Sterne treffen Streifen

Mustermix Sterne und Streifen

Das Foto hatte ich schon fast vergessen. Heute Morgen fiel es mir wieder ein, als ich das Armband im Bad an der Wand hängen sah. Dieses Accessoire hat mir eine liebe Freundin 2003 aus Südafrika mitgebracht. Seitdem trage ich es immer mal wieder – meistens im Sommer, weil es mit kürzeren Ärmeln optimal zur Geltung kommt. Es passt farblich perfekt zu meiner Kleidung mit seinen warmen Tönen.

Mustermix

Immer wieder fragen Kunden mich, wie man Muster gekonnt kombiniert. Der Trick dabei ist, verschiedene Muster in ähnlichen Farben zu kombinieren. Es können die Grundfarben gleich sein – bei Armband ist das Braun – oder die Musterfarben – das ist hier Beige. In der Kombination Sterne zu Streifen haben beide Teile beigefarbene Anteile und das Tuch hat auch einen Braunton. Deshalb wirkt es ruhig, harmonisch und doch spannend.

Wie kombiniert Ihr Muster am liebsten?

P.S.

Das Tuch ist noname aus dem White & Co. Outlet (2010), die weiße Bluse von TE (2011). Die Bluse hat allerdings nach dem letzten Tragen am Fototag das Zeitliche gesegnet, weil der Kragengilb nicht mehr zu entfernen war. Manchmal denke ich, dass hier im Blog leicht der Eindruck entsteht, dass ich ständig neue Sachen kaufe und dann vermutlich nur kurz trage. Richtig ist: Ich kaufe und bekomme regelmäßig neue Sachen, trage die aber oft über einen langen Zeitraum, wie z.B. diese Accessoires.

Frisuren-Tipp: Versteckter Zopf

Frisuren-Tipp: Versteckter ZopfFrisuren-Tipp: Versteckter ZopfFrisuren-Tipp: Versteckter Zopf

Die Frisur ist nach einer Idee von Bea Petri von der schminkbar in Zürich. Im Magazin Ladies Drive habe ich die Idee gesehen und meine Freundin mit den tollen Haaren durfte als Testobjekt herhalten.

Zutaten

  • Mindestens etwas überschulterlange Haare
  • Ein Zopfgummi

Zubereitung

  1. Haare fest mit dem Gummiband auf der gewünschten Höhe zusammenbinden.
  2. Das Zopfgummi etwas nach unten in den Zopf ziehen, damit man das Haar am Kopf oberhalb des Gummis teilen kann.
  3. Zopfhaare von oben nach unten durch die Lücke ziehen.
  4. Nach Bedarf glatter oder wuscheliger hinzupfen. Man kann das mit Sicherheit auch ganz ordentlich frisieren. Bei so einem Look finde ich es jedoch schön, wenn es etwas wuschelig aussieht.

Resultat

Das Zopfgummi ist nicht mehr zu sehen und eine einfache, schnelle Frisur für lange Haare gezaubert.

Kanntet Ihr diesen Frisuren-Tipp schon?

Voting zum Sommertrend 2013: Barfüßige Halbschuhe

Halbschuhe bafuß tragen: Go or NoGo?

Jeden Sommer gibt es etwas Neues – und meistens gab es das irgendwann schon mal. In den letzten Wochen habe ich in vielen Zeitschriften Bilder in Modestrecken gesehen, auf denen die Modells Halbschuhe barfuß zu Hosen tragen. Beliebt ist die Kombination mit schmalen Zigarettenhosen. Wie steht Ihr dazu? Stimmt ab!

Mögt Ihr den Barfußlook in Halbschuhen?

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Anfang der 1990er habe ich diese Art von Halbschuhen auch barfuß getragen – privat und im Büro als Azubi. In der Kombination mit Leggings und langen, weitem Pullover mochte ich das damals gerne leiden. Heute trage ich Schuhe nicht mehr so gerne barfuß. Daher kommt mir auch die Sommerstiefelettenmode entgegen, weil da Socken unsichtbar sind. Denn um eins klar zu stellen: Scheinbar unsichtbare Füßlinge sind für mich nicht verhandelbar. Ich gehe entweder barfuß, mit unsichtbaren Socken oder zum Outfit gehörender Strumpfware.

Auf dem Foto seht Ihr meine gut eingetragenen Halbschuhe n.d.c. von 2010 und die rote 7/8-Ponte-Hose von Lands’ End kennt Ihr unter anderen aus der Liste mit meinen guten Käufen 2012.

