Adieu Affiliate Links

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Muenzen

Warum Affiliate Links?

Affiliate Links sind Links, die zu einem Onlineshop führen, bei dem der Betreiber der Website, der den Leser auf den Onlineshop führt, eine Provision erhält. Die Provision kann zum Beispiel für den Besuch an sich vereinbart werden oder anteilig auf Einkäufe, die der Leser in dem Onlineshop im Zuge des Vorgangs tätigt. Ich habe mich in den Bloganfängen dafür entschieden, am Amazon-Partnerprogramm teilzunehmen

  • weil ich darüber Umsatz erzielen wollte und
  • weil ich über die generierten Links Buchcover und Produkte in meinem Blog sichtbar machen konnte, ohne die Bilddatei auf meinem Blog zu speichern.

Affiliate und Datenschutz

Im Beitrag Geld verdienen mit Bloggen habe ich im April 2020 ausführlich die Vor- und Nachteile von Affiliateprogrammen erläutert. Nun hat sich seit dem die Rechtsprechung zum Thema Datenschutz meines Wissens nach – dieses stellt keine Rechtsberatung dar! – dahingehend geändert, dass der User, wenn er auf einen Affiliate Link klickt, vor dem Klick informiert werden muss, dass seine Daten übertragen werden. Die Kennzeichnung des Links als Affiliate Links reicht ebenso nicht aus wie der Hinweis in der Datenschutzerklärung dazu. Eine Zustimmung zur Datenübertragung bei dem Link darzustellen, ist mir allerdings technisch nicht möglich.

Ende der Zusammenarbeit mit Amazon

Da ich mit dem Partnerprogramm von Amazon nur geringen Umsatz erzielt habe, bin ich nicht bereit, dafür in eine technische Lösung Geld zu investieren. Deshalb habe ich meine Teilnahme am Amazon Partnerprogramm am 24. Juli 2020 gekündigt und in den folgenden Tagen alle Affiliate Links aus dem Blog entfernt. Das betraf 300 Beiträge und hat mich sieben Stunden Arbeit gekostet – Info an alle, die denken, man könne man eben so nebenbei Bloggen und das würde kaum Zeit kosten … solche kleinen Überraschungen treffen einen als Blogger gerne ab und an mal …

Ich habe leider kein Foto für Dich …

Buchcover kannst Du künftig nur noch bei Rezensionsexemplaren sehen, wenn mir dafür die Fotogenehmigung des Verlags vorliegt. Bei allen selbst gekauften Büchern oder denen, bei denen der Verlag eigene Fotos des Buchs untersagt, werden die Beiträge in reiner Textform erscheinen. Es gibt zwar Verlage, die Coverbilder für Veröffentlichungen zur Verfügung stellen, aber das ist bei jedem Verlag an andere rechtliche Bedingungen gebunden. Daher vermeide ich es, diesen Service zu nutzen, um Fallstricke zu vermeiden, und verwende sicherheitshalber meine oder keine Bilder.

Danke an alle, die mir in den letzten 10 Jahren Umsatz damit beschert haben!


Der Beitrag gefällt Dir? Dann freue ich mich über ein Trinkgeld in meiner virtuellen Kaffeekasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse – alternativ findest Du meine Bankverbindung hier. Herzlichen Dank!


Geld verdienen mit Bloggen

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

Muenzen

Nachtrag 25. Juli 2020: Ich nutze aus Datenschutzgründen kein Affiliate-Programm mehr. 

Über kurz oder lang fragen sich die meisten Blogger, ob sich damit nicht ein bisschen oder mehr Geld verdienen lässt. So wird aus vielen Hobbyblogs im Lauf der Zeit ein gewerblicher Blog. Gewerblich ist ein Blog übrigens schon, wenn man auch nur ein einziges PR-Muster vorstellt. Ein bisschen gewerblich zu sein, gibt es ebenso so wenig, wie ein bisschen schwanger zu sein.

Dieser Blog ist vom ersten Tag an gewerblich, weil ich ihn als selbstständige Person betreibe. Weil das so ist, habe ihn dann irgendwann zum offiziellen Unternehmensblog von image&impression gemacht, damit der Zusammenhang deutlich ist. Wenn man dann eh schon gewerblich tätig ist, kann man überlegen, welche Optionen zum Geldverdienen mit der Bloggerei zu einem passen. Weil ich im März selbst einen weiteren Weg des Geldverdienens mit dem Blog eingeschlagen habe, den ich bisher leider ungenutzt lies, nehme ich das zum Anlass, meine Geldquellen des Blogs hier vorzustellen. Aktuell gibt es bei mir

  • Anzeigen in Form bezahlter Blogartikel
  • Anzeigen als Banner in der Sidebar
  • Kaffeekasse
  • Affiliate Links
  • VG Wort

und ich verrate Dir heute Details der einzelnen Umsatzmöglichkeiten und wie sie funktionieren.

Anzeigen in Form vom bezahlten Blogartikeln

Wenn ein Kunde einen Artikel gegen Bezahlung buchen möchte, kommt er entweder direkt auf mich zu oder über eine Agentur. Es gibt auch Portale zur Vermittlung, bei denen man sich als Blogger registrieren und für Kooperationen bewerben kann. Es wird verhandelt, wie lang der Artikel sein möge, wie es mit der Bebilderung aussieht und ob es weitere Bedingungen gibt. Ein Beispiel dafür ist der Beitrag Anzeige – Perlenschmuck bei CHRIST.

Weil ein Leser vor dem ersten Wort, das beworben wird, erkennen können muss, dass es ein bezahlter Beitrag ist, steht das Wort Anzeige als erstes in der Überschrift. Wenn Du das Wort Anzeige im Suchfeld eingibst, findest Du eine Aufstellung der bezahlten Beiträge in diesem Blog. Die Beiträge bleiben in der Regel laut Vereinbarung mit dem Kunden mindestens ein Jahr online.

Ich lasse die Beiträge bisher so lange online, wie die Links sinnvoll funktionieren und es das Unternehmen gibt. Da es gute Beiträge mit inhaltlichem Mehrwert für meine Leser sind, sonst würde ich gar nicht veröffentlichen, sehe ich keinen Grund, sie nach einem Jahr offline zu nehmen. Weiter unten beim Thema VG Wort kannst Du sehen, dass zwei bezahlte Beiträge sogar unter den Top 10 der meistgelesen Blogbeiträge in 2019 sind, obwohl sie 2015 bzw. 2016 veröffentlicht wurden. Wenn bezahlte Beiträge dauerhaft so gut laufen, freut sich der Auftraggeber natürlich besonders.

