Was ich heute gelernt habe – Oktober 2019

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Art Journal Kalenderblatt Oktober

  1. Im Februar 2019 habe ich gelernt, dass in meinem bis jetzt bevorzugten Senf – Löwensenf mittelscharf – Zucker enthalten ist. Von Alnatura gibt es eine Alternative ohne Zuckerzusatz. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, das Glas anzubrechen, was ich im März gekauft habe. Er schmeckt etwas anders, aber keinesfalls schlechter. Ich habe beide im Vergleich gekostet – den Rest aus der Tube und den frischen aus dem Glas – und außer der Farbe und Konsistenz kaum einen Unterschied festgestellt. Damit wurde eine weitere Stelle versteckten Zuckers aus der Küche entfernt. Ich habe kein Problem damit, Zucker zu essen, möchte das aber nur bei Lebensmitteln tun, bei denen Zucker eine positive Geschmacksveränderung bedeutet.
  2. Die Mützensaison 2019/20 beginnt heute.
  3. Wie schön der Weg durch den Wald zum höchsten Punkt Hamburg, dem Hasselbrack auf 116 m, durch den Wald ist.
  4. Etuikleider aus Walkwolle sind wieder en vogue, gesehen bei COS und Marc O’Polo. Meins hat immerhin mit Orange eine Farbe der Saison, auch wenn es aus 2016 ist.
  5. Der Schwedenkrimi “Mord in den Schären” von Anna Ihrén, ein Lesetipp von Leserin Claudia, Danke!, hat mir gefallen. Komplex, aber nicht verworren.
  6. Ich sollte endlich lernen, mich nicht zu freuen, im Restaurant den letzten Tisch zu ergattert zu haben, sondern dankend ablehnen und gehen. Es ist mir in einem bis auf den letzten Tisch belegtem Lokal grundsätzlich zu laut. Ich bekomme da einen Knall.
  7. Auserkiesen ist das Verb zum Adjektiv auserkoren.
  8. Schönen Satz gelesen im Buch “Vom Himmel zum Meer” von auf Pos. 741 im Kindle: “Du bist auf dieser Welt, um dir selbst eine Freude zu sein.”
  9. Es gibt festes Parfüm auf Bienenwachs-Basis. Interessante Alternative zu den üblichen flüchtigen Texturen.
  10. Der kürzeste und angenehmste Fußweg zum Tierfutterladen führt durch den Gannerbarg.
  11. Paul hat immer mindestens einen Fan mehr als mir bisher bekannt war.
  12. Was Provenienzforschung ist.
  13. Der Bodensee wird das Schwäbische Meer genannt.
  14. Kontakte im Adressbuch auszusotieren: ab und an und immer wieder eine gute Idee.
  15. Beim Tanken auf die für mich nervige Frage zur Verkaufsförderung beim Bezahlen “Möchten Sie ein Heißgetränk für 1,50 Euro dazu?” geantwortet: “Nein Danke, ich bin selbst heiß genug.” => Die Kassiererin und ich hatten beide etwas zum Lachen.
  16. Daktyloskopie = Fingerabdruckverfahren
  17. Neues Wort gelernt: Granfluencer.
  18. Es gibt einen viel schöneren Weg zu einem Lokal in meinem Stadtteil, als ich bisher kannte. Ich weiß jetzt, wo man rauskommt, wenn man am Zebrastreifen in der Neugrabener Bahnhofstraße den Fußweg in der Verlängerung nimmt.
  19. Karli und Cooper, auf Instagram unter liebe_auf_8_pfoten zu sehen, sind Performance Parsons geworden.
  20. Wenn jemand mit 56 noch nicht erwachsen ist, ist die Frage “Wenn nicht jetzt, wann dann?” wohl mit nie zu beantworten. Leider.
  21. Delikat im Sinn von köstlich, schmackhaft, lecker ist ein Wort, das ich in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen möchte. Nachmittags direkt umgesetzt bei Mousse au Chocolat Torte im Cafe Liebes Bisschen in HH-Ottensen. Delikateste Torte seit langem …
  22. Facebook und ich werden keine Freunde mehr, deshalb habe ich die Facebookseite von image&impression gelöscht. Der Blog kommt dort deutlich besser an und dann pflege ich lieber dessen Seite.
