Schokobraun trifft Himmelblau

Meyrose #ootd 20140910

Aktion Buntes 2014 im Oktober mit BraunWeil die sommerliche Jeansjacke bei Euch so gut ankam und Dunkelbraun so gut dazu passt, wie ich erhofft hatte, zeige ich Euch ein herbstliches Freizeitoutfit damit als weiteren Beitrag zur Aktion Buntes 2014 im braunen Oktober. Die Jeans ist ein Schnäppchen aus dem letzten Closed Sommer-Lagerverkauf. Die Blundstones sind inzwischen gut eingetragen und haben schon viele Spaziergänge hinter sich.

Das Outfit ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie man auch als warmer Farbtyp Blautöne tragen kann, wenn das Tuch und Pullover warme Farben haben. In so unterschiedlichen Farbtönen finde ich auch Jeanshose und Jeansjacke zusammen tragbar, ohne gleich wie Jeans all over zu wirken. Weil ich die Jacke wirklich gerne trage, verlinke ich sie morgen bei Sunnys Lieblingsstücken, wenn sie unsere Lieblingsjacken sehen möchte. Sehr spannend finde ich, wie viele Frauen zum Rock around the Blogs eine Jeansjacke kombiniert habe. Haben wir alle den gleichen guten Geschmack oder sind wir nur den einfachsten Weg gegangen?

Welche Farbe kombiniert Ihr am liebsten zu Hellblau?

10 Gründe für diesen Look

Werbung ohne Entgelt

Kleid von no secrets

Nichts ist Zufall im Leben. Daran glaube ich fest. Manchmal entstehen Situationen oder Dinge bewusster oder unbewusst, aber es spielen immer viele steuerbare Aspekte hinein. Und so ist auch ein Outfit niemals zufällig gewählt. Stellt Euch vor, die Random-Taste würde aus Eurem Repertoire die Outfits zusammenstellen. Hilfe! Das würde keiner tragen oder sehen wollen …

Immer wieder werde ich von Leser_innen gebeten zu zeigen, warum etwas auf bestimmte Weise passt oder kombiniert werden kann. Gerade Kombinationen von an sich schönen Bekleidungsstücken und Accessoires fallen auch Kundinnen von mir oft schwer. Deshalb zeige ich anhand dieses Outfits zehn Gründe auf, warum ich es exakt so kombiniert habe.

Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secretsMeyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets

 

10 Details im legeren Kleid-Styling

  1. Die Farbe Oliv, im Sonnenlicht zu erkennen, steht mir als Herbstfarbtyp.
  2. Der Stoff ist matt in der Textur, das passt zum Herbstfarbtyp und meinem natürlichen Stil.
  3. Das Kleid geht bis gerade eben über das Knie und hört damit genau an der schmalsten Stelle meines Beins unterhalb des Knies auf. Dadurch wirken die Beine schlank.
  4. Die 3/4-langen Ärmel lenken den Blick Richtung Taille und damit weg von Hüften und Brust
  5. Der Schnitt des Kleids umspielt locker meine Rundungen. Man könnte es alternativ auch mit einem Gürtel auf Taille bringen, dann würde ich allerdings eine schmale Hose dazu kombinieren und es wäre insgesamt trotz der Taillenbetonung volumiger. So wie hier getragen, streckt es in der Länge besser. Außerdem habe ich so volle Bewegungsfreiheit.
  6. Die Leggings passen farblich zum Kleid und strecken damit optisch.
  7. Die Stiefeletten setzen einen farblichen Akzent und enden ebenso wie der Kleidersaum an einer schmalen Stelle des Unterschenkels unterhalb des Wadenmuskels. Damit betonen sie die schlanke Stelle. Obwohl die Stiefeletten das Bein optisch verkürzen, trage ich sie dazu, weil sie farbliche Spannung hineinbringen. Wichtig ist bei meiner eher kleinen Körperlänge und fülliger Statur, dass die Verkürzung ausgeglichen wird durch ähnliche Farben von Strumpfhose und Kleid zueinander.
  8. Der verspielte Spitzen-Stoffrand der Schuhe wiederholt sich in der Bordüre des Kleids.
  9. Das Tuch passt farblich mit den Grün- und Weißtönen sowohl zum Kleid als auch den Schuhen. Es wirkt schön für den Betrachter, wenn sich Farben im Outfit wiederholen. Auf den Fotos betrachtet gefällt mir die Länge des Tuchs allerdings nicht. Es liegt zu sehr auf dem Busen auf. Künftig werde ich es schräg zu Seite hin binden oder Tuchenden unter dem Knoten verschwinden lassen.
  10. Die schlichte braune Uhr passt zur braunen Brille in Farbe und Stil. Wobei sie mir auf den Fotos betrachtet zu hart wirkt. Aus rein praktischen Gründen nehme ich diesen optischen Fehler aber in Kauf.

