Bloggen an sich – Artikelsammlung

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkung ohne Auftrag

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

Seit August 2009 ist dieser Blog online und wird seit 2010 mit der freien Software WordPress auf eigener Domain veröffentlicht. Mein Webhoster ist goneo (Werbung), über den die WordPress-Installationen laufen. Dieser Blog ist gewerblich, denn ich schreibe ihn als Unternehmensblog von image&impression. Das ändert allerdings nichts daran, dass es einen hohen Anteil an persönlichen Beiträgen gibt. Es begann damit, dass ich die Domain gekauft habe und mit Leben füllen wollte.

Im Lauf der Jahre habe ich einige Artikel zum Bloggen an sich geschrieben. Angeregt durch die Kommentare bei einem aktuellen Beitrag dazu, habe ich entschieden, diese Artikel in diesem Beitrag zu sammeln. So finden interessierte Neu-Blogger und Neu-Leser auf einen Blick alle Beiträge zu dem Thema von mir.

Blogbeiträge über das Bloggen

Im Lauf des Jahres 2019 kommen bestimmt noch einige hinzu, weil ich vorhabe, weitere Beiträge zur Mitmach-Schreib-Aktion BlogLiebe bei Bine vom Blog was eigenes zu veröffentlichen. Dieses hier ist mein Nachtrag zur BlogLiebe #1, wie alles begann.

Was möchtest Du von mir übers Bloggen wissen?

Düfte, die mich begleiten

Werbung ohne Auftrag durch Markennennungen

Parfümsammlung - Foto: Caro

Leserinnen schreiben für Leserinnen

Bei der Wunschliste für 2019 hat sich Leserin Claudia einen Beitrag über Düfte gewünscht, den ich nicht erfüllen kann. Leserin Caro ist meinen Aufruf gefolgt, ob jemand dazu einen Beitrag schreiben möchte und lässt uns in ihre Duftgeschichte blicken. Danke an Caro für den Gastbeitrag und das Foto!

Blogger bezeichnen manchmal ihren Blog als virtuelles Wohnzimmer. Wenn sich in meinem virtuellen Wohnzimmer Gäste interessiert miteinander unterhalten, gefällt mir die Atmosphäre. Hast Du auch Lust, einen Gastbeitrag zu schreiben? Komm gerne mit Themenideen auf mich zu.

Gastbeitrag von Caro

Düfte begleiten mich seit meiner Kindheit und ich gebe zu, dass ich eine sehr feine Nase habe. Ich bin in der ehemaligen DDR groß geworden und der erste Duft, an den ich mich erinnern kann, war der Duft des Westens – wenn ein Paket von unseren Verwandten aus dem anderen Teil Deutschlands ankam.

Beim Öffnen des Pakets entströmte ein ganz besonderer Duft – eine Mischung aus Seife, meistens Lux, und Bohnenkaffee. Diesen Duft habe ich auch noch kurz nach der Wende wahrgenommen, immer wenn ich in Berlin am U-Bahnhof Wittenbergplatz in unmittelbarer Nähe vom KaDeWe ausgestiegen bin. Irgendwann habe ich diesen Duft leider nicht mehr wahrgenommen.

Da meine Familie mit Verwandtschaft in der Bundesrepublik gut ausgestattet war, hatte meine Mutter ab und zu auch Parfüm aus dem Westen. Ich kann mich gut an Tosca oder später an Madame Rochas erinnern, die sie geschenkt bekam von ihren Geschwistern. Sie verwendete diese Schätze nur zu besonderen Anlässen. Wenn die Fläschchen leer waren, behielt sie diese und stellte sie unverschlossen in ihren Kleiderschrank, um noch einen Hauch des Dufts zu erahnen.

Anfang der 1980er Jahre erhielt ich ein Parfüm von meiner Tante aus Oldenburg geschenkt: My Melody Dreams. Das habe ich sehr geliebt. Mit einem Lächeln denke ich an den Flakon mit der hellblauen Blümchenbanderole. An den Duft erinnere ich mich nicht mehr so genau – vermutlich etwas blumig – eben für Teenager konzipiert.

