10 Tipps für ein Strickkleid

Ines Meyrose #ootd mit Strickckleid von invero im Dezember 2015

Montag habt Ihr von meinem Besuch beim Fabrikverkauf von invero gelesen. Heute zeige ich Euch das dort gekaufte Strickkleid aus reiner Merinowolle, das sich gestern noch unter dem Wollmantel versteckt hat. Ich habe es schon einige Male getragen und fühle mich gut darin. Leserin Caro hat sich bei der Wunschliste einen Beitrag mit Tipps zur Auswahl eines Strickkleids gewünscht. Schauen wir uns so ein Kleid also mal genauer an.

10 Tipps zur Auswahl eines Strickkleids

  1. Die Materialart, z.B. Wolle, Kaschmir, Viskose, Baumwolle, Polyester, und Materialstärke entscheidet darüber, wie warm und atmungsaktiv das Kleid ist. Bist Du eine Frostbeule, ist dicke Wolle oder Kaschmir perfekt. Magst Du es nur ein bisschen warm haben, ist dünne Merinowolle angenehm. Magst Du es gerne kühl auf der Haut? Dann ist ein winterliches Strickkleid vermutlich nicht das richtige Kleidungsstück für Dich. Modelle aus Baumwolljersey oder Polyester für den Sommer lasse ich hier jetzt außer Acht und betrachte das Strickkleid aus der Sicht der kühlen Jahreszeit.
  2. Der Ärmel des Kleides entscheidet maßgeblich mit über die Wärmeeigenschaften des Kleids. Hat das Kleid lange Ärmel, ist es meistens sehr warm und kann nur mit einer Weste, Strickjacke oder Poncho darüber kombiniert werden und wird noch wärmer damit. Für Eisbären also perfekt. Wenn das Kleid einen halben, kurzen oder keinen Arm hat, kannst Du mit dem Darunter die Temperatur gut regeln. Ich kombiniere je nach Wetterlage leichte Longsleeves, Baumwollblusen oder Unterziehrollis zu solchen Modellen. Das ist ein Grund, warum ich so gerne Trägerkleider oder Hängerchen in der kalten Jahreszeit mag, weil sie da am flexibelsten sind.
  3. Der Ausschnitt hat Einfluss darauf, was Du zu dem Kleid kombinieren kannst und wie Dein Gesicht, Schultern und Gesamtlänge wirken. Ein Rollkragen ist schön warm, lässt sich aber nur mit einem Longsleeve gut kombinieren. V-Ausschnitte strecken die Körper- und Gesichtslänge optisch, machen schmalere Schultern und lassen den Busen kleiner wirken. Runde Ausschnitte sind gut bei einem schmalen Gesicht und lassen sich mit einer Bluse, wie bei mir hier zu sehen ist, zu einem V-Ausschnitt ummodeln, wenn der Ausschnitt tief genug ist. U-Boot-Ausschnitte betonen die Schultern und verbreitern optisch Gesicht und Hals, sind also bei langen Gesichtern und schmalen Schultern schön. Kapuzen finde ich eine schöne Spielerei bei Winterkleidern, nur sehen die leider mit Schals oder Blusenkrägen überladen aus. Dazu passt dann nur ein Longsleeve gut oder bei großer Kälte ein dünner Unterziehrolli.
  4. Die Länge des Kleides entscheidet darüber, wie lang Dein Oberkörper wirkt. Lange Frauen können auch lange Kleider gut tragen, Frauen unter 1,65 m versinken darin schnell und kombinieren dann wenigstens hohe Absätze dazu. Meine bevorzugte Länge bei 1,65 m ist entweder bis zu einer Handbreit über dem Knie oder die italienische Länge, die das Knie gerade eben bedeckt und darunter an der schmalen Stelle vor der Wade endet. Mit der italienischen Länge, die bei den meisten Frauen ab 1,65 m am besten aussieht, kommen die Beine gut zur Geltung und ggf. etwas knubbelige Knie oder nicht ganz so schöne Oberschenkel sind elegant bedeckt.
  5. In der kalten Jahreszeit trage ich nur blickdichte Strumpfhosen. 80-100 den gibt es günstig von nur die in ein paar Farben und hochpreisig von Falke in vielen Farben. Wenn Du eine absolute Friernase bist, nimm richtige Wollstrumpfhosen dazu. Dazu bietet sich allerdings ein gefüttertes Kleid an, damit die Strumpfhose nicht am Kleid klebt. Dazu kannst Du auch ein sommerliches Unterkleid verwenden. Wenn ich in den Stiefeln dicke Socken tragen möchte, nehme ich gerne Leggings anstatt Strumpfhosen, weil es mir dann an den Zehen mit nur einer Lage angenehmer ist.
  6. Die Weite des Kleides gibt entweder Bewegungsspielraum für große Schritte und entspanntes Sitzen – noch Fragen, warum meins so weit ist? – oder spendet mehr Wärme, wenn es körpernaher ist.
  7. Bei der Farbe des Strickkleids hast Du die freie Wahl bei Deinen Lieblingsfarben. Ist es uni, kannst Du mit gemusterten Blusen, Shirts, Strumpfhosen und Schals spielen – oder es uni im Colour Blocking tragen. Oder ganz Ton-in-Ton. Ich finde es aber auch schön, wenn das Kleid ein fröhliches Muster hat und einfarbige Farben dazu kommen, die sich im Muster wieder finden.
  8. Bei den Schuhen zum Strickkleid scheiden sich die Geister. Die Auswahl hat viel mit Deinem persönlichen Stil zu tun. Ich mag zu dem feinen Merinokleid oben und der klassischen Hemdbluse den Stilbruch mit den Winterstiefeln mit Kreppsohle. Das Outfit wäre viel eleganter, wenn die Schuhe eine dünne Sohle hätten und das Leder dünner wäre. Stiefeletten oder Booties sehen auch gut dazu aus, sind mir aber draußen an den Waden zu kalt. Pumps sind mir zu konservativ dazu. Zu einem Walkwollkleid oder dicken Strickkleid trage ich auch gerne mal derbe Boots mit Wollstrumpfhosen, dann ist es auch an den Beinen warm genug draußen.
  9. Bei Kleidern schätze ich es sehr, wenn mindestens eine Tasche vorhanden ist. Dabei achte ich darauf, dass die Taschen vorne sind, damit der Blick nicht auf die Hüften gelenkt wird.
  10. Wen Du Deine Kleider viel trägst und auch mal schwitzt, kaufst am besten in der Maschine waschbare Modelle. Bei Walkwolle ist das unterschiedlich, ob der Hersteller es erlaubt oder nicht und wie es hinterher aussieht … bei normal verstrickter Wolle oder Kaschmir wasche ich die Kleider ganz normal kalt mit Wollwaschmittel in der Maschine mit Handwaschprogramm, wie => hier beschrieben. Ansonsten entstehen Kosten und Wege für die Reinigung, die ich vermeiden möchte.

