Minimalismus im Haushalt #11 Digitale Ordnung

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Minimalismus auf dem Desktop

Digitale Ordner, Fotos, E-Mails, Kontakte, soziale Netzwerke …

Dieses Thema hat sich Leserin Greta für die Serie Minimalismus im Haushalt gewünscht. Dazu als technischer Hintergrund

  • Ich verwende einen HP Probook Laptop mit Windows 10 und ein Samsung Galaxy S10 Smartphone.
  • Fotos vom Smartphone werden über die Dropbox automatisch gesichert und ich kann sie über den Dropboxordner direkt auf dem Laptop sehen.
  • Die Daten und Einstellungen des Smartphones sichere ich regelmäßig auf dem Laptop.
  • Eine Komplettsicherung des Laptops mache ich regelmäßig auf externen Festplatten bzw. einer externen SSD und bewahre die an zwei sicheren Orten auf.

Digitale Ordner auf dem Laptop

Mein Ordner Dokumente auf dem Laptop ist genauso übersichtlich sortiert, wie alles bei mir im Haus. Ich habe nur Dokumente auf dem Desktop, die kürzer als zwei Wochen relevant sind, zum Bespiel Sicherungen von zu veröffentlichen Artikeln, die ich nach Veröffentlichung lösche. Alle Dokumente, die ich dauerhaft aufbewahren möchte, lege ich sofort in den entsprechenden Ordner ab. Blogfotos, die ich noch bearbeiten und ggf. aussortieren muss, liegen im Ordner Interimsdateien.

Unter Dokumente bzw. Eigenen Dateien liegen die Ordner

  • Amazon Music
  • Bilder/Videos
  • Buchprojekte
  • Coaching/Mentoring
  • Handbücher
  • image&impression
  • Ines privat
  • Installationsdateien
  • Interimsdateien
  • Leckerei bei Kay (Foodblog)
  • Mediation
  • meyrose.de (dieser Blog)
  • Outlook-Dateien
  • Paul
  • Samsung (da liegen die Smartphonesicherungen)
  • Security
  • Steuerfälle
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2020 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Innerhalb dieser Ordner gibt es Unterordner, die sich auf Themen oder Jahre beziehen. Der Ordner meyrose.de als Beispiel hat die Unterordner

  • Anzeige Bilddiebstahl
  • Downloads
  • Fotos-Videos
  • Grafiken
  • Header
  • Kooperationen
  • Media-Kit
  • Nachweise
  • Plugins
  • Sicherungen
  • Technik
  • VG Wort Blog

Die komplette Struktur der Ordner samt Unterordner habe ich im Kopf, so dass ich schnell weiß, wo ich etwas hin verschieben oder suchen möchte. Weil Bilder am schwierigsten zu finden sind, weil ihr Inhalt nicht am Dateinamen zu erkennen ist, habe ich meine privaten Bilder in diesen Unterordnern ablegt

  • Abzüge für Kalender 2020
  • Abzüge für Postkarten 2019
  • Bänke Elbe (das sollte mal ein Fotoprojekt werden …)
  • Blumen-Struktur-Heide-Moor
  • Feiern (darunter nach Datum mit Anlass sortiert, zum Beispiel Hochzeiten)
  • Hunde
  • Sonstige
  • Urlaub und Ausflüge (2019-Sylt, 2019-Ostsee, 2019-Wildpark …)
  • Bilder meines Mannes
  • Familienfotos
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2012-2019 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Um Dokumente möglichst einfach über Suchfunktionen zu finden und Doppelungen bei Dateinamen zu vermeiden, benenne ich die Dateien bevorzugt nach ihrem Inhalt und füge ggf. ein Datum oder die Jahreszahl hinzu. Dabei verwende ich aus alter Gewohnheit keine Umlaute, das habe ich hier im Beitrag nur für die Lesbarkeit gemacht.

Zur Vermeidung von Datenmüll ist es sinnvoll, sich einmal im Jahr durch die Ordner zu klicken und zu schauen, welche Dateien man nicht mehr braucht. Mutige löschen den Papierkorb nach der Löschaktion sofort, andere warten damit ein paar Monate. Wenn Du Deine digitalen Ordner aufräumst, schau Dir spaßeshalber an, wie viele Gigabyte Du gelöscht hast. Es werden deutlich mehr sein, als Du vorher denkst. Bei meiner letzten Großaktion waren es 25 GB.

Fotos

Wenn die Fotos über die Dropbox vom Smartphone oder der SD-Karte von der Spiegelreflexkamera auf den Laptop gekommen sind, schaue ich alle Bilder an, um zu sehen, ob ich sie aufbewahren oder löschen möchte. Auf der SD-Karte lösche ich sie komplett.