Das Kleid ist übrigens ein Tunikashirt von no secret aus reiner Baumwolle und Viskose. Vorne ist es aus festem Stoff, hinten und an den Armen aus Jersey. Beim letzten Ostseeausflug habe ich zum halben Preis erstanden. Ich denke, es wird mich lange begleiten.

Meyrose #ootd 20140806 mit Kleid von no secretsSo wie in der leider unscharfen Collage habe ich das Kleid in der Woche davor schon mal mit einer Kette anstatt Tuch auf Instagram gezeigt. Die Kette mag ich lieber dazu leiden, sie hätte mich an dem Tag der anderen Kombination jedoch bei der Arbeit gestört. Außerdem passt sie farblich nicht zur Uhr und die Uhr brauchte ich an dem Tag. Dass die Schultern zu breit geschnitten sind, ignoriere ich.

Könnt Ihr die 10 Punkte nachvollziehen?
Seht Ihr davon etwas anders? Worauf achtet Ihr?

Buchreview: Mein schönstes Ich

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Mein schönstes Ich: Persönlicher Stil als Weg zum Selbst (Affiliate Link) von Veronika Wimmer

Diese Empfehlungen von Amazon auf Basis gekaufter Bücher liebe ich, Datenübertragung hin oder her. Weil ich nur noch selten in den Buchhandel vor Ort gehe, bekomme ich viele Neuheiten mit bei Themen, die mich interessieren – unter anderem Bücher über Typberatung. Diese neue Buch zum Thema von Veronika Wimmer, Gründerin von ImagoBerlin, ist insofern spannend, als dass es eine wirkliche Ergänzung zu anderen Büchern am Markt darstellt. Deshalb habe ich mich gefreut, dass der Kreuz-Verlag (Werbung) mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ganzheitlicher Ansatz

Veronika Wimmer beleuchtet viele interessante Aspekte, wie sich Frauen und Männer nach Außen so zeigen können, wie sie sich Innen fühlen. Der Blick auf Körper und Seele ist dabei stets liebevoll und wertschätzend. Mein erster Gedanke, dass das Buch etwas esoterisch sein könnte, hat sich (zum Glück) nicht bestätigt. Veronika Wimmer ist Hakomi-Therapeutin und das ist der Sprache zu spüren, z.B. an der typischen Therapeuten-Formulierung “was braucht’s”. Wer sich daran nicht stört, kann in Inhalte eintauchen, die sicher auch gerade wegen dieses Backgrounds so tief- und feinsinnig sind.

“… Kleidung ist der Spiegel seiner inneren Haltung und ein Symbol dessen, was der Mensch über sich selbst denkt.” (Veronika Wimmer)

Dem kann ich nur zustimmen und jeden ermutigen, sich auf die Reise zum Ich zu machen. Die im Buch zitierten Worte von Johannes Itten “Einen Menschen zu seinen Farben führen heißt, ihn zu sich selbst zu führen.” kann ich ebenso unterstreichen. Denn jemand, der seine Farben trägt, hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Im Buch werden Anregungen gegeben, anhand eines Vier-Parameter-Systems die eigene Farbpersönlichkeit zu entdecken. Am Ende kommen dann 26 Grundtypen heraus, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

Stilwelten

Die Stiltypen der Autorin sind erheblich breiter gefächert als die sonst übliche grobe Einteilung in sportlich-romantisch-klassisch-extravagant. Sie stellt viele individuelle Stilwelten vor, die häufig eine ungewöhnliche Mischung ergeben, so dass gerade Personen, die sich im üblichen Schema nicht wiederfinden, ihren Platz finden können. Meine Stilwelt ist nach dem Buch übrigens klar-schlicht, sinnlich, natürlich und still.