Ines Meyrose #ootd mit Strickckleid von invero im Dezember 2015

Outfits mit Strickkleidern

Sunny hat 2014 bei der Aktion Lieblingsstücke #1 Strickkleider in der Collage zusammengetragen. Hat Annemarie zeigt aktuell einen schönen Kuschellook. Fran präsentiert ein Strickkleid mit Overknees. Hier im Blog gibt es viele Outfits mit meinen bisherigen Strickkleidern, die alle nicht mehr bei mir sind, weil sie aufgetragen waren. Woran man sieht, dass bei allen die Modemathematik aufgegangen ist. Bis auf bei dem grünen, was einfach viel zu groß wurde. Deshalb freue ich mich umso mehr, jetzt das schöne blaue Trägerkleid zu haben. Damit Ihr lieben Lesern noch mehr kombiniertet Strickkleider sehen könnt, baue ich hier ein Linkup ein, in dem Outfits mit Strickkleidern den ganzen Januar über verlinkt werden können.

Die Linkparty ist eröffnet!


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Worauf achtet Ihr beim Kauf eines Strickkleids?

7 Bloggerinnen sehen Rot!Die nächste Wunscherfüllung wird eine Themenwoche vom 25. – 31. Januar 2016 mit dem Motto 7 Bloggerinnen sehen Rot!

Lasst Euch überraschen, wer alles dabei ist und was es für schöne Outfits, Accessoires und Make-ups mit der Farbe der Liebe gibt.

10 Tipps für einen Wollmantel

Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015

Im Rahmen der Wunschliste hat Leserin Caro um Tipps zur Auswahl eines Wollmantels gebeten. Dazu zeige ich Euch einen oft getragenen Wollmantel, der genau genommen aus 70 % Schurwolle und 30 % Angora besteht und ein Futter aus 55% Viskose und 45 % Polyester hat. Er ist von der deutschen Firma Gil Bret und ich habe ihn im Herbst 2010 gekauft. Er war damals nicht modern und ist es heute nicht.

Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015

Den Saum habe ich schon dreimal wieder einnähen lassen, weil der Stoff so weich ist. Deshalb sieht man die Stiche, weil es jetzt wirklich halten sollte. Die Knautschfalten in der Kapuze habe ich erst auf den Fotos gesehen, die hat der Wind leider nicht zusammen mit den Haaren verweht. Nehmt das bitte als Patina hin und als Beweis, dass eine Fashionbloggerin nicht immer Neues kauft, sondern auch Stücke in Ehren hält und ihnen Tragespuren zufügt. Genug der Kritisiererei, auf zu den guten Gründen FÜR diesen Mantel und Tipps für Euch, wenn Ihr einen kaufen möchtet!

