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Was ich im März 2026 gelernt habe – (un)freiwillige Learnings & persönliche Erkenntnisse

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Du kennst ruhige Tage. Du kennst Tage, die alles durcheinanderbringen. Seit 2018 halte ich fest, was ich daraus lerne – freiwillig oder nicht. In dieser Liste stehen meine Erkenntnisse des Monats. Wenn du mitmachst, verlinke bitte auf Was ich heute gelernt habe.

Im März 2026 habe ich gelernt

  1. Was für Qualitätsunterschiede es bei Gymnastikmatten gibt.
  2. Wie viel heller meine Haare gefühlt über Nacht geworden sind.
  3. Ein Funnelneck ist ein Trichterkragen. Sieht aus wie ein weiter, runder Stehkragen.
  4. Nach Microblading für die Augenbrauen ist jetzt Nonablading in. Und es gibt Menschen, die sich Sommersprossen tätowieren lassen. Die heißen dann Freckles.
  5. Die süße Grußformel Liebst.
  6. Ein Heideterrier ist eine Gebrauchskreuzung aus Airedale Terrier und Deutschem Jagdterrier.
  7. Monas Pfotenform nennt sich Katzenpfote. Das ist lustig, weil sie sich in einigen Sachen katzenartig verhält.
  8. Diapositas = Diabetes + Adipositas
  9. Dieses Wetter heute Mittag ist exakt meins: 18 Grad im Schatten, blauer Himmel, lange Hose, Bluse, leichtes Tuch, keine Jacke – so wünsche ich mir 365 Tage im Jahr und verzichte dafür auf Jahreszeiten.
  10. Ich bin jetzt alt genug, um Spaß am Apotheken-Kundenmagazin mit Rätseln haben.
  11. Auf WhatsApp kann man Abstimmungen in Chats einfügen über die Büroklammer, wo alle im Chat sehen, wer was angekreuzt hat. Super für Terminabsprachen, für die ich bisher nur andere Tools kannte. Funktioniert in Einzel- und Gruppenchats.
  12. Rätoromanisch ist eine der vier Landessprachen der Schweiz, die primär im Kanton Graubünden gesprochen wird
  13. Es gibt den Vornamen Kaysie. Er bedeutet die Erfreuliche.
  14. Nepotismus bedeutet Vetternwirtschaft.
  15. Grünpflanzen Inhouse sind sowas von überbewertet.
  16. Olymp kauft Markenrechte an eterna.
  17. Erst die Dachfenster zu putzen und dann die Terrasse zu fegen, wäre die klüger Reihenfolge gewesen.
  18. Das Saxophon wurde nach seinem Erfinder Adolphe Sax benannt.
  19. VSOP steht für Very Superior Old Pale.
  20. Was für eine Vielfalt an Nordic Walking Stöcken es gibt – selbst bei einem Hersteller.
  21. Es gibt nicht nur ein Weihnachtspostamt, sondern auch ein Osterpostamt.
  22. Ich würde gerne lernen, was bei WordPress bei den Link-Optionen das neue Feld Additional CSS class(es) bedeutet.
  23. Manchester Terrier sehen so ähnlich aus wie Mona, sind aber hochbeiniger und haben etwas schmalere Köpfe. Sind gerade zweien begegnet.
  24. Die Kugel Eis bei Arktis kostet jetzt 2 Euro, Premium-Sorten 2,50 Euro. Dann ahnt man aus Erfahrung schon, was die normalen Sorten 2027 kosten werden. Dieses Jahr verstehe ich die Preiserhöhung nicht, denn weder Strom noch Milch sind teurer geworden, oder? Insgesamt wurde der Preis in fünf Jahren verdoppelt. Dafür kann man nun erst ab 5 Euro mit Karte bezahlen, was mir die Sahne auf dem Eisbecher eingebracht hat. Haselnusseis esse ich weiter in der Eisdiele, das kann ich so nicht herstellen.
  25. Es gibt das Genre Horrorroman.
  26. Bei BESTSECRET gibt es gerade Kaschmirschals und Dreieckstücher von Zwillingsherz zum absoluten Schnäppchenpreis. Falls du eine Einladung brauchst, schick mir eine Mail an ines @ meyrose . de
  27. Was ein Spindoctor macht.
  28. Es gibt Bionella nicht nur im Standardglas mit 400 g, sondern auch im Vorratsglas mit 750 g, was erheblich weniger pro kg kostet. Außerdem kommen so größere Gläser für die Wiederverwendung ins Haus.
  29. Man kann Deckel für Twist-Off-Gläser nachkaufen. TO 82 steht für einen Twist-Off-Deckel mit 82 mm Durchmesser.
  30. Wie man sich mit einem Newsletter-Plug-in herumplagen kann. Vielleicht kannst du diesen Blog bald wieder offiziell darüber abonnieren.
  31. Dass der Unterschied zwischen bewusstem Verschweigen und Lügen für mich im Lauf des Lebens immer geringer wird.