Für Farb- und Stilwelten werden prominente Personen beispielhaft aufgeführt, um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, ob es auch zu einem selbst passt. Leider sind keine Fotos dabei und ich kenne mindestens 20% der Personen nicht (mein Mann auch nicht und wir haben sehr unterschiedliche Interessen).

Proportionen harmonisieren

Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Proportionen. Es werden konkrete Tipps gegeben, wie welche Körperbereiche durch schaffen und verringern von Volumen, Streckungen und kleinen Änderungen auszugleichen sind. Zeichnungen verdeutlichen das anschaulich.

Eigener Stil im Job

Das Kapitel Stil im Beruf könnte für meinen Geschmack etwas aussagekräftiger sein. Damit meine ich keine Beschreibung von Dresscodes oder Must Haves (was beides kein Thema dieses Buchs ist), sondern gerade für Individualisten, die sich in dem Buch wieder finden werden, konkrete Tipps, wie sich die persönliche Stilwelt im Arbeitsumfeld abbilden lässt, wenn es da optische Widersprüche oder eben doch Dresscodes gibt.

Fazit

Ein spannendes Buch für alle Leser_innen, die Ihren Kleidungsstil verfeinern und Ihre Ausstrahlung verstärken möchten.

Die Aussagen der Autorin sind zum Teil ziemlich komplex verschachtelt und für Einsteiger ins Thema oder Endverbraucher meiner Einschätzung nach nicht immer ganz zu verstehen. Wer sich mit dem Thema Farben und Stil in der Kleidung schon etwas auseinandergesetzt hat, wird jedoch mit Sicherheit spannende Anregungen und Impulse finden, die den eigenen Horizont hier und da etwas erweitern.

(Affiliate Link)

Das Buch habe ich gerne in dieses Amazon-Affilaite-Link-Widget aufgenommen*

Spricht Euch das Buch an?

  1. * Falls die Liste nicht erscheint, bitte einen Moment warten – das Widget braucht ein bisschen für die aktuelle Erstellung. Wenn trotzdem nichts zu sehen ist, bitte eine E-Mail an mich senden. Dann maile ich gerne ein PDF der aktuellen Bücherliste. []

Anzeige – Figurtypen

Figurtypbestimmung mit Hilfe von Papier auf einer Wan

Für die Auswahl von Bekleidung und Accessoires ist es hilfreich, seinen Figurtyp zu kennen. Dabei geht es darum zu wissen, welcher Form die Silhouette des Körpers gleicht. Dazu werden die Breite von Schultern, Taille und Hüfte bestimmt und das Volumen von Busen, Bauch und Po ggf. einbezogen. Es wird aber eher zwei- als dreidimensional hingeguckt. Es spielt nur die Breite eine Rolle, Längenverhältnisse von Ober- und Unterkörper werden dabei außer Acht gelassen. Das bringt das Problem mit sich, dass die beim Gesamteindruck natürlich auch eine Rolle spielen. Trotzdem ist es gut, diesen Aspekt seiner Figur zu kennen und zu berücksichtigen.

Buchstabensalat

A, H und X sind die minimalsten Einteilungen und die Buchstaben sprechen für sich. Darüber hinaus gibt es noch das O, bei dem der Schwerpunkt in der Körpermitte mit ausgeprägtem Bauch liegt. Das H kann sowohl breit als auch schmal sein. Wenn es schmal ist, wird es manchmal auch I genannt. V und Y haben breite Schulter und eine sehr schmale Mitte. Spricht eigentlich auch für sich. Wer Stylingtipps für seine Figur sucht, findet die z.B. bei Mona (Werbung) in der Rubrik Mode-Beratung bei Figurberater.

Tapetentrick

Wer versucht, seinen Figurtyp selbst zu bestimmen, wird schnell merken, dass das gar nicht so einfach ist. Selbst, wenn einem jemand dabei hilft, ist der objektive Blick schwer. Für die Bestimmung Eures Figurtyps habe ich einen Tipp für Euch, der nur übrige Tapete, Flipchartpapier bzw. großformatiges Zeitungspapier und eine Tür erfordert. Ein Helfer ist gut dafür, aber kein Muss.