10 Kriterien für die Auswahl eines Wollmantels

  1. Ines Meyrose #ootd mit Schal und Stulpen von Wiebke Möller "Polka" in den Farben Zimt und TomateWollmäntel wärmen gut und sind auch bei Nieselregen noch angenehm zu tragen. Eine Jacke aus beschichteter Baumwolle oder Synthetik bevorzuge ich an der Nordsee wegen des Salzgehaltes in der Luft, Wolle wird dann leicht schmierig-klamm, und in Hamburg, wenn es in Strömen schüttet, denn dann braucht der Mantel lange zum Trocknen. Wobei ihm das nichts ausmacht – mir aber. Das Kaufkriterium heißt hier also: Auf die Qualität der Wolle achten und auf die Zusammensetzung des Materials. Je weicher die Wolle, umso empfindlicher ist der Mantel. Je höher der Wollanteil, umso besser wärmt er. Der blaue Mantel ist aus 62 % Schurwolle, 28 % Alpaka und 10 % Polyamid mit Acetatfutter und hat eine Bouclé-Oberfläche. Mit der Zusammensetzung und der volumigen Oberfläche ist er sehr warm, denn er schmiegt sich durch die weiche Bouclèwolle zusätzlich sehr gut an. Durch das Innenfutter weist er Wind trotzdem ab.
  2. Ines Meyrose – Ü40 Fashionbloggerin – Outfit 20181031 mit Wollmantel von persona und gekrempelten Lammfellstiefeln im Harburger BinnenhafenPrimär trage ich so einen Mantel über Winterkleidern und Röcken, d.h. ich achte auf eine zu Kleidern passende Länge. Da alle meine Kleider nicht länger als kniebedeckend bis zur schmalen Stelle oberhalb der Wade sind (italienische Länge), geht der Mantel bevorzugt nur ein bisschen weiter runter und zeigt so noch maximal viel Bein. Mit Stiefeln dazu ist es trotzdem warm genug. Zur Hose sehen bei meiner Größe von 1,65 m Kurzmäntel besser aus, weil sie den Körper in nach etwa 2/3 optisch teilen und nicht nach 3/4. Da aber der Einsatz mit bestrumpften Beinen der Hauptsächliche für diesen Mantel ist, ist mir wichtiger, dass der Rocksaum nicht unter dem Mantelsaum hervorguckt. Da bin ich klassisch unterwegs und finde, dass es deutlich angezogener und schöner ist, wenn der Mantelsaum den Abschluss bildet. Alternativ würde ich sonst lieber eine Jacke tragen, die dann deutlich kürzer ist. Wenn ich also nur einen Mantel habe, ist er bei mir möglichst kniebedeckend. Wenn ich mehrere Wollmäntel habe, dürfen die weiteren Exemplare kürzer sein, um zur Hose schön zu sein oder zu kurzen Röcken zu funktionieren.
  3. Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015Eine Kapuze oder übergroßer Kragen ist gerne gesehen, weil ich unterwegs selten dem Arm für einen Schirm frei habe und die Kapuze dann schnell gegen Regen oder Wind aufsetzen oder den Kragen hochschlagen kann. Das Kriterium erfüllen auch der beige Mantel => siehe hier, den ich nicht mehr habe, und der blaue, den ich noch gerne trage. Beides hat den Vorteil, dass der Blick nach oben zum Gesicht gelenkt wird und Schultern betont, um breitere Hüften auszugleichen und davon abzulenken. Ein bunter oder gemusterter Schal dazu lenkt zusätzlich den Blick nach oben.
  4. Weil ein Wollmantel in guter Qualität viel Geld kostet, empfehle ich eine Farbe, die zu vielen Sachen im Schrank passt und die Ihr vermutlich lange mögt. Wenn man nur einen Mantel hat, bieten sich Basisfarben zum Farbtyp passen an, z.B.
    – Beige, Karamellbraun oder Hellblau (Frühlingstyp)
    – Vollmilchschokoladenbraun oder Petrol (Herbsttyp)
    – Hellgrau oder Dunkelblau (Sommertyp)
    – Anthrazit, Dunkelblau, Zartbitterschokoladenbraun oder Schwarz (Wintertyp).
    Wenn man mehrere Mäntel hat oder eine auffällige Lieblingsfarbe, kann so ein Mantel auch gerne beispielsweise knallrot, orange, pink, moosgrün, sonnenblumengelb oder kobaltblau sein. Bei der Farbe ist auch noch zu bedenken, dass helle Farben schmutzempfindlicher sind als dunkle und so ein Mantel in der Regel in der Reinigung gesäubert werden möchte. Ein heller Mantel verursacht also umso mehr Reinigungskosten und Wege. Muster sind oft ebenso auffällig wie bunte Farben und kommen daher auch eher für Zweitexemplare in Frage.
  5. Ihr seht, dass alle meine Mäntel nur eine sichtbare Knopfleiste haben. Einreiher strecken die Gesamtlänge optisch und teilen die Breite in zwei schmalere Stücke vertikal. Ist also gut bei allen, die länger oder schmaler wirken möchten. Ein Doppelreiher macht optisch kleiner und in der Taille breiter, ist also gut für lange Frauen mit schmaler Hüfte. Beim Doppelreiher ist allerdings dann noch darauf zu achten, dass nach oben auseinanderlaufende Knöpfe die Schultern betonen, so dass es bei schmaler Hüfte und breiten Schultern (Y-Figurtyp) schnell zu viel wird.
  6. Bei der Weite des Mantels überlegt Euch vorher, wie figurnah er sein möge. Möchtet Ihr auch mal einen dicken Wollpullover im Winter darunter tragen? Dann wird ein figurbetontes Modell schnell zu eng an den Armen. Oder braucht nur ein zartes Kleidchen darunter passen? Dann sieht eine schmale Linie super aus. Seitenschlitze ermöglichen einfaches Sitzen, es kann allerdings hinein wehen. Wenn ich meinen Mantel auf den Bilder so ansehe, finde ich ihn insgesamt überall zu weit. In der Praxis ist er in Größe 42 allerdings in den letzten Jahren bis zu Größe 48 quasi mitgewachsen (der Brustknopf ging kaum noch zu und die Arme blieben besser am Körper) und er funktioniert jetzt immer noch mit vielen verschiedenen Sachen darunter. Er ist in der Hinsicht also mehr aus praktischen Gründen als aus möglichst schmal wirkenden ausgewählt und darf noch ein bisschen bei mir bleiben.
  7. Eingesetzte Ärmel wie bei meinem dunkelbraunen Mantel haben den Vorteil, dass die Schulter an der natürlichen Stelle betont wird. Sie geben Haltung und Stand in den Mantel. Raglanärmel haben bei Jacken und Mänteln den Vorteil, dass sich darunter auch gut Blazer mit Schulterpolstern tragen lassen, weil sich die optische Schulterbreite mit der Kleidung darunter variieren lässt. Deshalb kann ich auch den blauen Mantel noch gut tragen, auch wenn er an sich drei Nummern zu groß ist, weil die Schultern Dank der Raglanärmel noch passend wirken.
  8. Bei der Silhouette denkt daran, dass das Auge Linien des Mantels optisch verlängert. Ist der Mantel nach unten hin ausgestellt, wirken je nach Form Taille oder Schultern schmaler, weil das A oder X des Mantels verlängert wird.
  9. Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015Die Position, Linienführung und Art der Taschen hat Einfluss auf die Wirkung der Fläche. Ich bevorzuge Taschen, die in Längsrichtung ohne Patten – eine Art Umschlag – eingesetzt sind und so unauffällig wie möglich sind. Wenn die Taschen schräg sind und nach unten außen laufen, machen sie breitere Hüften oder eine schmalere Taille – also genau betrachten! Wenn die Taschen horizontal mit Patten sind, betonen sie die Hüfte in der Breite – je mehr, umso weiter außen sie sitzen – und unterbrechen die Länge des Mantels, machen also optisch kleiner. Der beige und der blaue Mantel haben unauffällige Taschen in Längsrichtung, der braune immerhin vertikal – wenn auch mit einem Aufsatz.
  10. Knöpfe haben großen Einfluss darauf, ob ein Kleidungsstück billig oder wertig wirkt. Bei sichtbaren Mantelknöpfen mag ich es unauffällig, mir reicht die Wirkung der Knopfleiste an sich. Wenn ein Mantel Euch gefällt, aber seine angenähten Knöpfe nicht, könnt Ihr die austauschen (lassen). Ihr werdet Euch ggf. dabei wundern, was neue, hochwertige Knöpfe aus Naturmaterial oder gutem Kunststoff kosten. Deshalb lohnt es sich unter Umständen auch, von einem defekten alten Mantel schöne Knöpfe vorm Entsorgen abzutrennen und aufzubewahren.

