Blogparade: Zeigt mir Eure Gegend

Heidschnuckenherde in der Fischbeker Heide / Hamburg

Sabine möchte die Welt von @kurzundknapp etwas erweitern und Deutschland näher kennenlernen. Deshalb hat sie die Blogparade Zeigt mir Eure Gegend ins Leben gerufen. Eigentlich bräuchte ich nicht teilnehmen, denn Sabine kennt die Gegend, die ich hier zeige. Wir haben dort mal einen schönen Spaziergang zusammen gemacht. Aber vielleicht interessieren sich ja auch die Teilnehmer der Blogparade für die Beiträge der anderen, so dass wir am Ende alle Deutschland ein bisschen besser kennenlernen.

Heimat seit 2003: Fischbeker Heide

Hamburgerin bin ich waschecht, durch und durch. In der Kindheit und Jugend aufs östliche Umland hinter den Sachsenwald verschlagen, hat es mich gleich nach der Schule wieder in die Stadt gezogen und seitdem habe ich eine Adresse, die Hamburg lautet. Welcher Stadtteil auch immer. Egal. Hauptsache Hamburg.

Weil das in Hamburg, wie in den meisten Großstädten, mit den Wohnungsgrößen und Miet-/Kaufpreisen in schönen innenstadtnahen Lagen so eine Sache ist, hat es mich 2003 in den südwestlichen Stadtteil Neugraben-Fischbek verschlagen. Dort wohne ich nur zwei Häuserreihen entfernt von der Fischbeker Heide, die ich als meine Heimat empfinde. Kriterien für den Wohnort waren S-Bahn-Nähe, Einkaufsmöglichkeiten zu Fuß erreichbar und gerne noch ein bisschen Grün drum herum. Inzwischen ist das Grüne drum herum für meine Lebensqualität hier vor Ort das Wichtigste. Eine Entwicklung, die ich so nicht erahnt habe.

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Es gibt hier viel Landschaft, für Hamburg erstaunlich viele Hügel, Heideblüte und den Rest des Jahres Heidekraut, leuchtende Gräser, Tümpel mit Fröschen, Libellen und Seerosen sowie einen Segelflugplatz mittendrin, auf dem ich bereits 1987 als Segelfliegerin zu Gast war und dort geflogen bin. Aktuelle Fotos der Gegend seht Ihr auch gerade bei Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße.

Ich wohne da, wo andere Menschen mit S-Bahn (S3) , Bus (250er) und Auto zum Spazierengehen hinfahren. Und doch nur einen Katzensprung entfernt von der lebhaften Großstadt. Aus meinem Schlafzimmerfenster kann ich im Herbst und Winter, wenn die Bäume kahl sind, die Lichter des Hafens und der Stadt sehen.

Weil so eine Blogparade neben dem Inhalt auch die Vernetzung und das Entdecken der Blogger untereinander als Sinn hat, zeige ich Euch nur diese wenigen Bilder. Aber in jedem Fall eins der Heidschnuckenherde, die mir immer wieder Glücksgefühle macht, wenn ich sie beim Laufen oder einem Spaziergang treffe. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie laut das Getrappel der süßen Tiere ist und was der Hütehund für einen anstrengenden Job hat! Die anderen bereits erwähnten Bilder der Gegend findet Ihr bei

Wer von Euch macht auch mit? Zeigt die schönsten, schrägsten, ungewöhnlichsten Ecken und Kanten Eurer Gegend und verlinkt sie bei Sabine bis zum 30. November 2014!

Buchreview: Facebook und Recht

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Facebook und Recht (Affiliate Link) von Jan Christian Seevogel

Über Recht für Nicht-Juristen freue ich mich immer wieder, denn als Nicht-Juristin reicht der gesunde Menschenverstand zwar ziemlich weit, aber mitunter nicht weit genug. Wie oft habe ich schon andere und mich sagen hören:

“Das habe ich nicht gewusst.”

Der rechtlich sichere Umgang mit Social Media ist schwer genug, selbst man besten Willens ist. Ziel der Lektüre ist, dass Leser in Zukunft bei einigen Klicks einen Moment innehalten und dann bewusst entscheiden, trotz eines verbleibenden Restrisikos zu liken oder teilen oder es in diesem Fall lieber zu unterlassen. Denn eins ist Illusion: Völlige Rechtssicherheit im Umgang mit sozialen Netzwerken. Durch verstrickte Rechtslagen zwischen deutschem Recht, dem Land des Firmensitzes des Anbieters und deren Nutzungsbedingungen kann niemand genau vorher sehen, was genau am Ende gilt. Da wird eine Grauzone schnell zum schwarzen Loch …

Nicht nur für Facebook

Das Buch heißt zwar Facebook und Recht, vieles lässt sich jedoch auf andere soziale Netzwerke übertragen, denn Gesetze gelten auch dort. Wer wenig Zeit zum Lesen hat oder nur einen ersten Überblick in das Thema sucht, findet mit Facebook und Recht einen guten Einstieg, um sensibler im Umgang mit Social Media im rechtlichen Kontext zu werden. Das Buch hatte ich zwei Stunden durch und die zwei Stunden waren gut investiert. Wer sich vor der Lektüre gewundert hat, warum ich keine fremden Beiträge auf Facebook, Google+ oder Twitter teile, die Bilder enthalten, wird es hinterher wissen.

