Verlosung: 5 Seifenablagen aus Luffa sind zu gewinnen!

Seifenablage aus Luffa - Verlosung

Wohin mit dem nassen Seifenstück am Waschbecken?

Auf die Seifenablage aus Luffa! Jahre habe gebraucht, um endlich die perfekte Seifenablage zu finden, denn

  • Plastikablagen finde ich hässlich.
  • Porzellan-/Keramik-/Glasablagen sind mir zu bruchgefährdet.
  • Holzablagen schimmeln in meinem Bad.

Deshalb bin ich vor einigen Jahren wieder von festen Seifenstücken auf flüssige Seife im Spender zurückgekehrt. Im Gäste-WC und in der Küche verwende ich aus hygienischen Gründen weiterhin flüssige Seife. In meinem Bad aber liegt seit einem halbenJahr wieder ein festes Seifenstück bereit. Da feste Seife aus ökologischen Gründen besser ist, freue ich mich über diese Lösung und möchte fünf Leser_innen daran mit der Verlosung teilhaben lassen.

Seifenablage aus Luffa mit Seifenstück

Das trockene Luffa-Seifenkissen wird unter die verwendete Seife gelegt. Im Lauf der Zeit flufft es sich auf, wenn es das Wasser aus der Seife aufnimmt. Es dauert erstaunlich lange, bis die Feuchtigkeit auf der Unterseite ankommt. Ich verwende die Seife in dem Bad meistens nur zwei- bis dreimal täglich.

Mir reicht es, die Seifenunterlage aus Luffa monatlich auszuspülen und dann in der Waschmaschine auf 30 Grad gründlich zu waschen. Es spricht aber auch nichts dagegen, sie häufiger zu waschen, wenn sie Dir zu feucht erscheint. Du kannst sie zwischendrin einfach mal im Waschbecken ausspülen und durchtrocknen lassen. Im Winter lege ich sie dafür auf die Heizung, aber sie trocknet auch im Sommer gut.

5 Seifenablagen aus Luffa sind zu gewinnen

Die fünf Seifenablagen habe ich gekauft für die Verlosung. Du hast die Chance auf eine davon, wenn Du in einem Kommentar bei diesem Beitrag schreibst, dass Du eine haben möchtest.

Teilnahmebedingungen für die Verlosung

  • Hinterlasse ab dem 22. Juni 2019 bis zum 30. Juni 2019 um 23:59 Uhr deutscher Zeit einen Kommentar bei diesem Beitrag und schreibe dort, dass Du eine der Seifenablagen haben möchtest. Jeder, der einen solchen Kommentar schreibt, wird bei der Verlosung berücksichtigt.
  • Teilen der Aktion in sozialen Netzwerken ist keine Bedingung, freut mich aber. Ebenso freut mich ein Gefällt mir auf der Facebookseite des Blogs auf https://www.facebook.com/meyrose.blog.
  • Bitte gib beim Kommentieren eine gültige E-Mailadresse an, an die ich die Gewinnbenachrichtigung schreiben darf.
  • Die Gewinner_innen werden aus allen Teilnehmer_innen innerhalb von zwei Tagen nach Ablauf der Teilnahmefrist von mir ausgelost und per E-Mail benachrichtigt.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und eine Empfängeradresse in Deutschland hat.
  • Der Ausgang der Verlosung ist unabhängig von Erwerb von Produkten und Dienstleistungen.
  • Teilnehmer_innen erklären sich damit einverstanden, dass ihr Kommentar-Name im Fall des Gewinns auf der Webseite www.meyrose.de veröffentlicht wird.
  • Innerhalb von zwei Tagen nach der Gewinnbenachrichtigung brauche ich von der jeweiligen Gewinner_in per E-Mail eine Antwort als Bestätigung, dass sie den Gewinn annimmt, und Vorname, Name, Lieferanschrift für den Versand, der durch mich erfolgt. Wenn ich das nicht innerhalb von zwei Tagen erhalte, lose ich neu aus.
  • Der Versand erfolgt unversichert als Brief per Post. Bei Verlust oder Beschädigung auf dem Postweg wird kein Ersatz geliefert.
  • Ansonsten gelten meine üblichen Datenschutzbestimmungen.
  • Keine Barauszahlung, kein Umtausch, kein anderes Produkt möglich.
  • Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern oder zu beenden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Lesetipp: Die Vierziger als Frau

