Farbtypen in Hamburg – Auswertung der Farbberaterin

Farbberatung in Hamburg – Statistische Verteilung der warmen und kalten Farbbtypen – Grundlage sind 546 Farbberatung von Farbberaterin Ines Meyrose – image&impression

Bei Farbberatungen werde ich oft gefragt, ob Farbtypen alle gleich häufig vorkommen oder ob es Häufungen gibt. Weil mich die Frage selbst interessiert und die Antwort für mich wichtig ist, damit ich immer die passende Menge an Farbfächern und Farbkarten für die jeweiligen Farbtypen vorrätig habe, habe ich dazu eine aussagekräftige Statistik auf Basis von 546 Farbberatungen erstellt.

Zehn Farbtypen

Es gibt verschiedene Modelle in der Farbberatung. Das bekannteste von Carole Jackson benennt die Farbtypen nach vier Jahreszeiten, die ihrerseits auf drei Farbkontrasten von Johannes Itten basieren. Die Farbkontraste, die dabei eine Rolle spielen, sind

  • hell – dunkel
  • kalt – warm
  • leuchtend, klar – gedeckt, gedämpft.

Ich arbeite mit einem System, das nach zehn Farbtypen auf Jahreszeitenbasis differenziert, so dass alle Mischformen und Farbkontraste berücksichtigt werden.

  • Frühlingsfarbtyp = warme, helle, klare Farben
  • Herbstfarbtyp = warme, dunkle, gedeckte Farben
  • Sommerfarbtyp = kühle, helle, gedeckte Farben
  • Winterfarbtyp = kühle, dunkle, klare Farben

Beispiele passender Farben für die vier Farbtypen nach Jahreszeiten

Farbtypen - Farbnuancen - Farbberatung nach Jahreszeiten Copyright Ines Meyrose

Mischfarbtypen aus den Jahreszeiten

Die sechs Mischungen aus den Farbtypen basieren auf der jeweiligen Dominanz

  • warm = Mischtyp Frühling/Herbst – nicht so leuchtend und hell wie der Frühling, aber auch nicht ganz so dunkel und gedeckt wie der Herbst
  • kalt = Mischtyp Sommer/Winter – nicht so hell und pastellig wie der Sommer, aber auch nicht so intensiv und leuchtend wieder Winter
  • hell = Mischtyp aus Frühling/Sommer – nicht so leuchtend-warm wie der Frühling und nicht ganz so kühl wie der Sommer, zarte Farben mit warmen und kühlen Anteilen
  • dunkel = Mischtyp aus Herbst/Winter – nicht so warm wie der Herbst und nicht so leuchtend wie der Winter – dunkle, satte Farben mit warmen und kühlen Anteilen
  • gedeckt = Mischtyp aus Herbst/Sommer = nicht so warm wie der Herbst und nicht so kühl wie der Sommer – pastellige Farben mit warmen und kühlen Anteilen, die weder besonders hell noch dunkel sind
  • klar = Mischtyp aus Frühling/Winter = leuchtende, klare, intensive Farben mit warmen und kühlen Anteilen

Verteilung der Farbtypen in Hamburg

Wie Du in der oberen Auswertung sehen kannst, haben die meisten Kunden aus meiner Statistik einen deutlichen Schwerpunkt auf der warmen (220 von 546) oder kühlen (304 von 546) Seite. Deshalb kommen der helle, dunkle, gedeckte und klare Farbtyp nur sehr selten (22 von 546) vor. Folglich ist es bei der groben Einschätzung eines Farbtyps am wichtigsten zu schauen, ob jemandem eher warme oder kühle Farben stehen.

Farbberatung in Hamburg – Statistische Verteilung der 10 Farbtypen auf Basis der Jahreszeiten und Dominanzen – Grundlage sind 546 Farbberatung von Farbberaterin Ines Meyrose – image&impression

Regionale Verteilung von Farbtypen

Warum schreibe ich bei Auswertung dazu, dass es sich um Farbtypen in Hamburg handelt? Menschen sehen auf der Welt unterschiedlich aus. Je mehr man in Europa in den Norden kommt, umso heller ist der Durchschnitt. Je mehr Du in den Süden Europas schaust, umso dunkler sind Haut, Haare und Augen, deren Farben die Grundlage der Farbtypbestimmung sieht. Das liegt daran, dass der Mensch zum Schutz vor der Sonne eine höhere Pigmentierung braucht. Das hat die Natur gut eingerichtet.

