Werbung: Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter in 3. Auflage

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Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter in 3. Auflage
Autoren: Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Nach Soft Skills für Softwareentwickler ist nun auch Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter in der 3., aktualisierten Auflage erschienen. Das Buch ist nicht nur für Leser_innen aus der IT interessant, sondern auch für alle anderen gut lesbar und spannend. Wenn Du Dich als Führungskraft oder Projektleiter für Soft Skills im Umgang mit Mitarbeitern interessierst, wirst Du Anregungen zur Verbesserung des Miteinander finden.

Das Buch gliedert sich in fünf Teile

  • Grundlagen und Kontext: Soft Skills, Kommunikation und Selbstorganisation
  • Organisatorische Grundlagen: Besprechungen und Zeitmanagement
  • Entwickler führen: Agile Teams leiten, Motivation erhalten und Entscheidungen treffen
  • Mitarbeiter weiterentwickeln: Die Führungskraft als Coach und Mentor
  • Hochleistungsteams aufbauen und in die Performance führen

Im Anhang findest Du theoretische Grundlagen und zwei Übungen zur Selbsterfahrung. Eine umfangreiche Überarbeitung hat bereits zur 2. Auflage stattgefunden, so dass diesmal nur diverse inhaltliche Aktualisierungen zur Überarbeitung anstanden.

Ich freue mich, dass die Bücher sich so erfolgreich verkaufen, dass der dpunkt.verlag in eine weitere Auflage investiert hat und Leser_innen in Rezensionen die Bücher als wertvoll erachten => siehe zum Beispiel bei der Kundenstimme.

Werbung: Ihr perfekter Auftritt

Werbung – Rezensionsexemplar

Ihr perfekter Auftritt von Waltraud Böhme

An Kleidung und Umgangsformen führt kein Weg vorbei, wenn man beruflich erfolgreich sein möchte. “Wer sich richtig anzieht, zieht die richtigen Menschen an.” schreibt die Autorin im Vorwort so treffend. Oder wie mein Mann gerne sagt: “Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Wenn das Außen zum Innen passt

Waltraud Böhme schreibt, dass wer bei Farben und Stil passend gekleidet sei, Komplimente für sich und nicht für sein Aussehen bekäme (Seite 45). Das unterschreibe ich sofort. Der Unterschied zwischen ich finde Dein Kleid schön und ich finde Dich attraktiv ist immens, oder? Um das zu erreichen, kannst Du auf viele Dinge achten.

Farbe

In Teil I stellt die Autorin Farben mit ihren Wirkungsbereichen vor in Kultur, Sprache, Psychologie, Räumen, Kunst und Kleidung. Der allgemeine Teil ist ausführlich, der Teil zu Farbtypen bei Menschen knapp gehalten. Anschauliche Beispiele machen die Texte lebendig. Es gibt im Anhang des Buchs ein Literaturverzeichnis, zu dem mir allerdings die Bezüge in den Texten fehlen.

Stil + Image

Teil I umfasst Stil, Image und Dresscodes. Der Teil zu Stiltypen bei Menschen wird nur kurz angerissen, sechs Seiten inkl. Bildern sind für meinen Geschmack zu wenig dafür. Da entschädigt auch der zweiseitige Persönlichkeitstest im Anhang dazu nicht. Der Teil zu körperlichen Proportionen kommt ebenfalls meines Erachtens nach zu kurz. Auf Dresscodes und Kleidung im beruflichen (Büro-)Umfeld geht die Autorin umfassend ein. Das Thema Image – also der Eindruck, den andere Menschen von uns bekommen – das Bild, das sie sich von uns machen – findet an mehreren Stellen Raum. Die Autorin weist auf für mich angenehme Weise immer wieder darauf hin, dass Kleidung und Auftreten eine große Rolle haben.

Nonverbale Kommunikation

Zum Auftreten gehört neben der Kleidung die Körperspräche in den Bereich der nonverbalen Kommunikation. Mein Gegenüber bekommt einen Eindruck von mir aufgrund von Kleidung, Gestik, Mimik und Haltung. Dann erst hört er irgendwann meine Stimme und vielleicht sogar, was und wie ich etwas sage. In Teil III wird der Bereich Körpersprache anschaulich betrachtet. Entsprechende Umgangsformen schließen das Auftreten ab. Dazu werden Beispiele aus der beruflichen Praxis vorgestellt.

Businesskleidung

Bücher über Farben, Stil und Image gibt es viele. Meine Empfehlungen findest Du dazu bei image&impression unter Tipps & Tricks => Buchempfehlungen. Dieses Buch von Waltraud Böhme wird dort einen Platz darin finden in der Rubrik Businesskleidung für Männer und Frauen, weil der Schwerpunkt des Buchs im geschäftlichen Bereich liegt.