  23. Ich habe mir im letzten Jahr bereits vorgenommen, erst neues Geschenkpapier zu kaufen, wenn alle Bögen und Rollen verbraucht sind. Neu wird es dann nur noch Packpapier geben. Das vom Möbelschweden liebe ich. Ich hatte aber keine Vorstellung davon, wie lange es dauert, das Zeug aufzubrauchen, obwohl ich nur einen Schuhkarton mit Bänderrollen und ein paar – offenbar dicke – Papierrollen und Bögen hatte. Jetzt bin ich immerhin schon bei weißen Vorsatzpapier angekommen, dass seit 29 Jahren aufgerollt bei mir lagert. Reste einer Buchbindeprojektwoche in der 12. Klasse. Mit bunten Schleifen sieht auch das schlichte Papier schön aus. Zu Weihnachten wird es bestempelt.
  24. Dreimal in 14 Monaten bin ich in dem Hutfachgeschäft in Hamburg gewesen und habe dreimal nichts gefunden. Dann bestelle ich den Regenhut nun also doch bei Amazon. Mir ist klar, dass ein Laden nicht alles vor Ort haben kann. Dass ein großer Hutladen aber keinen schönen Hut für mein Hutgesicht hat, wundert mich dann doch. Gelernt habe ich bei der Onlinebestellung, dass der Hut aus geölter Baumwolle beworben wird als Sonnenschutzhut für Festivals wegen seines SPF 40. Ich habe ihn als Regenhut für Hunderunden gekauft. Soll es auf Festivals ja auch geben. Regen. Immerhin wurde mir mein Stetson Trilby Odessa von einem Berliner Hutfachgeschäft verkauft und nicht von Amazon direkt. Ist doch auch schon mal was. Eigentlich trage ich Hutgröße 58, bei diesem Herrenmodell passt mir aber Größe M, was 56-57 cm entsprechen soll.  (Affiliate Link)
  25. Die neue Hausarztpraxis in der Gegend auszuprobieren, war eine hervorragende Idee. Impfung mit auf die Minute eingehaltenem Termin und sympathischer Ärztin. Besser geht es nicht!
  26. Rivalen sind ursprünglich zwei, die denselben Wasserlauf nutzen.
  27. Online gibt es von Brax eine große Auswahl an Blusen und Blusenshirts aus Viskose. Das finde ich sehr schön, weil die locker fallenden Blusen bei vielen anderen Herstellern aus Polyirgendwas sind, was ich nicht tragen mag. Entdeckt habe ich das gestern im Laden bei einer Anprobe. Leider saß die Bluse in Größe 40 nicht, der Schnitt war für eine Frau mit schmaleren Hüften als meinen, obwohl der Busen sogar reinpasste. Eine Nummer größer wäre sie an den Schultern wieder zu breit gewesen und außerdem nicht mehr verfügbar. Im Laden gab es leider auch keine anderen Modelle in zu mir passenden Farben und Stil. Deshalb habe ich mich online auf die Suche gemacht und bin erfreut, das entdeckt zu haben. Habe das honiggelbes Blusenshirt Clarissa in 42 bestellt, das passt und die 3/4-Ärmel mag ich eh. Hat jemand Erfahrung mit der Qualität der Blusen auf Dauer? Feedback gerne zu mir.
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  28. Wo die Hilfslinieneinrichtung in dem von mir genutzten Grafikprogramm versteckt sind: Fenster => Andockfenster => Hilfslinien.
  29. Die Entscheidung, eine zusätzliche Runde Nordic Walking in der Woche einzulegen, ist eine gute. Heute früh habe ich vor der Arbeit eine traumhafte Runde in der gefrorenen Heide mit Bodennebel und blauem Himmel gedreht, die ich nicht missen möchte.
  30. Ich habe bei der Abstimmung im letzten Jahr zwar für dauerhafte Sommerzeit gestimmt, aber vielleicht wäre dauerhafte Winterzeit doch besser. Als Morgenmensch ist die Helligkeit im Winter besser als dass ich sie abends im Sommer wirklich nutze. In jedem Fall bin ich für eine Abschaffung der Zeitumstellung. Heute habe ich noch etwas gelernt: Fitness mit Hund macht Paul und mir Spaß, mir aber nicht abends in einer kalten Scheune. Von O bis O kann ich mir gut vorstellen, draußen regelmäßig dabei zu sein.
  31. Manchmal kommt mein Leben mir vor wie die Postkorbübung.

