Lesetipp gegen Sätze des Todes fürs Selbstwertgefühl

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)
Beyond Beautiful: Wie wir trotz Schönheitswahn zufrieden und selbstbewusst leben können
von Anuschka Rees

Von Anuschka Rees habe ich Dir hier im Blog bereits das Buch Das Kleiderschrank-Projekt (Rezensionsexemplar) vorgestellt und hinterher meine Umsetzung davon mit Outfits aus dem wahren Leben gezeigt. In Beyond Beautiful geht es nicht um Kleidung, sondern das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein von Frauen. Das Buch wurde mir vom DuMont Buchverlag (Werbung) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Es geht in Beyond Beautiful darum, warum so viele Frauen Probleme damit haben, mit ihrem Spiegelbild und ihren Körper zufrieden zu sein. Wie kann man sich gut fühlen, wenn man nicht den unerfüllbaren gesellschaftlichen Schönheitsidealen entspricht? Wie schafft man die Abgrenzung zu geschönten Bildern aus der Werbung und sozialen Netzwerken? Wie schafft man es, seine äußere Hülle nach eigenen Vorstellungen und nicht denen des Umfelds, das einem eintrichtert, was man zu tun hätte, zu gestalten – Stichworte Make-up, Kleidung, Rasuren hier und dort. Das Buch ist in drei Teile gegliedert

  1. Das Problem verstehen
  2. Eine neue Haltung finden
  3. Die Kontrolle zurückgewinnen.

Grundsätzlich bin ich vollständig der Meinung der Autorin, dass es wichtig für Mädchen und Frauen ist, sich von aufgezwungenen Leitsätzen und Bildern zu lösen und einen eigenen Weg für sich zu finden, wie man sich zeigen möchte und wie man damit umgeht, wenn jemanden das nicht gefällt.

Beim Lesen kam mir Einiges übertrieben vor, denn ich kenne zum Beispiel keinen, der sich einen Abend mit Freundinnen von einem Pickel, einem Blähbauch oder ein paar Stoppeln unter den Achseln ruinieren lässt (Seite 9). Hingegen kenne ich aber durchaus unzählige Frauen mit Diätthemen und welche, die nicht in den Spiegel schauen mögen.

Dass mir Einiges fremd ist von den Problemthemen in dem Buch, mag daran liegen, dass ich bald 48 bin und keine Teenagertochter habe und weder ich noch mein Umfeld GTNM-geschädigt sind. Zielgruppe für das Buch sind primär Frauen zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Ich sehe allerdings noch eine andere Zielgruppe: Mütter von Teenagertöchtern, die ihre Töchter vor dem Schönheits- und Abnehmwahn schützen möchten.

Anuschka Rees hat für das Buch über 600 kurze Statements von Frauen gesammelt, die über das ganze Buch verteilt sind. Beim Lesen einiger Worte hätte ich heulen können. Ein motivierendes Statement auf Seite 94 lautet allerdings

“Wir alle sollten uns mehr unter nackten Menschen aufhalten. Es gibt mehr ‘Normalos’, als wir denken.”

Das kann ich bestätigen. Nach mehr als zehn Jahren Umkleiden und Duschen zum Schwimmen in der Sammelumkleide und -dusche weiß ich eins genau: Ich habe in meinem Leben noch keine Frau gesehen, deren Körper ich gerne komplett hätte. An jeder ist etwas, das ich schön finde ich vielleicht auch gerne so hätte. Und an jeder ist etwas, das ich nicht haben möchte und das mir an meinem Körper besser gefällt. Ja, ja ich weiß – schon wieder ein Vergleich. Aber eben einer, der dazu führt, dass ich keine Sehnsüchte entwickelt habe, sondern zufrieden bin mit meinem Körper. Eine solche Justierung tut mir gut.

Zum Thema Instagram und Consorten kann ich wie die Autorin nur sagen: Such Dir selbst aus, was Du dort sehen willst. Entfolge Accounts, die Dir ein schlechtes Gefühl beim Betrachten der Bilder oder Lesen der Texte geben. Quäle Dich nicht damit, sondern schaffe Dir ein für Dich gesundes Umfeld. Unfollow klicken kann so befreiend sein!

