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Fashion Outfits Stilberatung

Herrenhut auf Frauenkopf

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Auf meinem Instagram-Account inesmeyrose gab es den Hut schon häufiger mit Regenwetter-Selfies zu sehen. Weil das Feedback da durchweg positiv ist, zeige ich ihn jetzt auch mal hier im Blog, wobei er für mich eigentlich ein rein praktisches Teil ist: ein Regenhut.

Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Nur Fotos oder Garnierung mit Text?

Eine Message außer dem Zeigen des Huts hat dieses Outfit nicht. Es geht mir einfach nur darum, ein paar Fotos damit zu veröffentlichen. Das reicht Dir? Dann schau einfach nur die Bilder an. Du möchtest ein bisschen Text zum Lesen, ein Bilderbuch ist Dir zu wenig? Dann lies, was mir dazu so einfällt, wenn ich meine, mir etwas dazu aus den Fingern saugen zu müssen.

Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Optionaler Text zu den Fotos

  • Fünf Gründe für diesen Hut
    1. Er schützt meinen Kopf vor Regen.
    2. Im Gegensatz zu Mützen und Kapuzen bleiben die Ohren frei und ich kann gut klönen beim Spazieren.
    3. Die Frisur bleibt darunter intakt.
    4. Das Baumwollfutter ist angenehm am Kopf.
    5. Ich mag den etwas anderen Look als üblich, den er mir verpasst.
  • Fünf Tipps der Stilberaterin zur Auswahl von Hüten
    1. Gleiche Formen verstärken sich, Kontraste gleichen aus. Wenn Du weiche Gesichtszüge hast, kannst Du die mit geschwungenen Linien und runden Formen des Huts betonen. Wenn Du dazu einen Hut mit klaren Kanten in der Gesamtform nimmst, wirkt das Gesicht markanter.
    2. Wenn die Krempe nach oben gebogen ist, wirkst Du größer und Dein Gesicht länger. Zeigt die Krempe nach unten, drückt der Hut optisch auf die Gesamtlänge und Dein Gesicht wird mehr versteckt.
    3. Hüte rahmen das Gesicht ebenso ein wie Tücher und Schals, deshalb achte ich dabei mehr noch als bei allen anderen Kleidungsstücken und Accessoires auf ideale Farben für den eigenen Farbtyp. Ich bin ein Herbstfarbtyp, das heißt mir stehen warme, dunkle, gedeckte Farben am besten. Das macht den Hut in Farbe und Textur perfekt für mich, denn die matte Oberfläche unterstreicht den gedeckten, warmen Braunton, der zudem zu meinen Augen passt.
    4. Dunkle Hüte lassen Dich kleiner wirken als helle, weil sie optisch eher von oben auf den Körper drücken. Helle Hüte öffnen den Blick des Betrachters nach oben hin. Zum Ausgleich des dunklen Huts habe ich den hellen Poncho gewählt.
    5. Mit Hut im Alltag hebst Du Dich aus der Alltagsklamottenmasse ab. Was 1950 selbstverständlich im Straßenbild war, kann heute schon extravagant wirken. Ein Hut taugt als persönliches Markenzeichen, weil Gesichter mit Hut einen hohen Wiedererkennungswert haben. Hüte ziehen Blicke auf sich.
  • Bei dem Hut handelt es sich übrigens um einen selbst gekauften Trilby bzw. Fedora – jeder Trilby ist ein Feodora, aber nicht jeder Feodora ist ein Trilby – der Marke Stetson, Modell Odessa. Es ist ein Stoffhut für Herren aus Baumwolle mit UV-Schutz Faktor 40 in der groß ausfallenden Größe M (56-57 cm). Die Oberfläche aus 65 % Baumwolle und 35 % Polyester nennt sich Oilskin-Optik und soll an ein geöltes Vintage-Leder erinnern. Das Futter ist aus 100 % Baumwolle.
  • Diesen Hut habe ich 2019 meinem Mann nachgekauft, der ihn seit Jahren eine Nummer Größer als Regenhut trägt und liebt. Ich dufte ihn ausborgen, aber ich mag keine fremden Kopfbedeckungen auf meinem haben – jeder außer mir gilt da als fremd, und er weht mir im Sturm vom Kopf. Regen und Wind tritt in Hamburg meistens im Doppelpack auf. Deshalb wollte ich einen eigenen passenden haben. Keine Sorge, wir gehen nicht im Partnerlook. Bei Regen geht hier nur einer zurzeit raus. Der Hut wird bei Amazon als Sonnenhut für Festivals angepriesen. Als Regenhut würde er wohl auch auf Festivals taugen. Im Norden gehört Regen bekanntlich zu Festivals wie die Musik, aber aus dem Festivalalter bin ich raus.
  • Gerne hätte ich den Hut in Hamburg in einem inhabergeführten, alteingesessenen Hutfachgeschäft in der Innenstadt gekauft und war dreimal dafür im Laden. Leider war man über Monate hinweg nicht in der Lage, mir dieses Modell zu bestellen, obwohl man die Marke dort führt. Ich habe dann bei einem Berliner Hutladen mit Versand über Amazon gekauft. So viel zum Thema buy bye bye local. Es liegt nicht immer am Kunden, wenn Läden sich irgendwann nicht mehr halten können.
  • Bloggerin mit Hund, Traude Rostrose hat sich mehr Zauselbilder gewünscht – hier sind sie, oder auch: Wer das Outfit nicht mag, darf den Zausel süß finden. Wer Outfit und Hund nicht mag, kommt bitte für einen anderen Beitrag wieder.
  • Yeah, es hat sich gelohnt, die Schuhe vor dem Fotospaziergang zu putzen. Die glänzen ja richtig! Geputzte Schuhe sind für mich wie saubere Fingernägel, heile Klamotten und gewaschene Haare – Pflicht für ein gepflegtes Aussehen. Der Zustand der Kleidung kommt für mich immer vor der Art der Kleidung, spricht eine saubere Jeans kann besser wirken als eine verlotterte Anzughose, auch wenn der Anlass eigentlich eine Anzughose erbittet.
  • Trägt man 2021 noch Poncho? Na klar, denn ich bin nicht man! Wobei ich den Poncho meistens als Sofadeckenverstärkung trage, weil er so schön warm und kuschelig ist. Bei Bloggerin Claudia Lasetzki findest Du bei ihren Lieblingen für Herbst und Winter ein Linkup mit Poncho-Outfits. Da gehört dieser natürlich dazu!
  • War wohl ein bisschen windig beim Fotoshooting.
Ines Meyrose - Outfit 2021 mit Hut und Poncho - Herrenhut Feodora bzw. Trilby- in braun - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Bilder solo oder mit Geschwaller? Was magst Du lieber?


