Cardigan-Check für hessnatur: 4. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 4. Runde und ich habe heute die nächste Aufgabe bekommen. Sie wurde gleich in Teilen erledigt.

3. Test: Schmutzresistenz und statische Aufladung

Originalaufgabe von hessnatur

“Schurwolle hat von ihrer Struktur her eine glatte Oberfläche. Darüber hinaus verfügen die einzelnen Fasern über einen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt und laden sich im Vergleich zu anderen Fasern und Stoffen nicht elektrostatisch auf. Das bedeutet, dass einem die Haare niemals buchstäblich zu Berge stehen, wenn man den Cardigan über den Kopf zieht. Und vor allen Dingen, dass die Wolle dadurch kaum Schmutz annimmt und an sich bindet. Deine Aufgabe: Nach einem schönen Herbstspaziergang durch Wald und Wiese ziehst Du den Cardigan über den Kopf aus und reibst damit Erde und Schmutz von einer besonders schmutzigen Stelle Deiner Schuhe ab. Du wartest einige Stunden, bis der Schmutz trocken geworden ist und klopfst ihn dann aus Deinem Cardigan aus. Wir sind sehr an Deinem Ergebnis interessiert. Wie viel Schmutz bleibt am Cardigan noch hängen? Mach ein Foto von Deinem Cardigan mit Schmutz und nach dem Ausklopfen – und poste es uns in der Mediagalerie unter www.hessnatur-insider.com und auf unserer Facebook-Seite! Und stehen Dir die Haare beim Ausziehen des Cardigans doch zu Berge? Dokumentiere Deinen Test mit Fotos, indem Du einen aufgeblasenen Luftballon am Cardigan und an einem Kleidungsstück aus Baumwolle reibst und den Ballon dann an Deine Haare hältst.”

Mein Test

hessnatur_Cardigan_AufladungstestGanz bestimmt werde ich mit dem Cardigan keinen Schmutz von meinen Schuhen reiben. Ich möchte nicht unter Umständen Hundedreckreste und Schlimmeres in ein Kleidungsstück reiben, dass ich später wieder tragen soll – wenn auch ggf. gewaschen. Das ist mir definitiv zu eklig. Langsam komme ich mir bei dem Test vor wie in einem Seminar, bei dem es nur darum geht, die Teilnehmer so lange zu provozieren, bis sie rebellieren, ohne dass sie vorher wussten, dass das der eigentliche Test ist. Hiermit rebelliere ich.
Beim Test mit der Aufladung der Haare ist der Cardigan durchgefallen. Der Effekt ist bei meinen Haaren – gewaschen und mit Stylingprodukt in Form gebracht – bei Baumwolle und ihm genau gleich. Kein Unterschied – Beweisfoto mit dem Merinowollteil ist hier zu sehen. Dafür brauche ich keinen Luftballontest.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 3. Testaufgabe + 4. Eindruck

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Kommen wir zur 3. Aufgabe im Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster)

3. Test: Geruchsabbau

Originalaufgabe von hessnatur

“Du ziehst Deinen Cardigan an und verabredest Dich mit einer Freundin oder Deinem Partner, um was richtiges Leckeres zu kochen. Je mehr Zwiebeln, Knoblauch und andere geruchsintensive Zutaten, umso besser! Damit Du hinterher auch feststellen kannst, welches Textil mehr Gerüche “abbauen“ kann, trägt Dein Kochpartner zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Nach dem Kochen hängst Du Deinen Cardigan und das Baumwoll-Shirt über Nacht nach draußen oder ins Bad zum Lüften. Am Tag danach wird Probe-geschnuppert. Wir sind gespannt auf Deine Ergebnisse! Wie stark kannst Du die Küchengerüche noch wahrnehmen? Welches Textil hat die Gerüche besser abgebaut? Und: Was habt Ihr gekocht? Stelle das Rezept als Kommentar im Projektblog oder auf unserer Facebookseite ein und teile es mit allen. Und lass uns mit Fotos und Videos, die Du auf Facebook oder in der Mediengalerie posten kannst, an Deinem Kochabend teilhaben!”

