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Pfannkuchen-Schinken-Röllchen

Die Röllchen mag ich gerne als kleines Mittagessen. Sie schmecken auch kalt und sind als Fingerfood zum Mitnehmen geeignet.

Zutaten für 5 Pfannkuchen

Pfannkuchenteig

  • 100 g Weizenmehl Typ 405 oder Dinkelmehl Typ 630
  • 200 ml Vollmilch
  • 2 Eier
  • 1 gute Prise Salz
  • 1 Schubs Öl

mit einem Schneebesen verquirlen und ca. 20 Minuten quellen lassen.

Füllung

  • 100 g Schmand
  • 1 Esslöffel Dill – frisch, TK oder getrocknete Dillspitzen
  • 100 g Kochschinken in 5 dünnen Scheiben

Zubereitung

  • In einer kleinen beschichteten Pfanne nacheinander in etwas Öl 5 Pfannkuchen beidseitig backen, die nur etwas größer als die Schinkenscheiben sind.
  • Pfannkuchen jeweils auf einem Teller kurz abkühlen lassen und zügig mit etwas Schmand bestreichen, Dill darauf verteilen, Schinkenscheibe darauf legen, aufrollen und sofort lauwarm genießen. Dann werden 2 Personen zum Mittag davon satt …
  • … oder die Röllchen einzeln in Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier straff einwickeln, im Kühlschrank abkühlen lassen und vor dem Servieren in Scheiben schneiden. Dann sind sie partytaugliches Fingerfood oder ein kleiner Snack zwischendurch. Als Vorspeise mit etwas grünem Salat schmecken sie auch.

Variation

Anstatt Kochschinken kannst Du für die Füllung geräucherten Lachs verwenden.

Magst Du herzhafte Pfannkuchen?


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Käsekuchen ohne Boden mit Kirschen

Dieser Kuchen gehört zu denen, die ich schon am meisten in meinem Leben gebacken habe. Er ist bisher immer gelungen und wer Käsekuchen mag, wird sich freuen, ihn serviert zu bekommen.

Meistens backe ich ihn mit Kirschen, aber er schmeckt auch mit anderen Früchten lecker, zum Beispiel mit Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren oder Mandarinen aus der Dose. Hauptsache, die Früchte sind saftig und treffen Deinen Geschmack!

Zutaten für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser

Teig

  • 1 kg Magerquark
  • 3-4 Eier
  • 3 gehäufte Esslöffel Grieß
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 125 g sehr weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • Saft und Schalenabrieb von einer Bio-Zitrone

Füllung

1 Glas Sauerkirschen, entsteint und gezuckert, 350 g Abtropfgewicht

Zubereitung

  • Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Den Saft gerne auffangen und als Schorle trinken. Mein Mann liebt dieses Nebeneffekt!
  • Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in der Ofenmitte ca. 50 Minuten backen.

Tipps

  • Diese einfache Teigmenge kann man auch auf einem flachen Blech verteilen, dann passen 2 Gläser Kirschen darauf. Das ist gut, wenn man viele Stücke haben möchte, z.B. für Kuchenfeiern im Büro.
  • Anstelle einer 26-er Springform kann man auch zwei 18er Springformen verwenden, wenn man nicht so viel Kuchen auf einmal essen möchte und keinen angeschnittenen Rest wünscht.
  • Der Kuchen lässt sich komplett in der Springform in einem Gefrierbeutel einfrieren, auftauen und 10 Minuten im Ofen wieder aufbacken bei 200 Grad und schmeckt dann wie frisch gezaubert. Für kleine Haushalte und Überraschungsbesuch perfekt!
  • Für ein hohes Obstkuchenblech kann man die doppelte Teigmenge nehmen. Dann auch entsprechend 2 Gläser Kirschen nehmen.

Magst Du auch so gerne Käsekuchen wie ich?


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Chili con carne

Kein Sommeressen, aber eins, was definitiv in meine Rezeptsammlung gehört. Dafür mache ich sogar eine Ausnahme und kaufe Konservendosen, was ich wegen der ungesunden Beschichtungen sonst vermeide.

Es gibt Gerichte, die einfach zu Unrecht in der Versenkung verschwunden sind. Ein richtig gutes Chili gehört dazu. In den 1990ern gab es kaum eine Party ohne – heute kommt es nur noch selten auf den Tisch. Das gehört geändert! So ein Chili ist einfach zubereitet, lässt sich gut einfrieren und somit auf Vorrat kochen und schmeckt einfach lecker.