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Worauf achtet Ihr beim Kauf eines Wollmantels?

10 Tipps für eine Lederjacke im Bikerstil

Werbung ohne Entgelt

Ines Meyrose #ootd 201512 mit Lederjacke im Bikerstil in rot von Lindgrøn Copenhagen

So eine Lederjacke habe ich schon lange bei anderen Frauen bewundert, bei mir passte bis jetzt aber einfach keine. Umso mehr habe ich mich gefreut, im letzten Urlaub auf Sylt bei Scandic diese hier von Lindgrøn Copenhagen (Werbung) entdeckt zu haben. Das ist die gleiche Firma, von der auch das neue Seidenblusenshirt ist. Lindgrøn Copenhagen macht schöne Kleidungsstücke, die bezahlbar sind. Beide Teile habe ich selbst gekauft.

Das Rot passt perfekt, um die Stimmung im Herbst und Winter aufzuhellen. Es gab in Hamburg genug Tage im November, an denen ich so draußen warm genug gekleidet war. Auch im Dezember ist es bisher mild. Es könnte eine Ganzjahresjacke werden. Zur Not kommt ein Wintermantel darüber. Über winterliche Wollmäntel schreibe ich demnächst etwas, siehe Wunschliste.

Passend zu den Proportionen

Die Artikel, in denen ich konkrete Tipps zur Auswahl bestimmter Bekleidungsstücke gebe, sind bei vielen Leserinnen beliebt. Deshalb schreibe ich zu der Jacke genau auf, was für mich Kriterien dabei sind. Ich bin 1,65 m lang, trage derzeit Größe 42/44, habe lange Beine, einen kurzen Oberkörper, viel Busen und breite Hüften => ich nehme alles mit, was obenherum oder insgesamt in der Länge streckt und von den Hüften ablenkt. Wer das Gegenteil möchte, kehrt meine Tipps einfach um.