Mein Test

Krautfleckerl von Ines Meyrose auf www.meyrose.deIch habe Krautfleckerl gekocht mit Zwiebeln, Knoblauch und Weißkohl. Mehr dazu findet Ihr Euch in meinem Foodblog Leckerei bei Kay. Für mich haben beiden Sachen bereits nach dem Kochen nicht nach dem Essen gerochen, obwohl das halbe Haus danach roch. Der Cardigan roch die ganze Zeit frisch gewaschen und das T-Shirt sowohl abends als auch heute Morgen einfach getragen nach mir. Kochgeruch haben beide nicht aufgenommen. Das Baumwolle nach einmaligen Tragen müffelig ist und in die Waschmaschine gehört, ist kein Geheimnis. Ein Baumwollshirt trage ich nur einmal. Einen Wollpulli trage ich mehrfach und lüfte ihn dazwischen. Für die Erkenntnis wäre der Test aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen und dieses ewige Wolle vs. Baumwolle geht mir langsam auch auf den Geist.

Liebe Projektmitarbeiter bei hessnatur,

lasst Euch bitte mal was Spannenderes einfallen. Und spart Euch auch gerne die Happening-Empfehlungen dazu – die finde ich etwas albern. Zu Euren Wünsche nach vielen Fotos und jetzt noch Rezepten: siehe meine Kritik an Euren Nutzungsbedingungen schon beim 1. Test.

4. Eindruck vom Cardigan

hessnatur_Cardigan_PillingDer Cardigan bekommt schon Pilling unter den Armen. Das soll die Merinowolle doch nicht bekommen, oder? Ich habe ihn ca. 4 Tage getragen – das ist jetzt nicht Welt. Da hätte ich bei der glatten Wolle nicht mit gerechnet. Auf dem Foto sieht die Farbe übrigens ganz anders aus als in der Realität – liegt am Licht.

Außerdem habe ich ihn gewaschen. Grund: Neurodermitisschub und das habe ich manchmal bei neuer Wollkleidung aus Merinowolle. Da ich den Cardigan dafür in Verdacht habe, habe ich ihn gewaschen, wie ich es mit all meinen Wollsachen und Kaschmirpullis mache

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufhängen
  • In diesem Fall: in der frischen Luft im Wind trocknen lassen

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisMein Eindruck nach der Wäsche: Das Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Bei den meisten Sachen trägt es sich glatt – hier jetzt heute nicht. Obwohl die Verpackungsfalten nach seiner Ankunft bei mir sich ganz schnell beim Tragen entfernt haben. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 2. Testaufgabe + 3. Eindruck

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Heute Morgen habe ich die 2. Testaufgabe für den Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) erhalten und mich gleich dran gemacht. Außerdem wurde ich noch aufgefordert, online einen Gesprächsbericht zur 1. Testwoche auszufüllen. Das war in 4 Minuten erledigt und die Fragen fand ich OK. Es ging darum, wie ich mit wem über den Test kommuniziert habe.

2. Test: Wärme

Originalaufgabe von hessnatur

“Du trägst Deinen Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon. Deine Freundin oder eine anderen Person trägt zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Stöbert zusammen im aktuellen hessnatur-Katalog oder schnappt Euch Eure Lieblingsteile von hessnatur, kombiniert sie untereinander zu neuen Outfits und fotografiert diese.Wir sind auf Deine Rückmeldung gespannt! Wer von Euch fängt eher an zu frösteln? Du im Cardigan aus Bio-Schurwolle oder Deine Freundin in einem Kleidungsstück aus Baumwolle? Wie fühlst Du Dich in dem Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon?”

Mein Testumfeld

Ich habe es nicht mit einer Freundin getestet, weil jeder anderes Temperaturgefühl hat. Ich finde es aussagekräftiger, beides selbst zu testen.

