Produktneuheiten bei alverde NATURKOSMETIK ab September 2012

Werbung für die Schönheit

alverde_Neuheiten_2012_September

Von alverde NATURKOSMETIK (Werbung) gibt es ab September 2012 einige neue Produkte, die zu Beginn des Herbstes die graue Jahreszeit versüßen wollen. dm (Werbung) war so nett, mir eine große Auswahl aus den neuen Produkten in einem Testpaket zur Verfügung zu stellen. Bereits von mir gesteste Produkte sind verlinkt (farbige Schrift) zum Beitrag. Bei den (noch) nicht probierten Produkten habe ich ein Foto für Euch dabei.

In meinem Testpaket von alverde sind diese Produkte

Positiv fällt mir auf, dass auf einigen Produkten mit Flüssigkeiten das Mindesthaltbarkeitsdatum mit Monat/Jahr angegeben ist. So ist leichter, den Überblick über die Haltbarkeit der Kosmetik zu haben, als wenn nur die Monate nach dem Öffnen angegeben sind.

Danke an dm für dieses riesige Testpaket!

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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir von dm oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Swatch essie aperitif

Werbung ohne Entgelt

Mein zweiter farbiger Lack von essie. Die Farbe aperitif könnte für meinen Geschmack auch Sonnengereifte Tomate heißen. Es ist ein wunderschönes, sattes, klassisches Rot.

Auf dem Swatch meiner Zehennägel sind zu sehen

Der Lack hat sich gut auftragen lassen und schon bei einer Schichtgut gedeckt – wie auch schon chubby cheeks. Die zweite Schicht habe ich nur für die besserer Haltbarkeit aufgetragen.

Gestört hat mich der intensive Geruch nach Lösungsmittel. Den Preis finde ich mit EUR 7,95 bei dm angemessen.

GLOSSYBOX Beauty August 2012

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GlossyBox_201208

Heute ist die GLOSSYBOX Beauty (Werbung) August 2012 trotz der Wärme draußen gut angekommen. Im Internet hatte ich schon einige negative Stimmen zum Inhalt gehört – daher war ich sehr gespannt, wie meine Box bestückt sein würde. Thema der Box sind Beauty-Trends und -Highlights des Spätsommers. Meine erster Eindruck: hatte schon bessere und schlechtere GlossyBoxen.

Kurz zu den Details – Einzelreviews folgen ggf. nach dem Test

    • FIGS & ROUGE Balm 8 ml kleine Originalgröße in der kleinen Metalldose. Der Balm ist gegen spröde Lippen und trockene Haut, um diese wieder weich und schön zu pflegen. Wert: EUR 3,95.
    • KENZO Madly Kenzo 1 ml Tester. Auch wenn der Duft neu und noch nicht im Laden zu haben ist – das ist keine Probenform, die aus meiner Sicht in die Box gehört. Das ist eine einfache Drogerieprobe und kleine Luxusprobe. Mehr sage ich dazu nicht. Wert: EUR 1,31.
    • LANCASTER After Sun Tan Maximizer 15 ml Probengröße. Das After Sun passt mich gut in Box zum Sommerausklang und es kommt in meine Schwimmtasche. Wert: ca. EUR 3,72.
      Nachtrag 27. August 2012:
      Riecht gut, zieht gut ein, die Haut fühlt sich gepflegt an. Das gefällt mir. Mehr über die Wirkung kann ich bei der kleinen Probe nicht sagen.
    • OPI Nail Lacquer in der Farbe Nein! Nein! Nein! OK Fine! aus der Germany Collection 3,75 ml Miniaturfläschchen. Die Farbbezeichnung finde ich noch heraus. Es ist ein ganz tiefes Grau Schwarz-Oliv ohne Glimmer. Eine schöne Farbe für kühle, dunkle Farbtypen. Ich mag diese kleinen Fläschchen von OPI für Trendfarben gerne. So kann man lieber mal eine neue Farbe testen und hat nicht so große Flaschen zum alt werden herum stehen. Die Farbe ist nicht so ganz was für mich – werde ich wohl verschenken. Wert: EUR 4,00.
      => zum Swatchbeitrag vom 28. August 2012
    • SANS SOUCIS Brilliant Shine Every Day Lip Gloss 5 ml Originalgröße in der Farbe 10 Red Rose. Das Braunrot wird mir vom Farbton her stehen, aber vermutlich zu dunkel für meine schmalen Lippen sein. Mal sehen, wie der Test ausfällt. Wert: EUR 12,90. => Zum Review vom 24. August 2012 mit Tragefoto
    • Dann lagen noch ein Armbändchen in Neonfarben (sehr positiv: mit goldfarbenen Teilen und nicht in Silber – ich mag Gold lieber) von GLOSSYBOX und ein Papierlesezeichen mit Werbeaufdruck sowie das GlossyMag bei.

