Nachhaltige Stilberatung? Stilvolle Nachhaltigkeit!

Modeflüsterin trifft Meyrose: Fashion-Dialog über "Mode als Wegwerfware" und Alternativen zum "Schnell&Billig-Schick", Coypright Grafik Stephanie Grupe

Modeflüsterin trifft Meyrose: Ein Fashion-Dialog über “Mode als Wegwerfware” und Alternativen zum “Schnell&Billig-Schick”

Der Blogbeitrag Weg von Viel&Billig-Schick begeistert mich, weil er den Zustand der Modebranche so treffend beschreibt, dass es nicht besser geht. Dr. Kirsten Brodde nimmt darin auf ihrem Blog Grüne Mode die Produktions-Überkapazitäten und Shopping-Auswüchse unserer Gesellschaft aufs Korn. Gefunden habe ich den Artikel über einen Tweet der Modeflüsterin:

Daraus ergab sich ein interessanter Dialog mit der lieben Blogger-Kollegin Stephanie Grupe, der Modeflüsterin. So kam es, dass wir uns gemeinsam darüber Gedanken machten, wie eine so wunderbare Sache wie Mode zu Wegwerfware verkommen konnte und was man – und damit meinen wir uns und andere Frauen, die Mode eigentlich lieben – dagegen tun kann. Nur Eines vorweg: Wir haben festgestellt, dass Nachhaltigkeit in der Mode auch viel mit Stilberatung zu tun hat. Hier ein Auszug aus unserem Dialog:

Modeflüsterin
In ihrem Artikel skizziert Brodde einen Modemarkt, in dem immer mehr, schneller und billiger konsumiert werden muss, damit die Umsatzzahlen der großen Mode-Riesen stimmen. Mode ist zur “Wegwerfware” geworden. Den Verbrauchern wird suggeriert, sie müssten nur immer wieder neue Kleidungsstücke kaufen, um vermeintlich attraktiv, cool oder glücklich zu sein. Aber dass ein übervoller Schrank nicht schöner und schon gar nicht glücklicher macht, dürfte sich herumgesprochen haben. Im Gegenteil: Viele Frauen leiden sogar unter ihrem überfüllten Kleiderschrank.

Meyrose
Da haben Sie Recht. Sie sind orientierungslos, stehen hilflos im Geschäft und wissen nicht, was aus dem riesigen Angebot zu ihnen passt. Überfüllte Onlineshops machen die Auswahl trotz Filterfunktionen auch nicht einfacher, wenn das Ziel unklar ist. Frauen möchten ihre Persönlichkeit modisch ausdrücken, attraktiv sein, wissen aber nicht wie. Sie haben eine Vorstellung davon, wie sie gerne sein möchten, wissen aber nicht, wie sie das in der Kleidung zeigen können. Wenn eine Frau zur Stilberaterin kommt, ist sie bereits mehrfach daran verzweifelt, aus der neuen Frühjahrs- oder Herbstmode in den Schaufenstern das für sie Passende herauszufiltern. Die meisten haben bereits unzählige Fehlkäufe hinter sich.

Modeflüsterin
Und genau mit diesen Fehlkäufen und immer wieder neuen Versuchen, sich attraktiv zu stylen, geben Frauen – auch wenn sie nur Billig-Kleidung kaufen – insgesamt dann doch sehr viel Geld aus. Wenn diese Frauen zusammenzählen würden, wie viele Kleidungsstücke nicht richtig sitzen, nicht vorteilhaft wirken oder nicht zu ihrem Stil passen, würden sie erschrecken. Dafür hätten sie auch in ein paar wenige, aber hochwertigere Kleidungsstücke investieren können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich hochwertige Mode immer rentiert, da man sie über einen längeren Zeitraum trägt. Aber ich glaube auch, dass viele Frauen Angst davor haben, sie könnten altmodisch oder langweilig wirken, wenn Sie nicht ständig die aktuellen Trends tragen.