Testraum: Ungeheiztes Zimmer bei draußen 10! Celsius und Regen. Im Raum sind höchstens 18° Celsius.

Test Merinowolle vs. Baumwolle

Im Baumwollshirt friere ich umgehend. Es wärmt bei weitem nicht gut genug.

Es gibt nur eine Baumwollverarbeitung, die mich bei den Temperaturen gut wärmt: Viele kleine Fäden in dickerer Qualität verstrickt, wie bei meinem Erdbeeroutfit von Scandic. Die Sachen sind aber viel schwerer und voluminöser als Wolle, wie auf dem Foto links zu sehen ist.

 

hessnatur Cardigan-CheckIn dem Cardigan aus Merinowolle fühle ich mich erst angenehm gewärmt. Um den Test nicht zu verfälschen habe ich kein T-Shirt drunter gezogen. Nach einiger Zeit war mir das dann auch doch etwas kühl. Außerdem brauche ich ein Tuch um den Hals wegen des weiten Ausschnitts, sonst erfriere ich auch damit schnell.

Fazit

Wolle gewinnt. Für die dünne, leichte Verarbeitung wärmt der Cardigan erstaunlich gut und geschwitzt habe ich darin auch noch nicht. Die Wärme, die er mir gibt, empfinde ich als sehr angenehm, auch wenn ich bei den geringen Temperaturen darußen die Heizung jetzt angestellt habe. Ich habe eine kalte Nasenspitze.

Kombinationsideen

Aus dem aktuellen Katalog lacht mich leider nichts so an, dass es ich es unbedingt haben möchte, weil die Sachen mir meistens nicht richtig passen. Da der Cardigan mir auch nicht richtig passt, mag ich im Moment auch keine weiteren Fotos von mir darin zeigen.

Pullunder von hessnaturIch besitze derzeit nur ein weiteres Teil von hessnatur und das ist dieser Pullunder oder Shirt, als was man das auch bezeichnen mag. Ich trage ich es als Unterziehtop, gerne auch gerade im Sommer – obwohl es aus Wolle ist. Es sieht auch zu dem leuchtendblauen Cardigan gut aus.

Wünsche

Wünschen würde ich mir im Angebot von hessnatur einen Kurzarmrolli in der gleichen Bio.-Merinowolle, aus der auch die Strickjacke ist, so dass es als Twinset kombinierbar wird. Dann würde es auch offen getragen weniger auffallen, dass mir die Jacke oben herum zu eng ist.

3. Eindruck vom Cardigan

Er trägt sich sehr schön auf der Haut und gibt angenehme, leicht Wärme. Schade, dass er nicht richtig passt. An die Farbe habe ich mich schon fast gewöhnt.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 1. Testaufgabe + 2. Eindruck

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Kaum das der Test-Cardigan (PR-Muster) gestern angekommen ist, gibt es gleich die erste Testaufgabe dazu von hessnatur (Werbung). Daran habe ich mich heute Morgen schon direkt gemacht.

1. Test: Wasser und Feuchtigkeit

Originalaufgabe von hessnatur

“Nimm Deinen Cardigan mit ins Badezimmer und hänge ihn dort auf, bevor Du duschst – damit die Wollfaser möglichst viel vom Wasserdampf der Dusche aufnehmen kann. Zum besseren Vergleich, wie viel Wasserdampf der Cardigan speichern kann, hängst Du auch ein Baumwollshirt auf – Baumwolle kann weniger Wasser speichern als Schurwolle. Anschließend vergleichst Du beide Textilien nach der heißen Dusche.”

Testumgebung

  • Badezimmer mit ca. 3 qm Grundfläche = 7,5 cbm Raumvolumen ohne Fenster
  • Angelehnte, fast geschlossene Tür
  • Lüftung an – sonst hätte ich kein Licht gehabt
  • Keine Heizung, normale Raumtemperatur vor dem Duschen
  • Extralanges, 8 Minuten dauerndes, heißes Duschen mit voller Wasserzufuhr
  • Badezimmerspiegel war nach dem Duschen nur ganz leicht beschlagen

Vergleichs-T-Shirt

Ich habe ein Shirt ausgewählt, dass dem Cardigan in Größe und Qualität entsprechend ist – nur aus Baumwolle.