Es gibt bei bezahlten Beiträgen manchmal die Optionen, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen zu veröffentlichen, was ich aber Stand heute ablehne. Gastbeiträge sind bei mir bisher nur von Lesern erschienen, die Lust hatten, zu einem Thema einen Beitrag zu schreiben. Ich schreibe Texte für Anzeigen lieber selbst anstatt Pressemitteilungen nach dem Gießkannenprinzip zu veröffentlichen, weil sie im Stil dann besser zu meinem Blog passen, es kein duplizierter Inhalt im Internet ist und ich selbst entscheiden kann, was ich schreiben und veröffentlichen möchte.

Anzeigen als Banner in der Sidebar 

Eine weitere Möglichkeit der Anzeigenschaltung besteht darin, in der Sidebar Banner zu platzieren, die nur für einen bestimmten Zeitraum online sind. Für einen Monat oder ein Quartal kannst Du eine Grafik in der Sidebar sehen, die mit einem Link zum Auftraggeber verbunden ist.

Über der Grafik steht Anzeige, um das zu verdeutlichen, wobei es durch den Banner an sich auch bereits als Werbung für den Leser zu erkennen sein dürfte. Um auf der sicheren Seite zu sein, kennzeichne ich aber auch diese Banner als Anzeige. Es ist für mich gar kein Thema zu zeigen, wofür ich Geld erhalte. Diese Banner verschwinden nach Ablauf des Buchungszeitraums wieder. Ein Beispiel dafür findest Du aktuell gerade im oberen Teil der Sidebar. Im PC erscheint die Sidebar rechts, in der mobilen Ansicht unter den Beiträgen.

Manchmal veröffentliche ich den Banner auch noch zusätzlich in einem Beitrag, um auch die Leser darauf aufmerksam zu machen, die über Feedreader lesen, die die Sidebar nicht anzeigen, wie Du hier sehen kannst Anzeige – SKINMAGICAL bei Teoxane.

Kaffeekasse

Bei den bisherigen Optionen wird ein Vertrag mit mir geschlossen und Betrag für eine konkrete Leistung vereinbart. Anders sieht es aus bei der Kaffeekasse. Die Kaffeekasse ist eine Art virtuelle Trinkgeldkasse. So wie Du einem Straßenmusiker etwas in seinen Instrumentenkoffer geben kannst, wenn Dir die Musik gefällt, kannst Du einen Beitrag in meine virtuelle Kaffeekasse geben, wenn Du einen Blogbeitrag honorieren möchtest. Die finanzielle Wertschätzung ist freiwillig. Einem Straßenmusiker kannst Du auch ein Lächeln schenken oder einfach weiter gehen, obwohl Dir die Darbietung gefallen hat. Das geht hier genauso und ist ebenso in Ordnung.

Eine Alternative zum Lächeln ist beispielsweise ein Kommentar oder das Teilen von Beiträgen in sozialen Netzwerken. Es gibt online genauso viele Wege, jemandem Wertschätzung für seine Arbeit entgegenzubringen, wie offline. Dennoch freue ich mich natürlich, ebenso wie ein Straßenmusiker, wenn meine Kaffeekasse ab und an klingelt. Das Trinkgeld ist als Entgelt für das verstehen, was dieser Blog Dir an Mehrwert bietet – Unterhaltung, Aufschlauung in Farb- und Stilfragen, Stylingtipps oder was auch immer.

Wenn Du für diesen Blogbeitrag etwas in meine virtuelle Kaffeetasse geben möchtest, kannst Du das unter diesem Link via PayPal tun: Ines’ Kaffeekasse oder meine Bankverbindung nutzen, die Du auf der Seite Kaffeekasse findest.

Affiliate Links

Es gibt Unternehmen, die Bloggern und Websitebetreibern ein sogenanntes Affiliate-Programm anbieten. Das sieht in der Regel vor, dass auf der Website Produkte vorgestellt und zum Anbieter verlinkt werden. Klickt ein Besucher auf den Link und kauft dieses oder ein anderes Produkt, bekommt der Websitebetreiber eine Provision für den Verkauf. Weil die Klicks und Käufe ausgewertet werden, ist dafür unbedingt ein Hinweis in der Datenschutzerklärung zu machen und die Links müssen als Affiliate Links zu erkennen sein.

Ich nutze derzeit nur das Partnerprogramm von Amazon (Werbung). Finanziell lohnt sich das für mich von den hier vorgestellten Optionen am wenigsten. Der Erlös beträgt knapp 100 Euro im Jahr. In Summe ist der Betrag schön, aber er ist mühsam verdient, wenn er denn überhaupt zusammen kommt. Dennoch nehme ich den Umsatz gerne mit – Geld ist Geld. Dafür muss ich ihn aber vierteljährlich steuerlich melden, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin und Amazon in Luxemburg sitzt und die Umsatzsteuer hier nicht zahlt. Dazu reicht die übliche Umsatzsteuervoranmeldung ans örtlich zuständige Finanzamt nicht aus, sondern man braucht eine weitere Steuernummer, die sogenannte Teilnehmernummer, und muss zusätzlich quartalsweise sogenannte Zusammenfassende Meldungen (ZM) beim Bundeszentralamt für Steuern pünktlich einreichen.

Für jemanden, der seine Buchhaltung nicht selbst macht oder es nicht so mit Zahlen hat, kann das mühsam sein. Zumal der Umsatz, wie alle anderen Einnahmen auch, steuerpflichtig ist. Bei gesetzlich Versicherten kommt noch der Krankenkassenbeitrag auf Gewinn hinzu. Es ist also gut zu überlegen, ob das den Aufwand lohnt, denn es kostet Zeit, die Links zu erstellen, einzubauen und zu prüfen und die Datenschutzerklärung dazu auf Stand zu halten.

Warum nutze ich das Affiliate-Programm, obwohl dadurch nur wenig Umsatz entsteht und lästige Arbeit dabei ist? Ich kann dadurch Buchcover via Amazon einbinden, ohne das Copyright zu verletzen, wenn ich Bücher selbst fotografiere, denn das darf man nicht bei allen Verlagen. Durch den Link zu Amazon bei den Buchvorstellungen können Kindle-Nutzer sich direkt eine kostenfreie Leseprobe bestellen. Außerdem sind dort die bibliografischen Daten zu finden, die ich mir in den Beiträgen meistens schenke.

Über den Link unter den Artikeln mit dem Kaufen-Button kannst Du den Preis des Artikels sehen, ohne dass ich ihn im Beitrag nenne. So bleibt der Beitrag in der Hinsicht länger aktuell, weil sich der Button anpasst, wenn sich der Preis bei Amazon ändert. Da ich dort eh registriert bin, nutze ich das Programm dann manchmal auch für Ware, die ich vorstelle, wenn sie bei Amazon im Sortiment ist. Ich kann übrigens in meinem Konto bei Amazon nicht sehen, wer etwas gekauft hat, nur wann und was gekauft wurde, weil darauf die Provision berechnet wird.