Was hast Du im Oktober gelernt?

Was ich heute gelernt habe – September 2019

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Art Journal Kalenderblatt September

Der September beginnt mit einem Nachtrag zum 31. August 2019: SUP ist nicht mein Sport. Neu definiert: SitUpBoard, dann macht es Spaß, aber dann kann ich auch ein Paddelboot nehmen. Das ist komfortabler. Stehen auf einem Board finde ich überbewertet. Nun zum September:

  1. Neues Wort gelernt: Greenfluencerin
  2. Bald ist eine Ewigkeit zu lang.
  3. Die Farbbezeichnung Paynesgrau. Dunkles, kühles, bläuliches Grau. Hübscher Grauton.
  4. Die Bezeichnung Fugen-S. Wobei ich nie weiß, wo es hingehört und wo nicht.
  5. Jemand hat über Paul gesagt, dass er petzig wäre. Süß, oder? Vom Zausel zum Bär … würde ihm gefallen!
  6. Immer wieder überrascht es mich, wie unterschiedlich Geschwister sein können. Und nein, ich meine hier nicht meine Familie.
  7. Einen Picknickrucksack voll mit Plastikgeschirr braucht niemand. Also ich jedenfalls nicht. Und auch keinen Picknickkorb. Ich mache kein Picknick. Aber ich habe eine Verwendung für den Picknickrucksack gefunden, den ich vor vielen Jahren kostenfrei als Werbegeschenk bekommen habe, wenn ich das unnütze Plastikgelump daraus entfernt habe: Er wird mein neues Transportgerät für meine ganzen Schminksachen für Make-up-Beratungen. Die vorherigen beiden professionellen Visagistenkoffer sind beide nachteilig: Der zum Rollen ist zu groß und schwer, so dass ich ihn weder bei uns noch bei Kunden zum/vom Haus die Treppen tragen kann. Der mit Tragegurt ist für meine Schulter oder Arm zu schwer zum Tragen, wobei der Inhalt das eigentliche Gewicht hat, nicht der Koffer. Alle guten Dinge sind drei? Dann ist die Rucksackversion jetzt hoffentlich ein Volltreffer. Dafür verzichte ich dann gerne auf das Ziehharmonikasystem in den Koffern und verpacke die Sachen Rubrikweise in Dosen bzw. Kosmetiktaschen.
  8. Bad Harzburg ist kleiner als erwartet und hat ein süßes Wildgehege.
  9. Was eine Pfalz ist.
  10. Der einzige Sinn des Lebens besteht darin, schöne Momente zu sammeln. Eine 24jährige kann das seit zwei Tagen nicht mehr, wie ich heute erfahren habe. Anna, ich hoffe, Du hattest viele schöne Momente im Leben! Und eins weiß ich: Du hast Dir das Leben zumindest in den letzten Jahren nicht mit übermäßig viel Arbeit und zu wenig Schokolade verdorben. Gut so!
  11. Eckige Waschbecken sind unpraktisch.
  12. Lieblings-Make-up kürzlich in anderer Farbe gekauft. Das für mich neue N5 passt gerade deutlich besser, NC25 wurde zu gelb für mein Gesicht. Wobei ich mich immer noch frage, ob das an meiner Haut liegt oder ob der LED-Spiegel, der seit dem Frühjahr im Bad hängt, das lediglich offenbart hat.
  13. In Quedlinburg gibt es “Ein Cafe in 7 Häusern”.
  14. “Das Schmetterlingszimmer”, der neue England-Roman von Lucinda Riley, deren Bücher ich an sich gerne lese, ist mir zu kitschig und dreht für meinen Geschmack zu viele Schleifen. Da freue ich mich jetzt lieber auf den nächsten Roman über die sieben Schwestern von ihr, der bald erscheinen soll.
  15. Im nächsten Herbst möchte lieber wieder an die See anstatt in die Berge. Ich bin eine Meerjungfrau und kein Berggeist, auch wenn der Wanderurlaub im Harz schön war.
  16. “Die Schwestern vom Ku’damm Teil 2 – Wunderbare Zeiten” ist herausgekommen. Freue mich aufs Lesen! Nachtrag: Hat mir gefallen, auch wenn es nicht so inhaltsreich ist wie Band 1.
  17. In der Süderelbe leben Krebse. Heuckenlock ist nicht nur der Name eines Naturschutzgebietes, sondern ein Miniarm der Süderelbe.
  18. Einer Personengruppe bin ich offenbar deutlich mehr egal, als ich jemals für möglich gehalten habe. Die Erkenntnis bringt einen immensen Vorteil: Sie entlässt mich aus jeglichem Verpflichtungsgefühl diesen Menschen gegenüber. Das ist eine erleichternde Erkenntnis.
  19. Ich war erstmals im Ewigforst Sachsenwald. Dort kann man Urnen in einem alten Buchenwald bestatten lassen. Den Sachsenwald an sich kenne ich gut, aber in diesem Teil davon in Kröppelshagen-Fahrendorf war ich noch nie. Mal davon abgesehen, dass ich immer noch ins Meer möchte, ist das die ansonsten schönste Bestattungsform, die mir in Deutschland bekannt ist. Die einstündige Trauerrede fand komplett unter freiem Himmel statt an einem Ort am Rand des Ewigforstes, nicht am Grab dort. Es war kalt und trocken. Ich möchte allerdings nicht wissen, wie man sich dabei im Regen gefühlt hätte.
  20. Hörbuch “Heute hat die Welt Geburtstag” von Flake zu Ende gehört. Ein Hörbuch bei mir? Selten, weil ich für gewöhnlich umgehend dabei einschlafe und deshalb weder zu Hause noch unterwegs welche höre. Als Beifahrer im Auto blieb ich bei diesem Hörbuch sogar hellwach. Äußerst unterhaltsam, auch wenn ich absolut kein Fan von Rammstein bin. Ungerührt, selbstkritisch und lustig mit trockenem Humor. Flake hat es mit seiner Stimme und Worten geschafft, dass ich eine genaue Vorstellung der Szenen vor Augen hatte. Ich habe mir danach einige Livekonzert-Ausschnitte angeschaut, die meine Bilder bestätigt habe. Obwohl ich Rammstein weder sehen noch hören muss, hat mir das Hörbuch Spaß gemacht. Es ist übrigens ohne musikalische Untermalung.
  21. Der Jakobsweg verläuft durch deutlich mehr Länder in Europa, als mir bis heute bekannt war, und führt u.a. durch Harsefeld bei mir in der Nähe.
  22. Das KZ Neuengamme hatte eine Außenstelle am Falkenberg in den Harburger Bergen.
  23. Es war nicht geschickt, ein Restaurant am Tag nach einer dortigen Oktoberfestveranstaltung zu besuchen, weil in dem Laden der Montag ein echter Montag war.
  24. Heute habe ich mir zum letzten Mal von dem nicht zu mir passenden Sport die Kraft rauben und den Tag verderben lassen. Schluss damit! Ab nächster Woche gibt es eine zweite Runde Nordic Walking in der Woche, das muss reichen.
  25. Laufende Bären sehen lustig aus und sind schneller als erwartet.
  26. Mein Vertrauen in die Medizin ist erheblich gesunken. Betrifft nicht meine Gesundheit, macht es aber nicht besser.
  27. Morgens: Wie ich mit dunklen Augenringen aussehe. Ich wusste gar nicht, dass ich welche bekommen kann. Bis heute war ich der Ansicht, dass dieser Kelch an mir vorüber zieht. Abends: Man kann 5 mm unter der Faltenreihe ums Auge eine weitere Faltenreihe bekommen.
  28. So langsam reicht es mir für diesen Monat mit Tod und Teufel. Noch ein Todesfall. Wann kommt die Hochzeit und wer heiratet?
  29. Das Lavendel-Entspannungsöl von Weleda, ein Tipp von Leserin Claudia, gefällt mir. Endlich habe ich einen Tester gefunden in der Drogerie, so dass ich es vor dem Kauf auf Duft, Konsistenz und Verträglichkeit testen konnte. Gerade bei Naturkosmetik ist ein Test auf der Haut bei mir als Allergikerin unerlässlich.
  30. Wenn das so weiter regnet, braucht der Zausel einen zweiten Regenmantel.

