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Moin! Ines & Nicole reden über Monetarisierung von Blogs 2026

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Heute erfüllen Nicole vom Blog Life with a glow und ich mit dem Blogtalk den Wunsch einer Leserin.

„Interessieren würde mich Deine Meinung dazu, dass viele Blogger(innen) inzwischen zu Bezahlplattformen mit Abomodellen wechseln und ihren Content so nur noch einem „elitären Kreis“ zur Verfügung stellen. Bei Dir gibt es die Trinkgeldkasse – aber eben auf freiwilliger Basis. Und das wahrscheinlich aus Gründen, oder?“

biberkreativ

Bloggen monetarisieren – Geld verdienen mit Bloggen 2026

Ines: Über kurz oder lang wollen die meisten Blogger_innen, die viel Zeit in ihren Blog investieren, damit Geld verdienen – auch wenn es als Hobby begann. Seit 2020 ist es erheblich schwieriger geworden, lohnenswerte Kooperationen an Land zu ziehen und einen Blog zu monetarisieren.

Das liegt an den gekürzten Marketingbudgets und der Verlagerung der Anzeigen auf andere Plattformen wie Instagram und TikTok. Nichtsdestotrotz ist es auch im Jahr 2026 noch möglich, mit einem Blog Geld zu verdienen.

Mit meinem Blog meyrose – fashion, beauty & me erziele ich aktuell Einnahmen über die Kaffeekasse, bezahlte Anzeigen von Firmen in Form von Blogbeiträgen und über Ausschüttungen von VG Wort.

Affiliate-Links nutze ich seit 2020 nicht mehr, weil sie sich nicht gelohnt haben – zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag. Und dann ist da auch die Sache mit dem Tracking. Das passte für mich nicht mehr.

Wie monetarisierst du deinen Blog Life with a glow?

Nicole: Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich mir das Erlangen von Kooperationen viel einfacher vorgestellt. Ich habe vorher gastgebloggt und da wirkte es so leicht.

Ich nutze aktuell VG Wort, Affiliate-Links und wünsche mir faire und gute Kooperationen/Anzeigen. Das alles reicht nicht zum Überleben, was es bei mir aber auch nicht muss zum Glück. Dennoch würde es mich natürlich sehr freuen.

Allerdings sind Zahlen meiner Meinung nach stark in den Fokus gerückt. Das ist einerseits verständlich, aber mir geht es oft zu Lasten der Glaubwürdigkeit.

Ines: Du hast leider exakt zu dem Zeitpunkt 2020 mit Bloggen begonnen, als der Markt zusammengebrochen ist. Ich habe kürzlich meine Ordner aufgeräumt und bin die Kooperationen von 2015-2019 durchgegangen. Das war ein Paradies im Vergleich zu heute. Leider hat sich der Markt nicht wieder erholt. Dein Eindruck 2020 auf die Vergangenheit geblickt war richtig – als Ableitung auf die Zukunft falsch.

Die Zahlen standen übrigens schon immer im Fokus. Die Gegenleistung für Kooperationen hängt von der Reichweite ab. Ohne Reichweite macht Werbung keinen Sinn. Aber natürlich ist es wichtig, dass die richtige Zielgruppe über den Blog erreicht wird und dass die Werbung glaubwürdig ist – also zur Bloggerin passt.

In einigen Blogs sieht man schreckliche Anzeigen. Würdest Du permanente (seriöse!) Anzeigen in deinem Blog schalten?

Ines: Feste Anzeigen, die zu mir passen, würde ich sofort wieder in meinem Blog schalten, wenn sie pauschal bezahlt werden und nicht über Klicks. Mit solchen Bannerschaltungen habe ich jahrelang sehr schöne Einnahmen erzielt. Leider hat keiner mehr Interesse daran, obwohl mein Blog die gleiche Reichweite wie damals hat. Auch das ist den Einsparungen bei den Marketingbudgets zum Opfer gefallen.

Was es bei mir nicht geben wird, sind dynamische Anzeigen, die über Affiliate-Partner geschaltet werden, bei denen man nur wenig Einfluss auf das hat, was gerade beworben wird. Die finde ich furchtbar.

Nicole: Die dynamischen Anzeigen sind schrecklich.

Wie viel Zeit kostet es dich, die Affiliate-Links zu erstellen?

Nicole: Da ich sehr häufig auch Dinge zeige, die hier schon länger wohnen, ist das Aufwendigste an den Affiliate-Links, die Dinge zu finden. Das würde ich mit ca. 30 Minuten pro Tag im Durchschnitt beziffern, wobei sich ja Outfits oder Teile wiederholen, die dann schon vermerkt sind.