Es gibt andere Anbieter von Affiliate-Programmen, die verschiedene Onlineshops im Portfolio haben und Du Dir aussuchen kannst, von welchen Shops auf Deinem Blog Banner angezeigt werden dürfen. Bezahlt wird da ebenso nur der Umsatzanteil, der über den Weg von Deinem Blog dorthin generiert wurde. Das habe ich vor Jahren ausprobiert und es kamen kaum 10 Euro über Monate zusammen. Dafür sah mein Blog aber in der Zeit aus wie eine Werbeplattform. Da habe ich beschlossen, nur einzelne Banner gegen Festpreis von ausgesuchten Kunden zu veröffentlichen – siehe oben.

Diese Affiliateprogramme können sich lohnen, wenn man hochpreisige Artikel darüber verkauft, welche mit hohem Provisionsanteil – der hängt bei Amazon zum Beispiel von der Warenart ab – oder ein Artikel sich sehr oft verkauft. Für einzelne Aktionen wie eine Spendensammlung für einen Sportverein oder einen Kindergarten kann sich das lohnen, wenn die Nutzer motiviert werden, über den Link zu bestellen. Für Vergleichsportale lohnt sich das, weil die Beiträge lange aktuell sind und vermutlich viel geklickt werden.

Mir ist da bisher leider kein Dauerbrenner gelungen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass meine Leser_innen lieber vor Ort und bei kleinen Unternehmern kaufen, was ich an sich völlig richtig finde. Die Zielgruppe für Amazon-Links ist nicht meine Kernzielgruppe. Dennoch setze ich diese Affiliate Links aus beschriebenen Gründen ein – weniger für den monetären Vorteil als für die Optik der Buchvorstellungsbeiträge. Sehen kannst Du die Cover übrigens nur, wenn Du Werbung im Browser zulässt.

VG Wort

Die Verwertungsgesellschaft Wort, kurz VG Wort (Werbung), ist laut deren Website

“… ein Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung, in dem sich Autoren und Verlage zur gemeinsamen Verwertung von Urheberrechten zusammengeschlossen haben. Zweck des nicht gewinnorientierten Vereins ist es, die ihm vertraglich anvertrauten Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche seiner Mitglieder und Wahrnehmungsberechtigten treuhänderisch wahrzunehmen. Dies bedeutet unter anderem, eine angemessene Vergütung der Autoren und Verlage sicherzustellen und Geld von denjenigen zu kassieren, die das geistige Eigentum anderer nutzen. Die aus zahlreichen Quellen vereinnahmten Gelder werden anschließend nach festgelegten Verteilungsplänen an Autoren und Verlage weitergeleitet.”

Kurz gesagt: Dort können Autoren und Journalisten Texte einreichen und Geld dafür bekommen, dass diese Texte verbreitet wurden. Du kennst bestimmt den Hinweis in Büchern und Zeitschriften, dass diese nicht kopiert werden dürfen. Das hat den Sinn, dass die Texte nicht verbreitet werden, ohne dass der Verlag und Autoren daran verdienen. Aber was ist mit Bücherhallen, dem Lesezirkel, Kopien an Schulen und Schulbüchern? Da nutzen unzählige Leser ein Buch, aber es wird nur einmal gekauft. Genau dafür ist die VG Wort da. Du bekommst je nach Auflage und Verbreitung Deiner Werke jährlich einen Anteil ausgeschüttet.

Als Buchautorin für Fachbücher im Bereich Soft Skills und als freie Zeitschriftenautorin bin ich bei VG Wort registriert und melde meine Werke dort online an. Über die Jahre sind hübsche Summen zusammengekommen. Ich wusste, dass man auch Blogbeiträge bei VG Wort melden kann. Ich war allerdings der fehlerhaften Ansicht, dass meine Beiträge zu kurz und die Reichweite zu gering wäre. Wenn man Anzahl der Wörter mit Zeichen inklusive Leerzeichen verwechselt, kann das passieren …

Meldefähige Artikel müssen mindestens 1800 Zeichen inklusive Leerzeichen enthalten. Das entspricht aber nur etwa 300 Wörtern und die haben fast alle meine Beiträge, die nicht gerade Ohne Worte heißen. Die Beiträge müssen im letzten Jahr bis zum Meldezeitpunkt mindestens 1500 Mal angeklickt worden sein.

Meine Blog wurde, siehe Presse/PR, in 2019 von durchschnittlich 638 Besuchern pro Tag angeklickt. Daraus hatte ich fälschlicherweise den Trugschluss gezogen, dass die Beiträge nicht meldefähig sind. ABER es zählen nicht die Besucher pro Tag auf dem Blog, sondern die Besucher eines einzelnen Beitrags pro Jahr. Das heißt, Dauerbrennerbeiträge, die immer wieder über Suchmaschinen angezeigt und angeklickt werden, können jahrelang immer wieder meldefähig sein! Es werden jedes Jahr von neuem die Besucher gezählt.

Aus den letzten zwölf Monaten hätte ich zehn solcher Dauerbrenner bei VG Wort eintragen lassen können, wenn ich den Zählpixel von VG Wort, der natürlich auch in der Datenschutzerklärung zu erwähnen ist, eingebaut gehabt hätte. Der auszuschüttende Erlös dafür hat sich in den Jahren von 2016 bis 2019 von 20 Euro auf 35 Euro pro Blogbeitrag erhöht. Auch das ist ein Grund, dass es sich jetzt eher lohnt, sich dort zu registrieren, als noch einige Jahre früher, als ich das letzte Mal diese Option geprüft habe.

Ich halte das jetzt nach dem Motto besser spät als nie und ärgern über die verschenkte Vergangenheit nützt nichts. Lieber gestalte ich die Zukunft und habe umgehend die Zählpixel bei VG Wort beantragt und die besucherstarken Beiträge im Blogarchiv eingebaut. Die Dauerbrennerbeiträge der letzten zwölf Monate sind übrigens

  1. Komplimente, die keine sind #2: Du hast schöne Augen
  2. 10 Tipps für einen Wollmantel
  3. Stilberatung: Perfekte Hosenlänge für lange Hosen bei Damen & Herren
  4. Ideen für den Ehering Verstorbener – Artikelreihe
  5. Stilberatung: Kompressionsstrümpfe im Sommer zeigen oder nicht?
  6. Tipps der Stilberaterin: Rock mit flachen Schuhen
  7. Was kostet eine Typberatung? Preisliste Farb- und Stilberatung in Hamburg 2019
  8. Invero Fabrikverkauf
  9. Anzeige – 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung
  10. Anzeige – Stilberatung für Herren: Welcher Kragen am Oberhemd passt zu Dir?