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(Affiliate Link auf dem Cover)

Vierzig werden à la Parisienne – Hommage ans Erwachsensein
Von Pamela Druckermann

Was ist mit 40 anders als mit 30? Welche Leiden und Reife bringt das Jahrzehnt für eine Frau mit? Pamela Druckermann nimmt die Leserinnen mit auf ihre persönliche Reise durch die Vierziger und versucht, mit teils philosophischen Alltagsbetrachtungen das Leben wahlweise zu erklären oder mit Humor zu nehmen.

Von der Mademoiselle zur Madame

Die Autorin ist eine in Paris lebende studierte weiße Amerikanerin, die mit einem intellektuellen Englänger verheiratet ist und tief in der Familie russische Wurzeln hat. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. Dieser Kontext ist insofern relevant, weil es in dem Buch an einigen Stellen um die eigene Rolle in der Familie und kulturelle Zusammenstöße geht.

Jeder kennt wohl Momente, in denen einem bewusst wird, dass man für andere Menschen nicht mehr jung wirkt. In Frankreich spielt es gemäß der Autorin für Frauen eine Rolle, wenn sie von Fremden, zum Beispiel Kellnern, nicht mehr als Mademoiselle angeredet werden, sondern als Madame. Vielleicht ist das vergleichbar damit, dass man in Deutschland in Geschäften und Kneipen nicht mehr geduzt, sondern gesiezt wird. Ausnahmen davon irritieren mich inzwischen sogar, wenn zum Beispiel eine Verkäuferin mich duzt. Es stört mich nicht, aber es überrascht mich.

Ich halte es damit, dass jeder am Ende sprichwörtlich irgendwann mal das Gesicht hat, das er verdient. Meins ist mit Lach- und Zornesfalten ausgestattet. Passt. Die Autorin tut sich allerdings deutlich schwerer damit, das zu akzeptieren, und fühlt sich innerlich deutlich jünger als äußerlich. Geht Dir das auch so? Dann wirst Du Dich beim Lesen verstanden fühlen.

Vierzig werden à la Parisienne - Hommage ans Erwachsensein Von Pamela Druckermann - Zitat Seite 42

In Teilen ist das Buch durchaus lustig geschrieben. Laut gelacht habe ich zum Beispiel über die Textstelle auf Seite 42, in der darum geht, dass nicht jede erste Ehe unter einem guten Stern steht. Ich bin in zweiter Ehe verheiratet, mein Mann in dritter. Ich lasse mich ohne zu Zucken Nummer 3 nennen, nur bei dem Spitznamen Nummer 3 von 4 gibt es Ärger! Wir konnten uns also beide über die Passage mit “Elaines erstem Ehemann” und “denjenigen vor dem Richtigen! herzhaft amüsieren.

Wodurch wird man erwachsen?

Mehr als einmal dachte ich beim Lesen bis Seite 104: Mensch Mädel, werde mal erwachsen. Immerhin lautet der Untertitel des Buchs “Homage ans Erwachsensein”. Dass sie mit dem Erwachsenwerden handfeste Probleme hatte, schreibt sie selbst. Das hat meinen Lesespaß im ersten Drittel teilweise erheblich gestört, weil es mich nervt, wenn Menschen nicht erwachsen werden. Anderseits ist mir die offen selbstreflektierende Art der Autorin sympathisch.

Ab Seite 105 wird sie dann auch in meinen Augen erwachsen und ich beginne, sie anders zu sehen. Was aber auch bedeutet, dass ich das Buch nach einer kurzen Leseprobe nicht gekauft und vielleicht als ganzes Buch nicht zu Ende gelesen hätte, wenn es kein Rezensionsexemplar wäre. Zwischendrin gibt es immer wieder Seiten mit treffenden Listen rund um die aktive und passive Wahrnehmung als Vierzigjährige. Diesem Punkt von Seite 49 – und vielen anderen aus den Listen – stimme ich unbedingt zu

“Sie wissen, dass Sie über 40 sind, wenn Sie einen Kaffee trinken, bevor sie zum Abendessen ausgehen.”