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Fashion Outfits Stilberatung

Alternativen zu Daunenjacken und -mänteln für den Winter

“Ich kann sie bald wirklich nicht mehr sehen … Mich stört die Gleichförmigkeit im Anblick. Gerade zum Beispiel sind wir von einem Spaziergang zurückgekommen. Eine Strecke, die von vielen Kölnern im Westen der Stadt gerne genutzt wird. Fast ausnahmslos wurden dunkle Steppjacken/-mäntel getragen. Ich hatte meine erbsengrüne Steppjacke an, mein Mann in Dunkelblau.

Es ist einfach langweilig. Für die schöne Silhouette tun die Daunenteile auch nichts. Sie nehmen im Schrank und an der Garderobe viel Platz weg, auch ein Nachteil. Sie sind natürlich leicht und sehr wärmend.

Aber ich finde auch das Druntenherunter wird durch das ewige Daunenjacken tragen beeinflusst. Weil sie so gut wärmen, tragen die meisten Menschen darunter nur leichte Baumwolle. So sehen alle wieder gleich aus, zu jeder Jahreszeit.

Ein gut geschnittener Wollmantel braucht bei Kälte – heute 3 Grad in Köln bei Ostwind – schon einen Wollpulli und einen Schal zum Wohlfühlen. Zusammengefasst: Es wäre schön, schicken Wintermänteln mit tollen Schals und Handschuhen zu begegnen. Dazu noch Lederschuhe/-stiefel … das wäre es doch!”

Susa Berg auf meine Frage nach Artikelwünschen für 2021

Müssen Winterjacken dunkel sein?