Noch nicht einmal dagegen, dass Anuschka Rees empfiehlt, Modetipps für Deinen Körpertyp zu ignorieren, habe ich etwas, obwohl ich davon zum Teil lebe. Auch wenn ich exakt solche Tipps hier im Blog gebe und Kunden mit genau dem Wunsch zu mir kommen, bin ich ebenso dagegen, sich sklavisch nach dem gängigen Schönheitsideal zu kleiden. Nur weil jemand klein ist, muss er nicht länger wirken wollen. Oder kleiner, weil er lang ist. Ich frage immer nach der Bestandsaufnahme, was meine Kundin möchte. Dann sage ich ihr, wie sie das erreichen kann. Stilberatungen von 12jährigen Mädchen – und glaube mir, die Anfragen kommen immer wieder, lehne ich kategorisch ab.

Sätze des Todes

In dem Buch gibt es Seiten der Rubrik Beyond Beautiful Toolbox. Es wird auf Deine innere Stimme geschaut, was für Trigger es gibt, wie Du früher darauf reagiert hast und wie Deine neue Reaktion aussehen kann. Dennoch wird es immer Sätze geben, die Dich verletzen. Man ist nicht gegen alles gewappnet. Aber ein gutes Selbstgefühl hilft, solche Sätze einzuordnen. Ich nenne sie Sätze des Todes.

Ines Meyrose 2002

Einen davon hat meine Mutter im Sommer 2002 in abfälligem Ton beim Betrachten dieses Urlaubsfotos zu mir gesagt

“Wie kann man nur so schlanke Beine haben, wenn man so dick ist.”

Es folgt noch etwas in der Richtung, dass das nicht fair wäre, das weiß ich aber nicht mehr wörtlich. Ich wiege auf dem Bild übrigens genau das gleiche wie heute – 66 kg bei 1,65 m Länge – das ist weder schlank noch dick. Damals war das Hosengröße 42, heute dank Schmeichelgrößen 38/40, aber darum geht es nicht. Es geht darum, was die Aussage über die Sprecherin aussagt – die berühmte Selbstoffenbarung, und was das bis heute mit mir macht.

Was das über meine Mutter aussagt, kann ich mir ziemlich gut denken. Sie war stinksauer, dass ich lieber 100 Euro Einzelkabinenzuschlag für die einwöchige Bootsfahrt in der Türkei gezahlt habe, als sie mitzunehmen und die Kabine mit ihr zu teilen. Deshalb wollte sie meine Freude an den schönen Urlaubsbildern nicht mit mir teilen. Außerdem war sie eifersüchtig darauf, dass ich mit meinem Körper im Rahmen dessen, was mir wichtig ist, zufrieden bin, und sie es schon seit 20 Jahren nicht mehr war. Sie konnte nie nachvollziehen, wie ich mit diesem BMI zufrieden sein kann. Schlanke Beine hatte sie übrigens selbst, deshalb passt der Spruch eigentlich noch nicht mal, weil er auf sie selbst auch zutraf. So viel dazu.

Warum dieser Exkurs? Es ist wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, was scheinbar lockere Sprüche oder bereits kleine Abfälligkeiten mit einem Menschen machen können. Mich hat das Buch noch 24 Stunden nach dem Lesen immer wieder an den dämlichen Satz meiner Mutter erinnert, der mich bis heute ein bisschen piekst.

Fazit

Ein Buch für alle, die ihr Selbstwertgefühl ungesund von anderen abhängig machen und sich davon das Leben bestimmen lassen. Und für alle, die Menschen im dafür prägendem Alter begleiten. Dieses Alter fängt heutzutage leider schon im Kindergarten an.

P.S.
Die Illustrationen von Marina Esmeraldo in dem Buch sind zauberhaft.

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Marine-Look 2019 oversized mit invertierten Ringeln

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Marine-Look mit Dunkelblau und Cremeweiß - Ringelshirt mit invertierten Streifen

Seit dem Frühling 2016 sind Ringelshirts meine Uniform für den Frühling und Sommer. Davor hatte ich auch schon welche, aber ausgebreitet haben sie sich erst 2016 in meinem Kleiderschrank. Seitdem habe ich hier immer wieder Marine-Looks mit Ringelshirts und meinem Ringelkleid gezeigt.