Ende der 1980iger Jahre faszinierte mich LouLou von Cacharel. Allerdings war es für mich bis zur Wende unerreichbar, denn in der DDR gab es das nicht zu kaufen, maximal im Intershop. Das Parfüm gehörte zu meinen ersten Einkäufen als ich dann mit D-Mark ausgestattet war. Ich habe es mir immer wieder nachgekauft. Bei einer Sonderedition gab es ein Schaltuch dazu, das ich sehr gern getragen habe. Leider besitze ich es nicht mehr. Später habe ich gerne von Bogner Bath and Body getragen. Den warmen Duft von Vanille schätzte ich sehr.

Aber Präferenzen ändern sich. Heute mag ich klassische, nicht zu blumige Düfte. Mit orientalischen Duftrichtungen komme ich nicht zurecht, weil sie mich „erschlagen“. Auch mit Modedüften kann ich wenig anfangen.

Zurzeit verwende ich fünf verschiedene Parfüms, die ich im Wechsel nutze

DIOR – Miss Dior (Eau de Toilette)
JIL SANDER – SIMPLY (Eau de Toilette)
JIL SANDER – STYLE (Eau de Parfum)
Hermès – UN JARDIN SUR LE NIL (Eau de Toilette)
Annayake – Hokou for Her (Eau de Toilette)

JIL SANDER Parfüms erinnern mich an meine Zeit in Hamburg. Ich mag die Stadt und ich mag die Geradlinigkeit dieser Düfte. Bei Miss Dior und UN JARDIN SUR LE NIL verspüre ich einen Hauch von Luxus. Hokou for Her ist die Ausreißerin unter meiner Duftsammlung und vielleicht doch dem Mainstream zuzuordnen.

Die meisten der von mir genutzten Düfte sind der eher holzigen Duftnote zugeordnet. Hokou ist dagegen blumig. Bei diesem Duft gehen die Meinungen sehr stark auseinander. Viele finden den Duft scheußlich, andere finden ihn klasse.

Am Morgen überlege ich kurz, welchen Duft ich verwenden möchte. Was liegt an? Eine wichtige Besprechung oder Schreibtischarbeit? Gehe ich abends noch ins Konzert, trage ich STYLE von JIL SANDER oder das Parfüm von Hermès auf. Das Parfüm wird bei abendlichen Unternehmungen nochmals aufgefrischt.

Parfüms bleibe ich relativ lange treu, probiere aber gerne auch etwas Neues aus. Habe ich einen Duft gefunden, der mir gefällt, frage ich nach einer Probe, um das Parfüm im Alltag zu testen. Manchmal frage ich auch Kolleginnen, welchen Duft sie tragen, wenn dieser mir positiv auffällt.

Welche Düfte nehmt Ihr und warum?

BlogLiebe #3 Aus Alt mach Neu – Blogbeiträge reloaded


meyrose - fashion, beauty & me - Lifestyle-Blog

Bei Bine vom Blog was eigenes gibt es 2019 die Mitmach-Schreib-Aktion BlogLiebe mit monatlichen Linkups zu Aspekten um das Bloggen an sich. Das März-Thema ist Aus Alt mach Neu: Alte Blogbeiträge optimieren und aufwärmen. Oder eben nicht? Fakt ist, ich könnte aus alten Blogbeiträgen mehr rausholen. Es gibt einige umfassende Beiträge im Archiv, die aktuelle Leser gewiss nicht kennen, die auch heute noch interessant sind und Mehrwert bieten.

Was ich bisher mit alten Blogbeiträgen mache

  • Durch die Serie Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben weise ich in aktuellen Beiträgen auf antwortgebende Artikel aus dem Archiv hin.
  • Wenn ich aus irgendeinem Grund, meistens stimmen ursprüngliche Linkziele nicht mehr, einen alten Beitrag im Backend öffne, ergänze ich fix ein fehlendes Beitragsbild für die Suchmaschinenvorschau. Die Funktion gab es früher in WordPress noch nicht so einfach und deshalb fehlt das Bild in alten Beiträgen. Bei umfassenden Beiträgen ergänze ich dann manchmal auch die textliche Artikelvorschau, genannt Meta Description. Wenn mir Tippfehler auffallen, werden die bei der Gelegenheit behoben. Aber ich verwende da nicht viel Zeit und Mühe drauf. Wichtiger ist mir, dass die Links stimmen. Das ist der eigentliche Überarbeitungsgrund.
  • Vor einiger Zeit bin ich tatsächlich den ganzen Blog einmal durchgegangen, als aufkam, dass Links zu Werbepartnern den Hinweis Werbung zu tragen haben und auch unbezahlte Beiträge, die PR-Muster enthalten, als Werbung zu kennzeichnen sind. Das habe ich versucht, überall nachzutragen und darüber zu schreiben. In dem Zug habe ich etwa 100 Beiträge gelöscht, die keine Relevanz mehr hatten oder Fotos von mir enthielten, die ich nicht mehr zeigen möchte. Dabei habe ich dann auch alte Werbelinks auf nofollow gesetzt aus ganz frühen Artikeln aus Zeiten, in denen ich von den Suchmaschinen-Richtlinien noch nichts wusste.

