Buchreview: Das lass ich los!

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Das lass ich los! Sich von innerem und äußerem Ballast befreien (Leichter leben) (Affiliate-Link)

Von Autorin Pia Mester habe ich Dir bereits die Bücher Schlank im Schrank (Rezensionsexemplar) und Minimalismus trifft Kleiderschrank (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Ihr Blog MalMini hat einen festen Platz in meiner Leseliste. Bei Das lass ich los! ist nicht nur der Kleiderschrank an der Reihe, sondern das ganze Leben. Sich von innerem und äußerem Ballast zu befreien, tut gut. Ich mache das regelmäßig. Bei Dingen fällt mir das leichter als bei innerem Ballast.

Das Buch besteht aus drei Bereichen

  1. Vom Ballast, den Sie mit sich herumschleppen
  2. Besitz loslassen: Sind Sie, was Sie haben?
  3. Die Gedanken sind frei: Was Sie im Alltag loslassen können.

Vom ersten Moment an hat mich Pia Mester dazu gebracht, mit den Personen im Buch mitzufühlen. Die fesselnden Beispiele haben mir sofort Lust gemacht, etwas umzusetzen.

Mein Lieblingssatz

“Fragen Sie sich jeden Abend: Was habe ich heute für mein großes Ziel getan?” (Seite 19) Nach dem Durchdenken dieses Satzes bin ich um 7:00 Uhr am Sonntag freiwillig aufgestanden, habe das Buch auf dem Nachttisch gelegt und beschlossen, an die Ostsee zu fahren. Mein großes Ziel ist die Sammlung möglichst vieler Glücksmomente. Dafür musste ich an dem Tag das Meer sehen. Ohne das Buch hätte ich den Tag zu Hause vertrödelt.

Abgründe sind überall zu finden

Inhaltlich möchte ich gar nichts weiter aus dem Buch verraten. Das kannst Du bei Interesse lieber selbst lesen. Aber ich verrate Dir, was es bei mir bewirkt hat. Obwohl ich Dinge gut wegwerfen und verschenken kann, habe auch ich dabei meine schwarzen Löcher . Von Schmuck und Uhren kann ich mich nicht gut trennen. Echten Schmuck lasse ich umarbeiten, wenn er mir nicht mehr gefällt. Aber Modeschmuck ist das Trennungsthema. Schuhe, die noch heil sind, aber nicht mehr angezogen werden, sind der andere Bereich, der mir schwer fällt beim Trennen.

Loslassen in der Praxis

Danke der Lektüre des Buchs hatte ich letzten Samstag Lust, mich diesen Themen zu widmen und habe mich von vier Uhren, sechs Brillen – dazu Freitag mehr, diversen einzelnen Ohrringen, Ketten und Armbändern getrennt. Vier paar Pumps, zwei Stiefelpaare, ein paar Flippies und ein Berg zu großer, unschöner Sportklamotten haben mich verlassen und es fühlte sich gut an.

Im Keller habe ich dann gleich noch einen Berg heiles Geschirr und Gläser aussortiert, den ich ins Sozialkaufhaus tragen werde. Außerdem habe ich mich von einem Teil in der Küche getrennt, das mich täglich an etwas Doofes erinnert hat. Es war heil, sauber und funktionstüchtig – und jetzt hat die Funktion ein Teil, was mich an etwas Schönes erinnert.

Ein eigentlich schönes Wolltuch, das seit Jahren einen unentfernbaren Lipglossfleck hat, musste ebenso gehen. Es hat mich jedes Mal geärgert, wenn ich es umgebunden habe und den Fleck eingefaltet habe. Es hat mich nicht glücklich gemacht. Dafür hat mich am Tag danach der Ersatz gefunden und die Lücke im Schrank gefüllt. Guter Tausch!

Fazit

Ich empfehle das Buch für alle, die auch nur eine Ecke haben, die im Haus oder Kopf nicht so richtig klar werden möchte. Die Chance, dafür eine zielführende Anregung in dem Buch zu finden, ist hoch.

Danke an den Scorpio Verlag (Werbung) für das Rezensionsexemplar.

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