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Lifestyle Persönliches

Was ich heute gelernt habe – März 2021

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Azalee
  1. Das Wort Xenophobie.
  2. Der Eisladen hat kommentarlos die Preise um 18 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. So viel zu den wirtschaftlichen Folgen von Corona. Immerhin sind die Kugel noch so schön groß und lecker wie im Vorjahr.
  3. Nach einem Taschentuch und Kackebeuteln gehört jetzt eine OP-Maske in die Tasche jede Jacke als Standardausstattung.
  4. Habe mich heute früh bei meinem Anblick mit kurzen Haaren nach dem gestrigen Friseurbesuch im Spiegel erschrocken. Kam mir einen Moment wie eine fremde Person vor. Da sieht man mal, wie schnell man sich an unliebsame Dinge wie ungeschnittene Haare gewöhnen kann.
  5. Was Salfett ist.
  6. Auf meinem Laptop waren 258 GB auf der SSD mit Sicherungen von meinem Smartphone belegt. Weil das in der Struktur so übersichtlich aussah, bin ich nie auf die Idee gekommen, tiefer zu schauen und mir die Datenmenge anzeigen zu lassen.
  7. Modern Family Staffel 10 samt Finale ist auf Deutsch erschienen. Freue mich aufs Schauen.
  8. Wie man eine Cloud konfiguriert.
  9. Das Grab in den Schären – 10. Fall für Thomas Andreasson von Viveca Sten hat mir nicht gefallen. Nora hat mal wieder Beziehungs- und Psychodrama, Thomas kann die Hände nicht von Ex lassen und der Fall ist arg schräg verworren.
  10. Google findet, dass meine Mail zum Blogbeitrag über einen Krimi, bei dem es um die Spaltung der Gesellschaft geht, gegen seine Richtlinien verstößt. Absurd.
  11. Mitglieder der CDU-Bundesregierung geben eine Ehrenerklärung ab. Haha. Kohl lässt grüßen? Oder Barschel? Ich könnte Kotzen ob der Umstände, wegen denen es dazu kam. Wann endlich hört Lobbyismus auf und wann müssen Abgeordnete endlich alle Nebeneinkünfte offen legen?
  12. Das Dr. Lavea Spray gegen Hundemief funktioniert auch in einer Holzschublade, sogar ohne Tropfenspuren.
  13. Die Bezeichnung Bengalin-Hosen für Stretchhosen.
  14. In meinem Horoskop in der Brigitte steht, ich solle meine Energie nutzen, um mein inneres Silber aufzupolieren. Was bitte ist inneres Silber?!?
  15. Feste Seife unter der Dusche und ich werden keine Freunde.
  16. Weinsteinbackpulver wird in der Menge wie herkömmliches angewendet, hat aber nicht den muffigen Geschmack. Gute Entdeckung! Das wird künftig mein Standardbackpulver.
  17. Auch im Lockdown ist ein neuer Lippenstift etwas Feines.
  18. Es war wunderschön, das erste Mal seit dem Herbst wieder durch den Wildpark Schwarze Berge zu gehen.
  19. Pullunder heißen jetzt Slip over. Aha.
  20. Kreißsaal mit offenem Fenster zum Wartebereich vor der Notaufnahme. Interessante Geräuschkulisse. Gebärende Frau schreit real lauter als im Film.
  21. Nach einem Corona-Test ist Bepanthen-Nasensalbe wohltuend.
  22. In unserem Garten wächst eine- theoretisch – wunderschön rosa-mauve blühende Azalee – siehe Beitragsbild. Es gehen aber immer nur ein paar Blüten vollständig auf, der Rest der Knospen vertrocknet in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Lässt mich bitte jemand lernen, was der Grund dafür sein kann? Den großen weißen Rhododendren im selben Beet geht es allerbest, so dass ich nicht denke, dass es am Standort liegt, den eine Azalee gehört zur Gattung der Rhododendren.
  23. Einen konkreten Essensplan für mehrere Tage zu erstellen – Ostern steht vor der Tür und die Einkäufe werden hier sicher nicht am Samstag gemacht – liegt mir überhaupt nicht. Mir fallen zwar Gerichte ein und ich kann die Zutaten auf den Einkaufszettel schreiben. Wenn ich dann aber zu Kochen beginne, kommt garantiert etwas anderes dabei heraus. Feste Rezepte und ich passen nicht zusammen.
  24. So ein Frühlingstag mit 20 Grad weckt die Lebensgeister doch ungemein.
  25. Bei Aldi wird man an der Kasse in Schriftform neuerdings geduzt: “Wir haben Corona-Schnelltests für Euch.” Nach einem ersten Zucken stelle ich fest, dass ich das mag.

Bei den Tagen mit … ist nichts Unsägliches passiert. Ich habe schlichtweg nicht daran gedacht, etwas zu notieren, oder es ist mir nichts an dem Tag aufgefallen.

Kaffeekassensturz

Eistüte

Herzlichen Dank an alle Leser_innen für die Einzahlungen in die Kaffeekasse und die schönen persönlichen Zusendungen. Danke für die Einladungen auf ein Eis und diverse Kaffeespezialitäten!