Was ich bisher mit alten Blogbeiträgen nicht mache

  • Teilen in den Socials. Bisher habe ich nur aktuelle Beiträge in sozialen Netzwerken geteilt. Würdest Du als Leserin gerne Hinweise in den Socials auf ältere Beiträge, die inhaltlich noch aktuell sind, bekommen? Oder wärst Du eher genervt, wenn ich dort auf noch mehr Blogbeiträge hinwiese?
  • Ich überarbeite die Beiträge nicht inhaltlich und bastle auch keine Grafiken, die das Teilen in den Socials anheizen sollen.

Was ich bisher erst einmal mit einem alten Blogbeitrag gemacht habe

  • Nochmals veröffentlichen. Es gibt die Möglichkeit, einen alten Beitrag mit neuem Datum nochmal zu veröffentlichen. Dabei verschwindet aber die alte URL. Es ist also gut, die alte URL umzuleiten auf die mit dem neuen Datum in der URL. Wenn der alte Beitrag irgendwo verlinkt war, führen die Links dann alle automatisch zum neu veröffentlichten Beitrag. Kommentare des alten Beitrags sind dann leider nicht mehr zu sehen. Wenn Du den alten Beitrag im Archiv lässt, erscheint er noch in der Suche, führt beim Anklicken dann aber zum neuen Beitrag. Wenn Du ihn nach der Umleitung der URL löscht, taucht er bei WordPress nirgends mehr auf. So wurde bei mir aus dem alten Beitrag Die perfekte Hosenlänge von 2011 der neue Beitrag Stilberatung: Perfekte Hosenlänge für lange Hosen bei Damen & Herren in 2017. Inhaltlich habe ich ihn überarbeitet und mit aktuellen Fotos ausgestattet. Warum? Weil das Thema immer wieder in den Suchtreffern war. Deshalb wollte ich neuen Lesern mehr Inhalt bieten und Suchmaschinen noch mehr passende Worte zu dem Thema andienen.
  • Aktualisierung eines Beitrags durch einen neuen Beitrag posten. Beim Thema Sprichwörter zu Mode und Kleidung von 2016 habe ich mich bewusst für den weiteren Beitrag Sprichwörter zu Mode & Kleidung – Update 2018 als ergänzende Aktualisierung entschieden, weil es mir wichtig ist, die Kommentare des ursprünglichen Beitrags zu erhalten, um die Quellen für den Input des Updates zu bewahren.

Liebe nicht-bloggende Leserin: Möchtest Du mehr Beiträge von mir über das Bloggen lesen?

Liebe bloggende Leserin: Interessieren Dich weitere Beiträge zum Thema Bloggen an sich von mir? Wie gehst Du mit Deinem Blogarchiv um?

Equal Pay Day 2019

Lemon Jelly Gummi-Boots COMNFY rot im Einsatz an der Ostsee

2019 ist der Equal Pay Day schon wieder erst am 18. März. Es wird nicht besser!!! Mindestens einmal im Jahr MUSS ich mich darüber aufregen, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Ich weiß, dass das viele Gründe hat und Männer keinesfalls alleine Schuld daran sind. Oft sind die Berufswahl und mangelndes Selbstbewusstsein von Frauen Schuld an der Misere. Wenn es aber um gleiche Arbeit für verschiedenes Gehalt geht, hört mein Verständnis sofort auf.

Fjällräven Totepack No.1 in rot als Rucksack und Tragetasche

Dazu kommt, dass wenn Väter mehr Teilzeit arbeiten würden, Frauen auch mit Kindern mehr arbeiten könnten, ohne die Kinder mehr fremdbetreuen zu lassen. Wenn beide Elternteile auf 30 Stunden reduzieren und damit zwei Nachmittags frei machen, bleibt nur noch ein fremd oder anderes innerhalb der Familie zu betreuender Nachmittag über. Warum machen das so wenige Familien? Frauen hätten dann mehr eigenes Geld.

