Wie ich aus Versehen fit wurde … und was Fitbit damit zu tun hat

Werbung für die Fitness

Paul schaut sich das Fitbit Charge HR genau an

Meine persönliche Abnehmgeschichte

Es war bereits vor einem Jahr nicht mehr zu übersehen: Ich falle aus meine Kleidern heraus. Im letzten Jahr hat sich mein Kleiderschrankinhalt deutlich dezimiert und es ist Einiges neu hinzugekommen, weil ich u.a. schlichtweg etwas Passendes zum Anziehen haben möchte. Grund dafür sind die Spaziergänge mit Zausel Paul. Der Gute wird vermutlich mehr Spazieren geschickt als die meisten Hunde und vom anfänglichen Schritt hat er sich meinem Marschtempo durch Dauertrab angepasst. Auch Paul ist gut in Schuss.

Ein kleiner Rückblick

Seit 2007 arbeite ich sehr viel im Homeoffice und bin zu Kunden nur mit dem Auto unterwegs, weil ich meistens viel Arbeitsmaterial zu transportieren habe. So habe ich mich immer weniger bewegt und wurde von Konfektionsgröße 42/44 runder auf Größe 46/48. Als 2013 Größe 48 zu eng wurde, reichte es mir. Ich wollte nicht abnehmen, nur bitte nicht weiter zunehmen. Alleine schon deshalb, weil ich keine kneifenden Hosen mag und nicht schon wieder neue Sachen kaufen wollte. Eine Stunde Nordic Walking pro Woche reichte dafür nicht und mit Essen aufzuhören, wenn ich satt war, auch nicht.

Du weißt, was ich von scheinbaren Komplimenten über Gewichtsabnahmen halte. Meine Ansichten haben sich seit dem Beitrag Komplimente, die keine sind #1: Hast Du abgenommen? nicht geändert. Und von Diäten halte ich noch weniger …

Vor 2013 habe ich fünf Mahlzeiten am Tag zu mir genommen. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vormittags ein Joghurt, nachmittags ein kleines Eis oder Schokolade. Verändert habe ich 2013 dann, dass ich nur noch dreimal am Tag esse. Ich lasse seit dem mindestens 4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten. Das führte erstmal dazu, dass ich zwischendrin Hunger hatte, weil mir Kalorien fehlten. Ich habe dann vor allem mittags bewusst mehr gegessen, als mir in dem Moment gegen den Hunger gereicht hätte, um über den Nachmittag ohne Hunger zu kommen.

Nach kurzer Zeit hatte sich mein Körper daran gewöhnt und das Gewicht blieb stabil. Eis, Kuchen oder Schoki esse ich seitdem direkt als Nachtisch an einer Mahlzeit dran, wenn ich Lust darauf habe. Da ich dann satt bin, hat sich der Konsum dieser Lebensmittel allerdings deutlich reduziert. Zwischenmahlzeiten nehme ich nur noch zu mir, wenn der gesellschaftliche Kontext es erfordert. Kalorienhaltige Getränke trinke ich tagsüber sowieso nicht und eine Snackerin war ich noch nie. Deshalb kann ich gut an Keksen oder anderen Verlockungen vorbei gehen, wenn ich wirklich satt bin.

Vorteil Homeoffice: Hier steht nichts herum, was ich nicht will

Ich esse mittags und abends warm, gerne mit Pasta, Kartoffeln und Olivenöl oder Butter. Brot macht mich nur selten glücklich, dann muss es ganz frisch und am besten selbstgebacken sein. Ich habe dann bewusst angefangen, mehr Fleisch und Eier zu essen, weil sie weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiß haben. Soja ist für mich keine Alternative, ich mag das einfach nicht. Also laufe ich gegen den Trend, esse mehr Schweinefilet und Hähnchenfleisch – Rind und Lamm mag ich nicht – und Eier. Außerdem gab wieder ein bisschen mehr Gemüse dazu.

Zudem koche ich so gut es geht mit Lebensmitteln, die vorher unverarbeitet sind, Stichwort Clean Eating. Damit meine ich in dem Fall kein Vollkorn oder Bio, sondern frisches Gemüse oder Naturjoghurt und ich mache z.B. meine Brühe selbst. So weiß ich wirklich genau, was auf dem Teller landet. Davon nach wie vor gerne reichlich. Ich habe dann angefangen, mit einer Freundin wieder zu schwimmen und dabei auch zur Wassergymnastik zu gehen. Außerdem bin ich manchmal eine zweite Runde mit Stöckern walken gegangen.

Im Frühling 2014 merkte ich auf einmal, dass die größten Hosen zu weit wurden. Da ich seit Jahren keine Waage mehr betreten hatte, hatte ich keine Ahnung, wie viele Kilos fehlten, aber war irgendwie sichtbar – wenn auch nicht im Detail. Im Sommer 2014 habe ich angefangen, morgens anstatt 2 Scheiben Vollkornsandwichtoast mit Nutella nur noch eine Scheibe zu essen und die fehlenden Kalorien mit 12 geschälten Mandeln zu ersetzen. In den kommenden Monaten habe ich nur durch diese klitzekleine Veränderung 4 cm Körperumfang im Vergleich zu 2013 verloren.