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Lifestyle Persönliches

Was ich heute gelernt habe – Februar 2021

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Thermometer 30 Grad
  1. Heute ist der Tag, an dem meine Frisur zusammengefallen ist wie ein Souffle in der Kälte.
  2. Ich habe X-Beine. Das hat mir in 49 Jahren noch niemand gesagt. Wie sich eine Cortisonspritze im Knie anfühlt, habe ich heute auch gelernt.
  3. Das englische Wort distinguished. Es heißt herausragend.
  4. Kartoffelpü schmeckt extrem lecker, wenn man einen guten Schubs Currypulver hinzufügt.
  5. Um das Paket im Hermesshop abzuholen, warum es dort überhaupt liegt und nicht an der Haustür zugestellt wurde, ist ungeklärt, muss ich meinen Personalausweis vorzeigen, von dem der Hermesannahmemensch manuell die Personalausweisnummer im System einträgt. Ein Foto des Ausweises auf dem Smartphone ist dafür nicht ausreichend. Die E-Mail mit der Benachrichtigung hatte ich natürlich auch zur Hand … hat auch nicht geholfen. Danke für den zweiten Weg im Schneeregen dorthin. Nicht. Ey, sogar die Polizei akzeptiert digitale Kopien bei Kontrollen. Aber nun gut, Hermes ist ja nicht die Polizei. Schmankerl am Rande: Das nicht ganz kleine Paket bestand außen aus einer festen Papier-/Papptüte. Schön umweltfreundlich. Um es umweltfreundlich ohne Auto auf der Kurzstrecke trocken nach Hause zu bekommen, habe ich es in einem Müllsack gesteckt. Weil der dabei einen Riss bekommen hat, ist er nicht mehr verwendbar. So viel zum Thema Plastikvermeidung. #irgendwasistimmer. Und wenn es einen Identifikations- und Zahlungschip gibt, bin ich die erste, die ihn sich implantieren lassen möchte.
  6. Es tut gut, ein Heißgetränk zum Outdoor-Fotoshooting mitzunehmen.
  7. Wie man am Laptop eine Tastatur aus- und einbaut und wie man bei dem Modell von HP einen Deep Reset macht (Ein-/Aussschalter 15 Sekunden dauerdrücken). YouTube Videos so toll!
  8. Die beiden Küchentabletts, die meistens nur herumliegen und nur bei Besuch auf der Terrasse benutzt werden, passen noch mit in die Schublade unterm Backofen. Wieder zwei Teile weniger, die einstauben.
  9. Wie man am Kaffeevollautomaten die Türklappe mit dem Kaffeeauslauf austauscht.
  10. Heute hat die Bundesregierung mir den dritten Urlaub in Folge storniert. Spart ungemein.
  11. Bin jetzt stolze Spikes-Besitzerin für die Eiswege in der Heide und im Wald. Eine gute Investitionen und es gab sie sogar beim örtlichen inhabergeführten Outdoorladen zur Abholung.
  12. Das ganze Leben ist eine Nahtoderfahrung.
  13. Konto bei Telegram gelöscht und App deinstalliert. Signal installiert.
  14. Der Gesichtsreinigungsschaum von AVENE reinigt gründlich und ist sanft zur Haut.
  15. Der Dachs heißt in der Fabelsprache Grimbart.
  16. Einige Menschen sehen mit FFP2-Masken wie Vögel aus.
  17. Bei Aldi habe ich heute vegane Fischstäbchen gesehen. Stand wortwörtlich so auf der Packung. Geht’s noch? Entweder etwas ist vegan oder enthält Fisch.
  18. Rundhalsausschnitt heißt auf Englisch crew neck.
  19. Silberputzen ist wie Unkrautzupfen: mal eben schnell ein Teil endet in einer halben Stunde Arbeit und enorm dreckigen Fingernägeln. Warum ohne Arbeitshandschuhe? Sollte ja nur mal eben schnell ein Teil sein.
  20. Warum darf eine Gärtnerei, in der Kunden drinnen umherlaufen und bar bezahlen, Direktverkauf von Blumen machen und ein Blumenladen nicht öffnen? Finde den Unterschied.
  21. Gestern ist meine Lieblingsnachbarin verstorben. Die alte Dame war die beste Nachbarin, die man sich nur ausdenken könnte. Für sie eine Erlösung, für alle anderen unendlich traurig.
  22. Wie gekipptes Shampoo riechen und aussehen kann. Es hat Gärungsblasen bekommen und stinkt alkoholisch. Und das vor Ablauf des MHD nach Öffnung.
  23. Ätzend, wenn Laufschuhe von Asics nach vier Monaten Winterpause nach zweimal Tragen den Geist aufgeben. Das Innenfutter hat sich an der Ferse an einer Kante so aufgelöst, dass ich kaum noch einen Schritt gehen mochte und direkt Blasen bekommen habe. Vor der Winterpause habe ich die Schuhe nur drei Monate lang getragen. Dass ich sie bei Amazon problemlos reklamieren konnte, ist das eine. Das andere ist, dass die neuen jetzt 30 Euro mehr kosten und die alten vorzeitiger Plastikmüll sind.
  24. Auf der Terrasse sind heute 30 Grad in der Sonne. Finde den Fehler.
  25. Es gibt definitiv Alternativen zu Nutella, die geschmacklich gut sind und bessere Inhaltsstoffe haben, also kein Palmöl enthalten oder das Palmöl wenigstens aus nachhaltigem Anbau stammt. Danke für die Tipps aus der Leserschaft zu Alternativen. Noch ist die Testreihe nicht beendet, aber schon jetzt haben wir drei gefunden, auf die wir uns einigen könnten. Zwei sind aktuell durchgefallen, sechs warten noch auf uns.
  26. Der Einheitslook für den Frühling 2021 mit den vier gleichen dunkelblauen Blusen zu Jeans startet schon in diesem Monat bei frühlingshaften Temperaturen. Bisher finde ich es großartig, jeden Tag einfach eine frische gleiche Bluse aus dem Schrank anzuziehen. Alleine durch verschiedene Halstücher dazu wirkt es für mich im Spiegel unterschiedlich genug, als dass es mich langweilen würde.
  27. Der Eisladen macht erst am 1. März wieder auf. Ich mag eh keine Samstage und dann auch noch das!
  28. Die Zeckensaison 2021 hat begonnen.

