Buchtipp: Der perfekte Kleiderschrank

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(Affliliate Link auf dem Cover)
Der perfekte Kleiderschrank: Die 100 Style-Klassiker, die jede Frau braucht - (Affiliate Link) von Nina Garcia

Ob man als Leserin nun wirklich diese 100 Style-Klassiker braucht, sei mal dahin gestellt. Ich habe nur etwa 60% davon, der Rest fehlt mir keineswegs. Davon unabhängig hilft die Lektüre dieses Buch dabei herauszufinden, welche Sachen zur Leserin passen und welche nicht. Illustrationen von Ruben Toledo machen das Buch optisch ansprechend und lassen mich hier und da schmunzeln.

Die Highlights im Buch sind für mich

  • Ich weiß jetzt endlich, wie ich den Namen meiner Cowboystiefel richtig ausspreche: Schreibweise: Lucchese
    Sprechweise: Luu-KAY-sii
    Klingt süß, oder? Außerdem weiß ich jetzt, dass ich die “Richtigen” habe, die auch Texanerinnen tragen. Dass die Dinger gut eingetragen sein müssen für die perfekte Bequemlichkeit, wusste ich schon vorher ;-). Meine waren mal wieder ein antizyklisches Einkaufsschnäppchen auf Sylt zu weniger als 10% vom Originalpreis im Outlet :-) und so wurden sie im letzten Jahr ein Geburtstagsgeschenk meines Liebsten für mich.
  • Was Wort Modemathematik. Nina Garcia schreibt auf Seite 91: “Der Preis ist bedeutungslos, er lässt sich immer durch die Regel der Modemathematik rechtfertigen: Kosten geteilt durch die Male, die das Teil getragen wird, ergibt unschätzbar wertvoll.”
    Genau mein Reden! Nur dass ich bisher kein so schönes Wort dafür hatte, sondern es Kosten-Pro-Mal-Tragen genannt habe. Letztendlich kommt es genau darauf an. Ein Billigteil, das ich nur einmal trage, ist so teuer als ein scheinbar teures Teil, das ich ganz oft trage. Genau diese Rechnung stelle ich bei jedem Stück auf, bevor ich kaufe, Natürlich lässt sich die Tragehäufigkeit nicht exakt vorhersagen. Aus Erfahrung liege ich jedoch ganz gut mit meinen Schätzungen. Am besten sind natürlich günstige Sachen, die oft und über einen langen Zeitraum immer wieder getragen werden. Das sind dann die wahren Schnäppchen.
  • Zitate bekannter Persönlichkeiten wie Oscar Wilde und Sophia Loren runden den Inhalt ab.
  • Der klare Hinweis, einen eigenen Stil zu entwickeln und sich nicht von Trends abhängig zu machen. Dem Satz “Wiederholung ist ein Zeichen von Stil” auf Seite 307 kann ich nur zustimmen. Finden Sie Kleinigkeiten, die Sie (fast) jeden Tag tragen, z.B. einen Ring Ihrer Mutter oder die geerbte Uhr Ihres Opas. Schaffen Sie ein persönliches Erkennungszeichen in Ihren Outfits und zeigen damit, wer Sie sind: Ein Original. Keine Kopie. Kein Fashion Victim. Etwas ganz Besonderes. Kleiden Sie sich danach!

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Haben Sie das Buch gelesen? Wie gefällt es Ihnen?

Zum Glück wieder online …

Silvester ist mir leider ein Missgeschick mit meiner Blog-Datenbank passiert und mein Blog Mode & Stil war bis heute Nachmittag geschrottet …

Zum Glück konnte mein Hosting-Anbieter Goneo die Daten mit Stand 30.12.2011 wieder einspielen und das Lehrgeld von EUR 100,- für diesen Service bezahle ich dann mehr oder weniger gerne. Es siegt die Freude, dass es möglich war. Und das kommt davon, wenn man sonst alles selbst macht und manchmal nicht ganz weiß, was man da tut … Nun gut – diesen Fehler werde ich nicht wieder machen – vielleicht leider andere …

Danke an die lieben Herren von Goneo.de !!!