Nein, müssen sie natürlich nicht. Der Grund, warum die meisten Menschen vermutlich Winterjacken in dunklen Farben bevorzugen, dürfte sein, dass darauf Schmuddel weniger auffällt und in der dunklen Jahreszeit den Menschen eher nach dunklen Farben zumute ist. Dennoch gibt es natürlich auch Winterjacken aus sämtlichen Materialien in farbenfrohen Versionen.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Tatsächlich sind meine Winterjacken- und Mäntel aber auch alle dunkelblau: eine Cabanjacke, ein knielanger Wollmantel und ein wattierter dicker Parka ohne Steppung. Helle Jacken gibt es bei mir nur für den Herbst und Frühling: eine leichte orangerote Steppjacke, eine hellbraune lange Steppweste und eine limettengelbe kurze Steppweste. Die dunkle Dominanz liegt aber eher am Angebot in den Läden als an meiner Vorliebe für dunkle Jacken.

Mein knallroter Daunenmantel war super, aber nach zwei Wintern nicht mehr wasserdicht => retour. Die goldfarbene leichte Daunenjacke hat nach der ersten Wäsche aus einer Kammer sämtliche Daunen in den Trockner verteilt => retour. Für beides gab es übrigens bei der Reklamation das Geld zurück, aber das ist ein anderes Thema.

Muss man in einer Daunenjacke wie ein Schneemann aussehen?

Nein. Für die Silhouette tun die Daunen- und Steppjacken dann etwas, wenn sie schmal geschnitten sind, an einer schmalen Stelle des Beins aufhören, Taschen unauffällig in Längsrichtung eingearbeitet sind, die Steppung schräg ist und vielleicht sogar an der Seite vertikal.

Nur ist die Mode leider gerade anders: breite, volumige Steppungen sind trendy und dazu auch noch extrem kurze Jacken oder recht lange Mäntel. Die kurzen Jacken betonen breite Hüften, die langen Mäntel lassen Frauen unter 1,75 m darin versinken. Das alles ist ein guter Grund, sich gerade keine neue Steppjacke zu kaufen, sondern sich einfach mal wieder auf einen Wollmantel oder Cabanjacke zu besinnen, oder?

Erfordern Wollmäntel andere Unterkleidung als Daunenmäntel?

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Wenn ich sage Daunenmäntel, meine ich damit welche aus echten Daunen, aber auch Steppmäntel, die mit synthetischen Fasern gefüllt sind, die daunenähnlich wärmen. Von außen kann ich das nämlich eh nicht auseinander halten. Und die Antwort auf die Frage lautet: Ja. Wenn ich meinen dicken Parka trage, reicht mir bis Null Grad selbst bei kaltem Wind ein Longsleeve aus fester Baumwolle darunter, solange ich einen dicken Schal und eine Mütze trage.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Es geht kein Wind durch den Parka, er ist figurnah und deshalb fegt auch kein Wind darunter. Die Ärmel haben am Abschluss Bündchen-Inneneinsätze, die dafür sorgen, dass auch dort kein Wind hinein kommt. Das führt dazu, dass ich tatsächlich im Winter viel leichtere Kleidung auch drinnen tragen kann, wenn die Heizung hoch genug gestellt ist.

Aber vielleicht stellen wir lieber die Heizung zwei Grad kühler – spart ungemein!, tragen im Winter Wollpullis anstatt Baumwollshirts und erfreuen uns an optischer Abwechslung?

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Weil sowohl die Cabanjacke als auch mein Wollwintermantel weitere Ärmel haben, brauche ich darunter an den Armen definitiv etwas Wolliges, weil es mir sonst kalt in den Ärmel zieht. Außerdem trage ich ab etwa 5 Grad Lederhandschuhe, damit die Hände warm bleiben und der Übergang zum Ärmel winddicht wird. Der Schal darf etwas dicker sein als beim Parka, die Mütze bleibt die gleiche. Lammfellstiefel sorgen für warme Füße.

Einen Wollmantel, der für kalte Tage gedacht ist und nicht für den Übergang, würde ich im Zweifelsfall immer lieber eine Nummer Größer nehmen, damit zur Not ein zweiter Wollpulli darunter passt. Zwiebelschichten aus Naturmaterial wärmen wunderbar.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Wollmäntel haben nur einen Nachteil: Sie mögen keinen Regen. Sie müffeln dann manchmal und trocknen nur langsam. Bei Niesel- und Regenwetter trage ich also auch lieber eine wasserfeste Jacke. Bei trockenem Wetter habe ich das natürliche Material der Wolle viel lieber am Körper.