Es ist ein Longsleeve von Jackpot aus 100% Organic-Cotton. Links seht Ihr ein Foto des Shirts, als es im Sommer noch neu war.

 

Test Merinowolle vs. Baumwolle

  • Gewicht
    Cardigan vorher => nachher
    287 g => 290 g = plus 3 g = plus 1,05 %
  • Gewicht
    Shirt vorher => nachher
    276 g => 279 g = plus 3 g = plus 1,09 %
  • Gewichtsvergleich
    Die beiden haben etwa gleich viel Feuchtigkeit aufgenommen.
  • Optik
    Vorher-Nachher ist kein Unterschied für mich zu sehen.
  • Haptik
    Vorm Duschen fühlen sich beide gut an.
    Nach der gleichen Feuchtigkeitsaufnahme fühlt sich das Shirt leicht feucht, klamm und kühl an. Ich würde das Shirt jetzt nicht anziehen wollen.
    Der Cardigan fühlt sich auf nach dem Duschtest trocken und angenehm raumwarm an. Den Cardigan würde ich gerne sofort anziehen – fühlt sich richtig gut an.
vorher

vorher

nachher

nachher

Fazit

Merinowolle schlägt Baumwolle. Nicht in der Menge der Wasseraufnahme – aber in dem Tragegefühl, dass auch der Stoff samt Feuchtigkeitsaufnahme hat.

Das ist mir nicht neu – auch bei 20-25 Grad Celsius draußen trage ich im Sommer unter einem Blazer gerne ein Merinowolltop, das sogar von hessnatur ist, seit Jahren gerne. Es sieht übrigens trotz der Tragebelastung noch immer aus wie neu.

2. Eindruck vom Cardigan

hessnatur_Cardigan_KnopflochMich stört, dass die Knopflöcher so ausgeweitet sind, obwohl die Knöpfe kaum durch die Löcher gehen. Gerade weil ich die Strickjacke nur offen tragen kann, sieht es doof aus, wenn die Knopflöcher so rund sichtbar sind, wie auf dem Foto zu sehen ist.

hessnatur_Cardigan_Knopfleiste

Außerdem stört mich, dass die Knopfleiste nicht gerade verläuft, sondern sich an den Knopfstellen ausbeult. Das sieht so aus, als ob das Kleidungsstück zu eng ist und sich auseinanderzieht (was es bei mir auch noch mehr tut, aber der Cardigan sieht schon bei Lieferung so aus). Da wäre eine kleine Verstärkung schön. Diesen Kritikpunkt habe ich auch schon bei anderen Testerinnen vernommen – eine Umsetzung bei neuen Entwürfen wäre schön.

2. Eindruck zu den Randbedingungen, z.B. Fotorechten

Nachdem ich mich in meinem ersten Artikel zum Cardigan-Check schon über einige Anforderungen von hessnatur gewundert habe, kommt jetzt noch dazu, dass ich die Nutzungsbedingungen im Insiderblog (Punkt 6) in Bezug auf Verwendung von Fotos, Beiträgen und Kommentaren im Insider-Blog und auf Facebook sehr weitgreifend finde. Die Konditionen erinnern mich sehr an die Knebelbedingungen von Facebook selbst.

Das ist noch ein Grund mehr für mich, meine Erfahrungen hier in meinem eigenen Blog zu meinen Konditionen mitzuteilen und nicht direkt dort zu posten. Was ich hier schreibe und an Fotos veröffentliche, gehört nur mir und darf nur mit meiner expliziten Erlaubnis verwendet werden.
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Die Produkte aus diesem Beitrag wurden mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.