Meyrose
Wenn Kundinnen, die viel und billig kaufen, über ein Jahr ihre Investitionen addieren und ermitteln würden, was jedes Kleidungsstück sie pro Tragen gekostet hat, würde den meisten ganz anders werden. Diese Modemathematik rechne ich bei Einkaufsbegleitungen vor, wenn ich Kundinnen von hochwertiger, langlebiger Ware überzeugen möchte. Oft erzählen mir Kundinnen dann nach Jahren, wie viel Freude sie an diesem Teil haben, wie oft sie es tragen und wie sehr sie es immer noch lieben. Die Modemathematik geht also auf. Ständige Neukäufe sind nicht erforderlich, um zeitgemäß gekleidet zu sein. Eine Garderobe lässt sich schick und aktuell halten, wenn Sie Basisteile in langlebiger Version kaufen und bei Kombinationsteilen sowie Accessoires kurzfristigere Trends aufgreifen. Die Basics Ihres Kleiderschranks sind Teile, die Sie oft und über einen sehr langen Zeitraum hinweg gerne tragen. Das können bei jeder Frau ganz andere Stücke sein. Bei sehr modischen Käufen wiederum ist es wichtig, diese in einer kurzen Zeitspanne so oft wie möglich zu tragen. Dann sind sie aufgetragen und können mit gutem Gewissen entsorgt werden. So geht zum einen die Modemathematik auf, zum anderen ist die Ware nicht vergebens mit all ihren Nebenwirkungen produziert worden.

Modeflüsterin
Um eine Garderobe so nachhaltig aufzubauen, wie Sie das beschreiben, braucht man eine passende Strategie und viel Planung. Zudem ist ein großes Maß an Selbsterkenntnis nötig. Ich muss meinen Charakter, meinen Lebensstil, meinen Figurtyp und meine Bedürfnisse sehr genau kennen und diese quasi in Mode übersetzen können. Ganz alleine ist das für viele Frauen sehr schwierig. Auch mir selbst gelingt es ja nicht immer, das optimale Outfit zusammenzustellen. Bei anderen Frauen fällt es mir viel leichter, die Stärken und Schwächen zu erkennen. Die Stilberatung, die ich vor einigen Jahren absolvierte, hat mir sehr geholfen, mich selbst objektiver zu sehen. Vielleicht sollte jede Frau erst einmal eine Stilberatung machen, bevor sie ihre perfekte Garderobe aufbaut?

Meyrose
Wer sich in seiner Kleidung wohl fühlt, das meiste seiner Sachen gerne und oft trägt sowie kein Bedürfnis nach Veränderung hat, braucht keine Stilberatung. Wer seine Garderobe modifizieren möchte und unsicher dabei ist, findet mit der Stilberatung optimale Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Stilberatung führt dazu, dass Frau besser weiß, was ihr steht, was sie wirklich braucht. Sie lernt, sich mit anderen Augen zu betrachten. Das vermeidet Fehlkäufe. Die Verbraucherin kann weniger, dafür hochwertigere Stücke einkaufen und diese lange tragen. Daraus ergibt sich der Vorteil einer Stilberatung: Frau sieht besser aus und spart auf lange Sicht viel Geld. Das schont Umwelt und Portemonnaie. Wie so oft ist ökologisch sinnvoll auch ökonomisch besser!

Modeflüsterin
Dann wäre zusätzlich auch eine Einkaufsbegleitung sinnvoll. Denn ich glaube, dass viele Frauen unsicher sind, ob ein Kleidungsstück hochwertig verarbeitet ist oder das Material eine besondere Qualität hat. Heute ist es nicht mehr selbstverständlich zu wissen, wie die Sachen produziert werden. So können viele Frauen die besondere Handwerkskunst von Designern, Stoffproduzenten, Schnittmachern und Schneidern gar nicht mehr wertschätzen. Dann entscheidet über die Wertigkeit eines Kleidungsstücks nur noch die Werbung, die es natürlich mit emotionalen Werten auflädt. Diese sind schwer zu beweisen – oder zu widerlegen. Überhaupt scheint für mich das Thema Nachhaltigkeit sehr viel mit Wertigkeit zu tun zu haben. Da kommen mir die guten alten Werte, wie Haltbarkeit, Qualität und Pflege in den Sinn.

