Buchreview: Der perfekte Look

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Der perfekte Look: Umwerfend aussehen - bei jeder Gelegenheit - Illustrationen von Ruben Toledo (Affiliate Link)
Autorin: Nina Garcia

Was ziehe ich an?

Jede Frau kennt diese Frage und den Blick mit großen Augen in den Kleiderschrank. Eine süße Antwort findet Ihr hier: “Mama, ein Kaschmirpullover ist immer eine gute Wahl”. Die Kleine hat ja Recht – aber es gibt Anlässe und Temperaturen, die dann doch vielleicht andere Kleidungsstücke in den Fokus rücken. Von Bewerbungsoutfit über Dates, Antrittsbesuche bei potenziellen Schwiegereltern über Beerdigungen und Opernbesuche stellt Nina Garcia Outfits mit passenden Accessoires zusammen, die eine sichere Bank sind.

Wer bin ich?

Treffende Zitate amüsieren, die Illustrationen machen das Lesen zusätzlich schön. Mir gefällt bei dem Buch besonders gut, dass die Autorin in den Vordergrund rückt, dass mit Kleidung im Job Kompetenz ausgedrückt wird und der Fokus dabei auf Wertigkeit liegt. Kleidung und Accessoires, die den eigenen Auftritt stärken, kann nur auswählen, wer weiß

  • wer man ist
  • wie man
  • wann
  • auf wen

wirken möchte. Das unterschreibe ich sofort. Wenn diese Fragen geklärt sind, ist der Rest ein Kinderspiel. Benimmtipps ergänzen die skizzierten Lebenssituationen. Die vorgeschlagenen Outfits sind ausdrücklich nur als Ideen zu verstehen. Looks werden anhand eines aus Sicht der Autorin idealen Ensembles aufgezeigt. Dabei wird immer wieder darauf hingewiesen, dass authentischer Stil von innen kommt (Seite 17).

Meine Lieblingssätze von Nina Garcia

  • Alles zu seiner Zeit und an seinem Ort. Für Fragen des Stils trifft dies absolut zu.” Seite 15
  • “Wahrer Stil besteht nicht darin, einen Schrank voller teurer, schöner Dinge zu besitzen, sondern zu wissen, wann, wo und wie man diese Dinge nutzt.” Seite 17
  • Stil ist ein Muskel. Wird er nicht betätigt, verkümmert er.” Seite 59

Fazit

Das Buch ist klasse und absolut lesenswert für Frauen, die mehr Sicherheit in verschiedenen Situationen für Äußeres bekommen möchten. Die Zielgruppe sehe ich bei Berufseinsteigern, aber auch Frauen ü30 finden bestimmt Anregungen.

Weitere Rezensionen zu Büchern von Nina Garcia hier im Blog

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Das Buch ist beim Mosaik Verlag (Werbung) direkt bestellbar, es wurde mir von der Verlagsgruppe Random House (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Buchreview: Der Styleguide

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Der Styleguide: Akzente setzen - besser aussehen - Illustrationen von Ruben Toledo (Affiliate Link)
Autorin: Nina Garcia

… und wieder mal ein Stylingbuch …

Ihr kennt von Nina Garcia vielleicht bereits die Bücher

Aktuell erschienen ist der Styleguide, in dem die Autorin Tipps gibt, wie man mit Akzentuierungen besser aussehen kann. Für September 2015 ist bereits Der perfekte Look für Umwerfendes Aussehen bei jeder Gelegenheit angekündigt.

Nach meiner Begeisterung für den perfekten Kleiderschrank und der Oberflächlichkeit des perfekten Stils war ich absolut gespannt auf den Styleguide. Nina Garcia hat alleine schon deshalb einen Stein bei mir im Brett, weil sie das Wort Modemathematik geprägt hat, eines meiner Lieblingswörter!

Das Buch ist wertig aufgemacht und die Illustrationen von Ruben Toledo sind einfach klasse. Die Autorin arbeitet wieder mit vielen Zitaten, die allesamt treffend und unterhaltsam sind. Es gibt Inspirationsideen und Tipps, wie man aus Kinofilmen, von Musikern und fremden Kulturen Stile adaptieren kann. Promi-Kurzinterviews mit deren persönlichen Tipps sind lesenswert.

“Stil heißt zu wissen, wer man in der Welt sein will” (Seite 19)

Ihr merkt, dass ich trotz des positiven Eindrucks etwas um den heißen Brei herumschreibe? Das liegt daran, dass auf dem Klappentext für meine Begriffe etwas zu viel versprochen wird, z.B. das Nina Garcia mit ihrem ultimativen Styleguide jeder Frau die Möglichkeit eröffne, das eigene modische Ich zu finden, und zeige, wie man Geschmack entwickelt. Zu diesen beiden Aspekten fehlen mir Anleitungen, wie die Leserin die Ideen der Autorin auf sich selbst übertragen kann. Damit hat das Buch aus meiner Sicht die gleiche Schwäche wie Der perfekte Stil.

Das Kapitel, wie man mit Vorbildern experimentiert, finde ich hingegen gelungen und dort gibt es genau diese Tipps zur Übertragung auf das eigene Ich. Vielleicht liegen meine hohen Erwartungen auch einfach daran, dass ich den von Superlativen geprägten amerikanischen Schreibstil zu wortwörtlich nehme. Außerdem werden für mein Empfinden an zu vielen Stellen Accessoires empfohlen, die sich die allermeisten Leserinnen nie im Leben leisten werden, z.B. eine Birkin-Bag. Das steht im Widerspruch zu den häufigen Erwähnungen, dass Stil eben nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit Geschmack.