Der eigentliche Einbau in den Blog geht über mein aktuelles Affiliate-Programm ruckzuck. Bei Collagen dauert es etwas länger. Da hoffe ich, dass die sich noch ein wenig bewegen und das Erstellen einfacher machen. Mir macht das bisher Spaß. Nur wenn ich kein Pendant finde, dann bin ich frustriert.

Ines: Das ist ganz schön viel Zeitaufwand. Hoffentlich belohnen das deine Leserinnen mit Käufen über die Links. Ich denke mal, dass du dir die Arbeit nicht machen würdest, wenn es sich nicht lohnen würde.

Bis 2020 habe ich das Partnerprogramm von Amazon genutzt. Das war praktisch, weil sich Buchcover und Produktbilder darüber visualisieren ließen. Finanziell hat sich das nicht gelohnt und mir war der Aufwand mit dem Erstellen der Partner-Links und der umsatzsteuerlichen Abrechnung über Luxemburg zu mühsam. Das stand in keinem Verhältnis.

Nicole: Der Zeitaufwand ist wirklich groß. Meist mache ich das aber gerne, weil ich hoffe, die Leserinnen so auch zu unterstützen. Reich werde ich damit nicht. Bei Amazon hatte ich mich auch angemeldet. Da das aber auch über meinen Affiliate-Partner geht, ist es so einfacher und bleibt in einer Hand.

Ich würde mir wünschen, dass größere Händler generell so etwas anbieten, weil ich glaube, dass das durchaus ein Markt ist, auch wenn es für uns nicht sooo umsatzstark ist.

Wenn du Anzeigen schaltest, schreibst du lieber eigene Texte oder nimmst du auch Vorgaben?

Ines: Es gibt bei mir seit 2024 beides; zuvor waren es nur eigene Texte. Wenn der Text von der Agentur geliefert wird, steht Von Gastautor_in als Verfasser_in beim Beitrag. Wenn da Ines steht, habe ich ihn geschrieben.

Eigene Texte mag ich lieber, weil sie besser zu mir passen. Wenn der vorgegebene Text gut ist, veröffentliche ich auch gerne einen fremden – das macht viel weniger Mühe. Das ist ein Punkt, in dem sich meine Einstellung geändert hat.

Wie stehst du zu Bezahlmodellen auf Blogs? Liest du Blogs, die Paywalls verwenden?

Ines: Du möchtest selbst gerne Geld mit deinem Blog verdienen. Wie gehst du in der Hinsicht mit anderen Blogger_innen um? Bezahlst du dort für Content, Werbefreiheit oder spendierst mal einen Espresso? Warum gibt es bei dir keine Kaffeekasse?

Nicole: Ich habe ein bisschen auf diese Frage gewartet ;). Ich lese bisher keine Blogs, die eine Paywall verwenden, so, wie ich bisher keine Kaffeekasse habe. Es gibt so viele Abo-Modelle mittlerweile, dass ich Paywalls schwierig finde …

Bisher lese ich (so glaube ich) nur bei dir mit der Kaffeekasse und du bekommst gerne einen Espresso, wenn wir uns treffen. Eine andere Bloggerin (wo ich inzwischen weniger lese), hat sich mir zu offensichtlich aufs Geld konzentriert.

Ich verstehe das, aber es ist mir zu platt, wenn nach jedem Absatz ein Angebot kommt. Weißt du, wie ich meine? Für Werbefreiheit zahle ich nicht – siehe Abo-Modelle. Warum ich keine Kaffeekasse habe, frage ich mich manchmal auch. Ich habe da eine Hemmschwelle. Warum auch immer.

Ines: Kaffeekassen gibt es auf den Blogs in meiner Leseliste viele, da ist das total üblich. Es sind aber keine Modeblogs.

Wenn nach jedem Absatz eine Werbeblock für die eigene Dienstleistung oder eine Zahlungsaufforderung kommt, bin ich auch genervt. Den Blog entfolge ich züzig, wenn sich das so entwickelt.

Letzte Woche habe zum ersten Mal auf einem Blog beim Cookie-Banner gesehen, dass ich die Werbung und personalisiertes Tracking für 3,99 Euro im Monat ausblenden lassen kann, wenn ich bei contentpass Mitglied werde. Die damit erzielten Einnahmen aus dem Abo verteilt contentpass an die Publisher je nach Artikelaufrufen. Für den monatlichen Betrag kann man weitere Mitgliedsseiten werbefrei ansehen.