10 Tipps zum Kauf einer Lederjacke im Bikerstil am Beispiel in Größe 44

  1. Die Längsbetonung der Wiener Nähte streckt.
  2. Durch den nach oben hin langen Reißverschluss in der Mitte und den kurzen Rundhalskragen wird der Blick zum Gesicht gelenkt. Theoretisch würde ein kurzer Reverskragen, er wie ein V-Ausschnitt wirkt, den Busen verkleinern und den Oberkörper strecken. Praktisch funktioniert das bei Lederjacken bei mir nicht, weil das Leder dann zu steif auf dem Busen liegt oder der Schnitt zu sehr nach klassischen Blazer aussieht, was nicht zu meinem Stil passt. Also bevorzuge ich hier ausnahmsweise kurzen Rundhalskragen, der genau genommen ein Stehkragen ist.
  3. Alle Taschen sind verdeckt und tragen daher nicht auf, wie es aufgesetzte Taschen täten.
  4. Die Reißverschlüsse an den Brusttaschen betonen durch die Linienführung die Sanduhrsilhouette. Verlängert einfach optisch die Linie der Reißverschlüsse, dann seht Ihr den Verlauf Richtung Schultern, die ich gerne zum Ausgleich der Hüften betone, und die schmaler machende Linie Richtung Körpermitte. Die gesteppten Patches auf den Schultern lenken den Blick nach oben und schaffen ebenso Ausgleich zur Hüfte. Die eingesetzten Ärmel geben eine natürliche Silhouette und betonen eine aufrechte Körperhaltung.
  5. Die Reißverschlüsse an den seitlichen Taschen strecken durch den vertikalen Verlauf.
  6. Die Reißverschlüsse sind in neutralem, matten Anthrazit, das neutral dunkel wirkt. So lässt sich die Jacke harmonisch mit warmen und kühlen Schmuckfarben sowie Metallelementen an Taschen und Schuhen kombinieren.
  7. Für eine kurze Jacke hat sie eine ideale Länge, weil sie oberhalb meiner breitesten Stelle aufhört und die zweitbreiteste Stelle – Stichwort Love Handles – verdeckt. Eine lange Jacke würde den Oberkörper zwar mehr strecken, aber auch weniger den Blick nach oben lenken.
  8. Die Ärmel haben an den Abschlüssen keine Verzierungen, d.h. es wird der Blick nicht in Richtung Hüfte gelenkt. Es ist nicht mal eine Abschlussnaht vorhanden, das Futter ist nur innen befestigt. Ein weiterer Vorteil: Der Ärmel lässt sich einfach nach innen einschlagen, um die korrekte Länge zu haben. Wenn ich sie kürzen lassen möchte, wird es günstig möglich sein, weil keine Reißverschlüsse, Knöpfe und Knopflöcher zu versetzen sind. Auf dem rechten Bild in der Collage habe ich meinen linken Ärmel – als den ganz rechts im Bild – auf diese Weise einfach nach innen umgelegt. Da seht Ihr den Unterschied zur Originallänge am anderen Arm. Ich bin bei Ärmellängen konservativ und bevorzuge es, dass die Hand komplett herausschaut, wenn der Arm herunterhängt. Der Ärmel geht dann bis zur Daumenwurzel, das Handgelenk ist also gerade eben komplett bedeckt. Das sieht selbstbewusster aus, weil die Hände zur Gestik präsenter sind, als wenn sie im Ärmel teilweise verschwinden. Da ich kleiner bin als die Durchschnittsfrau mit 1,68 m, für die Kleidung in Normalgröße hergestellt wird, lasse ich sehr viele Ärmel bei Kleidung kürzen. Nur bei Kurzgrößen bleibt mir das erspart.
  9. Bei so einer Lederjacke gibt es für mich nur ganz neutrale oder ganz auffällige Farben. Alles andere ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Es gab sie in vielen Farben, von denen für mich dieses Rot und ein ganz weiches helles Nougat in Frage kamen. Verliebt habe ich mich dann in das satte Rot. Mit dunkelblauen oder dunkelbraunen Sachen darunter gibt sie einen schönen Blickfang. Offen getragen kaschieren die dunklen, matten Farben den Bauch und die durchgehende vertikale, die durch die offene Jacke darüber optisch verschmälert wird, streckt die Gesamtlänge. Auf Instagram habe ich neulich eine femininere Kombination mit Lachsrosa als Schnappschuss gezeigt.
  10. Sie geht zu! Flachbrüstige oder schmalrückige Frauen lachen jetzt vielleicht. Alle anderen wissen, dass das Schließen figurbetonter Jacken nicht immer so einfach ist. Leider sieht man aber auch beim offenen Tragen, ob eine Jacke zu geht oder nicht. Die Frontteile schmiegen sich besser an den Körper, wenn die Jacke zu schließen ist. Ansonsten stehen die gerne zu den Seiten hin ab, was in der Seitenansicht furchtbar aussieht. Also freue ich mich, dass dieses Modell wie angegossen zu schließen ist. Das mache ich nur, wenn mir ganz kalt ist oder Regen mich überrascht. Offen sieht es viel schöner aus. Aber schön zu wissen, dass ich es kann, wenn ich mag!

