Quergestreift? Na klar!

Rinhelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignQuerstreifen haben einen schlechten Ruf. Aber wie das mit schlechten Rufen so ist: Nicht immer zu recht. Klar machen Querringel nicht gerade zierlicher, aber passend kombiniert funktionieren sie auch an Menschen wunderbar, die gerne ein bisschen was verstecken möchten. Und eins ist ja wohl klar:

Ringel machen gute Laune!

Aktion Buntes 2014 im Dezember mit RotSunny möchte bei den Lieblingsstücken #19 Lieblingsstreifen sehen und bei der Aktion Buntes ist im Dezember die Farbe Rot an der Reihe. Darauf haben diese Kombinationen nur gewartet!

Auf das Wie kommt es an

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor LuxDer Trick bei Ringeln und größeren Größen ist, dass der Stoff fest genug sein muss, damit sich nichts abzeichnet und die Ringel sich nicht unnötig verziehen. Deshalb sind meine Ringelshirts bevorzugt von Armor Lux. Die haben einfach eine unvergleichlich Baumwolle und Qualität. Mein blau-weißes trage ich schon im dritten Jahr, dieses hier ist neu gekauft.

Beim Neuzugang freut mich, dass der Weißton ganz leicht milchig anstatt schneeweiß ist und dass das Beige sich einfach kombinieren lässt. Wie sagte die Verkäuferin bei Rehling so schön: “Tragen Sie dazu alles außer Rentnerbeige ;)  … am besten eine weiße Hose im Sommer”. Mit einer weißen Hose kann ich mir das Shirt auch gut vorstellen. Heute zeige ich es Euch aber im Farbkontrast mit dunkelblauer Jeans, dunkelblauem Gehrock von Clément Design bzw. rotem Strickmantel von Karin Glasmacher. Auf Tücher habe ich verzichtet, um das Shirt nicht zu verdecken.

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément DesignInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Gehrock von Clément Design

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor LuxBei den Kombinationen ist gut zu sehen, dass der große Kontrast zwischen Shirt und dunkler Hose kleiner und breiter macht, zumal es nur sehr knapp über meine breiteste Stelle an der Hüfte reicht. Das Auge des Betrachters guckt immer dorthin, wo etwas aufhört … eine helle Hose wäre also wirklich geschickter dazu, weil der Übergang dann weicher wäre, wenn ich das Shirt pur tragen würde. Nun möchte ich jedoch das Shirt gerne zur dunklen Jeans tragen, weil ich diese maritime Note mag.

Der Querstreifen-machen-Dick-Effekt lässt sich ganz einfach aushebeln, wenn man ein offen getragenes, längeres Oberteil in einer Kontrastfarbe dazu kombiniert. So ist nur noch ein schmaler Teil des Korpus zu sehen und die Ringel werden entschärft. Wenn das offene Oberteil zusätzlich die Farbe der Hose hat, streckt es noch mehr, als wenn alles Kontrastfarben zueinander sind wie bei dem roten Mantel. Den Effekt habe ich hier und hier schon mal gezeigt. Was man allerdings auch auf den Bildern deutlich sieht ist, dass die Silhouette mit der Jacke viel breiter wirkt und die hellen Streifen optisch eher mit Wand verschmelzen, also weniger Kontur zeigen. Da bleibt nur Prioritätensetzung!

Ines Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin GlasmacherInes Meyrose mit Ringelshirt in beige und weiß mit 3/4-Arm von Amor Lux und Strickmantel von Karin Glasmacher

Seit Sabinas Tag des Ringelshirts weiß ich, dass viele von Euch Ringelshirts mögen. Nach welchen Kriterien sucht Ihr Eure aus?

Habt Ihr beim Adventskalender der ü30 Blogger schon Euer Glück versucht? Türchen 3 und 5 sind hier bei mir, bei den anderen findet Ihr auch ganz tolle Gewinne!