Den von ihr auf Seite 52 genannten Rat ihres Mannes Simon

“sich mit Menschen zu umgeben, die freundlich, lustig, vertrauenswürdig und klug sind”

befolge ich gerne. Das Buch wird im Verlauf deutlich tiefsinniger, als es zu Beginn erscheint. Es ist empfehlenswert für Leserinnen, die Lust haben, einen entspannten Blick auf die Veränderungen in den Vierzigern zu werden, darüber hier und da über sich und/oder die Autorin zu schmunzeln wollen und Lust haben, sich aufs Älterwerden einzulassen.

Ab wann ist man in Deinen Augen erwachsen?

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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Mosaik Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt. Die Autorin veröffentlichte zuvor bereits den internationalen Bestseller Warum französische Kinder keine Nervensägen sind (Affiliate Link).

Im Kaftankleid im Wasser – kühle Brauntöne am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Endlich wieder ein dunkelbraunes Kleid! Yeah! Viele Jahre habe ich darauf gewartet, dass Braun endlich wieder in die Mode zurückkehrt. Ich liebe Braun und es steht mir. Es ist mir auch im Sommer keinesfalls zu dunkel, ich mag die Tiefe der Farbe. Sie gibt mir etwas Wohliges.

Warmes und kühles Braun

Farbberatungstücher von ColorCircus in den Farben Beige, Greige (Grau-Beige), Vollmilchschokoladenbraun und Espressobraun

Wie bei jeder Farbe gilt: Braun ist nicht gleich Braun. Es gibt helles und dunkles, warmes und kühles. Leuchtendes Braun kenne ich nicht, gedeckt ist es immer. Es sei denn, der Stoff ist glänzend. Neulich habe ich bei dem Artikel zum Suchbegriff zur Frage, ob Greige ein Braun ist, bereits etwas über verschiedene Brauntöne in der Farbberatung geschrieben und wem sie schematisch betrachtet stehen.

Kühles Braun am Herbstfarbtyp mit braunen Augen und braunen Haaren

Als Herbstfarbtyp bevorzuge ich ein warmes Nougat- oder Vollmilchschokoladenbraun. Weil mir aber die dunklen Komponenten des Herbstfarbtyps ebenso gefallen und meine Augen braun sind, trage ich auch gerne kühle Dunkelbrauntöne wie Espresso, Ebenholz, Zartbitterschokolade – deshalb habe ich das Kleid gekauft. Braun ist farblich meine sichere Bank. Das passt im Zweifelsfall immer zu mir.

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Meine Haare haben einen kühlen Braunton mit Grau, so dass die Espressonuancen nicht nur dazu passen, sondern diese besonders dunklen Brauntöne den Farbverlust meiner Haare im Gesamtbild etwas ausgleichen. Das ist ein Grund, warum ich mit den heller werdenden Haaren Beige in Gesichtsnähe nicht mehr großflächig gerne trage. Wenn Braun mir zu dunkel wird, kombiniere ich helles Tuch dazu.

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin - Portrait

Der Farbtyp bleibt in der Regel mit grauen Haaren unverändert, aber die Auswahl der Farben dazu ändert sich unter Umständen oder wo man die Farben am besten am Körper verteilt. Lange Rede – kurzer Sinn: In Vollmilchschoki wäre mir das Kleid noch lieber, aber in diesem Ebenholzton gefällt mir auch. Ein Kompromiss, der mir nicht weh tut.

Erfrischender Pfingstausflug mit Bilderflut

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin

Nachteil von Stoffdruckmustern

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – Kaftankleid in dunkelbraun bedruckt – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Was ich erst auf den Bilder gesehen ist habe ist, dass die Stoffinnenseite an den Ärmeln manchmal unschön zu sehen ist. Bei der Anprobe vorm Spiegel fiel das nicht auf und auch im Onlineshop bei dem Modell habe ich das nicht wahrgenommen. Es wäre schöner, wenn der Stoff durchgefärbt oder an den Ärmeln gefüttert wäre. Das Kleid hat 70 Euro gekostet und ist aus 100 %Viskose. Kann man für den Betrag schönere Verarbeitung erwarten oder nicht? Was meinst Du?

