Anzeige – Smartwatch für Damen – sportlich bis elegant

Smartwatch für Damen bei Zalando

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Ja, Du kannst die Uhrzeit von der Bahnhofsuhr ablesen, auf Deinem Smartphone nach neuen E-Mails sehen und Dich von Deinem Hund wecken lassen. Du kannst aber auch eine Smartwatch tragen und nebenbei Aktivitäten tracken und dafür sorgen, dass Deine Fitness im Alltag ihren Platz bekommt.

Dass ich Fan von Fitnesstrackern bin, ist bekannt. Auch hast Du hier im Blog vielleicht schon gesehen, dass ich ein sportliches Modell besitze und ein klassisch-elegantes. Warum? Ich mag es, Accessoires im Stil auf meinen Look abzustimmen. Weil ich trotz Minimalismus im Kleiderschrank in verschiedenen Stilrichtungen von sportlich über klassisch bis zu romantischen und extravaganten Anklängen unterwegs bin, habe ich gerne Auswahl fürs Handgelenk. Schließlich besitze ich auch mehr als eine Armbanduhr.

Smartwatch – passend zu jedem Stiltyp

Bei Zalando findest Du eine breite Auswahl an Smartwatches (Werbung). Es gibt so viele unterschiedliche Versionen in Material und Design der Armbänder, Gehäuse und Ziffernblätter, dass für jeden Stiltyp etwas dabei ist. Du hast jetzt keine Ausrede mehr, faul zu sein, nur weil eine Smartwatch nicht zu Deinem Styling passt!

Die moderne Puristin

Smartwatch für Damen bei Zalando für die modernePuristin

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Weiße Blusen gehen immer, Klarheit ist Dein zweiter Vorname, mit moderner Note brichst Du die Strenge auf und Du bist gerne auf einen Blick informiert? Die Fossil Q VENTURE kann das.

Smartwatch für Damen bei Zalando

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Die sportliche Maritime

Smartwatch für Damen bei Zalando für die sportliche Maritime

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Du bist Mitglied im Team Ringelclub und auf Instagram ist Dein liebster Hashtag #streifengehenimmer? Mit einem dunkelblauen Blazer würde das Ringelshirt klassisch wirken. Mit dieser sportlichen Fossil Q GRANT denkt keiner mehr ans Büro.

Smartwatch für Damen bei Zalando

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Die feminine Prinzessin

Smartwatch für Damen bei Zalando für die feminine Prinzessin

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Glitzer geht immer und im Herzen bist Du Papas Prinzessin geblieben? Rosa zusammen mit Glitzer machen den schlichtesten Pullover zum Hingucker. Der Kate Spade New York Connected SCALLOP TRACKER ist die passende Smartwatch für Frauen, die für immer Mädchen sind.

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Die extravagante Macherin

Smartwatch für Damen bei Zalando für die extravagante Macherin

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Zack, hier kommst Du? Mit der Michael Kors Access SLIM RUNWAY in Silber-Roségoldfarben am Handgelenk ist das nicht übersehen. Dazu ein paar feminine Rüschen an der Bluse und eins ist klar: Du bist immer für eine Überraschung gut!

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Die elegante Natürliche

Smartwatch für Damen bei Zalando für die Elegant-Natürliche

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Reinkuscheln möchte ich mich in diesen Pullover. Jetzt! Sofort! Damit das Styling damit nicht nach Cocooning auf dem Sofa aussieht, finde ich die Michael Kors Access SLIM RUNWAY in Braun perfekt. Schlicht, warme Farbe – das verströmt gleichzeitig Sportlichkeit und Gemütlichkeit. Enorm, was nur die Änderung der Farben bei dem Modell ausmacht. Ist Dir aufgefallen, dass es die ansonsten gleiche Uhr ist wie in Silber-Roségoldfarben?

Smartwatch für Damen bei Zalando

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Die nordische Moderne

Smartwatch für Damen bei Zalando für die Nordisch-Moderne

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Du wärst gerne Skandinavierin? Diese herrliche Entspanntheit und Reduktion auf das Wesentliche ist genau Deins? Dann ist Skagen Connected HALD wie für Dich gemacht. das roségoldfarbene Stahlgehäuse zusammen mit dem schlichten Lederarmband fügen sich bestimmt in Deine Garderobe ein.

Smartwatch für Damen bei Zalando

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Bei Zalando findest Du unter Welche Smartwatch passt zu mir? (Werbung) einen Überblick über Modellarten, deren Fähigkeiten und Kombinationsideen. Danke an Zalando für die Genehmigung, die Bilder aus dem Onlineshop verwenden zu dürfen.

Welcher Stil passt zu Dir? Welche Funktionen sind Dir wichtig bei der Smartwatch?

Jeansjacke in Hellblau am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Zu diesen Bildern fallen mir direkt fünf Beitragsvariationen ein. Heute bekommst Du alle fünf und brauchst nicht auszuwählen wie neulich. Die Abstimmung ist dort noch offen, falls Du dabei sein möchtest.

1. Hellblau mit Schneeweiß am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Schal Hippie Fraas - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Zu Hellblau am Herbstfarbtyp habe ich Dir 2014 schon mal ein Outfit mit Jeansjacke gezeigt. Die Jeansjacke hat mich wegen der großen Größe verlassen. In Zürich habe ich im Juli eine neue Jeansjacke von meinem Mann geschenkt bekommen. Nach Anproben von mindestens 15 Jeansjacken, die alle in Länge, Weite, Ärmelform und Knopffarbe – Messing oder Kupfer bitte! – unterschiedlich waren, habe ich ausgerechnet bei H&M die perfekte Version gefunden.

Abstrus ist allerdings, was einige Läden für Preise für Jeansjacken aufrufen – und das hatte nichts mit der Schweiz zu tun. Bei H&M stimmten ausnahmsweise mal Optik und Preis.