Meine Methode mit der Dropbox für die Fotos vom Smartphone hat den Nachteil, dass ich die Bilder, wenn ich sie auf dem Smartphone nicht komplett löschen möchte, im Grunde zweimal aussortieren muss. Das stört mich aber nicht, das geht recht fix, weil ich nur wenige Bilder dauerhaft auf dem Smartphone aufbewahre. Wobei wenig relativ ist … 500 Bilder kommen da auch schnell zusammen, aber alleine für ein Blog-Fotoshooting sind es gerne mal 100 und die lösche ich nach Veröffentlichung in einem Rutsch, weil ich weiß, dass sie dann auf dem Laptop und auf dem Server des Bloghosters liegen.

Fotoalben und -kartons bis zur digitalen Zeit – also von 1971 bis 2004 in meinem Fall – bewahre ich einem Schrank auf. Ich digitalisiere nicht alle Papierbilder, weil ich es schön finde, sie ab und an auf Papier anzusehen und es nicht so viele sind. Hätte ich weniger Wohnraum zur Verfügung, wäre Digitalisierung eine Option.

Eine andere wohltuende Lösung im letzten Jahr war allerdings, einige Fotoalben direkt in den Müll zu werfen. Warum soll ich mir noch Bilder einer Klassenfahrt in den Schrank legen, an die ich mich nicht erinnern möchte? Ich sage nur: Rom einmal und nie wieder. Möchte ich mich an einen verkorksten Urlaub mit meinem Ex-Mann erinnern, der der Anfang vom Ende war? Nein. Ich erinnere mich sowieso daran, die eingeklebten Papierbilder, die viel Platz benötigen, brauche ich dafür nicht. Keins der Bilder hat mir seit dem Entsorgen auch nur eine Sekunde lang gefehlt.

E-Mails, Kalender & Kontakte

Outlook ist das Mittel meiner Wahl, um mit E-Mails, Kalendern und Kontakten zu arbeiten. Die Aufgabenfunktion verwende ich nicht, dafür liegen Zettel auf meinem Schreibtisch oder ich schreibe sie mir als Termine mit Erinnerung in den Kalender. Zur Synchronisation des Kalenders und der Kontakte verwende ich die App Samsung Smart Switch. Für mich ist Outlook eine komfortable Lösung, die ich noch aus meinen Zeiten als Angestellte im Büro kenne und deren Funktionalität ich schätze. Leider ist es keine günstige Lösung, aber die Softwarelizenz ist mir das Geld wert.

Ich habe arbeite mit vier E-Mail-Eingangskonten für meine Webseiten und Blogs. Die gesendeten Mails landen alle im selben Ordner “Gesendete Elemente”. Mein Posteingang und die gesendeten Elemente erhalten nur E-Mails, die ich noch bearbeiten muss oder bei denen ich auf etwas warte. Alle erledigten E-Mails werden umgehend gelöscht oder in die Ordner

  • Business-2020
  • Business-2019
  • Business-2018
  • Junk
  • Privat-Ines
  • Privat-Paul
  • Privat-Kindle

verschoben. Da die Suchfunktion von Outlook hervorragend ist, erspare ich mir Unterordner. Bei den Kontakten schaue ich einmal im Jahr, welche ich davon noch brauche und welche ich löschen möchte. Sie sind nur von A-Z sortiert.

Soziale Netzwerke – Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing …

Das sind Socials, die ich nutze. Dabei ist gut, einmal im Jahr einen Blick auf die Follower und eigenen Abonnements von Personen, Firmen und Gruppen zu werfen. Gerade bei Instagram gibt es immer wieder offensichtliche Fake-Accounts, die sich unter dem Abonnenten angesammelt haben können. Die möchte ich nicht haben. An der Stelle ist nicht jeder Follower ein guter Follower, sondern ich finde deren Machenschaften unseriös und möchte nicht Teil davon sein. Also lösche ich etwa einmal im Jahr gründlich Kontakte. Auf Facebook ist ein Gefällt mir schnell geklickt, aber gefällt Dir Firma, der Du damit folgst, auch heute noch? Schau mal ein bisschen Tiefer in die Daten und Du wirst überrascht sein, was Dir heute davon alles nicht mehr zusagt.

Wem wichtig ist, ob man sich gegenseitig folgt oder wer wissen möchte, welche Follower einen entfolgt haben, kann das mit Apps wie zum Beispiel Follow Cop für Instagram auslesen. Da kann man auch sehen, wer einem nicht zurück folgt, wer einen kürzlich entfolgt hat und wer das Profil besucht hat.

Die App habe ich auf dem Smartphone und schaue alle paar Monate rein. Mir ist nicht wichtig, dass man sich immer gegenseitig folgt, wenn ich die Bilder und/oder Texte von jemandem gerne sehe. Aber dennoch gibt es Accounts, die ich entfolge, wenn sie mir nicht mehr folgen, wenn ich denke, dass die Chemie untereinander nicht mehr stimmt oder die Betreiber das Folgen-Entfolgen-Spiel spielen, nur um ihre eigenen Followerzahlen möglichst hoch zu halten.