Fazit

Das große DIN A4 Format gefällt mir. Das Buch ist schön aufgemacht und ich spüre beim Lesen die Begeisterung der Autorin für das Thema. Gut gefällt mir ebenfalls, dass Fotos einige Aussagen illustrieren und dass es für Männer und Frauen gleichermaßen geschrieben ist. Wer sich eine professionelle Farb- und Stilberatung sparen und anhand des Buchs selbst erarbeiten möchte, wird dabei meiner Einschätzung nach nicht die gewünschte Anleitung finden. Wer ein Buch für Image und Auftreten sucht, wird gute Anregungen erhalten.

Das Buch wurde mir vom R. G. Fischer Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Werbung: Typisch!

Werbung – Rezensionsexemplar – Typisch!: 155 unverblümte Antworten auf Vorurteile

Sätze meiner Kindheit

  • Darüber spricht man nicht.
  • Das fragt man nicht.
  • Das tut man nicht.

Kennst Du solche Sätze auch. Bei einigen Dingen wirst Du es trotzdem machen, bei anderen nicht. In Typisch! findest Du 155 straighte Antworten auf genau solche Frage, die sich im Normallfall kaum einer zu fragen traut, zum Beispiel

  • Findet ein Pflegefall sich schön? (Seite 54)
  • Nach welchen Regeln lebt ein Banker ohne Moral? (Seite 150)
  • Hat eine Domina eine Spülmaschine oder einen Putzsklaven? (Seite 39)
  • Wie geht ein Bestatter mit den Leichen im Keller um? (Seite 64)
  • Was denkt eine Muslima über Feminismus? (Seite 82)

Frag ein Klischee

Das Buch basiert auf der Rubrik Frag ein Klischee (Werbung) aus dem Video-Blog von HYPERBOLE-TV. Ich kannte das vor dem Lesen des Buchs nicht und habe mir hinterher ein paar Videos angesehen. Da ich lieber lese als Videos anzuschauen, hatte ich viel Spaß an dem kurzweiligen Buch. Die Videos wirken durch die Stimmen emotionaler. Dafür kommt beim Lesen meine Phantasie besser in Schwung.

Im Vorwort (Seite 7) steht, das die Idee der politischen Korrektheit dafür gedacht sei, Menschen für Sprache zu sensibilisieren, was aber eher dazu geführt habe, echte Diskussionen zu erschweren. Die Angst vor Missverständnissen hindere uns daran, uns bewegende Fragen zu stellen. Genauso empfinde ich das auch oft.

Die Grenze zwischen ich bin interessiert und ich bin taktlos ist fließend. Das führt im Alltag dazu, dass wir uns zu wenig mit Themen auseinander setzen, die aus meiner Sicht durchaus diskutiert gehören, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

Ich bin für mehr Fragen und weniger Annahmen. Was denkst Du darüber?

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Kein & Aber (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Werbung: Was man trägt

Werbung – Rezensionsexemplar

Maennermontage_www.meyrose.de

Die Männermontage sind eine Artikelreihe in diesem Blog, die 2012 einige Wochen lang jeden Montag mit Büchern für oder über Männer und deren Kleidungsstil lief. Wenn mir spannende Bücher zum Thema Mode oder Auftreten für Männer in die Hände kommen, dürfen die sich in loser Reihe sich als Nachzügler hinzugesellen. Den Hinweis auf das Buch von Florian S. Küblbeck habe ich im Lady-Blog gesehen.

Was Mann trägt: Gut angezogen in zwölf Schritten
von Florian S. Küblbeck mit Illustrationen von Theresa Hardege

Zwölf Schritte sind in diesem Fall zwölf konkrete Kleidungsstücke, mit denen Mann in (fast) jeder Lebenslage gut angezogen ist. Das sind genau die zwölf Stücke, bei denen die Modemathematik immer aufgeht, wenn die richtigen Teile ausgewählt werden. Das sind genau die Sachen, die Mann trägt, bis sie auseinanderfallen und deren Kosten pro Tragen damit immer geringer werden, der Tragevergnügen bei maximaler Qualität aber bleibt.