Ines Meyrose #ootd 20160228 mit Ringelshirt von Armor Lux, Lederjacke von Lindgroen, Jeans von Please und Camper-Boots - Schal Scandic

Warum bleiben so viele Frauen alle Nachmittage zu Hause bis die Kinder im Teenageralter sind und die Männer arbeiten Vollzeit? Ich weiß von keiner Frau, dass ihr die finanziellen Abzüge, die ihr in der Karriereentwicklung und Altersvorsorge dadurch entstehen, wirklich direkt vom Partner ausgeglichen werden, so dass ihr bei einer Trennung keine Nachteile entstehen würden.

Elbband Hundeleine aus rotem Tau mit Edelstahl

Die Altersvorsorge ist aber ein anderes Thema und als Nicht-Mutter habe ich eh leicht reden. Ich kenne leider nur sehr wenige Männer, die überhaupt ernsthaft Elternzeit genommen haben. Um auf das Grundproblem, dass Frauen bis zum 18. März 2019 umsonst arbeiten, trage ich am 18. März alles an Rot, was mein Kleiderschrank zu bieten hat und Paul bekommt die rote Leine um!

Mach mit!

486 g Wollmonster erster Güte aus Kaschmir im Winter an der See

Werbung ohne Auftrag durch Namensnennungen

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Kennst Du das, dass Du etwas in die Hand nimmst und weißt, dass Du es nie wieder loslassen möchtest? So geht es mir mit diesem Kaschmirponcho von Sarazul im Urlaub auf Sylt. Endlich mal wieder ein schönes Schnäppchen aus dem Different-Outlet! Bei einem Rabatt von 70% war er bezahlbar.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Wir hatten eine komplette Woche Traumwetter, wie Du auf den Bildern – alle ohne Filter! – siehst. Letztes Jahr hatten wir um die Zeit noch Schnee auf der Insel, dieses Jahr war es schon frühlingshafter, aber immer noch kalt. Kalt und wunderschön. Auf dem Rückweg wurden wir in Husum obendrein mit der Krokusblüte belohnt.

Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Am letzten Urlaubstag hatte ich Lust, noch ein paar Fotos für den Blog mit dem Poncho zu machen. Also genau genommen machen zu lassen … Die Devise lautete: Auf zum roten Kahn an der Buhne 16 in Kampen, an dem wir schon viele schöne Fotos gemacht haben. Der Kahn war allerdings unter Sandbergen begraben. Wir haben daneben eine Alternative gefunden.

Kurz und knapp vs. Bilderflut

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ich bevorzuge Blogartikel mit wenigen Bildern. Kurze Ladezeiten und auf den Punkt das Relevante zu sehen und lesen – so mag ich das. Ich weiß aber, dass andere Menschen gerne auch mal mehr Bilder sehen. Ich könnte jetzt behaupten, dafür ausnahmsweise viele Bilder gemacht zu haben. Ist aber nicht so.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Es gab noch deutlich mehr Bilder und ich konnte mich nicht entscheiden, welche ich in den Beitrag nehmen möchte. Weil die weitere Reduktion der Bilderanzahl länger gedauert hätte, als diese Bilder zu beschneiden, halbwegs gerade zu rücken und zu verkleinern, gibt es heute aus Faulheit viele Bilder und mich von allen Seiten.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Haptik vs. Optik

Darüber dass der Poncho, der eigentlich eine Weste ist, weil er Armlöcher hat, kein Figurschmeichler ist, brauchen wir nicht zu sprechen. Er ist ein haptischer Schmeichler, in den ich mich primär auf dem Lesesofa einkuscheln werde. Eine allerfeinste Wolldeckenalternative sozusagen.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Spaßeshalber habe ich ihn auf die Küchenwaage gelegt, weil er sich so kompakt anfühlt. Er wiegt 486 g. Zum Vergleich: Der dunkelblaue Kaschmirrollkragenpullover, den ich darunter trage, bringt nur 208 g auf die Waage. Du kannst Dir also vorstellen, wie viele Luftkammern sich in dem neuen Wollmonster bilden und wie kuschelig es sich darin wohnt.

Wellhornschnecken auf Sylt

Wellhornschneckengehäuse in Kampen auf Sylt am Strand

Wellhornschneckengehäuse finde ich wunderschön als Dekoration. Am besten findet man sie auf Sylt an einigen Strandabschnitten im Herbst und Winter, zum Beispiel am Strand der Sansibar, in Hörnum an der Westseite und nördlich vom Kampener Hauptstrand.