Heftet einfach eine Bahn Tapete mit wieder ablösbarbarem Klebeband an eine Tür, stellt Euch in Unterwäsche oder enger Sportbekleidung dicht daran und lasst eine andere Person mit einem Stift Eure Silhouette nachzeichnen. Passt dabei bitte auf, keine Kleidung oder die Tür anzumalen. Dann betrachtet Ihr das Bild aus einiger Entfernung und lasst den Eindruck auf Euch wirken. Außerdem könnt Ihr dann genau nachmessen, was wie im Verhältnis steht.

Praxisbeispiel A mit X

Auf dem Muster auf dem Bild seht Ihr eine Person, deren Hüften etwas breiter als die Schultern sind und die eine sichtbare Taille hat = A/X-Mischtyp. Dominant ist das A, aber es ist vom X nicht weit entfernt, zumal die Person keine wirklich schmalen Schultern hat und dazu viel Busen. Die Person achtet also im Wesentlichen darauf, Ihre Hüften schmaler erscheinen zu lassen und den Blick davon weg nach oben zu lenken.

Kanntet Ihr diesen Trick schon? Welcher Figurtyp seid Ihr?

Reh mit einem Schuss Curry

Nein, nicht zum Essen. Ich esse kein Wild. Aber zum Anziehen. Rehbraun passt bestens zu Curry und ein bisschen Taupe dazu geht immer. Bernstein in Ring und Ohrringen passt farblich zu allem davon. Und ob nun Pflichtschuhe in hellbraun oder legere Stiefeletten zum moderneren Krempellook ist auch egal. Ich finde, beides passt. Das eine Bild zeigt mich beim Versuch, ein Selfie von Schuhen und Hose zu machen. Ein Shoefie – oder doch ein Fussie? Oder ein Hosie? Oder Pantie? Wie Ihr seht, erfordert das gewisse Verrenkungen, die am Ende nicht ganz von Erfolg gekrönt waren. Aber ich denke, einen Eindruck vom unterschiedlichen Look könnt Ihr damit bekommen.

Ines Meyrose #ootd 20140618Dieses Outfit mit den Pflichtschuhen habe ich zu einem Seminar getragen, die Variante mit Stiefeletten abends getestet. Ich habe einige Firmenkunden, bei denen ich nie im Hosenanzug oder anderer förmlicher Kleidung auftauche, weil die Teilnehmer davon abgeschreckt würden. Ich bereite Menschen mit sehr wenig Geld zum Beispiel auf Vorstellungsgespräche für einen neuen Job vor und dabei geht es auch um Kleidung. Wenn ich sehr gestylt, sichtbar teuer oder markenlastig gekleidet wäre, würde das völlig zu recht als unpassend empfunden werden. Es manchmal gar nicht so einfach, dafür passende Outfits zu finden. Ein Hosenanzug oder Kostüm als eine Art Uniform wäre einfacher.

Outfit “Reh mit einem Schuss Curry” 18. Juni 2014

Immer wieder werde gefragt, warum ich bestimmte Kleidungsstücke genau so kombiniere, wie ich es tue. Bei diesem Outfit fallen mir diese Punkte auf

  • Schuhe (Duo, PR-Muster) und Stretchhose (Toni Gard) haben fast die gleiche Farbe, was optisch streckt. Die Biese vorne an der Hose streckt das Bein zusätzlich. So funktioniert dann auch ein Krempellook an einer kleineren Person wie mir. Aber die korrekt lange Hose, die bis zum Absatz der Schuhe geht, ist vorteilhafter.
  • Die Handtasche (Miles) passt farblich exakt zu den Pflichtschuhen (Progetto), die Ihr im Komplettfoto seht.Miles
  • Das gelbe Longshirt (Deerberg) ist ein farblicher Hingucker, der das Outfit fröhlich macht.
  • Die Lederkette (Sence Copenhagen) passt farblich exakt zur Hose und die vergoldeten Kugeln dran zum Shirt.
  • Ich trage noch einen Ring (Cartier) und Uhr (Bering) mit Roségold. Den Mix aus Roségold und Gelbgold finde ich OK, weil beides warme Töne sind. Außerdem finden sich die gelben Nuancen im Shirt wieder und die roségoldenen ergänzen sich gegenseitig.
  • Der leichte Longcardigan (Taifun) streckt durch die offen fallende, lange Mitte und lässt die Körpermitte somit schmaler erscheinen. Den gleichen Effekt habt Ihr hier und hier schon mal sehen können. Dass der Cardigan vorne länger ist als an den Seiten, gleicht meine A-Form mit breiten Hüften aus.
  • Der Schal, den ich nur unterwegs getragen habe, nimmt die Farbe von Hose und Cardigan auf.
  • Dominat sind warme, gedeckte Farben, die zu mir als Herbstfarbtyp passen.