In aktuelle Beiträge mit ausreichender Zeichenzahl baue ich den Zählpixel direkt ein, Eine fantastische Anleitung, wie das mit dem Einbauen der Zählpixel und dem ganzen Procedere darum herum bei WordPress funktioniert, habe ich in dem Beitrag VG Wort – Nebenher Geld verdienen mit dem Blog (Werbung) gefunden. Ohne den wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Zu beachten: Telemediengesetz und Google-Richtlinien

Beim Geldverdienen mit einem Blog ist das Telemediengesetz zu beachten. Das Wort Gesetz deutet, dass ein Verstoß rechtliche Konsequenzen haben kann. Das kann teuer werden. Auch wenn ich oben die Kennzeichnung als Anzeige oder Werbung erwähnt habe, möchte ich hier inhaltlich nicht weiter darauf eingehen, weil ich keine Rechtsberatung machen darf, und bitte auch in Kommentaren darüber nicht diskutieren. Letztlich läuft es laienhaft formuliert immer darauf hinaus, dass ein Verbraucher Werbung in jeder Form erkennen können muss, bevor er sich inhaltlich mit ihr beschäftigt – also keine Schleichwerbung erfolgt.

Die Google-Richtlinien (Werbung) sind kein Gesetz, sondern nur Richtlinien, die Google als mächtigste Suchmaschine herausgibt. Dort steht unter anderem, was Websitebetreiber einzuhalten haben, damit Google sie in ihren Suchergebnissen anzeigt. Dabei gibt es bei den Links zu fremden Webseiten verschiedene Code-Möglichkeiten.

Die Bots von Google verfolgen Links zwischen Websites, um deren Verbindungen zu checken. Je mehr Websites untereinander vernetzt sind, umso höher stuft Google deren Relevanz für Suchende ein. Frei nach dem Motto: Wer viele Freunde hat, ist aus gutem Grund beliebt. Bezahlte Links möchte Google dabei nicht verfolgen, weil bezahlte Freunde eben keine echten sind. Das war die einfache Version für Nicht-Blogger. Wer dazu technische Fragen hat, kann die gerne an mich richten. Die Bloggerinnen aus meinem Netzwerk, die mich bei solchen Fragen unterstützen, zum Beispiel Ela, Sabine und Sunny, helfen Dir auch bestimmt gerne. Im Gegensatz mir ist HTML kein Fremdwort für die drei.

Da mir wichtig ist, dass mein Blog bei Google in den Suchtreffern erscheint, und bitte auf der ersten Seite bei den wichtigen Keywords, halte ich mich an diese Richtlinien. Auch wenn ich selbst die baumpflanzende Suchmaschine Ecosia (Werbung) nutze, wo es geht, ist Google mein wichtigster Leserlieferant und ich möchte dort keinesfalls blockiert werden. Deshalb lehne ich Angebote für bezahlte Beiträge mit Verstößen gegen die Google-Richtlinien, und diese Anfragen bekomme ich zuhauf, grundsätzlich ab.

Was für Optionen, um Geld mit einem Blog zu verdienen, sind Dir bekannt?

Bloggen – 25 Plugins in der Praxis und weitere Tipps

Werbung ohne Auftrag für WordPress und damit nutzbare Plugins

WordPress Dashboard Plugins Screenshot

Disclaimer

Der heutige Beitrag richtet sich an Blogger und Webseitenbetreiber unter meinen Leser_innen. Es geht um technische Details des Bloggens und Betreiben von Websites mit WordPress auf eigenen Domains aus der Sicht einer Anwenderin ohne fachlichen Hintergrund, die keine Programmierkennnisse hat. Alle Tipps sind ohne Gewähr!

Warum WordPress und ein Standardtheme?

Meine favorisierte Blogsoftware ist WordPress, weil ich dabei einerseits ein kostenfreies Baukastensystem nutzen kann und es dennoch in vielen Teilen Einstellungs- und Veränderungsoptionen gibt. Für das Grundlayout meiner Websites nutze ich seit 2012 das Theme Twenty Eleven. Damals war es auf vielen Blogs zu sehen, heute nur noch selten.

Ich mag Twenty Eleven noch immer, weil es optisch klar ist, eine Sidebar und Fußzeile hat und alles bietet, was ich für meine Blogs meyrose – fashion, beauty & me und Leckerei bei Kay sowie die festen Websites image&impression und Konfliktmanagement in Unternehmen brauche. Bei den freien Themes von WordPress ist kein moderneres dabei, was mir gefällt. Ein kostenfreies anderes möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht nutzen, kaufen möchte ich keines wegen Wartungsrisiken, deshalb bleibe ich bisher Twenty Eleven treu.

Das Schöne bei den Standardthemes von WordPress ist, dass sie von den Entwicklern von WordPress aktuell in Bezug auf Kompatibilität und Sicherheit mit den neuesten WordPress-Versionen gehalten werden. Für die Individualität sorgen mein Header sowie die Farb- und Sidebareinstellungen.

Risiken von Plugins

Um Websites und Blogs, die mit WordPress laufen, für Nutzer – Beitreiber sowie Leser – und Suchmaschinen zu optimieren, ist der Einsatz von Plugins erforderlich. Mit jedem Plugin ziehen Chancen und Risiken ein. Es gibt welche, die sich ohne Vorankündigung nicht mit anderen vertragen und dazu führen können, dass man zum Beispiel nicht mehr auf den Blog zugreifen kann. Das ist mir mit einem Cache-Plugin zum Beispiel schon einmal passiert, nachdem es monatelang scheinbar sauber gelaufen ist. Da half dann nur noch ein zu bezahlendes Backup vom Hoster im Kombination mit dem Verbrauch meiner Zeit und Nerven. Im Zweifelsfall beim Einsatz neuer Plugins und Aktualisieren bestehender bitte umfassend vorher alles sichern!

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Heute verrate ich Dir, welche Plugins ich auf diesem Blog nutze und warum. Obwohl ich regelmäßig über die installierten Plugins schaue, ob ich noch alle brauche und sie aktuell sind, sind mir bei Schreiben des Beitrags noch welche untergekommen, die veraltet sind und gelöscht werden können.

Nicht mehr genutzte Plugins und Themes sollte man Fachleuten zu Folge deinstallieren und nicht nur deaktivieren, um Hackern möglichst wenig Chancen zu geben, darüber auf die Webpräsenz zu gelangen und Schaden anzurichten. Bitte prüfe vor der Installation von Plugins, ob sie mit Deiner WordPress-Version und Theme kompatibel sind.