Was hast Du im September gelernt?

dies & das #45

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Herbstblatt

Hallo Herbst!

Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1. September hat sich der Sommer in Hamburg verabschiedet. Ich kann wieder atmen und aufleben, so fühlt sich das Leben gut an. Ich freue mich auf viele schöne Herbststunden und Pullover. Ich gehöre zu den Menschen, die angezogen besser aussehen als ausgezogen und die sich angezogen besser fühlen als ausgezogen – außer beim Baden. Die Sommerkleider verstaue ich leichten Herzens in der hintersten Kleiderschrankecke.

Danke für die Blumen!

Ich habe mich ausnehmend über die lieben, wertschätzenden Kommentare zum gesponserten 10. Blog-Geburtstag gefreut. Es haben einige stille Leserinnen erstmals dabei kommentiert. Es freut mich immer besonders, wenn ich auf dem Weg ein bisschen mehr erfahre, wer diesen Blog regelmäßig liest. Kommentare sind (ja, neben bezahlten Beiträgen) des Bloggers Lohn. Wenn Leser mich damit entlohnen, bin ich dankbar.

Weniger Plastikmüll bei Herstellern fordern: REPLACE PLASTIC

Bei Bloggerin Sunny habe ich im Beitrag Von der Realität, Blogger-Blasen und heißen Eisen erstmals von der App REPLACE PLASTIC gelesen. Hat ein bisschen gedauert, bis sie bei mir Anwendung gefunden hat, aber jetzt ist sie im regelmäßigen Einsatz. Es geht dabei darum, über die App mit dem Barcode der Verpackung zu melden, dass Du der Meinung bist, dass bei dem Produkt Plastikverpackung vermieden werden könnte.

Ab einer gewissen Menge an Rückmeldungen über die App pro Produkt informieren die Betreiber den Hersteller der Ware über den Verbraucherwunsch der Reduktion von Plastik bei dem Produkt. Dabei kann es darum gehen, weniger Plastik zu verwenden oder die Verpackung komplett durch ein anderes Material zu ersetzen. Mehr über die App findest Du im Blog Küste gegen Plastik (Werbung) bei den Erfindern.

Bei mir hat den Ausschlag für die Installation der App und das erste Melden eines Produkts Räucherlachs von Aldi Nord gegeben. Es ist unglaublich, in was für einem Verpackungsberg 200 g konventioneller Räucherlachs bzw. 100 g Bio-Räucherlachs verschwinden.

Und nun möchte ich hier bitte keine Diskussion über Überfischung haben und dass ich den Lachs gar nicht erst kaufen sollte. Den Lachs möchte ich haben, aber mit weniger Verpackungsmüll bitte. Ich könnte ihn alternativ auf dem Wochenmarkt am Fischstand direkt vom ganzen Filet in gewünschter Menge abschneiden und in eine mitgebrachte Dose verpacken lassen. Das hat dann aber einen Preis, den ich jenseits von Gut und Böse finde, nämlich 100 % mehr als bei Aldi. Ich fange also in diesem Fall erstmal damit an, den Hersteller über meinen Verpackungsreduktionswunsch zu informieren. Zum Marktstand komme ich später vielleicht irgendwann.

Ich lese übrigens immer wieder im Blogs oder den Socials, dass es immer noch Läden gibt, die sich weigern, in mitgebrachte Gefäße abzufüllen. Auf unserem Wochenmarkt ist das kein Thema, da wird auch frisch aufgeschnittene Wurstware direkt in die eigene Dose verpackt. Antwort des Verkäufers auf meine Frage danach: Warum auch nicht? Genau!

Am Gemüsestand zuckt kein Verkäufer, wenn man einen Wäschesack herüber reicht, um die Kartoffeln darin verpacken zu lassen. Bei Äpfeln und andere loser Ware wurde schon immer gefragt, wenn ein Einkaufskorb zu sehen ist: “Direkt in den Korb?”

In Norddeutschland muss man schon seit ich denken kann eher sagen, wenn man eine Tüte haben möchte, als dass man ungefragt eine bekommt. Spart übrigens nicht nur Müll, sondern auch Geld für den Marktstand für das Verpackungsmaterial. Wäre schön, wenn Eigen- und Verbrauchernutz immer so harmonieren würden.

Kennst du die App? Nutzt die sie?

Was ich heute gelernt habe – August 2019

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Art Journal Kalenderblatt August

