Bloggen – 25 Plugins in der Praxis und weitere Tipps

Werbung ohne Auftrag für WordPress und damit nutzbare Plugins

WordPress Dashboard Plugins Screenshot

Disclaimer

Der heutige Beitrag richtet sich an Blogger und Webseitenbetreiber unter meinen Leser_innen. Es geht um technische Details des Bloggens und Betreiben von Websites mit WordPress auf eigenen Domains aus der Sicht einer Anwenderin ohne fachlichen Hintergrund, die keine Programmierkennnisse hat. Alle Tipps sind ohne Gewähr!

Warum WordPress und ein Standardtheme?

Meine favorisierte Blogsoftware ist WordPress, weil ich dabei einerseits ein kostenfreies Baukastensystem nutzen kann und es dennoch in vielen Teilen Einstellungs- und Veränderungsoptionen gibt. Für das Grundlayout meiner Websites nutze ich seit 2012 das Theme Twenty Eleven. Damals war es auf vielen Blogs zu sehen, heute nur noch selten.

Ich mag Twenty Eleven noch immer, weil es optisch klar ist, eine Sidebar und Fußzeile hat und alles bietet, was ich für meine Blogs meyrose – fashion, beauty & me und Leckerei bei Kay sowie die festen Websites image&impression und Konfliktmanagement in Unternehmen brauche. Bei den freien Themes von WordPress ist kein moderneres dabei, was mir gefällt. Ein kostenfreies anderes möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht nutzen, kaufen möchte ich keines wegen Wartungsrisiken, deshalb bleibe ich bisher Twenty Eleven treu.

Das Schöne bei den Standardthemes von WordPress ist, dass sie von den Entwicklern von WordPress aktuell in Bezug auf Kompatibilität und Sicherheit mit den neuesten WordPress-Versionen gehalten werden. Für die Individualität sorgen mein Header sowie die Farb- und Sidebareinstellungen.

Risiken von Plugins

Um Websites und Blogs, die mit WordPress laufen, für Nutzer – Beitreiber sowie Leser – und Suchmaschinen zu optimieren, ist der Einsatz von Plugins erforderlich. Mit jedem Plugin ziehen Chancen und Risiken ein. Es gibt welche, die sich ohne Vorankündigung nicht mit anderen vertragen und dazu führen können, dass man zum Beispiel nicht mehr auf den Blog zugreifen kann. Das ist mir mit einem Cache-Plugin zum Beispiel schon einmal passiert, nachdem es monatelang scheinbar sauber gelaufen ist. Da half dann nur noch ein zu bezahlendes Backup vom Hoster im Kombination mit dem Verbrauch meiner Zeit und Nerven. Im Zweifelsfall beim Einsatz neuer Plugins und Aktualisieren bestehender bitte umfassend vorher alles sichern!

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Heute verrate ich Dir, welche Plugins ich auf diesem Blog nutze und warum. Obwohl ich regelmäßig über die installierten Plugins schaue, ob ich noch alle brauche und sie aktuell sind, sind mir bei Schreiben des Beitrags noch welche untergekommen, die veraltet sind und gelöscht werden können.

Nicht mehr genutzte Plugins und Themes sollte man Fachleuten zu Folge deinstallieren und nicht nur deaktivieren, um Hackern möglichst wenig Chancen zu geben, darüber auf die Webpräsenz zu gelangen und Schaden anzurichten. Bitte prüfe vor der Installation von Plugins, ob sie mit Deiner WordPress-Version und Theme kompatibel sind.