Dass besagter Blog in den letzten Monaten verstärkt mit Werbebannern und Video-Anzeigen bestückt war, ging mir schon auf den Keks. Zehn Werbebanner in einem Monatsrückblick sind mir zu viel. Dieses Pressing war wohl die Vorarbeit dafür, die Leser_innen zum Bezahlen für Werbefreiheit zu bringen. Bei mir hat es zu etwas anderem geführt: Ich habe den Blog, den ich seit 2013 durchgehend gelesen habe, aus meiner Leseliste entfernt.

Nicole: Ich sehe es mit der Werbung wie du: Es ist manchmal einfach drüber und ich lese dann auch nicht mehr weiter. Vor allen Dingen dann nicht, wenn ich weiß, dass derjenige ohnehin gut mit Kooperationen dabei ist. Wo ich mich immer mitfreue, aber wenn ich nur noch Dollarzeichen sehe, geht mir die Persönlichkeit verloren.

Zahlst du in Kaffeekassen?

Ines: Ja, ab und an. In jedem Fall zeige ich meine Wertschätzung der Blogger_in gegenüber, wenn ich einen Blog gerne lese oder mir ein Artikel besonders gut gefällt. Die ist nicht immer monetär. Auch einen Kommentar zu schreiben, ist eine Form der Wertschätzung und schenkt der Person etwas.

Würdest du eine Paywall errichten? Und deinen normalen Blog weiterbetreiben?

Ines: Nein. Und das beantwortet auch die Eingangsfrage von biberkreativ, warum ich die Kaffeekasse als freiwillige Bezahloption anbiete: Ich strebe maximale Seitenaufrufe und Klickzahlen des Blogs an. Das sorgt für eine optimale Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Suchergebnissen. Der Blog meyrose – fashion, beauty & me ist ein Firmenblog, kein Privatvergnügen. Ich möchte darüber Kund_innen für meine Imageberatung image&impression gewinnen.

Würde ich bestimmte Inhalte hinter eine Paywall setzen, wäre mir die Gefahr zu groß, damit regelmäßige Leser_innen zu verschrecken. Außerdem sollen potenzielle Kund_innen einen möglichst umfassenden Eindruck von meiner Arbeitsweise und meiner Person erhalten, um sich zum Beispiel für eine Farbberatung in Hamburg bei mir zu entscheiden.

Trotzdem freue ich mich natürlich riesig, wenn die Inhalte freiwillig entlohnt werden, wenn sie jemandem weiterhelfen. Für meine Stammleser_innen schreibe ich gerne und habe schon sehr viele Beitragswünsche erfüllt. Diese finanzielle Wertschätzung ist ein (kleiner) Teil meines Einkommens.

Von passenden Kooperationen und Bloggen in der Zukunft

Nicole: Ich weiß (und schätze das sehr), dass du ein gerader Mensch bist. Bist du dennoch in den langen Jahren deiner Blogzeit eine Kooperation eingegangen, hinter der du nicht gestanden hast?

Ines: Es gab und gibt Kooperationen, die ideal zu mir passen. Natürlich waren in den vielen Jahren welche dabei, wo ich später gedacht habe, dass ich heute nicht mehr hinter dem Produkt stünde. Aber das ist eher im Rückblick so zu sehen. In dem Moment war das immer passend für mich. Als ich die Kooperationen von 2015-2019 durchgegangen bin, war ich im Nachhinein ganz schön stolz, für wie viele wirklich große, bekannte Firmen ich schon werben durfte.

Für Firmen haben Anzeigen und Kooperationen über Produktvorstellungen auch heute den großen Vorteil im Vergleich zu schnelllebigen Socials, dass die Beiträge jahrelang über Suchmaschinen und KI gefunden werden.

Ein Blogbeitrag hat erheblich mehr Substanz als ein Bild im Feed, ein Reel, Karussell Post oder eine Story in den Socials. Es ist wirklich schade, dass Firmen das offenbar anders einschätzen und es nur noch so wenig direkt bezahlte Werbung in Blogs gibt.

Da Jammern unsexy ist, wenden wir uns lieber der Zukunft zu und sehen zu, dass wir und unsere Leser_innen Freude an unseren Blogs haben und für uns das Aufwand-Nutzen-Verhältnis passt, oder? Im Zuge der ständigen Veränderungen in der digitalen Welt kann ich mir vorstellen, dass Blogs tatsächlich nochmal wieder trendy werden.

Nicole: Ich verstehe diese Einschätzung von Firmen auch nicht. Genauso wie ich immer noch finde, dass Werbung ehrlich sein sollte. Du kannst mit Sicherheit stolz sein und ich freue mich mit dir. Und wäre es auch gern.