Elbphilharmonie mit besonderem Einblick

Dieses Bauwerk wird in Stil und Einzigartigkeit so individuell, wie Sie es als Mensch sind.

Wussten Sie, dass es die Möglichkeit gibt, die Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg zu besichtigen? Mein Liebster und ich hatten Sonntag das Glück, Karten für die Baustellenführung zu haben und besondere Einblicke in die Baustelle und auf Hamburg zu erhaschen. Es war toll und ich bin noch immer ganz beeindruckt!

Hier kommt eine Bilderflut für Sie:

Seitlicher Blick von der zur Straße liegenden Zugangsseite der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Seitlicher Blick von der zur Straße liegenden Zugangsseite

Ines in voller Besichtigungsmontur für die Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011 - die gelben Sicherheitsgummistiefel habe ich auch an:) , Copyright Foto: Ines Meyrose

Ines in voller Besichtigungsmontur – die gelben Sicherheitsgummistiefel habe ich auch an :)

Innenseite eines Fensters der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Innenseite eines Fensters der Elbphilharmonie

Blick durch eine Logia im Bau in der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Blick durch eine Logia im Bau

Treppenaufgang im inneren Bereich der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Treppenaufgang im inneren Bereich

Blick durch zwei der besonderen Fenster der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Blick durch zwei der besonderen Fenster

Einblick in die Entstehung des großen Konzertsaals der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Einblick in die Entstehung des großen Konzertsaals

Einblick in die Entstehung des oberen Bereichs des großen Konzertsaals der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Einblick in die Entstehung des oberen Bereichs des großen Konzertsaals

Blick durchs ein Fenster Richtung Nordwest der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Blick durch ein Fenster Richtung Nordwest

Ausblick auf die Queen Mary 2 und Hafenteile von der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Ausblick auf die Queen Mary 2 und Hafenteile

Park an der Elbphilharmonie am 4. Dezember 2011, Copyright Foto: Ines Meyrose

Park an der Elbphilharmonie – in Hamburg geht nichts ohne einen Park. Ich finde ihn super!

Am meisten beindruckt haben mich die Fenster. Nach Aussage der Dame, die uns durch die Baustelle geführt hat, wird keine der sämtlichen Scheiben vom Konzerthaus, Hotel, Wohnungen und dem ganzen Rest gleich sein, d.h. jede ist für sich ein Unikat. Sie unterscheiden sich in Größen, besonders den aufgebrachten Schichten, Winkeln, Biegungen etc. Die Scheiben sind mit einer Chromschicht bedampft und so konstruiert, dass sie Wärme und Kälte abweisen.

Die Karten zu bekommen bedarf ein bisschen Mühe mit richtigem Timing und Geduld an der Kasse oder Telefon-Hotline. EUR 5,- pro Erwachsenem war mir das Event in jedem Fall mehr als Wert.

Wichtig

Man muss echt gut zu Fuß sein, um bis in den 12. Stock die Treppen in etwa zwei Etappen zu steigen. Die Führung geht nur mit Allen weiter oder Keinem. Wenn ein Teilnehmer unterwegs schlapp macht, hört die Führung an der Stelle auf, weil der Guide weder die Gruppe alleine lassen noch einen Einzelnen zurücklassen darf. Das wäre dann extrem schade für alle anderen, die darunter dann zu leiden haben.

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Vielen Dank an die Elbphilharmonie für die Erlaubnis, die Fotos hier im Blog zu veröffentlichen. Kopieren, Herunterladen, Verbreiten, Vervielfältigen etc. dieser Fotos ist ausdrücklich von mir untersagt!

Stilfauxpas oder nicht? Voten Sie mit!

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Am Wochenende habe ich das Buch Perfekte Kleidung fördert die Karriere von Ulrike Mayer gelesen. Inhaltlich stimme ich den meisten Aspekten und Aussagen zu – im Detail gibt es ja immer auch ein wenig Auslegungsspielraum. Empfehlen kann ich das Buch leider nicht, weil es für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen innerhalb des Textes hat und mir vom Schreibstil mir nicht gefällt. Ich finde es etwas trocken. Aber das ist ja persönliche Ansichtssache – und mäkeln ist immer leichter als es selbst besser zu machen.

