Herbstfarbe Blau

Werbung mit Stil

Meyrose #ootd 20140826 mit Bluse mit Chinakragen von BON'A PARTE in marineblau

Wenn es eine Farbe auf der Welt gibt, die am ehesten allen Menschen steht, ist es Marineblau. Nicht umsonst sind viele Uniformen in der Farbe, die von ganz verschiedenen Menschen getragen werden. Der seriöse, distanzierte Touch von Marineblau hat bei Uniformen natürlich auch seine Vorzüge. Wenn Dunkelblau in feminin geschnittenen Oberteilen verarbeitet wird, bekommt es eine weiche, edle Note. Mitternachtsblau ist für meine Empfinden eine erheblich schönere, edlere, elegantere Farbe als Schwarz.

Die weiche Bluse aus 100% Viskose ist ein PR-Muster aus der Herbstkollektion meines Kooperationspartners BON’A PARTE, dem Onlineshop für skandinavische Mode (Werbung). Die Farbe nennt sich dort Marineblau, für mich ist es eher ein ganz dunkles Petrolblau. Das ist auch im Kontrast zur marineblauen Jeans (Lands’ End) zu erkennen, die farblich nicht perfekt dazu passt. Das ist die Tücke bei Blau im Gegensatz zu Schwarz: Die Nuancen sind noch schwieriger zu kombinieren. Aber wenn man ehrlich ist, passen verschiedene Schwarz-Nuancen auch nicht zueinander … also ignoriere ich das hier und trage es trotzdem zusammen. Dieses dunkle Petrolblau finde ich an vielen Herbstfarbtypen wie mir durchaus harmonisch, auch wenn Blau an sich eine kühle Farbe ist.

So eine legere Bluse mit spannenden Details am Chinakragen, den kleinen goldfarbenen Metallkügelchen, und lockerem Fall finde ich ganz unkompliziert. Sie kommt garantiert mit in den nächsten Urlaub, wo ich abends in jedem Lokal damit gut angezogen bin. Die Ärmel habe ich umgeschlagen, weil sie mir zu lang sind. Da würden noch diverse Zentimeter Arm mehr reinpassen, die Bluse würde also auch großen Frauen passen.

Zu was für Anlässen würdet Ihr so eine Bluse tragen?

Sommertrend Hellblau

Meyrose #ootd 20140712 mit Jeansjacke von Junarose

Hellblau ist angeblich eine der Sommerfarben 2014. Im Frühling habe ich viele Outfits damit gesehen, im Sommer lässt es jetzt etwas nach. In dem Fall bin ich wohl ein Spätzündern denn die hellblaue Jeansjacke, auch ein Sommertrend 2014, hat erst jetzt den Weg zu mir gefunden. Ich hatte lange keine Jeansjacke mehr, weil es schwer für mich ist, eine passende zu finden. Diese hat mich im Kurvenhaus Crispy in Hamburg spontan angelacht und ich war erstaunt, wie gut sie passt. Sie würde auch problemlos zugehen. Dank hohen Stretchanteils ist sie weich im Tragen und gibt Bewegungsfreiheit. So mag ich das!

Outfit 12. Juli 2014: Hellblau über Weiß

Das Outfit habe ich zu einer Gartenparty bei Bekannten getragen. Es war ein wunderschönes Fest bei Traumwetter. Wir hatten einen sehr schöne Zeit dort.

Die Tunika (H&M) und Stretchhose (BON’A PARTE, PR-Muster) kennt Ihr von diesem Outfit schon zusammen. Die Stiefeletten (ONLY A SHOES) abe ich dazu gewählt, um erfolgreich abendlichen Mückenattacken zu entgehen und auf Rasen lange stehen zu können. Bei der Jacke (JUNAROSE) mag ich besonders, dass die Knöpfe kupferfarben sind und somit perfekt zu meinem Rosègoldschmuck passen.