Kaffeekassensturz

Herzlichen Dank an alle Leser_innen für die Kaffeekassenbeiträge – für Eure Einzahlungen und schönen persönlichen Zusendungen, zum Beispiel für eine heiße Schokolade, Kaffeevariationen und Kuchen, als Dank für den Beitrag zur Modemathematik, daraus resultierende Einkaufstipps oder die Shopping-Checkliste, in Form von feinen Pralinen und leckerem Bautz’ner Senf in der Tube, den es in Hamburg leider nur Plastikbecher gibt.

Was hast Du im Februar gelernt?


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Lifestyle Persönliches

Was Du schon immer über mich wissen wolltest

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Immer wieder gibt es Blog-Stöckchen á la 10 Fakten über mich. Aber was nützt es, wenn ich hier 10 Fakten über mich erzähle, die Dich gar nicht interessieren oder die Du schon kanntest? Stelle bitte Deine neugierigen Fragen in den Kommentaren. Ich trage sie hier im Beitrag ein und beantworte alle. Versprochen!

Fakten über mich

“Mit den verschiedensten Menschen habe ich auch tagtäglich zu tun. Mich interessiert, wie du mit dieser Unterschiedlichkeit umgehst, um allen Kund*innen gerecht zu werden?”

Michael V.

Oh, da hat es direkt die erste Frage in sich. Ich arbeite gedanklich dabei mit dem Riemann-Thomann-Modell, das darauf basiert, dass die meisten Menschen Vorlieben haben, was Distanz und Nähe sowie Dauer und Wechsel angeht.

Ich versuche im Startgespräch – online schriftlich mit einem Fragebogen, offline im verbalen Gespräch – herauszufinden, ob jemand Typ Vielfalt, Zahlen-Daten-Fakten, schneller Entscheider oder Harmoniemensch ist. Wenn ich eine Einschätzung dazu habe, entwerfe ich entsprechende Empfehlungen für die Kund_innen und wähle dementsprechende Tonspuren, d.h. ich erkläre Inhalte durchaus mit anderen Worten, je nachdem, wie jemand es am besten auf- und annehmen kann.

Seit ich Mediatorin bin und mich in dem Zug intensiv mit verschiedenen Kommunikationsmodellen beschäftigt habe, fällt es mir deutlich leichter, schnell und zielsicher zu erkennen, wie ich mit verschiedenen Menschen am besten in Kontakt komme.

“Wenn du nur drei Beautyprodukte (Reinigung außen vor) nutzen dürftest, welche wären das?

Nicole von Life with a glow

Das ist einfach zu beantworten, denn das sind genau die drei Produkte die ich auch zu Hause und nur für mich JEDEN Tag verwende

  • Foundation: MAC Studio Fix Powder Plus Foundation N4 trage ich mit einem Kabuki-Pinsel (Backstage B30) auf, um Rötungen auszugleichen und einen gleichmäßigen Teint zu haben.
  • Augenbrauen: MAC Eye Shadow Coquette Satin A79 zweckentfremde ich als Augenbrauenpuder und trage ihn mit einem kleinen Schrägpinsel (MAC B266) auf.
  • Lippen: Clinique Pop in der Farbe 23 Blush Pop.

“Flippst Du manchmal aus? Aus Freude? Aus Ärger?”

Susa Berg

Manchmal?!? 😉 Ausflippen vor Ärger kann ich exzellent – laut, expressiv und vulgär schimpfend. Ärger zeigt sich bei mir volle Lotte nach außen (es sei denn, ich muss ich ihn höflichkeitshalber erst einmal weg atmen – aber dann bekommt er später seinen Raum).

Ausflippen vor Freude findet bei mir im Gegenzug innerlich statt und zeigt sich nach außen nur ein einem seligen Grinsen oder vielleicht einem kleinen Freudentänzen, aber nie laut. Ich schreie bei Ärger und schweige ergriffen vor Freude.

“Bist Du ein nachtragender Mensch oder eher schnell wieder zu einem Friedensangebot bereit?”

Susa Berg

Ich habe ein Gedächtnis wie ein Elefant, vergesse quasi nichts. Im Lauf des Lebens habe ich mühsam gelernt, zu verzeihen. Aber es ist damit bei mir nie vergessen, es bleibt immer ein Teil der Beziehung wie eine Narbe oder ein verschlossenes Kästchen in einer Ecke.

Eine zweite Chance bekommt man bei mir nur mit verdammt guter Begründung. Das nennt man wohl nachtragend, auch wenn ich das Verzeihen, wenn ich es denn tue, von Herzen meine. Meine Schwester hat mich früher immer hartherzig genannt. Das passt schon ganz gut.

