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Minimalismus: Dein Kleidersessel verrät Dir, was Du wirklich brauchst

Kleidersessel

Angelehnt an das Pareto-Prinzip, auch 80-20-Regel genannt, lässt sich sagen, dass die meisten Menschen in Deutschland zu 80 % der Zeit nur 20 % ihrer Kleidung tragen. Im Klartext heißt dass, dass diese Menschen 80 % ihrer Kleidung meistens überhaupt nicht brauchen.

Welche Klamotten sind die 20 %, die Du zu 80 % trägst?

Es sind die Sachen, die jede Woche wieder in der Wäsche oder auf Deinem Kleiderstapel zum Lüften landen! Jeder Mensch, den ich kenne, hat so einen Kleiderstapel. Er besteht aus den Sachen, die nicht direkt nach dem Tragen in die Wäsche gehen, weil sie lüften sollen oder noch unsicher ist, ob man sie vor der nächsten Wäsche nochmal anziehen möchte oder nicht.

Je nach Ordnungsgrad wird der Lagerplatz einmal pro Woche aufgeräumt – oder auch nicht – und die Sachen kommen gelüftet zurück in den Schrank, für schmutzig erklärt in die Wäsche oder bleiben weiter zum Lüften dort, wenn jemand keine getragenen Sachen in den Schrank legen möchte, die Sachen aber nochmal angezogen werden sollen.

Wäre es nicht viel schöner, 80 % der Sachen zu tragen?

Wenn Du 80 % der Sachen regelmäßig trägst, hast Du 20 % für besondere Anlässe. Da das Wort besonders schon ausdrückt, dass es sich bei den Situationen nicht um Deinen Alltag handelt, sondern selten auftretende Anlässe, dürften dafür 20 % locker ausreichen, oder?

Das führt dann nämlich dazu, dass Dein Kleiderschrank am Ende viel leerer ist oder Du sogar mit einem kleinerem Schrank auskommst und Du viel Geld für Kleidung sparen kannst, die ein Leben als Schrankhüter führen würde. Zeit und Nerven, um das Geld zu erarbeiten und die Dinge zu beschaffen, sparst Du obendrein. So geht Minimalismus in der Praxis, ohne dass Dir etwas fehlt!

Was sind meine 80 %?

Die Kleidung, die ich zu 80 % meiner Zeit trage, stellt meine jeweilige Uniform für die aktuelle Jahreszeit dar. Im Winter besteht meine Uniform aus einem Kaschmirrollkragenpullover oder einem anderen Wollpullover mit Tuch und Jeans. Deshalb liegen am Ende der Woche auf meinem Kleidersessel meistens

  • Kaschmirrolli in dunkelbraun und/oder dunkelblau
  • eine Jeans, die nochmal geht
  • Kuschelhose, wenn es ganz kalt draußen ist, auch mal zwei
  • Sporthose, die ich beim Turnen im Wohnzimmer oder beim Nordic Walking draußen trage.

Der weiße Rollkragenpullunder, der über der Lehne liegt, ist mein Morgenmantelersatz. Ich frühstücke im Schlafanzug und ziehe den Pullunder darüber, damit ich es schön warm habe.

Wenn ich im Winter an die Nord- oder Ostsee verreise, besteht mein Gepäck übrigens genau aus diesen Kleidungsstücken. Ich gehe im Urlaub normalerweise nirgendwo hin, wo ich mit einem Kaschmirpullover und Jeans nicht gut genug angezogen wäre. Packen geht schnell und die Tasche ist handlich.

Wenn ich allerdings genau hinschaue, trage ich natürlich auch nicht 80 % meiner Sachen ständig. Auch ich trage von zehn Oberteilen zwei am liebsten. ABER … alle meine Sachen im Kleiderschrank werden getragen. Deshalb trage ich unter dem Strich nahezu 100 % meiner Sachen in der Saison regelmäßig und das ist das, worauf es mir ankommt. Es gibt bei mir keine Schrankmonster.

Was ist Dein Sammelplatz?

Wo und auf was liegen Deine getragenen Sachen zum Lüften? Schlafzimmer? Ankleidezimmer? Badezimmer? Auf was liegen sie? Stuhl, Sessel, stummer Diener oder gar einer Kleiderleiter?