Die Basisgarderobe des Herren

Das Buch ist kein Mode- oder Typberatungsbuch. Der Autor betrachtet die Kleidungsstücke modeunabhängig, was eben gerade echte Klassiker ausmacht, und gibt Tipps, wie sie zeitlos getragen werden und dabei trotzdem aktuell wirken. Der Autor vermittelt Grundlagenwissen in Form eines Leitfadens, an dem sich die Leser unabhängig von schnellen Trends orientieren und ihre persönlichen Vorlieben einbringen können. Je nach beruflichem und privatem Umfeld wird der eine Leser von einem Teil diverse Duplikate anschaffen und der nächste sicher etwas weglassen. Zu entscheiden, was davon gebraucht wird und was nicht, ist einfach, denn die Anwendungsbereiche werden ganz klar beschrieben.

Um im Geschäft das passende Stück zu finden, bekommt der Leser Einblick in übliche Schnitte der betrachteten Kleidungsstücke, Passform, charakteristische Details, Materialien, Qualitätsunterschiede und Kombinationstipps. Da die meisten Menschen am Ende doch ein begrenztes Budget haben, sind auch wertvolle Tipps dabei, an welcher Ecke gespart werden kann und an welcher besser nicht.

Einfach gut angezogen

Was heißt das eigentlich? Zum Beispiel, dass Menschen, die als gut gekleidet von anderen wahrgenommen werden, ein Gespür für die Kombination von Kleidung haben und die Anlässe, zu denen sie passt. Dieses Gespür ist nicht angeboren, sondern lernbar. Nur wem das von Geburt an vorgelebt wird, der hat es sicher leichter, ein Auge dafür zu bekommen, als jemand, der sich erst im Erwachsenenalter mit seiner Kleidung näher befasst.

Ist der Kaschmirpullover die Tomate der Garderobe?

Florian S. Küblbeck schreibt auf Seite 8/9 so treffend: “… ist die Kleidung nicht anders als Essen: Wer gut kochen kann, kennt die Qualitäten der verschiedenen Zutaten und weiß, mit welchen Techniken er sie zubereiten und wann er bestimmte Gerichte servieren kann. Auf dieser Grundlage ist dann alles möglich – vom köstlichen Alltagsessen bis zur kulinarischen Extravaganz für die besonderen Gelegenheiten.” (S. 8/9)

Diesen Vergleich finde ich absolut gelungen. Den Ansatz mit Kleidung so zu spielen und zu experimentieren, wie sonst mit Zutaten in der Küche, trage ich gerne weiter in die Welt. Auf an den Herd … ähm … Kleiderschrank mit Euch, Männer!

Fazit

EUR 12,95 sind in dieses Taschenbuch gut investiert für alle Männer, die gerne lange etwas von ihrer Kleidung haben und einen unaufgeregten Stil mit wenigen, stilsicheren Elementen pflegen möchten.___

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Beck zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Werbung: Mein schönstes Ich

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Mein schönstes Ich: Persönlicher Stil als Weg zum Selbst von Veronika Wimmer

Diese Empfehlungen von Amazon auf Basis gekaufter Bücher liebe ich, Datenübertragung hin oder her. Weil ich nur noch selten in den Buchhandel vor Ort gehe, bekomme ich viele Neuheiten mit bei Themen, die mich interessieren – unter anderem Bücher über Typberatung. Diese neue Buch zum Thema von Veronika Wimmer, Gründerin von ImagoBerlin, ist insofern spannend, als dass es eine wirkliche Ergänzung zu anderen Büchern am Markt darstellt. Deshalb habe ich mich gefreut, dass der Kreuz-Verlag (Werbung) mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ganzheitlicher Ansatz

Veronika Wimmer beleuchtet viele interessante Aspekte, wie sich Frauen und Männer nach Außen so zeigen können, wie sie sich Innen fühlen. Der Blick auf Körper und Seele ist dabei stets liebevoll und wertschätzend. Mein erster Gedanke, dass das Buch etwas esoterisch sein könnte, hat sich (zum Glück) nicht bestätigt. Veronika Wimmer ist Hakomi-Therapeutin und das ist der Sprache zu spüren, z.B. an der typischen Therapeuten-Formulierung “was braucht’s”. Wer sich daran nicht stört, kann in Inhalte eintauchen, die sicher auch gerade wegen dieses Backgrounds so tief- und feinsinnig sind.

