Niemand findet sich perfekt

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – weiße Tunikabluse, Batiktuch orange – Ü40 Bloggerin - Portrait

Kennst Du jemanden, der sich vorbehaltlos innen und außen schön findet? Ich nicht. Und das finde ich völlig O.K. Ich muss nicht alles an mir lieben und toll finden. Aber es ist hilfreich, sich selbst wertschätzend zu betrachten und gut mit sich umzugehen.

Bloggerin Sabine Gimm hat den Beitrag Ich schäme mich nicht für meinen Körper veröffentlicht. Warum auch? Das braucht niemand zu tun, für Bodyshaming gibt es keinen Grund. Was aber jeder tun kann, ist den von der Natur geschenkten Körper zu pflegen. Kleidung als zweite Hülle über der Haut stärkt. Wie die aussieht, können wir in den meisten Fällen selbst bestimmen, ebenso Accessoires und Make-up.

Kleidung spielt bei unserem Auftreten eine bedeutende Rolle, weil sie meistens die größte Fläche am Körper ist. Auf Entfernung ist die Kleidung neben der Körperhaltung das erste, was wir von anderen Menschen sehen, bevor wir die Gestik, Mimik und ggf. Stimme wahrnehmen. Am Ende hören wir vielleicht sogar zu, wenn jemand etwas sagt. Bis dahin haben wir uns aber längst eine Meinung über die Person gebildet. Mit Deinem Kleidungsstil kannst Du ausdrücken, wer Du bist, bevor Du sprichst.

Warum urteilen Menschen über andere aufgrund von Äußerlichkeiten? Wir folgen einem alten evolutionärem Muster aus der Steinzeit, in der wir als Jäger und Sammler unterwegs waren. Damals und heute wir müssen blitzschnell entscheiden, ob jemand freundlich oder feindlich gesinnt ist, um unser Überleben zu sichern. Weglaufen, verteidigen oder entspannt zurücklehnen – das sind die Optionen, bevor wir uns leisten können, jemanden näher kennenlernen zu wollen. Sicher auftreten kann ich dabei nur, wenn ich mich sicher fühle. Dazu kommt, dass wir lieber Menschen zuhören, die wir gerne ansehen. Du möchtest gesehen und gehört werden? Dann kleide Dich entsprechend.

Mein Job als Imageberaterin ist es, Menschen zu genau dieser Sicherheit in äußeren Dingen zu verhelfen, damit die innere Sicherheit sich entwickeln kann oder gestärkt wird. Unsere äußere Hülle können wir so gestalten, wie wir wollen. Wenn ich in einem Satz sage, was ich beruflich mache, lautet der: Ich verkaufe Selbstbewusstsein. Und deshalb liebe ich meinen Job.

Was tust Du, um Dich gut zu fühlen?

“Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot”

… so der Buchtitel der Neuerscheinung von Sabine Asgodom. Untertitel: “Selbstbewusst in allen Kleidergrößen”. Das musste ich ja schon alleine aus Recherchegründen für meinen Job lesen. Und persönliches Interesse kann ich nicht ganz verhehlen – bin ja auch nur ein Mensch …

Bei dem Titel hätte ich auch mit Kleidungstipps gerechnet – die gibt es nicht. Aber dafür die volle Ladung wie bin ich mit mir selbst glücklich, egal wie ich aussehe. Super finde ich, dass die inhaltliche Ausrichtung nicht nur darum geht, sich selbst mit seinen zu-viel-wie-viel-auch-immer-Kilos lieb zu haben, sondern unabhängig davon. Also auch mit seinen zu-wenig-Kilos oder was-auch-immer.

Beim Lesen des Buchs habe ich ständig an den Satz aus der Transaktionsanalyse gedacht:

Ich bin ok – Du bist ok.

Denn genau darum geht es. Die Mitmenschen und sich selbst zu nehmen, wie sie sind. Egal, ob man selbst sich oder andere zu dick, dünn oder sonst was findet. Sagt sich leicht, oder? Ich übe mich seit Jahren darin. Wer mich kennt weiß, dass mir das mal mehr und weniger gut gelingt. Ich arbeite weiter dran! Für alle, die sich nicht mit der Theorie der Transaktionsanalyse beschäftigen wollen, sondern sich handfeste Tipps für ein selbstbewusstes Leben wünschen, ist das Buch aus meiner Sicht eine Bereicherung!

“Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot”

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… so der Buchtitel der Neuerscheinung von Sabine Asgodom. Untertitel: “Selbstbewusst in allen Kleidergrößen”. Das musste ich ja schon alleine aus Recherchegründen für meinen Job lesen. Und persönliches Interesse kann ich nicht ganz verhehlen – bin ja auch nur ein Mensch …

Bei dem Titel hätte ich auch mit Kleidungstipps gerechnet – die gibt es nicht. Aber dafür die volle Ladung wie bin ich mit mir selbst glücklich, egal wie ich aussehe. Super finde ich, dass die inhaltliche Ausrichtung nicht nur darum geht, sich selbst mit seinen zu-viel-wie-viel-auch-immer-Kilos lieb zu haben, sondern unabhängig davon. Also auch mit seinen zu-wenig-Kilos oder was-auch-immer.

Beim Lesen des Buchs habe ich ständig an den Satz aus der Transaktionsanalyse gedacht:

Ich bin ok – Du bist ok.

Denn genau darum geht es. Die Mitmenschen und sich selbst zu nehmen, wie sie sind. Egal, ob man selbst sich oder andere zu dick, dünn oder sonst was findet. Sagt sich leicht, oder? Ich übe mich seit Jahren darin. Wer mich kennt weiß, dass mir das mal mehr und weniger gut gelingt. Ich arbeite weiter dran! Für alle, die sich nicht mit der Theorie der Transaktionsanalyse beschäftigen wollen, sondern sich handfeste Tipps für ein selbstbewusstes Leben wünschen, ist das Buch aus meiner Sicht eine Bereicherung!