Plugins auf diesem Blog

  1. Antispam Bee ist gegen Spam-Kommentare und Trackback-Spam im Einsatz.
  2. Broken Link Checker zeigt an, wenn Verlinkungen nicht mehr funktionieren oder weitergeleitet wurden. Tote Links lösche ich, bei Weiterleitungen prüfe ich, ob ich die akzeptieren möchte.
  3. Classic Editor aktiviert den klassischen WordPress-Editor anstatt des neueren Gutenberg-Editors, der den Einsatz von Textblöcken erlauben würde.
  4. Code Embed hilft, HMTL-Code vereinfacht direkt im visuellen Editor einfügen. Das verwende ich für aktuelle Beiträge nicht mehr, weil ich inzwischen in der Lage bin, den HTML-Code direkt im Text-Editor einzubauen. Ich kann zwar immer noch keine Codes selbst schreiben, aber verstehe inzwischen deutlich mehr als zu Beginn der Bloggerei von dem, was ich im Text-Editor sehe, und kann dort woanders generierten Code einbauen. Das Plugin ist weiterhin aktiv, weil es in alten Beiträgen für eine saubere Darstellung sorgt.
  5. Comment Probation hilft beim Moderieren von Kommentaren. Damit kann ich beim Freigeben eines Kommentars einstellen, ob Kommentare von den Kommentierenden künftig automatisch freigegeben werden oder nur dieser eine. Wenn jemand zum ersten Mal kommentiert und ich nicht sicher bin, ob das ein Spam-Kommentar ist oder nicht oder jemand viele Links in seinen Kommentar inkludiert hat, geben ich nur den einen frei. Wenn ich jemanden für seriös halte, schalte ich den Kommentierenden bis auf Weiteres frei. Leider gibt es ein paar Kommentierende bei denen das nicht funktioniert und die ich immer wieder manuell freischalte. Woran das liegt, weiß ich nicht. Damit es klappt, müssen allerdings Name des Kommentierenden und die E-Mail-Adresse immer exakt gleich geschrieben werden.
  6. Cookie Notice zeigt die Information über Cookies in dem Banner an und ich kann die Inhalte und Handlungen darüber einstellen.
  7. Disable Embeds hindert andere, meine Website einzubetten, soll also dem Klonen der Website vorbeugen.
  8. Disable Emojis (GDPR friendly) entfernt den zusätzlichen Code, der benutzt wird, um Emojis in älteren Browsern zu unterstützen.
  9. Hotfix korrigiert einzelne Fehler in der installierten Version von WordPress zeitnah, ohne dass man auf das offizielle Update warten muss.
  10. Login LockDown ist eine Art Schutzschild, um das Einloggen in die Website durch Fremde zu verhindern, weil nur eine von mir einzustellende Anzahl an Login-Versuchen erlaubt wird.
  11. Pagebar2 fügt unter den Beiträgen Seitenzahlen ein, um die Navigation im Blog zu erleichtern.
  12. Really Simple SSL brauche ich für die Umstellung von http auf https, weil die Website bereits vor der Einführung der SSL-Zertifikate online war.
  13. Remove IP entfernt IP-Adressen aus Kommentaren, so dass ich die nicht sehen kann.
  14. Safe Redirect Manager ist da, um URLs umzuleiten. Wenn ich zum Beispiel einen Tippfehler in der URL nach der Veröffentlichung sehe, korrigiere ich den und leite die alte URL auf die neue um. So bleibt der Artikel oder die Seite auch über die alte URL mit dem Tippfehler erreichbar. Wenn ich veraltete Blogbeiträge komplett lösche, kann ich damit die gelöschte URL zum Beispiel auf eine Infoseite über die Weiterleitung oder die Startseite des Blogs umleiten.
  15. Search Meter – zeigt an, wonach Besucher auf der Website suchen.
  16. Social Media Flying Icons – zeigt rechts in der Sidebar unter der Überschrift „Vernetzen mit“ Icons der sozialen Netzwerke an, in denen wir uns vernetzen können.
  17. Statify zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel von welchen Seiten Besucher zu mir gekommen sind und welche Ziele dabei am beliebtesten sind.
  18. Twenty Eleven Theme Extensions gibt mir die Möglichkeit, am Theme in der Anwenderoberfläche Veränderungen zu machen, ohne im Code zu schreiben.
  19. WordPress.com Stats, kostenfreier Vorläufer vom kostenpflichtigen Jetpack, zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel wie viele Besucher ich pro Tag, Woche, Monat, Jahr auf der Website hatte. Wer das ist, kann ich aber nicht sehen.
  20. WP DoNotTrack soll verhindern, dass 3rd Party Tracking Codes und Cookies auf meinen Seiten gesetzt werden können.
  21. WP GDPR Compliance soll die Seite DSGVO-konform halten.
  22. WP Mail SMTP ist ein Plugin, das ich brauche, um Informationen über neue Kommentare per E-Mail zu empfangen zu können.
  23. WP-Footnotes lässt mich mit einem Sternchen im Text Fußnoten in Beiträge einbauen. Ich verwende in aktuellen Beiträgen keine Fußnoten mehr, lasse es aber aktiviert, damit ältere Beiträge sauber angezeigt werden.
  24. WP-Polls nutze ich, um Abstimmungen zu generieren und zu verwalten.
  25. Yoast SEO hilft umfassend bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) für einzelne Seiten und die ganze Webpräsenz.