Ich denke auch, dass Blogs nicht weg sein werden. Denn in dieser schnelllebigen Zeit sind ruhige und konstante Dinge besonders wertvoll. Ich mag und mochte Blogs. Schon immer. Auch oft lieber als Zeitschriften, weil viel tiefer erklärt wird. Darum gehen wir weiter unseren Weg mit unseren treuen und neuen Leserinnen und bleiben uns treu – im doppelten Wortsinn :).

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Lesetipps

Lesetipp: Pragmatismus und Widerstand – Hannas Leben in Magdeburg im 20. Jahrhundert

Werbung – Rezensionsexemplar

Schwebende Lasten Annett Gröschner

Schwebende Lasten
Annett Gröschner

Hardcover, 282 Seiten
ISBN 978-3-406-82973-4
8. Auflage, 2026, Verlag C.H.Beck (Werbung)
Bestellmöglichkeiten und eine Leseprobe findest du auf der Verlagswebsite. Ich habe es als E-Book gelesen.

„Nicht weniger als ein ganzes Leben erzählt Annett Gröschner mit der Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause – mit einer Wucht und Poesie, wie sie nur dort entstehen können, wo die Literatur wirklichkeitssatt ist.

Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende. Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben. Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna, denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, 8. Auflage

Chat zu Schwebende Lasten mit Leserin Susanne Nagel

Susanne: Liebe Ines, unbedingt lesen! Schöne Sprache auf den Punkt gebracht, Leben über zwei Generationen im Osten, Frauen im Osten.

Ines: Danke für den Tipp, liebe Susanne! Das Buch kam sofort auf meine Leseliste! Du hast Schwebende Lasten als Hörbuch genossen und bist dabei in einen Teil deiner eigenen Familiengeschichte in Magdeburg zu DDR-Zeiten geraten. Wo liegen die Parallelen?

Susanne: Dieses Buch hat mich schnell gepackt, zum einen, weil die Autorin ungeschönt, aus meinen Erfahrungen mit familiären Erzählungen auch sehr realistisch, ein normales Leben in spannenden Zeiten schildert.

Hanna ist so alt wie meine Großmutter, die von 1912 bis 2008 lebte, ich erkenne so manche Dinge aus dem Leben einer Frau dieser Zeit wieder, obwohl sich die Erlebnisse kaum decken. Und natürlich kenne ich Magdeburg.

Meine Eltern sind Ende der 70er Jahre aus beruflichen Gründen meines Vaters nach Magdeburg gezogen. Ich blieb wegen meines Studiums im Norden und war eigentlich nur noch zu Besuch bei ihnen bis in die frühen 2000er Jahre. Die Stadt war mir nicht eng vertraut, aber natürlich habe ich Erinnerungen an große Freiflächen in der Innenstadt und an Veränderungen nach 1989.

Vieles deckt sich mit den Schilderungen im Buch: Unser Haus lag zwischen dem SKET, der Fabrik, in der Hanna und ihr Mann gearbeitet haben, und ihrer Wohnung in Sudenburg. Hanna fährt mit dem Rad durch unsere Straße. Die Anatomie der jetzigen Universität kommt kurz vor im Roman, mein Vater war fast zehn Jahre Direktor am Institut …

Neu waren für mich die Beschreibungen der Vorkriegszeit und eine Ahnung davon, wie dicht besiedelt und wie schön die Stadt gewesen sein muss. Wir kennen das ja von vielen deutschen Großstädten, die im Krieg zerstört wurden. Das Knattergebirge war mir unbekannt. Mein Bruder hat mir einiges darüber erzählt, er ist jünger als ich und in Magdeburg aufgewachsen. Das fand ich natürlich sehr interessant.

Ines: Dass Magdeburg mal so eine schöne Stadt in der Vorkriegszeit war, wusste ich auch nicht. Beim Lesen wurde mir deutlich, dass ich über diese Stadt, in der ich schon dreimal war, im Grunde gar nichts wusste. Bei meinen Besuchen standen Menschen im Vordergrund, nicht Stadtentwicklung.

Die Figur der Hanna hat mir gefallen. Hanna ist pragmatisch und fleißig. Sie nimmt das Leben mit seinen Möglichkeiten und Widrigkeiten an. In kurzen klaren Sätzen begleiten wir Hanna von einem Drama zum nächsten.

„Bevor Hanna grübeln konnte, war sie schon am Machen.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026,, 8. Auflage, Seite 121 im E-Book

Bemerkenswert finde ich, wie wenig sie mit dem Schicksal hadert und wie sie immer wieder Wege findet, ihr Leben zu bewältigen.

„Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, , 8. Auflage, Seite 248 im E-Book

Susanne: Ja, Hanna fackelt nicht lange, es gelingt ihr, mit pragmatischen Entscheidungen die Familie zusammen zu halten und durchzubringen.

Ich denke, dass viele Frauen dieser Zeit und sozialen Schicht ähnlich agiert haben. Was blieb ihnen anderes übrig? Armut, Krieg und Überlebenswille erfordern Geschick und realistische Tatsachen zu schaffen. Darin erkenne ich natürlich auch die Rolle, die Frauen in der DDR gesellschaftlich gesteuert einnehmen sollten.

Mir gefällt an dem Roman, dass dies nicht überbetont wird und auch Hannas Widerstand gegen Vorurteile oder staatliche Zwänge immer wieder durchblitzt. Das ist mir alles bekannt, ohne, dass ich diese materiellen Nöte erfahren habe.

Ines: Die Gefühle für ihre Kinder sind ja sehr unterschiedlich. Wie ging es dir damit beim Lesen?

Susanne: Ich kann mir vorstellen, dass Hannas Beziehungen zu ihren Kindern nicht bei allen Lesern und Leserinnen gut ankommen. Für mich passt das, selbst die unterschiedlichen Bindungen. Letztlich ist aus allen was geworden, auch wenn diese Erzählungen nur angedeutet werden (was mir übrigens gefällt, so bleibt noch Raum für eigene Gedanken ihre Leben weiter zu spinnen).

Manche Andeutungen lassen große Trauer ahnen, manche Mitgefühl und Ärger… Ich finde, wie im richtigen Leben. In den Gefühlen zu ihren Kindern steckt auch viel Zuneigung.

Ines: Die verschiedenen Gefühle für ihre Kinder sind vermutlich normal, nur es ist nicht üblich, darüber zu reden. Von daher finde ich es erfrischend, das mal so ungeschönt zu betrachten.

Susanne: Ja, das sehe ich auch so.

Ines: Auf welche Weise Hannas Widerstand gegen staatliche Zwänge durchblitzt, ist für mich als Person, die in Westdeutschland sozialisiert wurde, spannend. Auch dabei gefällt mir ihr Pragmatismus. Vor allem findet sie eigene Wege, ohne anderen dabei zu schaden. Wie stehst du zur Rolle ihres Ehemanns Karl?

Susanne: Karl ist als Randfigur sehr gut gezeichnet. Heute würde sie wohl manche Entscheidungen mit ihm anders treffen. Damals war das wohl kaum möglich. Und dennoch sehe ich ihn als Partner, dem sie Fürsorge angedeihen lässt. Berührend fand ich die Kapitel seiner letzten Lebenszeit, mehr Zuneigung war ja kaum möglich in dieser Generation und in ihrem sozialen Umfeld.

Ines: Mir ist Karl extrem unsympathisch. Den hätte ich beim Lesen gerne mal so richtig durchgeschüttelt. Leider hatte Hanna damals vermutlich wirklich keine echte Chance, den von mir als nichtsnutzig empfundenen Kerl loszuwerden. Dass sie sich zum Lebensende so zusammengefunden haben mit- und nebeneinander hat mich ein bisschen mit seiner Rolle versöhnt.

Susanne: Bei Karl stimme ich dir zu, aber ich glaube, dass Hanna so einen Partner mit vielen Frauen ihres Milieus teilen musste.

Ines: Leider realistisch also …

Susanne: Anzunehmen, sie musste sich arrangieren. Ein Unterhaltungsroman hätte vermutlich den Bogen zum eigenen Blumengeschäft nach dem Krieg geschlagen und auch die Begegnung mit dem Unbekannten wieder aufgenommen und aufgelöst. Dass dieser Faden in den Kapitelüberschriften aufgegriffen wird ist eine schöne Reminiszenz an ihre Leidenschaft. Und ich habe einiges dazu gelernt.

Persönlich habe ich das Kapitel über den Besuch im Mauritshuis gern gehört, ich war da nämlich im letzten Frühjahr zu Besuch und erinnere mich sehr gut an die Blumenstilleben.

Ines: Den Bogen mit den Blumen mochte ich auch sehr.

Susanne: Was denkst du über Hannas Rolle im männerdominierenden Beruf? Empfindest du die Schilderungen als realistisch oder glorifizieren sie für dich das Bild der werktätigen Frau im Sozialismus?