Was für Jacken und Mäntel trägst Du im Winter?


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Persönliches Stilberatung

High Class Leger Chic

2017 habe ich mich mit meiner Stilreise, der lebenslangen Entwicklung des Kleidungsstils, beschäftigt. Dabei bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass mein Stil – ähnlich wie der Körper – dem Sieben-Jahres-Zyklus unterliegt. Das bedeutet, dass sich etwa alle sieben Jahre etwas daran verändert. In diesem Jahr wurde ich 49 und nehme das zum Anlass zu schauen, was gehen und was bleiben darf in Bezug auf die sieben Jahre davor.

Die Basis dafür findest Du in meinem Stilprofil. Ich möchte immer noch den Blick zum Gesicht lenken, die Gesamtlänge optisch strecken, die Hüften schmaler wirken lassen und die Beine ab der Oberschenkelmitte betonen. Letzteres allerdings nur noch bekleidet mit Hosen oder Strumpfhosen.

Die grundsätzliche Stilrichtung bleibt. Mein Mann hat meinen Stil vor vielen Jahren High Class Leger Chic getauft. Das meint keine zur Schau getragenen Designermarken, sondern schlichtweg hochwertige Kleidung, gut sitzend und unkompliziert kombiniert ohne Schnickschnack.

Wo ist die Grenze zwischen langweilig und lässig?

Material und Passform sind entscheidend. Ich kaufe schon mein ganzes Leben lang das das Hochwertigste, was ich mir leisten kann. Wie heißt es in der Werbung so schön: Weil ich es mir wert bin! Oder wie schon meine Oma sagte: Wer billig kauft, kauft zweimal. Außerdem achte ich darauf, möglichst keine sichtbaren oder lauten Logos zu tragen, weil ich das unelegant finde. Das gilt für Kleidung genauso wie für Accessoires samt Brillen.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit dunkelblauem Kleid in A-Linie mit Bloggerhund Paul

Neben dem Material und den Qualitätsmerkmalen guter Kleidung ist für mich der Zustand wesentlich: Geputzte Schuhe, heile und saubere Kleidung sind für mich selbstverständlich – ebenso die Pflege der Kleidung, wenn sich etwas reparieren oder zum Beispiel Pilling entfernen lässt. Das gilt für den Hundespaziergang gleichermaßen wie für einen Firmenkundentermin oder private Verabredungen.

Ines Meyrose - Outfit 20 - High Class Leger Look

Das bleibt oder ist neu hinzu gekommen

  • Glatte Pullover aus Kaschmir- und Merinowolle, am liebsten mit V-Ausschnitt oder Rollkragen
  • Ringelshirts aus festem Baumwolljersey
  • Weite oder zumindest locker fallende Blusen, am liebsten im Tunikaschnitt oder leichter A-Form.
  • Jeans mit Elasthan und Stretchhosen – beides mit schmalem Bein
  • Bei Jeans bleibt zwar eine ganz dunkle als Pflichthose, aber ansonsten bevorzuge ich derzeit leichte Waschungen in mittleren Jeansblautönen.
  • Die Hosen sind kürzer geworden. Die meisten Hosen in meinem Sortiment sind aktuell nur knöchellang. Das hätte ich mir vor sieben Jahren nicht vorstellen können, dass die Hosenschnitte sich wieder in Richtung der 2000er entwickeln. Mir kommt das gelegen, weil ich das damals schon gerne mochte.
  • Kleider mit Bewegungsspielraum für große Schritte, in der Strumpfhosensaison dürfen die Knie weiterhin zu sehen sein.
  • Matte, glatt fallende Stoffe
  • Lederschuhe mit flachen Absätzen, am liebsten Chelsea Boots
  • Tücher aus leichtem Material, einfarbig und gemustert
  • Bei Kleidung und Tüchern bevorzuge ich einfarbige Sachen und kleine bis mittlere Muster mit eher geringem Kontrast.
  • Bei der Art der Muster bleiben Streifen, Punkte und Florales.
  • Kontraste bei Kombinationen gerne hell-dunkel, warm-kühl nur mit Blau
  • Wenn wir gerade bei Mustern sind: Neu sind in den letzten zwei Jahren bunte Socken dazu gekommen. Ich freue mich, dass an der Stelle die 1980er zurück sind.
  • Jacken mit Kapuzen
  • Marineblau und Dunkelbraun sind meine Basisfarben, Rot und Gelb die dominanten Akzentfarben. Oliv und Orange tauchen auch immer wieder auf.
  • Schmuck in schlichten Formen in Rosé- und Gelbgold.
  • Lippenstift in Rosenholz, Tomaten- und Zinnoberrot