Ich habe dazu im Netz neulich einen Spruch gelesen, der darauf hinaus läuft, dass ein zerbrochenes Glas nicht wieder ganz wird, wenn man Entschuldigung sagt. Das trifft es auf den Punkt.

“Gibt es etwas was Du sammelst? Ich weiß ja eigentlich minimalistisch bei Dir, aber vielleicht gibt es eine geheime Leidenschaft? :)”

Tina von Tinaspinkfriday

Erwischt :). Ich sammle Espressotassen. Gerne Einzelstücke, maximal zwei gleiche – aber auch da gerne im Detail anders. Am liebsten mag ich becherartige ohne Untertassen, weil mein Mann und ich den Espresso beide schwarz trinken, so dass wir die Untertassen nicht als Löffelablagen brauchen. Die anderen verwenden wir natürlich auch, aber dennoch meistens ohne Untertasse – oder für zuckersüße Gäste.

“Ich würde gern wissen, wie Du zu Deiner Beratungstätigkeit und zum Bloggen gekommen bist. Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du zuvor etwas Anderes gemacht.”

Greta

Stimmt, ich bin im Erstberuf gelernte Speditionskauffrau und habe zwischen 1991 nach dem Abi bis 2005 im Wesentlichen in der internationalen Schifffahrtsbranche gearbeitet, unter anderem als Ausbilderin, Gruppen- und Abteilungsleiterin – Details kannst Du in meinem Xing-Profil sehen.

Allerdings war in der Branche klar, dass ich die gläserne Decke nie durchstoßen würde. Mit Anfang 30 wurde mir bewusst, dass der Job zwar gut bezahlt ist und ich ihn beherrsche, er mir aber nicht den Rest meines Lebens Freude machen würde. Das hat mich dazu bewogen, mir ein Coaching zur beruflichen Entwicklung zu gönnen.

Das Ergebnis war das Studium zur Kommunikationswirtin, die Weiterbildungen zur Farb- und Stilberaterin, Gründung von image&impression, gefolgt von den Weiterbildungen zur Mediatorin und Business-Coach. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

Zum Bloggen kam ich 2009 ganz banal, weil ich die Domain meyrose.de ersteigert hatte. Die Domain war vorher schon lange anderweitig vergeben und tauchte in einem Domain-Versteigerungsportal auf. Daran konnte ich nicht vorbeigehen … und als ich sie hatte, wollte ich sie mit Leben füllen. Ich hatte damals gerade erste Kontakte mit Blogs und dachte: Das finde ich gut, darauf habe ich Lust. Frei nach dem Motto: Einfach mal machen!

Einem Beitrag von Dir habe ich mal entnommen, dass Du 15 Kilo abgenommen hast. Wie konntest Du das schaffen?

Greta

Das hat sich im Grunde über zwei Jahre hinweg ergeben. Es werden irgendwas zwischen 15 und 20 kg gewesen sein. Da mich irgendwann nicht mehr gewogen habe, kenne ich mein Maximalgewicht, nur die Maximalmaße. Die waren 119 – 99 – 119 cm und ich trug Konfektionsgröße 46/48.

Ich wollte eigentlich gar nicht abnehmen, ich wollte nur nicht weiter zunehmen. Zwischen 2006 und 2013 habe ich langsam und stetig zugenommen, primär durch zu wenig Bewegung. Um das zu erreichen, habe ich

  • Aus fünf Malzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vormittags ein Joghurt, nachmittags ein kleines Eis oder Schokolade) drei Malzeiten gemacht. Ich lasse seit dem mindestens 4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten. Eis oder Schoki esse ich seitdem direkt als Nachtisch an einer Mahlzeit dran, wenn ich Lust darauf habe.
  • Um Kohlenhydrate etwas zu reduzieren, esse ich entgegen dem Trend bewusst mehr Fleisch und Eier. Ein Teil des Frühstücksbrots wurde durch Mandeln ersetzt.
  • Zudem koche ich so gut es geht mit Lebensmitteln, die vorher unverarbeitet sind, Stichwort Clean Eating. Damit meine ich in dem Fall kein Vollkorn oder Bio, sondern frisches Gemüse oder Naturjoghurt und ich mache z.B. meine Brühe selbst. So weiß ich wirklich genau, was auf dem Teller landet. Davon nach wie vor gerne reichlich.
  • Außerdem habe ich Sport von einmal auf zweimal pro Woche erhöht.
  • Das führt dazu, dass ich nur durch diese klitzekleine Veränderung in ein paar Monaten 4 cm Körperumfang verloren habe. Dann kam der Hund und mit ihm mindestens 10.000 Schritte pro Tag, was mich in den ersten Wochen vermutlich 10 kg hat verlieren lassen
  • So habe ich dann seit dem Sommer 2013 insgesamt in der Oberweite 20 cm, in der Taille 20 cm und in der Hüfte 14 cm verloren und habe wieder das Gewicht von 2006. Da das das Gewicht ist, was mein Körper von Natur aus mag, kann ich das halten, wenn ich mich an die drei Malzeiten pro Tag halte. Jeder Extrasnack schlägt sich auf der Waage nieder. Der Teller kann ruhig mal voller sein, aber ein Stück Torte zwischendrin sehe ich wochenlang auf der Waage.