Danke für Euer Voting!

Buchreview: Der Fashion Rath für die Frau

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Der Fashion Rath: Für die Frau (Affiliate Link) von Thomas Rath

Designer Thomas Rath nimmt sich mit wertschätzendem Blick und klaren Statements Stylingfragen für Frauen über alle Größen hinweg an. Ihr kennt ihn vielleicht als früheren Juror bei GNTM. In dem unterhaltsamen, liebevoll aufgemachten Buch geht es im Wesentlichen um tragbare Mode, was diese ausmacht und wie Alt und Neu gekonnt kombiniert werden können. Der Fokus liegt auf Dos und nicht auf Don’ts, auch wenn die Zitate unten vielleicht einen anderen Eindruck vermitteln.

Eleganz trifft sportive Extravaganz

Der Stil Classic with a Twist von Thomas Rath ist sicherlich nicht für jede Frau der passende. Jedoch sind sämtliche Tipps aus dem Buch es wert, betrachtet zu werden. Auch wenn ich in Teilen persönlich anderer Meinung bin (UGG-Boots sind z.B. definitiv indiskutabel), ist es doch inspirierend, sich mit verschiedenen Sichtweisen zu beschäftigen. Seine Fashion Police ist manchmal etwas hart im Einsatz und an anderer Stelle möchte ich sie selbst los jagen, wo er sie im Zaum hält.

Ziel von Kleidung und Accessoires ist eine selbstbewusste und schöne Ausstrahlung zu unterstützen. Dazu ist die Lektüre des kurzweiligen Buchs durchaus empfehlenswert. Deshalb habe ich es auch in meine Liste mit Buchempfehlungen bei image&impression aufgenommen.

Meine Lieblingszitate aus dem Fashion Rath

  • “Es wäre auf unseren Straßen viel ansehnlicher, wenn die Menschen wüssten, was sie anhaben und was sie besser nicht anhätten. Die Welt wäre ein bisschen lockerer und hätte mehr Stil.”
    Ja, das würde die Welt ein bisschen schöner machen.
  • “Sehe ich gut aus? ist das Wie war ich? der Frauen.”
    Wenn ich das frage, ist die Antwort schon in der Frage enthalten …
  • Mal was anderes ist das rhetorische Damoklesschwert des mangelnden Stilbewusstseins.”
    Ja, das geht meistens schief.
  • “Tücher setzen den Akzent, sie sind die Creme eines Outfits, sie leiten die Blicke.”
    Ja, deshalb sind sie auch mein Markenzeichen.
  • “Tiefschwarz und Reinweiß gehören aufs Schachbrett und nur dorthin. In der Mode setzen sie alles schachmatt.”
    Etwas drastisch vielleicht – einfallslos ist es allemal und den meisten Menschen stehen andere Farben besser.

Habt Ihr Lust bekommen, einen Blick ins Buch zu werfen? Viel Spaß dabei!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und beim DuMont Buchverlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Outfit 9. April 2013

Sommerkleid von VetonoDas Foto ist schon von Samstag – heute habe ich das komplette Outfit gleich wieder an. Ich kann meine Wintersachen nicht mehr sehen und so lange es trocken draußen ist, trage ich jetzt vorerst keine Winterjacke mehr.

Da ich um ein Tragefoto der neuen Sommerkleider gebeten wurde, zeige ich Euch hier das von Vetono schon mal in winterlichem Style. Ich kombiniere das Leinen-Baumwollkleid mit Wollstriggings, derben Stiefeln mit Kreppsohle, Longsleeve und Cashmereponcho als Schal getragen. Durch die Striggings und den Poncho ist das Outfit so warm, dass es problemlos drinnen getragen werden kann. Draußen trage ich noch einen braunen Walkwollhoodie dazu.

Ziemlicher Öko-Look, den ich manchmal gerne mag.

Stiefeletten versus Stiefel

Seit Jahren geht im Winter modisch gesehen nichts mehr ohne Stiefel. Von Reiterstiefeln über elegante Modelle mit hohen Absätzen bis hin zu fragwürdigen Overknees haben Stiefel in meiner Wahrnehmung seit 2005 den Schuhtrend im Herbst/Winter dominiert.