Was sich in den Socials zusätzlich an Datenmüll ansammelt, sind Nachrichten über Statusänderungen, Kommentare, Direktnachrichten, Chats und ähnliches. Die sind je nach App schwer in einem Schwung zu löschen, aber die Mühe lohnt sich, weil danach alles wie frisch gewaschen sauber ist. Wenn das fällig ist, nehme ich mir jeden Tag einen Bereich vor, so ist der Zeitaufwand überschaubar.

Wo wir gerade über Apps reden: Ich schaue bei der Gelegenheit, ob sich auf meinem Smartphone überflüssige angesammelt haben.

Lieber selten und dann gründlich

Wer keine Unordnung macht, hat nichts aufzuräumen. Da ich aber selbst bei meiner ordentlichen Arbeitsweise weiß, dass sich in einem Jahr Müll ansammelt, mache ich mir die Mühe, den ab und an auszusortieren. Dabei halte ich es für sinnvoller, einmal im Jahr gründlich durch die Dateien zu schauen als ständig einen flüchtigen ach-passt-schon-Blick darauf zu werfen.

Wie sortierst Du Deine digitalen Daten?


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Minimalismus im Haushalt #10 Vasen

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Minimalismus im Haushalt: Vasen

Leserin Caro hat sich für die Serie Minimalismus im Haushalt die Rubrik Vasen gewünscht. Ich habe im Normalfall immer frische Schnittblumen im Esszimmer und/oder Wohnzimmer stehen. Ob und oder nur oder hängt davon ab, wie lange die Blumen halten, weil es einmal in der Woche frische gibt. Manchmal halten sie länger, dann stehen sie in zwei Vasen, selten halten sie kürzer, dann gibt es mal einen Tag keine. Schöne Reste der Blumen werden in kleinen Vasen verteilt.

Mein Mann kauft die Schnittblumen lose auf dem Wochenmarkt und ich arrangiere sie selbst. Dafür habe ich vor ca. zehn Jahren an einem Blumenbindekurs an einem Abend teilgenommen, der sich bis heute bezahlt macht. Mit wenigen Kniffen stecken die Blumen auch ohne zusätzliches Bindegrün schöner in der Vase, als wenn sie einfach nur hineingestellt werden.

Drinnen verwende ich Übertöpfe derzeit gar nicht, weil ich keine Topfblumen mehr im Haus habe. Grünpflanzen mag ich nicht leiden, weiße Orchideen hatte ich so viele Jahre durchgehend stehen, dass ich sie langsam nicht mehr sehen kann und andere Topfblumen gefallen mir drinnen nicht. Die Übertöpfe dürfen dennoch im Sortiment bleiben, weil ich sie leiden mag, sie für dicke Sträuße auch als Vasen zu verwenden sind und ab und an ein Basilikum darin sein Glück versuchen darf.

Es ist bekannt, dass ich geruchsempfindlich bin. Ich mag kein fauliges Blumenwasser riechen und Blumen halten in frischem Wasser länger als in gammeligem. Deshalb verwende ich am liebsten Glasvasen, weil ich bei denen sehe, wenn das Wasser kippt, bevor ich es rieche. Die Krüge finde ich auch schön, aber dort stelle ich nur Blumen hinein, die nicht zum Faulen neigen, Rosen ohne Bindegrün zum Beispiel. In die kleinen Vasen kommen Reste der Blumen der Vorwoche, wenn nur noch einzelne Köpfe schön sind.

Zur Aufbewahrung: Bis auf zwei größere Glasvasen und die hohe rote, die im Esszimmer auf dem roten Schrankteil stehen, in dem die Tischwäsche untergebracht ist, stehen alle Vasen in einer Ebene eines Drehschranks in der Küche.

Vasen sind für mich ein Modeartikel. Mein Geschmack ändert sich bei Vasen wie bei Kleidung. Deshalb gebe ich nicht viel Geld dafür aus, sondern kaufe lieber mal eine neue Vase in einer neuen Form, wenn eine Glasvase im Geschirrspüler blind wurde.

Wenn mir Vasen gut gefallen, kaufe ich sie auch mal doppelt, weil der Strauß dann direkt in frisches Wasser umziehen kann, bevor die Vase wieder sauber ist. Deshalb gibt es die Glasvase, in der die Rosen stehen, doppelt, ebenso den kleinen weißen Krug und die große Weinkaraffe, die ich zum Beispiel für Pfingstrosen gerne nehme.

Bei Vasen halte ich meinen Geschmack für absoluten Mainstream, da ist nichts Besonderes zu sehen und wirklich minimalistisch bin ich dem beim Thema auch nicht. Macht nix :)! Glasvasen von Ikea oder Depot reichen mir für gewöhnlich aus. Wobei … es gibt eine Designervase, die ich wirklich gerne hätte, für die ich aber das Geld bisher nicht auszugeben bereit war: Die opalweiße aus der Iittala Alvar Aalto Collection – vermutlich am liebsten in 160 mm, so dass sich Rosen darin schön arrangieren lassen.

