Warum ich meine Selbstständigkeit liebe

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Meinen Job in der Schifffahrtsbranche 2005 zu kündigen und mich mit image&impression selbstständig zu machen, was eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Angeregt durch den Beitrag 11 Wahrheiten übers Gründen, die dir vorher keiner sagt von Lydia Krüger auf Edition F habe ich mir Gedanken gemacht, was ich daran so liebe. Drei Punkte sind dabei elementar.

1. Freie Zeiteinteilung

Buchenblatt im Meyer's Park in Hamburg

Ich bin Herrin meiner Zeit. Am schlimmsten fand ich in den fast 13 Jahren im Büro als Angestellte das enge Zeitkorsett der Arbeitszeiten. Urlaub? 25 Tag im Jahr plus irgendwann ein paar Tage mehr für Alter und Firmenzugehörigkeit. Gleittage? In einem Unternehmen durfte man 6,5 davon im Jahr nehmen, so kam ich dann auf 31 freie Tage. In anderen Unternehmen gab es die Möglichkeit gar nicht, da hatte ich mit Glück 27 Urlaubstage.

Überstunden? Immer gerne! Abbummeln? Nicht so gern gesehen. Lange Mittagspause zum Treffen mit einer Freundin – was ist das? Das gehörte zu den Arbeitsumständen, die mich aufgerieben haben.

Jetzt bin ich selbst dafür verantwortlich, wie viel ich wann arbeiten möchte. Es gibt im Jahr immer Zeiten, in denen ich nicht weiß, wo mir der Kopf steht, weil viele Kunden mich auf einmal buchen wollen. Dafür kann ich Kraft tanken in ruhigeren Zeiten, zum Beispiel den Sommerferien, in denen ich meistens weniger zu tun habe. Da kann ich mich dann verstärkt um den Blog, meine Webseiten und Hintergrundarbeiten kümmern.

Es macht mir gar nichts aus, viel zu arbeiten, aber ich kann entscheiden, zum Beispiel am nächsten Tag einfach mal auszuschlafen, auch wenn es kein Sonntag ist, oder tagsüber einfach mal die Sonne zu genießen. Ich kann Pausen nach Belieben machen und ausdehnen. Dafür arbeite ich gerne auch mal abends oder am Wochenende.

2. Neue Menschen

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

Durch meine selbstständige Arbeit als Imageberaterin (seit 2005) und Mediatorin (seit 2008) habe ich ständig mit neuen Personen zu tun. Ich habe zwar ein paar dauerhafte Firmenkunden, aber mit meinen Ansprechpartnern dort habe ich nur bei der Auftragsvergabe und Feinabstimmungen zu tun. Die Teilnehmergruppen sind immer wieder neu zusammengesetzt.

Das Ziel meiner Arbeit ist meistens Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Mediation löst im besten Fall den Konflikt so, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Eine Farbberatung macht man einmal im Leben. Manchmal nach vielen Jahren ein zweites Mal, wenn sich die eigenen Farben deutlich verändert haben und man einfach nochmal einen Kontrollblick darauf haben möchte. Von einer Stilberatung hat man auch sehr lange etwas.

Ich habe zwar Kunden, mit denen ich regelmäßig als Personal Shopper einkaufen gehe, aber meistens geht es dabei darum, meinen Kunden zu zeigen, wo sie passende Kleidung bekommen und wie ich im Laden die passenden Dinge schnell erkenne. Der Nachteil ist dabei, dass ich ständig neue Kunden zu akquirieren habe. Der Vorteil ist, dass es spannend ist, immer wieder neue Menschen kennenzulernen. So bleibt mein Leben bunt. Mein Mann sagt immer so schön:

“Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Irgendwas mache ich offenbar richtig, denn meistens habe ich zauberhafte Kunden.

3. Zausel Paul

Bloggerhund Paul

Nur dank der flexiblen Zeiteinteilung, Arbeit im Backoffice im Homeoffice – da ich von der Steuererklärung bis zur Webseite alles selbst mache, kommt einige Zeit dafür  zusammen – und weil viele Termine außer Haus nicht so lang sind, können wir einen Hund halten. Dass der Zausel das Beste ist, was mir in den letzten Jahren passiert ist, ist eh klar, oder?

Bist Du lieber selbstständig oder angestellt im Berufsleben?