Buchreview: Eine Bluse macht noch keinen Sommer

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Eine Bluse macht noch keinen Sommer: Geschichten aus dem Kleiderschrank (Affiliate Link)
von Guido Maria Kretschmer

Shopping Queen gucke ich immer noch nicht, aber das erste Buch von Guido Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe war so unterhaltsam, dass ich das neue auch gleich lesen wollte. Neben der Schneiderkunst kann der Mann eins garantiert: Lustige Geschichten erzählen. Von Püppi bis zur Albtraumbraut ist bei seinen Kundinnen alles dabei. Die Grenze zwischen Fiktion und Indiskretion vermag ich nicht zu beurteilen. Ist beim Lesen aber auch egal ;) .

In diesem Buch stehen die Geschichten zu Menschen und ausgesuchten Kleidungsstücken im Vordergrund, was mich an Bloggerin Bianca von Kleidungs-Stück denken lässt, die uns in den letzten Monaten Einblick in die Geschichten ihrer besonderen Sachen im Schrank gegeben hat. Zurück zum Buch: Der Autor erzählt immer erst eine Geschichte um eine Kundin und ein Kleidungsstück herum, im nächsten Kapitel geht er dann auf das Kleidungsstück in allgemeiner Form ein und gibt ein paar Kombinationsideen und Tipps, wer das wie tragen kann. Im Fokus sind aber eindeutig die Geschichten, die zum Teil wirklich rührend sind.

Spannend fand ich seinen Vergleich in einer Geschichte um eine Heißluftballonpilotin. Ihre liebe zu Luftigkeit und Beweglichkeit übertrug sich auf die Vorliebe für Tellerröcke und schwingende Kleider. So geht es mir auch. Zieht mir einen Rock an, der beim Drehen fliegt, und ihr werdet mich Kreiseln sehen. Früher liebte ich es, im Segelflugzeug durch die Luft zu gleiten. Unsere Affinitäten beziehen sich selten nur auf einen Bereich.

Fazit

Die Lektüre ist auch dieses Mal wieder kurzweilig und das Buch ist optisch ansprechend gestaltet. Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe hat mich besser unterhalten, der Schreibstil bei den Geschichten ist auf Dauer etwas wiederholend. Aber wer Fan von GMK ist, wird bestimmt Spaß an dem Buch haben. Der Preis ist mit 17,95 für die gebundene Version ein Schnäppchen. Es ist als Weihnachtsgeschenk für die Zielgruppe bestimmt eine gute Idee.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags zu bestellen. Es wurde mir von Edel Books als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Mode macht uns glücklich

Werbung zum Lesen

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Mode macht uns glücklich - Tipps von der TV-Stylistin Inga Dröszus (Affiliate Link)

Bei meiner Recherche über neue Modebücher bin ich unter anderem auf dieses hier gestoßen, weitere stelle ich Euch in den kommenden Wochen noch vor. Das Buch von Inga Dröszus gehört in den Bereich Typberatung. Es gibt Vorher-Nachher-Bilder mit kurzen Tipps, kurze Beschreibungen der Grundmodestile, ein paar Tipps zur Bestimmung des eigenen Figur- und Farbtyps, Anregungen für kurvige Frauen und Best Ager, Passformhinweise und ein paar Schlanktricks, Accessoire- und Einkaufstipps.

Sowohl als auch

Wer meinen ersten Absatz genau gelesen hat, wird über die mehr als einmal verwendeten Worte kurz und ein paar gestolpert sein. Denn genau das überzeugt mich an dem Buch nicht richtig: Es steht mir zu wenig drin. Das, was drin steht, ist im Wesentlichen völlig OK. Ich vermisse allerdings etwas Tiefe. Damit Ihr einschätzen könnt, ob Ihr das Buch lesen möchtet oder nicht, werde ich etwas konkreter.

Pro

  • Die Autorin gibt einen klar verständlichen Einstieg in das Thema.
  • Die Zielgruppe sind meiner Einschätzung nach erwachsene Frauen.
  • Die gezeigten Beispiele sind modisch aktuell.
  • Die Tipps, um bestimmte figürliche Proportionen zu betonen oder auszugleichen, sind konkret beschrieben.
  • Vom Twen bis zur 70jährigen gibt es Umstylingbeispiele.