Grüße vom Zausel, der sich nicht mal beim Schiffshorn erschrocken hat

Paul in Hamburg an der Elbe am Strand Falkensteiner Ufer

Von Paul findest Du vier Fotoserien von wilden Tobeaktionen am Strand in seinem Instagramprofil unter Zausel_Paul

Sprechen Bilder genug oder braucht es Worte?

Als ich mich an den Rechner gesetzt habe, um die Bilder von mir zu bearbeiten, wollte ich bei der sich abzeichnenden Bildermenge einen Artikel mit minimalem Text schreiben. Zehn Bilder, braunes Sommerkleid, Zauselgruß = fertig. Hmmm … hat nicht ganz geklappt. Hätten Dir die Bilder gereicht oder fandst Du interessant, was mir dazu eingefallen ist?

Neuer Beitragsveröffentlichungstag

Durch die Kommentare beim Beitrag BlogLiebe #6 verursacht, gehen in den nächsten Wochen meine Wochenendbeiträge testweise bereits samstags online anstatt sonntags. Samstags ist in der Bloggerwelt wenig los, sonntags hingegen viel. Wer lieber sonntags liest, kann das ja dennoch tun. Der Beitrag läuft nicht weg!

Welches ist Deine liebste Kleiderfarbe?

Kampf den Kleidermotten – mein Kaschmir bekommt Ihr nicht mehr!

Werbung ohne Auftrag für Aeroxon & da sempre mit Affiliate Links von Amazon

Aexoron Kleidermottenfalle – Leimfalle mit Sexuallockstoff im Einsatz

Naturnahes Wohnen hat Vorteile. Naturnahes Wohnen hat Nachteile. Die fliegende und krabbelnde Natur kommt leider auch ans und ins Haus. Die klingelt nicht und bittet nicht um Einlass. Die kommt sogar ohne anzuklopfen ins Schlafzimmer. Im Schlafzimmer stehen meine Tücherkommode und mein Kleiderschrank mit Woll- und Kaschmirschätzen.

Vor zwei Jahren hat mich eine Mottenwelle überrollt, die unter anderem zwei riesige Kaschmirschals bzw. Kaschmirponchotücher und einen Stapel Stulpen gekillt hat. Die fressen sich einfach von oben nach unten durch, das ergibt ein symmetrisches Lochmuster, könnte man als kreativ verkaufen, wenn es nicht hier und da etwas ausufern würde. Dieses Jahr sind die Kleidermotten im ausgehenden Winter in der Diele über meine Merinoschals hergefallen, die ich bisher in Sicherheit geglaubt hatte.

Vergeblich gegen Mottenabwehr habe ich in den letzten 15 Jahren eingesetzt

  • Lavendelblüten und Lavendelöl
  • Mottenpapier
  • Zedernholzstücke, die regelmäßig frisch angeschliffen wurden

Wobei der Nachweis, ob das wirklich vergeblich war, nicht zu erbringen ist, weil ich keine B-Probe habe, wie es ohne diese Mittel ausgegangen wäre. Lavendelblütensäckchen und Lavendelöl darf weiterhin in meine Schränke, weil ich den Duft mag.

Leimfallen gegen Mottenbefall mit Lockstoffen

Seit einigen Monaten setze ich die geruchsfreien Leimfallen mit Pheromonen gegen Kleidermotten von Aeroxon (Werbung) ein. Der Tipp kam von Sieglinde, die damit ihren Verkaufsbestand an Kostbarkeiten bei da sempre (Werbung) seit über zwölf Jahren erfolgreich schützt.