Sicherungen der Webpräsenz

  • Neue Beiträge oder feste Seiten kopiere ich ein Textverarbeitungsprogramm und sichere sie jahresweise in einer Datei.
  • Wöchentlich exportiere ich über Werkzeuge => Daten exportieren => Alle Inhalte Der Export enthält Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzerdefinierte Felder, Kategorien, Schlagwörter, Navigationsmenüs und Individuelle Inhaltstypen, aber keine Fotos.
  • Vor und nach größeren Änderungen kopiere ich die Blogdaten über einen FTP-Zugang vom Server des Hosters auf meine lokale Festplatte.
  • Mein Hoster sichert täglich automatisch und gegen Gebühr kann man ein Backup innerhalb einer gewissen Frist einspielen lassen. Das hat mich schon dreimal gerettet.

Du nutzt auch WordPress? Welche Plugins nutzt Du warum? Wie sicherst Du?

BlogLiebe #1 Bloggen an sich – Artikelsammlung

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkung ohne Auftrag

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

Seit August 2009 ist dieser Blog online und wird seit 2010 mit der freien Software WordPress auf eigener Domain veröffentlicht. Mein Webhoster ist goneo (Werbung), über den die WordPress-Installationen laufen. Dieser Blog ist gewerblich, denn ich schreibe ihn als Unternehmensblog von image&impression. Das ändert allerdings nichts daran, dass es einen hohen Anteil an persönlichen Beiträgen gibt. Es begann damit, dass ich die Domain gekauft habe und mit Leben füllen wollte.

Im Lauf der Jahre habe ich einige Artikel zum Bloggen an sich geschrieben. Angeregt durch die Kommentare bei einem aktuellen Beitrag dazu, habe ich entschieden, diese Artikel in diesem Beitrag zu sammeln. So finden interessierte Neu-Blogger und Neu-Leser auf einen Blick alle Beiträge zu dem Thema von mir.

Blogbeiträge über das Bloggen

Im Lauf des Jahres 2019 kommen bestimmt noch einige hinzu, weil ich vorhabe, weitere Beiträge zur Mitmach-Schreib-Aktion BlogLiebe bei Bine vom Blog was eigenes zu veröffentlichen. Dieses hier ist mein Nachtrag zur BlogLiebe #1, wie alles begann.

Was möchtest Du von mir übers Bloggen wissen?

WordPress auf HTTPS umstellen mit SSL

WordPress Dahsboard Einstellungen SSL / https

Von http zu https

Zehn Monate habe ich diese Arbeit vor mir hergeschoben … völlig untypisch für mich. Weil inzwischen aber die meisten Webseiten auf https mit dem SSL-Sicherheitszertifikat für verschlüsselte Übertragung ausgestattet sind, wollte ich technisch nicht mehr hinterherhinken. Sabines Blogbeitrag Sauregurkenzeit hat mir den letzten Ruck gegeben, das Thema endlich anzugehen. Zwar habe ich geschäftlich bisher kein Sommerloch, die Umstellung wollte aber dennoch erledigt werden.

Plugin Really Simple SSL

Letztendlich habe ich mir mehrere Anleitungen im Internet für die Umstellung von mit WordPress erstellten Webseiten angesehen, auf Überschneidungen und Tauglichkeit geprüft und dann mit meinem Webseitenhoster goneo telefonisch besprochen, wie ich die Umstellung vornehme. Dort wurde mir die Umstellung mit Hilfe des Plugins Really Simple SSL empfohlen und das war wirklich really simple. Vollständiges Backup anlegen, einfach das Plugin installieren, die Webseiten-URL in den allgemeinen Einstellungen im Dashboard auf https umstellen, das SSL-Zertifikat beim Hoster beantragen, neu über https einloggen und alles war fertig.