Das ist gegangen (erfolgreich aufgetragen)

  • Taillierte, figurnahe Blusen, weil die bei mir einfach wegen des kurzen Oberkörpers und großen Busen nie so sitzen, wie sie sollen. Das ist einfach ein Schnitt, der nicht zu meiner natürlichen Figur passt.
  • Sommerkleider, die kürzer als kniebedeckend sind, weil ich meine nackten Knie nicht mehr zeigen möchte.
  • Hosen mit Bootcut, weil die bei mir nur mit hohen Absätzen gut aussehen und die gehören zu den Dingen, die ich in absehbarer Zeit nicht tragen möchte. Generell mag ich aktuell an mir keine Hosen mit weitem Bein leiden, auch wenn es ein gerader Schnitt ist.
  • Weiß und Beige großflächig am Oberkörper, weil mich das zu farblos aussehen lässt mit den stetig heller aka grauer werdenden Haaren. Es fehlt der Kontrast, der früher mit den braunen Haaren vorhanden war.
  • Bordeauxrot großflächig am Oberkörper, weil es Rötungen im Gesicht betont
  • Karomuster
  • Sneaker außerhalb von Hunderunden
  • Bunte Schuhe außer bei Sommerlatschen

Fazit des Stilchecks

Es wird sich in absehbarer Zeit nichts Grundsätzliches an meinem Stil ändern. Die Anpassungen laufen für mich unter Feinschliff. Es sind Veränderungen, die der Entwicklung des Körpers und meinen persönlichen Bedürfnisse entsprechen.

Modische Aspekte spielen für mich persönlich keine Rolle, aber es freut mich, wenn Dinge modern sind, die mir gefallen. Warum? Weil sie dann zu finden sind! Dazu gehören aktuell die verkürzten Hosen, bunte Socken und Chelsea Boots.

Wofür ist diese Analyse gut?

Ich bekomme, was ich will, weil ich sage, was ich will.

Frei nach Madonna

Ich ergänze: weil ich weiß, was ich will. Ich kann ein Ziel nur erreichen, wenn ich es kenne. Ansonsten lande ich planlos irgendwo. Wenn ich mir vor Augen halte, was ich bei Kleidung und Accessoires mag und was seine Zeit gehabt hat, kann ich deutlich einfach künftige Lieblingsteile identifizieren, wenn ich Einkaufen gehe. Der Blick wird dadurch geschärft.

Durch selektive Wahrnehmung fallen uns Dinge verstärkt ins Auge. Das kennst Du, wenn Du Dir ein neues Auto gekauft hast und auf einmal ständig dieses Modell oder seine Farbe auf der Straße wahrnimmst. Sind diese Autos auf einmal mehr geworden? Nein, Du siehst sie nur vermehrt, weil sich Dein optischer Filter verändert hast.

Wenn Du Dir die Mühe machst, Dich mit den Dingen zu beschäftigen, die optisch perfekt zu Dir passen, läuft Du im Laden nicht daran vorbei, sondern sie fallen Dir förmlich in die Hände.

Was hat sich an Deinem Stil in den letzten Jahren geändert?


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Fashion Stilberatung

Anzeige – Stilberatung: Figurtypbestimmung leicht gemacht

Figurtypbestimmung am Beispiel A-Figurtyp

Kennst Du Deinen Figurtyp?

Für die Auswahl von Bekleidung und Accessoires ist es hilfreich, seinen Figurtyp zu kennen. Dabei geht es darum zu wissen, welcher Form die Silhouette des Körpers gleicht. Die Silhouette hängt von der Breite Deiner Schultern, Taille und Hüfte ab, wobei das Volumen von Busen, Bauch und Po ggf. einbezogen wird. Es wird aber eher erst einmal zweidimensional hingeguckt.