Einen Streifen habe ich der Länge nach in die Innenseite der Kleiderschranktür geklebt, in dem die Fächer mit den Kaschmir- und Wollpullovern sind. Eine Leimfalle steht in der Kommode mit den Schals und Tüchern, wo ich damit noch am selben Tag eine Motte gefangen habe. Als viel wichtiger erweist sich allerdings die Mottenfalle auf der Fensterbank zum Schlafzimmer. Da lagen bisher immer Zedernholzteile, die den Befall in dem Zimmer nicht oder nicht ausreichend verhindert haben.

In der Garderobe im Dielenbereich, wo ganzjährig alle unsere Jacken inklusive Wollmänteln hängen, habe ich eine Falle auf einer Deckenlampe platziert, die fällt nicht weiter auf. Im Wohnzimmer, wo die Viecher durch die Terrassentür reinkommen liegt eine Falle in einem leeren Blumenübertopf. Wäre schön, wenn die Klebefallen etwas dekorativer wären. Aber wir wissen ja: Irgendwas ist immer.

Das Fenster im Schlafzimmer ist nachts ganzjährig offen, wenn wir schlafen. Es ist ein gutes Fliegengitter davor gegen sämtliche Krabbel- und Flugtiere, aber beim Öffnen und Schließen des Fensters muss man das Fliegengitter leider öffnen, weil es sich innen befindet, weil es ein Dachschrägenfenster ist. Dabei kann direkt alles in den Raum fliegen und fallen, was sich bis dahin auf der Außenseite des Fliegengitters befand.

In der Mottenfalle auf der Fensterbank im Schlafzimmer habe ich in wenigen Tagen fünf Motten gefangen und bin gerade etwas entsetzt ob der Menge. Ich hoffe, dass ich damit jetzt nicht sämtliche Motten aus der Nachbarschaft anlocke. Aber wenn doch, sind sie dann wenigstens auch weg. Die Klebefallen sehen nicht schön aus, helfen aber offenbar. Die Dauer der Wirksamkeit gibt der Hersteller mit drei Monaten an.

Zwei-Wege-Kampf

Es gilt zu verhindern, dass die Motten von draußen hineinfliegen und dass sie drinnen nach dem Schlüpfen neue Eier ablegen. Den Fraß machen übrigens die Larven, nicht die geschlüpften fliegenden Motten. Die legen nur wieder neue Eier ab und der Kreislauf beginnt von vorne.

Davon abgesehen wasche ich meine Wollsachen regelmäßig, vor allem vor längeren Pausenzeiten. Das mache ich mit Pullovern aber viel öfter als mit Tüchern. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Mottenlarven kein Papier fressen. Es wurde empfohlen, gefährdete Ware in Papiertüten oder in Zeitungspapier eingewickelt zu lagern. Bei meiner Schalkommode finde ich das echt schwierig, weil ich große Wolltücher auch im Sommer abends immer mal wieder trage. Bei den Pullovern gibt es auch nur wenige Sommermonate, in denen ich sie gar nicht trage, und selbst da brauche ich manchmal einen von ihnen. Das ist für mich also eher nicht praktisch umzusetzen.

Wenn Motten erst einmal im Schrank sind, sollten die Sachen auf jeden Fall gewaschen werden und der Schrank mit Essigwasser ausgewischt werden. Einfrieren der nicht waschbaren Sachen soll auch helfen, das hat aber nicht jedes Material gerne. Außerdem soll gründliches Staubsaugen helfen. Danach würde ich den Beutel wechseln, damit dort nicht das nächste Mottennest entsteht.

Wie schützt Du Deine Woll- und Kaschmirsachen vor Kleidermotten?

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Lesetipp: Ein neues Leben nach dem ersten

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Der Fetzen
von Philippe Lançon

Seit dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo in Paris gibt es für Philippe Lançon ein Leben davor und eins danach. Er ist eins der überlebenden, schwerverletzten Opfer. In dem Buch arbeitet er die Geschehnisse und seine Gefühle auf und versucht ein neues Leben zu finden, in dem Platz für ihn ist.

