High Class Leger Chic

Cowboystiefel von La MartinaFreitagmorgen – gleich ein Friseurtermin – wie immer in Eile – wie immer zu lange beim Frühstück getrödelt – stehe vor dem Spiegel und folgender Dialog entsteht mit meinen Liebsten:

Ich: “Kann ich so aus dem Haus gehen? Oder sieht das nach Hausfrauen-Chic* aus?”
Er: “Klar kannst Du so aus dem Haus gehen. Das ist kein Hausfrauen-Chic, dass ist High Class Leger Chic!”
Ich: “Wieso?”
Er: “Eine Hausfrau könnte sich noch nicht mal Deine Stiefel leisten!”
Ich: “Kommt auf die Hausfrau an!”

Aber ich wusste schon, was er meinte … Ich hatte die teuersten Schuhe aus meinem Schrank an …

Der Unterschied zwischen Hausfrauen-Chic und dem von ihm so schön benannten High Class Leger Chic besteht ganz klar in den Details. Was hatte ich an?

  • Einfaches braunes T-Shirt von s.Oliver (EUR 6,-)
  • Braune Cordjacke im Jeansjackenschnitt von Lands’ End (EUR 15,-)
  • Dunkelblaue Jeans von Lands’ End (EUR 80,-)
  • Buntgestreifter Schal (Geschenk von meiner Freundin)
  • Stiefel von La Martina (EUR 225,- und das war schon der halbe Originalpreis).

Mein Gefühl vom Langeweile-Look kam durch die Kombi:
Jeans, T-Shirt, Jacke, Tuch – fehlt da etwas Pepp?

Nachmittags war ich im gleichen Look auf einer Veranstaltung. Beim Betrachten einer Dame auf der Straße wurde mir schlagartig mal wieder der Unterschied bewusst zwischen Hausfrauen-Chic und High Class Leger Chic. Die Frau, deren Look ich unendlich langweilig und auch unvorteilhaft fand, hatte vordergründig fast das gleiche an wie ich. Sah aber total anders damit aus. Die Unterschiede liegen für mich darin:

  • Jacke mit optimaler Ärmel- und Gesamtlänge versus alles zu lang
  • Hose möglichst kurz über dem Boden schwebend versus Hose viel zu kurz
  • Hochwertigste Schuhe versus schlechte Qualität

Was man für die Sachen am Ende bezahlt hat, ist dabei egal. Meine Jacke, T-Shirt und Schuhe waren alle stark reduziert. Die Hose für aktuelle Preise aus meiner Sicht im Preis auch Original ok. Und man muss nicht 225,- EUR für Schuhe von La Martina ausgeben, um chic auszusehen. Die Marke als solches finde ich vom Image selbst zweifelhaft und ich hätte die Stiefel nicht gekauft, wenn das Logo auf den ersten Blick zu sehen wäre. Aber ich empfehle Ihnen die hochwertigsten Schuhe zu kaufen, die sich irgendwie leisten können.

Wenn Sie antizyklisch kaufen, haben Sie gute Chancen, hochwertige Schnäppchen zu machen. So wie ich im Mai die Stiefel vom Vorjahr gekauft habe. Das war übrigens im Mai 2009 – ich trage sie also auch schon etwas länger und sie sehen noch toll aus. Hochwertiges macht lange Freude!

Sie fragen sich: Und, wie wirkt mein Look auf andere? Fragen Sie doch einfach mal jemanden aus Ihrem Umfeld. Vielleicht bekommen Sie auch so ein nettes Kompliment von Ihrem Liebsten oder einer Freundin! Und falls nicht: Ändern Sie Kleinigkeiten und achten Sie in Zukunft auf Details wie Längen und Qualität.

Ich wünsche Ihnen viel Freude an Ihren Looks!


*Mit Hausfrauen-Chic meine ich: langweilig, ohne chic, belanglos. Bevor jetzt alle Hausfrauen über mich herfallen: Ich habe weder etwas gegen Hausfrauen (eher gegen Karrierefrauen, die sich nicht um ihre Kinder kümmern), noch finde ich, dass alle Hausfrauen langweilig gekleidet sind. Der Begriff kommt für mich durch das Bild zu Stande, dass viele Frauen abgeben und auch von sich selber haben, wenn ihre Kleidung gerade keine Rolle für sie spielt und andere Dinge, z.B. die Familie im Vordergrund stehen. Was dann ja auch seine sehr guten Gründe hat – nur eben oft nicht zu optischen Highlights führt. Gerade diese Frauen kommen übrigens oft als Kundinnen zu mir und wünschen sich von Herzen eine Stilberatung und oft auch Einkaufsbegleitung. Da gebe ich dann gerne Tipps, wie sie mit Kleinigkeiten mehr aus ihren Looks machen können und sich dann auch wieder chic fühlen und wahrgenommen werden.

Ich: Wieso?