Modejahr 2015 im Dezember

Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.deMit dem hohen Kragen und dem leichten Kurzarm-Rolli darunter – viele Jahre alt von Tchibo, mein einziges Tchibo-Teil im Kleiderschrank – ist das mein Beitrag im Modejahr 2015 im Dezember beim Motto hoch-geschlossen. Das Modejahr 2016 steht schon in den Startlöchern! Es freut mich, dass viele von Euch schon Teilnahmen angekündigt haben!

Bisherige Artikel mit 10 Tipps zur Kleiderwahl

Was sind für Euch Kriterien beim Kauf einer Lederjacke im Bikerstil?

1 = 3 oder warum ein schlichter Pulli so vielseitig ist

Werbung mit Stil

Ines Meyrose #ootd mit Kurzarm Pullover M14 in maritim-blue von Wool Overs

Wolle im Sommer? Ja klar! Im Moment haben wir tagsüber und abends oft keine 20 Grad in Hamburg und da ist im Schatten ein luftiger Wollpullover angenehm zu tragen. Wolle ist ein Naturprodukt, das gleichzeitig wärmen und kühl halten kann. Die Haut kann unter Wolle atmen.

Mit einem Kleidungsstück durchs Jahr

Kurzarm Pullover M14 in maritim-blue von Wool Overs

Der Kurzarm Lambswool Pullover in maritim-blue von Wool Overs (Werbung) ist für mich ein perfektes Ganzjahreskleidungsstück. Deshalb freue ich mich, dass er mir als PR-Muster zur Verfügung gestellt wird. Ich trage ihn sommerlich pur zu Jeans (Lee 2015) oder mit einem Longsleeve und Loop für etwas kühlere Tage. Eine Bluse passt auch darunter, wenn man die Wolle am Ausschnitt nicht auf der Haut haben möchte.

Eine Farbe für alle Farbtypen

Dieser Blauton ist ganz besonders schön. Es ist ein Blau, das fast jedem Menschen steht. Wenn es eine Farbe auf der Welt gibt, die am ehesten zu allen Menschen passt, ist es Marineblau. Dieses Marineblau geht weder ins Lila noch ins Schwarz. Es ist ein Blauton, der auch an den meisten warmen Farbtypen funktioniert. Zum Herbstfarbtyp passt er in der Farbtiefe. Bei Frühlingsfarbtypen mit blauen oder grauen Augen harmoniert er mit der Augenfarbe. Bei Winterfarbtypen passt es zu den natürlichen dunklen Anteilen, bei Sommerfarbtypen ist Marineblau sowieso perfekt.

Stylingtipp: Kleines Rot – große Wirkung

Ines Meyrose #ootd mit Kurzarm Pullover M14 in maritim-blue von Wool Overs

Auf den Bildern seht Ihr, was für ein Unterschied in der Wirkung des Outfits entsteht, wenn ich die braunen Loafer (Tamaris 2015) durch rote Sommerstiefel austausche (Progetto 2012) und ein rotes Longsleeve (Landsend, ca. 2013) darunter trage. Der Loop (Lotte Voss 2015) ist gerade mein Lieblingsschal. Für mich ist der Pullover ein Kombistar, denn er stellt sich in den Hintergrund. Er gefällt mir so gut, dass ich überlege, ihn mir in einer weiteren Farbe zu kaufen. Da käme Elfenbein in Frage, einen Braunton gibt es leider nicht – aber dafür einige Farben für kühle Farbliebhaber.

Vertikale vs. horizontale Linie

Ines Meyrose #ootd mit Kurzarm Pullover M14 in maritim-blue von Wool Overs

Das Outfit wirkt nicht nur mit Rot anders als pur. Es macht bei dem Longsleeve einen großen Unterschied, ob ich den Saum herausgucken lasse und damit den Körper horizontal optisch teile oder nicht. Wenn ich den Saum herausgucken lasse, wirke ich durch die Teilung kürzer. Außerdem lenke ich damit den Blick auf meine breiteste Stelle an der Hüfte. Will ich das? Nein :) .

Probiert es bei Euch mal mit ähnlichen Kleidungsstücken aus. Ihr werdet sofort sehen, was an Euch besser wirkt. Bei der Ärmellänge finde ich gut, dass sie in der Taille enden und damit den Blick dort hin lenken. Mit ihrer Weite gleichen sie breite Hüften aus. Die Größenbestimmung hat mit der Maßtabelle auf der Webseite übrigens bei dem Modell gut geklappt. Mein Pullover ist in L und hat genau die richtige Größe.