Plugins auf diesem Blog

  1. Antispam Bee ist gegen Spam-Kommentare und Trackback-Spam im Einsatz.
  2. Broken Link Checker zeigt an, wenn Verlinkungen nicht mehr funktionieren oder weitergeleitet wurden. Tote Links lösche ich, bei Weiterleitungen prüfe ich, ob ich die akzeptieren möchte.
  3. Classic Editor aktiviert den klassischen WordPress-Editor anstatt des neueren Gutenberg-Editors, der den Einsatz von Textblöcken erlauben würde.
  4. Code Embed hilft, HMTL-Code vereinfacht direkt im visuellen Editor einfügen. Das verwende ich für aktuelle Beiträge nicht mehr, weil ich inzwischen in der Lage bin, den HTML-Code direkt im Text-Editor einzubauen. Ich kann zwar immer noch keine Codes selbst schreiben, aber verstehe inzwischen deutlich mehr als zu Beginn der Bloggerei von dem, was ich im Text-Editor sehe, und kann dort woanders generierten Code einbauen. Das Plugin ist weiterhin aktiv, weil es in alten Beiträgen für eine saubere Darstellung sorgt.
  5. Comment Probation hilft beim Moderieren von Kommentaren. Damit kann ich beim Freigeben eines Kommentars einstellen, ob Kommentare von den Kommentierenden künftig automatisch freigegeben werden oder nur dieser eine. Wenn jemand zum ersten Mal kommentiert und ich nicht sicher bin, ob das ein Spam-Kommentar ist oder nicht oder jemand viele Links in seinen Kommentar inkludiert hat, geben ich nur den einen frei. Wenn ich jemanden für seriös halte, schalte ich den Kommentierenden bis auf Weiteres frei. Leider gibt es ein paar Kommentierende bei denen das nicht funktioniert und die ich immer wieder manuell freischalte. Woran das liegt, weiß ich nicht. Damit es klappt, müssen allerdings Name des Kommentierenden und die E-Mail-Adresse immer exakt gleich geschrieben werden.
  6. Cookie Notice zeigt die Information über Cookies in dem Banner an und ich kann die Inhalte und Handlungen darüber einstellen.
  7. Disable Embeds hindert andere, meine Website einzubetten, soll also dem Klonen der Website vorbeugen.
  8. Disable Emojis (GDPR friendly) entfernt den zusätzlichen Code, der benutzt wird, um Emojis in älteren Browsern zu unterstützen.
  9. Hotfix korrigiert einzelne Fehler in der installierten Version von WordPress zeitnah, ohne dass man auf das offizielle Update warten muss.
  10. Login LockDown ist eine Art Schutzschild, um das Einloggen in die Website durch Fremde zu verhindern, weil nur eine von mir einzustellende Anzahl an Login-Versuchen erlaubt wird.
  11. Pagebar2 fügt unter den Beiträgen Seitenzahlen ein, um die Navigation im Blog zu erleichtern.
  12. Really Simple SSL brauche ich für die Umstellung von http auf https, weil die Website bereits vor der Einführung der SSL-Zertifikate online war.
  13. Remove IP entfernt IP-Adressen aus Kommentaren, so dass ich die nicht sehen kann.
  14. Safe Redirect Manager ist da, um URLs umzuleiten. Wenn ich zum Beispiel einen Tippfehler in der URL nach der Veröffentlichung sehe, korrigiere ich den und leite die alte URL auf die neue um. So bleibt der Artikel oder die Seite auch über die alte URL mit dem Tippfehler erreichbar. Wenn ich veraltete Blogbeiträge komplett lösche, kann ich damit die gelöschte URL zum Beispiel auf eine Infoseite über die Weiterleitung oder die Startseite des Blogs umleiten.
  15. Search Meter – zeigt an, wonach Besucher auf der Website suchen.
  16. Social Media Flying Icons – zeigt rechts in der Sidebar unter der Überschrift „Vernetzen mit“ Icons der sozialen Netzwerke an, in denen wir uns vernetzen können.
  17. Statify zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel von welchen Seiten Besucher zu mir gekommen sind und welche Ziele dabei am beliebtesten sind.
  18. Twenty Eleven Theme Extensions gibt mir die Möglichkeit, am Theme in der Anwenderoberfläche Veränderungen zu machen, ohne im Code zu schreiben.
  19. WordPress.com Stats, kostenfreier Vorläufer vom kostenpflichtigen Jetpack, zeigt mir Statistiken an, zum Beispiel wie viele Besucher ich pro Tag, Woche, Monat, Jahr auf der Website hatte. Wer das ist, kann ich aber nicht sehen.
  20. WP DoNotTrack soll verhindern, dass 3rd Party Tracking Codes und Cookies auf meinen Seiten gesetzt werden können.
  21. WP GDPR Compliance soll die Seite DSGVO-konform halten.
  22. WP Mail SMTP ist ein Plugin, das ich brauche, um Informationen über neue Kommentare per E-Mail zu empfangen zu können.
  23. WP-Footnotes lässt mich mit einem Sternchen im Text Fußnoten in Beiträge einbauen. Ich verwende in aktuellen Beiträgen keine Fußnoten mehr, lasse es aber aktiviert, damit ältere Beiträge sauber angezeigt werden.
  24. WP-Polls nutze ich, um Abstimmungen zu generieren und zu verwalten.
  25. Yoast SEO hilft umfassend bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) für einzelne Seiten und die ganze Webpräsenz.

Sicherungen der Webpräsenz

  • Neue Beiträge oder feste Seiten kopiere ich ein Textverarbeitungsprogramm und sichere sie jahresweise in einer Datei.
  • Wöchentlich exportiere ich über Werkzeuge => Daten exportieren => Alle Inhalte Der Export enthält Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzerdefinierte Felder, Kategorien, Schlagwörter, Navigationsmenüs und Individuelle Inhaltstypen, aber keine Fotos.
  • Vor und nach größeren Änderungen kopiere ich die Blogdaten über einen FTP-Zugang vom Server des Hosters auf meine lokale Festplatte.
  • Mein Hoster sichert täglich automatisch und gegen Gebühr kann man ein Backup innerhalb einer gewissen Frist einspielen lassen. Das hat mich schon dreimal gerettet.

Du nutzt auch WordPress? Welche Plugins nutzt Du warum? Wie sicherst Du?

BlogLiebe #7

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

Im Juli ist bei der Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #7 von Bloggerin Bine Thema, ob es schlechte Erfahrungen mit dem Blog gibt, wie sich die Professionalisierung der Szene auf den Blog ausgewirkt hat und was online die Lieblingsbeschäftigung ist.

Hast Du mit Deinem Blog schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?

