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„Tipps für Bademode für 50+ mit größerer Oberweite“
wünscht sich Kerstin.
Mit zunehmendem Alter ändern sich bei vielen Frauen Körper und Ansprüche an Bademode – bei mir ist das nicht anders.
Eine Frage der Stoffmenge
Was ist noch besser als ein Bikini? Eine Badestelle in der Natur, in der man unbekleidet schwimmen kann. Da zwickt nichts, kein Stoff am Leib saugt sich mit (kaltem) Wasser voll, das Meer kann deinen Körper sanft umspielen oder die Wellen können mit ihm toben. Hat nicht jede, mag nicht jede.
Bikinihose

Wenn es nicht ganz FKK sein darf, trage ich gerne eine einzeln gekaufte Bikinihose, die schön hoch geschnitten ist und oben einen weichen, breiten Abschluss hat, der nicht einschneidet.
Bikini
„Wie bekommt man eine Bikini-Figur? Man zieht einen Bikini an.“
Verfasser_in unbekannt
Eine Bikinihose reicht dir nicht? Dann trage einen Bikini mit einem gut sitzenden Oberteil. Orientiere dich dabei an dem, was du sonst gerne als BH trägst: mit oder ohne Bügel, gemoldet (gefüttert und vorgeformt) oder als sportliche Version mit viel Stoff und Stretch.
Tankini
Ein Tankini ist immer noch ein Zweiteiler, bedeckt aber die Körpermitte. Vorteil: Ein Tankini ist super unter offenen Blusen anstelle von Top und BH zu tragen. Außerdem kann man im Tankini immer noch einfacher auf Toilette gehen als im Badeanzug.
Nachteil: Die Oberteile sind oft mühsam anzuziehen, wenn sie stramm genug sitzen zum Schwimmen. Außerdem sammelt sich unter dem Oberteil leicht Luft, die beim Schwimmen den Stoff aufbläht. Besonders störend ist das bei Wassergymnastik und Geplansche, aber auch beim schnellen Schwimmen entsteht mehr Wasserwiderstand.
Badeanzug
Ein Badeanzug verpackt alles, solange er keine Cut-outs hat oder eher ein Monokini ist. Bei großer Oberweite sitzen Badeanzüge am besten, wenn sie breite Träger haben, vorgeformte Cups mit oder ohne Bügel oder mindestens ein Unterbrustband. Über das Unterbrustband wird das Gewicht der Brüste besser verteilt, sodass die Träger nicht den Hauptteil der Last tragen.
Liegt im vorderen Bereich die Stofflage doppelt, zeichnet sich weniger ab und der Badeanzug formt die Figur sanft, ohne einzuengen. Raffungen sind dabei Geschmackssache. Sie lenken von Unebenheiten am Bauch ab, wirken auf mich aber gleichzeitig immer etwas altbacken.
Gamechanger: verstellbare Träger
Essentiell sind verstellbare Träger bei jedem Oberteil deiner Bademode, damit die Körbchen auf der richtigen Höhe sitzen. Das gilt für Bikinioberteile genauso wie für Tankinis und Badeanzüge.
Bademode für eine große Oberweite finden
Am besten schaust du bei Marken, die Bademode nicht nur in allgemeinen Konfektionsgrößen wie M/L oder 40/42 anbieten, sondern zusätzlich nach Körbchengrößen unterscheiden. Die beste Auswahl hast du im Frühling oder Frühsommer.
Cupgrößen fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus. Eine Anprobe vor Ort hilft, Fehlkäufe und Retouren zu vermeiden. Hast du diese Möglichkeit nicht in deiner Nähe, führt eine größere Auswahlbestellung oft eher zum Erfolg als viele einzelne Bestellungen mit entsprechend vielen Retouren.
Mein blau-weiß gepunkteter Bikini von Lascana/Otto (Werbung) ist zum Beispiel in 42G. Leider wurde er nur als Set verkauft. Besser sind Kombimodelle, die 2025 in meiner Größe nicht verfügbar waren. Einzeln hätte ich die Hose in 44G gekauft und das Oberteil in 42G. Vorteil der 42er ist, dass sie auch im Wasser fest sitzt, das Oberteil in 44G war mir im Umfang zu weit.
Meine schwarze Hose mit weißen Punkten habe ich vor vielen Jahren als Restposten bei Hunkemöller einzeln gekauft. Dort gibt es viele Unter- und Oberteile (Werbung) getrennt zu kaufen.
Aktuell habe ich keinen Badeanzug. Meine letzten beiden waren von Lascana: Badeanzug in Wickeloptik mit Shaping-Effekt (Werbung) in zwei Farbstellungen von 36-48 und B-F. Meine beiden waren in Blau-Türkis. Dass ich das gleiche Modell nach jahrelangem Tragen nochmal gekauft habe, spricht definitiv für den Badeanzug, was Sitz und Haltbarkeit angeht. Leider gibt es ihn nicht in meiner aktuellen Größe.
Wenn du in einem Badeanzug keine Wasser-Hüpf-Gymnastik machen oder sportlich schwimmen möchtest, sondern nur am Pool hübsch aussehen und vielleicht ein paar entspannte Bahnen ziehen möchtest und mit 36-48 und B/E auskommst, ist der Lascana-Badeanzug Saphir mit Raffungen und Shaping-Effekt (Werbung) einen Blick wert. Den habe ich anprobiert, als ich noch mit E auskam, und fand den schick für solche Anlässe.
Badeanzüge zum Schwimmen mit Unterbrustband hatte ich viele Jahre in verschiedenen Modellen von Anita/Rosa Faia (Werbung). Gekauft habe ich die im Unterwäschegeschäft vor Ort, das sie für mich zur Auswahl bestellt hat.
Exklusive Bademode gibt es in großen Größen von Primadonna zum Beispiel bei Rigby & Peller (Werbung) Von der Marke trage ich BHs, habe bisher aber keinen passenden Bikini dort gefunden, weil die Größen meinem Empfinden nach anders ausfallen als die BHs. Da ist es besser, eine Vor-Ort-Anprobe im Laden zu machen, als online zu bestellen.
Farben bei der Bademode
Bademode gehört zu den wenigen Dingen, bei denen mir alles andere wichtiger ist als mein Farbtyp. Bei der geringen Auswahl an passenden Größen ist die Farbe ein Luxusproblem.
Wer mehr Auswahl in seiner Größe hat, tut sich natürlich einen Gefallen, bei der Farbe darauf zu achten, dass sie zur Haut passt. Aktuell modern sind eher gedämpfte Farben als knallige Dopamin-Farben, falls dir Trends bei Bademode wichtig sind.
Was sind deine Tipps für Bademode für 50+ mit großer Oberweite?
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