Meine Ohren machen bling-bling

Werbung ohne EntgeltMeyrose_bling_bling

Keine Angst – ich zeige Euch jetzt nicht alle meine Weihnachtsgeschenke und ich weiß auch, dass ich spät dran bin mit dem Beitrag zu Weihnachtsgeschenken.

Diese wunderschönen Ohrringe und meinen neuen Hut mit passendem Schlauchschal möchte ich Euch jedoch zeigen, weil ich sie so besonders finde. Der Schal ist außerdem wunderbar warm, weil die Wolle ganz dicht verstrickt ist. Er hat schon den Test an der Elbe bei Wind und an der Ostsee im Regen überstanden. Das Rot ergänzt mein Rot-Portfolio.

Ohrringe aus mattem Gelbgold mit Citrin - Goldschmiede MechlemDie Ohrringe sind aus der Goldschmiede Mechlem – auch bekannt als Aurum et Argentum. Das Goldschmiedemeisterehepaar Mechlem bietet in Hamburg-Harburg in eigener Werkstatt entworfenen und hergestellten Schmuck und auch ausgewählte Ware anderer Designer an.

Diese Ohrringe aus mattem Gelbgold mit bernsteinfarbenen Citrinen sind von Cathrin Mechlem entworfen worden. Sie haben nicht nur wunderschöne Steine, sondern auch fantasievoll gestaltete Fassungsrückseiten. Mein Liebster war so leichtsinnig, mir vor Weihnachten einen Blick in den Showroom zu auf zu drängen …

Schal und Hut sind von Maren Kuchta Hutdesign. Von der zauberhaften Designerin habe ich bereits eine andere Kappe, die ich auch gerne trage. Sie verkauft ihre Produkte z.B. auf Kunsthandwerkermärkten wie dem am Kiekeberg.

Worüber habt Ihr Euch zu Weihnachten am meisten gefreut?

Bastelstunde: Schlauchschal

Fellschal umgearbeitet zum Schlauchschal auf www.meyrose.de

Diesen Schal habe ich bereits seit 2006 und trage ihn nur sehr selten, weil er ganz rutschig-flutschig ist und mir ewig vom Hals rutscht. Es ist ein Wunder, dass ich ihn noch nicht verloren habe. Knoten – auch beste Seglerknoten – helfen nicht. Selbst fiese-feste Doppelknoten lösen sich beim Tragen von alleine. Das zeigt auch schon den großen Vorteil des Schals auf: Er ist sooo schön weich!

Broschen zum Befestigen verdrehen und verwurtscheln sich völlig – sind folglich leider auch keine Lösung.

Jetzt hat mich meine Schwester auf die rettende Idee gebracht. Sie hat mir erzählt, dass eine ihrer Kolleginnen (Name mir unbekannt, bitte bei mir melden, wenn sie namentlich genannt werden möchte) ihre ganzen Schals zu Schlauchschals umgearbeitet hat, in dem sie einfach die Enden zusammen genäht hat. Bei ihr war der Grund wohl mehr die aktuelle Mode – bei mir hilft es, dass der Schal bei mir bleiben darf und wieder getragen wird.

In den 1980er Jahren, als man die Schals auch in Schlauchform trug, habe ich die Fransen meiner Wollschals an den Enden mit je einem Doppelknoten miteinander verbunden. Bei diesem Schal hier geht das nicht, weil er keine Fransen hat. Also habe ich kurzer Hand die Enden mit Stopfgarn in passender Farbe fest zusammen genäht. Da ich die stadtbekannt untalentierteste Näherin bin und ich diese Umarbeitung geschafft habe, bin ich mir sicher: Das kann jeder!

Jetzt brauche ich mir für diesen Fellschal auch über Schalbindetechniken keine Gedanken mehr zu machen. Einfach zweimal um den Hals legen und fertig! In der neuen Form habe ich den Schal schon mehrfach getragen. Die Mühe hat sich also in jedem Fall gelohnt.