Update Marine-Look – das neue blau-weiß-weiß-blau

Meine bisherigen Ringelshirts sind bis auf zwei figurnah und haben 3/4-Ärmel oder sind langärmelig. Das neue Shirt aus ebenso festem Baumwolljersey ist anders geschnitten. Es ist oversized mit überschnittenen Schultern, hat kurze Ärmel und die Ringel sind hinten und seitlich invertiert. Außerdem ist der Saum nicht gerade, sondern deutlich gerundet. Gleiche Idee – Ringelshirt in Marineblau und Cremeweiß – andere Silhouette. So sehe ich einerseits aus wie immer und andererseits eben nicht.

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Marine-Look mit Dunkelblau und Cremeweiß - Ringelshirt mit invertierten Streifen

Welchen T-Shirt-Schnitt trägst Du am liebsten?

dies & das #43

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Jeans mit Saum-Vlies zum Aufbügeln ohne Naht gekürzt

Update zum Jeanskürzen mit Bügel-Vlies

Leider haben die Säume an den beiden Jeans, die ich mit Saum-Vlies nahtlos gekürzt habe, nicht gehalten. Nach wenigen Wäschen löst sich das Vlies stückweise auf und der Saum hält nicht mehr. Dafür bleiben krümelige Vliesbestände zurück. Ich glaube noch nicht mal, dass es am Gewicht des Jeansstoffs liegt, sondern dass das Vlies einfach keine regelmäßigen Wäschen mag.

Die eine Jeans habe ich bei der Schneiderin dann doch umnähen lassen, die andere fixiere ich selbst mit ein paar Stichen an der Seite, denn die scharf umgebügelte Kante unten hält weiterhin.

Ich, nicht wir

Auf der Webseite TextSkizzen habe ich einen lesenswerten Beitrag für die Selbstdarstellung als Einzelunternehmer (Werbung) gefunden. Als ich mich 2005 als Einzelunternehmerin mit Image&impression selbständig gemacht habe, habe ich die Webseitentexte in der Wir-Form geschrieben. Das habe ich relativ kurzer Zeit in die Ich-Form umgeschrieben, weil gerade bei einer so persönlichen Dienstleistung wie meiner es wichtig ist, dass ich als Person diejenige bin, die gebucht wird. Daher stimme ich dem Beitrag aus Erfahrung zu.

Maßnahme gegen unerlaubte Bildnutzung von meinem Blog via Pinterest

Im Beitrag Maßnahme gegen unerlaubte Bildnutzung von meinem Blog habe ich Anfang April 2019 geschrieben, dass dubiose Onlineshops Bilder aus meinem Blog verwendet haben und ich erfolgreich unterbunden habe, dass meine Bilder über Hotlinks auf anderen Webseiten eingebunden werden.

Leider scheinen meine Bilder für diese unredlichen Betreiber so attraktiv zu sein, dass sie sich jetzt nach einer Ruhepause einer anderen Methode bedienen: Sie binden meine Bilder auf den dubiosen Onlineshops ein, indem sie sie von Pinterest nehmen.

Deshalb habe ich meine Pinterest-Pinnwände, die Bilder von mir oder von Produkten enthalten, bis auf weiteres auf Geheim gestellt, so dass sie nicht mehr öffentlich sichtbar sind.

Darf man fragen: Wo liegen Deine Wurzeln?

Auf Zeit Online habe ich zwei interessante Artikel zu der Frage gelesen

In der Vergangenheit habe ich die Frage aus Interesse und Neugierde bei Kunden ab und an gestellt. Nach der Lektüre habe ich entschieden, die Frage nicht mehr zu stellen.

Wie hältst Du es damit?

Lesetipp: Mal wieder ein französischer Style-Guide

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Dress like a Parisian: Der Style-Guide für den perfekten französischen Chic
von Aloïs Guinut

Ein englischer Titel für ein Buch in deutscher Sprache über französischen Chic. Geht so Europa? Nach How To Be Parisian wherever you are (Rezensionsexemplar) und Pariser Chic – Der Style Guide (Rezensionsexemplar) hat es nun Dress like a Parisian in mein Bücherregal mit Style-Guides geschafft. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Prestel Verlag (Werbung) zur Verfügung gestellt.