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Schal Hippie Fraas - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Nun hat diese Jeansjacke ein kühles Hellblau, was mir als warmem Herbstfarbtyp nicht gut zu Gesicht steht. Weil ich im Moment noch keinen dunkelbraunen Rolli dazu tragen möchte, trage ich bevorzugt ein Tuch mit warmen Farben dazu. Bei diesem Schal sind Orange und Gelb dominante Farben, die mein Gesicht frischer aussehen lassen.

Ich bin auf den Bildern zwar geschminkt, was mich mit dem Hellblau und der weißen Bluse weniger farblos aussehen lässt als meine natürliche Gesichtsfarbe, aber sie sind nicht bearbeitet. Normalerweise hätte ich den Kontrast etwas erhöht, was die Farben aber verfälscht. Die Bilder sind direkt nacheinander mit gleichen Einstellungen und Lichtverhältnissen aufgenommen worden. Der Unterschied ist deutlich zu sehen, oder?

2. Ich wurde influenced

Oder auch: #franmademybuyit. Mit ihrem Serienteil How to style basics: Jeansjacken hat Fran mich beeinflusst, wieder eine Jeansjacke haben zu wollen. Es wurde im Juni abends schon wieder zu kühl bei der Hunderunde, um ohne Jacke zu gehen. Alle anderen Jacken im Schrank waren aber zu warm. Es fehlte eindeutig eine Jeansjacke! Die kann ich jetzt das ganze Jahr über wieder drinnen und draußen tragen.

Als Kind habe ich übrigens nie eine Jeansjacke bekommen mit den Argumenten, dass sie nicht genug wärmen würde, keine Nässe oder Wind abhalten würde oder es eh zu warm für eine Jacke wäre und ich dann keine brauchen würde. Kurz: Es quasi keine Trageanlässe gäbe.

Ich sehe das völlig anders. Eine Jeansjacke kann ich einfach nur so über T-Shirt, Bluse oder Kleid tragen an kühleren Sommertagen, aber den Rest des Jahres drinnen anstelle eines Blazers, draußen kombiniert mit Lederjacke, Steppweste, dickem Rolli, unter Ponchos und Regenjacken. Damit ist eine Jeansjacke eine Jacke für unendlich viele Trageanlässe. Mama, Du hattest keine Ahnung!

3. Jeans von Kopf bis Fuß

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Im Beitrag Jeans all over? habe ich 2014 gefragt und abstimmen lassen, was Du von Jeans von Kopf bis Fuß hältst. Meine Meinung hat sich nicht geändert, ein Jeanshemd gibt es hier immer noch nicht, auch wenn es sich modisch durchgesetzt hat. Einen Jeanshosenanzug fände ich immer noch cool. Das Voting ist noch offen. Du hast damals nicht abgestimmt? Hol es schnell nach!

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

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Weil verschiedene Jeansfarben bei Jacke und Hose eben genau keinen Hosenanzug bilden, ziehe ich unter der Jeansjacke ein Oberteil an, was unter dem Jackensaum hervorschaut. So treffen die Jeansfarben nicht direkt aufeinander und ich finde es zusammen tragbar. Das sind übrigens die Stiefeletten, für die ich diese Bootcut Jeans gekauft habe. Das ergibt dann

  • Jeansjacke H&M (2017, gekauft)
  • Weiße Bluse Witty Knitters (2015, gekauft)
  • Bunter Schal Hippie Fraas (2013, gekauft)
  • Brille FHONE (2016, gekauf)
  • Demi-Bootcut Jeans Lands’ End (2017, gekauft)
  • Stiefeletten Munderingskampagniet MDK (2014, gekauft)
  • Tasche Manufaktur Lederwerkstatt Sylt (2017, gekauft)

4. Zugenäht

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Im Beitrag Und macht Pling habe ich geschrieben, dass ich bei engen Blusen die Knopfleiste teilweise zunähen lasse. Diese Bluse ist eine von den zugenähten. Ich bin froh, mich deshalb unbeschwert in ihr bewegen zu können.

5. Bloggertreffen in Hamburg

Ari Sunshine - Baerbel Ribbeck - Sabine Gimm - Ines Meyrose - 20170912 Bloggertreffen in Hamburg - Foto-Baerbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Die heutigen Bilder hat Bärbel netterweise von mir gemacht, als wir uns mit Ari Sunshine und Sabine Gimm in Hamburg zu einem Event getroffen haben. Wir hatten einen schönen Tag zusammen.

Welcher Teil des Beitrags hat Dich interessiert?

Geht doch! #6 Bootcut Jeans an kleiner Frau

Werbung ohne Entgelt

Mid Rise Demi Bootcut Jeans in indigo von Lands' End mt leicht ausgestelltem Saum

Zu den Kleidungsstücken, die ich nie wieder im Leben anziehen wollte, gehörten Bootcut Jeans. Nachdem ich vor Jahren Bilder von mir in einer Bootcut Jeans in Größe 46 gesehen habe, die durchaus gut saß, kam ich zu dem Entschluss, dass mich das schlichtweg zu breit und kurz macht. Es nützte nichts, dass die nach unten ausgestellten Hosenbeine die Körpermitte schmaler aussehen lassen. Der Verbreiterungseffekt dominierte zu stark bei breiten Hüften und einer Körperlänge von nur 1,65 m.

Geliebte Stiefel als Schrankmonster? Das geht gar nicht!

Beim Aufräumen des Schuhschranks und Sichten für den Herbst fiel mir auf, dass ich für ein paar coole Cowboystiefel und meine Sternenzauberboots keine Hose für Herbst und Winter im Schrank habe, die darüber passt. Die dunklen Sternenzauberboots würden mit einer schmalen Hose drin gehen, was mir aber nicht so gut gefällt. Aber es gibt keine Jeans, die unten weit genug ist, dass sie über den Schaft passt, ohne anzuliegen.

Mjus Stiefeletten in taupe mit goldener Schnalle

Zwei paar gute Schuhe nicht zu tragen, weil eine Hose dafür fehlt, wollte ich nicht. Und neue Schuhe sind teurer als eine neue Jeans … dass die Jeans auch zu den anderen neuen Stiefeletten passt, macht sie umso vielfältiger zu kombinieren.

