Vorurteile gegen Schönheitsoperationen

Ines Meyrose in den 70er Jahren… gibt es viele und habe ich auch. Im meinem Standpunkt Schönheitsoperationen habe ich 2013 meine persönlichen Erfahrungen damit beschrieben, bei der Rettung der Lachfalte haben wir darüber diskutiert und meine Ansicht ist immer noch die gleiche.

Als ich um ein Interview für MediDate zum Thema Vorurteile gegen Schönheitsoperationen gebeten wurde, habe ich deshalb gerne zugesagt. Hier findest Du den Beitrag: Blogger stellen sich Vorurteilen gegen Schönheits-OPs. Ich äußere mich dazu, ob man wieder damit aufhören kann. Im Beitrag habe ich auch Petra von Zeitlos Bezaubernd und Schminktante Anja entdeckt. Die anderen kenne ich nicht.

P.S.

Ansonsten habe ich mit MediDate nichts tun und habe auch nicht vor, irgendetwas machen zu lassen. Da das Thema aber immer wieder um mich herum präsent ist, beschäftige ich trotzdem damit.

Buchreview: Typisch!

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Typisch!: 155 unverblümte Antworten auf Vorurteile (Affiliate Link)

Sätze meiner Kindheit

  • Darüber spricht man nicht.
  • Das fragt man nicht.
  • Das tut man nicht.

Kennst Du solche Sätze auch. Bei einigen Dingen wirst Du es trotzdem machen, bei anderen nicht. In Typisch! findest Du 155 straighte Antworten auf genau solche Frage, die sich im Normallfall kaum einer zu fragen traut, zum Beispiel

  • Findet ein Pflegefall sich schön? (Seite 54)
  • Nach welchen Regeln lebt ein Banker ohne Moral? (Seite 150)
  • Hat eine Domina eine Spülmaschine oder einen Putzsklaven? (Seite 39)
  • Wie geht ein Bestatter mit den Leichen im Keller um? (Seite 64)
  • Was denkt eine Muslima über Feminismus? (Seite 82)

Frag ein Klischee

Das Buch basiert auf der Rubrik Frag ein Klischee aus dem Video-Blog von HYPERBOLE-TV. Ich kannte das vor dem Lesen des Buchs nicht und habe mir hinterher ein paar Videos angesehen. Da ich lieber lese als Videos anzuschauen, hatte ich viel Spaß an dem kurzweiligen Buch. Die Videos wirken durch die Stimmen emotionaler. Dafür kommt beim Lesen meine Phantasie besser in Schwung.

Im Vorwort (Seite 7) steht, das die Idee der politischen Korrektheit dafür gedacht sei, Menschen für Sprache zu sensibilisieren, was aber eher dazu geführt habe, echte Diskussionen zu erschweren. Die Angst vor Missverständnissen hindere uns daran, uns bewegende Fragen zu stellen. Genauso empfinde ich das auch oft.

Die Grenze zwischen ich bin interessiert und ich bin taktlos ist fließend. Das führt im Alltag dazu, dass wir uns zu wenig mit Themen auseinander setzen, die aus meiner Sicht durchaus diskutiert gehören, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

Ich bin für mehr Fragen und weniger Annahmen. Was denkst Du darüber?

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Kein & Aber (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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