Ich bin zu alt für diesen Kram – Meine Murtaugh-Liste

Geschirrspüler Front

Was ist eine Murtaugh-Liste? Ich habe die Murtaugh-Liste im Reisen-Fotografie Blog gefunden. Demnach hat der Begriff den Ursprung in der Serie How I met your Mother. Da soll demnach einer der Serienhelden so eine Liste erstellt haben. Der Name der Liste soll nach dem Polizisten Murtaugh aus der Serie Lethal Weapon benannt sein, der oft sagt

„Ich bin zu alt für diesen Scheiß!”

How I met your Mother gucke ich nicht, von Lethal Weapon kenne ich tatsächlich alle Serienfolgen. Ich finde die Idee der Murtaugh-Liste lustig. Deshalb schreibe ich meine spontan und folge dem Ruf der Fotografie-Reisen Blogger, mit einem Beitrag bei der Blogparade dabei zu sein.

Meine Murtaugh-Liste

  • Auf Festivals gehen
  • Campen im Allgemeinen
  • Ferienwohnungen ohne Geschirrspüler
  • Hot Pants und Miniröcke
  • Über ein Tattoo auch nur nachzudenken
  • Gin Tonic und Wodka-O
  • Verabredungen zum Essen später als 19 Uhr
  • Prosecco aus blauen Flaschen
  • Frieren für die Schönheit
  • Ungeschminkt außer zum Sport das Haus zu verlassen
  • Neue Kindersüßigkeiten auszuprobieren
  • Fallschirmspringen
  • Wilde Karussells – eigentlich für fast alles, was den Namen Karussell verdient

Kettenkarussell auf dem Hamburger DOM

Für Einiges auf der Liste war ich mal jung genug und hatte exorbitanten Spaß dabei. Den Rest wollte ich mal machen und habe ihn von der Löffelliste fürs Leben gestrichen, denn inzwischen finde ich: Ich bin zu alt für diesen Scheiß!

Wie sieht Deine Murtaugh-Liste aus?

Suna

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Suna: Roman (Affiliate Link)
von Pia Ziefle

Suna ist ein Roman, in dem die Hauptfigur Luisa auf der Suche nach Ihrer Identität ist. Sie ist in Deutschland geboren und bei deutschen Adoptiveltern aufgewachsen. Ihre Mutter kommt aus dem ehem. Jugoslawien, der Vater ist Türke.

Luisas zweites Kind, ein kleines Mädchen, schläft nicht. Nachts gar nicht, tagsüber kaum. Nachdem Luisa so am Stock geht, dass sie nicht mehr kann, und der festen Überzeugung ist, dass Schulmedizin zur Lösung nicht beitragen wird, bekommt sie von ihrem schwäbischen Dorfarzt, der das Kind entbunden hat, den Rat:

“Sie kann hier keine Wurzeln schlagen”, sagt der Arzt. “Finden sie Ihre.”

Pia Ziefle nimmt den Leser mit auf die Entdeckungsreise des verworrenen Lebens von Luisa und ihren verstreuten Familienteilen, bis am Ende klar ist, warum ihre türkische Familie sie Suna nennt und sie für tot hielt. Wer in so eine Familie hineingeboren wird, braucht reichlich Energie, um Wurzeln zu schlagen …

Suna wurde mir vor geraumer Zeit von einer Leserin empfohlen, ich bin aber erst jetzt zum Lesen gekommen. Leider weiß ich nicht mehr, von wem der Tipp war. Danke an Unbekannt! Mich hat der Roman bewegt und etliche Tränen gekostet. Am Ende blieb ein schönes Gefühl der Erlösung und erfolgreicher Klärung übrig.

Kennst Du Suna? Was empfiehlst Du mir als nächste Lektüre?

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dies & das #39

Werbung ohne Auftrag fürs Hobenköök

Elbe in Hamburg

In Hamburg gehe ich nicht oft in neue Lokale, weil ich Bewährtes schätze und ich nicht so oft ausgehe. Dennoch ist es schön, auch mal etwas Neues zu entdecken. Bloggen und Lesen anderer Blogs kostet nicht nur viel Zeit, sondern bringt gute Ideen hervor. Bei Buddenbohm & Söhne habe ich den Hinweis auf ein neues Lokal im Hamburger Oberhafen gesehen: Hobenköök Restaurant & Markthalle (Werbung).

Die Webseite hat mich spontan so angesprochen, dass ich direkt im Eröffnungsmonat August mit meiner Freundin zum Essen dort war und ich kann nur sagen: Lecker. Sehr lecker. Das Konzept für regionalen und saisonalen Genuss gefällt mir. Coole Atmosphäre und trotz der Hallenkonstruktion ist die Akustik angenehm. Man hört Stimmengemurmel und angenehme Musik, kann sich aber in normaler Lautstärke im gut besuchten Lokal unterhalten und versteht nichts vom Gespräch am Nebentisch. Perfekt!