Dann habe ich noch geprüft, ob die Permalinkeinstellungen sich auf https umgestellt haben – hatten sie – und über den Seitenquelltext nach http:// gesucht, um alte URLs zu finden. Zum Glück wurden alle Seiten und Bilder sauber umgestellt, so dass ich an keiner Stelle im Code schreiben musste. Danke Sabine für die Ermunterung, da endlich beizugehen. Dass zwischenzeitlich meine drei anderen Webpräsenzen zwei Tage nicht erreichbar waren, hatte nicht mit der SSL-Umstellung sondern einem Serverwechsel zu tun. Wenn Du Webseiten umstellen möchtest, rate ich Dir zu vorheriger Abstimmung mit Deinem Provider, weil meiner Recherche nach viel davon abhängt, wie die Seiten gehostet werden.

Umstellung eingehender und ausgehender Links auf https

Für WordPress-Webseiten gibt es das Plugin Broken Link Checker. Das zeigt an, welche ausgehenden Links ins Leere führen oder nicht mehr zum ursprünglich angelegten Linkziel, weil es vom Zielwebseitenbetreiber umgeleitet wurde, z.B. von http://… auf https://…

Ich nutze das Plugin und schaue mir Umleitungen und Änderungen an. Wenn sie mir recht sind, übernehme ich sie und ändere damit den alten Link in den neuen um. Das ist gut für die Performance der Webseite, weil jede Umleitung – wie der Name schon sagt – ein kleiner Zusatzweg ist und Zeit kostet. In den letzten Monaten habe ich viele Links zu befreundeten Bloggern aktualisiert, nachdem sie auf https umgestellt haben.

Wen Du zu meinen Blogs oder Webseiten verlinkt hat, die Links jetzt als umgeleitet auf https sehen kannst und die Umleitung mit einem einfachen Schritt übernehmen kannst, bitte ich Dich, das zu machen. Danke für Deine Bemühungen!

Achtest Du als Webseitenbesucher auf das Sicherheitszertifikat?

Buchreview: 42 WordPress-Tipps

Werbung zum Lesen

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42 WordPress-Tipps (Affiliate Link) von Vladimir Simovic und Thordis Bonfranchi-Simovic

Im aktuellen Buch bringt das Autorenpaar Tipps für Administratoren und Redakteure von mit WordPress erstellen Webseiten auf den Punkt. Es ist eine Ergänzung zu den bisher veröffentlichten Büchern für Einsteiger und Praktiker. Obwohl ich die bisherigen Bücher gelesen habe und den Blog perun.net seit Jahren lese, waren neue Tipps für mich dabei.

Ansprechend und hilfreich sind die Screenshots. Den Themen Tabellen einfügen und Automatisierung von Backups werde ich mich jetzt nach der Lektüre direkt widmen. Zum Teil werden auch Plugins empfohlen für Sachen, die für mich ältere oder andere Plugins erledigen. Da werde ich jetzt prüfen, ob meine noch die zeitgemäßen Mittel der Wahl sind.

Das Kindle-E-Book kostet nur 3,99 Euro und Nutzer, die einen Amazon-Prime-Account haben, können sich das Buch für einen unbegrenzten Zeitraum kostenlos ausleihen.

Fazit: Empfehlenswertes Kompendium für WordPress-Nutzer.

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Das Printexemplar wurde mir vom Autor als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Mehr Infos zum Buch findet Ihr auch auf http://www.perun.net/2013/07/30/42-wordpress-tipps/ (Werbung)

Info zum Datenbankproblem

Lieber Leser_innen,

die einen und anderen haben diese Woche schon gesehen und mich darauf angesprochen, dass dieser Blog offline war oder einen Mix aus alten Beiträgen ab Januar 2013 anzeigte. Ich bin dabei, das zu beheben.

Montag ist mir WordPress bei der Aktualisierung eines Links abgestürzt, wobei ich inzwischen ein Cache-Plugin-dafür in Verdacht habe. Mein Backup funktionierte leider nicht, der Provider hat dann bis Donnerstag gebraucht, um sein Backup einzuspielen, das leider diesen merkwürdigen Stand ab Januar hat, was sich niemand erklären kann.

Kurzform: Ich sitze heulend vor dem Rechner und versuche das irgendwie wieder hinzubekommen ….. inzwischen sind über einen anderen Import zumindest Artikel und Kommentare wieder fast aktuell – nur die Fotos fehlen und die Links sind kaputt ….. auch das werde ich versuchen, wieder in den Griff zu bekommen.