“… Kleidung ist der Spiegel seiner inneren Haltung und ein Symbol dessen, was der Mensch über sich selbst denkt.” (Veronika Wimmer)

Dem kann ich nur zustimmen und jeden ermutigen, sich auf die Reise zum Ich zu machen. Die im Buch zitierten Worte von Johannes Itten “Einen Menschen zu seinen Farben führen heißt, ihn zu sich selbst zu führen.” kann ich ebenso unterstreichen. Denn jemand, der seine Farben trägt, hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Im Buch werden Anregungen gegeben, anhand eines Vier-Parameter-Systems die eigene Farbpersönlichkeit zu entdecken. Am Ende kommen dann 26 Grundtypen heraus, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

Stilwelten

Die Stiltypen der Autorin sind erheblich breiter gefächert als die sonst übliche grobe Einteilung in sportlich-romantisch-klassisch-extravagant. Sie stellt viele individuelle Stilwelten vor, die häufig eine ungewöhnliche Mischung ergeben, so dass gerade Personen, die sich im üblichen Schema nicht wiederfinden, ihren Platz finden können. Meine Stilwelt ist nach dem Buch übrigens klar-schlicht, sinnlich, natürlich und still.

Für Farb- und Stilwelten werden prominente Personen beispielhaft aufgeführt, um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, ob es auch zu einem selbst passt. Leider sind keine Fotos dabei und ich kenne mindestens 20% der Personen nicht (mein Mann auch nicht und wir haben sehr unterschiedliche Interessen).

Proportionen harmonisieren

Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Proportionen. Es werden konkrete Tipps gegeben, wie welche Körperbereiche durch schaffen und verringern von Volumen, Streckungen und kleinen Änderungen auszugleichen sind. Zeichnungen verdeutlichen das anschaulich.

Eigener Stil im Job

Das Kapitel Stil im Beruf könnte für meinen Geschmack etwas aussagekräftiger sein. Damit meine ich keine Beschreibung von Dresscodes oder Must Haves (was beides kein Thema dieses Buchs ist), sondern gerade für Individualisten, die sich in dem Buch wieder finden werden, konkrete Tipps, wie sich die persönliche Stilwelt im Arbeitsumfeld abbilden lässt, wenn es da optische Widersprüche oder eben doch Dresscodes gibt.

Fazit

Ein spannendes Buch für alle Leser_innen, die Ihren Kleidungsstil verfeinern und Ihre Ausstrahlung verstärken möchten.

Die Aussagen der Autorin sind zum Teil ziemlich komplex verschachtelt und für Einsteiger ins Thema oder Endverbraucher meiner Einschätzung nach nicht immer ganz zu verstehen. Wer sich mit dem Thema Farben und Stil in der Kleidung schon etwas auseinandergesetzt hat, wird jedoch mit Sicherheit spannende Anregungen und Impulse finden, die den eigenen Horizont hier und da etwas erweitern.

Spricht Euch das Buch an?

Werbung: Bobbi Brown – Everything Eyes

Werbung – Rezensionsexemplar – Everything Eyes von Bobbi Brown

Augenbrauenformbestimmung von Ines MeyroseBobbi Brown ist eine Visagistin, deren Looks ich mag, weil sie so sehr auf Natürlichkeit setzt und die Umsetzungstipps einfach beschrieben werden.

Ihre beiden Bildbände Makeup Manual (Rezensionsexemplar) und Pretty Powerful (Rezensionsexemplar) habe ich Euch vor einiger Zeit begeistert detailliert vorgestellt. Deshalb habe ich mich gefreut, dass teNeues mir ein Rezensionsexemplar des neuen Buchs Everything Eyes – Das perfekte Augen-Makeup angeboten hat.

Leider bin ich davon allerdings nicht ganz so angetan, wie von den beiden Vorgängern, was nicht am Umfang, sondern am Inhalt liegt.

Best of für natürlich strahlende Augen

Nach ein paar Pflegetipps und Ernährungshinweisen gibt es 10 natürlich Looks, die einfach nachgeschminkt werden können. Konkrete Produkthinweise gibt es, außer im Intro bei Pinseln, nicht. Die Mädchen auf den Fotos sind jung und wirken mit den zarten Looks sehr sympathisch.

Geschminkte Pluspunkte

Gelungen finde ich, dass die Models vom Typ Mädels von nebenan sind. Die Fotos wirken realistisch und der Rest des Makeups ist jeweils sehr zurückhaltend, damit wirklich die Augen im Fokus stehen. Höchstens mit Lippen wird mal gezielt gearbeitet – dann aber immer im Zusammenhang mit Tipps fürs AMU.

Viele AMUs sind mit nur 1-2 Farben geschminkt. So einfache Schminktechniken sind meine Favoriten. Etwas langweilig finde ich die bekannte Vorliebe von Bobbi Brown für Gel Eyeliner. Das gibt dem Ganzen einen immer sehr ähnlichen Look. Auch wenn mal Kajal und Lidschatten als Liner zu Einsatz kommen, ist mir das etwas zu sehr Einheitslook. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich selbst nicht so sehr Fan von markanten Lidstrichen bin.