Meyrose
Nicht umsonst ist das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde, spätestens seit durch die Folgen der letzten Wirtschaftskrise viele Menschen in ihren Grundfesten erschüttert wurden. Werte und Wertschätzung bekommen eine neue Bedeutung. Dazu gehört auch der Umgang mit den Ressourcen unserer Welt. Die Aufklärung der Verbraucher ist sinnvoll, weil viele Kundinnen gar keine Ahnung haben, was woher kommt und welche Rohstoffe und Handarbeit in Materialien bzw. fertigen Kleidungsstücken stecken. „Handmade in Italy“ bei Lederwaren hat Ansehen – aber die Jeans im mittleren Osten werden auch von Hand gefertigt. Die Frage ist, wie dort gearbeitet wird. Als Stilberaterin zeige ich der Kundin, woran sie an einem Kleidungsstück die Herkunft und Zusammensetzung erkennt. Ich informiere sie über Hersteller, die möglichst nachhaltige Mode anbieten. An konkreten Teilen zeige ich auf, woran Qualität in der Verarbeitung zu erkennen ist, z.B. an vernähten Fäden, wellenfreien Säumen, eingefassten Kanten und der Haptik des Stoffs. Um die Wertigkeit des Stücks zu erhalten, gebe ich Tipps zur Pflege und Reinigung.

Modeflüsterin
Das ist ein sehr umfangreicher Service, der eine besondere Kompetenz voraussetzt. Wie findet man denn eine gute Stilberaterin, die das alles kann? Haben Sie da einen Tipp? Ich werde oft von meinen Leserinnen gefragt, woran man die Qualität einer Stilberaterin erkennt. Einige haben sogar schon eine Beratung hinter sich, die nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, sondern noch mehr Ratlosigkeit zurückgelassen hat. Wie sollte man bei der Suche vorgehen?

Meyrose
Eine gute Stilberaterin erkenne ich daran, dass sie meine Bedürfnisse für die Beratung erkennt und mit mir gemeinsam das Beratungsziel und dessen Erfüllung erarbeitet. Das gleicht einem Coaching-Prozess, den Sie vielleicht aus Ihrem beruflichen Kontext kennen. Referenzen sind hilfreich. Wenn Sie sehen, wer zu den Kunden der Beraterin gehört, können Sie einschätzen, ob sie zu Ihnen passt. Stilberaterin ist kein geschützter Titel und kein Lehrberuf. Stilberaterin wird man durch Weiterbildungen, Interesse und Talent. Ob Sie eine Stilberaterin wählen, die aus dem Modebereich kommt oder beispielsweise aus der kaufmännischen Richtung, hängt vom Beratungsziel ab. Wenn es um berufliches Styling und Ihre Wirkung geht, ist jemand mit Erfahrung aus ähnlichem Umfeld vorteilhaft. Wenn Ihnen Schnittdetails und Proportionen wichtiger sind, kann eine Schneiderin genau die passende Beraterin für Sie sein. Diese Informationen können Sie vorab im Internet finden und am Telefon oder per E-Mail näher klären. Ich empfehle ein Telefonat, weil Sie dabei einen weiteren Sinneskanal nutzen und die Sympathie spüren können. Denn auch die ist wichtig – Kleidung ist ein sehr intimer Teil des Menschen.

Modeflüsterin
Mode ist eben nicht nur reine Äußerlichkeit, sondern hängt eng mit Persönlichkeit und Werten eines Menschen zusammen. Umso schwieriger ist es, in diesem Bereich etwas zu ändern. Ich glaube nicht, dass mehr Nachhaltigkeit in der Mode mit dem erhobenen Zeigefinger zu bewirken ist. Frauen wollen einfach gut aussehen, sich selbstbewusst und schön fühlen. Es kann daher nur auf ein “weniger, aber dafür intelligenter und besser” hinauslaufen. Dazu müssen die Konsumentinnen jedoch aufgeklärt sein: Sie sollten wissen, was ihnen wirklich steht und was sie wirklich brauchen. Sie sollten die Wertigkeit von Kleidung wieder richtig einschätzen können. Und sie sollten sich nicht mehr von der Mode- und Medienbranche verunsichern lassen. Wir brauchen selbstbewusste, informierte und konsequente Konsumentinnen. Eben richtig starke Frauen.

Meyrose
Ich verfolge da die Politik der kleinen Schritte. Jeder nicht gemachte Fehlkauf, jedes nicht gekaufte Teil und alle intelligent gekauften Lieblinge tragen ihren Teil zu einer besseren Modewelt bei, zu denen Frau sich dann selbstbewusst und voller Freude bekennen kann.