“Bist du eine echte gebürtige Hamburgerin?”

Sabiene von Sabienes Welt

Ja, das bin ich. 1971 in der Uniklinik Eppendorf geboren. Die Familie mütterlicherseits stammt bis mindestens zum 30jährigen Krieg aus Hamburg.

Glaubst Du an die Eigenschaften, die Sternzeichen zugeordnet werden? Wenn ja, welche Eigenschaften Deines Sternzeichens sind besonders ausgeprägt? Zwillinge haben bekanntlich zwei Gesichter und Waagen können sich angeblich schwer entscheiden.

Sabine Gimm von Lifestyle by Bine

An Astrologie und Horoskope glaube ich nicht. Aber ich glaube daran, dass es etwas mit einem Menschen macht, in was für einer Jahreszeit er geboren wird und die Mutter mit ihm schwanger war. Es ist einfach ein anderer Start ins Leben, ob man aus Muttis Bauch in einen hellen Sommer hineingeboren wird oder ob einen der dunkle, kalte Winter empfängt, wenn man das erste Mal die Nase in die frische Luft hält. Und es ist auch etwas anderes, ob eine Schwangere an der frischen Luft sein mag und sich luftig-entspannt kleiden kann oder im Winter kaum vor die Tür geht, weil sie Angst hat, auf Schnee zu stürzen.

Insofern denke ich, dass es Gemeinsamkeiten gibt bei Menschen, die in bestimmten Jahreszeiten geboren sind. Da sich gleich und gleich bekanntlich gern gesellt, ist es daher vermutlich kein Zufall, dass meine engsten Freunde nah um meinen eigenen Geburtstag herum geboren wurden.

Zu den nachgesagten zwei Gesichtern der Zwillinge: Die beiden Gesichter werden ja meistens als falsch und ehrlich dargestellt, davon halte ich gar nichts. Jeder Mensch hat mindestens zwei Gesichter, nämlich eins für die Öffentlichkeit, ein privates, ein intimes – und die meisten Menschen haben ruhige und lebhafte Anteile, die sich mal so und mal so zeigen. Wenn ich Zwillingen, die ich kenne, ein Attribut zuschreiben möchte, dann ist es Kommunikationsfreudigkeit.

Bei Waagen denke ich weniger an Entscheidungsneurotiker, sondern an Menschen, die auf Ausgleich und Harmonie bedacht sind. Das nehme ich bei den Waagen in meinem Umfeld durchaus war, auch bei der, mit der ich verheiratet bin.

Als Farb-, Stil- und Imageberaterin unterstützt du deine Kunden dabei, ihnen individuelles Aussehen und Auftreten besser und vorteilhaft zu gestalten. Wie sehr beeinflusst deine eigene Art sich zu kleiden, deine Art Mode zu sehen und zu leben bei deinen Beratungen?

Claudia von Claudias Welt

Das ist eine Frage, die ich mir selbst immer wieder stelle, vor allem wenn ich auf Kund_innen treffe, deren Kleidungs- und Modeleben ganz anders ist als meins. Wie bei der Antwort zur ersten Frage von Michael V. zu lesen ist, gehe ich mit der Unterschiedlichkeit von Kunden bewusst um, indem ich versuche herauszufinden, was für ein Mensch vor mir steht. Wenn ich das erkannt habe, kann ich auf seine modischen und stilistischen Bedürfnisse eingehen, ohne dass sie meinen Vorlieben entsprechen. Bei einem Blick in Deinen und meinen Schrank würde man zum Beispiel schnell erkennen, dass Du kreative Vielfalt brauchst und ich eine klare, begrenzte Linie.

Ich habe selbst bekanntermaßen hohe Qualitätsansprüche an Kleidung und erkläre Dinge schneller für aufgetragen als einige anderen Menschen. Was den Qualitätsanspruch angeht, mache ich Abstriche, wenn ich sehe, dass jemand das aus gutem Grund anders handhabt. Bei heil und sauber verstehe ich allerdings keinen Spaß, auch wenn jemand kein Geld hat.

Dazu kommt, dass sich meine Kund_innen für mich entscheiden nach dem Bild, das ich im Internet abgebe. Dabei achte ich darauf, dass mein virtuelles Bild dem realen entspricht. Ich bekomme oft von Kund_innen gesagt, dass ich live genau so wäre, wie sie sich das vorgestellt haben. Ein besseres Kompliment gibt es für mich nicht.

Da Menschen sich selten Berater aussuchen, die so total anders als sie selbst sind, gibt es meistens Überschneidungen im Geschmack. Und ein großer Teil der Stilberatungen basiert auf Mathematik, da spielt der Geschmack erst einmal keine Rolle bei der Analyse, nur bei der Umsetzung.

In den Seminaren zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche habe ich teilweise extrem heterogene Gruppen und die Teilnehmer_innen sind oft nicht ganz freiwillig dort. Gerade da schaue ich immer besonders darauf, dass ich auf die gewünschte Wirkung der einzelnen Menschen achte – gerade weil die mich nicht ausgesucht haben, sondern der Seminarträger. Auch dort bekomme ich zum Abschluss oft die Rückmeldung, dass sich alle gesehen und erkannt gefühlt haben.