Fernsehtipp: CAFÉ TREND

Im MDR gibt es wieder die interessante Sendung CAFÈ TREND mit Moderatorin Katrin Huß. Die Sendung beinhaltet in Teilen immer etwas zu Mode, Trends, Stylings oder Vorher-Nachher-Veränderungen von Zuschauern.

Sendezeiten: Sonntags um 16 Uhr mit Wiederholung am folgenden Montag um 10:48 Uhr

Einfach mal reingucken!

Pressemitteilung: Erster Blogger-Geburtstag!

Der Blog Mode & Stil der Hamburger Imageberaterin Ines Meyrose feiert am 21. August 2010 seinen ersten Geburtstag! Vor genau einem Jahr erschien der erste Artikel mit der Ankündigung des Blog-Starts – damals noch in anderem Layout und eher als Webseite gestaltet.

Seit dem 7. Januar 2010 erscheint der Blog online gestaltet mit der Software WordPress und hat somit alle üblichen Blog-Funktionen wie Archiv, Schlagwörter und Kommentarmöglichkeiten. Das schöne Layout mit der Blume ist seit Mai 2010 im Einsatz. Feedback dazu ist willkommen!

Die Beiträge von Ines Meyrose erscheinen mehrfach monatlich. Im letzten Jahr sind bereits 42 Artikel veröffentlicht worden. Die Kategorien umfassen Mode & Stil, Trends, Image, Allgemeines, Pressemitteilungen und interessante Weblinks. Die Artikel umfassen aktuelle Themen, die in der täglichen Arbeit der Imageberaterin von Bedeutung sind. Mode & Stil stehen dabei im Vordergrund. Die LeserInnen erhalten aktuelle Informationen, Einkaufstipps und können sich so leichter eine eigene Meinung zu aktuellen Modeentwicklungen bilden.

Der Blog wird regelmäßig mit aktuellen Beiträgen weiterentwickelt. Angestrebt wird im Durchschnitt mindestens ein Artikel pro Woche. In Zukunft wird es auch Fotos von fremden Personen von der Straße geben. Die Personen werden wegen ihrer spannenden Outfits fotografiert und selbstverständlich um Zustimmung zu der Veröffentlichung im Blog gebeten. So wird ein spannendes, neues Feld der „Street Styles“ in dem Blog Mode & Stil entstehen.

Screenshot Mode & Stil – der Blog von Imageberaterin Ines Meyrose

Mode & Stil – der Blog von Imageberaterin Ines Meyrose

Diese Pressemitteilung wurde am 23. August 2010 auf  openPR veröffentlicht.


Chic im Osten – Mode in der DDR

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link)

  • Ja, ich bin als Hamburger Deern ein Kind des Westens.
  • Ja, ich habe Vorurteile über die Mode in der DDR.
  • Ja, ich habe eigentlich gar keine Ahnung von Mode in der DDR. So kommen die Vorteile schließlich auch zustande.

Durch eine Modezeitschrift wurde ich auf das Buch “Chic im Osten – Mode in der DDR” von Ute Scheffler aufmerksam. Als der gute Bote mir das übliche Amazon-Päckchen überbrachte war ich sehr neugierig auf den Inhalt. Und als allererstes musste ich meine Vorurteile revidieren. Die Worte in der Modebranche der DDR waren zwar andere, aber die Kleidung genau das, was ich auch in den 1970er und 1980er Jahren getragen habe! Die Fotos aus den 1960er Jahren sehen so aus, wie im Familienalbum meiner Mutter. Schon das Titelbild ist heute wieder brandaktuell.

Am Ende war die Lektüre für mich nicht nur erhellend, was Mode in der DDR angeht, sondern auch, was wiederkehrende Modetrends angeht. So dachte ich bis dahin, dass es erst sei einigen Jahren neu sei, auch im Sommer Stiefel zu tragen – und das ohne Strumpfhose. Nein, gab es auch in den 70ern schon. Und dass ich in dem Buch Fotos von Ankle-Sandaletten und kniehohen Römersandalen finden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Da musste ich doch gleich an meine neuen Schuhe denken, die ich hier im Blog vorgestellt habe! Sind also auch keine völlige Neuerfindung von Tamaris und anderen. Viele Muster und Kleider in dem Buch erinnern an die Mode, die Boden anbietet.

Danke an Ute Scheffler für dieses Buch. Ich habe meinen Horizont damit gerne erweitert!

Du bist, was Du bist

Letzte Woche habe ich das Seminar “Gestalten von Bewerbungsunterlagen” im bbw gegeben. In der Vorbereitung dafür bin ich in meinen eigenen Studienunterlagen auf das Zitat meines Dozenten Andreas Zehnder gestoßen:

“Das IMAGE entsteht aus der Ganzheit aller richtigen und/oder falschen Vorstellungen über Dich:

  • Du bist, was Du bist.
  • Du tust, was Du bist.
  • Du zeigst, was Du bist.
  • Du sprichst, was Du bist.”

Ein Ergänzung von mir: “Du trägst, was Du bist.”