Ja, ich habe schlechte Erfahrungen mit meinem Blog gemacht, aber die halten sich in Grenzen. Es dominieren ganz klar die positiven Erfahrungen und im Vergleich zu anderen Bloggerinnen sind meine schlechten Erfahrungen – zum Glück und das möge bitte so bleiben – ein Klacks. Es gibt es so Sachen, bei denen nicht die Frage ist, ob einem das passiert, sondern wann ein einem das passiert. Das ist wie mit dem Smartphone in der Hosentasche und der Kloschüssel. Ist es Dir schon passiert oder wartest Du noch darauf? Die Top 3, die Blogger treffen können, sind aus meiner Sicht

  1. Persönlich beleidigende Kommentare
  2. Bilderklau
  3. Klonen

Einen so richtig ätzenden persönlich beleidigen Kommentar habe ich zum Glück erst einmal bekommen, getarnt mit erfundenem gräflichem Namen und gefakter E-Mail-Adresse. Der kam zur Seite Über mich und ich habe ihn damals sogar freigeschaltet und beantwortet. Gelöscht habe ich ihn im Zuge einer großen Blogüberarbeitung. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich ihn überhaupt freigeschaltet habe. Das hatte was mit Meinungsfreiheit zu tun, aber in meinem virtuellen Wohnzimmer oder Büro beleidigen lassen muss ich mich dann doch nicht.

Es gab auch schon Kommentare, über die ich mich geärgert habe, aber da ging es immer eher um die Sache des Artikels, wobei ich dabei dennoch zusätzlich persönlich angegangen wurde. Aber das war O.K., denn wenn man ab und an polarisierende Artikel veröffentlicht, ist damit zu rechnen. Doof war nur, dass ich einmal gerade im Urlaub war, als das passierte. Das hat nicht gerade zur Entspannung beigetragen. Dass mir ein scheinbar harmloser Artikel so um die Ohren fliegt, hatte ich halt nicht erwartet, sonst hätte ich ihn zur Arbeitszeit veröffentlicht. Was mal wieder zeigt: Leserreaktionen sind für mich nicht vorhersehbar.

Bilderklau trifft mich aktuell immer noch. Seit Monaten versuchen sich Betrüger an meinen Bildern zu bedienen, teils leider erfolgreich. Die Bilder erscheinen in Onlineshops ohne Impressum und Kontaktmöglichkeiten, deren Server in China sitzen, und dort werden die auf meinen Fotos dargestellten Sachen – die teils mit meiner Person mit Gesicht zu sehen sind – scheinbar zum Verkauf angeboten. Zuerst wurden die Bilder aus dem Blog als Hotlinks eingebunden. Diese Option konnte ich erfolgreich blockieren, so dass dann nur noch ein Testbild in den Onlineshops erscheint.

Fake picture - Achtung, Sie sehen hier vermutlich ein gestohlenes Bild

Dann haben die Diebe die Bilder von meinem Pinterest-Account aus eingebunden, in dem sie eine andere URL als im Blog haben. Da wurde ich dann wirklich sauer, weil klar ist, dass mein Blog nicht zufällig betroffen ist, sondern jemand sich echt Mühe gibt, genau meine Bilder abzugreifen. Um das für weitere Bilder zu verhindern, habe ich alle Pinterest-Boards auf privat gestellt. Das half wieder für ein paar Wochen, dann wurde das Blogarchiv zum Kopieren der Bilder angezapft. Seit ich das offline gestellt habe, sehe ich zwar keine Bilder mehr in Shops, es erscheint Sold Out als Grafik, aber es werden immer noch Bildernamen von mir benutzt und dabei ist auch mein Name.

Die Pinterest-Boards sind inzwischen wieder öffentlich sichtbar. Mal sehen, ob sie da dann auch wieder beigehen oder nicht. Ich möchte die ungern dauerhaft privat stellen, weil sie oft angeklickt werden und auch Besucher auf den Blog bringen. Kopieren lassen will ich sie aber dennoch nicht!

Geklont wurde mein Blog bisher zum Glück nicht. Da aber dermaßen viele Bloggerinnen in meinem Umfeld davon schon betroffen waren, stelle ich mich seelisch darauf ein, dass das eine Frage der Zeit ist, bis es mich trifft. Bis dahin sammle ich Artikellinks mit Hilfestellungen für den Fall der Fälle. Ansonsten würde ich mich freuen, davon verschont zu bleiben.

Wie hat sich die Professionalisierung der Szene auf Deinen Blog ausgewirkt?

Auf meinen Blog hat sich das nicht ausgewirkt. Ich bin von Anfang an bemüht, mich an Gesetze und Regeln zu halten. Dinge, die ich selbst anfangs nicht wusste, habe ich von anderen Bloggern gelernt und war immer dankbar, wenn mir jemand einen Tipp gegeben hat, zum Beispiel was dofollow (Suchmaschinen folgen einem Link, ist gut fürs Ranking der Webseite) und nofollow (Suchmaschinen folgen einem Link nicht, wollen die Google-Richtlinien so bei Werbelinks haben) bei Verlinkungen bedeutet.

Dass das Telemediengesetz Schleichwerbung verbietet, war mir schon vor dem Bloggen klar. Es ändert sich zwar, was alles darunter fallen kann, aber die Grundsätze sind wohl zweifelsfrei. Dass sich bestimmte Usancen bei der Zusammenarbeit mit Agenturen und Firmen verankert haben, empfinde ich als angenehm.

Was die Professionalisierung angeht im Hinblick auf Layouts & Co. lasse ich mich davon nicht beeindrucken. Ich halte es damit weiter schlicht und einfach. Ich fühle mich da von anderen Bloggern nicht unter Druck gesetzt oder angespornt. Das wird so gemacht, dass es sich für mich gut anfühlt. Bisher hat sich keiner darüber beschwert.

Was ist online Deine Lieblingsbeschäftigung?

Am liebsten schreibe ich selbst, am zweitliebsten lese ich andere Blogs und am drittliebsten schaue ich mir schöne Bilder auf Instagram an.

Welche schlechten Erfahrungen hast Du als Blogger oder Blogleser gemacht?

BlogLiebe #6 Blogroutine

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Bloggst Du an fixen Tagen?

Im Juni möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #6 etwas zur Blogroutine wissen. Ja, ich veröffentliche Blogbeiträge an bestimmten Tagen. Seit geraumer Zeit gibt es dienstags, donnerstags und sonntags gegen 6 Uhr morgens einen neuen Artikel. Bei drei Artikeln pro Woche hat es sich schon seit Jahren eingependelt. Mal gibt es einen mehr, wenn ich viele Themen auf Halde habe.

Wenn ich mal etwas Abstand von der Bloggerei brauche, lasse ich unter der Woche mal einen Beitrag ausfallen. Eine vierwöchige Sommerpause habe ich einmalig 2016 gemacht. Letzten Sommer habe ich eine Zeitlang nur sonntags gebloggt, das kann ich mir für diesen auch vorstellen.

