Bloggen – 25 Plugins in der Praxis und weitere Tipps

Werbung ohne Auftrag für WordPress und damit nutzbare Plugins

WordPress Dashboard Plugins Screenshot

Disclaimer

Der heutige Beitrag richtet sich an Blogger und Webseitenbetreiber unter meinen Leser_innen. Es geht um technische Details des Bloggens und Betreiben von Websites mit WordPress auf eigenen Domains aus der Sicht einer Anwenderin ohne fachlichen Hintergrund, die keine Programmierkennnisse hat. Alle Tipps sind ohne Gewähr!

Warum WordPress und ein Standardtheme?

Meine favorisierte Blogsoftware ist WordPress, weil ich dabei einerseits ein kostenfreies Baukastensystem nutzen kann und es dennoch in vielen Teilen Einstellungs- und Veränderungsoptionen gibt. Für das Grundlayout meiner Websites nutze ich seit 2012 das Theme Twenty Eleven. Damals war es auf vielen Blogs zu sehen, heute nur noch selten.

Ich mag Twenty Eleven noch immer, weil es optisch klar ist, eine Sidebar und Fußzeile hat und alles bietet, was ich für meine Blogs meyrose – fashion, beauty & me und Leckerei bei Kay sowie die festen Websites image&impression und Konfliktmanagement in Unternehmen brauche. Bei den freien Themes von WordPress ist kein moderneres dabei, was mir gefällt. Ein kostenfreies anderes möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht nutzen, kaufen möchte ich keines wegen Wartungsrisiken, deshalb bleibe ich bisher Twenty Eleven treu.

Das Schöne bei den Standardthemes von WordPress ist, dass sie von den Entwicklern von WordPress aktuell in Bezug auf Kompatibilität und Sicherheit mit den neuesten WordPress-Versionen gehalten werden. Für die Individualität sorgen mein Header sowie die Farb- und Sidebareinstellungen.

Risiken von Plugins

Um Websites und Blogs, die mit WordPress laufen, für Nutzer – Beitreiber sowie Leser – und Suchmaschinen zu optimieren, ist der Einsatz von Plugins erforderlich. Mit jedem Plugin ziehen Chancen und Risiken ein. Es gibt welche, die sich ohne Vorankündigung nicht mit anderen vertragen und dazu führen können, dass man zum Beispiel nicht mehr auf den Blog zugreifen kann. Das ist mir mit einem Cache-Plugin zum Beispiel schon einmal passiert, nachdem es monatelang scheinbar sauber gelaufen ist. Da half dann nur noch ein zu bezahlendes Backup vom Hoster im Kombination mit dem Verbrauch meiner Zeit und Nerven. Im Zweifelsfall beim Einsatz neuer Plugins und Aktualisieren bestehender bitte umfassend vorher alles sichern!

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Heute verrate ich Dir, welche Plugins ich auf diesem Blog nutze und warum. Obwohl ich regelmäßig über die installierten Plugins schaue, ob ich noch alle brauche und sie aktuell sind, sind mir bei Schreiben des Beitrags noch welche untergekommen, die veraltet sind und gelöscht werden können.

Nicht mehr genutzte Plugins und Themes sollte man Fachleuten zu Folge deinstallieren und nicht nur deaktivieren, um Hackern möglichst wenig Chancen zu geben, darüber auf die Webpräsenz zu gelangen und Schaden anzurichten. Bitte prüfe vor der Installation von Plugins, ob sie mit Deiner WordPress-Version und Theme kompatibel sind.