Was hast du im März gelernt?

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Schön, dass du mitliest!

PS: Die Gelernt-Liste geht am Samstag online.

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Lesetipps

Lesetipp: Mordserie mit rätselhaften Fotos

Werbung – Rezensionsexemplar

Nordlicht - Das fremde Gesicht von Anette Hinrichs

NORDLICHT – Das fremde Gesicht
Der siebte Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg
Anette Hinrichs

Originalausgabe, Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten
ISBN 978-3-7341-1209-6
Erschienen am 18. März 2026 bei blanvalet (Werbung)
Eine Leseprobe und Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite. Ich habe das Buch als E-Book gelesen.

„Eine schreckliche Mordserie zieht sich vom deutsch-dänischen Grenzland bis nach Kopenhagen: Ein Pferdezüchter im nordfriesischen Süderlügum wird aufgehängt im Stall entdeckt, ein Gastronom im dänischen Tøndern sitzt tot an einem gedeckten Tisch, in Kopenhagen treibt die Leiche eines Geschäftsmanns nackt im Hafenbecken. Alle Opfer sind qualvoll erstickt. In ihren zugeklebten Mündern findet sich ein Foto mit einem fremden Gesicht.
Was verbindet die Opfer und welches Motiv verfolgt der Mörder? Die Ermittler der Sondereinheit GZ Padborg stehen vor einem Rätsel. Der Druck wächst, als eine weitere Leiche auftaucht. Und ausgerechnet Rasmus Nyborg scheint nicht bei der Sache zu sein und bringt sich mit Nachforschungen zu einem ganz anderen Fall in Gefahr …“

Verlagstext, Hinrichs, Nordlicht Das fremde Gesicht, blanvalet 2026

Unter dem Schlagwort Nordlicht findest Du alle Buchvorstellungen von mir aus der Reihe. Die Krimi-Serie lese ich besonders gerne, weil ich die Gegend in Norddeutschland um Flensburg und Süddänemark kenne, in der sie spielt. Dieser siebte Band lässt sich als eigenständiger Fall lesen, weil die Mordserie im Vordergrund steht. Trotzdem ist es natürlich schön, die Hintergründe zu den Hauptfiguren zu kennen.

Der siebte Teil der Reihe von Anette Hinrichs startet direkt düster und bleibt es auch. Die Mordserie ist von Anfang an konsequent durchdacht. Die Taten sind brutal, aber nicht reißerisch beschrieben. Genau das sorgt für Spannung.

Die Frage ist von Mord zu Mord: Wer ist auf dem Foto abgebildet, das bei der Leiche gefunden wurde? Es sind herausgerissene Teile eines Fotos, auf dem jeweils ein Jugendlicher zu sehen ist. Schnell ist zu ahnen, dass es sich um ein Gruppenbild handelt. Es ist aber immer nur eine Person zu sehen. Es ist weder zu erkennen, wie viele Personen insgesamt auf dem Gesamtbild sind, wo es aufgenommen und aus welcher Zeit es genau stammt. Spannende Fragen, deren Antworten zur Lösung des Falls führen.