Gerade Jeans in 38/40 vs. 46/48

Ich habe zwei Jeans mit geradem Bein in Größe 38, Smart Straight von s.Oliver, bzw. 40, Sally von C&A, die wirklich nicht schmal sind, aber beide passen nicht über den Schaft. Die von s.Oliver passte zwar über die La Martina Polostiefel, aber nicht über die Cowboystiefel und die anderen Boots. Früher passten meine geraden Jeans über alle Stiefel. Warum? Eine Jeans in 46/48 ist auch bei geradem Schritt unten breiter als eine in 38/40. Eigentlich logisch, oder?

Sanfter Einstieg: Demi-Bootcut

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Foto: Gunda Fahrenwaldt

Um nicht gleich die volle Weite einer Bootcut Jeans zu erwischen und wieder in die Zu-Breit-Falle zu tappen, habe ich mich für eine Demi-Bootcut von Lands’ End entschieden. Sie ist nur leicht ausgestellt und bis zum Knie figurbetont. Deshalb sage ich:

Geht doch!

Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Seidenschal -Yam Yam - Stiefeletten - Mjus - Foto-Gunda Fahrenwaldt

Foto: Gunda Fahrenwaldt

Um die Gesamtsilhouette länger wirken zu lassen, helfen zusätzlich die hellen Schuhe und die helle Bluse, so dass kein deutlicher horizontaler Kontrast entsteht. Die Hose ist in der 32er-Länge so lang es geht, ohne auf dem Boden zu schleifen und streckt damit optisch. Wenn Du genau hinschaust, siehst Du, dass Schuhe und Tuch eine Farbklammer bilden und die Perlenohrringe die Punkte auf dem Tuch in Farbe und Form aufnehmen. Einen Farbkontrast setzt nur die Brille und lenkt damit den Blick zum Gesicht.

Bloggerfreundinnentreffen in Lüneburg

Danke an Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! für die Fotos, die bei unserem Treffen im August in Lüneburg im Rathausgarten entstanden sind. Mit Gunda rast die Zeit immer, weil es so viel zu erzählen gibt. Ein bisschen Bummeln und lecker Mittagessen waren wir auch noch.

Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Foto-Gunda Fahrenwaldt

Foto: Gunda Fahrenwaldt

Hier geht es zu den anderen Beiträgen der Reihe Geht doch! – Kleidungsstücke und Accessoires, die Risiken und Nebenwirkungen haben können.

Wie ist Dein Verhältnis zu ausgestellten Hosen?

Hamburg als Kulisse und weiße Blusen gehen immer

Dockland Hamburg

“Da möchte ich Blogfotos machen!”

waren meine Worte bei einem Bloggertreffen 2015 als ich Bärbel vom Blog Ü50 von der Hafenfähre aus das Dockland im glitzernden Sonnenschein zeigte. Ihre Augen wurden groß, sie nickte und die Verabredung stand, offen war nur das wann. Gut Ding will bekanntlich Weile haben und so hat es zwei Jahre gedauert. Gesehen haben wir uns in der Zwischenzeit öfter mal, zum Beispiel auf Rømø, Sylt und in Hamburg. Zum Dockland haben wir es erst jetzt geschafft. Danke, liebe Bärbel, für die Fotos!

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama auf dem Dockland - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Sylt - Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama auf dem Dockland - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Shopper Manufaktur Lederwerkstadt Sylt - Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Die Message

Ines Meyrose und Bärbel Ribbeck - Selfie für Instagram

Das Treffen mit einer befreundeten Bloggerin an sich ist ja nicht artikelfüllend, zumal wir nur ein Selfie von uns beiden zusammen gemacht habe. Zum Gebäude Dockland gibt es Infos auf Wikipedia. Das Gebäude in Form eines Parallelogramms ist insofern spannend gemacht, als das aus jeder Perspektive anders wirkt. Und an welchem Bürogebäude kann man schon einfach so hochspazieren?

Dockland Hamburg

Foto: Bärbel Ribbeck

Dockland Hamburg

Foto: Bärbel Ribbeck

Bärbel hat es Dogland getauft, weil der Zausel mit auf das Haus durfte musste. Die gute Nachricht: Es ist dort absolut sauber auf dem Boden und scherbenfrei, was am Hafen leider nicht immer überall der Fall ist. Allerdings sind die Treppenstufen ganz schön hoch für einen Hund. Zum Glück ist Paul hart im Nehmen.

Paul auf dem Dockland

Oben geschnauft hat er wie wir. Aber als Hütehund blieb ihm gar nichts anderes übrig, als sein Rudel zu begleiten. Das Schwerste war für ihn, Bärbel für Fotos heruntergehen zu lassen und bei mir zu bleiben. Mit ihr zu gehen und mich zu verlassen, war allerdings gar keine Option für ihn. Er hat hinterher zu Hause ein schönes Kau-Ohr bekommen und einen Ruhetag für die Gräten im Anschluss. Ich denke, er hat es gut verkraftet.

Paul auf dem Dockland

Zurück zur Message: Zum Outfit lässt sich sagen, dass sich mal wieder bestätigt hat, das eine weiße Bluse (fast) immer geht. Sie schützt gegen Sonne und Wind. Wind haben wir in Hamburg fast immer, wie auf den Bildern an der Bluse und Haaren zu sehen ist. Die Stiefeletten (Mjus 2017) habe ich im Mai auf Sylt gekauft. Mein Kaufziel waren helle Lederstiefeletten in braun bis taupe mit kleinem Absatz.

Mjus Stiefeletten in taupe mit goldener Schnalle

Gerne hätte ich eine höhere Sohlenqualität erstanden, diese ist aus Vollplastik bei Sohle und Absatz, andere passten aber nicht. Vorteil Plastik: regenunempfindlich und hält länger. Nachteil: Nicht so gut zu reparieren, wenn es abgelaufen ist. Aber Hacken Willi, mein Schuster vor Ort, wird es schon richten im Bedarfsfall. Lustig war, als ich die Stiefeletten auf Sylt vorm ersten Tragen fotografiert habe. Ich habe sie auf einer Treppe über die Düne auf das Geländer gestellt. Sämtliche vorbeikommenden Menschen haben mich angequatscht. In Hamburg zuckt da keiner mehr.