Magst Du Schnittblumen? Wie arrangierst Du sie am liebsten? In welchen Vasen?


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Minimalismus im Haushalt #9 Bücher

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Minimalismus im Bücherschrank

Das ist der Bücherschrank einer Frau Ü40, die schon als Jugendliche mehrere Hundert Bücher besessen hat, jedes einzelne als Heiligtum sah und bis heute leidenschaftlich gerne liest. Heute ist gedruckte Belletristik für mich nach dem Lesen jedoch nur noch eins: Altpapier.

Deshalb lese ich bevorzugt auf dem Kindle, das für mich deutlich angenehmer als über Apps. Rezensionsexemplare spende ich nach dem Lesen. Buchgeschenke gebe ich nach dem Lesen im Freundeskreis weiter oder spende sie ebenfalls. Ab und an verkaufe ich Bücher über Momox, was bei Rezensionsexemplaren aber unzulässig wäre. Es ist keinesfalls so, dass ich mich über Bücher nicht freue, ich möchte sie nur nicht mehr behalten.

Damit meine wenigen Bücher nicht einstauben, stehen sie im oberen Teil eines ehemaligen Küchenbuffets hinter Glas. Ansonsten liegt in dem Schrank und den Kartons im mittleren Teil Bastelmaterial. Bei den aufbewahrten Büchern handelt es sich um Kunstbücher mit Anleitungen und Ideen für Kalligraphien, Bücher über Fotografie, Gestaltung und Visualisierung, Mode- und Stilbücher, ein paar Erinnerungsstücke und alle Auflagen meiner eigenen Bücher. Ich habe noch kein Buch vermisst, von dem ich mich getrennt habe.

In meinem Büro stehen noch drei Fachbücher über WordPress und Recht im Internet, im Keller lagert ein Teil der Fachbibliothek meines Mannes, die meine Bücher über Kommunikation und Mediation enthält, die ich jedoch nicht im schnellen Zugriff brauche.

Wie viele Regalmeter Bücher hast Du und wie bewahrst Du sie auf?


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Minimalismus im Haushalt #8 Kochbücher

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Rezeptsammlung

In unserer Küche befindet sich exakt ein Kochbuch: Das neue große Kochbuch von Roland Gööck aus dem Bertelsmann Lesering von 1963, ein Erbstück von meiner Mutter. Das steht da nicht nur aus sentimentalen Gründen, sondern weil es wirklich ein Basiskochbuch ist. Ich koch viel frei Schnauze nach Gefühl. Damit das klappt, ist es wichtig, ein Grundverständnis für die Mengenverhältnisse der Zutaten zu haben.

Ein Beispiel für Kuchen: 500 g Mehl, 250 g Zucker, 250 g Butter, 2 Eier, Backpulver = Mürbeteig + Milch bis zur gewünschten Konsistenz = Rührteig. Das ergibt noch keinen spannenden Kuchen oder Plätzchen, aber schmeckt und funktioniert. Solche Grundkenntnisse helfen, Fehler in fremden Rezepten auf den ersten Blick zu erkennen und Missgeschicke zu vermeiden.

Wenn ich etwas Neues ausprobieren möchte, zum Beispiel erstmals Kartoffelklöße oder einen großen Braten selbst machen möchte, schaue ich in diesem Grundlagenwerk nach, wie die Gerichte dort gemacht werden, die Garzeiten pro kg sind und welche Gewürze verwendet werden. Dann kann ich immer noch online gucken, ob ich das Rezept modernisieren kann mit weniger oder mehr von was auch immer. Deshalb hat dieses Kochbuch einen festen Platz in meinem Herz und meiner Küche. Man darf nur nicht alles ernst nehmen, was da an Tipps zur Haushaltsführung für die moderne Hausfrau drin steht.

Ansonsten siehst Du in dem Schrankfach einen hübschen Ordner. In dem sammle ich einzelne Rezepte, die nach Kategorien abgelegt werden. Erst stand der Ordner auf der Anrichte, dann kam ein zweiter hinzu, weil die Nachtischrezepte nicht mehr hinein passten, und alle vorhandenen Kochbücher standen griffbereit daneben. Dann habe ich die Kochbücher in den Schrank geräumt, die Ordner blieben auf der Anrichte, nahmen Platz weg und staubten ein. Ich mag keinen Staub, habe ich das schon mal erwähnt?