Fazit

Meine Box würde EUR 15,00 kosten, wenn ich keinen Tester bekommen hätte. Die Box enthält Ware für EUR 25,88. Das ist aus meiner Sicht für das Überraschungsbox-Konzept etwas zu wenig Warenwert, zumal der Lippenstift vielen nicht gefallen wird, weil die Farbe gewöhnungsbedürftig ist. Nach dem Testen einzelner Produkte ergänze ich hier Links bzw. mache Nachträge.
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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir von GlossyBox oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Swatch essie chubby cheeks

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Mein erster farbiger Nagellack von essie!

Die Auswahl in dem Regal bei dm hat mich etwas erschlagen – gut, dass mein Liebster mit dabei war und mich beraten hat. Ja – auch die Personal Shopperin braucht für sich selbst mal Tipps. Außerdem ist es diesem Mann nicht egal, welche Farben sich auf meinen Händen (selten) und Füßen (immer) befinden. Da er meistens die Farbe für frischen Auftrag aus meinem Fundus auswählen darf, ist es gut, wenn neue Farben ihm auch gefallen. Ansonsten trage ich sie zu wenig.

Auf dem Swatch ist zu sehen

  • 1 Schicht essie all in one base
  • 2 Schichten essie chubby cheeks 70
  • 1 Schicht essie good to go
  • Nach dem Trocknen aufgetragen: essence nail care pencil Nagelpflege-Stift. Den verwende ich täglich und habe ihn immer dabei – ist für mich eine Art Handcreme-Ersatz. Er pflegt die Nagelhaut und macht keine schmierigen Finger.

Der Lack hat sich gut auftragen lassen und schon bei einer Schichtgut gedeckt. Die zweite Schicht habe ich nur für die besserer Haltbarkeit aufgetragen. Gestört hat mich der intensive Geruch nach Lösungsmittel. Den Preis finde ich mit EUR 7,95 angemessen.

Haltbarkeit

essie_70_chubby_cheeks_abgeplatztDer korallenrote Lack hat bei mir 3,5 Tage gehalten – ab dem 3. Tag mit ganz leichter Tipwear. Am Tag 4 ist nachmittags am rechten Mittelfinger an der Spitze ein dickes Stück vorne abgesprungen. Wäre das nicht passiert, sähe der Rest noch gut aus und könnte bleiben. Für eine so intensive Farbe bin ich mit der Haltbarkeit von chubby cheeks sehr zufrieden. Diese dollen Abplatzer habe ich öfter bei dem Überlack. Er trocknet superschnell und gibt tollen Glanz – aber verabschiedet sich unschön. Bei essie no chips ahead habe ich das nicht – dafür braucht der lange zum Trocknen.

Review Avène Reinigungslotion für überempfindliche Haut ( Extremly Gentle Cleanser)

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Die 50 ml Probengröße der Reinigungslotion für überempfindliche Haut war in der GLOSSSYBOX Beauty März 2012 (PR-Muster). Ist schon ein bisschen her – aber jetzt habe ich sie endlich verwendet und kann Euch etwas dazu berichten. Da ich definitiv überempfindliche Haut habe, ist das Produkt für mich geeignet.

Produktinformation von Avène

“Sanfte Reinigung für Gesicht und Augenpartie.

  • Mit neuem Aktivstoff Parcerine: Wirkt auf die Mechanismen ein, die Überempfindlichkeitsreaktionen wie Irritationen, Juckreiz, Spannungsgefühl auslösen
    – Wiederherstellung der schützenden Barriereschicht der durchlässigen Epidermis
    – Erhöhung der Toleranzschwelle überempfindlicher Haut
  • Besonders milde Tenside in geringer Dosierung = geringes Allergiepotenzial
  • Ohne Abspülen mit Wasser
  • Ohne Parabene
  • Ohne Duftstoffe
  • pH-Wert 5,5″
  • Quelle: Webseite Avène (Werbung)

Die UVP des Herstellers ist EUR 13,90 für 200 ml. für den Apothekenvertrieb.