Klasse ist wie immer bei Bobbi Brown, dass helle, dunkle, farbige und asiatische Frauen geschminkt werden. Hautfarben und Augenformen werden dabei in großer Vielfalt gezeigt. Das kenne ich in der Form von keinem anderen Visagisten.

Bebrillte Minuspunkte

Ein Drittel des Buchs beschäftigt sich mit dem Thema Brillen. Es ist sicher kein Zufall, dass Bobbi Brown 2014 als erster Makeup Artist eine eigene Brillenlinie herausbringt und das Thema zeitgleich in dem Buch verarbeitet. Es werden zwar keine Modelle von ihr benannt, es hat bei mir aber trotzdem einen Werbecharakter, der mich beim Lesen gestört hat. Zumal die Tipps für AMUs für Brillenträger recht knapp ausfallen und sich teilweise widersprechen.

Auch bei der Theorie zu passenden Brillenformen in Bezug auf Gesichtsformen gibt es aus meiner Sicht Widersprüche zu später gezeigten Fotobeispielen. Außerdem sitzen einige Brillen so schief in den Gesichtern, dass es mich beim Betrachten stört. Das hätte man mit einfachen Mitteln besser machen können. Schade! Denn das Thema an sich ist wichtig und könnte ein ganzes Buch alleine füllen.

Fazit

Für Fans von Bobbi Brown sicher lesenswert, als Einstieg für Teenager vielleicht auch. Wobei zum wirklichen Einstieg die Grundlagen fehlen. Da reichen die Fotos und wenigen Worte vermutlich nicht aus. Mein Tipp: Wenn Ihr Interesse an dem Buch habt, guckt es vor dem Kauf im Laden an, damit Ihr einen eigenen Eindruck bekommt. Online findet Ihr das Buch beim Verlag (Werbung), da könnt Ihr auch Bilder dazu sehen.

Lest Ihr solche Bücher gerne? Bringen die Euch Anregungen etwas?

Das Buch wurde mir vom teNeues Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Werbung: Buchstaben & Schriften

Werbung – Rezensionsexemplar

Buchstaben & Schriften: 30 Alphabete zum Selbstgestalten
Ein Do-it-yourself-Buch von Tony Seddon

Ich liebe Buchstaben! Schriften sind ein Lieblingsthema von mir. Ich schreibe gerne von Hand mit schönen Stiften und Farben. In meinem Fundus sind Filzstifte mit Kalligraphiespitzen, verschiedene Füller, Reißfedern und andere Schreibwerkzeuge bis hin zum ganz breiten Ruling Pen und sogar einer Spritze (handelsübliche Version mit echter Kanüle), mit der ich gerne Wort-Bilder gestalte. Deshalb greife ich sofort zu, wenn ich irgendwo ein Buch zu individuellen Schriften sehe.

Das ist drin

Dieses Buch gibt eine kurze Einführung in Handschriftgestaltung. Es werden über 30 umfassende Alphabete vorgestellt, die von Designern, Künstlern und Illustratoren entworfen wurden. Die Hauptmerkmale jedes Alphabets werden genau betrachtet, um das Kopieren oder freie Umsetzen zu erleichtern. Außerdem werden Tipps zu passenden Kombinationsschriften und dem Digitalisieren eigener Schriften gegeben.

Mein Eindruck

Die Alphabete sind fantasievoll und kreativ. Es sind keine Standardschriften, die sofort an bekannte Schriften erinnern. Die Glyphen sind alle auf einem Raster gedruckt, was das Nachzeichnen auf dem gleichen Raster auf der jeweils gegenüberliegenden Übungsseite erleichtert. Die Schriften sind für kreative Gestaltungen, z.B. Cover oder Einladungen, Überschriften, Highlights etc. geeignet. Für solche Anwendungen sind schöne Anregungen enthalten.

Aktion Buntes 2014 von Blog www.meyrose.deDie Anleitung zum Digitalisieren der Schriften finde ich eher schwach. Wer die Programme zur Verfügung hat und die Anleitung umsetzen kann, bräuchte vermutlich die Anleitung nicht. Eine ganz einfache Anleitung zur Digitalisierung von Schriften habe ich Euch auch schon mal gezeigt. Die wäre nur mit so komplexen Glyphen teilweise überfordert. Meine eigene Handschrift seht Ihr übrigens zum Beispiel im Header und im Logo der Aktion #Buntes2014.

Fazit

Spannend für Liebhaber extravaganter Schriften, die Lust am Entwickeln eigener Handschriften haben.
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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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