Darüber hinaus

Wer sich umfassender mit dem Thema Recht im Internet und gerade auch den damit häufig verbundenen Fotos auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich (zusätzlich) diese beiden Bücher

Fazit

Guter Überblick, einfach zu verstehen ohne Gesetzeslektüre, schnell umsetzbare Praxistipps. Ich kann nur jedem raten, der in irgendeiner Form in sozialen Netzwerken aktiv ist, sich mit dem Thema zu befassen.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Neues aus alten Zeitungen

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Neues aus alten Zeitungen: 60 Projekte für spielerisches Recycling (Affiliate Link)
von Barbara Baumann mit Fotografien von Qsi Gisler

Altpapierberge stapeln sich in jedem Haushalt. Man hat die Wahl: Entsorgen oder Schönes daraus machen. Auf Neudeutsch: Upcyling! Das Gute daran: Wenn es doch nicht sooo schön geworden ist, ist es immer noch wiederverwertbares Altpapier. Das Tolle daran: Man kann nur gewinnen!

Barbara Baumann zeigt in dem Buch 60 Ideen, wie aus alten Zeitungen Schmuck, Objekte, Skulpturen, Papeterie und Alltagsgebrauchsgegenstände werden können. Mir gefallen besonders die einfachen Bälle, die ich mit Sicherheit mal in Seminare einsetzen werde, der Zeitungshocker (Papierstapel zusammengehalten mit alten Gürteln und gepolstert mit einem Jeanskissen), die gehäkelte Kette (echt hübsch, mehr was für DIY-Profis) und ein gewebtes Armband.

Für Papiertüten ist eine ganz simple Anleitung dabei, die ich garantiert mehr als einmal nachbasteln werde. Papiertüten finde ich für Geschenke zum Verpacken einfach schön und mit etwas Masking-Tape ist so etwas schnell hergestellt. Weihnachten ist auch schon bald wieder und dafür lassen sich einige Ideen als DIY-Geschenk umsetzen. Für Selbstbastler_innen ist das Buch bestimmt auch ein schönes Geschenk.

Fazit: Empfehlenswert für bastelende Zeitungsleser_innen!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Leser_innenservice

FragezeichenOhne Leser_innen ist ein Blog nix. Das weiß jeder Blogger. Bei einigen Sachen ist es leichter, bei anderen schwerer, es den Leser_innen leicht zu machen, einen Blog gerne zu lesen.

Neben den Themen und der Häufigkeit neuer Artikel habt Ihr bestimmt auch Vorlieben, an welchen Tagen Ihr gerne frische Blogartikel lest, oder?

Habt Ihr’s gemerkt?

Seit Monaten versuche ich, montags + mittwochs + freitags einen Beitrag zu veröffentlichen. Meine Frage an Euch ist jetzt, ob Euch das so gefällt. Diese drei Blogtage haben sich so ergeben, weil ich lange Zeit montags und freitags die meisten Besucher hatte und Mittwoch gut dazwischen passt. Am Wochenende hatte ich deutlich weniger Besucher. Der Verdacht liegt nahe, dass der eine oder andere während der Arbeitszeit gern mal eine kleine Ablenkung sucht. Oder ist es inzwischen so, weil ich am Wochenende selten poste? Was war zuerst da – Huhn oder Ei? Da sich mein Leser_innenkreis ständig erweitert und sich Gewohnheiten und Vorlieben auch mal ändern können, bitte ich um Eure Stimmen:

Einen frischen Blogbeitrag lese ich bevorzugt am

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Die zweit- und drittliebsten Wochentage sind mir ...

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Danke für Eure Stimmen!

P.S.
Das Pucci-Kleid, für das ich Euch neulich um Upcycling-Ideen gebeten habe, folgt den Worten von Sonja auf Instagram: “Kleid bleibt Kleid!” So soll es sein und deshalb ist es weitergezogen. Ich habe es verschenkt. Danke trotzdem für Eure Ideen dazu!

So trägt man das jetzt

Meyrose_Buntes_2014_lila

Ein kleiner Scherzbeitrag zur Aktion Buntes 2014. Mein Ziel bei der Auswahl der Farben war, dass für jeden etwas dabei ist. Da aber niemand so richtig wirklich alle Farben mag oder hat, ist es schwer, in jedem Monat dabei zu sein. Als Initiatorin der Aktion möchte ich das aber natürlich. Beim pinken März habe ich mich für Euch zum Fasching verkleidet.

Aktion Buntes 2014 im September mit LilaBeim lilafarbenen September bin ich mit Bildern dabei, von denen die meisten Blogger sagen, dass sie sie nieeemals von sich ins Netz stellen würde: Tankini und Handtuchturban. Aber mal ehrlich: Ich hatte schon schlechtere Bilder von mir hier, oder?1
Was für mich viel wichtiger ist: Das war mein erstes richtiges Bad in der Nordsee seit Januar 1998. Ich habe irgendwann Angst vor tiefem, dunklen Waser bekommen, obwohl ich vorher immer eine absolute Wasserratte war. Bei dem tollen Wetter und der schönen Brandung konnte ich einfach nicht widerstehen und hatte einfach nur Freude pur daran. Es gab dann noch einige Wiederholungen in diesem Urlaub, der leider schon zu Ende ist. Auf dem unteren Foto stehe ich übrigens – was etwas über die Wellenhöhe aussagt … 17 Grad im Wasser sind auch gar nicht kalt, wenn der Wind kalt ist und die Sonne scheint!

Meyrose_Brandungsbaden_20140910 Meyrose_Brandungsbaden_20140921

Geht Ihr in der wilden See baden?

  1. Jetzt bitte nicht alle aufzählen ;) . []
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