Stilberatung in der Praxis

Warum helle Stiefeletten? Weil die Outfitanalyse in der Praxis ergeben hat, dass ich verstärkt darauf achten möchte, Schuhe in der Farbintensität auf die Hosenfarbe abzustimmen. Diese Stiefeletten haben eine perfekte Farbe zu meiner Lederhose und helleren Jeans. Diese Jeans (Please! 2016) ist unten so eng, dass sie nicht schön über den Schuhschaft passt, deshalb kremple ich sie um. Der optisch beinverkürzende Effekt der umgekrempelten Hose wird dadurch ausgeglichen, dass die Schuhe die die Hose farblich weiterführen.

Shopper: Manfuaktur Lederwerkstatt Sylt, Jeans Please!, Stiefeletten Mjus

Foto: Bärbel Ribbeck

Die Tasche ist neu, ich habe sie von meinem Mann zum Geburtstag geschenkt bekommen. Sie stammt aus der Manufaktur Lederwerkstatt Sylt, wie auch meine Weste und Pauls Hundemarkenhalterhalsband. Praktisch ist, dass sie über der Schulter und in der Hand getragen werden kann. Der Schultergurt kann außen um die Tasche gelegt werden, sodass er nicht stört, wenn sie in der Hand getragen wird. Das Dunkelbraun findet sich zwar nicht in der Kleidung wieder, aber in meinen Haaren und meinen Augen bzw. Sonnenbrillengläsern. Farbklammer? Check √.

Auf den Lippen: Bobbi Brown Nourishing Lip Colour Coral Pop

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop

Der Lippenstift ist ebenfalls neu. Mit der Auswahl habe ich im Duty Free in Zürich im Juli die Counterdame bei Bobbi Brown kurzzeitig verzweifeln lassen, nachdem in sämtlichen anderen Markenzonen bereits kein Lippenstift in Frage kam. Meine Ansage auf die Wunschfrage war:

“Ich suche einen Lippenstift in Korallenrot, das leicht ins Orange geht, kein Glimmer hat, nicht plakativ auf den Lippen wirkt, nicht matt ist, aber auch kein Gloss.”

So konkrete Ansagen kommen wohl selten. Beim zweiten Griff stimmte schon die Farbe, beim dritten auch die Textur. So kaufe ich gerne ein, wenn eine Verkäuferin zuhört und ihr Sortiment kennt.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop

Vorteil an dem Lippenstift: Er lässt sich gut schichten. Von einem transparenten Hauch zu vollständig deckend ist alles möglich. Auch bei voller Deckkraft ist die Lippentextur noch zu erkennen, wie auf meinen Fingerkuppenswatch zu sehen ist.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop Swatch mit nur leichtem Auftrag

Nachteil an dem Lippenstift auf meiner 46jährigen ehemaligen Raucherlippenhaut: Ohne Lippenkonturenstift zieht er in die Lippenfältchen, wenn man ihn dick aufträgt. Ein leichter Auftrag geht auch ohne. Ich verwende ihn dann mit farblosem Lippenkonturenstift.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop Swatch in mehreren Schichten

Weiterer Nachteil: Er trocknet meine Lippen aus. Während des Tragens sieht man nichts davon, aber wenn alles ab ist, fühlen sie sich extrem trocken an. Das richtet Lippenbalm dann wieder, aber jeden Tag würde ich ihn deshalb nicht tragen wollen. Der Effekt ist umso erstaunlicher, als das er das Wort Nourishing im Namen trägt, was nährend/pflegend heißt.

Vor dem Anstieg

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Auf dem Weg vom Altonaer Balkon zum Dockland haben wir noch eine schöne verzierte Mauer gesehen, sich auch noch für ein Foto anbot. Im Hintergrund siehst Du die Köhlbrandbrücke, von der aus man oben ein phantatischen Blick über Hamburg und den Hafen hat. Ich wohne im südwestlichen Hamburg und schaue von dort aus von der anderen Seite auf die Köhlbrandbrücke beim Spazierengehen. Die blau-roten Containerbrücken im Bild oben kann ich bei guter Sicht von meinem Haus aus sehen, wenn die Bäume ohne Laub sind.

Jetzt gehe ich bei Bärbel gucken, was sie für Bilder zeigt und was ihr für ein Text dazu eingefallen ist. Wir haben uns gegenseitig fotografiert und die jeweilige Speicherkarte in die gleiche Kamera gelegt. Deshalb habe ich noch keine Ahnung, was ich für Fotos von Bärbel fabriziert habe.

Ich liebe meine Stadt! Oder wie Lotto King Karl singt: Hamburg, meine Perle!

Leser_innen-Interview #10: Stephan E.

Lieber Stephan,

Leser_inneninterview by meyrose Iconzur Blogparade Klassische Armbanduhren hast Du hier im Januar einen Gastbeitrag über Deine Omega Moonwatch geschrieben.

Auch wenn hier im Blog Themen für Frauen überwiegen, freuen sich meine männlichen Leser, wenn es um sie geht. Außerdem haben viele Leserinnen das Vergnügen, Männer an ihrer Seite zu haben und beim Styling beraten zu dürfen.

Auf Instagram bist Du als hozzenplozz unterwegs und zeigst regelmäßig Deine Outfits. Danke, dass ich daraus Bilder einbinden darf.

Du liebst den klassischen Stil bei Deiner Kleidung und lebst das beruflich und privat aus. Wenn ich Deine Outfits betrachte, fällt mir oft ein Farbtupfer ins Auge, den Du wiederholt einsetzt.

Klassisch ist zunächst einmal ein weiter Begriff. Wenn Du damit aber meinst, dass ich gerne Hemden, Krawatten, Sakkos oder Anzüge trage, dann stimmt das. Ich bin selten ohne Sakko unterwegs … Casual bedeutet für mich eher Hemd und Jeans als T-Shirt und Jogginggose – die ich nicht mal besitze.