Wie gefällt Euch dieser farbliche 1970er-Look?

Wie finde ich den passenden Hut … und auf zur Landpartie

Sommerhut

Leserin jekami alias Uschi B. hat mich auf Google+ zum Outfit Gut behütet und beringelt gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, einen Beitrag zur Auswahl des passenden Hutes zu schreiben. Spontan dachte ich: Gute Idee, warum nicht. Wird sicher umfassend, aber mal gucken.

Hutarten Mind-Map

Bei der Stichwortsammlung, die ich gerne als Mind-Map mit dickem Stift auf Papier mache, wurde mir klar, dass mir das Feld zu weit ist, um einen Beitrag darüber zu schreiben, mit dem die meisten Leserinnen am Ende dann wissen, welcher Hut zu Ihnen passt. Außerdem glaube ich, dass sich gar nicht so viele Leserinnen dafür interessieren. Auf der Mind-Map findet Ihr aber immerhin schon mal Kriterien, nach denen Ihr einen Kopfschmuck betrachten könnt. Darunter zeige ich Euch meine Gesichtsform, Kriterien für die Auswahl eines ganz bestimmten Hutes und ein komplettes Outfit damit.

Sommerhut

Fallbeispiel Gesichtsform

Ines Meyrose Bilder zur GesichtsformbestimmungInes Meyrose Bilder zur GesichtsformbestimmungFür die Auswahl eines Hutes ist es gut, die eigene Gesichtsform zu kennen. Es wird unterschieden zwischen rund, eckig, trapezförmig, länglich, dreieckig (herzförmig) und oval. Je nachdem, was Hut, Haare oder andere Accessoires verdecken, wird damit die optische Wirkung der Gesichtsform verändert. Ines Meyrose Bilder zur GesichtsformbestimmungMein Gesicht ist unter dem Strich oval. Allerdings habe ich ein spitzes Kinn (von vorne) mit Doppelkinntendenz (von der Seite) und eine sehr spitze Nase. Mein Gesicht hat sowohl weiche als auch kantige Züge in einem. Wenn ich die Stirn bedecke, z.B. mit einem Hut und im Kreis grinse, wirkt es manchmal sogar rund. Wenn Ihr Eure Gesichtsform bestimmen wollt, macht Ihr das am besten ungeschminkt mit zurückgenommenen Haaren. Solche Fotos möchte ich Euch aber nicht von mir zeigen und bitte um Verständnis.

Fallbeispiel Sommerhut

Dieser leichten Sommerhut ist ein Geschenk meines Mannes 2002 zum Geburtstag. Ich habe ihn bei Karstadt (Label unbekannt) ausgewählt, weil

  • Ines Meyrose mit Sommerhutdie Farbe zu meinem Teint passt
  • das leichte Material nicht zu sehr von oben optisch auf meine Statur drückt
  • die Krempe nach oben zeigt und mich das größer wirken lässt, als wenn die nach unten gebogen wäre
  • die runde Form der Krempe zu meinen weichen Körperformen passt
  • die Blumenverzierung zu romantischen Outfits passt
  • ich außerdem einen Hut brauchte, um ein schlichtes Kleid hochzeitsgasttauglich zu stylen. Seit dem ist das mein Hut für Hochzeiten und Sommerpartys. Ich gehöre zu den Menschen, die Hüte wirklich tragen und nicht nur als Dekoration herumhängen haben. Dieser hat eine eigene Hutschachtel, in der er in Seidenpapier bis zum nächsten Einsatz ruhen darf. Ich liebe übrigens Hutschachteln!