Seit dem Frühjahr/Sommer 2011 gibt es auch reichlich leichtere Sommerstiefeletten und -stiefel. Vielleicht begann mit den Sommerstiefeletten die Trendwende? Meine ersten Herbststiefeletten seit langer Zeit habe ich 2011 gekauft. Im Herbst/Winter 2012 gibt es bereits nur noch ein kleines Stiefelsortiment. Stiefeletten haben in allen Stilrichtungen, Absatzhöhen und -formen den Staffelstab übernommen.

Stiefeletten versus Stiefel

  • Preis
    Stiefeletten kosten bei gleicher Qualität weniger – klar, ist auch weniger dran.
    Vorteil Stiefeletten
  • Kombinationsmöglichkeiten
    Hohe Stiefel (bis kurz unter dem Knie) passen zu Hosen – entweder Hose drüber oder reingesteckt, je nach Hosensaumweite und Vorliebe. Außerdem sehen Sie zu Röcken und Kleidern in allen Saumlängen gut aus.
    Stiefeletten passen zu allen Hosenformen, sehen aber nicht zu jeder Rocklänge gut aus. Zu einem Midi-Rock sieht niemand mit Stiefeletten gut aus, weil zu wenig Bein zu sehen ist. Stiefeletten passen zu langen Röcken und kurzen (eine Handbreit über dem Knie). Schon bei der italienischen Rocklänge, bei der das Knie knapp bedeckt ist und die jeder Frau steht, sind Stiefeletten nur vorteilhaft, wenn die Strumpfhose entweder auf Schuh- oder Rockfarbe genau abgestimmt ist. Kontrastfarben stauchen dann bereits und wirken zu kurzen Saumlängen besser. Dafür betonen Stiefeletten schöne Fesseln und den unteren Wadenbereich, der oft schlank ist. Dieser Pluspunkt geht in Stiefeln leicht unter.
    Neutrale Wertung
  • Trendfaktor
    Der Trendvorteil geht eindeutig an die Stiefelette.
  • Passform Schaft
    Stiefeletten passen in der Schaftweite den meisten Trägerinnen. Zu eng kommt selten vor und etwas zu weit kann mit Stulpen gut ausgeglichen werden, die dann auch schön zur Geltung kommen und nicht im Schaft fast vollständig verschwinden.
    Stiefel sind bei Schaftweiten oft schwierig, auch wenn in den letzten Jahren immer mehr Hersteller verschiedene Schaftweiten anbieten, z.B. Garbor und Duoboots. Mir geht es im Laden dann aber leider oft so, dass ich genau die Modelle schön finde, die in passender Schaftweite nicht zu haben sind.
    Vorteil Stiefeletten
  • Strumpfhosen
    Wenn Ihr in den letzten Jahren Eure Strumpfhosen und Leggings mit Stiefeln getragen habt, sind aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Wadeninnenseiten an der breitesten Stelle in Reißverschlussnähe Schubbelstellen in den Nylons zu sehen. Wenn Ihr Stiefeletten damit tragen wollt, braucht Ihr leider neue Strumpfwaren. Das kann teuer werden. Vorteil Stiefeletten, weil sie weniger zerstören oder Nachteil, weil sie jetzt erst mal Folgekosten verursachen?
    Neutrale Wertung
  • Für Männer
    Ja, Ihr könnt Stiefeletten als Chelsea Boots oder Schnürer aus feinem Leder mit unauffälliger Sohle im Winter auch ruhig mal zum Anzug tragen. Und Euch an den Anblick von Frauen in Stiefeletten gewöhnen. Ihr schafft das!

In meiner Gegenüberstellung siegt die Stiefelette. Was mögt Ihr lieber?

P.S.
Klassische Cowboystiefel sind aus der Wertung ausgenommen. Die gehen immer oder nie – je nach persönlichem Stil.

Zitiert in den Lübecker Nachrichten

Den kleinen Beitrag aus der Rubrik Ratgeber der Lübecker Nachrichten hat mir meine Freundin M. geschickt – ich hätte ihn sonst gar nicht gesehen. Die Zitate stammen aus einem Interview, das ich dem dpa-Themendienst im Juli gegeben habe.

Der Tipp von mir, zu Marlenehosen hohen Schuhe zu tragen, bezieht sich übrigens nicht darauf, dass große und schlanke Frauen dazu hohe Schuhe tragen sollen (obwohl das auch nicht schadet). Besonders kleinen und/oder runderen Frauen empfehle ich hohe Schuhe dazu. Grund: Marlenehosen lassen die Trägerin sonst zu klein und/rund wirken. Sie stauchen schnell optisch.

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