Den von mir schon öfter mal beschriebenen Effekt, dass offen getragene Jacken in Kontrastfarben zu Hose und Oberteil optisch schmaler machen, könnt Ihr sogar bei diesen geringen Farbdifferenzen sehen. Ich finde, dass die Tunika ohne die Jacke fülliger wirkt.

Wie ist Euer Verhältnis zu Jeansjacken?

Die Hose verlinke ich heute bei Sunnys Lieblingsstücken #14.

Raglanärmel und Türkis

Ines Meyrose Outfit mit Stiefelettn in Türkis von NOBRAND

… sind beides Sachen, die es in meinem Kleiderschrank wenig gibt, denn beides haben ihre Tücken. Raglanärmel passen nicht zu meiner Figur und Türkis nicht zum Farbtyp. Zwar finde ich Türkis mit Brauntönen durchaus schön kombiniert, jedoch wird es für mich immer zu knallig. Ein richtiges Türkis ist für mich leuchtend, sonst ist es Hellblau und nicht Türkis, und leuchtende Farben sind nun mal nicht so meins.

Aktion Buntes 2014 – Türkiser Juli

Bei der Aktion Buntes 2014 habe ich mir viel Mühe gegeben, Farben auszuwählen und zu verteilen, die vielerlei Geschmack abdecken. Deshalb gehört TÜRKIS natürlich unbedingt dazu und darf die Farbe des Julis sein. Irgendwie hat sich zum letzten Sommer auch ein paar türkiser Stiefeletten von NOBRAND in meinen Schuhschrank verirrt, mit denen ich an der Aktion teilnehme. Nachdem ich lange nichts zum Kombinieren hatte, habe ich im März dieses Tuch von Scandic bei seiner Vorbesitzerin dazu abgestaubt. Sie hat es nicht getragen und ich liebe es seitdem. Ihr kennt es schon vom BLAU im April. Auf dem Bild könnt Ihr sehen, dass das Tuch zwar zu mir passt, aber die Schuhe einfach zu sehr herausleuchten. Ich hatte beim Kauf vermutet und gehofft, dass die Farbe schnell verblassen würde, aber das passierte nicht. Ist nicht schlimm, weil ich sie nur für legere Ausflugsoutfits trage und sie bequem sind.

Raglanärmel und ihre Tücken

In Stilberatungen werde ich oft unwissend angesehen, wenn ich Raglanärmel erwähne. Viele kennen diesen Begriff für eine bestimmte Ärmeleinsatzform nicht. Woher der Begriff kommt, weiß ich allerdings auch erst seit heute (Wikipedia sei Dank). Was mir aber schon lange klar ist: Dieser Ärmeleinsatz hat klare Vor- und Nachteile, die Ihr an meiner T-Shirt-Tunika von container sehen könnt.

  1. Die Schultern wirken schmaler, weil der Ärmeleinsatz optisch nach unten A-förmig ausläuft. Das wird hier etwas ausglichen, indem die Schulterpartie hell ist, denn helle Flächen wirken größer. Allerdings verschwimmen sie auch optisch schnell mit hellem Hintergrund, so dass die Schultern in Räumen mit hellen Wänden noch schmaler wirken.
  2. Die Schultern wirken runder, weil keinerlei Formung statt findet. In diesem Fall wird das durch den rüschigen Ärmelabschluss mit Gummizug und das weiche Jerseymaterial noch verstärkt. Da seht Ihr auch gleichzeitig, warum ich so selten T-Shirts trage.
  3. Der Busen wirkt größer, weil er optisch ins Zentrum gerückt wird. Das wird bei dieser Tunika etwas dadurch ausgeglichen, dass der Busenbereich dunkel gehalten ist und dunkle Flächen kleiner und weniger volumig wirken.
  4. Raglanärmel haben den großen Vorteil, dass sie passen. Gerade eingesetzte Ärmel, die senkrecht am Schulterabschluss nach unten verlaufen, sitzen oft nicht an der richtigen Stelle. Wenn jemand breite Schultern hat, wirkt es schnell reingezwängt, wenn sie zu sehr zum Hals hin sitzen. Wenn jemand schmale Schultern hat oder aufgrund eines großen Busens eine große Größe braucht, rutschen eingesetzte Ärmel schnell über die Schulter hinaus und vermitteln dann einen hineingesteckten Eindruck. Außerdem wirken die Schultern dann hängend und noch schmaler. Das passiert alles bei Raglanärmeln nicht.
  5. Bei Jacken und Mänteln finde ich Raglanärmel übrigens unabhängig von der Schulterbreite klasse, weil sie sich dem Darunter in der Breite gut anpassen. So sitzt ein Mantel dann sowohl mit leichtem Sommerkleid als auch über einem Blazer mit Schulterpolstern immer.