Ulrike Mayer führt in ihrem Buch viele Stilfauxpas auf, denen ich absolut beipflichten kann, z.B. ungepflegte Schuhe in allen Details, kaputte Kleidung, zu kurze bzw. lange Sachen etc.

In einem Punkt bin ich allerdings anderer Ansicht als die Autorin. Für sie sind Stilfauxpas u.a.

  • Helle Strümpfe zu dunklen Kostümen
  • Hautfarbene Strümpfe im Winter
  • Blickdichte Strumpfhosen zu eleganten Kostümen.

Helle Strümpfe zu dunklen Kostümen finde ich völlig ok. Wenn dunkel heißen soll Schwarz, Marine oder Anthrazit, finde ich transparente Stumpfhosen absolut besser passend. Beine in transparentem Schwarz finde ich furchtbar (mal davon abgesehen, dass man schneller Ziehfädchen zieht, als man gucken kann), Nylons in Marine sind sehr 90er und transparent grau finde ich omahaft. Was soll man denn dann tragen außer hell-transparent oder blickdicht? Blickdicht mag ich in dunklen mit mittleren Farben sehr gerne. Nur da ich der Autorin zustimme, dass blickdichte Strumpfhosen nicht zu eleganten Kostümen passen (nehmen ihnen die Eleganz), ist für mich die Alternative ganz klar hell, denn ein Kostüm im Business-Kontext gehört elegant getragen.

Hautfarbene Strümpfe im Winter finde ich zu Hosen auch nicht schön, es sei denn man trägt sehr helle Schuhe. Zu Kleidern und Röcken, wenn sie mit Pumps oder Ballerinas (keine Stiefel oder Stiefeletten) getragen werden, passen aus meiner Sicht hingegen auch durchsichtige Strümpfe, weil es leichter wirkt. Wichtig ist, dass die Strumpfhosen wirklich durchsichtig und nicht fleischfarben wirken. Dann finde ich die es völlig ok und keinen Fauxpas. Wichtig bei hellen Strümpfen: Beine rasieren oder eplieren bitte auch im Winter nie vergessen!

Mich interessiert Ihre Meinung

Stimmen Sie ab – ich bin gespannt auf das Ergebnis und Ihre Kommentare!

Sind helle Strümpfe zu dunklen Kostümen ein Stilfauxpas?

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ONE by Street One

Werbung ohne Entgelt

Wem die Klamotten von Street One zu sehr Mainstream sind, der findet mit Chance etwas bei der neuen Unterlinie ONE by Street One. Die neue Linie will frech, mutig und trendbewusst sein. Zitat von der Webseite ONE by Street One Markenstory:

” …
ONE ist London, ohne das Snobbig-Blasierte.
ONE ist Paris, ohne das Anarchistisch-Schrille.
ONE ist New York, ohne das Kapitalistisch-Elitäre,
ONE ist Kopenhagen, ohne das Knallig-Extravagante.
ONE ist Berlin, ohne das Extrovertiert-Überzogene
… ”

Klingt erst mal gut. Bei den geplanten 12 Kollektionen pro Jahr ist der Wiedererkennungswert der Sachen dann hoffentlich nicht so hoch wie bei der Muttermarke Street One.

Haben Sie von ONE schon Sachen probiert?
Was denken Sie darüber?

Neue Frisur

Seit ich im Januar auf dem Brigitte Fashion-Event 2011 war, arbeitet meine Friseurin mit mir auf einen neuen Look hin. In dem Moment als ich das Model sah, wusste ich: Das wird meine neue Frisur! Nur das Deckhaar musste bis dahin auf der einen Seite noch etwas wachsen. Auf das Rot verzichte ich dabei lieber – das hatte ich lange genug.