Zutaten für 8 große Portionen

  • 750 g gemischtes Hack (Rind und Schwein, man kann auch reines Rinderhack nehmen, ich mag das gemischte aber viel lieber)
  • 3-4 frische Knoblauchzehen
  • 3 Zwiebeln
  • 2 rote Paprika
  • 3 Dosen stückige Tomaten á 400 g
  • 2 Dosen Kidneybohnen á 255 g Abtropfgewicht
  • 1 Dose Mais 285 g Abtropfgewicht
  • 70 g Tomatenmark
  • Olivenöl, Pfeffer, Salz, getrocknete Chilischoten oder Cayennepfeffer, Rosenpaprika, Gemüsebrühepulver oder -paste, italienische Kräuter, Zucker

Zubereitung

  • Reichlich Olivenöl in einem großen Bräter mit etwa 7 Litern Füllmenge erhitzen, Hack scharf anbraten, in eine Schüssel geben.
  • Gehackten Knoblauch und Zwiebeln im Bratfett dünsten.
  • Geputzte und mundgerecht zerteilte Paprika und Tomatenmark mit anschwitzen.
  • Chilipulver oder Cayennepfeffer und Paprikagewürz hinzugeben.
  • Hack wieder in den Topf zum Gemüse geben.
  • Tomaten hinzugeben, Gemüsebrühepulver (bei mir gibt es dafür selbstgemachte Paste ohne Geschmacksverstärker) zum Würzen dazu geben, salzen, etwas Zucker hinzugeben, aufkochen lassen.
  • Kidneybohnen in einem Sieb abspülen und zusammen mit den italienischen Kräutern hinzugeben, 30 Minuten sanft köcheln lassen.
  • Mais in einem Sieb abspülen und hinzugeben, kurz mitköcheln lassen.

Mit geröstetem Brot dazu genießen!


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Soße zu Kurzgebratenem

Manch einer hat zu kurzgebratenem Fleisch, Bratwurst, Frikadellen oder vegetarischen Alternativprodukten gerne eine Soße. Mir reicht zu Bratwurst oder Frikadellen Senf, zu kurzgebratenem Fleisch das Bratfett. Mein Mann gehört zu diesen Manchen und hat mich gebeten, das Rezept für die Soße in diesen Blog herüberzuretten.

Zutaten für 2 Portionen = 100 ml Soße

  • 1 gewürfelte braune oder rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel = 10 g Butter
  • 1 gehäufte Gabel = 10 g Mehl
  • Paprikagewürz scharf nach Bedarf, ich nehme 1 gestrichenen Teelöffel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • ggf. 50 ml weißer Portwein

Zubereitung

Soße zu Kurzgebratenem
  • Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  • Mehl und Paprikapulver darüber stäuben und gut einrühren.
  • Heiße Brühe darüber geben und dabei die ganze Zeit rühren. Warum heiße Brühe? Weil die Mehlschwitze dann nicht klumpt! Wenn Du Pulverbrühe verwendest, kannst Du das heiße Wasser in die Pfanne geben und dort das Pulver einrühren.
  • Soße auf die gewünschte Konsistenz einköcheln oder mit mehr Brühe flüssiger machen. Wir mögen gerne dicke Soßen. Abschmecken mit Pfeffer. Zusätzliches Salz braucht die Soße nicht, weil das in der Brühe bereits enthalten ist.
  • 10 Minuten köcheln lassen, damit die Soße nicht nach Mehl schmeckt und eine schöne Konsistenz bekommt.
  • Soße mit einem Holzlöffel durch ein Haarsieb (feines Küchensieb) in eine Sauciere passieren, um die Zwiebelwürfel zu entfernen, die dann entsorgt werden.

Variation – nicht für Kinder

Beim Ablöschen mit der Brühe kannst Du etwas Rotwein, Sherry oder Portwein dazu geben. Dann wird die Soße intensiver im Geschmack.

Nicht zur zu Fleisch

Die Soße ist vegetarisch und würde sich mit Öl anstatt Butter auch vegan zubereiten lassen. Sie schmeckt auch zu Gemüse und Kartoffeln ohne Fleisch.

Bist Du ein Soßenkasper?


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(Fast) Gedeckter Apfelkuchen

Dies ist eine Mischung aus Mürbeteig und Rührteig. Entstanden ist er, weil ich keine Lust auf das mühsame Ausrollen oder Kneten des Mürbeteigs habe, den krossen Belag jedoch viel lieber mag als Rührkuchen.

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

  • 350 g Mehl Typ 405
  • 190 g Butter zimmerwarm
  • 2 Eier
  • 180 g Zucker
  • Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 4 saure Äpfel

Zubereitung

  • Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier am Boden auslegen, Seiten mit Butter einfetten.
  • Äpfel vierteln, entkernen, schälen und in Spalten schneiden.
  • Alle restlichen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Mixers gründlich verrühren.
  • Etwa 1/2 Teigmenge auf dem Boden der Form mit der Händen verteilen fest drücken. Dabei den Rand etwas mit auslegen, damit kein Saft beim Backen aus der Form läuft.
  • Apfelscheiben im Kreis leicht überlappend auslegen. Übrige Apfelspalten in kleinere Stücke schneiden und auf den liegenden Äpfeln locker verteilen.
  • Restlichen Teig portionsweise in den Händen leicht flach klopfen und auf den Äpfeln verteilen, krümelige Reste darüber geben.
  • 50 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Auskühlen lassen oder am besten lauwarm genießen.

Dazu passt

  • Wer mag, bepinselt den Kuchen in noch heißem  Zustand mit Zitronenzuckerguß, der dann fast komplett einzieht.
  • Puderzucker macht sich auch gut auf dem Kuchen.
  • Vanillesahne mag ich gerne dazu. Das siehst Du auf dem Foto.
  • Im Winter passt Zimtsahne gut dazu und eine Prise Zimt auf den Äpfeln vorm Backen.

Was für Apfelkuchen magst Du am liebsten?


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