Rezept-Kategorien im Ordner

Rezeptsammlung

  • Pfannkuchen, Vorspeisen, Dipps, Salate
  • Suppen
  • Tartes, Quiches, Pizzen
  • Nudeln – Hauptgerichte (Nudelsalate liegen bei den Salaten)
  • Reis, Kartoffeln, Gemüse – Hauptgerichte
  • Fleisch – Hauptgerichte
  • Beilagen
  • Eintöpfe
  • Soßen
  • Brötchen, Brote
  • Süße Gerichte
  • Nachtische
  • Backen

Die Kategorie Fisch habe ich aufgelöst, weil ich keine Lust mehr habe, ganze Fische zuzubereiten und für Filets kein Rezept brauche. In dem Ordner stecke ich jedes Rezept einzeln in eine Klarsichthülle. So reißen Abheftlöcher nicht aus und ich kann das Rezept zum Kochen herausnehmen und mit nassen Händen anfassen.

Wie viele Rezepte verwendest Du aus Deinen Kochbüchern?

Wenn aus einem Kochbuch ein oder zwei Rezepte als Dauerbrenner oder für besondere Gelegenheiten gekocht werden, ist es für mich die Anschaffung wert gewesen. Das ist wie mit Kleinbildfilmen früher: Ist ein Bild von einem 36er-Film gelungen, war der ganze Film das Geld wert. Aber was ist mit dem Rest? Altpapier.

Ich habe aus allen Kochbüchern die Rezepte, die ich wirklich brauche, herausgetrennt und in meiner Sammlung im Ordner abgelegt. Als digitalen Speicherplatz habe ich nur meinen Foodblog Leckerei bei Kay. Wenn ich online Rezepte sehe, die ich mir merken möchte, drucke ich sie spätestens nach dem Kochen aus, weil ich sonst den Überblick verliere. Mein Backrezepte-Sammelbuch habe ich aufgelöst, weil es voll war und zu viele Rezepte drin standen, die ich nicht mehr brauche. Erstmals habe ich alle Rezepte zum Kochen und Backen zusammengeführt.

Die Idee, Kochbücher in der Serie Minimalismus im Haushalt separat aufzuführen und nicht unter der Rubrik Bücher abzuhandeln, ist von Leserin Caro. Danke Caro! Das führte dazu, dass ich nicht nur mal eben ein Foto von dem Schrankfach mit den Kochbüchern gemacht habe, sondern mich intensiv damit beschäftigt habe. Zwei Stunden später passte meine Sammlung samt der Rezepte für Hundekekse wieder in einem Ordner. Ich habe mal eben 50 % der Rezepte entsorgt, weil ich keine Lust mehr auf sie habe oder doch nie ausprobieren werde.

Neben dem Ordner mit den Rezepten und dem Kochbuch stehen jetzt nur noch der Katalog von bofrost und die Anleitung für die Kaffeemaschine, die ich griffbereit brauche, weil ich mir nicht merken kann, wie man das Entkalkungsprogramm zu bedienen hat. Dass das Schrankfach ansonsten leer ist, stört mich gar nicht. Bei der Betrachtung des Fotos kommt mir die Idee, dass es den Katalog bestimmt auch online gibt. Gibt es! Und schon wieder landet etwas im Altpapier …

Wie sieht es bei Deinen Kochbüchern aus?


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Minimalismus im Haushalt #7 Küchenhelfer & Krimskrams

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Küche - Schublade mit Küchenhelfern und Krimskrams

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Krimskrams-Schubladen in der Küche. Deshalb bekommen die Küchenhelfer selbstverständlich einen Platz in der Serie Minimalismus im Haushalt. Wie sieht es in Deinen Schubladen aus, in denen sich Kleinkram sammelt? Ich versuche die Küchenhelfer und Dinge, die sich keiner Kategorie zuordnen lassen, nach Größen zu sortieren, so dass sie möglichst wenig durcheinanderpurzeln.

Küchenhelfer 1

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

In dieser breiten Schublade sind kleine Geräte wie der Eiskugelformer, Melonenkugelausstecher (den ich zum Entkernen von halben Äpfeln und Formen von kleinen Hackbällchen verwende), Dosenöffner, Zangen und Reiben. Die beiden Gartenscheren verwende ich, um Blumen zu kürzen und im Sommer täglich im Garten Rosen auszuschneiden.

In der Lederhülle ist ein Multitool – eine Zange oder Schraubendreher kann ich in der Küche immer wieder gebrauchen und muss dafür nicht in den Keller gehen. Ich habe die Dinge gerne an der Stelle, an der ich sie verwende, um möglichst kurze Wege zu haben.

Küchenhelfer 2

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

Das ist eine schmale Schublade mit allem, was ich zum Kochen an sich verwende – Teigschaber, Rührlöffel, Kellen und ein Glas mit gesammelten Gummibändern. Die Gummibänder würden eigentlich thematisch besser in die erste Schublade passen. Weil diese aber zu tief ist und deshalb hinten Platz ist, liegen sie dort.