Von einer trendigen Kleiderleiter träume ich gerade, aber dann bräuchte ich den Sessel nicht mehr und wüsste nicht, wohin mit ihm. Er begleitet mich schon seit Juni 1993. Leider ist er so unbequem, dass er wirklich nur als Ablage oder Katzenkuschelplatz taugt, und farblich ist er recht verschossen. Heil ist er allerdings. Soll er gehen oder bleiben?

Wie viel Prozent Deiner Kleidung trägst Du zu 80 % ?


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Beauty Lifestyle Minimalismus

gesucht & gefunden #1

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Aus der Blogserie Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben wird nach dem Reboot jetzt gesucht & gefunden. Weil Suchmaschinen Bloginhalte brauchen, auf die sie Suchende verweisen können, hat es ein bisschen gedauert nach dem Neustart, bis wieder Besucher über Suchbegriffe auf diesen Blog gekommen sind.

Inzwischen ist aber offenbar wieder genug Content da, den die Suchmaschinen empfehlenswert finden. Das freut mich, denn jeder Suchtreffer hat das Potenzial, den Kreis der regelmäßigen Leser_innen zu erweitern.

Kosmetikinventur 2021

Lippenstiftständer im Bad

Dazu gibt es bisher keinen Beitrag, also beantworte ich die Frage hier. Disclaimer: Alle Tipps sind ohne Gewähr – Umsetzung auf eigene Gefahr! Gerade weil so viele Kosmetikartikel zu Hause und unterwegs in der Handtasche gerade seit fast einem Jahr kaum genutzt werden, ist der Jahresstart ein guter Moment, um jetzt eine vollständige Kosmetikinventur zu machen.

Ob es um Kosmetik, Klamotten oder Haushaltsartikel geht, spielt bei der Vorgangsweise der Inventur keine Rolle. Am Ende hast Du jedes Teil einmal in der Hand gehabt und die Entscheidung getroffen, ob

  • es bleiben darf.
  • es in den Müll kommt.
  • es einen neuen Besitzer bekommen soll – auf welchem Weg auch immer.

Beim Kleiderschrank oder Haushaltsartikeln gehe ich Rubrikweise vor. Bei Kosmetik schaue ich alles in einem Rutsch an, weil die Menge überschaubarer ist. Sollte das mit der Menge bei Dir anders sein, kannst Du es natürlich auch in pflegende Kosmetik und dekorative Kosmetik einteilen und sie Dir in zwei getrennten Einheiten vornehmen.