Ines: Da bin ich zwiegespalten, weil ich das nicht wirklich beurteilen kann. Zu Beginn machen die Männer es ihr schwer, dann erwirbt sie ihre Anerkennung durch hervorragende Arbeit und weil sie sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Was ich mich zur werktätigen Frau im Sozialismus gefragt habe, inwieweit es realistisch ist, dass sie teilweise wirklich ihre kleinen Kinder mit auf den Kran hätte nehmen können. Das erschien mir übertrieben. Auch dass die Frage der Kinderbetreuung insgesamt im Grunde keine Rolle spielte.

Dass es einen Betriebskindergarten gab, erleichtert es für die werktätige Frau natürlich. Bei so vielen Kindern war mit Sicherheit aber auch ständig eins krank oder konnte aus einem anderen Grund nicht in den Kindergarten gehen. Der Umgang damit erscheint mir sehr vereinfacht dargestellt. Oder wurden in der DDR kranke Kinder in den Kindergarten gebracht?

Susanne: Die Schilderungen im Werk waren für mich einerseits realistisch, andererseits aber auch vereinfacht dargestellt. Normalerweise hat man weder kranke Kinder in den Kindergarten gebracht und bestimmt nicht auf einen Kran geschleppt. Aber dieser Arbeitsalltag ist mir fremd.

Hier ist sicher einiges Dichtung, wir lesen ja einen Roman und keine Dokumentation. Trotzdem fand ich die Beschreibungen für alle diese Situationen sehr treffend. So wie mir auch insgesamt die Sprache des Romans gefallen hat.

Hat dich der Roman dazu angeregt, mehr von der Autorin zu lesen? Auf meiner Liste steht auf alle Fälle der Roman Moskauer Eis! Schon deshalb, weil ich mich an den besonderen Geschmack erinnern kann …

Ines: Moskauer Eis sagte mir gar nichts – also das Eis. Klingt lecker! Und der Roman ist bestimmt ebenso lesenswert wie Schwebende Lasten. Interessant am Schreibstil von Annett Gröschner sind die beiläufigen Vorschauen in die Zukunft von Hannas Leben.

„Auch als Elisabeth schon auf der Welt war, lief Hanna immer noch Freitagabends mit ihren Blumensträußchen durch Straßen, die ein Jahrzehnt später aus dem Stadtplan verschwunden sein würden.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, 8. Auflage, Seite 45 im E-Book

Ich mag dabei sowohl den Blick in die Glaskugel des Lebens als auch die unaufgeregte Sachlichkeit. Wie hast du das empfunden?

Susanne: Das fand ich auch besonders schön und man darf nicht unbedingt erwarten, dass die Andeutungen weiter gesponnen werden … Aber mehr sollten wir eventuell nicht verraten. Wobei der Roman keine Pointe hat, wie das Leben selbst. Oder?

Ines: Stimmt!

Ist das ein Roman für dich?

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Lifestyle Persönliches

Was ich im Februar 2026 gelernt habe – (un)freiwillige Learnings & persönliche Erkenntnisse

Werbung – Namensnennungen/Verlinkungen ohne Auftrag

Du kennst ruhige Tage. Du kennst Tage, die alles durcheinanderbringen. Seit 2018 halte ich fest, was ich daraus lerne – freiwillig oder nicht. In dieser Liste stehen meine Erkenntnisse des Monats. Wenn du mitmachst, verlinke bitte auf Was ich heute gelernt habe.