Küchenhelfer 3

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

Diese Schublade kommt mit dem langen Fach und dem hinteren einer Krimskrams-Schublade am nächsten. Da kommt alles rein, was ich in der Küche griffbereit haben möchte, was nirgendwo anders zu passt: Flaschenöffner, Ladekabel, Tesafilm, Stickschere zum Abtrennen von Etiketten bei neuer Kleidung, Cutter zum Öffnen von Paketen und scharfe Messer wie der Pizzaroller und das Brötchenmesser, die im Messerblock keinen Platz finden, in die ich in den anderen Schubladen aber nicht hineingreifen möchte.

Wie sieht es Deinen Küchenschubladen bei Küchenhelfern und Krimskrams aus?


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Minimalismus im Haushalt #6 Dekorationsartikel – Ostern, Weihnachten, Geburtstag

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Dekorationsartikel

Gedöns

Jetzt kommen wir zu einem Teil der Serie Minimalismus im Haushalt, den sich Leserin Greta gewünscht hat, bei dem ich wirklich minimalistisch bin. Greta nennt die Rubrik Gedöns und versteht darunter jahreszeitliches und anlassbedingtes Dekozeug. Da bei Deko und mir zwei Welten aufeinanderprallen (ich kann Menschen dekorieren, aber keine Räume), herrscht da ziemliche Leere im Schrank.

Weihnachtsdekoration

2019 habe ich im Sommer sämtliche Weihnachtsdekoration, die ich für fremde Menschen brauchbar fand, im Sozialkaufhaus abgegeben, der Rest ging in den Müll. Vorher lagen die Sachen in zwei Kartons im Keller. Weihnachten 2019 ist der Stern einzogen, den unsere Nichte bemalt hat. Damit besitzen wir exakt ein Teil Weihnachtsdeko.

Kerzen

In das kleine Lüneburg-Haus kann man ein Teelicht stellen, ebenso in die drei schwarzen Schalen, die von innen vergoldet sind. Beides ist für mich eher winterlich, deshalb habe ich die Dinge im Frühling in den Schrank gestellt. Wir haben bei genauer Betrachtung mehr Feuerquellen als Kerzenhalter. Was will mir das sagen?

Im Vorrat sind hier Stabkerzen, Stumpenkerzen für einen großen Dauerkerzenhalter im Wohnzimmer und Teelichter. Auf die Stabkerzen und -halter könnte ich verzichten, aber das habe ich nicht alleine zu entscheiden. Überhaupt habe ich mir früher aus Kerzen viel mehr gemacht. Ich könnte auf Kerzen komplett verzichten, wenn ich gerade so darüber nachdenke.

Geburtstagsdekoration

Geburtstagsdeko gehört bei uns eigentlich in die Rubrik Kerzen, denn sie besteht nur aus den Minikerzen, die man in Kuchen stecken kann. Außerdem werden die nicht nachgekauft wegen des Plastikmülls und weil sie als Kerzen eine viel zu kurze Lebensdauer haben. Sie brennen zu schnell runter und im Zweifelsfall landet noch das Wachs auf dem Kuchen. Schmuck wie Girlanden oder Konfetti gab es hier noch nie. Wenn die bunten Kerzen verbraucht sind, ist in Kürze der Bestand an Geburtstagsdekoartikeln Null.

Osterdekorationsartikel

Sämtliche Osterdekorationssachen, die bis dahin in einem Kopierpapierkarton im Keller lagen, habe ich Ende 2019 entsorgt. Ich habe keine Lust, mir Zweige ins Haus zu holen, weil ich entweder juckende Augen bekomme, wenn sie aufgehen, oder Krabbelviecher dabei sind, die ich nicht im Haus haben will. Lieber habe ich das ganze Jahr über frische Blumen stehen oder erfreue mich im Frühling an den blühenden Sträuchern in der Natur.

Wie sieht es bei Dir mit derartigem Gedöns aus?


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Minimalismus im Haushalt #5 Vorräte

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Küche

Apothekerschrank ja oder nein?

Für die Serie Minimalismus im Haushalt hat sich Leserin Greta die Rubrik Apothekerschrank gewünscht. Damit sind Vorräte wie Mehl, Zucker, Reis, Nudeln und Backzutaten gemeint. Wir haben keinen Apothekerschrank. Warum nicht? Weil ich die Krise bekomme, wenn ich diese beidseitig vollgestopften Teile in fremden Küchen sehe. Außerdem wollte ich maximale Arbeitsplattenfläche haben, so dass nur der Teil mit dem Kühlschrank vom Boden bis zur Decke durchgehend ist.

Mir ist ein schmaler Ausziehschrank in voller Höhe zu unflexibel und ich möchte auch nicht immer das ganze Gewicht herausziehen. Außerdem kann ich bei meiner Länge oben nicht ordentlich sehen, was drin liegt. Lieber habe ich diese Sachen in schmalen und breiten Schubladen in der Küche unterhalb der Anrichte verteilt und schaue von oben hinein. So habe ich einen besseren Überblick über die Produktgruppen und sehe sofort, was ich nachkaufen möchte oder zum Kochen heute zur Verfügung steht.