  • Als erstes überlege, wo Du überall Kosmetikprodukte hast. Bei mir ist das in der Dusche, in meinem Bad, im Gäste-WC, im Auto, meiner Handtasche, der Schreibtischschublade und im Wohnzimmer. Im Sommer bei über 25 Grad lagert Nachschub im kühleren Keller. Das sind viele Orte, oder?
  • Trage alle Sachen an einem Ort zusammen. Dazu bieten sich das Bett, Esstisch oder eine Küchenarbeitsfläche an.
  • Putze alle Schrankfächer, Utensilos und Ablageorte, an denen die Dinge lagern. Kosmetiktäschchen in der Handtasche schüttele ich zumindest einmal aus zur Säuberung. Wenn das nicht reicht, nehme ich ein neues.
  • Sortiere die Sachen nach Rubriken – Lippenstifte, Haarpflegeprodukte, Cremes etc.
  • Prüfe alle Produkte auf ihren Haltbarkeitszustand. Wenn kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf dem Produkt steht, gibt es einen aufgedruckten Tiegel, der die Haltbarkeit nach dem Öffnen angibt, 3M sind zum Beispiel drei Monate. Und dann gibt es auch noch Produkte, die zwar ein MDH haben, aber dennoch die Haltbarkeit nach dem Öffnen eingeschränkt ist. Bei Lebensmitteln werfen die Deutschen noch genießbare Produkte zu schnell weg, weil das MHD überschritten ist. Anstatt eine Riech- und Sichtprobe zu machen und vorsichtig zu kosten, geht der abgelaufene Joghurt zu oft direkt in den Müll (allerdings nicht bei uns). Bei Kosmetikartikeln werden Dinge viel zu lange verwendet, weil sie selten wirklich bis zum Ende aufgebraucht werden. Aber auch wenig verwendete Produkte können ein Brutkasten für Bakterien sein, Mascara ist da ein Paradebeispiel. Wenn Du unsicher bist, ob ein Produkt noch gut ist, prüfe es wie bei Lebensmitteln und übernimm selbst die Verantwortung dafür: Je cremiger oder fettiger, umso eher wird etwas ranzig, zum Beispiel Mascara, flüssige oder cremige Foundation, Cremelidschatten und Lippenstifte. Je trockener ein Produkt ist, also eher zucker- oder mehlartig, je länger hält es.
    Außerdem kommt es auf die Lagerung an. Ein Sommer mit 39 Grad im Bad kann viele Produkte schneller verderben lassen. Schau die Sachen an, rieche daran und entscheide dann. Je dichter ein Produkt am Auge verwendet wird, Mascara – Kajal – Lidschatten, umso eher entscheide ich mich für den Müll und gegen eine weitere Verwendung. Wenn ein Lippenstift ranzig ist, schmecke ich das sofort, aber es hat mir noch keinen gesundheitlichen Schaden eingebracht. Eine Augeninfektion durch überlagerte Mascara möchte ich aber keinesfalls riskieren.
  • Sortiere alles aus, was überlagert ist oder Du auch in absehbarer Zeit im Rahmen der Haltbarkeit nicht verwenden wirst.
  • Entscheide dann bewusst, welche Teile wieder an ihre alten oder neuen Orte wandern dürfen. Dabei kannst Du vielleicht Produkte austauschen, die an einem Ort mehr verwendet werden als an anderen. Ein Beispiel für Homeoffice-Menschen, die vor März 2020 außer Haus gearbeitet haben: Handcreme. Die Tube aus Deiner Handtasche wird in den letzten Monaten kaum verwendet worden sein. Die Tube im Bad oder Wohnzimmer ist vielleicht gerade fast leer oder frisch aufgestellt. Tausche die beiden aus, so dass die aus der Handtasche nicht irgendwann halbvoll überlagert ist, während Du im Bad oder in der Küche eine Tube nach der anderen verbrauchst.
  • Wenn Du bei der Inventur feststellst, welche Produkte Du zehnfach in Reserve hast, erteile Dir am besten ein Kaufverbot dafür. Arbeitest Du mit digitalen Einkaufszetteln? Dann kannst Du bei dem Drogeriezettel einen Vermerk machen, dass zum Beispiel Shampoo ausreichend vorhanden ist, wenn das ein Produkt ist, dass Du sonst sicherheitshalber immer im Vorbeigehen kaufst.

Was tun mit Ehering nach Tod?

Statementring aus den Eheringen für die Witwe

Dafür gibt es in dem aus einer ehemaligen Blogreihe zusammengefassten Beitrag Ideen für den Ehering Verstorbener Anregungen, was Witwen, Mütter und Töchter mit geerbten Ringen angestellt haben.

Graue Haare Stilberatung

Über das Thema haben meine Typberater-Kollegin Angela Kneusels und ich uns vor einem Jahr unterhalten. Den Dialog findest Du im Beitrag Farben für Silver Ladies in Mode und Make-up. Der Suchbegriff Graue Haare Lidschatten ist damit ebenso beantwortet.

Warum

Das wüsste ich manchmal auch gerne …

Was ist Dein Tipp für die Kosmetikinventur?


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Bloggen Minimalismus

Reboot tut gut

Minimalismus in der Praxis

Der Lifestyle-Blog meyrose – fashion, beauty & me startet neu, um alten technischen Ballast abzuwerfen. Dass dabei leider auch wertvolle Inhalte mit über Bord gehen, lässt sich nicht ganz vermeiden. Für mich siegt dabei das Gefühl der Leichtigkeit.

Stilberaterin Ines Meyrose Portrait

Einen frischen Blog zu starten, fühlt sich an, wie die ersten Worte in ein neues Notizbuch zu schreiben. Der alte Blog auf dieser Domain war seit 2009 online, hatte über 2000 Beiträge mit entsprechender Datenmenge Mengen an Fotos und unzähligen Updates aus elf Jahren.

Die meisten Blogbeiträge sind nach einer Woche wie die Tageszeitung von gestern: nicht mehr von Interesse, gelesen und aus dem Sinn. Deshalb importiere ich nur wenige Beiträge aus der alten Datei in diesen frischen Blog.

Weil sich am Layout in den nächsten Wochen noch einiges ändern wird, plane ich vorerst weniger neue Beiträge ein, als Du gewohnt bist. Außerdem braucht der Import der alten Beiträge und festen Seiten immens Zeit. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, kannst Du Dich wieder dienstags, donnerstags und samstags auf neue Beiträge freuen.

Bleibst Du dabei?


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