Das bedeutet, dass es in München deutlich mehr Winterfarbtypen gibt als in Hamburg, weil dort mehr Menschen mit südländischem Anteil in den Genen leben. Dafür findet man in Hamburg mehr Sommerfarbtypen durch die skandinavischen Wurzeln.

Warme und kühle Farben in der Mode

Die Auswertung erklärt, warum es in der Mode schwerpunktmäßig eher kühle Farben gibt. Grau, Schwarz, Blau sind immer vertreten, Braun suche ich als dunkle Basisfarbe für warme Farbtypen seit Jahren quasi vergebens. Zum einen gibt es in Deutschland und weltweit mehr kühle Farbtypen, zum anderen mögen mehr Menschen kühle als warme Farben in der Kleidung leiden. Was sich besser verkauft, wird mehr angeboten.

Wenn ich bei Farbberatungen nach Lieblings- und Antifarben frage, wird bei den abgelehnten Farben Orange am meisten genannt gefolgt von Gelb. Noch Fragen? Kein Wunder, dass die Mode das widerspiegelt. Umso mehr freue ich mich, dass im letzten Winter schöne warme Gelb-, Orange- und Grüntöne zu finden waren.

Welcher Farbbtyp bist Du, wie hast Du das herausgefunden und wo lebst Du?

Buchreview: Google Analytics

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Das Google Analytics-Buch (Affiliate Link) von Cathrin Tusche

Um Google Analytics kommt man schwer herum, wenn man eine gewerbliche Webseite, Blog oder Onlineshop betreibt und nicht auf softwareinterne Statistiken zurückgreifen kann. Vor einigen Jahren habe ich es auf meinen statischen Webseiten zur Analyse verwendet, bis mir der Datenschutzaspekt zu heikel wurde. Da kommen wir schon zu einem entscheidenden Punkt: Google Analytics schaut genau darauf, wer – was – wie – wie lange – woher … auf der kontrollierten Webseite macht. Um das Tool in Deutschland datenschutzkonform einzusetzen, sind Modifikationen im Code erforderlich und ein schriftlicher Vertrag mit Google (Seite 49).

Cathrin Tusche gibt einen umfassenden Einblick in die mögliche Arbeit mit Google Analytics. Die Stärke des Buchs aus der Querformaterreihe ist wie immer die Visualisierung auf den linken Seite mit Screenshots. Damit ist es wieder ein Buch, mit dem an der Hand der Leser direkt loslegen kann. Den Blog der Autorin für Einsteiger findet Ihr unter Analytics für Einsteiger.

Positiv an dem Buch finde ich, dass auf Aspekte wie Datenschutz und sinnvollen Einsatz des Tools hingewiesen wird. Leider ändert das nichts dran, dass das Tool nicht ohne das hinterlassen von Cookies bei den Webseitenbesuchern funktioniert. Das ist für mich einer der Gründe, es auch weiterhin nicht zu verwenden. Frei nach dem Motto: Was Du willst, was man Dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu …

Für meine Webseiten und Blogs verwende ich zur Analyse für PR-Zwecke WordPress.com Stats und Statify. Die Aussagen der Plugins reichen mir aus und erscheinen sicherer. Wer tiefer einsteigen will, um online zu vermarkten, wird um das kostenlose Google Analytics oder ein kommerzielles Produkt von WordPress nicht herumkommen. Dazu ist es dann hilfreich, sich auch mit dem Google Webmaster Tool und Google AdWords (Rezensionsexemplar) zu beschäftigen. Das Webmaster Tool nutze ich, AdWords derzeit nach einem kurzen Wieder-Versuch nicht.

Fazit

Für Einsteiger in das Thema wertvoll, um einen Einblick in die Möglichkeiten zu erhalten. Wirkliche Einsteiger werden schnell von vielen Fachbegriffen umgeben – die allerdings sehr gut erklärt werden. Die Komplexität des Themas ist für Endverbraucher schwer zu erfassen. Meine persönliche Meinung dazu: Das Buch ist gut, das beschriebene Tool überzeugt mich nicht.

Welche Auswertungstools verwendet Ihr?

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate Links.

 

Buchtipp und Blogtipp: Graphitti-Blog – Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt

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Den Graphitti-Blog habe ich gerade eben entdeckt und das Buch sofort bei meinem Liebling Amazon bestellt. Vielleicht bringt es mir Anregungen für Visualisierungen in Workshops und Seminaren.

Den Blog habe ich gleich auf der rechten Seite in die Blogroll mit aufgenommen und werde ihn ab jetzt regelmäßig lesen. Habe eben schon sehr gelacht bein Lesen der aktuellen Beiträge!