Das Foto dient übrigens nur zur Illustration des Hamburg-Kontextes. Auf dem Industriegelände, auf dem sich das Hobenköök befindet, steht am Eingang leider ein großes Schild, auf dem das Fotografieren ohne Erlaubnis untersagt wird. Schade!

Kommunikation

Ich bin nur verantwortlich für das, was ich nicht sage, nicht für das, was Du verstehst.

Wahre Worte, gelesen kürzlich auf Instagram bei laurastaschen. Im Netz nach der Quelle des Zitats gesucht und nichts gefunden. Deshalb also für mich: Verfasser unbekannt. Kluger Verfasser.

Capsule Wardrobe für den Herbst

Bei the OGNC findest Du eine Capsule Wardrobe mit 15 Teilen für den Herbst. Das coole an dem Beitrag ist, dass Laura sich die Mühe gemacht hat, 15 Outfits damit zu fotografieren. Das visualisiert hervorragend, was für verschiedene Looks wie so wenigen Teilen kreiert werden können. Ich verwende selbst keine Capsule Wardrobe, weil ich mein kleines Sortiment lieber komplett verwende. Für alle, die sich für den Aufbau einer Capsule Wardrobe interessieren, ist das ein inspirierender Beitrag.

Nudeln mit Rosenkohl, Schinken und Parmesan

Nudeln mit Rosenkohl, Schinken und Parmesan

Hier noch ein einfaches Rezept aus meinem Foodblog Leckerei bei Kay: Nudeln mit Rosenkohl, Schinken und Parmesan. Ich gebe zu, dass der Rosenkohl auf meinem Teller TK-Ware war – also nichts mit regional und saisonal. Das liegt daran, dass ich den im Haus hier alleine esse und ich ihn für schnelle Einzelportionen vorrätig habe.

Mein Mann nennt die grünen Dinger Giftkugeln. Man kann Rosenkohl lieben oder hassen – ich liebe ihn. Ab September hat Rosenkohl wieder Saison bis in den Winter und kann frisch auf den Tisch kommen.

Magst Du Rosenkohl? In welcher Zubereitung am liebsten?

Léon und Louise

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Léon und Louise: Roman (Affiliate Link)
von Alex Capus

Lebenslange Liebe in zwei Welten

Zwei Menschen auf dem Weg ins Erwachsenenleben begegnen sich und es knüpft sich ein Band zwischen Ihnen, das niemand so ganz trennen kann. Die Geschichte beginnt in Frankreich an der Atlantikküste und endet in Paris. Léon und Louise werden nach einem Bombenangriff im 1. Weltkrieg getrennt und finden sich nicht wieder. Sie halten den anderen für tot, aber die tiefe innere Verbundenheit bleibt.

Zufällig laufen sich die Beiden 1928 in Paris über den Weg, haben zum dem Zeitpunkt aber die Weichen für ihr jeweiliges Leben gestellt. Welchen Weg wählen Sie, ihr Leben ab dort zu führen? Lies selbst!

Der Roman beginnt im Jetzt und wird als Rückblende von Léons Enkel erzählt. Nach dem Ende habe ich nochmal kurz den Anfang gelesen, um den Bogen rund zu haben. Das Buch hat mir Leserin Susa Berg im Kommentar zum Beitrag dies & das #33 empfohlen. Danke Susa für die schönen Lesestunden, die es mir beschert hat.

Was ist Dein aktueller Lieblingsroman?

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Was ich heute gelernt habe – August 2018

Paul am Falkensteiner Ufer 2018

Im Juli habe diese Liste erstmals geführt. Weil es mir gut getan hat und hier im Blog zu positiven Reaktionen geführt hat, habe ich auch im August an jedem Abend notiert, was ich an dem Tag gelernt habe.

