bahn (S3) , Bus (250er) und Auto zum Spazierengehen hinfahren. Und doch nur einen Katzensprung entfernt von der lebhaften Großstadt. Aus meinem Schlafzimmerfenster kann ich im Herbst und Winter, wenn die Bäume kahl sind, die Lichter des Hafens und der Stadt sehen.

Weil so eine Blogparade neben dem Inhalt auch die Vernetzung und das Entdecken der Blogger untereinander als Sinn hat, zeige ich Euch nur diese wenigen Bilder. Aber in jedem Fall eins der Heidschnuckenherde, die mir immer wieder Glücksgefühle macht, wenn ich sie beim Laufen oder einem Spaziergang treffe. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie laut das Getrappel der süßen Tiere ist und was der Hütehund für einen anstrengenden Job hat! Die anderen bereits erwähnten Bilder der Gegend findet Ihr bei

Wer von Euch macht auch mit? Zeigt die schönsten, schrägsten, ungewöhnlichsten Ecken und Kanten Eurer Gegend und verlinkt sie bei Sabine bis zum 30. November 2014!

Heideblüte 2014

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Eine kleine Impression der Heideblüte in der Fischbeker Heide in Hamburg am südlichen Stadtrand. Der Honigduft und das Farbenmeer waren heute Morgen beim Laufen ein Traum. Schöner wird es 2014 nicht mehr werden. Wer das sehen möchte, macht sich am besten in diesen Tagen auf den Weg. Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach.

Habt Ihr die Heideblüte schon mal live gesehen?

Wie es mir gefällt: Pistaziengrün ohne Silber

Tasche_Jobis_gruen_vorherDiese Handtasche von Jobis hat mein Liebster mir im Herbst 2006 bei einer Geschäftsauflösung in Büsum an der Nordsee geschenkt. Das Foto mit dem Kleid und Blazer von 1-2-3 ist auch schon so alt *. Ich habe die Handtasche damals ausgesucht, obwohl sie silberne Elemente hatte, weil das zu meinem Ehering aus Weißgold und Gelbgold immer noch kombinierbar war.

Seit geraumer Zeit trage ich aber meinen Zweit-Ehering aus Roségold mit Gelbgold bzw. einen anderen Ring aus Roségold als Ehering. So passte die Tasche dann nicht mehr dazu und fristete ihr Dasein in meiner Taschenkommode (ja, so etwas Luxuriöses habe ich). Zum einen mixe ich selbst nicht gerne Metallfarben – außer innerhalb eines Schmuckstücks – zum anderen achten meine Kunden bei mir als Farbberaterin extrem genau darauf, was ich trage.

Dass die Tasche nur noch rumlag, fand ich immer schade, wenn ich sie gesehen habe, weil das Pistaziengrün so fröhlich wirkt und auch zu einigen Kleidungsstücken – z.B. den Erdbeerrot-Bunten und Grünen – sehr schön passt.

Da ich selbst an der Nähmaschine die vermutlich größte Niete der Welt bin und Ledernähen nicht gerade ein Anfängerstück ist, lasse ich Änderungen an Taschen vom Profi vornehmen. In Hamburg gibt es in der Neugrabener Bahnhofstraße seit einiger Zeit einen Sattler- und Feintäschnermeisterbetrieb, der Änderungen, Reparaturen und auch Neuanfertigungen von Lederwaren anbietet. Im Schaufenster habe ich schon oft die handgemachten Handtaschen, Gürtel und andere Accessoires bewundert. Die sympathische Inhaberin Sonja Weidig fertigt ausgesprochen schöne Stücke.

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft, die grüne Tasche dort hinzubringen und Sonja Weidig zu bitten, den silbernen Verstellriegel für den Trageriemen und das Metallteil am Übergang zur Tasche – keine Ahnung, wie die Teile richtig heißen – zu entfernen und den Trageriemen direkt in der Tasche einzunähen. Auf der anderen Taschenseite war es vorher schon so genäht – so konnten wir gut sehen, wie es gemacht werden könnte.

EUR 8,00 habe ich für die Änderung bezahlt. Dafür habe ich jetzt wieder eine Tasche, an der ich Freude habe und keinen Schrankhüter. Am Trageriemen sehen Sie noch, wo vorher die Verstellriegel saßen – das zieht sich beim Tragen in den nächsten Tagen hin.

Das ist wie ein Gang zur Änderungsschneiderei – den ich bei nicht ideal passenden Kleidungsstücken ebenso nur empfehlen kann. Nur kommen bei Handtaschen noch weniger Menschen auf die Idee, dass sie daran etwas ändern lassen könnten, so dass es ihnen dann noch besser gefiele.
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* Habe vergessen, ein Foto von der Tasche zu machen,  bevor ich sie zur Änderung gebracht habe. Das ist das einzige Foto, das ich von der Tasche als Vorher-Bild habe.