Ines Meyrose im Oktober 1987 in Paris

Auch an dieser Stelle gestehe ich nochmal, hier über etwas zu schreiben, von dem ich keine Ahnung habe. Ich kenne nur den Mythos der Pariserin, in Paris war ich selbst nur einmal im Herbst 1987. Die Schuhe, die ich dort trug, werden übrigens gerade wieder trendy. Wovon ich allerdings Ahnung habe, ist Kleidung und was man damit machen kann.

Wie schaffst Du es, immer gut angezogen zu sein?

Die Pariser Frau steht in dem Ruf, genau das zu sein. Für Aloïs Guinut macht den Pariser Style aus, dass es ein lässiger Chic ist.

“Das Ergebnis ist ein natürlicher Look mit raffinierten Akzenten, denen man das Styling nicht ansieht.”
Zitat von Seite 8

In dem Buch findest Du konkrete Tipps zum Zusammenstellen von Kombinationen in Bezug auf Farben, Stofftexturen, Muster, Hinguckerdetails und Accessoires. Bei den Basics finde ich besonders gut, dass die Autorin Ideen gibt, welche Auslegung von davon zu Dir passen kann. Bebildert ist das Buch mit vielen anschaulichen Fotos zu den Stylingbeispielen und Illustrationen von Judith van den Hoek.

Es gibt in dem Style-Guide keine konkreten Markentipps, nur nur am Ende eine Handvoll Adressen von Lieblingsläden der Autorin in Paris. Das Buch ist kein Regelwerk, sondern ein Impulsgeber. Du findest dort keine persönliche Farb- und Stilberatung, sondern Beispiele, aus denen Du Dir herauspicken kannst, was Dir gefällt. Wer ein klares Rezept sucht, wird hilflos bleiben. Wer Impulse für Akzente und eigene Interpretationen und Details sucht, kann sie dort finden. Den Worten der Autorin schließe ich mich gerne an

“Kleidung soll dich kleiden, du sollst dich ihr nicht unterwerfen.” Zitat von Seite 191

Fazit

Ein schönes Buch für alle, die Spaß an Mode und unaufgeregtem Styling haben und ihren Stil hinterfragen oder auf eigenem Weg finden möchten. Der unterhaltsame, pointierte Schreibstil der Autorin macht das Lesen und Anschauen zur Freude.

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BlogLiebe #5

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Was sagt meine Familie dazu, dass ich blogge?

Im Mai möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #5 wissen, was meine Familie dazu sagt, dass ich blogge, was meine Ziele sind und ob ich Angst habe, dass mir die Themen ausgehen. Wer könnte die erste Frage besser beantworten als meine Familie selbst?

Der manchmal genervte Blogger Husband sagt

“Zum einen freut es mich, dass Du bloggst, weil Du Dich beim Bloggen fotografisch und schreibend kreativ austoben kannst. Zum anderen freut es mich, dass Du damit Geld verdienst. Anderseits nervt es manchmal, wenn unbedingt noch Fotos gemacht werden müssen oder ein provokanter Text unbedingt noch kurz vor Veröffentlichung gegengelesen werden soll. Unterm Strich: Es überwiegt das Positive.”

Ein Familienzweig schreibt mir zu der Frage

“Mein Familienmitglied ist Bloggerin. Wir sind eher in konservativen Berufen unterwegs und finden diesen modernen Kommunikation/Werbung großartig, sowie den Mut und die Kreativität der Bloggerin bewundernswert, gleichwohl wir den komplexen Sachverhalt inkl. der Entlohnung bis heute nicht richtig verstanden haben ;). Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!!!”

Der Hund bellt

“Mit geht das Geblogge auf den Geist. Ines sitzt stundenlang am Rechner und draußen werde ich angebunden, wenn sie Fotos von sich haben möchte, oder ich soll auf Befehl süße Ohren machen, wenn ich mit aufs Bild soll – meistens um von ihr abzulenken. O.K., die Leckerlibezahlung ist im Lauf der Jahre besser geworden, aber da ist immer noch reichlich (!) Spielraum nach oben. Schön ist allerdings, dass manchmal Leserinnen an mich denken und mir etwas Feines zukommen lassen.”