  1. Es kann so heiß sein, dass sogar kleine Ohrstecker zu viel Schmuck sind.
  2. Die Leimmottenfallenklebeditscher sind mit Waschbenzin von der Marmorfensterbank ablösbar.
  3. Grillen finde ich so überbewertet, wie man das nur überbewertet finden kann.
  4. Per Anhalter zu fahren, scheint out zu sein. Ist jeder mobil oder ist der ÖPNV so dicht und bezahlbar geworden? Zu meinen Oberstufenschulzeiten auf dem Dorf war es normal, täglich auf Daumen zu fahren, wenn Mutti das Auto nicht für den Schulweg rausgerückt hat (oder die 18 zum Führerschein noch fehlte).
  5. Die kombinierte IKEA-Andronaco-Ausbeute passt in den Kofferraum meines Autos. Da sage nochmal jemand, der Cityfloh sei klein!
  6. Selbstmitgefühl klingt viel schöner als Selbstmitleid.
  7. Erstaunlich, was man für eine Wissenschaft aus Wanderstöcken machen kann. 2004 habe ich ohne tiefsinnige Gedanken dazu das Angebot bei Tchibo gekauft. 2019 – die alten sind vergammelt – gibt unzählige Testberichte und Features. Der Testsieger ging allerdings nach einmaligem Gebrauch retour. So viel dazu. In gebügelter weißer Bluse und rotem Lippenstift wird man im Outdoor-Laden übrigens nicht als sportlich angesehen. In solchen Momenten verstehe ich nicht, dass es Menschen gibt, die leugnen, dass Kleidung eine Rolle spielt. Ich habe trotzdem bekommen, was ich wollte.
  8. Interessante Frage: Wer bin ich ohne meine Dinge? => Was bleibt von mir übrig ohne meine Dinge?
  9. Ich weiß jetzt, wo tonnenweise Motten im Garten wohnen: In den Rhododendren. Wenn man die Blätter von oben gießt mit dem Gartenschlauch, ist die Luft voller Motten. Motten sind Nachtfalter. Ich sollte unseren Garten weniger falterförderlich machen. Denn: Kein Kaschmir ist auch keine Lösung. Hmmm. Keine Schmetterlinge ist aber auch doof. Keine Lösung in Sicht.
  10. Man kann ein Einserabitur machen, ohne Zeichensetzung zu beherrschen.
  11. Es heißt nicht das Napf sondern der Napf.
  12. “Die Art, wie wir auf Fehler reagieren, macht uns aus.” gehört. Kluger Satz.
  13. Man kann auch mit 93 noch die Vorzüge von Amazon Prime entdecken.
  14. Jetzt weiß ich, welcher Wadenmuskel, wenn er verspannt ist, den Fußballen nach außen zieht und den Hallux valgus verstärkt und Schmerzen macht. Dehnen mit gestreckten Fuß hilft. Wenn man einmal gesehen hat, wie das auf dem sehnigen Fuß angesteuert wird, ist der Zusammenhang sonnenklar.
  15. Der Trick gegen Mehlklumpen im handgerührten Pfannkuchenteig ist, die Eier erst am Ende unterzurühren. Am besten einzeln, dann wird der Teig am besten.
  16. Das Kaufhaus mit Herz in Neu Wulmstorf freut sich ganzjährig über Spenden von Weihnachtsartikeln. Die gehen außerhalb der Saison ins Winterlager. Hätte ich nicht gedacht. Ich wollte eigentlich nur erfragen, wann ich denn damit Herbst willkommen wäre. Jetzt bin ich sämtliche Weihnachtsdekoration los und freue mich über das leere Regalbrett im blauen Keller.
  17. Der neue Brunetti “Ein Sohn ist uns gegeben” gefällt mir. Er hat Längen, aber das Thema ist schön. Es geht um Liebe, Familie, Wahlverwandtschaften und Betrug.
  18. Die Trendfarbe Riviera von SCHÖNER WOHNEN ist ein tiefes Blau mit einem Hauch Petrol, ist eine gute Wahl für den Windfang. Zusammen mit einer geölten Kiefernholzkommode sieht das sehr schön aus. Noch schöner wäre allerdings, wenn 7 qm Wand trotz Lüftens nicht tagelang furchtbar stinken würden.
  19. Ein Fachmann sagte, ich hätte ein zartes Bindegewebe. Eine nettere Formulierung kann ich mir für das weiche Zeug nicht denken.
  20. Nach dem Wechsel zum Ökostrom ist jetzt auch der Wechsel vom Gasanbieter zum Hamburger Unternehmen geglückt. Die Kündigung durch den neuen Anbieter bei eon funktionierte nur mit exakt falscher Schreibweise meines Namens, der dort vor Jahren in der Datenbank fabriziert wurde. Nein, ich bin keine Bindestrichfrau!!!
  21. Die Entscheidung, nach der Grillparty anstatt vorher zu putzen, war eine weise.
  22. Businesshemden von Olymp soll man geschlossen, auf rechts mit Kragen nach innen waschen, damit die Kragenecken nicht kaputt gehen. Und nicht mit Jeans in einer Maschine! Mal ehrlich: Wer macht das so?
  23. Auf dem Wochenmarkt gibt es Salatgurken. Gerade Gurken kosten an dem einen Stand 1 Euro, krumme 60 Cent. Ich kaufe eine krumme Gurke. Die Frau nach mir ordert vehement: ICH nehme eine GERADE Gurke. Es gibt definitiv Menschen, die zu viel Geld haben, oder? Mal davon abgesehen, dass meine Gurke nach dem Abschneiden der Enden auch fast gerade war.
  24. Ich weiß jetzt, WIE abstrus chauvinistisch ein alter Mann im Jahr 2019 noch sein kann. Kotz.
  25. Ein Tiedress ist ein Bindekleid.
  26. “Morgen wird kommen, ob wir bereit sind oder nicht”. Zitat aus der Fernsehserie BULL.
  27. Wenn man einen Korkuntersetzer im Backofen bei 180 Grad Umluft erhitzt, riecht es in der Küche wie in der Sauna. Bitte nicht nachmachen, auch wenn der Duft genehm ist.
  28. Das Wort Megalomanie für Größenwahn.
  29. Ich habe schon jetzt mein Motto für 2020 gefunden. Das verrate ich aber noch nicht!
  30. Der Thriller “Todesmal” von Andreas Gruber mit den Ermittlern Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 5 ist fulminant.
  31. Brechbohnen, tomatige Soße und Schafskäse passend hervorragend zusammen. Schon im Lauf des Monats gelernt, aber für heute aufgespart, damit der Beitrag am Samstag online gehen kann.