Im Februar 2026 habe ich gelernt

  1. Es ist der Beginn einer jeansarmen Phase. Zwei sind erwartungsgemäß aufgetragen und werden durch eine dunkelblaue Jogpant ersetzt. Damit gibt es nur noch eine Jeans im Schrank. Wobei zwei meiner weiten Sommerhosen genau genommen aus leichtem Jeansstoff sind. Zählen die bei der nächsten Kleiderschrankinventur zu Jeans oder Sommerhosen, wenn ich sie nur über 18 Grad trage?
  2. Zwei Wölfe wurden im Waldstück an unserer Straße gesehen, durch das wir mehrfach täglich mit Mona gehen. Das kann noch spannend werden. Jagdterrier sind gezüchtet, um sich Wildschweinen entgegenzustellen. Wildschweine leben da auch, haben wir nur noch nie mit ihr gesehen. Mal sehen, wie sie auf einen Wolf reagiert und der auf sie. Die meisten Hunde reagieren wohl eher mit Rückzug. Rückzug ist aber im Normalfall nicht ihr bevorzugter Weg …
  3. Ich habe den Tag der Jogginghose verpasst. Er war am 21. Januar. Und das, wo ich jetzt noch mehr auf Jogpants setze.
  4. Probiotika liefern neue Bakterien, Präbiotika ernähren sie.
  5. Digitales Aufräumen 2026 erledigt. Macht keinen Spaß, aber das übersichtliche Ergebnis gefällt mir online genauso wie bei physischen Aufräumaktionen.
  6. Angst, von Enten angestarrt zu werden, heißt Anatidaephobie.
  7. Woran Mona erkennt, dass ich gleich im Büro die Arbeit am Laptop beenden werde: am Klicken des Ausschalters der Maus. Klick und Mona springt auf und begibt sich zur Bürotür in der Hoffnung auf Fressen oder einen Spaziergang.
  8. Der neue Platz für ausgediente Brillen, die noch aufzubewahren sind, ist im Fach bei den Sonnenbrillen/Schals/Mützen/Handschuhen im Eingangsbereich.
  9. Ich kann immer noch besser auf der linken als auf der rechten Straßenseite einparken. Drei über insgesamt acht Wohnungen in Einbahnstraßen haben ihre Spuren hinterlassen.
  10. Wero ist ein Kofferwort aus we und Euro und ich bin privat dabei als Alternative zu PayPal.
  11. Dass der WLAN-Repeater von FRITZ! für 250 Euro leider nur vier Jahre gehalten hat.
  12. Meine blaue Strickjacke wird in einigen Onlineshops als Strickhülle bezeichnet. Der Begriff ist mir neu. Eine Strickhülle ist eine offene Strickjacke ohne Verschluss, die wie eine Hülle über Schultern und Oberkörper liegt und weich fällt. Das tut das Teil. Und deshalb wurde es in meinem Sortiment im Sale gedoppelt.
  13. Der neue Läufer im Wohnzimmer hat ganze 36 Stunden gehalten, bevor er Monas Piescher-Alarm zum Opfer gefallen ist.
  14. Das Taxi vom Bahnhof nach Hause kostet inzwischen 10 Euro.
  15. Unsere Kieskuhle aka Hundeauslaufwiese taugt für Snowboarder zum Freeride mit Salto. Irgendwas zwischen cool und bekloppt …
  16. Ich habe Männerschnupfen. Ich hatte keine Ahnung, wie schlimm der sein kann. Nie wieder lästere ich darüber, wenn mein Mann leidet. Versprochen! PS: Ich kann mich sogar mit 35,9 Grad fiebrig fühlen. PPS: Meine Haarwurzeln am Kopf tun weh. Jede einzelne. Ich wusste nicht, wie sehr Haarewaschen schmerzen kann. Ist es das, was einige Kinder fühlen, wenn sie bei Wasser auf dem Kopf aberwitziges Theater machen?
  17. Wie sehr Schnee bei bedecktem Himmel blenden kann, hatte ich vergessen.
  18. EIN Wahlzettel für die bayerische Kommunalwahl ist etwa 150 cm lang und man hat 85 Einzelstimmen.
  19. Das Fieber ist auf 35 Grad gesunken, Frostgefühl und Gliederschmerzen sind weg.
  20. Schöne Gedanken zum Grundgesetz im NDR: NachGedacht: Das Grundgesetz hat leichte Gebrauchsspuren (Werbung).
  21. Die perfekte Jawline ist der Nachfolger von weißen Zähnen und ich mag das Wort nicht.
  22. Flecken von WD-40 gehen aus einem Wollpullover nimmer raus. Ein hoher Preis für ein wieder schön schnuppsendes Haustürschloss. Außerdem fällt sie jetzt so leicht ins Schloss, dass man sich super aus Versehen ausschließen kann, wenn man sich nur kurz vor die Tür begibt, ohne den Schlüssel herumzudrehen.
  23. Mein Score in Genussfähigkeit ist 4 von 5. Damit liege ich im oberen Bereich der Verteilung und habe mehr Genussfähigkeit als rund 84 % der Personen in der DACH-Region in einer aktuellen Studie. Das kommt hin. Ich bin sehr genussfähig. Das weiß jeder, der meinen katzenschnurrigzufriedenen Gesichtsausdruck schon mal gesehen hat, wenn mir ein köstliches Mahl vorgesetzt wird.
  24. Bionella ist um 11 % teurer geworden.
  25. Wenn sich Material partout nicht bestempeln lässt, dann wird es halt beklebt. Passende Aufkleber im Wunschformat wurden mir am Bestelltag sofort zugesendet von aufkleberdrucker.de – so einen Service liebe ich. Und der Preis war auch noch gut.
  26. Es waren drei Ranger von der Hamburger Umweltbehörde zusammen bei uns im Wald unterwegs, um sich darum zu kümmern, dass grüne Farbschmierereien von Bäumen nicht mehr sichtbar sind. Wer zuerst errät, wie sie das Problem gelöst haben, kann erheblich fantasievoller denken als ich.
  27. ChatGPT sagt, dass meine Stärken klare Worte und Haltung sind. Kennt mich schon ganz gut.
  28. Heute möchte ich lernen: Gibst du angestellten Handwerkern Trinkgeld?