Paul im März 2016Paul kam dann im Januar 2015 zu uns und seitdem bin ich jeden Tag unterwegs mit ihm. Selbst wenn er tagsüber in der Hundepension ist, weil ich lange Kundentermine habe, bleibt mir eine kleine Abendrunde. Wir wohnen auf einem Hügel, es sind immer Treppen dabei und jeder Weg draußen geht hoch und runter. Da werden auch kürzere Strecken zur Aufgabe. Morgens geht mein Mann mit ihm raus und tagsüber ist das mein Job. Uns wurde bei der Anschaffung gesagt, dass 3 x 20 Minuten am Tag völlig reichen würden. Dieser Hund bekommt deutlich mehr Auslauf. Alleine ich komme meistens auf 2 Stunden mit ihm, mindestens 1,5 Stunden.

So habe ich dann seit dem Sommer 2013 insgesamt in der Oberweite 20 cm, in der Taille 20 cm und in der Hüfte 14 cm verloren und passe wieder in Größe 42. Außerdem tauchen langsam wieder Knochen auf, die ich lange nicht gesehen habe.

Und jetzt habe ich ein Problem: Ich wiege mich wieder, kenne mein Gewicht und will es halten. Denn schon wieder neue Sachen möchte ich nicht kaufen … und ich möchte auch nicht immer ein neues Gesicht im Spiegel sehen …

Fit mit jedem Schritt

Seit einem guten Jahr frage ich mich, wie viele Schritte ich am Tag wohl wirklich mache. Ich esse bewusst, aber nach wie vor mit reichlich Kohlenhydraten und geize überhaupt nicht bei Olivenöl, Butter und Käse auf Aufläufen. Ich nehme locker über 2000 Kalorien am Tag zu mir. Einen Schrittzähler wollte ich jedoch bisher nicht haben, weil mir das zu viel Kontrolle war. Bis … ja bis ich bei Bärbel vom Blog Ü50 das Armband Charge HR von Fitbit (Werbung) gesehen habe und wusste:

Ich will genau das, was sie hat :)

Fitbit Charge HR

Die Farbe, das Design, die Funktion – alles rief: Her zu mir damit! Bitte! Und weil Bärbel Gedanken lesen kann, eine Netzwerkerin ist und Lust hat, das Fitbit auch ein bisschen zusammen mit mir zu testen – demnächst machen wir eine Challenge – hat sie mir den Kontakt zu Fitbit gemacht und ich habe auch eins als PR-Muster zur Verfügung gestellt bekommen. Danke, liebe Bärbel, und Danke für das Fitbit!

Fit bleiben – darum geht es

Fitbit Charge HR

Das ist genau das, was mir wichtig ist. Hier geht es weder um Diäten, Sportzwang oder Verzicht. Es geht darum, die Bewegung im Alltag beizubehalten und mit einem Blick aufs Handgelenk zu sehen, ob die Runde mit dem Hund etwas länger ausfällen darf oder wir beide schon genug Strecke gemacht haben. Der Hund bewegt sich noch mehr als ich, weil er sozusagen zwei Trainer hat. Das erklärt vielleicht seinen Blick auf das Armband :) . Es kam schon die Frage auf, ob die Schritte für Vierbeiner doppelt oder halb zählen. Der Physiker im Haus sagt: das gleicht sich aus und sie zählen wie bei Zweibeinern.

Das kann das tangerine-rote Armband, das es auch in anderen Farben gibt

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, Etagen und aktive Minuten tracken – die Art der Aktivität wird automatisch erkannt
  • Das OLED-Display zeigt als erste Funktion eine Uhr an und dann auf Knopfdruck bzw. Touch aufs Band am Display Tagesstatistiken, Uhrzeit und Trainingsmodus
  • Automatische Schlaferkennung und Alarmfunktion durch Vibration
  • Permanente Herzfrequenzüberwachung, die ausgestellt werden kann
  • Auf kompatiblen Mobilgeräten kannst Du Benachrichtigungen über eingehende Anrufe erhalten
  • Kabellose Synchronisierung mit Bluetooth über den PC und eine App
  • Der Akku hält mehrere Tage – wie viele wirklich, werde ich herausfinden

Ausführlicher Praxistest folgt

Ich freue mich darauf, das Armband zu testen, und bin gespannt, was die App dabei alles von mir will und kann. Da von mir inzwischen sowieso fast alles im Netz steht, kommt auf die paar Daten auch nicht mehr an. Das sah ich vor ein paar Jahren noch anders. So verändert sich die Haltung. Nur eins ist sicher: Nichts bleibt, wie es ist. Meinen ausführlichen Testbericht findest Du in ein paar Wochen hier im Blog.

Hast Du Fragen zum Fitbit? Stelle sie bitte Kommentar. Ich beantworte sie entweder dort oder im späteren Testbericht.

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