Nachtrag zum 31. August 2019: SUP ist nicht mein Sport. Neu definiert: SitUpBoard, dann macht es Spaß, aber dann kann ich auch ein Paddelboot nehmen. Das ist komfortabler. Stehen auf einem Board finde ich überbewertet.

Nachdem ich in den letzten Wochen teilweise sogar mehr als drei Blogbeiträge in der Woche veröffentlicht habe, trete ich in der nächsten Zeit ein bisschen kürzer. Mein Ziel: Jeden Samstag gibt es einen frischen Beitrag. Wenn mir zwischendrin noch etwas einfällt, bemühe ich mich, es wie gewohnt am Dienstag oder Donnerstag zu veröffentlichen.

Was hast Du im August gelernt?

Wie finde ich die richtige Sportart?

Sportkleidung zum Nordic Walking im SommerErfolgreiche Sportversuche, die bis heute Bestand haben

  • Nordic Walking
  • Spazieren
  • Wandern

Erfolgreiche Sportversuche, die ihre Zeit hatten

  • Turnen
  • Ballett
  • Jazz-Gymnastik aka Aerobic
  • Tischtennis
  • Skilaufen
  • Schlittschuhlaufen und Inlineskating
  • Segelfliegen
  • Fahrradfahren
  • Jollensegeln
  • Schwimmen und Wassergymnastik

Erfolglose Versuche mit Sportarten, die nicht wiederholt werden

  • In Basketball in der 11. Klasse im Ballsportpflichthalbjahr habe ich nur 3 Punkte im Zeugnis bekommen obwohl ich mit den Fehlstunden im zulässigen Rahmen lag. Das ist eine 5 +, falls jemand das Punktesystem nicht kennt. Aus der Basketball-AG wurde ich in der 7. oder 8. Klasse herauskomplimentiert wegen Talentfreiheit.
  • Von den Leichtathletik-Bundesjugendspielen wurde ich in der Grundschule in der 3. Klasse befreit, weil ich in der 2. Klasse von den Mitschülern wegen meiner mangelhaften Leistungen traumatisierend gehänselt wurde. In der 7. oder 8. Klasse hätte ich meinen Ballwurf wiederholen dürfen, obwohl die drei zulässigen Versuche durch waren. Bei meiner besten Leistung dachte der Lehrer, dass mir der Ball aus der Hand gerutscht wäre.
  • Fassen wir zusammen: Alles mit Bällen ist raus. Jeder, der mir mal einen Ball zugeworfen hat, weiß warum. Volleyball ist zudem auch noch raus, weil meine Handgelenke das nicht mitmachen. Wenn ich auf mein Daumengelenk an eine bestimmte Stelle drücke, kann ich mit leichtem Druck den Daumen aus dem Gelenk drücken.
  • Yoga habe in verschiedenen Formen ausprobiert, Pilates ebenso. Gefällt mir beides nicht. Bei Yoga ist dann auch noch das Problem da, dass ich von Haus aus zu beweglich bin, das macht ausgiebiges Dehnen nicht gerade besser.
  • Beim Joggen verrecke ich nach wenigen Metern und meine Hüfte – leichte Dysplasie – jault.

Innerer Schweinehund – was ist das?

Wenn andere Menschen sagen, ihr innerer Schweinehund würde sie vom Sport abhalten, kann ich das nicht nachfühlen. Entweder will ich das, dann mache ich das, oder ich will das nicht, dann lasse ich das. Ganz einfach. Und wenn Sport im Kalender steht, dann mache ich den, wenn mich nichts wirklich Widriges davon abhält.

Nach dem Sport geht es mir so toll! Nicht.

Tja, auch an der Stelle kann ich den Glücksmoment nicht nachfühlen. Bevorzugt Leute mit besagtem Tier im Körper erzählen mir dann, wie großartig sie sich fühlen, wenn sie sich trotz des inneren Schweinehundes überwunden haben, zum Sport zu gehen. Leider bleibt mir dieser Endorphin-Kick, oder was auch immer das ist, verwehrt.

Ich fühle mich nach Sport, der Muskeln oder Kreislauf intensiv belastet einfach nur: scheiße. Mir ist zum Heulen zu Mute und ich schaffe nicht mal immer, die Tränen erst zu Hause fließen zu lassen. Mir ist kalt. Es kommt vor, dass ich danach weinend und frierend in der heißen Badewanne liege und mich einfach nur frage, was mit mir verkehrt ist.

Muss Sport Mord sein?

Komischerweise empfinde ich alles, was mich nicht so fertig macht, gar nicht so sehr als Sport. Alleine das Wort Sport scheint in meinem Kopf negativ verankert zu sein. Ist das der Denkfehler “wenn ich es kann, kann es jeder, und dann kann es nicht schwer sein”?

Die Unbeschwertheit dabei hat mich in der 2. Klasse im Schulsport verlassen, als ich erstmals als Versager in der Klasse stand, weil mich kein Mitschüler in seine siegreiche Völkerballmannschaft wählen wollte. Der Sportlehrer hatte leider für die nächsten drei Jahre nicht anderes drauf, als die Klasse Völkerball spielen zu lassen oder im Sommer kurz für die BJS trainieren zu lassen. Seinen Namen weiß ich heute noch. In Mathe war er ein ähnlich guter Lehrer, zum Glück bin ich in Mathe aber talentierter.