Vibeke und Rasmus klären den Fall wieder einmal zusammen auf, wobei in diesem Band im Nebenplot Rasmus im Vordergrund steht. Er versucht herauszufinden, wer seinem Sohn Anton vor dessen Tod Drogen verkauft hat, die ihn in den Tod haben springen lassen. Kann es die gezielte Rache eines serbischen Mafiabosses gewesen sein? Der Versuch einer Kontaktaufnahme über alte Undercover-Kreise bekommt ihm nicht gut. Vibekes Privatleben spielt im aktuellen Band nur am Rand eine Rolle.

Der Fall selbst entwickelt sich schlüssig. Die Spuren führen in unterschiedliche Richtungen und ergeben am Ende ein rundes Bild. Meine erste Vermutung der Zusammenhänge ist aufgegangen, die Täter_in habe ich nicht durchschaut. Die Auflösung ist logisch und fügt sich gut zusammen. Sie kommt ohne unnötige Wendungen aus. Das Ende lässt mich sofort auf einen achten Band hoffen.

Ist das ein Krimi für Dich? Kennst Du die Serie?

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Lifestyle Persönliches

Monats-Memo März 2026

Werbung – Namensnennungen und Verlinkungen

Ines Meyrose - Outfit 2026 - Seidentuch mit Paisley-Muster in Multi-Tangerine / Orange zu blauer Bluse - Portrait - Foto Nicole
Endlich ein Tragebild des neuen Gute-Laune-Seidentuchs
Foto: Nicole
FOREST GUM - plastikfreies Kaugummi
Irgendwann ging mir auf, dass konventionelles Kaugummi aus erdölbasiertem Kunststoff besteht und ich darauf nicht mehr herumkauen möchte. Forest Gum ist eine plastikfreie Alternative.

Ordnung im Kleiderschrank

Kleiderschrank - Pullover lose in einem Fach und in einer Aufbewahrungsbox zum Schutz vor Motten

Nachdem ich bei der Kleiderschrankinventur zum Frühjahr 2026 beschlossen hatte, meine Winter- und Sommerkleidung nicht mehr saisonal wegzuräumen, weil ich ausreichend Platz im Schrank für alles habe, hat die Panik vor Mottenbefall an Wollsachen später doch noch gewonnen.

ezystorage Kunststoffbox mit Deckel zur Aufbewahrung von Sachen - wasserdicht und staubdicht

Ich habe eine Plastikbox gekauft, deren Deckel wasser- und staubdicht schließt. Da sollten auch keine Motten durchkommen. Es war schwierig, überhaupt eine Box zu finden, die in das obere Fach das Kleiderschranks passt. Die meistens Boxen haben eine zu lange Seite oder sind viel zu klein. Diese passt perfekt. Sie kann längs und quer im Fach stehen. Steht sie längs, passt sogar noch etwas daneben.

Kundenstimme zur Farbberatung

Farbberatung Blaunuancen Farbfächer

Es gibt eine schöne neue 5-Sterne-Bewertung auf Google zu meiner Arbeit mit image&impression, über die ich mich sehr freue. Die Kundin hat in der Rezension auch etwas über den Ablauf geschrieben, was du im Business-Profil von image&impression bei Google (Werbung)komplett lesen kannst.

„Ich habe mich schon länger mit dem Thema Farbberatung beschäftigt, konnte mich aber nie zwischen warmen und kalten Farben entscheiden. Nun war ich bei Ines und habe verstanden, warum dies so war. […] Ich kann eine Beratung bei Ines absolut empfehlen.“

Claudia Schmidt  im Business-Profil von image&impression bei Google

Kochmonat

Feta gebacken mit Sesampanade auf Paprika-Zwiebelgemüse

Gebackener Feta: Feta durch eine Panierstraße aus Mehl, verschlagenem Ei mit Gewürzen und Sesam ziehen und in Olivenöl von allen Seiten knusprig braten. Bei uns gab es dazu Paprika-Zwiebel-Kürbiskern-Ofengemüse und Reis. Mein Mann ruft laut nach Wiederholung.

Feta Vegetarisch genießen mit griechischem Flair. Natacha Comar

Das genaue Rezept findest du im Buch Feta von Natacha Comar (Rezensionsexemplar), das ich dir im Februar vorgestellt habe. Ich füge sämtlichen Rezepten, die ich bisher ausprobiert habe, etwas Salz und Schärfe hinzu. Den Honig lasse ich beim gebackenen Feta für mich weg.