Plugins auf diesem Blog

  1. Antispam Bee ist gegen Spam-Kommentare und Trackback-Spam im Einsatz.
  2. Broken Link Checker zeigt an, wenn Verlinkungen nicht mehr funktionieren oder weitergeleitet wurden. Tote Links lösche ich, bei Weiterleitungen prüfe ich, ob ich die akzeptieren möchte.
  3. Classic Editor aktiviert den klassischen WordPress-Editor anstatt des neueren Gutenberg-Editors, der den Einsatz von Textblöcken erlauben würde.
  4. Code Embed hilft, HMTL-Code vereinfacht direkt im visuellen Editor einfügen. Das verwende ich für aktuelle Beiträge nicht mehr, weil ich inzwischen in der Lage bin, den HTML-Code direkt im Text-Editor einzubauen. Ich kann zwar immer noch keine Codes selbst schreiben, aber verstehe inzwischen deutlich mehr als zu Beginn der Bloggerei von dem, was ich im Text-Editor sehe, und kann dort woanders generierten Code einbauen. Das Plugin ist weiterhin aktiv, weil es in alten Beiträgen für eine saubere Darstellung sorgt.
  5. Comment Probation hilft beim Moderieren von Kommentaren. Damit kann ich beim Freigeben eines Kommentars einstellen, ob Kommentare von den Kommentierenden künftig automatisch freigegeben werden oder nur dieser eine. Wenn jemand zum ersten Mal kommentiert und ich nicht sicher bin, ob das ein Spam-Kommentar ist oder nicht oder jemand viele Links in seinen Kommentar inkludiert hat, geben ich nur den einen frei. Wenn ich jemanden für seriös halte, schalte ich den Kommentierenden bis auf Weiteres frei. Leider gibt es ein paar Kommentierende bei denen das nicht funktioniert und die ich immer wieder manuell freischalte. Woran das liegt, weiß ich nicht. Damit es klappt, müssen allerdings Name des Kommentierenden und die E-Mail-Adresse immer exakt gleich geschrieben werden.
  6. Cookie Notice zeigt die Information über Cookies in dem Banner an und ich kann die Inhalte und Handlungen darüber einstellen.
  7. Disable Embeds hindert andere, meine Website einzubetten, soll also dem Klonen der Website vorbeugen.
  8. Disable Emojis (GDPR friendly) entfernt den zusätzlichen Code, der benutzt wird, um Emojis in älteren Browsern zu unterstützen.
  9. Hotfix korrigiert einzelne Fehler in der installierten Version von WordPress zeitnah, ohne dass man auf das offizielle Update warten muss.
  10. Login LockDown ist eine Art Schutzschild, um das Einloggen in die Website durch Fremde zu verhindern, weil nur eine von mir einzustellende Anzahl an Login-Versuchen erlaubt wird.
  11. Pagebar2 fügt unter den Beiträgen Seitenzahlen ein, um die Navigation im Blog zu erleichtern.
  12. Really Simple SSL brauche ich für die Umstellung von http auf https, weil die Website bereits vor der Einführung der SSL-Zertifikate online war.
  13. Remove IP entfernt IP-Adressen aus Kommentaren, so dass ich die nicht sehen kann.
  14. Safe Redirect Manager ist da, um URLs umzuleiten. Wenn ich zum Beispiel einen Tippfehler in der URL nach der Veröffentlichung sehe, korrigiere ich den und leite die alte URL auf die neue um. So bleibt der Artikel oder die Seite auch über die alte URL mit dem Tippfehler erreichbar. Wenn ich veraltete Blogbeiträge komplett lösche, kann ich damit die gelöschte URL zum Beispiel auf eine Infoseite über die Weiterleitung oder die Startseite des Blogs umleiten.
  15. Search Meter – zeigt an, wonach Besucher auf der Website suchen.
  16. Social Media Flying Icons – zeigt rechts in der Sidebar unter der Überschrift „Vernetzen mit“ Icons der sozialen Netzwerke an, in denen wir uns vernetzen können.
  17. Statify zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel von welchen Seiten Besucher zu mir gekommen sind und welche Ziele dabei am beliebtesten sind.
  18. Twenty Eleven Theme Extensions gibt mir die Möglichkeit, am Theme in der Anwenderoberfläche Veränderungen zu machen, ohne im Code zu schreiben.
  19. WordPress.com Stats, kostenfreier Vorläufer vom kostenpflichtigen Jetpack, zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel wie viele Besucher ich pro Tag, Woche, Monat, Jahr auf der Website hatte. Wer das ist, kann ich aber nicht sehen.
  20. WP DoNotTrack soll verhindern, dass 3rd Party Tracking Codes und Cookies auf meinen Seiten gesetzt werden können.
  21. WP GDPR Compliance soll die Seite DSGVO-konform halten.
  22. WP Mail SMTP ist ein Plugin, das ich brauche, um Informationen über neue Kommentare per E-Mail zu empfangen zu können.
  23. WP-Footnotes lässt mich mit einem Sternchen im Text Fußnoten in Beiträge einbauen. Ich verwende in aktuellen Beiträgen keine Fußnoten mehr, lasse es aber aktiviert, damit ältere Beiträge sauber angezeigt werden.
  24. WP-Polls nutze ich, um Abstimmungen zu generieren und zu verwalten.
  25. Yoast SEO hilft umfassend bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) für einzelne Seiten und die ganze Webpräsenz.

Sicherungen der Webpräsenz

  • Neue Beiträge oder feste Seiten kopiere ich ein Textverarbeitungsprogramm und sichere sie jahresweise in einer Datei.
  • Wöchentlich exportiere ich über Werkzeuge => Daten exportieren => Alle Inhalte Der Export enthält Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzerdefinierte Felder, Kategorien, Schlagwörter, Navigationsmenüs und Individuelle Inhaltstypen, aber keine Fotos.
  • Vor und nach größeren Änderungen kopiere ich die Blogdaten über einen FTP-Zugang vom Server des Hosters auf meine lokale Festplatte.
  • Mein Hoster sichert täglich automatisch und gegen Gebühr kann man ein Backup innerhalb einer gewissen Frist einspielen lassen. Das hat mich schon dreimal gerettet.

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