Sicherlich gibt es hin und wieder auch das Bedürfnis nach monochromen, schlichten Looks, aber es hat sich tatsächlich zu einer Art meines Stils entwickelt Farbe einzusetzen und nicht unbedingt täglich uniformiert grau, wie ich es gerne nenne, daher zu kommen.

Nach welchen Kriterien wählst Du diese Akzentfarben aus? Was für einen Tipp hast Du für Neulinge dabei?

Wenn Du genau wissen willst, wie ich die Farben auswähle, dann muss ich leider gestehen, dass ich mir eigentlich gar keine Gedanken mehr mache. Das ist mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Das einzige, was ich noch beachte ist, ob etwas vielleicht zu grell oder zu knallig erscheinen mag.

In der Regel ist es so, dass ich mir überlege, wohin die Reise meines Outfits gehen soll. Hier achte ich normalerweise auf Farben, von denen ich weiß, dass ich sie entweder gut tragen kann oder aber, dass es eine Farbe ist, die mit anderen gut kombinierbar ist. Oft kommt die Eingebung durch ein Einstecktuch, welches mehrere Farben beinhaltet, oder auch eine Krawatte – im Grunde genommen kann man sich dann an dieser Farbpalette, in Bezug auf die Akzente, orientieren.

Natürlich sind auch die Komplementärfarben in all ihren Nuancen immer eine gute Wahl.
Ein wichtiger Tipp ist auf jeden Fall, dass Männer keine Angst haben sollten, Farben zu wählen – auch nicht solche, die sie vielleicht als zu feminin einordnen. Ich liebe zum Beispiel Rosa/Pink und Lila …

Gibt es so etwas wie ein Grundschema, mit dem man Deiner Erfahrung nach selten falsch liegt?

In der Tat gibt es so etwas wie eine sichere Bank der Farbkombinationen, also Kombinationen mit denen man eigentlich nie daneben liegt. Auf diese greife ich z.B. gerne mal zurück, wenn ich mal nicht ganz so farbenfroh bin. Diese sichere Bank wäre vielleicht auch noch ein Tipp, den ich gerne an diejenigen weitergeben möchte, die sich bislang nicht so richtig an Farbe(n) herantrauen.

Ein gutes Beispiel aus dieser Bank wäre meines Erachtens Navyblau. Dies ist für mich die Grundfarbe der Wahl, da sie sich mit wirklich allen anderen Farben kombinieren lässt. Viele nennen gerne Schwarz, aber ich finde, das sollte man nur zu Abendveranstaltungen oder bei Beerdigungen tragen.

Navyblau lässt sich besonders gut mit Hellblau, Rot, Weinrot, Rosa/Pink, (Senf)Gelb, Orange/Rostrot, aber auch mit Braun und Grau kombinieren. Sogar einige Grüntöne sind denkbar, auch wenn das Sprichwort uns was anderes lehrt. Navyblau ist so dunkel, dass es fast schwarz, aber eben doch blau ist und somit auch, meiner Meinung nach, edler wirkt.

Wie kann die konkrete Umsetzung mit Basics aussehen?

Ein navyblaues Sakko oder eine Chino sind sozusagen die Allroundwaffen und sollte in jedem Kleiderschrank zu finden sein. Ebenso ist eine navy-unifarbene Krawatte durchaus als solche einzuordnen. Wenn ich nur eine einzige Krawatte besitzen dürfte, so wäre das ganz sicher eine navyblaue Grenadine-Krawatte in Garza-fina.

Last but not least sollte man auch navyblaue Strickwaren wie einen V-Neck-Pullover oder einen Cardigan besitzen. Mit Hilfe dieser vier oder fünf Kleidungstücke bzw. des Einsatzes von Navyblau erscheinen die dazu gewählten Farben zum einen auffälliger, aber gleichzeitig sind sie eingerahmt oder, wenn man so will, eingedämmt, ohne zu sehr in den Vordergrund zu treten. Es ergeben sich Unmengen toller Kombinationen.

Wenn man mit Farben beginnt, zumindest war es bei mir so, dann sollte man zunächst weniger grelle, sondern eher gedeckte bzw. gedämpfte Farbakzente setzen, außer man fühlt sich gleich pudelwohl damit, die grellrote oder knallpinke Krawatte zu tragen – wobei ich zugeben muss, dass ich das eher den Socken oder den Hosen vorbehalte. Hier kann ein Mann ruhig mal ein Statement setzen.

Das Einstecktuch ist ein Accessoire, bei dessen Einsatz viele Männer Hemmungen haben. Seit der Fernsehserie Mad Men achte ich noch mehr als vorher darauf, wie ein Einstecktuch gefaltet ist. In der Serie hatten die Hauptdarsteller jeweils eine Falttechnik als Markenzeichen, die genau zum Charakter passt in Präsenz und Zackigkeit oder Lockerheit. Warum trägst Du Einstecktücher?

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich Mad Men überhaupt nicht kenne.
Aber nun gut, warum trage ich Einstecktücher. Eigentlich hab ich damit angefangen zu einer Zeit, als kaum jemand Einstecktücher trug.

Erlaube mir einen kleinen Rückblick: Früher, noch bis in 1970er Jahre hinein, trugen Männer regelmäßig Einstecktücher zum Anzug. Das galt dann aber irgendwann als extrem spießig und die Jüngeren ließen um gegen das Althergebrachte zu rebellieren vermehrt selbiges einfach weg. Man erschien weniger förmlich, wenn man schon Anzug oder Sakko trug. Irgendwann wurde aus dem Spießertuch dann vielleicht eher ein Dandy-Tuch, also eher exzentrisch als spießig. Die Tücher wurden zunehmend bunter und waren nicht wie früher einfach weiß. Damit konnte man bzw. in dem Fall auch ich wunderbar Akzente setzen und sich ein wenig von der Masse abheben.