Contra

  • Stilrichtungen sind sehr vereinfacht beschrieben, viele mir bekannte Personen werden sich darin so in keiner wieder finden. Das macht es aber gerade für Einsteiger ins Thema schwierig, sich einzustufen.
  • Die Anleitung zur Figurtypbestimmung A, X, O, V, H ist schwer verständlich, z.B. “Schulter: Legen Sie ein Maßband um die Schulterpartie.” (S.49) Es wird aber weder bei Schulter noch bei Hüfte gezeigt oder beschrieben, ob der volle Umfang oder von Seite zu Seite gemessen werden möge.
  • Sprachlich ist mir erheblich zu oft von muss und soll die Rede. Das hat mich schon bei dem Buch Finde deinen Stil aus dem gleichen Verlag gestört (was mir aber insgesamt erheblich besser gefiel).
  • Für meinen Geschmack haben zu viele Fotos maximal Blogqualität und keine Buchqualität. Das Gute an den vielen Bildern aus der praktischen Arbeit der Autorin ist deren Authentizität. Das weniger Schöne daran ist, dass das Buch dadurch in einigen Teilen etwas hausgemacht wirkt. Das ist ein Punkt, bei dem ich länger gezögert habe, ihn zu erwähnen, weil auch gerade meine Blogfotos sehr oft nicht optimal sind (aber leider unter den gegebenen Umständen nicht anders machbar sind). Aber ein Blog ist eben kein Buch. Stört Euch das bei einem Buch? Oder geht das nur mir so?

Fazit

Das Ansinnen der TV-Stylistin und Modeberaterin, z.B. für Mein Nachmittag im NDR, Frauen zu mehr Glück durch richtige Kleidung zu verschaffen – weil man sich darin attraktiv findet und positives Feedback bekommt – kann ich nur unterstreichen. Wer neu in dem Thema ist, findet bestimmt Anregungen. Wer sich schon intensiver damit beschäftigt hat, vermutlich eher weniger.

Auf der Verlagswebseite gibt es die Möglichkeit, online in das Buch zu sehen. Dort bekommt Ihr einen ganz guten Eindruck, wie das Buch aufgemacht ist: BookViewer (Werbung).

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und direkt beim Stiebner Verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Schokobraun trifft Himmelblau

Meyrose #ootd 20140910

Aktion Buntes 2014 im Oktober mit BraunWeil die sommerliche Jeansjacke bei Euch so gut ankam und Dunkelbraun so gut dazu passt, wie ich erhofft hatte, zeige ich Euch ein herbstliches Freizeitoutfit damit als weiteren Beitrag zur Aktion Buntes 2014 im braunen Oktober. Die Jeans ist ein Schnäppchen aus dem letzten Closed Sommer-Lagerverkauf. Die Blundstones sind inzwischen gut eingetragen und haben schon viele Spaziergänge hinter sich.

Das Outfit ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie man auch als warmer Farbtyp Blautöne tragen kann, wenn das Tuch und Pullover warme Farben haben. In so unterschiedlichen Farbtönen finde ich auch Jeanshose und Jeansjacke zusammen tragbar, ohne gleich wie Jeans all over zu wirken. Weil ich die Jacke wirklich gerne trage, verlinke ich sie morgen bei Sunnys Lieblingsstücken, wenn sie unsere Lieblingsjacken sehen möchte. Sehr spannend finde ich, wie viele Frauen zum Rock around the Blogs eine Jeansjacke kombiniert habe. Haben wir alle den gleichen guten Geschmack oder sind wir nur den einfachsten Weg gegangen?

Welche Farbe kombiniert Ihr am liebsten zu Hellblau?

Asymmetrie als Stilelement

Meyrose #ootd 20140908 mit asymmetrischem OPullunder von Mona Design

Asymmetrie liebt oder hasst man. Für den einen ist es das Salz in der Suppe und für den anderen schiefes Zeug. Ich gehöre zu den Liebhabern. Man muss ja nicht mehr wie in den 1980ern auf einer Seite einen langen Ohrring und auf anderen Seite einen kurzen tragen … obwohl … Scherz beiseite. Ehrlich gesagt, mochte ich nicht nur das an dem Jahrzehnt ;) .