Das Buch beginnt am Morgen des Anschlags und endet mit der Entlassung aus der schier endlosen Reha nach 17 Gesichtsoperationen, die der Rekonstruktion seines Gesichts und Unterkiefers dienen, der ihm zerschossen wurde. Durch mehrfache Rückblenden erscheint es beim Lesen manchmal so, also ob man einen Film zum zweiten oder dritten Mal sieht. Sein Leben nimmt durch das Attentat und die Verletzungen komplett andere Wendungen als geplant. Nicht nur sein Körper ist nicht mehr der alte, auch die Seele nicht. Auf Seite 57 schreibt er dennoch

“Man bleibt immer all die Personen, die man mal gewesen ist.”

Die Worte berühren mich, weil sie auch auf Menschen zutreffen, die weniger Schweres erlebt haben. Das Buch ist die literarische Verarbeitung seiner Traumata und zeigt auf, wie Körper und Seele wieder zusammenfinden und sich ein neues Leben aufbauen können. Auf Seite 73 sagt er zum Thema Trauerarbeit

“Aber genau wie in der Schule, hat nicht jeder ein Radiergummi in der Hand, um das Geschehen zu tilgen.”

Jeder geht man mit Trauer und einem Trauma anders um. Der Roman ist tieftraurig und emotional. Auf der anderen Seite empfinde ich ihn als lebensbejahend und positiv, weil Philippe Lançon nie Zweifel an seinem Lebensmut und der Zukunft aufkommen lässt. Interessant finde ich seinen Umgang mit der Opferrolle auf Seite 229

“Allmählich spüre ich, dass das Opfer doppelt bestraft wurde: Es war nicht nur für sich selbst verantwortlich, sondern auch für diejenigen, die es nicht enttäuschen durfte.”

Dabei finde ich bewundernswert, wie er es schafft, auf seine Intuition zu hören und zu entscheiden, wessen Nähe ihn stärkt und wer trotz bestens Willens ein Energieräuber ist, der sich als Angehöriger oder Freund mit seinem Mitleid oder Alltagsdramen selbst in den Fokus stellt. Von Krafträubern trennt er sich radikal, denn sie würden ihm den letzten Funken rauben.

Bei allem Leid und Qual finde ich sehr spannend, welche Beschäftigungen und Lebensinhalte für ihn auch in der Gegenwart und neuen Zukunft interessant bleiben und wie er versucht, es dem ihn pflegenden Personal möglichst einfach zu machen. Seine Worte auf Seite 277

“Der Charme ist wirklich das, was uns erst nach dem letzten Blutstropfen im Stich lassen sollte.”

würden Menschen aus dem Pflegeumfeld sich vermutlich öfter aus dem Mund eines Patienten wünschen, auch wenn sich der Satz hier nicht auf diese Menschen, sondern auf eigene seine Situation und den Umgang eines Besuchers mit dem Personal bezieht. Letztlich steht dieser Satz aber auch für die immense Willensstärke des Opfers des Attentats, die ich in dem Buch auf jeder Seite beim Lesen gespürt habe.

Der Autor schreibt an einer Stelle im Buch, dass er chronisch zu überlangen Texten neigt. Es ist als Leserin vermessen zu sagen, dass dieser Trauerverarbeitungsroman zu lang ist. Das Buch hat 551 Seiten. Die ersten 50 habe ich verschlungen, bis 250 war es spannend und für mich hätten bis zum Abschluss dann vielleicht weitere 50 Seiten gereicht.

Die zweite Buchhälfte war zwar immer noch interessant und es passierten neue Sachen, irgendwann war es für mich als Leserin jedoch etwas wiederholend bei den Beschreibungen der Misslichkeiten und Umstände. Aber ich sage mal so: Wer sowas erlebt hat und darüber schreibt, dem schenke ich dann auch gerne ein paar mehr Stunden meiner Zeit.

Tatsächlich habe ich lange gebraucht, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte – etwa zwei Wochen. Normalerweise lese ich etwa eine Seite pro Minute und viel am Stück. Hier brauchte ich etwa drei Minuten pro Seite und konnte nicht lange lesen. Viele Sätze und ganze Absätze habe ich mehrfach gelesen, um sie vollständig zu erfassen. Nach der Unterhaltungslektüre, die ich ansonsten verschlinge, war das zur Abwechslung durchaus wohltuend.