Es gibt zwei Sachen, bei denen meine Objektivität aufhört: Leomuster und Overknees. Wenn ich danach gefragt werde, sage ich genau das: Da hört meine Objektivität auf. Sachlich – welche Mustergröße, Kontrast, Farben, Schaftlängen, Material etc. sage ich natürlich trotzdem etwas dazu – nur käme ich nie auf die Idee, dass jemandem auszusuchen. Solange man dann als Berater sagt, dass man da seine Grenzen stößt, finde ich das völlig in Ordnung.

In meinem langen Berufsleben gab es einige Wechsel. Auch zwischen Angestelltsein und Selbstständigsein.

Du bist freiberuflich tätig, warst aber auch mal angestellt. Nun während der Pandemie ist einiges an Verdienstmöglichkeiten für Dich weggebrochen und es haben sich Rahmenbedingungen verändert. Damit ändern sich vielleicht ja auch berufliche Einschätzungen und Perspektiven. 

Wie ist im Moment Deine Einschätzung: wärst Du lieber wieder angestellt tätig oder ist Deine Selbstständigkeit Dir sehr wichtig?

Oder siehst Du noch ganz andere Alternativen?

Sieglinde Graf

Seit elf Monaten ist die Situation mit dem mehrfachen Lockdown und Einschränkungen bei den Auftragsmöglichkeiten nun wie sie ist. Natürlich habe ich im ersten Schock im März 2020 darüber nachgedacht, wie lange ich das finanziell durchhalte und wann wohl der Moment kommt, an dem ich mich anstellen lassen muss, um über die Runden zu kommen.

Ich möchte aus denselben Gründen wie 2005, als ich meinen letzten Job gekündigt habe, selbstständig arbeiten. Der Hauptgrund ist der, dass ich gerne alleine arbeite. Außerdem liebe ich die freie Zeiteinteilung. Dafür arbeite ich auch gerne jetzt – Freitagabend 19:25 Uhr – und am Wochenende. Also ganz deutliche Antwort: Meine Selbstständigkeit ist mir extrem wichtig.

Finanziell komme ich erheblich länger über die Runden als im März 2020 gedacht, weil ich meine Ausgaben extrem zusammengestrichen habe. Weil eh so vieles geschlossen ist oder ich es aus Kontaktgründen meide, fällt das gar nicht so schwer. Gerade hat die Bundesregierung den dritten Urlaub in Folge verboten – spart ungemein.

Außerdem kompensieren die Onlineberatungen und die Kaffeekasse des Blogs einen Teil der live entgehenden Einnahmen, ohne dass mir Kosten dadurch entstehen. Frühjahr 2020 habe ich als unfreiwilliges Sabbatical gesehen, den Winter 2020/21 betrachte ich als vorgezogene Altersteilzeit, die von den Ersparnissen gesponsert wird. Außerdem wird mein Mann mich nicht verhungern oder nackt durch die Gegend laufen lassen und ich kann damit leben, temporär unter diesen Schutzschirm zu hüpfen.

Zur Frage der Alternativen: Unabhängig von den Corona-Einschränkungen und damit wegfallenden Aufträgen denke ich darüber nach, wie ich das Onlinegeschäft ausbauen kann. Ich sehe mich zum Beispiel eher mit einem eigenen Onlineshop als als Angestellte. Da ist aber nichts konkret. Um dazu Ideen zu entwickeln, nutze ich gerade die auftragsarme Zeit.

Was ich noch gern wissen möchte ist Deine Zeiteinteilung oder Dein Tagesablauf. Ich weiß, dass Du große Runden mit Zausel drehst, viel liest, jedenfalls legen das Deine Buchempfehlungen nah. Du benötigst auch Zeit zum Kochen und dann gibt es ja auch noch den Blog, Kundinnentermine und sicher Vieles, was ich nicht weiß. Wie bekommst Du das alles gut unter einen Hut und organisiert?

Greta

Mein Tage sind so unterschiedlich, dass Dir gar keinen festen Tagesablauf geben kann. Das liebe ich so an meinem Job und meinem Leben! Fest ist der Rahmen: Frühstück und Abendabschluss. Ich stehe normalerweise gegen 7 Uhr auf und frühstücke alleine. Dabei lese ich am Smartphone meine E-Mails, drehe eine Blogrunde, beantworte Blogkommentare und werfe einen Blick auf Instagram und Facebook. Wenn das schnell geht, lese ich noch ein paar Seiten in einem Buch.

Meistens dauert das aber eine Stunde, so dass ich mich dann irgendwann ins Bad spute, so dass ich gegen 9 Uhr in meinem Büro bei uns im Haus bin. Den Tagesabschluss bildet der Sofaabend mit meinem Mann, bei dem wir 90 Minuten zusammen DVDs schauen oder aufgezeichnete Filme. Dass ich einen geregelten Tagesablauf mit meist gleicher Start- und Endzeit habe, mag mein Körper.

Was dazwischen passiert, ist jeden Tag anders. Wenn ich mitten am Tag einen Kundentermin habe, gehe ich vorher mit dem Hund raus und nachher. Wenn ich den ganzen Tag weg bin, ist der Hund in der Tagesbetreuung. Wenn ich den ganzen Tag im Haus ohne Kontakt arbeite, gehe ich mittags mit dem Hund eine große oder, wenn es mir mit dem Wetter oder Verabredungen besser passt, vormittags und nachmittags zwei kleinere Runden.

Wenn ich nur stundenweise Termine habe, schreibe ich vorher und nachher oft Blogbeiträge. Wenn es lange Termine sind, verbringe ich die Zeit danach lieber lesend.