Liebe Leser_innen, bitte bleibt mir treu,
liebe Media-Partner, bitte habt Verständnis und bleibt mir ebenfalls treu.

Eure Ines Meyrose

Buchreview: Das WordPress Buch

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Das WordPress-Buch (Affiliate Link)
von Moritz »mo.« Sauer

Die kompakte Reihe der Bücher im Querformat bei OREILLY hat Zuwachs bekommen. Nach dem Google+ Buch (Rezensionsexemplar), Twitter-Buch (Rezensionsexemplar) und Prezi-Buch (Rezensionsexemplar) stelle ich Euch gerne das neue WordPress Buch vor. Ich habe meinen Blog 2009 als Webseite mit NetObjects Fusion gestartet, weil ich mir noch nicht anders zu helfen wusste und meine statischen Webseiten damit erstellt habe. Schnell war klar, dass das auf Dauer keine geeignete Lösung ist und mir wurde von einem Bekannten WordPress als kostenloses Redaktionssystem empfohlen.

Als erstes habe ich das Buch WordPress – Das Einsteigerseminar von Vladimir Simović/Thordis Bonfranchi-Simovic gelesen, los gelegt, dann deren Praxisbuch gelesen und einige Tipps online bekommen. Mein Start wäre allerdings noch vieeel einfacher gewesen, wenn ich dieses WordPress Buch von Moritz »mo.« Sauer damals schon gelesen hätte.

WordPress für Anfänger

Moritz »mo.« Sauer ist es gelungen, ein wirkliches Einsteigerbuch zu schreiben, auf dem erst auf Seite 205 der erste HMTL-Code (mit Anleitung für Dummies) auftaucht. Bis dahin habe ich noch nicht mal das Wort Code wahr genommen. Das Buch ist für Anwender ohne Programmierkenntnisse wie mich geschrieben. Der Unterschied zu anderen mir bekannten Büchern liegt zu Beginn darin, dass empfohlen wird, WordPress über einen Hoster zu installieren. Das handhabe ich auch so – da ich mit der Installation direkt auf meinem PC glorreich gescheitert bin. Mein Hoster ist goneo, mit dem ich beste Erfahrungen habe – der Autor nimmt Host Europe als Beispiel. Das ist am Ende kein großer Unterschied in der Anwendung. Der Vorteil in dieser Hostingart liegt darin, dass WordPress sofort startfähig ist.

Pluspunkt Visualisierung

Besonders gut gefallen mir die Screenshots, mit denen der Text – wie in einer technischen Anleitung – illustriert wird. Es ist genau zu sehen, wo was auf dem Bildschirm zu finden ist und wo ggf. etwas zu ändern ist. Da das Buch sehr aktuell ist (Drucklegung Juni 2013), funktioniert das sehr gut. Die im Text farblich hervorgehobenen Stellen erleichtern das Finden von Themen. Diese Aufmachung schätze ich in der ganzen Querformatreihe.

Klar – einfach – auf den Punkt

Das WordPress Buch

Wie oft in meinem Rezensionen seht Ihr im Buch hier die Klebezettelchen, auf denen ich etwas notiert habe, was ich prüfen oder erledigen möchte. Auch im 5. Jahr Arbeit mit WordPress gibt es hier noch diverse Kleinigkeiten, die ich nach der Lektüre überprüft und hier und da geändert habe, z.B. weiß ich jetzt endlich, wie ich einen => Weiterlesen-Teaser einbaue, den ich mir für einige Posts schon gewünscht hätte. Außerdem haben sich Fragen zum veränderbaren Menü geklärt. Das ist alles sehr anschaulich und klar beschrieben.

Kritikpunkt

Was mir ganz klar fehlt sind Tipps zu weiteren Plugins, z.B. zu Statistiken und Teilen von Beiträgen in sozialen Netzwerken. Auch wenn man nicht auf jedes einzeln eingehen kann, haben mir da die Bücher der Familie Simović wesentlich mehr Infos gebracht und sind als Ergänzungslektüre zu empfehlen.