In England zum Beispiel oder in Italien hat man allerdings seit jeher einen anderen Bezug zum Einstecktuch. Die Engländer sehen es als Teil des Gesamtbildes, die Italiener spielen gerne mit ihrer Mode und nutzen es als Eyecatcher. Irgendwo dazwischen bin ich dann auch zu finden. Ohne Einstecktuch wirkt die Brusttasche für mich verloren und öde.

Wie wählst Du sie in Bezug auf Muster und Farben zum restlichen Outfit und vor allem zur Krawatte aus? Was für einen Tipp hast Du, um die passende Falttechnik herauszufinden?

Ich habe mittlerweile eine recht große Auswahl an Einstecktüchern. In der Regel schaue ich, dass ich bereits, wenn ich sie kaufe, überlege, wie man sie kombinieren kann. Ich versuche nach Möglichkeit eine Farbe aufzugreifen, die in meinem Outfit vorkommt. Das kann die Farbe der Krawatte sein, die Farbe des Hemdes, der Hose oder aber gerade im Herbst/Winter auch die Farbe von Pullover oder Cardigan.

In Bezug auf die Muster versuche ich es in der Regel einfach zu vermeiden, zu viele zu kombinieren, da das sehr schnell chaotisch wirken kann. Manchmal kann das allerdings das Tüpfelchen auf dem i sein. Dann lege ich es auch drauf an. Einfarbige Einstecktücher, am besten aus Leinen, Baumwolle oder Wollmischungen, finde ich allerdings immer recht praktisch, da man hier nicht viel falsch machen kann.

Ich rate dazu, alles zusammen aufs Bett zu legen, was man kombinieren möchte, oder es auf einem Bügel aufzuhängen. Also das Sakko über das Hemd hängen, dann Krawatte und Einstecktuch dazu usw. Am Ende dann zwei, drei Meter weggehen und sich das Ensemble aus der Entfernung anschauen. Wenn alles auf einen selbst stimmig wirkt, dann dürfte es in der Regel auch so auf andere wirken.

Letztendlich zählt aber nur, dass man es selbst für stimmig hält, denn nur dann kann man es mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein tragen, die dazu benötigt wird, dass es überzeugend rüberkommt.

Was die Falttechnik angeht, so ist das Netz von Anleitungen übersäht. Man findet sehr viele Techniken, wenn man sich einfach mal ein wenig durchgoogled – ich für meinen Teil hab ein paar Falttechniken für mich gefunden, mit denen ich am besten fahre. Ich weiß nicht mal ob sie Namen haben, ob es sie irgendwo gibt oder ob ich vielleicht sogar eine erfunden habe, wer weiß?

Ich glaube es sind drei oder vier, die eigentlich immer wieder vorkommen. Hier gilt einfach mal ausprobieren und schauen, welche man für sich wählt – ich bin sicher, dass jeder irgendwann seine Lieblinge finden wird.

Beim Thema Einstecktuch erwähnte ich eben schon das Wort Markenzeichen. Damit ist kein Label im Sinn eines Firmenlogos gemeint, sondern ein persönliches Markenzeichen im Kleidungsstil. Etwas, von dem andere Menschen sagen, das ist typisch Stephan. Was ist Dein Markenzeichen im Gesamtlook? Wie hast Du es gefunden?

Das Einstecktuch war sicherlich eine ganze Zeit lang etwas wie ein Markenzeichen. Heute tragen wieder viele Männer eins, weswegen ich mich damit nicht mehr so hervorhebe, aber das ist ok, ich begrüße es sogar. Wenn man mich heute fragt, was ist typisch Stephan, dann ist es schwierig, eine entsprechende Antwort zu geben. Allerdings wundern die Leute sich oft, wenn ich mal nicht in Krawatte oder Schleife und Sakko daherkomme, also ist eher mein Look selbst zu einer Art Markenzeichen geworden.

Was ist Dein Tipp für Männer, die erst damit beginnen, sich einen eigenen Look zu erarbeiten. Womit fangen Sie am besten an? Für welche Teile nimmst Du das größte Budget? Was kann man erstmal vernachlässigen oder etwas Günstiges kaufen?

Eine sehr interessante Frage, die ich auch gar nicht so pauschal beantworten möchte. Idealerweise würde ich den Männern raten, mal vom Standard etwas abzuweichen. Heutzutage ist doch Jeans und Hemd, vielleicht auch Jeans und Pulli zu einer Art Uniform verkommen. Auch wenn es Bluejeans sind, hat es doch eher was von den grauen Männern bei Momo: Alle sehen gleich aus, keiner hebt sich hervor.

Ich möchte jetzt auch nicht unbedingt dazu raten, dass jeder sich eine Krawatte um den Hals schlingt. Ich kenne viele Männer, die eine Abneigung dagegen haben und sie ist letztendlich auch gar nicht wichtig.

Das wichtigste, finde ich, ist ein Sakko – für mich das universellste Kleidungsstück überhaupt. Es hat viele Taschen, man kann alles mitnehmen, was man mitzunehmen hat und man wirkt gleich eine Spur angezogener, wenn ich das so formulieren kann. Ebenso wichtig sind gute Schuhe. Nichts kann einen Look mehr ruinieren als die Wahl der falschen Schuhe – hier würde ich am allerwenigsten sparen.

Wenn Du sagst, bei Schuhen sparst du am wenigsten, was ist hier Dein Tipp?

Bei Schuhen gebe ich gern den Rat: Designerware ist oft teuer, aber deswegen nicht gleich von besserer Qualität. Man sollte sich ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen und schauen, worauf man achten muss.

Das sind insbesondere die Macharten. Gute Schuhe sind rahmengenäht oder genagelt, nicht nur verklebt. Es ist sicher nicht schlimm, wenn zusätzlich mit Kleber gearbeitet wird, aber vernähte Schuhe bleiben jahrelang in Form und können immer wieder repariert werden. Ein einfacher Tipp: Im Laden den Schuh anheben, ein guter Schuh ist schwerer als ein schlechter.

