RADIKAL MINIMAL #1 Schmuck

Tuch comma, mit Perlenohrringen

RADIKAL MINIMAL ist eine neue Artikelserie hier im Blog. Ich stelle in loser Folge Kleidungsstücke und Accessoires vor, für die ich mich entscheiden würde, wenn ich nur EIN EINZIGES aus der Produktgruppe in meinem Sortiment haben dürfte. Im Startbeitrag RADIKAL MINIMAL dazu verlinke ich die jeweiligen Blogartikel zu den einzelnen Teilen.

Danke für das positive Feedback beim Startartikel und die Ergänzungsideen!

Heute beginne ich mit der Kategorie Schmuck. Ich mache mir etwas aus Schmuck. Ich habe sorgfältig ausgewählte Einzelteile, teilweise nach meinen Entwürfen gefertigten Schmuck und auch spontan gekauften Modeschmuck. Am liebsten mag ich Schmuck, den ich beim Tragen nicht spüre und der mich an schöne Erlebnisse erinnert.

Ines Meyrose 201702 nach der Anwendung der Brow Wax Strips von admetics

Copyright Foto: Bärbel Ribbeck

Wenn ich mich nur für ein Teil aus meinem Schmuckkästchen entscheiden müsste, wären es diese kleinen Perlenohrstecker mit apricotfarbenem Schimmer. Eigentlich sind es ja zwei … und ich trage sie auf den meisten Fotos hier im Blog.

7 Gründe für die Perlenohrstecker mit apricotfarbenem Schimmer

  1. Ich spüre sie beim Tragen nicht, weil sie leicht sind.
  2. Die Oberfläche der echten Perlen fühlt sich zauberhaft an, wenn ich aus Langerweile mit den Fingern an ihnen spiele.
  3. Die Farbe der Perlen passt perfekt zu meinem Teint. Ich besitze auch noch deutlich weißere, die ich nicht mehr trage, seit ich diese habe. Ich habe es auch mal mit genauso schlichten Brillantsteckern versucht, die mir jedoch zu kalt waren. Die trägt jetzt jemand anders aus der Familie als dauerhafte Leihgabe. Lustigerweise schwört jeder, dass diese Perlen weiß sind, wenn sie nur von weitem gesehen werden. Sind sie aber nicht.
  4. Die Größe der Perlen passt zu meinem Gesichtsschnitt.
  5. Die Stecker sind sehr dünn, so dass sie meine kleinen Ohrlöcher nicht unnötig belasten.
  6. Die Ohrringe erinnern mich an einen wunderschönen Sommertag an der Ostsee, wo ich sie gekauft habe.
  7. Sie sind eines meiner persönlichen Markenzeichen, denn ich bin ein Perlhuhn. Wie es zu diesem Namen kam, kannst Du beim Beitrag Marine-Look im Frühling 2016 mit Rot in den Kommentaren lesen.

Ines Meyrose #ootd 20161002 mit weißer Bluse von COS, Sonnenbrille ic! berlin

Was ist das Schmuckstück, auf das Du Dich beschränken würdest?

Lieblingsstück by me

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede Mechlem

Sunny hat aufgerufen, selbstentworfene Lieblingsstücke zu zeigen. Bei Kleidung kann ich damit nicht dienen, wohl aber bei Schmuck. Die Ohrringe, die ich Euch heute zeige, sind komplett von mir entworfen worden und enthalten ebenso geerbte Steine als älterem Schmuck, den ich nicht mehr leiden mochte. Gefertigt hat sie die Goldschmiede Mechlem. Ich hatte Glück, dass zwei Steine in der Größe so gut zusammen passen passten, dass sie ein Ohrringpaar werden konnten.

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede MechlemÜber die Form musste ich mit der Goldschmiedemeisterin etwas streiten. Sie wollte mir die nicht so länglich machen, weil sie mein Gesicht dafür zu schmal fand (damals noch etwas zarter als heute, aber nicht so viel anders). Etwas Rundes hätte ihr besser für mich gefallen. Ich hingegen mag gerne das Gesicht schmaler erscheinende Ohrringe und finde, dass die Linie der Ohrringe gut zu meinen Wangenknochen passt.

Bei dem Steckverschluss bin ich übrigens geizig. Hier verwende ich die passenden Gegenstücke von meinen Perlenohrringen und habe keine neuen dazu gekauft. Eine Idee der Goldschmiedin, die ich bei den Goldpreisen gerne aufgegriffen habe.

Ring Bi-Color mit Brillant, Anhänger Geldgold mit BrillantBei den Steinen zum Vererben habe ich Euch schon mal einen Kettenanhänger gezeigt. Der ist selbst entworfen und mit alten Familiensteinen gearbeitet. Im Ring in dem Beitrag ist ein alter Stein, aber der Entwurf ist nicht von mir, sondern von Herrn Mechlem. Beides seht Ihr hier im rechten Foto auf der Rose de Resht. Freue mich schon wieder auf ihre Blüte im Juni!

Da der Schmuck alt und neu mixt – upcycling pur – verlinke ich den Beitrag bei MIXIT!

Lasst Ihr Schmuck umarbeiten? Macht Ihr eigene Entwürfe?