Punkt 1-3 sprechen bei mir gegen diese Tunika, Punkt 4 dafür. Gekauft habe ich sie trotz der Nachteile, weil sie sich wahnsinnig gut anfühlt und ich die Farben mag. Es sind zwar viele kühle Farben dabei, aber durch die gedeckten Nuancen passen die zum Herbstfarbtyp trotzdem, da sie mit warmem Beige gemixt sind. Die Tunika ist ein reines Freizeitteil (alleine schon wegen des tiefen Ausschnitts) und wird schon im zweiten Jahr sehr gerne getragen.

Wie ist Eurer Verhältnis zu Raglanärmeln und Türkis?

Bei Sunny verlinke ich diese Woche noch das Tuch bei Um Kopf & Kragen und die Tasche bei den Lieblingsstücken, denn diese kleine Tasche von Liebeskind ist eindeutig meine Lieblingstasche des Sommers 2014.

Jeans, Jeans, Jeans …

Closed_Girls_Pedal_Cape_Jeans… und dazu habe ich gerade das Lied Girls Girls Girls im Kopf – lief vorhin im Radio. Bei der white week diese Woche habt Ihr von Montag bis Freitag so viele weiße Blusen und bei mir immer wieder die gleiche Jeans gesehen, dass Ihr jetzt vielleicht Lust auf den Anblick anderer Jeans habt.

Für den Jeans-Guide von Navabi wurde ich um einen Beitrag gebeten und habe mich gerne unentgeltlich zu ein paar Worten verleiten lassen. Die findet Ihr auf Seite 26 im PDF, das Ihr hier kostenlos herunterladen könnt:
navabi Jeans-Guide – und noch gaaanz viele andere Stylingtipps von navabi und anderen Bloggern!

Wie gefällt Euch der Guide?

Henleys für Herren

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Henley Shirts von Camel Active

Mal wieder ein Beitrag für Männer. Ihr kommt hier im Blog ja etwas kurz. Liegt vielleicht auch daran, dass sich meiner so ungern als Fotoobjekt zur Verfügung stellt. Jetzt habe ich ihm aber drei neue Henley Shirts gemopst und für Euch fotografiert.

Henley Shirts von Camel ActiveCharakteristisch für Henley Shirts ist die Knopfleiste. Zu Geschichte und Namensgebung findet Ihr hier etwas: Wikipedia. Demnach waren Shirts dieser Art Bestandteil der Uniform der Ruderer der Stadt Henley-on-Thames. War klar, dass es mal wieder von einer Uniform und/oder Sport abgeleitet ist, denn viele Bekleidungsbegriffe kommen daher.

Die Longsleeves von Camel Active, die Ihr hier seht, sind aus ganz weichem Baumwolljersey, zeichnen aber trotzdem nicht ab. Das petrolfarbene Shirt habe ich vor einigen Wochen im Laden erspäht, wollte der Liebste doch schon länger mal ein schönes neues T-Shirt haben, das auch untergezogen unter Freizeithemden mal etwas spannender aussieht. Petrol ist eine tolle Farbe!