Damit sie zu Hause nicht riechen, nehme ich nur welche ohne Seepockenbewuchs mit, spüle sie mit kaltem Leitungswasser ab und gebe sie zweimal im Besteckfach mit in den Geschirrspüler.

Winterausklang auf Sylt

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Grüße vom Zausel

Paul am Set - ein Bloggerhund muss so einiges ertragen ... und auf Tasche und Jacke aufpassen.

Paul war natürlich auch dabei. Von November bis März dürfen Hunde auf Sylt an der Westseite außer in Westerland und am Ellenbogen in List überall an den Strand. Wie Du sehen kannst, hatte er an unserem Fotoshooting an der Buhne 16 gar keine Freude. Er läuft definitiv lieber über den Strand, als angebunden auf meine Tasche und Jacke aufzupassen.

Paul auf Sylt am Strand

Unser Seehund kann aber auch süß gucken und schöne Fotos von sich machen lassen, wenn die Bestechung stimmt. Sie stimmte, oder?

Paul auf Sylt am Strand im Gegenlicht

Genug der Urlaubsträumerei, der Alltag hat mich auch schon eine Woche wieder. Bis zum nächsten Urlaub ist es noch lange hin. Jetzt steht erstmal Arbeit an und der Frühling kann kommen.

Wohin geht Deine nächste Reise?

Vom Mitnehmen und Loslassen

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 (Affiliate Link auf dem Cover)
Was bleibt: Über die Dinge, die wir zurücklassen (Affiliate Link)
von Susannah Walker
erschienen 2018 im Verlag Kein & Aber

Hast Du schon mal einen kompletten Haushalt von einem anderen Menschen aufgelöst? Ich zusammen mit der Familie das Haus meiner Mutter. Ihr Haus sah auf den ersten Blick eher spärlich möbliert aus als vollgerümpelt und meine Mutter hatte Jahre zuvor Keller und Dachboden selbst bereits einmal aufgeräumt und aussortiert.

Dennoch ist es krass, wie viel Sperrmüll, 2004 wurde der in Schleswig-Holstein zum Glück noch kostenfrei regelmäßig von der Straße ohne Voranmeldung abgeholt, sich in einem großen Haus befinden kann. Der Fußweg stand mehrfach inklusive dem der Nachbarhäuser voll. Ein großer Container wurde zusätzlich mit Kleinkram gefüllt und ein kompletter Haushalt zog aus.

Wenn man all das weg hat, bleiben die Dinge, die man aus Sentimentalität aufbewahrt oder weil man sie zu schade zum Wegwerfen findet. Ich weiß nicht mehr, wie viele Kombiladungen von dort in unser Haus geschafft und dann stückweise von uns wieder weggeschafft wurden. Ein paar Fragezeichenteile befinden sich immer noch in meinem Besitz.

Genau von diesen Fragen handelt das Buch von Susannah Walker, das ich selbst gekauft habe. Ihre Mutter verstirbt und hinterlässt im englischen Worcester ein bis unter das Dach vollgepacktes Haus. Die Mutter war eine Horterin, in Deutschland Messie genannt. Die Tochter kannte das Problem, aber nicht seine Tiefe. Zwischen Bergen an Müll trifft sie Entscheidungen, was sie aufbewahren, verkaufen oder wegwerfen möchte. Dabei erzählt sie dem Leser viel über die Krankheit des Hortens, mögliche Entstehung und ihren Umgang damit.

Einen Teil der Stücke, die sie mit in ihr eigenes Leben nimmt, stellt sie im Stil eines Museumskatalogs vor. Als Kuratorin ist das ihre Art, damit umzugehen. Familiengeheimnisse werden gelüftet und die Vergangenheit kann sie in Teilen so besser verstehen und den Lebensstil ihrer Mutter anerkennen.

Wenn bei Dir kürzlich jemand gestorben ist, mit dessen Haushaltsauflösung Du zu tun hast, heulst Du Dir beim Lesen vielleicht die Augen aus dem Kopf. Wenn Du etwas mehr Abstand hast oder so etwas noch nie erlebt hast, ist es eine berührende Geschichte, die mich auf gute Ideen gebracht hat, wie ich mit einigen Erbstücken besser umgehen kann.

Bist Du Typ Horter oder Wegwerfer? Wie gehst Du mit Erbstücken um?

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