Warum Dienstag, Donnerstag und Sonntag? Sonntags kommen mit Abstand die meisten Blogbesucher vorbei, Mittwoch und Samstag sind es die wenigsten. Die anderen beiden Beiträge verteile ich dann möglichst gleichmäßig über die Woche. Mir persönlich sind Montag, Mittwoch und Freitag lieber, wie ich es früher hatte, weil ich sonntags gerne frei habe, aber an der Stelle beuge ich mich den Leserwünschen, denn ich freue ich mich über jeden, der hier vorbeischaut.

Da die Beiträge vorbereitet sind, macht es mir am Sonntag nicht viel Arbeit, aber draufschauen mache ich eben doch. Kommentare wollen freigeschaltet und ggf. beantwortet werden und manchmal gibt es da auch etwas zu moderieren unter den Kommentierenden. Komplett weggucken mag ich nicht, wenn ich etwas online gestellt habe. Als Ausgleich nehme ich mir unter der Woche freie Zeiten mit dem Zausel.

Zu welcher Uhrzeit schreibst Du am liebsten?

Vormittags oder nachmittags unter der Woche, abends nie und am Wochenende nur, wenn es sich gerade zu frischen Fotos oder einem aktuellen Thema ergibt. Da meine meisten Kundentermine vor Ort nur zwei oder vier Stunden dauern, habe ich den Rest des Tages für Vor- und Nachbereitungen, Administratives und Bloggen zur Verfügung. Bloggen ist für mich Arbeit und Vergnügen in einem.

Ist eine Routine beim Bloggen wichtig?

Mir ja und ich mag es auch bei anderen Bloggern, wenn die regelmäßig veröffentlichen. Die Anzahl der Beiträge ist mir dabei weniger wichtig als dass es einfach immer mal wieder was Neues zu lesen gibt. Mir hilft die zeitliche Routine, was die Veröffentlichung der Beiträge angeht, eine Struktur in meinen Blog zu bringen – und bekanntlich liebe ich Struktur. Größere Beiträge und Outfitposts veröffentliche ich gerne sonntags, kleinere Artikel unter der Woche.

Produktfotos mache ich wegen des Lichts meistens unter der Woche vormittags draußen im Garten oder in der Softbox. Outfitbilder macht mein Mann von mir am Wochenende nachmittags, wenn es sich einrichten lässt. Bei Treffen mit Bloggerinnen staube ich gerne Fotos von mir ab, weil mein Mann sich freut, wenn das jemand anders macht. Dafür revanchiere ich mich dann natürlich, denn ich fotografiere gerne und stelle meine Kamera zur Verfügung, wenn jemand selbst keine Spiegelreflexkamera oder ein gutes Smartphone dafür hat.

Was möchtest Du noch über meine Blogroutine wissen?

BlogLiebe #5

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Was sagt meine Familie dazu, dass ich blogge?

Im Mai möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #5 wissen, was meine Familie dazu sagt, dass ich blogge, was meine Ziele sind und ob ich Angst habe, dass mir die Themen ausgehen. Wer könnte die erste Frage besser beantworten als meine Familie selbst?

Der manchmal genervte Blogger Husband sagt

“Zum einen freut es mich, dass Du bloggst, weil Du Dich beim Bloggen fotografisch und schreibend kreativ austoben kannst. Zum anderen freut es mich, dass Du damit Geld verdienst. Anderseits nervt es manchmal, wenn unbedingt noch Fotos gemacht werden müssen oder ein provokanter Text unbedingt noch kurz vor Veröffentlichung gegengelesen werden soll. Unterm Strich: Es überwiegt das Positive.”

Ein Familienzweig schreibt mir zu der Frage

“Mein Familienmitglied ist Bloggerin. Wir sind eher in konservativen Berufen unterwegs und finden diesen modernen Kommunikation/Werbung großartig, sowie den Mut und die Kreativität der Bloggerin bewundernswert, gleichwohl wir den komplexen Sachverhalt inkl. der Entlohnung bis heute nicht richtig verstanden haben ;). Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!!!”

Der Hund bellt

“Mit geht das Geblogge auf den Geist. Ines sitzt stundenlang am Rechner und draußen werde ich angebunden, wenn sie Fotos von sich haben möchte, oder ich soll auf Befehl süße Ohren machen, wenn ich mit aufs Bild soll – meistens um von ihr abzulenken. O.K., die Leckerlibezahlung ist im Lauf der Jahre besser geworden, aber da ist immer noch reichlich (!) Spielraum nach oben. Schön ist allerdings, dass manchmal Leserinnen an mich denken und mir etwas Feines zukommen lassen.”

Meine Blogziele

Ziele im Sinn von konkret, erreichbar und messbar habe ich für den Blog nicht formuliert. Unkonkret gesagt: Es darf 2019 gerne weiter laufen wie 2018. Ich bin zufrieden mit dem Themenmix, dem Aufwand, der Reichweite und dem Ertrag aus Leserreaktionen in Kommentaren, erfolgreicher Kundenakquise und direktem Umsatz mit dem Blog. Es macht mir Freude, den Blog in dieser Form zu betreiben.

2018 habe ich im Vergleich zu Vorjahren den Aufwand mit Outfitbildern von mir reduziert, das behalte ich 2019 bei. Es gibt nur neue Bilder, wenn es neue Kleidung gibt oder zu einem Farb- oder Stilberatungsthema Archivbilder nicht tauglich sind. Das reduziert meinen Blogstress deutlich und entspannt auch meinen Stammfotografen – siehe Statement oben von ihm.

Die Inhaltsschwerpunkte des Blogs verändern sich von Zeit zu Zeit. Weil ich seit Monaten viele Bücher lese, gibt es aktuell regelmäßig Büchertipps. Wenn das Wetter besser wird und wir Zeit für Fotos finden, wird es frische Outfitbeiträge geben, denn zwei schöne Blusen, zwei Shirts und zwei Hemdblusenkleider sind hier noch nicht zu sehen gewesen. Mich bei 7 Grad in einer Sommerbluse in den Wind zu stellen, mache ich 2019 nämlich nicht mehr.

Habe ich Angst, dass mir die Themen ausgehen?

Klar, immer mal wieder. Und kaum, dass ich denke, dass ich bald leergeschrieben bin, fallen mir so viele Themen ein, dass ich nicht weiß, wann ich das alles veröffentlichen kann, ohne meine Leser mit einer Beitragsflut zu vertreiben. Weil ich diese Erfahrung der kommenden Themenflut schon mehrfach gemacht habe, ist die Antwort nach neun Jahren Blogerfahrung:

Nein, habe ich nicht. Nicht mehr.