Haben wir Euch mit diesem Einblick in unseren Dialog zum Nachdenken gebracht? Wir freuen uns auf Eure Gedanken dazu hier bei Meyrose oder im Blog der Modeflüsterin.

Cardigan-Check für hessnatur: 7. und letzte Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht mit dem letzten Test dem Ende zu. Dieses Mal ist es auch kein wirklicher Test, sondern mehr ein Resümé.

7. Test: Trageeigenschaften und Stylings

Originalaufgabe von hessnatur

“… Die Merinowolle gilt aufgrund ihrer Struktur und ihres elastischen Verhaltens als besonders fein, anschmiegsam und anpassungsfähig. Wir wollen von Dir wissen: Wie angenehm lässt sich der Cardigan tragen? Wie viele Sympathiepunkte (auf einer Skala von 1 bis 10) hat er bei Dir während der Testwochen sammeln können? In welchen Situationen hat Dich der Cardigan gut begleitet – bei der Arbeit, zuhause, beim Wandern, im Urlaub? … Uns interessiert auch Deine Meinung zum Stylen und Kombinieren – wie und mit welchen anderen Klamotten hat sich Dein Cardigan bewährt? …”

Mein Eindruck

In meinen wöchentlichen Beiträgen habe ich diese Fragen bereits im Wesentlichen beantwortet:

Ich habe ihn nur zu Hause getragen, weil er nicht richtig passt, und nach dem Waschen ist er einfach nicht mehr schön. Er fühlt sich stumpf an und hat sehr unschönes Pilling. Das Pilling werde ich mit einem Fusselrasierer entfernen, ihn nochmals waschen und den verschenken. Er liegt seit einiger Zeit nur noch im Schlafzimmer herum und wird nur für die Tests vom Ablagestuhl genommen.

Auf der Skala von 2-10 bekommt er bei mir eine 2. Er ist durchgefallen – unabhängig davon, dass er nicht richtig passt.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 6. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht mit dem vorletzten Test in die 6. Runde. Die Aufgabe für diese Woche habe ich jedoch bereits Mitte Oktober unaufgefordert erfüllt und dazu im Beitrag zum 3. Test etwas geschrieben – es geht ums Waschen.

6. Test: Waschen

Originalaufgabe von hessnatur

“… Jetzt testest Du, wie sich Dein Cardigan in der Waschmaschine waschen lässt. Wichtig: Um diesen Test zu machen, braucht Deine Waschmaschine einen kalten Handwaschgang. … Wichtig ist ebenso, dass Du ein Wollwaschmittel benutzt, dass die natürlichen Eigenschaften des Cardigans bewahrt …”

Mein Test

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler (den nehme ich auch für Wolle mit guter Erfahrung)
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufgehängt (mache ich anstatt Trocknen im Liegen auf einem Handtuch mit guter Erfahrung bei Kleidungsstücken, die relativ leicht sind)
  • In der frischen Luft im Wind trocknen lassen

Mein Eindruck nach der Wäsche

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisDas Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Er trägt sich etwas glatt, wenn er geschlossen getragen wird. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.

Ergebnis

Der Cardigan ist im Waschtest bei mir total durchgefallen. Test nicht bestanden.

Im Vergleich

Ich hatte in der Waschmaschine noch ältere Kaschmirpullover, die bestens aus der Maschine gekommen sind wie immer – schön aufgeflufft. Außerdem habe ich einen braunen Pullunder aus konventioneller Merinoschurwolle der Firma Merz ebenfalls zum ersten Mal mit in der gleichen Maschine gewaschen und er sieht hinterher genauso schön aus wie vorher. Sogar ein Walkwollkleid von Deerberg, das eigentlich in die Reinigung soll, übersteht meine Waschmethode bestens – nur der Cardigan nicht.

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Cardigan-Check für hessnatur: 5. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 5. Runde und ich habe so langsam keine Lust mehr auf die wöchentlichen Aufgaben. Da ich jedoch zugesagt habe, den Test zu machen, werde ich ihn bis zum Ende durchhalten. Schließlich habe ich mich freiwillig dafür beworben. Diese Woche ist die Aufgabe auch wieder besser durchführbar als letzte Woche.