Konkrete Tipps, wie z.B. Kleidung von einer Schneiderin angepasst werden kann, um zum eigenen Stil zu passen, sind hingehen wieder klasse. Die Warnung davor, sich zum Fashion Victim zu machen, unterschreibe ich gerne.

Fazit

Für Einsteiger in das Thema bestimmt lesenswert, weil viele Inspirationsquellen angesprochen werden und die Zitate zum Nachdenken anregen. Für Frauen, die eher am Feinschliff ihres äußeren Auftretens arbeiten wollen, vermutlich eher nicht zielführend – aber trotzdem schön zu lesen und vor allem anzusehen.

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Das Buch ist beim Mosaik Verlag (Werbung) direkt bestellbar, es wurde mir von der Verlagsgruppe Random House (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Leider gekauft: Der perfekte Stil (Buch)

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Der perfekte Stil: Den eigenen Typ betonen - einfach gut aussehen. Illustrationen von Ruben Toledo (Affiliate Link)
Von Nina Garcia:

Der Nachfolger zu Der perfekte Kleiderschrank ist mir erst jetzt in die Hände gefallen. Da hat Amazon wohl versäumt, mir eine könnte Sie auch interessieren-Mail zu senden. So kommt es, dass ich Euch das bereits im August 2012 erschienene Buch erst jetzt vorstelle. Leider finde ich es die bezahlten EUR 16,99 trotz Hardcover, festem Papier, liebevollen Illustrationen und Lesebändchen (ja, die mag ich) nicht wert, da es an inhaltlichen Aussagen fast nichts zu bieten hat.

Wenn ich Bücher dieser Art lese, mache ich das mit dem Blick der interessierten Endverbraucherin und nicht mit dem geschulten Blick und Vorwissen der Stilberaterin. Den am Buchbeginn zitierten Worten von Vivienne Westwood Kaufen Sie weniger, wählen Sie sorgfältiger aus und kombinieren Sie dann alles miteinander schließe ich mich gerne an – nur habe ich in dem Buch mehr Anleitung dazu erwartet. Autorin Nina Garcia möchte Möglichkeiten aufzeigen herauszufinden, wie Sie wahrgenommen werden möchten und wie Sie diesen Look in die Praxis umsetzen können. Das ist ein lobenswertes Ziel, das leider jedoch in dem Buch nicht umgesetzt wird.

Das Konzept

  • Was habe ich?
  • Was brauche ich?
  • Was will ich?

ist als Kleiderschrankinventur und Start zum Garderobenaufbau nicht neu. Das ist nicht schlimm, es muss nicht immer alles neu sein. Aber wenn schon Bewährtes angewendet wird, dann bitte mit hilfreichen Instruktionen und Ideen (die dann auch gerne neu sein dürfen). Stattdessen gibt es einige Zitate aus der Modewelt und Kästen mit dem Mode-Einmaleins mit kleinen historischen Entstehungsgeschichten (die nichts mit perfektem Stil zu tun haben) garniert mit Illustrationen. Ansonsten schreibt Nina Garcia wie sie selbst einige modische Dinge handhabt, gibt jedoch keine Hinweise, wie die Leserin für sich selbst den passenden Weg finden kann. Obwohl die Autorin nach eigener Aussage nichts von Einkaufsvorschriften hält, gibt sie ein paar platte Anweisungen á la A-Rock steht jedem und beschränkt sich ansonsten auf den Tipp, Sachen auszuprobieren.

Das Gebot Mit Reichtum zu prahlen ist out. Ökofreundliche Extravaganz mit Köpfchen dagegen in wird auch nur darin umgesetzt, dass empfohlen wird, möglich viel Kleidung selbst durch Änderungen weiter zu verwerten oder zur Altkleidersammlung zu geben. Auf nachhaltige Modeproduktion wird leider nicht weiter eingegangen außer, dass Synthetik verteufelt wird.

Das Mantra Klug auswählen, immer chic sein und das Beste aus seiner Garderobe machen wäre leichter umzusetzen, wenn genauer definiert würde, was chic ausmacht. Zum Beispiel zu der Erkenntnis, dass passende Schuhe nicht nur besser aussehen, sondern auch viel bequemer sind und länger halten, sind auch andere Leserinnen sicherlich schon vor der Lektüre des Buchs gekommen, wenn Sie sich mit dem perfekten Stil befassen.

So, jetzt gehe ich mir den Mund mit Seife auswaschen für diese bösen Worte (oder besser die Tippfinger?). Leider habe ich keine schöneren Worte gefunden. Mir die Worte alternativ ganz zu sparen erschien mir nicht passend, weil ich das Vorgängerbuch vorgestellt habe und mich Blogleserinnen immer wieder bitten, Bücher dieser Art vorzustellen.

Positiv ist anzumerken, dass die Tipps für Onlineshops auf Deutschland angepasst sind, obwohl das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt ist. In meine Liste mit den Büchern zum Thema Typ- und Stilberatung für Frauen wird es jedoch nicht aufgenommen – da kommen nur empfehlenswerte rein. Die seht Ihr hier:

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Viel Spaß beim Lesen dieser Bücher!