Die Anregung für die Gedanken zu diesem Thema habe ich aus dem Buch Mein schönstes Ich (Rezensionsexemplar) von Veronika Wimmer, das ich Euch kürzlich vorgestellt habe. Die Autorin schreibt im Kapitel zu Proportionen im Abschnitt Zaubern mit Streckung auf Seite 168:

“Finden Sie heraus, ob das Spiel mit Asymmetrie vorteilhaft für Sie ist. Bei manchen Menschen ist diese Art von Spannung das A und O jeden attraktiven Stylings.”

Bisher habe ich Asymmetrie in der Kleidung eher dem extravaganten Stil zugeschrieben. Frei nach dem Motto: Hauptsache anders an andere und gerne damit auffallen. Bei Schmuck und Frisur war mir schon klar, dass damit runde Formen gut ausglichen werden. Aber auch in der Kleidung darf dieses Stilelement gerne bei Menschen mit Fläche auch bei anderen Stiltypen vorkommen. Eine asymmetrische Linienführung kann auch von Rüschen und Volants begleitet werden und feminin-romantisch wirken. In entsprechendem Material, z.B. grobem Leinen, passt es auch zum natürlichen Typ.

Durch asymmetrische Linien wird das Auge gelenkt und Spannung geschaffen. Das kann vom schrägen Pony, einer einseitig angesteckten Brosche, einem schräg aufgesetzten Hut über zur Seite hin gebundene Tücher bis zu schräg laufenden Säumen gehen.

Meyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE HamburgPersönlich fühle ich mich zu einer Art symmetrischen Asymmetrie hingezogen, z.B. zu Kleidern und Blusen, die einen Saum haben, der an den Seiten länger ist als in der Mitte wie der Pullover von TE auf dem Foto rechts oder hinten länger sind. Grund für diese Vorliebe liegt darin, dass so meine breite Hüfte kaschiert und der Blick auf schlanke Beine gelenkt wird, runde Formen geteilt werden und meine verschiedenen Gesichtshälften nicht so auffallen.* Auf dem Foto oben seht Ihr einen Pullunder von Mona Design mit asymmetrischem Saum, bei dem die gerade Linie aber durch den weichen Walkstoff, die runde Tasche und die Punkte darauf schon wieder abgerundet wird. Dass der aufträgt, ist mir völlig klar, den liebe ich aus Gemütlichkeitsgründen.

In diesem Beitrag seht Ihr mich 2011 mit schräger Frisur: Neue Frisur. Auch jetzt sind meine Haare auf beiden Seiten nicht ganz gleich geschnitten und ich trage keinen oder einen Seitenscheitel.

Wie ist Euer Verhältnis zu Asymmetrie in der Kleidung, Frisuren und Accessoires?

  1. * Jeder Mensch hat verschiedene Gesichtshälften, aber meine sind mehr als durchschnittlich schief und vor allem an der Mittellinie nach oben bzw. unten verschoben und die Nase sitzt schief. Auf Fotos hier achte ich natürlich darauf, das nicht in den Fokus zu rücken. Aber glaubt mir, es ist es so. Fragt meine Friseurin oder Optiker … []

10 Gründe für diesen Look

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Kleid von no secrets

Nichts ist Zufall im Leben. Daran glaube ich fest. Manchmal entstehen Situationen oder Dinge bewusster oder unbewusst, aber es spielen immer viele steuerbare Aspekte hinein. Und so ist auch ein Outfit niemals zufällig gewählt. Stellt Euch vor, die Random-Taste würde aus Eurem Repertoire die Outfits zusammenstellen. Hilfe! Das würde keiner tragen oder sehen wollen …

Immer wieder werde ich von Leser_innen gebeten zu zeigen, warum etwas auf bestimmte Weise passt oder kombiniert werden kann. Gerade Kombinationen von an sich schönen Bekleidungsstücken und Accessoires fallen auch Kundinnen von mir oft schwer. Deshalb zeige ich anhand dieses Outfits zehn Gründe auf, warum ich es exakt so kombiniert habe.

Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets Meyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secretsMeyrose #ootd 20140816 mit Kleid von no secrets

 

10 Details im legeren Kleid-Styling

  1. Die Farbe Oliv, im Sonnenlicht zu erkennen, steht mir als Herbstfarbtyp.
  2. Der Stoff ist matt in der Textur, das passt zum Herbstfarbtyp und meinem natürlichen Stil.
  3. Das Kleid geht bis gerade eben über das Knie und hört damit genau an der schmalsten Stelle meines Beins unterhalb des Knies auf. Dadurch wirken die Beine schlank.
  4. Die 3/4-langen Ärmel lenken den Blick Richtung Taille und damit weg von Hüften und Brust
  5. Der Schnitt des Kleids umspielt locker meine Rundungen. Man könnte es alternativ auch mit einem Gürtel auf Taille bringen, dann würde ich allerdings eine schmale Hose dazu kombinieren und es wäre insgesamt trotz der Taillenbetonung volumiger. So wie hier getragen, streckt es in der Länge besser. Außerdem habe ich so volle Bewegungsfreiheit.
  6. Die Leggings passen farblich zum Kleid und strecken damit optisch.
  7. Die Stiefeletten setzen einen farblichen Akzent und enden ebenso wie der Kleidersaum an einer schmalen Stelle des Unterschenkels unterhalb des Wadenmuskels. Damit betonen sie die schlanke Stelle. Obwohl die Stiefeletten das Bein optisch verkürzen, trage ich sie dazu, weil sie farbliche Spannung hineinbringen. Wichtig ist bei meiner eher kleinen Körperlänge und fülliger Statur, dass die Verkürzung ausgeglichen wird durch ähnliche Farben von Strumpfhose und Kleid zueinander.
  8. Der verspielte Spitzen-Stoffrand der Schuhe wiederholt sich in der Bordüre des Kleids.
  9. Das Tuch passt farblich mit den Grün- und Weißtönen sowohl zum Kleid als auch den Schuhen. Es wirkt schön für den Betrachter, wenn sich Farben im Outfit wiederholen. Auf den Fotos betrachtet gefällt mir die Länge des Tuchs allerdings nicht. Es liegt zu sehr auf dem Busen auf. Künftig werde ich es schräg zu Seite hin binden oder Tuchenden unter dem Knoten verschwinden lassen.
  10. Die schlichte braune Uhr passt zur braunen Brille in Farbe und Stil. Wobei sie mir auf den Fotos betrachtet zu hart wirkt. Aus rein praktischen Gründen nehme ich diesen optischen Fehler aber in Kauf.

Das Kleid ist übrigens ein Tunikashirt von no secret aus reiner Baumwolle und Viskose. Vorne ist es aus festem Stoff, hinten und an den Armen aus Jersey. Beim letzten Ostseeausflug habe ich zum halben Preis erstanden. Ich denke, es wird mich lange begleiten.

Meyrose #ootd 20140806 mit Kleid von no secretsSo wie in der leider unscharfen Collage habe ich das Kleid in der Woche davor schon mal mit einer Kette anstatt Tuch auf Instagram gezeigt. Die Kette mag ich lieber dazu leiden, sie hätte mich an dem Tag der anderen Kombination jedoch bei der Arbeit gestört. Außerdem passt sie farblich nicht zur Uhr und die Uhr brauchte ich an dem Tag. Dass die Schultern zu breit geschnitten sind, ignoriere ich.

Könnt Ihr die 10 Punkte nachvollziehen?
Seht Ihr davon etwas anders? Worauf achtet Ihr?

Buchreview: Mein schönstes Ich

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Mein schönstes Ich: Persönlicher Stil als Weg zum Selbst (Affiliate Link) von Veronika Wimmer

Diese Empfehlungen von Amazon auf Basis gekaufter Bücher liebe ich, Datenübertragung hin oder her. Weil ich nur noch selten in den Buchhandel vor Ort gehe, bekomme ich viele Neuheiten mit bei Themen, die mich interessieren – unter anderem Bücher über Typberatung. Diese neue Buch zum Thema von Veronika Wimmer, Gründerin von ImagoBerlin, ist insofern spannend, als dass es eine wirkliche Ergänzung zu anderen Büchern am Markt darstellt. Deshalb habe ich mich gefreut, dass der Kreuz-Verlag (Werbung) mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ganzheitlicher Ansatz