Ein anderer Lehrer ließ mich in der 5. Klasse beim Laufen durch Glinde zurück. Er war stocksauer, dass er zurücklaufen musste, um mich bei über 25 Grad – es gab danach Hitzefrei – auf der sonnigen Straße einzusammeln. Hätte er nicht die Umkleide nach mir abschließen müssen, bin ich mir nicht sicher, ob er noch nach mir geschaut hätte. Ein Wunder, dass er nicht einfach meine Sachen vor die Sporthallentür gestellt hat.

Den gleichen Lehrer hatte ich in der 8. Klasse in Mathe und er fand mich zu dämlich für Mathe. Wenn ich für eins mit meinem klar strukturiert denkenden Gehirn nicht zu blöd bin, ist es Mathe und der Umgang mit Zahlen. So viel dazu. Kleiner Exkurs meiner Traumata. Hatte ich schon mal erwähnt, dass Schule und ich nicht zusammen gepasst haben?

Zurück zum Sport: Nordic Walking gilt als Sport und macht mir Freude. Allerdings ist das wieder etwas, worüber lange Zeit gelacht wurde. Das mit den Stöckern? Ha, ha, wo sind denn Deine Skier? Lustig, lustig. Nicht. Auch das wird dazu beitragen, dass es für mich nicht so wirklich in der Sportecke verortet ist. Vielleicht gut so? Sonst hätte ich auch dabei Versagensangst? Na ja, wenigstens ist Nordic Walking inzwischen so etabliert, dass kaum noch blöde Sprüche kommen.

Warum tu ich mir das an?

Sein Ende letzten Jahres gehe ich zum Schlingentraining in einer Physiotherapiepraxis. Das Training in einer Gruppe mit max. 8 Personen wird von einem Physiotherapeuten angeleitet. Theoretisch macht mir das Spaß und ich spüre und sehe durchaus, dass mein Körper Muskeln aufbaut an Stellen, an denen vorher kaum welche waren.

Praktisch ist das für mich so dermaßen zu anstrengend, dass es mir in den meisten Fällen dabei hinterher schlecht geht und ich viel zu erschöpft bin => siehe oben bei Tränen und Badewanne. Theoretisch kann man das Training abgestuft intensiv durchführen. Praktisch neige ich dabei offenbar zur Überforderung. Mal sehen, ob ich das noch in den Griff bekomme. Einen Monat gebe ich mir noch dafür.

Das Problem ist, dass die ganzen Hundespaziergänge und Nordic Walks meinen Körper vor allem an den Beinen zu einseitig trainieren und mir dann die Knie schmerzen. Es fehlen die Gegenspielermuskeln. Durch das viele Sitzen PC tut es meinem Körper durchaus gut, den Rumpf zu trainieren. In den Armen finde ich ein bisschen mehr Kraft nett, um mein Arbeitsmaterial besser zum Kunden schleppen zu können.

Um Optik geht es mir dabei weniger. Ja, ich möchte nicht wieder zunehmen, aber das würde ich wohl auch nicht, wenn ich eine Walkingrunde in der Woche mehr einlegen würde. Ist das ganze Problem also mein Optimierungswahn? An welcher Stelle ist genug optimiert?

Was sind alternative Sportarten für mich?

Fahrradfahren und Schwimmen fallen aus, keine Lust mehr darauf. Alles auf Kufen auch, weil das Verletzungsrisiko als Selbständige ohne Krankengeldversicherung zu hoch ist. Ich will in kein Fitness-Studio, in keine große Gruppe und eine stinkende Turnhalle soll es auch nicht sein. Ein Heimtrainer kommt nicht in Frage und ich mag nicht schwitzen.

Segeln geht nur in der warmen Jahreszeit und passt zeitlich gerade nicht in mein Leben mit Hund am Stadtrand – ist also auch raus. Außerdem soll es ohne weiten Anfahrtsweg erreichbar sein. Vielleicht ein leichtes Workout mit einem Terraband? Hat da jemand Videotipps für Anleitungen, die sich zu Hause umsetzen lassen?

Fragen über Fragen

  • Was bleibt da noch als Ganzjahressport?
  • Hast Du einen Tipp für mich?
  • Was macht Du für Sport? Warum? Wie geht es Dir davor, währendessen und danach?

Danke fürs Zuhören und für konstruktive Ideen!

What’s in my bag – Update 2019

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Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small im Longchamp Le Pilage Rucksack Navy

Ausgelöst durch die Aktion BlogLiebe #3 veröffentliche ich von einigen beliebten älteren Blogbeiträgen aktualisierte Fassungen. 2013 habe ich den Beitrag What’s in my bag geschrieben. Heute zeige ich Dir, was aktuell zu meinem mobilen Leben gehört.

Eine Tasche ist in meiner Tasche

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small

Ich lebe nach wie vor das Tasche-in-Tasche-Prinzip. Mein letzter Taschenorganizer hat bei täglichem Gebrauch etwa zehn Jahre gehalten bis er zu ausgelabbert und schmuddelig wurde. In diesem Jahr habe ich mir einen neuen gewünscht und zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small

Wichtig war mir, dass er weiterhin auch in meine Alltagstaschen und den kleinen Longchamp Le Pliage Rucksack passt, den ich meistens verwende. Außerdem soll er hell sein, damit ich darin Dinge gut sehen kann. Wie schlecht man etwas in dunkel gefütterten Taschen erkennen kann, kannst Du auf dem Rucksackfoto oben sehen. Ein Reißverschlussfach brauche ich bei so einem Organizer für den Kleinkram und mein Portemonnaie.

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small gefüllt

Bei Bloggerin Happy Face habe ich diesen Taschenorganizer aus Filz von Classic Slash in einer Vorgängerversion gesehen, der in der Größe Small perfekt für mich ist. Das flexible Innenlebenteil, das es inzwischen dazu gibt, brauche ich nicht, das habe ich entfernt. Ansonsten ist den Worten von Horst Schroth nichts hinzuzufügen:

“Die Handtasche einer Frau ist ein mobiles Badezimmer. Die gehört eigentlich von innen gekachelt.”