Nach Möglichkeit koche ich zweimal am Tag, weil ich am liebsten mittags und abends warm esse. Mittags dauert das meistens 20 Minuten, da kommen vorgekochte Sachen oder schnelle Gerichte auf den Tisch. Abends kann das auch 1 Stunde dauern mit dem Kochen. Ich sehe dann zu, spätestens ab 17:30 Uhr in der Küche zu stehen. Nach dem Essen spielen mein Mann und ich Gesellschaftsspiele am Esstisch. Vor dem Start des DVD-Abends gibt es Lesezeit und irgendwann will der Hund auch nochmal raus …

Lange am Stück lese ich meistens am Wochenende, aber ich bin flexibel. Konkret: Eben noch lag ich lesend auf dem Sofa, dann klingelte das Telefon mit einer Eil-Online-Gutscheinbestellung und sitze jetzt seit 1 Stunde im Büro. Wenn ich schon dabei bin, kann ich ja auch gleich Kommentare beantworten.

Ich bekomme das unter einen Hut, weil ich abends meistens zu Hause bin, wenig ausgehe – auch ohne Corona-Verbote, weil ich gerne Koche und Lese und damit etwas mache, was mir Spaß macht. Was Spaß macht, geht leicht von der Hand. Was sofort zu erledigen ist, erledige ich sofort. Ich schiebe kaum etwas auf. Deshalb bleiben dann auch immer Pufferzeiten. Und wenn ich nachmittags absehen kann, dass es eng wird mit dem Abendessenkochen, bestelle ich halt schnell etwas.

Das Geheimnis ist vermutlich, dass ich mich nicht um jemand kümmern muss, der mir dazwischen funkt. Nach dem Zausel kann man die Uhr stellen wie nach mir und an mir zupft sonst keiner herum.

Mich würde interessieren, wann für dich die Mode-Mathematik aufgeht? Je nach Kleidungsstück wird das ja vermutlich sehr unterschiedlich sein, oder? Gibt es bei dir klare Regeln oder ist es eher eine Entscheidung nach Gefühl, wann sich der Kauf gelohnt hat?

Stephanie

Wie Du vermutest, ist das je nach Kleidungssstück anders. Eine Unterhose kostet pro Tragen weniger als ein BH und beides weniger als ein Abendkleid. Die Frage möchte ich gerne in einem Blogbeitrag umfassend beantworten mit konkreten Beispielen von Kleidungsstücken, Kaufbeträgen und ihrer Lebensdauer.

Nachtrag 20. Februar 2021: Der Beitrag dazu ist Wann geht die Modemathematik auf?