Fazit

Das Buch empfehle ich jedem, der Lust hat, einen Blog oder Webseite zu starten und sich nicht mit der Technik dahinter befassen möchte. Nach dem Start empfehle ich, sich näher mit Einstellungsmöglichkeiten zu befassen, an rechtliche Seiten dabei zu denken und Blogs zu WordPress zu verfolgen, um dort weitere Infos zu bekommen und auf Stand zu bleiben. Diese Blogs lese ich dazu: perun.net – MyBlogtrainer.de – Blog-Trainer.

Viel Spaß beim Lesen und Bloggen wünsche ich Euch!

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Skript zum Kurzvortrag über Bloggen

Heute fand die Mitgliederversammlung des ifs – Interessenverband deutscher Farb- und Stilberater e.V. in Berlin statt. Dort habe ich einen kurzen Vortrag zum Thema Bloggen gehalten. Für alle Teilnehmer hier in Skriptform nochmal die Stichworte zur Erinnerung:

Was ist bloggen?

  • Blog = Web-Log = Internet-Logbuch = Tagebuch oder Journal
  • Gibt es seit 1997 bzw. unter dem Namen seit 1999
  • Der Blogger gibt sich als Person zu erkennen und schreibt meistens in der Ich-Perspektive
  • Einzelne Artikel/Beiträge erscheinen in regel- oder unregelmäßigen Abständen in chronologischer Reihenfolge und Rubriken
  • Leser können Infos über neue Artikel abonnieren, z.B. über RSS-Feed
  • Inhalte gelten als Internetpublikationen

Warum bloggen?

  • Kunden informieren
  • Sich Kunden gegenüber präsentieren
  • Feedback von Lesern und/oder Kunden erhalten
  • Neues Medium – früh dabei sein
  • Gut für Suchmaschinenmarketing
  • Sich von anderen Anbietern der eigenen Branche Abheben durch Aktualität

Wie geht das?

  • Als Unterseite der Hauptwebseite möglich
  • Auf anderer Domain als Hauptseite möglich – dann besteht aber kein direkter Bezug und alle andere Suchmaschinenoptimierungs- und Analyse-Maßnahmen müssen für den Blog neu gemacht werden
  • Auf fremden Seiten als externe Autorin möglich, z.B. über http://www.brigitte.de/weblogs/

Besonderes an Blogs gegenüber “normalen” Webseiten

  • Einfaches verändern der Inhalte und publizieren, d.h. hochladen der Seite online von jedem Computer, Smartphone o.ä. mit Internetzugang – sogar per E-Mail möglich
  • Festes Layout wählbar, das komplett gegen andere Designs einfach ausgetauscht werden kann
  • Einfaches arbeiten komplett ohne HTML-Kenntnisse
  • Vieles ist veränderbar mit Programmierkenntnissen, dann können auch ganz eigene Layouts etc. entworfen werden
  • Leser können Kommentare hinterlassen – Dialog ist möglich

Mögliche Themen für Imageberater

  • Image
  • Stil
  • Mode
  • Aktuelle Trends
  • Street Styles
  • Make-up: Neue Produkte und Schminkbeispiele mit Fotos
  • Kundenstimmen
  • Pressemitteilungen
  • Gewinnspiele

Beispiele für Blogs von Imageberatern

  • Carmen Brablec:   http://www.fate-labs.com/Blog_WP/eine-seite
  • Manuela Cosenza:   http://blog.coach-style.de/
  • Lidija Kondruß:   http://farbe-stil-image.blogspot.com/
  • Anneli Eick:   http://blog.mit-sicherheit-stil.de/
  • Ines Meyrose:   https://www.meyrose.de/
  • Von mehreren Männern:   http://www.gentleman-blog.de/category/image/

Blog-Software

Es gibt verschiedene Software, mit denen Blogs erstellt und gepflegt werden können. Weit verbreitet und von Profis empfohlen wegen der Suchmaschinenoptimierungsmöglichkeiten, ist WordPress. Mehr dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/WordPress.

Hilfe bei der Arbeit mit WordPress gibt es im Forum http://forum.wordpress-deutschland.org/ und z.B. bei dem Profi Vladimir Simovic im Blog http://www.perun.net/

Bücher zur Software

Z.B. von Vladimir Simovic und Thordis Bonfranchi-Simovic

  • WordPress – Das Praxisbuch (3. Auflage)
  • Das Einsteigerseminar WordPress

Angaben alle ohne Gewähr und subjektiv – Stand 15. September 2010