Meine Neugierde, wie der Autor jetzt aussieht, habe ich mir bis zum Buchende bewahrt, um die Bilder nicht mit meiner Phantasie zu mischen. Frei nach dem Motto: Erst das Buch lesen, dann den Film sehen. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag Tropen/Klett-Cotta (Werbung) zur Verfügung gestellt. Danke an Leserin Claudia für die Leseempfehlung.

Hat Dein Leben schon mal gravierende Wendungen genommen, die Dich zu einem anderen Menschen haben werden lassen?

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BlogLiebe #6 Blogroutine

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Bloggst Du an fixen Tagen?

Im Juni möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #6 etwas zur Blogroutine wissen. Ja, ich veröffentliche Blogbeiträge an bestimmten Tagen. Seit geraumer Zeit gibt es dienstags, donnerstags und sonntags gegen 6 Uhr morgens einen neuen Artikel. Bei drei Artikeln pro Woche hat es sich schon seit Jahren eingependelt. Mal gibt es einen mehr, wenn ich viele Themen auf Halde habe.

Wenn ich mal etwas Abstand von der Bloggerei brauche, lasse ich unter der Woche mal einen Beitrag ausfallen. Eine vierwöchige Sommerpause habe ich einmalig 2016 gemacht. Letzten Sommer habe ich eine Zeitlang nur sonntags gebloggt, das kann ich mir für diesen auch vorstellen.

Warum Dienstag, Donnerstag und Sonntag? Sonntags kommen mit Abstand die meisten Blogbesucher vorbei, Mittwoch und Samstag sind es die wenigsten. Die anderen beiden Beiträge verteile ich dann möglichst gleichmäßig über die Woche. Mir persönlich sind Montag, Mittwoch und Freitag lieber, wie ich es früher hatte, weil ich sonntags gerne frei habe, aber an der Stelle beuge ich mich den Leserwünschen, denn ich freue ich mich über jeden, der hier vorbeischaut.

Da die Beiträge vorbereitet sind, macht es mir am Sonntag nicht viel Arbeit, aber draufschauen mache ich eben doch. Kommentare wollen freigeschaltet und ggf. beantwortet werden und manchmal gibt es da auch etwas zu moderieren unter den Kommentierenden. Komplett weggucken mag ich nicht, wenn ich etwas online gestellt habe. Als Ausgleich nehme ich mir unter der Woche freie Zeiten mit dem Zausel.

Zu welcher Uhrzeit schreibst Du am liebsten?

Vormittags oder nachmittags unter der Woche, abends nie und am Wochenende nur, wenn es sich gerade zu frischen Fotos oder einem aktuellen Thema ergibt. Da meine meisten Kundentermine vor Ort nur zwei oder vier Stunden dauern, habe ich den Rest des Tages für Vor- und Nachbereitungen, Administratives und Bloggen zur Verfügung. Bloggen ist für mich Arbeit und Vergnügen in einem.

Ist eine Routine beim Bloggen wichtig?

Mir ja und ich mag es auch bei anderen Bloggern, wenn die regelmäßig veröffentlichen. Die Anzahl der Beiträge ist mir dabei weniger wichtig als dass es einfach immer mal wieder was Neues zu lesen gibt. Mir hilft die zeitliche Routine, was die Veröffentlichung der Beiträge angeht, eine Struktur in meinen Blog zu bringen – und bekanntlich liebe ich Struktur. Größere Beiträge und Outfitposts veröffentliche ich gerne sonntags, kleinere Artikel unter der Woche.

Produktfotos mache ich wegen des Lichts meistens unter der Woche vormittags draußen im Garten oder in der Softbox. Outfitbilder macht mein Mann von mir am Wochenende nachmittags, wenn es sich einrichten lässt. Bei Treffen mit Bloggerinnen staube ich gerne Fotos von mir ab, weil mein Mann sich freut, wenn das jemand anders macht. Dafür revanchiere ich mich dann natürlich, denn ich fotografiere gerne und stelle meine Kamera zur Verfügung, wenn jemand selbst keine Spiegelreflexkamera oder ein gutes Smartphone dafür hat.

Was möchtest Du noch über meine Blogroutine wissen?

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