Was Natur so mit sich bringt

Die reine Lambswool ist schön fest und kräftig in den Fasern. Ob man die auf der Haut tragen mag, ist Geschmackssache. Ich hatte beim ersten Anfassen kurz Bedenken, aber meine Haut verträgt sie sehr gut. Dass der Pullover das Zeug zum Lieblingsteil hat merke ich daran, dass ich ihn gleich an drei Tagen nacheinander getragen habe. Weiterer Vorteil an reiner Wolle: Sie lässt sich über Nacht auslüften. Der Pullover riecht immer noch absolut frisch.

Kurzarm Pullover M14 in maritim-blue von Wool Overs

Ein kleiner Nachteil bei dieser gröberen Wollfaser ist, dass sich leider noch ein paar harte Pflanzenfasern darin befunden haben. Das ist nicht schlimm, ist ja alles Natur. Ein Schaf ist halt draußen unterwegs. So kleine holzartige Teilchen habe ich auch bei anderen Herstellern Sachen schon in der Wolle gehabt. Nur um sie drin zu lassen, waren sie mir zu piecksig. Ich habe sie also vorsichtig mit den Fingernägeln ausgezupft. Erwähnt haben möchte ich das jedoch, damit Ihr ggf. nicht überrascht seid, falls Ihr so einen Pullover bestellt. Vielleicht war es bei mir auch ein Einzelfall.

Ines Meyrose #ootd 20150509 mit asymmetrischem Pullover A51 von Wool OversInes Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool OversMeine anderen beiden Strickteile von Wool Overs, der asymmetrische braune Pullover (PR-Muster) und die türkisfarbene Wasserfall-Strickjacke (PR-Muster)  trage ich beide nach wie vor gerne, wenn es morgens noch kühl ist.

Welche der drei Variationen gefällt Euch am besten?

Fadenscheinig

Fadenhängerchen

Dieses Outfit verdanke ich einer Wette. 2011 auf Rügen gab es im Hotel einen Freizeitbereich mit großem Billardtisch. Mein Mann wollte unbedingt spielen und ich hatte keine Lust. Also hat er mich herausgefordert und wir haben für den Gewinner um ein Essen gewettet. Es war unsere erste Partie in damals zehn Jahren Beziehung und unsere erste Wette um mehr als die Ehre. Ich kann rudimentär Billard spielen, mache das aber nicht gerne.

Ines Meyrose #ootd 20150411 mit Fadenhängerchen

Was soll ich sagen? Ich habe meinen sportlichen Mann aus eigener Kraft souverän geschlagen. So gut habe ich vorher und hinterher nie wieder gespielt – egal. Sein Gesicht dabei werde ich jedenfalls nicht vergessen. Als sportlicher Verlierer hat er es dann nach dem ersten Schock doch mit Fassung getragen und am nächsten Tag seinen Wetteinsatz erhöht und mich nicht zum Essen eingeladen, sondern mir dieses fadenscheinige Hängerchen spendiert, was erheblich mehr gekostet hat.

Ines Meyrose #ootd 20150411 mit Fadenhängerchen

Leider weiß ich den Namen der Rügener Designerin nicht mehr. Sie näht mit einer Nähmaschine kreuz und quer die Fäden auf ein Vlies, wäscht den so entstandenen Stoff und verarbeitet ihn dann zu so legeren Hängerchen, Jäckchen & Co. Ich bin fasziniert von der Leichtigkeit des Stoffs und davon, wie leicht man damit schlichte Outfits verändern kann. Es wurde schon viel getragen. Am Wochenende fiel es mir vom Bügel in die Hände und ich habe es als Wink genommen, es direkt anzuziehen. Das ist wirklich ein individuelles Teil, oder?

Ines Meyrose #ootd 20150411 mit Fadenhängerchen

Ines Meyrose #ootd 20150411 mit Fadenhängerchen

Fadenhängerchen

Outfitdetails

Ines Meyrose #ootd 20150411 mit Fadenhängerchen und TrenchcoatDraußen passte der Trench (Fuchs Schmitt 2014) gut dazu. Die schlichte Bluse (Mootz 2014) und Spaghettibeinhose (Dismero 2015) trage ich gerne mit den Sternenzauberboots (MDK 2014). Die Handtasche (Miles 2007) habe ich passend zu den mittelbraunen Fäden gewählt.

Auf den Fotos könnt Ihr gut sehen, wie unterschiedlich verschiedene Ärmellängen wirken. Locker offen und zu lang vs. leicht geschoppt vs. aufgekrempelt. Zu lange Ärmel wirken an einer eher kleinen Frau wie mir wie reingesteckt, deshalb achte ich darauf, dass meine Hände zu sehen sind.

Seebrücke Göhren auf Rügen im Februar 2011

Weil auf Rügen in dem Winter so ein traumhaftes Wetter mit Eisschollen und verzapften Seebrücken war, bekommt Ihr noch ein Winterbild von 2011 dazu. Der Blick aus der Hotelsauna in Göhren ging genau in die Richtung. Ein Traum …

Wie würdet Ihr das Teil nennen? Hängerchen? Tunika? Pullunder? …?

Quergestreift? Na klar!

Rinhelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignQuerstreifen haben einen schlechten Ruf. Aber wie das mit schlechten Rufen so ist: Nicht immer zu recht. Klar machen Querringel nicht gerade zierlicher, aber passend kombiniert funktionieren sie auch an Menschen wunderbar, die gerne ein bisschen was verstecken möchten. Und eins ist ja wohl klar:

Ringel machen gute Laune!

Aktion Buntes 2014 im Dezember mit RotSunny möchte bei den Lieblingsstücken #19 Lieblingsstreifen sehen und bei der Aktion Buntes ist im Dezember die Farbe Rot an der Reihe. Darauf haben diese Kombinationen nur gewartet!

Auf das Wie kommt es an

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor LuxDer Trick bei Ringeln und größeren Größen ist, dass der Stoff fest genug sein muss, damit sich nichts abzeichnet und die Ringel sich nicht unnötig verziehen. Deshalb sind meine Ringelshirts bevorzugt von Armor Lux. Die haben einfach eine unvergleichlich Baumwolle und Qualität. Mein blau-weißes trage ich schon im dritten Jahr, dieses hier ist neu gekauft.

Beim Neuzugang freut mich, dass der Weißton ganz leicht milchig anstatt schneeweiß ist und dass das Beige sich einfach kombinieren lässt. Wie sagte die Verkäuferin bei Rehling so schön: “Tragen Sie dazu alles außer Rentnerbeige ;)  … am besten eine weiße Hose im Sommer”. Mit einer weißen Hose kann ich mir das Shirt auch gut vorstellen. Heute zeige ich es Euch aber im Farbkontrast mit dunkelblauer Jeans, dunkelblauem Gehrock von Clément Design bzw. rotem Strickmantel von Karin Glasmacher. Auf Tücher habe ich verzichtet, um das Shirt nicht zu verdecken.

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément Design

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor LuxBei den Kombinationen ist gut zu sehen, dass der große Kontrast zwischen Shirt und dunkler Hose kleiner und breiter macht, zumal es nur sehr knapp über meine breiteste Stelle an der Hüfte reicht. Das Auge des Betrachters guckt immer dorthin, wo etwas aufhört … eine helle Hose wäre also wirklich geschickter dazu, weil der Übergang dann weicher wäre, wenn ich das Shirt pur tragen würde. Nun möchte ich jedoch das Shirt gerne zur dunklen Jeans tragen, weil ich diese maritime Note mag.

Der Querstreifen-machen-Dick-Effekt lässt sich ganz einfach aushebeln, wenn man ein offen getragenes, längeres Oberteil in einer Kontrastfarbe dazu kombiniert. So ist nur noch ein schmaler Teil des Korpus zu sehen und die Ringel werden entschärft. Wenn das offene Oberteil zusätzlich die Farbe der Hose hat, streckt es noch mehr, als wenn alles Kontrastfarben zueinander sind wie bei dem roten Mantel. Den Effekt habe ich hier und hier schon mal gezeigt. Was man allerdings auch auf den Bildern deutlich sieht ist, dass die Silhouette mit der Jacke viel breiter wirkt und die hellen Streifen optisch eher mit Wand verschmelzen, also weniger Kontur zeigen. Da bleibt nur Prioritätensetzung!

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin Glasmacher

Seit Sabinas Tag des Ringelshirts weiß ich, dass viele von Euch Ringelshirts mögen. Nach welchen Kriterien sucht Ihr Eure aus?

Habt Ihr beim Adventskalender der ü30 Blogger schon Euer Glück versucht? Türchen 3 und 5 sind hier bei mir, bei den anderen findet Ihr auch ganz tolle Gewinne!

Herbstliches Taupe

Werbung mit Stil

Meyrose #ootd 20140824 mit Top von BON'A PARTETaupe ist seit Monaten meine Lieblingsfarbe. Sie hat das klassische Braun abgelöst, das ich 2013 noch bei einer Blogparade als Lieblingsfarbe angegeben habe. Das Top aus Viskose/Baumwolle (Werbung) ist ein PR-Muster, das mir aus der Herbstkollektion meines Kooperationspartners BON’A PARTE, einem Onlineshop für skandinavische Mode (Werbung), zur Verfügung gestellt wurde. Die Farbe nennt sich dort Khaki, für mich ist es Taupe. Mit seiner leichten, fließenden Verarbeitung ist es für mich perfekt, um es unter einem Blazer, Strickjacke oder Jeansjacke zu tragen, wenn der Look eine etwas feinere Note bekommen darf. Der seidenmatte Glanz passt wunderbar zum weichen Farbton. Hellblau und Brauntöne werde ich im Herbst öfter zusammen tragen.

Gerade solche Teile finde ich schwer gezielt in der richtigen Passform zu finden. Hier stimmt für mich vieles. Der Ausschnitt hat auch noch den Vorteil, businesstauglich zu sein. Dekolletee ist ja schön und gut – aber im Job muss man ja nicht immer alles sehen ;) . Sonntag habe ich Euch die marineblaue Bluse (PR-Muster) aus der Kollektion gezeigt, die mehr Einblicke gewährt.

Mit was würdet Ihr so ein Top kombinieren?

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