Außerdem sollte man Schuhe meiner Meinung nach, nur von namhaften Herstellern kaufen, die mitunter auch schon Jahrzehnte lang auf dem Markt sind und eben nur Schuhe vertreiben. Wer lange besteht, bietet in der Regel auch Qualität, sonst bestünde das Unternehmen nicht auf dem Markt.

Kannst Du hier einige Hersteller nennen?

In Deutschland fällt oft als erstes der Name Lloyd. Über viele Jahrzehnte hat Lloyd wirklich sehr gute Schuhe hergestellt. Ich selbst besitze ein Paar, dass ich 1994 gekauft habe, bereits mehrfach neubesohlt und immer gepflegt habe und auch heute noch trage. Diese Schuhe haben damals 450 DM gekostet, auf die ich damals auch eine ganze Weile hingespart habe.

Bei Lloyd gab es dann aber am etwa Anfang der 2000er Jahre wirklich eine Zeit lang, wie mir schien, den Versuch mit dem guten Namen billigeres, fast schon schlechtes Schuhwerk auf den Markt und an den Mann zu bringen um die Gewinne zu maximieren. Das hat mich dazu gebracht mich nach Alternativen umzusehen. Hier landete ich zum Beispiel bei Dinkelacker, aber unter anderem auch bei britischen Herstellern wie Loake oder Church’s. Ein weiterer Favorit sind die amerikanischen Schuhe der Marke Alden.

Hier sind wir allerdings schon in einer anderen Liga, wo sicherlich viele Männer nicht einsehen, das Geld in die Hand zu nehmen. Wenn man jedoch überlegt, dass ein Paar Schuhe für 600-800 Euro dann auch 10-15 Jahre hält und man in dieser Zeit vielleicht noch 200-300 Euro für Reparaturen einplant, dann kommt man im Schnitt auch auf die 100-150 Euro pro Jahr die Männer für Schuhe ausgeben, die sie nach eben ein-zwei Jahren entsorgen müssen. Nur hat man dann eben einen wirklich gut gemachten Schuh.

Kommen wir aber zurück zu den Marken, mit denen man vielleicht anfangen kann, denn vor allem im Internet findet man natürlich alle möglichen Marken und Qualitäten. Eine sehr gute Seite ist herringshoes.co.uk – dieser englische Hersteller bietet nahezu alles was die englische Schuhindustrie zu bieten hat und im Sale kann man auch den einen oder anderen Schnapper machen.

Wenn wir schon im Netz unterwegs sind, kann ich aber auch dazu raten mal bei Shoepassion, Prime-Shoes, Meermin, Velasca oder Scarosso zu schauen. Diese Schuhe werden nur im Direktvertrieb über einzelne ausgewählte, eigene Läden aber eben vornehmlich online vertrieben. Das spart die Margen der Zwischenhändler ein und man bekommt für den Preis mittelmäßiger Schuhe der meisten Standard-Schuhläden in den Städten hier für sein Geld wirklich gutes Schuhwerk.

Wenn Du eine Liste erstellen müsstest, welche Basics braucht man(n) Deiner Meinung nach?

Wenn ich jemandem eine Art Liste erstellen müsste, was man sich kaufen sollte, um einen Look zu kreieren, bzw. eine Grundausstattung zu haben, dann wären das

  • Ein sportliches Sakko, farblich hier vielleicht das zuvor bereits erwähnte Navyblaue
  • Chinos in Navyblau und vielleicht Beige oder Grau/Olive als Alternative zur Jeans
  • Zwei Paar gute Schuhe in Braun und Schwarz, dazu jeweils ein passender Gürtel
  • Ein halbes Dutzend Hemden in Weiß und Hellblau, wer es mag auch Rosa – und vor allem bitte, bitte niemals Kurzarm!
  • Ordentliche Socken/Strümpfe – Du wirst lachen, aber das ist definitiv ein wichtiger Punkt. Wir alle wissen, dass weiße Tennissocken schrecklich sind. Aber glaub mir, deren schwarze oder graue Pendants sind nicht weniger schlimm.
  • Wenn man sich dazu noch ein paar Accessoires besorgt, wie Einstecktücher oder auch den ein oder anderen Schal, dann ist man durchaus in der Lage vielseitige Looks zu kreieren. Mit dieser Grundausstattung kann man dann die Garderobe immer weiter ausbauen.

Deine Kleidung sieht auf den Fotos immer perfekt sitzend aus. Ist das alles maßgeschneidert, angepasste Konfektion oder hast Du das unverschämte Glück, so exakt in Sachen von der Stange zu passen?

Vielen Dank! Meine Kleidung ist unterschiedlichster Herkunft. Ich kaufe sowohl maßgeschneiderte bzw. maßkonfektionierte Kleidung, aber auch sehr vieles von der Stange. Genauso kaufe ich sehr gerne Vintage-Kleidung. Insbesondere bei Tweed, welchen ich sehr gerne trage, findet man oft alte Schätzchen, die in einer Qualität gefertigt wurden, die man heute kaum noch findet.

Dennoch muss ich zugestehen, dass ich sehr oft das große Glück habe, dass ich mit Stangenware – welche in gewissen Kreisen verpönt ist – durchaus wunderbar zurechtkomme. Man muss halt wissen, wie die Kleidung sitzen soll. Dann kann man oft mit kleinen, wenig kostspieligen Änderungen wunderbar zurechtkommen.

Ich denke auch, dass wir heutzutage bereits für verhältnismäßig kleines Geld sehr ordentliche Kleidung bekommen können – ob das allerdings in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der Hersteller zu begrüßen ist, ist natürlich ein anderes Thema.

Deine geliebte Omega-Uhr kennen wir. Was für andere Schmuckstücke trägst Du im Alltag? Wie stehst Du zu Schmuck bei Herren?

Bei Schmuck bin ich sehr pragmatisch. Ich finde Ringe bei Männern noch akzeptabel. Der Ehering zum Beispiel ist etwas, das Männer natürlich tragen können. Ansonsten sollten sie sich aus konservativer Sicht eher zurückhalten. Ich trage zum Beispiel an jeder Hand, am Ringfinger einen Ring. Beides sind Stücke, die mir besonders wichtig sind und eine emotionale Bindung mit sich bringen. Allerdings ist so eine Aussage natürlich stark pauschal. Jemand, der in seinem Stil zum Beispiel einem Rockstar oder Biker ähnelt, der kann diesen Stil natürlich auch durch mehrere Ringe zum Ausdruck bringen.