Anwendungsanleitung von Avène

Die Reinigungslotion soll morgens und abends mit einem Kosmetiktuch auf Gesicht, Augen und Hals auftragen werden und dann mit einem frischen Kosmetiktuch sanft entfernt werden. Das Reinigungsgel verbleibt dann ohne Abspülen auf der Haut. Zusatzempfehlung: Nach der Reinigung Avène Thermalwasserspray aufsprühen, vorsichtig abtupfen. Dann die Creme für überempfindliche Haut auftragen.( Quelle: Webseite Avène)

Meine Anwendungsversion

Ich verwende keine Kosmetiktücher, sondern Wattepads – ging auch gut. Außerdem habe ich die Reinigungslotion nur abends verwendet. Morgens ist meine Haut nach langer, heißer Dusche für meine Begriffe schon genug gesäubert.

Da ich keine anderen Produkte von Avène verwende (hatte bereits Hautirritationsprobleme damit), habe ich dann mein übliche Gesichtspflege von Maria Galland (PR-Muster) mit Gesichtswasser LOTION HYDRA MATITÈ 62, Augengel HYDRA LIFT YEUX 100 und Feuchtigkeitscreme CRÈME HYDRATANTE INTENSE 96 verwendet.

Mein Eindruck

Die Reinigungslotion gibt mir das Gefühl, sanft gereinigter Haut. Die Haut fühlt sich gepflegt und fast wie schon eingecremt an. Erst hatte ich das Bedürfnis, die Haut doch noch mit Wasser nachzuspülen. Das ist aber wirklich nicht erforderlich.

Gewöhnungsbedürftig finde ich die Konsistenz der Lotion. Es ist eher glibberig-gelartig als cremig-leicht.

Die Lotion hat einen sehr eigenen Geruch, den ich schwer beschreiben kann. Sie riecht irgendwie kosmetisch – aber nicht angenehm für mich. Der Geruch hat mich nicht von der Verwendung abgehalten, war aber störend. Zum Glück verfliegt der Geruch auf der Haut nach dem Auftrag der weiteren Produkte.

Die Lotion reinigt die Haut zwar gründlich, dafür ist allerdings eine große Menge nötig. Wenn ich Puder- und Rougereste mit entfernen will, brauche ich bis zu 3 Wattepads, bis das Pad sauber aussieht. Pro Pad verwende ich etwa eine haselnussgroße Menge. Außerdem ist das Produkt schlecht zu dosieren. Aus der recht festen Plastikflasche ohne Ausgangsverengung kommt entweder nichts oder viel zu viel heraus (erinnert an Ketchup-Glasflaschen …). Weil es schwer zu dosieren ist und viel Produkt benötigt wird, ist die Lotion nicht ergiebig. Die 50 ml haben bei mir bei nur einer Anwendung pro Tag etwa 3 Wochen gehalten.

Fazit

Die Lotion hält, was sie verspricht und ist für (meine) überempfindliche Haut geeignet. Ich werde sie nicht nachkaufen, weil ich dann lieber bei meiner einen Serie bleibe. Wer auch andere Produkte von Avéne verwendet oder eine passende Reinigungslotion für sehr empfindliche Haut sucht, kann mit der Lotion glücklich werden – wenn der Geruch als nicht zu störend empfunden wird. Also vor dem Kauf nach Möglichkeit mal die Nase an einen Tester halten.
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Das Produkt in diesem Beitrag wurde mir von GLOSSYBOX (Werbung) oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Fotografie für Journalisten

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Fotografie für Journalisten: Mit Tipps für Blogger und Onlinejournalisten. Randvoll mit Praxisbeispielen. Technik, Gestaltung, Verwertung u.v.m (Affiliate Link)
von Kay-Christian Heine

Zielgruppe sind laut Kay-Christian Heine Journalisten, die neben dem Schreiben auch “lernen möchten, ihre Texte mit eigenen guten Fotos zu ergänzen”. Für Blogger und Onlinejournalisten ist sind die Informationen über Aufbereitung und Veröffentlichung von Fotos im Internet gedacht.