5. Test: Knittereigenschaften

Originalaufgabe von hessnatur

“… Du stellst den natürlichen Knitterschutz des Cardigans auf die Probe, indem Du ihn morgens in Deine Handtasche steckst und am Abend wieder herausholst, ihn direkt wieder trägst oder aufhängst. Das Gleiche kannst Du auch mit einem Baumwollshirt machen und den “Knitter-Look“ vergleichen. Wie hat sich der Cardigan verändert, nachdem Du ihn aus der Handtasche geholt und für zwei Stunden über einen Stuhl oder auf einen Kleiderbügel gehängt hast? …”

Mein Test

Der Cardigan trägt sich beim Tragen immer wieder gut glatt. Auch wenn er mal auf dem Wäschesessel im Schlafzimmer einige Tage nicht ganz ordentlich gelegen hat, gehen die Falten schnell wieder heraus. Für gewöhnlich lege ich meine Sachen zum Transport in der Handtasche so ordentlich zusammen, dass Baumwolle und Schurwolle gleichermaßen nahezu knitterfrei bleiben. Daher ist der Test für mich nicht aus dem Alltag gegriffen – aber durchaus sinnvoll, um die Qualität zu testen.

Dokumentation

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

In die Handtasche gestopft

In die Handtasche gestopft

hessnatur_Cardigan_Entknittern_draussen_vorher

Zum Entknittern draußen aufgehängt

 

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - Foto am Körper

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – Foto am Körper

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Ergebnis

Die Falten haben sich etwas herausgehängt und beim Tragen noch mehr geglättet. Richtig glatt wird er nicht – war er aber auch vorher nicht, weil ich ihn nach der Wäsche nicht gebügelt hatte. Wenn ich ihn ausgezogen betrachte, müsste er gebügelt werden, z.B. um ihn offen zu tragen. Wenn ich ihn geschlossen trage, ist er so eng, dass er glatt genug wirkt. Test bestanden.

Ich habe keine Baumwoll-Vergleichs-Dokumentation für Euch gemacht, weil ich das Ergebnis aus Erfahrung kenne. Ist das Shirt eng genug, trägt es sicher glatt, wenn es weit ist nicht. Auf dem Bügel hängt es sich schlechter aus als Wolle.

Die Fotos sind übrigens alle mit der gleichen Kamera ohne Blitz aufgenommen und bis auf Randbeschnitt unbearbeitet. Die Farbunterschiede kommen durch das unterschiedliche Licht in den Räumen und draußen zu Stande.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 4. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 4. Runde und ich habe heute die nächste Aufgabe bekommen. Sie wurde gleich in Teilen erledigt.

3. Test: Schmutzresistenz und statische Aufladung

Originalaufgabe von hessnatur

“Schurwolle hat von ihrer Struktur her eine glatte Oberfläche. Darüber hinaus verfügen die einzelnen Fasern über einen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt und laden sich im Vergleich zu anderen Fasern und Stoffen nicht elektrostatisch auf. Das bedeutet, dass einem die Haare niemals buchstäblich zu Berge stehen, wenn man den Cardigan über den Kopf zieht. Und vor allen Dingen, dass die Wolle dadurch kaum Schmutz annimmt und an sich bindet. Deine Aufgabe: Nach einem schönen Herbstspaziergang durch Wald und Wiese ziehst Du den Cardigan über den Kopf aus und reibst damit Erde und Schmutz von einer besonders schmutzigen Stelle Deiner Schuhe ab. Du wartest einige Stunden, bis der Schmutz trocken geworden ist und klopfst ihn dann aus Deinem Cardigan aus. Wir sind sehr an Deinem Ergebnis interessiert. Wie viel Schmutz bleibt am Cardigan noch hängen? Mach ein Foto von Deinem Cardigan mit Schmutz und nach dem Ausklopfen – und poste es uns in der Mediagalerie unter www.hessnatur-insider.com und auf unserer Facebook-Seite! Und stehen Dir die Haare beim Ausziehen des Cardigans doch zu Berge? Dokumentiere Deinen Test mit Fotos, indem Du einen aufgeblasenen Luftballon am Cardigan und an einem Kleidungsstück aus Baumwolle reibst und den Ballon dann an Deine Haare hältst.”