Meine Blogziele

Ziele im Sinn von konkret, erreichbar und messbar habe ich für den Blog nicht formuliert. Unkonkret gesagt: Es darf 2019 gerne weiter laufen wie 2018. Ich bin zufrieden mit dem Themenmix, dem Aufwand, der Reichweite und dem Ertrag aus Leserreaktionen in Kommentaren, erfolgreicher Kundenakquise und direktem Umsatz mit dem Blog. Es macht mir Freude, den Blog in dieser Form zu betreiben.

2018 habe ich im Vergleich zu Vorjahren den Aufwand mit Outfitbildern von mir reduziert, das behalte ich 2019 bei. Es gibt nur neue Bilder, wenn es neue Kleidung gibt oder zu einem Farb- oder Stilberatungsthema Archivbilder nicht tauglich sind. Das reduziert meinen Blogstress deutlich und entspannt auch meinen Stammfotografen – siehe Statement oben von ihm.

Die Inhaltsschwerpunkte des Blogs verändern sich von Zeit zu Zeit. Weil ich seit Monaten viele Bücher lese, gibt es aktuell regelmäßig Büchertipps. Wenn das Wetter besser wird und wir Zeit für Fotos finden, wird es frische Outfitbeiträge geben, denn zwei schöne Blusen, zwei Shirts und zwei Hemdblusenkleider sind hier noch nicht zu sehen gewesen. Mich bei 7 Grad in einer Sommerbluse in den Wind zu stellen, mache ich 2019 nämlich nicht mehr.

Habe ich Angst, dass mir die Themen ausgehen?

Klar, immer mal wieder. Und kaum, dass ich denke, dass ich bald leergeschrieben bin, fallen mir so viele Themen ein, dass ich nicht weiß, wann ich das alles veröffentlichen kann, ohne meine Leser mit einer Beitragsflut zu vertreiben. Weil ich diese Erfahrung der kommenden Themenflut schon mehrfach gemacht habe, ist die Antwort nach neun Jahren Blogerfahrung:

Nein, habe ich nicht. Nicht mehr.

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Lesetipp: Zu Tisch bitte

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Der Mittagstisch
von Ingrid Noll

Lange habe ich nichts von Ingrid Noll gelesen, weil mir die Bücher irgendwann zu ähnlich waren und sie mich nicht mehr ansprachen. Vorletzte Woche hatte ich in der Innenstadt zwei Stunden Zeit übrig vor einer Einkaufsbegleitung und habe die unter anderem in der Thalia-Buchhandlung zugebracht. Nicht weil ich die Buchhandlung so mag, sondern weil es die einzige in der Gegend ist.

Im Eingangsbereich der Buchhandlung fand ich diverse fest gebundene Bücher aus dem Diogenes Verlag reduziert auf 6,99 Euro, befreit von der Verlagspreisbindung. Es waren auf den ersten Blick alles Bücher, die bereits als Taschenbuch erschienen sind. Wenn das Papierbuch weniger kostet als der E-Book, dann kaufe ich ausnahmsweise ein Papierbuch.

Ein Blick ins Buch hat mein Interesse an der Geschichte geweckt und ich dachte: Warum nicht mal wieder einen Roman von Ingrid Noll lesen? Die Geschichte war für mich so unterhaltsam, dass ich die 224 Seiten in einem Rutsch von morgens an durchgelesen habe. So lässt sich ein verregneter Sonntag gut zubringen.

Warum geht es beim Mittagtisch? Nelly, alleinerziehende Mutter zweier Kinder ohne Job, braucht Geld und neue Freunde. Sie erbt das Haus der Großeltern samt ehemaligem Ladengeschäft im Erdgeschoss und zieht dort ein. Es ergibt sich eine Mittagsrunde, in der sie für die halbe Nachbarschaft gegen Kostgeld kocht und ein wunderbares Netzwerk entsteht.

Ein Roman von Ingrid Noll wäre aber kein Roman von Ingrid Noll, wenn es nicht ein paar mehr oder wesentliche versehentliche Leichen dabei gäbe, die zu entsorgen und totzuschweigen sind. Ein bisschen Liebe ist auch dabei, Nelly möchte nicht alleinerziehend bleiben, und eine Prise Drama gesellt sich dazu. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die ich gerne gelesen habe.

Welchen Lesetipp hast Du für mich?

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