Mich hat das Buch interessiert, weil ich regelmäßig Fotos in meinem Blogs veröffentliche und auch für Artikel von mir in Zeitschriften gelegentlich Fotos zur Verfügung stelle. Nun bin ich weder Journalistin (nur Gerne-Schreiberin, Co-Fachbuchautorin und Bloggerin) noch Fotografie-Anfängerin (Spiegelreflexkamera und Dunkelkammer im Keller seit Grundschultagen). Gespannt war ich auf die Besonderheiten & Tipps zur Fotografie in diesem Bereich.

Fotografie für Journalisten ist einfach und verständlich geschrieben und beginnt wirklich bei den Anfängen. Es wird z.B. erklärt, was Blenden und Belichtungszeiten sind und wie Fotos entstehen. Bei weiteren Fachbegriffen kann ich nicht beurteilen, ob Einsteiger abgehängt werden oder sie verstehen.

Heine gibt wertvolle Tipps für den Bildaufbau, die über die Drittelregel hinaus gehen. Beispielbilder zeigen positive und negative Bildgestaltungen in Komposition und Farben. Auch zur Motivwahl gibt es konkrete Beispiele, die detailliert ausgewertet werden.
Heine: “Die Fotos macht der Mensch, nicht die Kamera”. Ja – entscheidend ist, sich mit der Fotografie zu beschäftigen – teure Ausrüstung hilft nicht, wenn Ihr sie nicht bedienen könnt.

Das Kapitel zur Bildbearbeitung finde ich eher schwierig. Das Thema Bildbearbeitung ist mein eigener Schwachpunkt und die Lektüre hat mich auch nicht weiter gebracht. Seine Beispielfotos illustrieren zwar die Veränderungen durch die Bearbeitung – nur die technische Umsetzung im Grafikprogramm ist für mich der komplizierte Teil. Zur Bildbearbeitung schließe ich mich dem Autor in einem Punkt ganz klar an:

Wer gleich beim Abdrücken ein gutes Foto macht, spart sich die Bearbeitung.

Informativ ist das Kapitel zu rechtlichen Fragen wie Nutzungsrechten. Besonders wertvoll sind aus meiner Sicht dabei auch Hinweise auf Links zu Musterverträgen.

In einem Punkt ist der Autor etwas illusorisch: Er empfiehlt mehrfach ausdrücklich, eine Vertrauensbeziehung zu der zu fotografieren Person aufzubauen und dafür mindestens eine Stunde einzuplanen, bevor der Auslöser betätigt wird. Das ist leider aus meiner Praxiserfahrung völlig unrealistisch. Ich wünsche mir das auch anders – leider fehlt es aber einfach an der Zeit.

Ich bin selbst schon mehrfach im journalistischen Kontext von Profis fotografiert worden und habe mich dabei überrumpelt gefühlt. Aber leider ist für Fotografen und Interviewpersonen meisten einfach Zeit = Geld und beides knapp.

Fazit

Das Buch bietet viele kleine Tipps, die in der Praxis wertvoll sind – bei mir wieder mal an den Klebezetteln zu erkennen. Leider werden viele Aspekte nur kurz angerissen – was bei der geringen Seitenanzahl auch kaum anders möglich ist. Wer sich nach dem Lesen tiefer mit dem Thema Fotografieren beschäftigen möchte, wird weitere Bücher brauchen. Oder noch viel besser: Einen Praxiskurs belegen.

Fachbücher sind wegen geringer Auflage hochpreisiger als Belletristik – EUR 24,90 finde ich für 196 Seiten hier allerdings etwas viel. Mit EUR 5,00 weniger würde ich den Preis dem Inhalt gegenüber für angemessener halten.

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Das Buch wurde mir vom Verlag O’REILLY (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Das Twitter-Buch

Werbung zum Lesen

Nachtrag: Vorstellung der 3. Auflage: #TwitterBuch im Mai 2013
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(Affiliate Link auf dem Cover)
Das Twitter-Buch (Affiliate Link)
von Tim O’Reilly und Sarah Milstein
mit Volker Bombien, Corina Pahrmann & Nathalie Pelz

1996

Auf einer großen Präsentation für Journalisten höre ich zum ersten Mal vom WWW. Meine Gedanken dazu: Boah ist das kompliziert und überflüssig – das braucht die Welt nicht. Ich habe den Chefredakteur der Logistik-Fachzeitschrift, für die ich Assistentin war, erfolgreich davon überzeugt, dass wir darüber definitiv nichts schreiben brauchen. Nun gut – heute gehöre ich zu denen, die ohne WWW sich das Leben nicht mehr denken können und Aufträge hätte ich vermutlich auch keine. Also: Diesen Fehler will ich nicht wieder machen!