Auf zur Landpartie

Ines Meyrose #ootd 20140615

Am Sonntag war ich zum 70. Geburtstag einer Freundin eingeladen und die Feier fand in Hohenfelde statt. Das Dorf an der Trittauer Hahnheide ist so klein, dass die Adresse Haus 6 hieß. Dass auf dem Weg dahin im Radio von U2 Were the streets have no name lief, erheiterte uns durchaus. Für dieses schöne Fest bei allerbestem Sonnenschein und schönem Windhauch habe ich das neue Kleid von Zay getragen, das ich Euch hier schon mal gezeigt habe.

Rosamunde Pilcher lässt grüßen

Ich wurde von einem Mann mit den Worten begrüßt, dass ich aussähe, also ob ich einem Katalog entsprungen wäre. Kompliment oder nicht? Wer weiß … Diese Ton-in-Ton-Looks mag ich gerade sehr gerne und Taupe löst langsam richtiges Braun in meinem Schrank ab. Passend zur Haarfarbe … Die Sommerstiefeletten von Paul Barritt und Lederkette von Sence Copenhagen fügen sich schön dazu.

Der Hut passt außerdem zu Sunnys Aktion Um Kopf & Kragen #9. Geht mal gucken, was schon alles zu sehen ist!

Wie gefällt Euch mein Sommerhut?

10 Tipps zum Kauf eines Trenchcoats

Werbung ohne Entgelt

Meyrose #ootd 20140605

Gewöhnlich bin ich entscheidungsfreudig und fackle nicht lange, wenn es um die Anschaffung neuer Bekleidung geht. Aus dem Kauf des neuen Trenchcoats habe ich jedoch einen ziemlichen Affentanz gemacht und nicht nur meine weiblichen Berater IRL sondern auch Twitter-Follower und Ü30-Blogger um Rat gefragt. Warum?

Leider kein Vor-Ort-Kauf

Meyrose #ootd 20140605Ich hatte mich spontan bei Karstadt in eine limettengrüne Version von Fuchs Schmitt verliebt, die jedoch nicht in meiner Größe vorrätig war. Nach einer Fahrt zur anderen Karstadt-Filiale, Anprobe vor Ort der vermutlich passenden Größe 46 und etwas Online-Recherche war klar: Ich brauche eine Kurzgröße, die es bei Karstadt nicht gibt, und Limettengrün ist leider bei Licht betrachtet etwas zu leuchtend und vor allem zu empfindlich gegen Schmuddel. Zur Veranschaulichung hatte der Mantel vor Ort auch gleich direkt einen dicken Fleck, der mich nochmal mit der Nase auf diesen Aspekt gestoßen hat.

Meyrose #ootd 20140605Leider gibt es in den beiden Karstadt-Filialen nicht nur keine Kurzgrößenmäntel, sondern auch nicht die anderen Farben des Herstellers. Deshalb habe ich also die beige Version bei Peter Hahn bestellt. Es siegte die Vernunftfarbe und die Modemathematik wird aufgehen. Die passende Größe spart auch gleich das Kürzen der Ärmel – sehr praktisch. Man könnte den Mantel in Anlehnung an die Pflichtschuhe auch Pflichtmantel nennen, denn es ist ein Klassiker, der förmlich, locker und zeitlos zugleich ist. Vom Stil ist er eher eine Ausnahme in meinem Schrank, aber sogar ich trage gerne mal einen Klassiker. Der Trench ist das ganze Jahr über tragbar.

Grün versus Beige

Meyrose #ootd 20140605Im Vorwege habe ich bei meiner kleinen Umfrage festgestellt, dass beigefarben Mäntel offenbar einen sehr eindeutigen Ruf haben: Rentnerbeige und der Rentnerbus kommt waren noch die netteren Formulierungen … Ich glaube, das liegt aber daran, das Beige einerseits nicht in jeder Nuance jedem steht und das es eben leider wirklich Menschen gibt, die scheinbar ab einem gewissen Alter vom Hut bis zu den Schuhen nur noch Beige tragen. Das ist bei mir jedoch nicht der Fall und der neue Mantel ist in einem gelblich-warmen Beige, auch wenn das nicht auf allen Fotos so wirkt. Ein Grund, warum ich an dem Mantel nicht vorbeigehen konnte ist, dass so viele Details perfekt an ihm für mich sind. Außerdem habe ich einen solchen Mantel in meinem Schrank vermisst.