Vorrat für nur eine Woche

Wir machen im Normalfall einmal in der Woche einen Großeinkauf bei Aldi, Kaufland und auf dem Wochenmarkt. Da der Wochenmarkt dreimal pro Woche stattfindet und in der Nähe ist, kann ich da Frisches ggf. bei einem weiteren Besuch ergänzen. Ab und an mache ich einen separaten Einkauf bei Budni für Drogerieartikel und Lebensmittel von Alnatura, TK-Gemüse liefert Bofrost. Im Moment finde ich Kaufland noch unerträglicher als eh schon. Zu unübersichtlich ist mir der Laden immer, aber jetzt kommt noch eine ganz merkwürdige Stimmung unter den Kunden dazu. Jetzt hat Edeka die Chance, uns als Kunden zu gewinnen. Lebensmittel kauft normalerweise mein Mann ein, Kochen ist mein Job. Eingekauft mit einem Zettel, die daraus entstehenden Gerichte sind zu 70 % spontan.

Im Klartext bedeutet das, dass wir unsere Vorräte im Wesentlichen jede Woche bei häufig verwendeten Lebensmitteln aufbrauchen. Freitagabend ist der Kühlschrank leer (bis auf die Sachen, die da immer liegen wie Senf, Ketchup, Balsamico, Tomatenmark, Creme gegen Verbrennungen bei Ungeschicklichkeiten am Herd, Kühlkissen für selbigen Zweck, Zimt, Vanille und Kardamom).

Wir kommen zwar mit TK-Gemüse, Reis, fertiger Tomatensoße für den Notfall oder einigen einzeln eingefrorenen Portionen sicherlich eine weitere Woche irgendwie über die Runden, aber dann ist wirklich Ende. Vorteil? Wir werfen kaum Lebensmittel weg. Nachteil? Wenn wegen Corona-Hamsterkäufen die Nudeln aus sind, sind sie das auch bei uns … oder die Passata und Tomatenmark von Alnatura, die ich sonst bei Budni kaufe …

Küche - Vorrat - Nudeln

Das führte dazu, dass ich im März einen etwas größeren Nudelvorrat angelegt habe, als ich welche ergattern konnte, aber der ist auch schon wieder abgebaut, weil es hier zweimal am Tag warmes Essen gibt. Mir geht es einfach besser damit, in übersichtliche Schränke zu schauen. Wir werden schon nicht verhungern, wenn wir krank werden. Dass ich allerdings Angst vor einer Nutella- oder Schokoladen-Krise habe, lässt sich nicht verleugnen …

Trockenware – Mehl, Zucker , Reis …

Küche - Vorrat - Mehl - Zucker - Reis & Co.

Ich habe bei Trockenware nur den Vorrat, den Du hier siehst. Erst wenn sich die Dosen leeren, kaufe ich etwas nach. Aktuell haben wir

  • Hartweizengries für selbstgemachte Nudeln
  • Mehl
  • Paniermehl
  • Couscous
  • Langkornreis
  • Risottoreis
  • Puderzucker
  • Rohrzucker
  • Haushaltszucker

Sowas wie Weichweizengries oder Milchreis haben wir standardmäßig gar nicht mehr im Haus. Das kaufe ich nur bei Bedarf, wenn ich mal Appetit darauf habe, und verbrauche die Packung schnell. Sowas war früher in den Gläsern, die jetzt leer im Schrank stehen. Bei drei Zuckersorten könnte man auf einen hohen Verbrauch schließen, dem ist aber nicht so. Die brauche ich nur mal für Kekse oder einen Nachtisch. Zucker hält ewig bei uns. Den meisten Zucker nehme ich versteckt in Nutella und Schokolade zu mir. Ansonsten verwende ich Zucker für Tomatensoße und Salatdressing.

Küche - Lagerware - Konserven

Die pinke Plastikschüssel begleitet mich seit 1991 durch alle Küchen. In ihr lagere ich Zwiebeln und Kartoffeln. Meistens habe ich außer braunen Zwiebeln noch rote. Den Amaretto nehme ich zum Backen, passierte Tomaten habe ich gerne im Vorrat, ebenso Tomatenmark und zwei bis drei fertige Tomatensoßen für schnell Hunger-Notfälle, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe. Die werden aber nur selten gegessen.

Nutella muss immer ein Glas in Reserve vorhanden sein, Espresso sollte ebenso keinesfalls ausgehen. Ein Glas Gemüsebrühe habe ich manchmal da, lieber mag ich selbst gemachte Gemüsewürzpaste. Memo an mich: Zutaten dafür auf den Einkaufszettel schreiben.