Ob es um eine Bewerbung geht, ein Date oder das Leben im Alltag – zeigen Sie sich bitte, wie Sie sind. Ein wenig Anpassung macht das Leben leichter und kompatibler zu unseren Mitmenschen.  Wirkliches Verstellen funktioniert auf Dauer nicht.

Unsere Kleidung trägt sehr viel zu unserer Wirkung bei. Fragen Sie sich in der Umkleidekabine: Passt das zu mir? Bin ich das? Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Teil lieber im Laden hängen. Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl helfen können sind beispielsweise

  • Marke
    Converse passt nicht zu jedem und BOSS auch nicht. Noch nicht mal H&M passt zu jedem. Überlegen Sie, wie sich die Marke in der Werbung präsentiert und welche Menschen sie tragen. Und dann überlegen Sie, ob Sie dazu passen.
  • Stoffqualität
    Sie haben Materialien verdient, die hochwertig sind. Achten Sie darauf, dass Ihrer Kleidung anzusehen ist, dass sie sich gut anfühlt. Dann fühlen Sie selbst sich auch gut! Hochwertiges Material hat nicht immer mit dem Preis zu tun.
  • Verarbeitung
    Achten Sie darauf z.B. lose Fäden abzuschneiden, wenn die Ware nicht so optimal verarbeitet sein sollte. Es sei denn, Sie sind Typ Schlunzi. Dann passen auch die losen Fäden wieder.
  • Farbe
    Passt die Farbe zu meinem Farbtyp? Wenn ja, sehen Sie gleich umso besser aus.
  • Stil
    Bin ich eher ein sportlicher oder klassicher Kleidungstyp? Ein halbwegs in sich stimmiger Stil im Kleiderschrank macht das Leben leichter. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die viele Stilrichtungen mögen und zu denen vieles passt. Dann brauchen Sie einen größeren Kleiderschrank und mehr Zeit für die morgendliche Auswahl. Achten Sie bei der Auswahl sehr gut auf Ihre Stimmung, welcher Stil heute wirklich genau zu Ihnen und dem Anlass des Tages (oder Abends) passt.

In diesem Sinne: Tragen Sie, was Sie sind!

Danke!

Heute ist nicht Mode & Stil das Thema des Artikels sondern Danke!

Ich sende ein Danke an alle

  • die sich für meinen Blog interessieren
  • Kommentare hinterlassen und mir damit Feedback geben und den Dialog ermöglichen
  • die mir mit ihrem IT-Wissen helfen, diesen Blog zu betreiben. Dazu gehören unbedingt
  • Vladimir Simovic (www.perun.net) und Thordis Bonfranchi-Simovic (www.sahanya.de), die ich zwar nicht persönlich kenne, die aber die beiden Bücher “WordPress Das Einsteigerseminar” und “WordPress Das Praxisbuch” verfasst haben. Die beiden Bücher haben mir mit unendlichen vielen kleinen Details weiter geholfen, diesen Blog technisch weiter zu entwickeln.
  • Die hilfreichen Mitglieder im WordPress Deutschland Forum http://forum.wordpress-deutschland.org/
  • Für die Leser, die es nicht wissen: WordPress ist eine kostenlose, frei verfügbare Software mit der dieser Blog erstellt wurde
  • Den überaus freundlichen und kompetenten Mitarbeitern der Telefonhotline meines Webseitenhoster goneo, die immer eine Antwort zu meinen teils sicher abstrusen Fragen haben
  • Daniel Frerichmann (www.quotenblogger.de), der immer noch etwas mehr weiß, als ich eh schon vermutet hatte

Sonnige, dankende Grüße an Euch!

Pressemitteilung: Mode, Stil, Image – neuer Blog aus Hamburg

Die Hamburger Imageberaterin Ines Meyrose, Inhaberin von image&impression, schreibt in ihrem neuen Blog Mode & Stil über Mode, aktuelle Trends, Stil in Kleidung und Auftreten und alles, was sie in ihrer täglichen Arbeit zu diesen Themen erlebt.

Die LeserInnen erfahren in dem Blog Neuigkeiten über Trends, z.B. Modefarben, Stylingtipps, Tipps zum Einkaufen. Durch das Schreiben von Kommentaren können LeserInnen mit Ines Meyrose die Beiträge diskutieren und ihre persönliche Meinung dazu äußern. Das führt zu interessanten Dialogen, denn gerade bei dem Thema Mode & Stil sind kontroverse Ansichten nicht selten.

Die LeserInnen können den Blog nutzen, um brandaktuelle Modenews zu erhalten und so ihre eigene Meinung zu den Trends zu bilden.

Außerdem gibt der Blog Einblicke in die Arbeit einer Imageberaterin. Das ist interessant für alle, die sich mit diesem Berufsfeld beschäftigen oder einfach neugierig sind.

So sieht er aus - der neue Blog!

Diese Pressemitteilung wurde am 6. Mai 2010 auf openPR veröffentlicht.

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