Mein Test

hessnatur_Cardigan_AufladungstestGanz bestimmt werde ich mit dem Cardigan keinen Schmutz von meinen Schuhen reiben. Ich möchte nicht unter Umständen Hundedreckreste und Schlimmeres in ein Kleidungsstück reiben, dass ich später wieder tragen soll – wenn auch ggf. gewaschen. Das ist mir definitiv zu eklig. Langsam komme ich mir bei dem Test vor wie in einem Seminar, bei dem es nur darum geht, die Teilnehmer so lange zu provozieren, bis sie rebellieren, ohne dass sie vorher wussten, dass das der eigentliche Test ist. Hiermit rebelliere ich.
Beim Test mit der Aufladung der Haare ist der Cardigan durchgefallen. Der Effekt ist bei meinen Haaren – gewaschen und mit Stylingprodukt in Form gebracht – bei Baumwolle und ihm genau gleich. Kein Unterschied – Beweisfoto mit dem Merinowollteil ist hier zu sehen. Dafür brauche ich keinen Luftballontest.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 3. Testaufgabe + 4. Eindruck

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Kommen wir zur 3. Aufgabe im Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster)

3. Test: Geruchsabbau

Originalaufgabe von hessnatur

“Du ziehst Deinen Cardigan an und verabredest Dich mit einer Freundin oder Deinem Partner, um was richtiges Leckeres zu kochen. Je mehr Zwiebeln, Knoblauch und andere geruchsintensive Zutaten, umso besser! Damit Du hinterher auch feststellen kannst, welches Textil mehr Gerüche “abbauen“ kann, trägt Dein Kochpartner zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Nach dem Kochen hängst Du Deinen Cardigan und das Baumwoll-Shirt über Nacht nach draußen oder ins Bad zum Lüften. Am Tag danach wird Probe-geschnuppert. Wir sind gespannt auf Deine Ergebnisse! Wie stark kannst Du die Küchengerüche noch wahrnehmen? Welches Textil hat die Gerüche besser abgebaut? Und: Was habt Ihr gekocht? Stelle das Rezept als Kommentar im Projektblog oder auf unserer Facebookseite ein und teile es mit allen. Und lass uns mit Fotos und Videos, die Du auf Facebook oder in der Mediengalerie posten kannst, an Deinem Kochabend teilhaben!”

Mein Test

Krautfleckerl von Ines Meyrose auf www.meyrose.deIch habe Krautfleckerl gekocht mit Zwiebeln, Knoblauch und Weißkohl. Mehr dazu findet Ihr Euch in meinem Foodblog Leckerei bei Kay. Für mich haben beiden Sachen bereits nach dem Kochen nicht nach dem Essen gerochen, obwohl das halbe Haus danach roch. Der Cardigan roch die ganze Zeit frisch gewaschen und das T-Shirt sowohl abends als auch heute Morgen einfach getragen nach mir. Kochgeruch haben beide nicht aufgenommen. Das Baumwolle nach einmaligen Tragen müffelig ist und in die Waschmaschine gehört, ist kein Geheimnis. Ein Baumwollshirt trage ich nur einmal. Einen Wollpulli trage ich mehrfach und lüfte ihn dazwischen. Für die Erkenntnis wäre der Test aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen und dieses ewige Wolle vs. Baumwolle geht mir langsam auch auf den Geist.

Liebe Projektmitarbeiter bei hessnatur,

lasst Euch bitte mal was Spannenderes einfallen. Und spart Euch auch gerne die Happening-Empfehlungen dazu – die finde ich etwas albern. Zu Euren Wünsche nach vielen Fotos und jetzt noch Rezepten: siehe meine Kritik an Euren Nutzungsbedingungen schon beim 1. Test.

4. Eindruck vom Cardigan

hessnatur_Cardigan_PillingDer Cardigan bekommt schon Pilling unter den Armen. Das soll die Merinowolle doch nicht bekommen, oder? Ich habe ihn ca. 4 Tage getragen – das ist jetzt nicht Welt. Da hätte ich bei der glatten Wolle nicht mit gerechnet. Auf dem Foto sieht die Farbe übrigens ganz anders aus als in der Realität – liegt am Licht.