Bei der Figurtypbestimmung spielen nur die Breiten eine Rolle, Längenverhältnisse von Ober- und Unterkörper werden dabei außer Acht gelassen. Bei einer kompletten Stilberatung gehört das natürlich auch dazu, weil es zum Gesamteindruck gehört. Trotzdem hilft alleine schon die Kenntnis des Figurtyps herauszufinden, auf welche Aspekte bei der Farb- und Musterverteilung Du achten kannst und welche Stellen Du betonen und von welchen Du ablenken möchtest.

Buchstabensalat

Bei Figurytpen hat sich die Einteilung in die Buchstaben bewährt, die am ehesten der Körpersilhouette entsprechen, wenn man den Menschen von der Schulter bis zur Hüfte bestrachtet: A, X, V, H und O.

A, X und V sprechen für sich. Beim O liegt der Schwerpunkt in der Körpermitte und das ist am besten zu erkennen, wenn man neben der Frontansicht auch die seitliche Ansicht berücksichtigt. Ein H-Figurtyp kann sowohl breit als auch schmal sein.

Figurtypbestimmung mit Foto oder Umrisszeichnung

Am besten hilft Dir eine Person Deines Vertrauens dabei, Deinen Figurtyp zu bestimmen. Stell Dich in Unterwäsche oder enger Sportkleidung vor eine Wand und lass ein Ganzkörperfoto von Dir machen. Das geht auch mit einem Selbstauslöser, wenn Du das alleine angehst.

Wenn Du kein Foto machen möchtest, kann Du von einer Hilfsperson Deinen Umriss zeichnen lassen. Dafür befestige eine Papierbahn, zum Beispiel Tapete, Flipchartpapier oder großformatiges Zeitungspapier mit wieder ablösbarem Klebeband an eine Tür. Stelle Dich in Unterwäsche oder enger Sportbekleidung dicht daran und lass eine andere Person mit einem Stift Deine Silhouette nachzeichnen. Damit Du und die Tür keine Farbe abbekommen, nimm am besten einen Bleistift, der gerade aufgesetzt wird, und male die Linien später mit einem dicken Filzstift nach.

Betrachte das Foto oder die Konturzeichnung aus einiger Entfernung. Was ist der erste Gedanke beim Betrachten der Silhouette? Was kommt Dir spontan in den Sinn?

Praxisbeispiel A-Figurtyp

Figurtypbestimmung am Beispiel A-Figurtyp


Auf dem Bild siehst Du ein aktuelles Foto von mir, das ich in eine Strichzeichnung umgewandelt habe. Du kannst anhand der senkrechten roten Linie sehen, dass meine Hüften breiter sind als meine Schulter. Das macht mich zu einem A-Typ. Der deutliche A-Typ hat aber eine schmalere Taille, Unterbrustumfang und Schultern als ich und viel weniger Busen.

Ich bin sozusagen ein gemäßigtes A oder Mischung aus A und X. Wobei ich bei der Figurtyp-Beratung bei HAPPYsize (Werbung) gelernt habe, dass beim X die Taille mindestens 25 % schmaler sei als Schultern und Becken und das ist bei mir nicht der Fall. Man lernt also auch als Stilberaterin nicht aus! Dass ich deren Berechnung nach eine H-Komponente in der Figur habe, ist mir neu, aber wenn man genau hin sieht, ist nicht zu leugnen, dass die Taille nicht mehr so schmal wie mit 15 ist ;).

Stylingtipps für die A-Figur

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit dunkelblauer 7/8-Cordhose

Die meisten Frauen mit einer A-Figur hätte gerne schmalere Hüften – so geht es mir auch. Dabei ist mir dann auch egal, ob ein X oder H mit mischt bei meiner Figur, die Hüften sollen möglichst schmal wirken. Das erreiche ich mit

  • einfarbigen, dunklen Hosen, denn beides macht schmaler
  • hellen oder gemusterten Oberteilen, denn beides lenkt den Blick nach oben
  • schmalen Hosen
  • locker fallenden Oberteilen
  • Oberteilen, die kürzer oder deutlich länger als Schritthöhe sind, weil sie damit von meiner breitesten Stelle ablenken. Am liebsten mag ich längere Oberteile, weil die dann an einer schmalen Stelle des Oberschenkels aufhören und die schlanken Beine betonen. Kürzere hören am besten am unteren, seitlichen Rand der Unterhose auf, weil da eine schmalere Stelle ist.