BlogLiebe #4 Bloggen – so mache ich das – Update

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

2013 habe ich den Blogbeitrag Bloggen: So mache ich das veröffentlicht. Er basiert auf einer Aktion von Bloggerin Frau Donnerhall mit dem Titel This is how I work. Im Zug der Mitmach-Schreibaktion von Bloggerin Bine tauchen die Fragen unter ihrer BlogLiebe #4 nochmal auf. Weil sich seit 2013 doch einiges an meiner Bloggerei verändert hat, gibt es heute ein Update meiner Antworten.

Bloggerinnen-Typ

Gemischtwarenladen. Begonnen als Blog für Mode & Stil wurde es der Lifestyle-Blog meyrose – fashion, beauty & me. Wobei ich meinen Lifestyle an sich alles andere als spannend finde. Aber der Begriff passt in der Bloggerwelt, die Kategorien liebt, am besten zu meinem Themen-Mix aus Kleidung (fashion), Schmink- und Hautpflegebeiträgen (beauty) und Persönlichem (me).

Dieser Blog wird gewerblich geführt. Da ich als eingetragene Kauffrau ein Ein-Frau-Unternehmen bin, ist er dennoch persönlich. Persönlich, aber nicht privat.

Gerätschaften digital

  • Laptop HP Probook (2018) zum Schreiben der Beiträge, Bearbeiten der Bilder und sonstige Arbeit am Blog.
  • Smartphone Samsung Galaxy S8 (2017) zum Lesen von anderen Blogs, beantworten von Kommentaren und Nutzung der Socials um den Blog herum. Einen Teil der Fotos mache ich mit dem Smartphone. Außerdem sende ich mir damit Artikelideen selbst per E-Mail und nutze die Notizfunktion.
  • Spiegelreflexkamera Canon (2011) mit einem 50 mm Festbrennweitenobjektiv (2015) für die meisten aktuellen Outfitbilder. Die Kamera ist zwar schon alt, aus der digitalen Welt betrachtet, funktioniert aber tadellos. Ein schwenkbares Display wäre schön, aber darauf kann ich gut verzichten, wenn ich den Preis einer neuen Kamera betrachte. Wenn ich mehr aus den Bildern herausholen wollte, wäre es sinnvoller, sich mit den technischen Möglichkeiten der vorhandenen Kamera tiefer zu beschäftigen oder Bildbearbeitung am Rechner ernsthaft zu lernen. Frei nach dem Motto: Ein guter Fotograf kann auch mit mäßiger Technik gute Bilder machen, einem schlechten hilft die modernste Technik hingegen gar nichts. Fazit: Ich glaube nicht, dass eine neue Spiegelreflexkamera oder ein neues Objektiv zu quantensprungartig besseren Bildern führen würde. Das ist beim Smartphone anders, da macht moderne Technik sehr viel aus. Deshalb bin ich dabei aktueller unterwegs.

Gerätschaften analog

Post-it Zettel auf meinem Schreibtisch sind mein Freund für To-do-Listen und ich schreibe gerne mit Bleistift.

Arbeitsweise beim Bloggen

Aktuell veröffentliche ich Blogbeiträge meistens am Dienstag, Donnerstag und Sonntag gegen 6 Uhr morgens. Das sind die Tage, an denen ich die meisten Leser erreiche. Die Beiträge sind 1-2 Wochen im Voraus komplett fertig und terminiert. Wenn etwas spontan dazwischen kommt, verschiebe ich Artikel ohne Terminbezug oder es gibt einen Beitrag mehr in der Woche.

Meistens schreibe ich mehrere Beiträge direkt nacheinander, wenn ich dafür am Stück Zeit habe. Nach ein paar Tagen schaue ich nochmal drüber, ob ich Tippfehler übersehen habe oder mit Abstand inhaltlich betrachtet noch etwas fehlt.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Die Blogs schreibe ich in WordPress und hoste sie über goneo. Wenn ich mal etwas recherchiere – kommt nicht so oft vor, weil ich meistens aus eigenem Wissen oder Gedanken heraus schreibe – verwende ich Google über den Browser Edge. Bis 2018 habe ich Firefox bevorzugt, der läuft aber leider unter Windows 10 nicht stabil. In Edge habe ich Lesezeichen übersichtlich in Ordnern gespeichert für häufig benutzte oder schwer wieder zu findende Webseiten. Andere Blogs lese ich über Feedly.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Artikelideen sende ich mir selbst als Stichwort per E-Mail und sie bleiben im Outlook-Posteingang, bis ich sie als Artikelentwurf – gerne auch nur mit der Überschrift erstmal – im Blog gespeichert habe. Das sind selten mehr als fünf. Wenn nicht halbwegs zügig ein Beitrag daraus wird, war die Idee nicht gut.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen im Internet?

Konzentriert schreiben und nicht zwischendrin surfen, aufs Smartie schauen oder E-Mails lesen. Sagt sich leicht …

Benutzt du eine To-do-List-App? Welche?

Nicht als To-do-Liste, aber ich nutze die Notizen-App im Smartphone. Darin notiere ich zum Beispiel täglich die Vorkommnisse für die Artikelserie Was ich heute gelernt habe.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Den Kaffee-Vollautomaten für morgendlichen und mittäglichen Espresso. Mein Auto möchte ich auch nicht missen. Im Haushalt ansonsten: Waschmaschine und Geschirrspüler. Der Trockner ist auch schön zu haben. Bücher lese ich am liebsten auf dem Kindle. Ich bin durchaus technikaffin.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Entscheidungen treffen. Schnell, sicher und mehr als brauchbar.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Meistens ist es still um mich herum.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Weder noch. Ich brauche mindestens 8,5 Stunden Schlaf. Wenn ich die bekomme, ist die Aufstehuhrzeit (fast) egal. Wenn ich mich entscheiden muss: Eule Lerche, denn nachts lange aufbleiben oder arbeiten ist nichts meins. Also gehe ich eher zeitig ins Bett, um auf genug Schlaf zu kommen. Wenn ich wach bin, bin ich direkt ansprechbar. Ich kann dann auch schon morgens um 7 Uhr singend durch die Küche tanzen oder fröhliche Sprachnachrichten versenden. Vor 7 Uhr stehe ich aber ungern auf.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Extrovertiert mit introvertierten Anteilen und hohem Ruhebedürfnis. Von Fremden werde ich sehr unterschiedlich wahrgenommen. Was ist Dein Eindruck von mir in der Hinsicht?

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Jeder, der mag. Ich bin neugierig! Trage den Link zu Deinem Blogbeitrag gerne als Kommentar ein. Nachtrag: Oder beantworte als Leser_in ohne Blog die Fragen als Kommentar.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Mach, woran Du Freude hast. Dann wird es auch gelingen.

Noch irgendwas Wichtiges?

Nö.

Danke an Bine für den Anstoß zum Update der Antworten!

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