Bonus

  • Appassite bezeichnet eine Methode der Weinherstellung, bei der Trauben am Rebstock oder nach der Lese getrocknet werden. Durch Wasserentzug entstehen rosinenartige Trauben, die zu konzentrierten, kräftigen Rotweinen mit intensiven Beerenaromen und oft feiner Restsüße führen.
  • Der neue Thriller Herzgrab von Andreas Gruber ist mir zu brutal und zu leichenreich. Band 2 Herzfluch werde ich nicht lesen.
  • In dunkelblauen Hosen fühle ich mich im Herbst/Winter mit Abstand am wohlsten. Dunkelbraun ist gut, Navy ist besser. So viel besser.
  • Was ein Klopperstock oder Klotstock ist: eine Art langer Wanderstock, mit dem man über Gräben hüpfen kann, indem man ihn als Vortriebhilfe benutzt.
  • Im Spiegel-Zwiebelfisch (Werbung), ob rosane T-Shirts und lilane Leggings erlaubt sind – sprachlich nicht. Wusste ich vorher, der Beitrag ist dennoch schön. Dass es sogar die orange Bluse heißen dürfte und nicht nur die orangefarbene Bluse, wusste ich nicht.
  • Laut Vogue online gehören elegante, flache Derbys im Frühjahr 2026 zu den größten Schuhtrends. Ist mir recht.
  • Julia ist eine exzellente Kartoffelsorte für Pü. Es wird besonders fluffig.
  • Eine Boazn ist eine urige Münchner Eckkneipe.
  • Es gibt Menschen, die mit einem Vorrat an Schokolade nicht umgehen können. Bei mir ist es TK-Pizza von Gustavo Gusto. Ist sie im Haus, muss sie in den Ofen.

Was hast du im Februar gelernt?

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Lifestyle Persönliches

Monats-Memo Februar 2026

Werbung – Namensnennungen und Verlinkungen

Wintertag
Diesen Monat bei Nicole im Blog: Moin! Nicole & Ines reden über Winteressentials
Aufbewahrung - Winteraccessoires in einem Schrankfach

In der Gelernt-Liste habe ich dich im Januar gebeten, mich lernen zu lassen, wo du alte Brillen aufbewahrst. Danke für die Inspirationen! Tipps waren, sie bei Sonnenbrillen, Schals und/oder in einem schönen Karton aufzubewahren. Es wurde am Ende alles.

Du sieht auf dem Bild mein Schrankfach im Eingangsbereich mit Accessoires, die ich draußen trage: warme Schals, Handschuhe, Mützen, Hüte. In dem Fach lagen vorher zusätzlich Sonnenbrillenetuis und anderer Kram sichtbar. In der geschlossenen Box war seit 2020 der Maskenvorrat.

Aufbewahrung von Brillen und anderem Kleinkram: Ordnung schaffen, indem du den Dingen einen Rahmen gibst mit offenen oder geschlossenen Kartons

Die Masken habe ich auf einen Notvorrat verringert. Sonnenbrillen, Schirm, Fächer und die aussortierte Brille haben nun Platz im Karton. Mir gefällt die Lösung, weil nichts mehr durcheinanderpurzelt und der Kartoninhalt übersichtlich ist. Kartons – geschlossen oder offen – sind tolle Ordnungshelfer, weil sie den Dingen einen Rahmen geben.

Kochmonat – neu im Blog

Neue Kundenstimmen

Sprüche des Monats

„Vor einem Problem wegzulaufen vergrößert nur die Entfernung zur Lösung.“

Verfasser_ in unbekannt, gelesen im Buch Systemische Fragetechniken von Karin Reuter, Buchfaktur Verlag 2023, Seite 91

„Not fragile like a flower, fragile like a bomb.“

Gelesen bei Astrid im Blogbeitrag Feministische Werte im Business

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Lifestyle

Equal Pay Day 2026

Die Lohnlücke beträgt 16 Prozent im Jahr 2026.
Der Equal Pay Day fällt auf den 27. Februar 2026.
Das Motto lautet: Equal Pay Every Day.

Es geht voran. Die Schritte sind nach wie vor viel zu klein.

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