Himbeer-Quark-Torte

Zu der Himbeer-Quark-Torte hat mich Nicole inspiriert. Im Original wird die Torte mit Brombeeren zubereitet, sie hat Heidelbeeren genommen und bei uns gab es sie mit Himbeeren. Köstlich!

Küchenhelfer

Bei meiner feinen Zester-Reibe von Microplane hatte sich der rote Kunststoffgriff nach etwa 13 Jahren und vielen Verwendungen aufgelöst. Der Nachfolger aus der Professional-Serie mit Edelstahlgriff, die ich damals noch nicht kannte, hat einen weiteren Vorteil: Die Reibefläche ist etwas breiter.

Spruch des Monats

„Seien Sie ruhig Ihre beste Version. Die anderen werden es überleben.“

Karin Kuschik, 50 Fragen, die das Leben leichter machen, Ullstein 2025, Einband 

Wie war dein März bisher?

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Lesetipps

Lesetipp – Warum wir andere Frauen so gnadenlos beurteilen

Werbung – Rezensionsexemplar

Sophie Passmann: Wie kann sie nur?

Wie kann sie nur?
Sophie Passmann

Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
ISBN 978-3-462-00858-6
Erschienen am 12. März 2026 bei Kiepenheuer & Witsch (Werbung)
Eine Leseprobe und Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite.

Über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein – highly relatable!

Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. »Wie kann sie nur?« 

Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?

Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam.“

Verlagstext Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026

Sätze wie Was hat sie sich bloß dabei gedacht? oder Wie kann sie nur? denken wir alle ab und an, oder? Manches, was andere Frauen real und/oder im Internet tun, ist wie ein Unfall, bei dem man nicht weggucken kann, oder einfach nur zum Fremdschämen. Dabei ist es egal, ob es um einen neuen TikTok-Trend geht oder das Outfit der Person, die einem in der S-Bahn gegenüber sitzt.

Dass mich sowas stresst, ist einer der Gründe, warum ich nicht mehr in den Socials bin und nur noch 22 Blogs lese. Im wahren Leben kann ich nicht vor allem weglaufen. Das digitale Leben kann ich mir freier gestalten.

Das Buch von Sophie Passmann, Jahrgang 1994, habe ich gelesen, weil mich der Blick auf die mediale Welt aus der Perspektive einer jüngeren Frau interessiert. Ich mag ihre sarkastisch-ironischen, ehrlichen und pointierten Formulierungen, die umso dichter an der Wahrheit sind, je absurder sie klingen.

„Es bleibt einem früher oder später keine andere Wahl, man muss ertragen, eine Frau geworden zu sein.“

Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026, Seite 222

Zumindest, wenn man das Geschlecht nicht ernsthaft wechseln möchte … Das unterstreicht definitiv meinen Wunsch, im nächsten Leben als Mann geboren zu werden – und in jedem weiteren, falls ich weitere Leben führe. Den Stress als Frau tue ich mir nicht noch mal an. Im Buch finde ich interessant, wie Sophie Passmann auf andere Frauen blickt, sie seziert und sich auf der anderen Seite davon abgrenzt.

„Ich kann jede Version sein, die ihr von mir sehen wollt.“

Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026, Seite 232

So wie man echten Menschen nicht hinter die Stirn gucken kann, bekommen wir im Internet noch viel mehr eine fein kuratierte Version einer Person präsentiert. Die Gedanken von Sophie Passmann dazu finde ich absolut lesenswert.

Das Buch besteht aus kurzen, essayartigen Beobachtungen zu Frauenbildern in Social Media, Popkultur und Alltag. Sophie Passmann verbindet eigene Erfahrungen mit prominenten Beispielen und kommentiert diese pointiert. Leser_innen, die sich für mediale Selbstbilder interessieren und eine persönliche, zugespitzte Perspektive schätzen, werden die Texte mögen.

Hand aufs Herz – wie oft denkst du: „Wie kann sie nur?“
Und wie oft richtet sich dieser Gedanke am Ende gegen andere Frauen statt gegen das eigene Urteil?

PS: Ich mag meinen Bauchnabel. Wirklich.

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