Armbänder aus Stahl, Silber oder Gold zum Beispiel finde ich persönlich bei Männern deplatziert. Das sollte man den Damen überlassen. In den 70ern und 80ern war das mal sehr schick, heute wirkt es allerdings nicht mehr. Wer denkt da zum Beispiel nicht an Dieter Thomas Heck?

Allerdings ist die Mode immer ein Kommen und Gehen. Wer weiß, vielleicht kommen die Armbänder aus Metall ja wieder? Im Sommer kann z.B. ein Holzperlenarmband durchaus zu einem Casual-Look passen, vorausgesetzt es sticht nicht zu sehr hervor. Jedenfalls ist dieses Thema derzeit recht aktuell und das Angebot vielfältig.

Halsketten trage ich persönlich überhaupt nicht und finde dass, wenn Männer sie tragen, diese auf jeden Fall unsichtbar bleiben sollten – außer vielleicht Sie sind ein gutgebauter, gutaussehender südländischer Playboy. Dann darf sie unter dem weit offen geknöpften Hemd und zur Sonnenbrille gerne Ihr Playboy-Image unterstreichen.

Vielen Dank, lieber Stephan, für das Interview. Ich wünsche Dir weiter viel Freude an Deinem persönlichen Stil!

Hier findest Du die bisherigen Interviews: Leser_innen-Interview by meyrose.
Lesetipp von mir hier im Blog: Männermontage – Bücher für Männer mit Stil.

Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid

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Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017

Sommerkleid im Muster Artists Stripe von thought in L im Detail betrachtet

  1. Die Ärmel bedecken den Oberarm, so dass ich mich in dem Kleid angezogen fühle, und bieten Bewegungsspielraum.
  2. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Der ovale Ausschnitt zeigt Hals, aber bietet keine Einblicke. Eine kurze Kette lässt sich gut dazu kombinieren. Darauf verzichte ich hier wegen des Tuchs.
  3. Die Taille wird durch den schmalen Schnitt am Oberkörper betont.
  4. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Die Weite des Rockteils entsteht durch in Falten angenähten Stoff am Vorder- und Hinterteil. So ist das Kleid luftig und bietet Platz für große Schritte.
  5. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Der Rockteil ist an den Seiten glatt angenäht, so dass das Kleid an den Seiten nicht aufträgt. Es hat Taschen, das alleine wäre einen Extrapunkt wert.
  6. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Die Knie sind gerade eben bedeckt. Das Kleid hat meine liebste italienische Länge und endet an der schmalen Stelle unterhalb des Knies. Damit wirken die Wanden schlank und das Kleid sieht auch mit nackten Beinen im Sitzen noch seriös aus.
  7. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Das Muster mit Streifen, Punkten und Kurven wirkt fröhlich. Die mittlere Mustergröße passt zu meinen Proportionen als kleinere Frau mit mittlerer Körperfläche. Zu kritisieren gibt es an dem Muster, dass das Kleid nicht exakt im Musterverlauf genäht ist. Dann wäre es aber – siehe Punkt 10 – deutlich teurer in der Herstellung wegen erhöhtem Stoffverbrauch und Arbeitsaufwand.
  8. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Die Farben sind gedeckt. Der Farbenmix beinhaltet warme und kühle Farben. Als Herbstfarbtyp, dem warme, gedeckte, dunkle Farben am besten stehen, picke ich mir zur Wiederholung im Outfit den Aqua-Blau-Grau-Ton heraus für die Leggings, das Apricot greife ich zum Gesicht hin als warmen Ton mit dem Tuch auf. Das tiefe Braun findet sich in den Schuhen wieder. Wenn ich ein Sommerfarbtyp wäre, dem kühle, pastellige, helle Farben am besten stehen, würde ich das Jeansblau oder den Aqua-Blau-Grau-Ton aufnehmen.
  9. Das Kleid ist aus festem Hanf/Viskose-Webstoff. Es entstehen keine Schweißflecken und es zeichnet sich nichts ab. Hanf ist nachhaltig. Informationen über nachhaltige Stoffe findest Du im Lexikon der Nachhaltigkeit und im Blog des Herstellers we are thought (Werbung). Mit diesem Argument verlinke ich den Beitrag bei A New Life.
  10. Ich habe es für 80 Euro im Frühling in einem Laden in Hamburg gekauft. Es sollte eigentlich 85 Euro kosten, ich habe ein bisschen Mengenrabatt bekommen, weil ich zwei Teile gekauft habe. Den Preis finde ich angemessen.

Drumherum

Tuch Fraas (2017), Schuhe Vabene (2017), Leegings Deerberg (2017) – alles gekauft. Das Tuch verlinke ich bei Sunnys Um Kopf & Kragen, das Outfit als Outfit des Monats bei Sabine Gimm.

Nach was für Kriterien kaufst Du ein Sommerkleid für den Alltag?

7 Dinge, an denen Du erkennst, dass Du gerade unpassend gekleidet bist

Sieben

  1. Du bist Gast in einer Bar. Jemand ordert zwei Martini bei Dir und steckt Dir Trinkgeld zu.
  2. Dein neuer Chef im Marketing bittet Dich, den Papierkorb zu leeren.
  3. Keiner guckt Dir ins Gesicht.
  4. Die 7jährige Tochter der Nachbarin fragt Dich, wo Du die toll leuchtenden Schuhe her hast.
  5. Du kannst in der Hose nicht sitzen oder dem Rock nur stehen, den Schuhen nur sitzen oder stehen.
  6. Dein Gegenüber starrt angstvoll auf Deine Blusenknöpfe.
  7. Der komische Typ an der Ecke fragt, ob 50 Euro O.K. sind.

Was warst Du das letzte Mal mit was und zu welchem Anlass unpassend gekleidet?

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