Im August 2018 habe ich gelernt

  1. Seminarvorbereitung dauert jedes Mal immer noch ein bisschen länger, als ich kalkuliert habe. Aber das ist O.K., denn dann geht es mir gut damit, weil ich mich perfekt vorbereitet fühle und dann demnächst die dementsprechende Leistung beim Kunden abliefere. So der Plan.
  2. Ich halte meinen Unterarm nicht wieder neben den einer goldbraunen Achtjährigen, wenn ich meine Haut weiter schön finden möchte.
  3. Es ist so schön, sich blind verstanden zu fühlen. Es war ein für andere vielleicht banaler Anlass, aber mir war es wichtig.
  4. Ich sollte öfter ganze Freudinnentage einlegen.
  5. Nachtragend zu sein, hat seine Vorteile. Hätte ich das Nichtfangen einer Spinne im Schlafzimmer nicht so nachhaltig mit schlechter Laune bestraft, wäre der Fänger nicht nochmal erfolgreich auf die Suche unterm Nachtschränkchen gegangen.
  6. Es war gut, ein viertes Sommerkleid gekauft zu haben. Ich wollte wegen des Geknitters eigentlich keine Kleidung aus Leinen mehr kaufen. Bei Ü39 Grad im Schatten gibt es aber einfach auf der Haut wenig luftigeres und vor allem saugfähigeres Material.
  7. Leider habe heute gelernt, wie man einen den Totalschadenrestwert unseres größeren Autos berechnet. #dingediedieweltnichtbraucht
  8. Eine Autistin mit Asperger-Syndrom hat mir das Feedback gegeben, dass meine Stimme angenehm ist und ich schön erzählen kann. Das hört man doch besonders von sensiblen Menschen gerne, oder?
  9. Zum ersten Mal im Leben freue ich mich, dass es abends – es ist gerade 21:44 Uhr – wieder früher dunkel wird. Warum? Ich ertrage diese Hitze des Sommers einfach nicht mehr. Der letzte so heiße Sommer war 2003, der schlimmste Sommer meines Lebens. Ich will, dass das aufhört. Sofort. Bitte. Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Ich bin voller Freude darauf.
  10. Wie man ein Smartphone mit dem Infotainmentsystem im Mietwagen verbindet. Mein kleiner Cityflo hat sowas Schickes nicht.
  11. Die Gewürzgeheimnisse von Pulled Porked.
  12. Wie schön es ist, einen Schuhschrank von innen zu geputzt zu haben. Der sieht jetzt wieder viel schöner aus, wenn man ihn öffnet.
  13. In der DDR gab es am 1. Juni einen Kindertag, an dem Kinder beschenkt wurden. Das hat mir heute eine Kundin erzählt. Warum wurde das bei der Wiedervereinigung abgeschafft oder nicht in westlichen Bundesländern übernommen? Auf Wikipedia steht zwar, dass in Deutschland und Österreich am 20. September der Weltkindertag ausgerichtet wird, aber auch der 1. Juni als Internationaler Kindertag gefeiert wird, nur gemerkt habe ich davon im persönlichen Umfeld noch nie etwas.
  14. Einfach mal machen ist immer noch ein gutes Motto.
  15. Zausel Paul braucht mal wieder engere Führung, die freigeistige Rübe.
  16. Wie schön es ist zu sehen, wenn ein Elternteil sich wirklich zu der Aufgabe als solches berufen fühlt.
  17. Wie gut sich ein neues leichtes T-Shirt anfühlen kann. Wie schön, auf den richtigen Schnitt und Material gewartet zu haben nach vielen Missanproben.
  18. Süßkartoffel-Tomaten-Eintopf mit Fleischeinlage schmeckt köstlich.
  19. Der Schmorgurkeneintopf mit Hack schmeckt noch leckerer, wenn es Pellkartoffeln dazu gibt.
  20. Ich hätte doch mehr als drei Semester Meteorologie studieren sollen, um den Himmel besser lesen zu können, als die Wetter-App ihn interpretiert. Platsch. #wettshirtcontest #nasserhund
  21. Altersweitsichtigkeit heißt Presbyopie. Den Blogbeitrag zur neuen Lesebrille gibt es, wenn ich Fotos damit habe.
  22. Ich bringe es tatsächlich fertig, 1/4 Nougatring unterwegs in den Müll zu werfen, weil ich den Rest nicht schaffe. Eine Tüte zur Aufbewahrung hatte ich nicht, weil ich ihn im Laden auf die Hand gekauft hatte.
  23. Der Italiener in meinem Stadtteil sieht zwar von außen nicht einladend aus und hat einen schrägen Namen, es gibt dort aber richtig leckere Pizza zu vernünftigen Preisen. Den hätten wir viel eher schon ausprobieren sollen. Besser spät als nie.
  24. Ich habe keine Lust mehr zum regelmäßigen Schwimmen. Was ich aus dieser Erkenntnis gewinne, weiß ich noch nicht. Aber Erkenntnis ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung.
  25. Der Begriff Die normative Kraft des Faktischen kommt a) aus dem juristischen Bereich und ist b) viel älter als geahnt.
  26. Auch das geht vorbei! Mit dem Blogbeitrag trifft HappyFace313 meine aktuelle Gefühlslage perfekt. Den Spruch übernehme ich gerne.
  27. Es lohnt sich, als Verbraucher seine Unzufriedenheit mit einem technischen Gerät zu äußern. Ich konnte es aus Kulanz nach fünf Monaten in gebrauchtem Zustand dennoch zurückgeben und mir von Geld etwas Tauglicheres kaufen. Bei einigen Produkten frage ich mich durchaus, wie die zu ihrem positiven Image gekommen sind.
  28. Cooles neues Wort bei Ela in den Instastories gesehen: Mutausbruch. Den hatte ich wohl letzten Monat im Hochseilgarten. Ela ist auf einem Baumwipfelpfad gelaufen. Das Wort merke ich mir.
  29. Mein neues Leinenkleid von Tag 6 ist nicht kundentermintauglich.
  30. Es gibt ein Frühstückscafé, in dem es keine Schokocreme gibt. Die sehen mich da nicht wieder. Was ist ein Frühstück ohne Schokocreme?
  31. Es gibt Schuhe, die man einfach nicht eingelaufen bekommt. Da hilft nur eins: Weggeben, auch wenn sie noch sooo schön aussehen.

Was hast Du heute gelernt?

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