Da das Henley Shirt erste Trage- und Waschtests größen- und formstabil überlebt hat, wurde beim nächsten Besuch im Camel Store gleich ein Duplikat besorgt und Oliv und Naturweiß durften sich dazu gesellen. Der leicht entstehende Used-Look in der Farbe ist OK. Unter den typischen Hemden von Camel Active mit kräftigen Streifen oder Karos sehen die Shirts klasse aus. Auch über einem normalen Rundhalsshirt sehen sie bei schlanken Männern gut aus. In jedem Fall sehen die Modelle mit der Knopfleiste spannender aus als die schlichten und weniger verspannt als Polohemden. Wenn es schon mal etwas Schönes in der passenden Größe und Farbe gibt, ist Zuschlagen die einzige Möglichkeit, oder?

Wusstet Ihr, woher die Namensgebung stammt?

Honigblau

Kombination von Honig und Blau im Blog bei Ines Meyrose

Einige Leserinnen haben mich gebeten, öfter mal zu schreiben, warum ich etwas so oder so kombiniere und wie sich das auf andere Personen übertragen lässt. Das versuche ich gerne in einige Artikel einzubringen. Hier seht Ihr, dass ich einen dunkelblauen Gehrock trage (Clément Design 2013) und dazu den leichten Wollschal in honigfarben (invero 2013) kombiniere. Den Schal mag ich gerade abends sehr gerne, weil er etwas Wärme spendet, aber nie zu viel ist. Mit dem Schalknoten drunter und drüber => Anleitung trage ich ihn am liebsten.

Stylingtipp: warm trifft kühl

Mir stehen warme, dunkle, gedeckte Farben – ich bin ein sogenannter Herbstfarbtyp. Dunkelblau ist immerhin dunkel und mit der matten Textur wirkt die Stofffarbe gedämpft. Gekauft habe ich den Blazer in der Farbe, um eine seriöse Ausstrahlung zu erzielen trotz meiner romantischen Accessoires und weil Marineblau zu meinen Lieblingsfarben gehört.

Um das kühle Dunkelblau meinem Teint zuträglicher zu machen, trage ich in absoluter Gesichtsnähe, z.B. als Blusenkragen, Rollkragen oder Tuch, eine warme Farbe dazu. Hier habe ich mich fast an einen Komplementärkontrast gewagt. Für mich ist es insofern gewagt, weil ich gewöhnlich Ton-in-Ton-Kombinationen vorziehe. Wenn es ein förmlicherer Anlass ist, kombiniere ich ein hochwertiges Seidentuch von Röckl => hier zu sehen dazu.

Wenn Euch kühle Farben stehen, z.B. Jeansblautöne, und Ihr aber unbedingt beispielsweise eine Lederjacke in der Farbe Cognac tragen möchtet, kombiniert Ihr die am besten mit Blau- oder Rosétönen in Gesichtsnähe. Schon seht Ihr anstatt unscheinbar schick aus!

Wie kombiniert Ihr Farben am liebsten?

Mustermix: Kreise treffen Rauten

Mustermix bei meyrose

In der Kombination Sternen treffen Streifen habe ich Muster in ähnlichen Farben mit verschiedenen Formen zusammen gefügt. Hier bei Kreise treffen Rauten finden unterschiedliche Farben zueinander. Die Rauten im Shirt sind in bläulichen Anthrazittönen. Das Armand ist aus braunem Holz, braunem Makramee-Band und naturweißen Schnecken.

Mustermix bei meyroseMuster kombinieren: Gesetz der Wiederholung

Gemeinsam haben alle Farben, dass sie gedeckt, gedämpft, etwas pastellig sind. Die zweite Gemeinsamkeit ist, dass die Mustergröße sich ähnelt. Ein Musterelement im Shirt habe ich markiert. Die Schnecken passen in der Größe zu den Rauten. Dass im Shirt noch weitere Muster enthalten sind, stört hier nicht. Hauptsache, das Auge des Betrachters findet optische Wiederholungen – dann ist es zufrieden. Das gleiche Prinzip habe ich beim Pünktchen-Outfit angewendet.

Wie kombiniert Ihr Muster am liebsten?

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