Bei HAPPYsize (Werbung) findest Du für alle fünf Figurtypen Tipps, wie Du sie erkennen kannst und welche konkreten Teile aus dem Onlineshop dazu am besten passen.

Welcher Figurtyp bist Du?


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Dresscode Beerdigung für Frauen

„Dresscode Beerdigung: Was kann man als Frau anziehen, um respektvoll, aber nicht verkleidet auszusehen, und welche Alternativen gibt es zu Schwarz für Herbstfarbtypen? Zusätzliche Herausforderungen stellen dabei Temperaturen über 30 Grad an die Trägerin. Gehen Sandalen? Was ist mit Strümpfen?“

möchte Susa bei der Wunschliste für Blogeiträge in 2020 wissen.

Die Frage nach dem Dresscode gilt ganzjährig, für den sommerlichen Teil beamen wir unsere Gedanken an einen heißen Sommertag. Fühlst Du die Sonne?

Dresscode Beerdigung für Frauen

Die Zeiten, in denen man nur in Schwarz auf Beerdigungen als angemessen gekleidet galt, sind aus meiner Sicht vorbei. Was war es für Skandal auf dem Dorf, als meine Mutter 1981 bei der Trauerfeier für meinen Vater Dunkelblau anstatt Schwarz trug … gut, dass das jetzt anders ist.

Die erste Frage ist für mich, ob auf der Traueranzeige etwas über den Dresscode steht. Manchmal steht dort, dass keine Trauerkleidung erwünscht ist oder sogar, dass farbig-bunte Kleidung gewünscht wird. Daran würde ich mich dann halten, denn ist es eine Frage des Respekts dem Verstorbenen gegenüber, diesen Wunsch zu erfüllen. Die einzige Ausnahme wäre für mich, wenn ich immer nur Schwarz von Kopf bis Fuß trage würde, würde ich auch dann in Schwarz gehen. Der Verstorbene mochte mich so, also dürfte ich auch in Schwarz zur Trauerfeier kommen. In allen anderen Fällen würde ich mich dem Dresscode beugen.

Wenn auf der Traueranzeige oder Einladung zur Trauerfeier kein Vermerk zur Kleidung zu finden ist, finde ich Kleidung angemessen, die ruhige Farben hat und keine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es geht um den Verstorbenen, nicht um Dich. Geeignete Farben sind dafür

  • Schwarz, dunkle Blau-, Braun- und Grautöne bei Hosen, Rock, Blazer oder Kleid.
  • Eine Bluse oder Shirt kann gerne hell dazu sein. Da würde ich einen Weißton oder eine andere eher neutrale helle Farbe wie Hellgrau oder Beige wählen. Im Winter finde ich es angenehm, einen dunklen Rollkragenpullover auf einer Beerdigung zu tragen, weil es dort meistens kalt ist.

Insgesamt passt eher förmliche Kleidung, also weder Freizeit- noch Festkleidung. Mit einem Hosenanzug, Kostüm, Kleid, Stoffhose mit Blazer oder einem Cardigan aus feinem Material – quasi schlichter Businesslook in ruhigen Farben – bist Du gut angezogen. Bei den Schuhen und der Handtasche würde ich dunkle Farben passend zum restlichen Outfit wählen. Im Winter ist der Mantel meistens mehr zu sehen als das Darunter, deshalb würde ich einen dunklen Mantel oder Jacke anziehen. Zur Frage von Susa, welche Farbe für Herbstfarbtypen eine Alternative zu Schwarz ist: Dunkelbraun oder Dunkelblau.

Outfit für eine Beerdigung im Herbst/Winter

Ich bin ein Herbstfarbtyp und habe auf den letzten Beerdigungen im Winter getragen

  • dunkelbraune Stretchhose
  • dunkelbraune Stiefel
  • dunkelbraunen Kaschmirollkragenpullover
  • dunkelblauen Gehrock
  • dunkelblauen Mantel
  • dunkelbraune Handtasche
  • dezentes Make-up ohne Wimperntusche.