Veronika Wimmer beleuchtet viele interessante Aspekte, wie sich Frauen und Männer nach Außen so zeigen können, wie sie sich Innen fühlen. Der Blick auf Körper und Seele ist dabei stets liebevoll und wertschätzend. Mein erster Gedanke, dass das Buch etwas esoterisch sein könnte, hat sich (zum Glück) nicht bestätigt. Veronika Wimmer ist Hakomi-Therapeutin und das ist der Sprache zu spüren, z.B. an der typischen Therapeuten-Formulierung “was braucht’s”. Wer sich daran nicht stört, kann in Inhalte eintauchen, die sicher auch gerade wegen dieses Backgrounds so tief- und feinsinnig sind.

“… Kleidung ist der Spiegel seiner inneren Haltung und ein Symbol dessen, was der Mensch über sich selbst denkt.” (Veronika Wimmer)

Dem kann ich nur zustimmen und jeden ermutigen, sich auf die Reise zum Ich zu machen. Die im Buch zitierten Worte von Johannes Itten “Einen Menschen zu seinen Farben führen heißt, ihn zu sich selbst zu führen.” kann ich ebenso unterstreichen. Denn jemand, der seine Farben trägt, hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Im Buch werden Anregungen gegeben, anhand eines Vier-Parameter-Systems die eigene Farbpersönlichkeit zu entdecken. Am Ende kommen dann 26 Grundtypen heraus, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

Stilwelten

Die Stiltypen der Autorin sind erheblich breiter gefächert als die sonst übliche grobe Einteilung in sportlich-romantisch-klassisch-extravagant. Sie stellt viele individuelle Stilwelten vor, die häufig eine ungewöhnliche Mischung ergeben, so dass gerade Personen, die sich im üblichen Schema nicht wiederfinden, ihren Platz finden können. Meine Stilwelt ist nach dem Buch übrigens klar-schlicht, sinnlich, natürlich und still.

Für Farb- und Stilwelten werden prominente Personen beispielhaft aufgeführt, um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, ob es auch zu einem selbst passt. Leider sind keine Fotos dabei und ich kenne mindestens 20% der Personen nicht (mein Mann auch nicht und wir haben sehr unterschiedliche Interessen).

Proportionen harmonisieren

Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Proportionen. Es werden konkrete Tipps gegeben, wie welche Körperbereiche durch schaffen und verringern von Volumen, Streckungen und kleinen Änderungen auszugleichen sind. Zeichnungen verdeutlichen das anschaulich.

Eigener Stil im Job

Das Kapitel Stil im Beruf könnte für meinen Geschmack etwas aussagekräftiger sein. Damit meine ich keine Beschreibung von Dresscodes oder Must Haves (was beides kein Thema dieses Buchs ist), sondern gerade für Individualisten, die sich in dem Buch wieder finden werden, konkrete Tipps, wie sich die persönliche Stilwelt im Arbeitsumfeld abbilden lässt, wenn es da optische Widersprüche oder eben doch Dresscodes gibt.

Fazit

Ein spannendes Buch für alle Leser_innen, die Ihren Kleidungsstil verfeinern und Ihre Ausstrahlung verstärken möchten.

Die Aussagen der Autorin sind zum Teil ziemlich komplex verschachtelt und für Einsteiger ins Thema oder Endverbraucher meiner Einschätzung nach nicht immer ganz zu verstehen. Wer sich mit dem Thema Farben und Stil in der Kleidung schon etwas auseinandergesetzt hat, wird jedoch mit Sicherheit spannende Anregungen und Impulse finden, die den eigenen Horizont hier und da etwas erweitern.

(Affiliate Link)

Das Buch habe ich gerne in dieses Amazon-Affilaite-Link-Widget aufgenommen*

Spricht Euch das Buch an?

  1. * Falls die Liste nicht erscheint, bitte einen Moment warten – das Widget braucht ein bisschen für die aktuelle Erstellung. Wenn trotzdem nichts zu sehen ist, bitte eine E-Mail an mich senden. Dann maile ich gerne ein PDF der aktuellen Bücherliste. []
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