2006

Twitter-Gründung

2009

Ich erfahre zum ersten Mal von der Existenz Twitters durch einen Artikel im Harvard Business Manager. Gespräch mit meinem Liebsten – der den ganzen Tag von Nerds und Geeks umgeben ist – dazu:
Ich: Weißt Du was Twitter ist?
Er: Ja.
Ich: Brauche ich das? Soll ich einen Account einrichten, um einen coolen Nutzernamen zu ergattern, auch wenn ich es vielleicht nicht sofort nutzen will?
Er: Das braucht die Welt nicht. Ich sehe da keinen Anwendungsfall für Dich, weder jetzt noch irgendwann.

Kurze Zeit später – ein Bekannter hat seinen coolen Twitter-Nutzernamen im XING-Profil eingetragen:
Ich: tw hat einen Twitter-Account. Brauche ich das wirklich nicht?
Er: Definitiv nicht.

2011

Ich habe meine Meinung geändert und einen Twitter-Account eingerichtet. Vorerst allerdings nur, um dabei zu sein, falls jemand auf Twitter etwas von mir möchte. Ein Passiv-Konto sozusagen. Mein Wunschname war weg und ich sauer auf den Liebsten für seinen Rat sowie auf mich, dass ich danach gehandelt habe.

2012

Ich beginne Twitter reichlich zu nutzen, weil ich merke, dass ich damit Leser für meine beiden Blogs gewinne. Twitter ist für mich Marketinginstrument. Außerdem merke ich, dass mir twittern zunehmend Spaß macht.
Ich: Darf ich diese Kurzgeschichte im Blog schreiben?
Er: Ja, wenn Du dazu schreibst, dass ich Twitter immer noch für unnützen Datenmüll halte.
Ich: Für mich ist Twitter sogar eine Möglichkeit über Nachrichten informiert zu sein, die mich im Fernsehen oder Print nicht interessieren.

Und jetzt endlich zum Twitter-Buch

Die Menge der Klebezettel sagt schon aus, dass ich mit dem Buch etwas anfangen kann. Die Autoren bringen das Thema kurz, knapp, gut verständlich & lesbar auf den Punkt. Schön finde ich in der 2. Auflage 2011 (die mir vorliegt), dass auch deutsche Bezüge enthalten sind. Meinem Kenntnisstand nach ist das Buch im Wesentlichen auch im August 2012 noch aktuell – im Social Web nicht selbstverständlich. Nur der Teil über Retweets sieht bei mir in der Praxis leicht anders aus. Für Einsteiger ist der Teil jedoch auch im Buch nicht irreführend – es ist nur einfacher geworden.

Alle wichtigen Gimmicks werden erklärt, positive und negative Beispieltweets illustrieren den Inhalt. Vor Fallen und ungewünschten negativen Folgen wird konkret gewarnt und aufgezeigt, wie man gerade als Anfänger Klippen umschifft. Ich wünsche mir, dass ich das Buch vor Einrichtung meines Accounts gelesen hätte – dann hätte ich z.B. einen kürzeren Namen gewählt.

Ich nutze Twitter seit einiger Zeit als interessierte Anwenderin und habe durch die Lektüre noch Features von Twitter entdeckt, von deren Existenz ich keine Ahnung hatte – die jedoch wertvoll für die berufliche Nutzung sind, z.B. die Möglichkeit von Umfragen.

Kleiner Kritikpunkt: Es gibt im Buch diverse Kapitelverweise. Leider ist den Seiten nur durch farbliche Kennzeichnung das aktuelle Kapitel zu entnehmen, so dass der Leser ins Inhaltsverzeichnis blättern muss, um zu sehen: Kommt das noch oder war ich da schon?

Fazit

Erst das Twitter-Buch lesen – dann Account einrichten – etwas beobachten – selbst twittern – Spaß haben!

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Das Buch wurde mir vom Verlag O’REILLY (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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