Backzutaten und Süßigkeiten

Küche - Backsachen - Süßigkeiten

In der süßen Schubladen befinden sich meine Lieblingsschokolade, wobei Lindt auch immer geht, Mandeln und andere Kerne, selbst gemischter Vanillezucker (eine vierte Zuckersorte sozusagen …), Backpulver, Sahnesteif, manchmal Bindobin, Gelatineblätter, Kakaopulver und manchmal Dekostreusel, wenn es Kinderbesuch zum Kaffeetrinken oder Eisessen gab. Die Muffinförmchen habe ich ewig nicht mehr benutzt. Die können eigentlich in den Müll, weil ich kein Muffinblech mehr besitze und mir die Förmchen ohne Blech im Ofen zu instabil sind.

Gewürze

Küche - Vorrat - Gewürze

Oben auf dem Foto siehst Du das Gewürzregal über dem Herd. Es gibt in unserer Küche nur geschlossene Schränke, keine offenen Fächer. Ich beschränke mich lieber auf ein kleines Gewürzsortiment, das ich regelmäßig nachkaufe, als viele Gewürze zu haben, die ihr Aroma verlieren und nur einmal verwendet werden. Die Eieruhr brauche ich, wenn ich ein Menu koche und die beiden digitalen Timer vom Backofen nicht ausreichen. Ich verwende

  • Lorbeerblätter für Tomatensoßen, Hühnerbrühe und Rotkohl
  • Nelken für Rotkohl und Hühnerbrühe
  • Zucker im Streuer für einfaches Dosieren für Soßen und Dressings
  • Dillspitzen, die finde ich in getrocknet zwar anders schmeckend als frisch, aber durchaus essbar im Gurkensalat und Kartoffelsuppe
  • Majoran
  • Italienische Kräuter
  • Muskatnüsse in der Reibe zum Drehen für Kartoffelpü und herzhafte Eiergerichte
  • Piment D’Espelette
  • Paprikapulver süß
  • Currypulver
  • Pfefferkörner in der Mühle
  • Salz

Als Ergänzung wachsen im Garten je nach Jahreszeit Rosmarin, Thymian, Liebstöckel, Zitronenmelisse und Minze.

Küche - Vorrat - Tee - Gewürze - Sonstiges

In der Schublade siehst Du Nachfüllpacks für Salz und Pfeffer, in den anderen Dosen ist Tee für Gäste. Die Kopfschmerztabletten liegen da, weil man sie in der Nähe eines Wasserglases braucht. Der Rest der Medikamente liegt in meinem Bad. Die Teekanne steht dort, damit ich in einem Griff alles beisammen habe. Der Mörser passt thematisch zu den Gewürzen.

Tiefkühlschrank

Küche - Vorrat - TK klein

Wenn wir über Vorräte sprechen, gehört TK-Ware auch dazu. Die TK-Fächer essen wir regelmäßig komplett leer, mindestens alle paar Monate. Ein leerer TK-Schrank verbraucht zwar mehr Energie als ein voller, weil die Ware als Kältespeicher fehlt, aber so werfen wir nichts weg und haben immer einen Überblick. Das obere Foto zeigt ein kleines Kühlfach im Küchenkühlschrank. Darin liegen primär Kühlkissen, Eiswürfel und TK-Petersilie. Vorportionierte Würstchen, Speck oder ein angebrochenes Gemüsepaket sind dort auch manchmal zu finden.

Küche - Vorrat - TK Keller

Im Keller steht ein weiterer Kühlschrank, der im oberen Teil diese beiden größeren TK-Fächer hat. Das reicht an Volumen für uns völlig aus. Im Kellerkühlschrank sind ansonsten nur Getränke. In Keller-TK lagern Gemüsesäcke mit extra kleinen Erbsen, die ich liebe und ständig essen könnte, und je nach Lust und Saison Prinzessbohnen, Brechbohnen oder Rosenkohl. Das Gemüse nehme ich oft in der Woche, wenn ich nur für mich schnell etwas koche.

Außerdem koche ich regelmäßig Bolognesesoße für Pasta mit bis zu 14 Portionen vor und friere sie einzeln ein. Ich bin oft nur einen halben Tag außer Haus tätig und esse bevorzugt mittags und abends warm. So habe ich immer ein schnelles Essen zur Hand, wenn ich die Soße in der Mikrowelle auftaue und fix Nudeln dazu koche.

Auch Suppenreste, die nur noch eine Portion sind, friere ich gerne für mich ein. Weil mein Mann seit Wochen wegen Corona im Homeoffice ist, bleibt aber gerade nichts über. Manchmal essen wir verschiedene Restegerichte am Tisch, aber ich brauche nichts großartig aufzuheben.

Auf der Anrichte

Küche - Vorrat - Öle

Immer im Zugriff neben dem Herd habe ich abgefülltes Olivenöl, der Kanister steht kühl im Keller, und Rapsöl.

Küche - Vorrat - Anrichte - Frühstückssachen

Auf der Fensterbank stehen ein Brotkasten, Nutella, Honig, Mandeln und Cashews. Die Nusssorten wechseln, Mandeln sind immer dabei.

Wie sehen Deine Vorräte aus? Lagerst Du mehr oder weniger?


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