What's in my bag - Handtascheninhalt einer Frau / Bloggerin Ü40

That’s in my bag

  • Taschenorganizer
  • Kleine Geldbörse mit Zahlungskarten
  • Hülle mit persönlichen Papieren, einzeln verpackten Pflastern und Desinfektionstuch
  • Kartenetui mit Visitenkarten, Farbkarten und den wenigen Plastikkarten, die wegen einer Zahl- oder Scanfunktion im Original gebraucht werden
  • Haustürschlüsselbund mit einem Anhänger
  • Autoschlüsselbund mit einem Anhänger
  • Notizbuch
  • Bleistift mit Radiergummi
  • Islamoos Lutschpastillen
  • Kaugummis
  • Papiertaschentücher
  • Nagelpflegestift
  • Creme (PR-Muster)
  • Lippenkonturenstift, den ich auch als Lippenstift verwenden kann
  • Lippenstifte in den Farben Rosenholz und Rot
  • Lippenpflegestift
  • Miniaturmultifunktionsmesser mit scharfer Schere für Notfälle an Bekleidung und Fingernägeln
  • Augentropfen gegen trocken Augen bzw. Pollenallergie je nach Jahreszeit
  • In dem kleinen Döschen (PR-Muster) ist nicht das drin, was drauf steht. Die gesäuberte Dose enthält Notfalltabletten.
  • Hundekotbeutel, auch praktisch zum Sammeln von Muscheln am Strand
  • Zusammengefalteter Einkaufsbeutel
  • Lesebrille
  • Nicht auf dem Bild zu sehen, weil es fürs letzte Foto im Einsatz ist: Smartphone

Kaum zu glauben, dass das alles in einer so kleinen Tasche steckt, oder?

Ohne Lesestoff gehe ich nicht gerne aus dem Haus. Für den Kindle ist in dem Taschenorganizer auch noch Platz, denn er ist nur locker gefüllt. Ich versuche, möglichst wenig dabei zu haben, komme ohne diese Sachen aber nicht gut aus. Wenn ich mal ohne Handtasche aus dem Haus gehe und nur Handy oder Geld einstecke, fehlt mir garantiert irgendetwas davon.

Daher sind bei mir Minimum und Maximum in der Handtasche fast das gleiche. Wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, kommt eine 500 ml Trinkflasche mit Leitungswasser hinzu und Kompaktpuder zum Auffrischen des Make-ups. Im Sommer ist inzwischen auch gerne mal ein Fächer an Bord.

Habe ich für viel oder wenig in meiner Handtasche? Was ist in Deiner?

(Affiliate Link)

P.S.

Es gibt diesen Taschenorganizer in drei Größen und andere Modelle für bestimmte Rucksackformen von Fjällraven in höher. Du findest bei der Beschreibung auf Amazon die Angaben, zu welchen bekannten Taschenmodellen welche Größe passt.

Abstruses Urlaubsgepäck: Espressomaschine

Espresso

Gib es zu, Du nimmst auch Dinge in den Urlaub mit, bei denen der eine oder andere den Kopf schüttelt, oder? Mein Urlaubsgepäck ist im Normallfall überschaubar. Im Winter an der See trage ich meistens Kaschmirrollis, Jeans und Boots. Ich betrete kein Restaurant, in dem ich damit nicht gut genug gekleidet wäre. Im Sommer verreise ich für gewöhnlich nicht. Im Herbst und Frühling brauche ich ein bisschen mehr Spielraum für verschiedene Temperaturen, aber das Gepäck bleibt dennoch klein.

Hallo wach!

Nun ist es so, dass einer der Spitznamen, die mein Mann mir verpasst hast, E-spressogirl lautet. Das abgesetzte E steht für Energie. Ohne morgendlichen Espresso – na gut, ohne zwei morgendliche Espressi – bin ich nur eine Impression meiner selbst. Es fehlt die Energie. Nach dem Mittagessen brauche ich einen weiteren. Wenn der nicht absehbar ist, trinke ich ihn morgens auf Vorrat. Filterkaffee ist keinerlei Alternative. Espresso. Schwarz. Heiß. Schnell. Zwei nacheinander. Kein doppelter. So muss das sein. Als Schlaftablette im Urlaub unterwegs sein? Keine gute Idee!

Die Sache mit den Ferienwohnungen in den von uns bevorzugten Gegenden ist so eine Sache mit den Preisen. Da ich im Urlaub auch noch Geld zum Essengehen und Shoppen budgetiere, spare ich an der Ausstattung der FeWos. Wir hatten ab und an schon mal Glück, dass eine Espressomaschine dabei war, aber das ist die Ausnahme.

Da ich die ersten beiden Espressi morgens zum Frühstück haben möchte und nicht irgendwann am Tag, mag ich nicht aufs nächste geöffnete Café warten. So kam eines Tages die Idee auf, eine Espressomaschine mit in den Urlaub zu nehmen. Ich habe kurzerhand ausgerechnet, ab welchem Einsatz sie sich im Vergleich zu Cafébesuchen lohnt, ein Angebot wurde genutzt und seitdem reist eine kleine Kapselmaschine mit. Für die wenigen Tage im Jahr kann mein Umweltbewusstsein mit den Kapseln, die wir ansonsten nicht verwenden, leben.

Nimmst Du eine Espresso- oder Kaffeemaschine mit in den Urlaub?

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