Ein Modell beim Brigitte Fashion-Event 2011

Ein Model beim Brigitte Fashion-Event 2011

Meine neue Frisur - inspiriert vom Brigitte Fashion-Event 2011

Meine neue Frisur

Meine aktuelle Lieblingsfriseurin ist Verena vom Salon Ronald Reinholz in Hittfeld. Sie arbeitet zügig und die Frisur hält lange. Dafür fahre ich dann auch gerne bis nach Hittfeld. Änderung am 22. November 2011: Verena ist nicht mehr da und sonst gefällt mir kein Mitarbeiter, den ich kenne in dem Salon mehr – ich gehe jetzt woanders hin!

Ich mag die Asymmetrie des Looks. Der Trend geht bei kurzen Hararen jetzt auch wieder zu kürzerem Nacken. Das mache ich dann mal mit :-)

Der Gentleman

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Bernhard Roetzel, Autor des Buchs “Der Gentlemen”, hat da ganz konkrete Vorstellungen. Am Wochenende hatte ich die Ehre, im Rahmen der Jahresversammlung des ifs ein Seminar bei Bernhard Rotzel besuchen zu dürfen. Besonders klasse fand ich, dass der ifs für Mitglieder diese kleine Auffrischung zum Thema Men’s Styling kostenfrei angeboten hat. Es fiel nur eine kleine Tagungspauschale für das Hotel an. So lohnt sich die Mitgliedschaft im Interessenverband deutscher Farb- und Stilberater noch mehr als eh schon.

Im Lauf des Tages wurde mir immer wieder bewusst, dass ich persönlich unter “Grundlagen des klassischen Stils” – so der offizielle Titel des Seminars – etwas anderes verstehe als Herr Roetzel. Aber das ist nicht schlimm – man kann ja fachlich anderer Meinung sein. Hauptunterschied: Ich stelle persönliche Farben über Anlass und für ihn gibt es den strengen Dress-Code, dem sich persönliche Farben unterzuordnen haben. Also quasi nicht berücksichtigt werden. Und für mich sind Chinos mit Zweireiher-Goldknopf-Sakko entweder Altherren- oder Reeder-Schnösel-Look und nicht wie für Herrn Roetzel der allzeit einsetzbare, gepflegte Freizeitklassiker.

Ob verranzte Klamotten nun adelig-chic sind oder einfach auf – auch das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich werde meine kaputten oder nicht mehr säuberbaren Barbourjacken weiter entsorgen und mir bei Bedarf neue kaufen.

Es hat mich gefreut, Herrn Roetzel kennen gelernt zu haben, und ich hatte ein paar amüsante Stunden mit meinen Kolleginnen aus der Branche:

Qualitätsschulung des ifs mit Bernahrd Rötzel

Teilnehmerinnen des Semimars “Grundlagen des klassischen Stils” mit Bernhard Rötzel

Quintessenz

Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich offensichtlich mehr weiß, als ich denke (ca. 99% des Seminarinhalts war mir bekannt). Ist ja auch nicht schlecht, sich das gelegentlich vor Augen zu führen …

Gelernt habe ich

  • Anzugwesten sind bei Herren gerade vermutlich nicht in und deshalb nicht von der Stange zu bekommen, weil die aktuellen Hosen so hüftig sitzen, dass die Weste dann sehr lang dazu sein müsste und folglich eher wie eine Schürze aussehen würde. Damit zwischen Weste und Hose kein Hemd oder Krawatte rausblitzt, sehen Westen mit höher geschnittenen Hosen einfach besser aus. Und die gibt es gerade nicht, weil sie out sind. Wahre Klassiker sind also gerade rar.
  • Viscose ist eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff. Bisher war mir nur bekannt, dass Viscose aus Naturmaterial besteht und viele sie für einen Kunststoff wie Polyacryl halten. Jetzt weiß ich, dass Viscose aus Holz hergestellt wird. Durch die Bearbeitung des Holzes zu einer Faser, wird es eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff.
  • Krawatten beim Kauf einmal komplett lang aushängen zu lassen, um zu sehen, ob die Krawatte sich in eine Richtung verdreht. Bisher habe ich darauf hin immer nur das breite Stück geprüft.

Also wieder etwas wissender geworden :-) .

Großes Dankeschön an den ifs-Vorstand, der das alles so super organisiert hat und Herrn Roetzel für den unterhaltsamen Tag!

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