10 Tipps zum Kauf eines Trenchcoats am Beispiel Größe 23

Immer wieder werde ich gefragt, nach welchen Kriterien ich etwas kaufe, daher bekommt Ihr diese detaillierten Tipps. Wer anders als ich gebaut ist, kann die Tipps für sich einfach ins Gegenteil verkehren und nach einem Gegenmodell suchen. Um Euch die Details zu zeigen, habe ich beim letzten Ostseeausflug diese kleine Bilderflut für Euch gestaltet.

  1. Trechcoat von Fuchs SchmittDie Farbe muss zum Farbtyp passen. Ich bin ein Herbstfarbtyp, also passt ein warmes Beige, das eher etwas dunkler ist.
  2. Die Gesamtlänge hört an einer Stelle auf, die betont werden möchte. Je kleiner man ist, umso kürzer darf der Mantel sein.
  3. Einreihige Mäntel und Mäntel ohne Knopfleiste strecken optisch. Den Einreiher kann man gegürtet auch so tragen, dass die Knöpfe nicht zu sehen sind und er wie ein Mantel mit verdeckter Knopfleiste wirkt.
  4. Trechcoat von Fuchs SchmittSchulterklappen und andere Details im Schulterbereich lenken den Blick nach oben und gleichen Breite Hüften aus.
  5. Die Taille des Mantels sollte an der Taille der Trägerin sitzen. Weil ich einen kurzen Oberkörper habe, sitzt bei normalen Größen die Taille auf meinen Hüften. Das ist unvorteilhaft, weil es breiter macht.
  6. Die Ärmel sollten zwischen Daumenwurzel, das ist der Übergang vom Handgelenk, und Handflächenmitte enden. Ich bevorzuge die kürzere Version, weil das meine Hände sichtbar macht und mich länger und selbstbewusster wirken lässt.
  7. Taschen, die in Längsrichtung aufgesetzt sind, strecken Trechcoat von Fuchs Schmittoptisch. Gut finde ich bei diesen Taschen, dass der Knopf eine echte Funktion hat und nicht zu sehen ist, wenn die Taschen offen sind. Das lenkt noch weniger den Blick dahin.
  8. Trechcoat von Fuchs SchmittWiener Nähte, das sind die längsgerichteten Teilungsnähte, geben dem Kleidungsstück ohne Brustabnäher Form und strecken.
  9. Hochwertige Verarbeitung ist beispielsweise an den eingefassten Nähten im Futter zu sehen.
  10. Trechcoat von Fuchs SchmittFlexibel und nach Lust und Laune tragbar ist der Trench, wenn sich der Gürtel entfernen lässt. Bei diesem Modell ist hinten feinerweise sogar ein geknöpfter Riegel dran, damit der Gürtel nicht so leicht verloren geht. Wenn man den Mantel ohne Gürtel trägTrechcoat von Fuchs Schmittt finde ich gut, dass an den Seiten keine Schlaufen sind. Es wirkt dann nicht so, als ob etwas fehlt. Der Nachteil ist, dass bei offenen Gürtel die Enden hinten zu lang herab hängen, um einfach leger am Rücken geknotet zu werden. Dafür habe ich noch keine gute Lösung gefunden – interimsweise kommen die Gürtelenden seitlich in die Taschen.

Zwei Herzchen für alle, die bis hier gelesen haben <3

Herzhände

Herzhände

Weil das Tuch Streifenhörnchen mit auf den Bildern ist, verlinke ich diesen Artikel bei Sunnys Um Kopf & Kragen #8. Das Shirt habt Ihr Montag beim Tag des Ringelshirts schon gesehen. Gerade bei mittleren Sommertemperaturen ist es angenehm zu tragen.

Worauf achtet Ihr beim Mantelkauf?

Tipps in Serie

Seite vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 nächste