Wenn man normalerweise gar keine dunklen Farben trägt und für den Anlass nichts kaufen möchte, würde ich zumindest einen Paschminaschal in einer dunklen Farbe umlegen. Wenn ich heute auf eine Beerdigung gegen würde, würde ich mein dunkelblaues Kleid für viele Anlässe mit dunkelbrauner blickdichter Strumpfhose, dunkelbraunen Stiefeln und dunkelblauem Mantel darüber anziehen.

Outfit für eine Beerdigung im Sommer

Wenn es über 20 Grad sind oder sogar über 30, ist es wesentlich schwieriger, sich für eine Beerdigung angemessen zu kleiden. Bei den Farben würde ich bei gedeckten Farben bleiben. Ein sommerliches Blümchenkleid fände ich unpassend, ein schlichtes schwarzes, braunes, dunkelblaues oder Baumwollkleid hingegen passend.

Ich würde darauf achten, dass die Kleidung keinesfalls freizügiger ist, als ich es bei einer Hochzeit in der Kirche angemessen finden würde. Das bedeutet, dass ich die Schultern bedecken und darauf achten würde, dass ein Rock nicht zu kurz und der Ausschnitt nicht zu tief ist. Wenn das Kleid kurze oder keine Ärmel hat, würde ich ein leichtes Tuch umlegen.

Bei einer Beerdigung an einem Tag mit über 30 Grad würde ich mein dunkelblaues Hemdblusenkleid mit halbem Arm ohne etwas darüber tragen. Dazu würde ich dunkelblaue Pumps mit kleinem Absatz und eine transparente Strumpfhose tragen.

Die Frage nach Sandalen und Strümpfen – ich gehe von Nylons aus – finde ich nicht einfach zu beantworten. Wenn Du Dich an einem heißen Tag für zehenfreie Sandalen entscheidest, weil das die einzigen zu Deinem Kleid passenden dunklen oder unauffälligen Schuhe sind, in denen Du den Tag blasenfrei überstehen kannst, zieh sie ohne Strümpfe an, weil Strümpfe in Sandalen für mich einfach nicht gehen.

Wenn Du geschlossene Ballerinas oder Pumps trägst, könntest Du Nylons tragen. Gerade an superheißen Tagen finde ich es gar nicht so unangenehm, eine Nylonstrumpfhose zu tragen, weil die Beine damit nicht aneinander kleben und die Schuhe weniger leicht scheuern. Je kürzer der Rock ist, umso eher würde ich Nylons tragen. Wenn Du einen langen Rock oder Hose trägst, fällt vermutlich eh niemandem auf, ob Du nackte Beine und Füße hast oder nicht. Mach das, wie Du Dich am wohlsten fühlst.

Eine Frage des Rahmens

Geschlossene Schuhe haben allerdings den Vorteil, dass die Füße nicht sandig werden, wenn Du Wege auf dem Friedhof zurücklegen musst. Dabei fällt mir ein, dass ich beim Schreiben des Beitrags bis eben von einer Beerdigung im Rahmen einer Kapelle oder Kirche ausgegangen bin. Für eine Seebestattung würde ich zwar auch dunkle Kleidung wählen, aber deutlich mehr Wert auf zum Wetter passende Kleidung und feste, flache Schuhe legen, vor allem an kalten oder nassen Tagen. Das gleiche gilt für eine Trauerfeier im Freien oder einer Beisetzung im Wald. Da dürfen die Schuhe natürlich rustikaler sein, als ich es in einer Kapelle angemessen fände. Dennoch würde ich dort keine Wanderschuhe anziehen, mit denen ich ansonsten den Wald durchstreifen würde, sondern zum Beispiel flache Stiefeletten mit Profilsohle.

Trauerkleidung ist Anlasskleidung

Eine Beerdigung ist ein Anlass, nicht umsonst heißt es Trauerfeier. Zu einer Feier kleidet man sich für gewöhnlich ein bisschen feiner – oder zumindest bewusst gewählt – als es im Alltag erforderlich ist. Außerdem erweist Du dem Verstorbenen die letzte Ehre mit Deiner Anwesenheit. Dazu gehört, dass er im Vordergrund steht und nicht Du mit auffälliger Kleidung. Deshalb lautet die profane Zusammenfassung des Dresscodes für Beerdigungen aus meiner Sicht: Zieh etwas Ordentliches an, was nicht auffällt.

Was für Kleidung trägst Du bei (sommerlichen) Beerdigungen?


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