Außerdem habe ich ihn gewaschen. Grund: Neurodermitisschub und das habe ich manchmal bei neuer Wollkleidung aus Merinowolle. Da ich den Cardigan dafür in Verdacht habe, habe ich ihn gewaschen, wie ich es mit all meinen Wollsachen und Kaschmirpullis mache

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufhängen
  • In diesem Fall: in der frischen Luft im Wind trocknen lassen

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisMein Eindruck nach der Wäsche: Das Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Bei den meisten Sachen trägt es sich glatt – hier jetzt heute nicht. Obwohl die Verpackungsfalten nach seiner Ankunft bei mir sich ganz schnell beim Tragen entfernt haben. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 2. Testaufgabe + 3. Eindruck

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Heute Morgen habe ich die 2. Testaufgabe für den Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) erhalten und mich gleich dran gemacht. Außerdem wurde ich noch aufgefordert, online einen Gesprächsbericht zur 1. Testwoche auszufüllen. Das war in 4 Minuten erledigt und die Fragen fand ich OK. Es ging darum, wie ich mit wem über den Test kommuniziert habe.

2. Test: Wärme

Originalaufgabe von hessnatur

“Du trägst Deinen Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon. Deine Freundin oder eine anderen Person trägt zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Stöbert zusammen im aktuellen hessnatur-Katalog oder schnappt Euch Eure Lieblingsteile von hessnatur, kombiniert sie untereinander zu neuen Outfits und fotografiert diese.Wir sind auf Deine Rückmeldung gespannt! Wer von Euch fängt eher an zu frösteln? Du im Cardigan aus Bio-Schurwolle oder Deine Freundin in einem Kleidungsstück aus Baumwolle? Wie fühlst Du Dich in dem Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon?”

Mein Testumfeld

Ich habe es nicht mit einer Freundin getestet, weil jeder anderes Temperaturgefühl hat. Ich finde es aussagekräftiger, beides selbst zu testen.

Testraum: Ungeheiztes Zimmer bei draußen 10! Celsius und Regen. Im Raum sind höchstens 18° Celsius.

Test Merinowolle vs. Baumwolle

Im Baumwollshirt friere ich umgehend. Es wärmt bei weitem nicht gut genug.

Es gibt nur eine Baumwollverarbeitung, die mich bei den Temperaturen gut wärmt: Viele kleine Fäden in dickerer Qualität verstrickt, wie bei meinem Erdbeeroutfit von Scandic. Die Sachen sind aber viel schwerer und voluminöser als Wolle, wie auf dem Foto links zu sehen ist.

 

hessnatur Cardigan-CheckIn dem Cardigan aus Merinowolle fühle ich mich erst angenehm gewärmt. Um den Test nicht zu verfälschen habe ich kein T-Shirt drunter gezogen. Nach einiger Zeit war mir das dann auch doch etwas kühl. Außerdem brauche ich ein Tuch um den Hals wegen des weiten Ausschnitts, sonst erfriere ich auch damit schnell.

Fazit

Wolle gewinnt. Für die dünne, leichte Verarbeitung wärmt der Cardigan erstaunlich gut und geschwitzt habe ich darin auch noch nicht. Die Wärme, die er mir gibt, empfinde ich als sehr angenehm, auch wenn ich bei den geringen Temperaturen darußen die Heizung jetzt angestellt habe. Ich habe eine kalte Nasenspitze.

Kombinationsideen

Aus dem aktuellen Katalog lacht mich leider nichts so an, dass es ich es unbedingt haben möchte, weil die Sachen mir meistens nicht richtig passen. Da der Cardigan mir auch nicht richtig passt, mag ich im Moment auch keine weiteren Fotos von mir darin zeigen.

Pullunder von hessnaturIch besitze derzeit nur ein weiteres Teil von hessnatur und das ist dieser Pullunder oder Shirt, als was man das auch bezeichnen mag. Ich trage ich es als Unterziehtop, gerne auch gerade im Sommer – obwohl es aus Wolle ist. Es sieht auch zu dem leuchtendblauen Cardigan gut aus.

Wünsche

Wünschen würde ich mir im Angebot von hessnatur einen Kurzarmrolli in der gleichen Bio.-Merinowolle, aus der auch die Strickjacke ist, so dass es als Twinset kombinierbar wird. Dann würde es auch offen getragen weniger auffallen, dass mir die Jacke oben herum zu eng ist.

3. Eindruck vom Cardigan

Er trägt sich sehr schön auf der Haut und gibt angenehme, leicht Wärme. Schade, dass er nicht richtig passt. An die Farbe habe ich mich schon fast gewöhnt.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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