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Lifestyle Persönliches

Was ich heute gelernt habe – Januar 2021

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Hunde Jaz, Koda und Paul - 2 Elos und 1 Hütehundmischling
  1. Die helle Wildleder-Jogpant hat gute vier Jahre gehalten und wurde regelmäßig getragen. Damit ging die Modemathematik auf. Ich hatte beim Kauf Bedenken, ob ich das helle Leder ruiniere – ein Vorgänger erfuhr den Death by Nutellatoast – und ob ich mich in dem Schnitt wirklich wohl fühle, weil der neu für mich war. Das war beides kein Hindernis. Der meiste Dreck viel ab und der Grundschnitt war gemütlich. In den Müll verlassen hat sie mich jetzt wegen dann doch auf Dauer angesammeltem Grundschmuddel und weil sie trotz grundsätzlich mittlerer Leibhöhe hinten mindestens zwei Zentimeter zu tief saß. Entweder rutschte sie beim Tragen oder ich musste das Bindeband ins Hüftgold schnüren – beides doof. Insgesamt aber ein gelungenes Experiment, um mal etwas anderes als meistens zu tragen. Wenn ich eine Jogpant mit etwas höherem Schnitt sähe, würde ich die durchaus anprobieren und genau auf die Höhe im Stehen und Sitzen achten. Leider sind die meisten eher lässig-tiefer geschnitten. Vielleicht ergibt sich da als leichte Sommerhose in diesem Jahr etwas?
  2. Es gibt bei uns am Markt einen Elektro-Kleinschrott-Sammelbehälter, so man dafür nicht zum Recyclinghof fahren muss. Das motiviert mich, Kleinteile wie USB-Kabel nicht im Hausmüll verschwinden zu lassen.
  3. Bis Ende März ist mein Tod 100.000 Euro wert. Danach 0 Euro.
  4. Das Schranksystem IKEA LIXHULT in 60 x 35 cm hat keine Ordnerhöhe, weil die Ordner nicht durch die Türanschlag oben passen, obwohl sie drinnen dann genug Platz hätten.
  5. Die letzte Staffel von Suits finde ich blöd. Das Ende hätte man auch in der letzten Folge der Staffel davor unterbringen können. Na immerhin ist der süße Mike nochmal dabei.
  6. Es gibt gebratene Spiegeleier tiefgefroren als Conveniencefood. Absurd. Im Fernsehen gelernt, nicht in unser Küche!
  7. Ich habe die erste interkontinentale Online-Farbberatung erfolgreich durchgeführt.
  8. Mein neuer Lieblingssenf ist Bautz’ner mittelscharf. Senf ohne Zucker schmeckt mir nicht und von den mittelscharfen Sorten mit Zucker ist das der leckerste.
  9. Kleine Patzer auf Raufasertapete lassen sich gut ausbessern, wenn man ein Wattestäbchen in die Farbe tunkt. Auf Flächen tupfen, an Kanten rollen.
  10. Seit Juli 2019 verwende ich waschbare Abschminkpads aus Bambus von Bambaw anstatt Einwegpads aus Watte. Die Pads haben sich absolut bewährt. Ich sammle die benutzten in einem Waschbeutel, der an der Heizung hängt. Über Nacht trocknet das verwendete Pad auf der Heizung, morgens wandert es trocken in den Beutel. Das funktioniert auch im Sommer, wenn die Heizung aus ist, weil das Pad luftig auf den Lamellen liegt. Die Peeling-Pads, die mit in der Packung waren, sind mir zu grob zur Haut. Die weichen Abschminkpads sind super. Ich wasche sie einmal pro Woche auf 30 Grad in der hellen Feinwäsche und ab und an mal auf 60 Grad mit heller Bettwäsche und Vollwaschmittel. Optisch werden sie immer noch sauber und sie sind geruchsfrei, was dafür spricht, dass sich ihr Eigenleben in Grenzen hält.
  11. Man kann super Vorratsgläser aus Glas mit wasserfestem Edding beschriften. Es gibt keine Aufkleberrückstände, die Schrift löst sich im Geschirrspüler ab. Nagellackentferner täte bei Silberstift den Rest.
  12. Selbst gebackenes Dinkelbaguette ist hammerlecker. Mit 100 g Haselnüssen auf 400 g Mehl darin ist es noch köstlicher.
  13. Es gibt Rauchsalz. Das ist geräuchertes Salz, das vegetarischen Suppen und anderen Gerichten eine Specknote geben kann. Schmeckt erstaunlich köstlich, obwohl ich weder geräuchertes Paprikapulver noch BBQ-Sauce mag. Das Salz hat Potenzial, zum Dauergast in der Küche zu werden.
  14. Für den nächsten Winter wünsche ich mir eine Softshellthermohose.
  15. Bücherkäufe habe ich in 2020 erfolgreich um ein Drittel verringert im Vergleich zu 2019.
  16. Es hat zehn Wochen gedauert nach der Knie-OP, bis ich wieder im Stehen pinkeln kann aka der Besuch einer öffentlichen Toilette möglich ist. Sowas sagt einem vorher auch keiner.
  17. Es gibt Tage, an denen es hilft, beim Kochen das Nutellaglas leer zu löffeln.
  18. Sich von ca. 80 % seiner CDs zu trennen, ist so wohltuend. Warum nicht vom Rest? Drei Interpreten dürfen bleiben fürs Auto, da habe ich ganz altmodisch nur ein Radio mit CD-Spieler, und der Rest ist in des Mannes Sammlung einsortiert. Da fische ich jetzt nicht 20 oder 30 CDs raus und diskutiere um jede Einzelne. Über nachweislich meine, die woanders lagen, habe ich mir jede Diskussion verbeten.
  19. Fürs Frühjahr 2021 steht meine Uniform fest: dunkelblaue Bluse und Jeans mit mittlerer Waschung. Warum? Siehe Beitrag Was ist ein Schnäppchen? Jetzt habe ich erstmals im Leben dasselbe Blusenmodell in vierfacher Ausführung und aus dem Stoff noch eine in einem anderen Schnitt. Ich bin gespannt, ob ich es liebe, weil es so einfach anzuziehen ist, oder ob es mich bald langweilt. Weiße Blusen haben mich vor einigen Jahren nie gelangweilt, das waren aber alles verschiedene weiße Blusen. Mal sehen, wie mir dieses Extrem gefällt. Die Bluse zeige ich Dir, wenn es die Außentemperatur zulässt. Also vermutlich im März …
  20. Das Wort Promenadenkleid.
  21. Es gibt Wohnungs-Hypochonder.
  22. Ich bekomme lieber Post vom Finanzamt als von meiner Krankenkasse.
  23. Das Seifenstück Lavendel-Bergamotte von Moosmed, ein Leserinnengeschenk, duftet nicht nur wunderschön, sondern ist auch gut für meine Haut an den Händen.
  24. Immer noch nicht gelernt habe ich, Hosen mit dem linken Bein zuerst anzuziehen.
  25. Heute habe ich zum ersten Mal im Leben einen Kundentermin vergessen. Zum Glück ließ sich der mit einer Stunde Verspätung nachholen. Ich hätte im Boden versinken können.
  26. Aus meinem Kleidersessel wurde keine Kleiderleiter, sondern ein Kleiderstuhl. Ein alter Küchenstuhl, der sonst im Keller stand als Gästereserve für den Esstisch, passt farblich mit seinem blau lackierten Holz gut ins Schlafzimmer. Das Bett hat auch blaue Holzelemente und seine Korbsitzfläche passt farblich zu den Teilen aus Buche vom Bett. Kein Geld für eine neue Kleiderleiter ausgegeben, ein luftigeres Möbelstück anstatt des volumigen Sessels hingestellt und im Keller Platz geschaffen, weil ein Stuhl weniger dort lagert. Netter Nebeneffekt des Blogbeitrags, der eigentlich einen anderen Schwerpunkt hatte. Ich liebe es, wenn so gute Ideen quasi aus Versehen kommen, wenn das Unbewusste im Hintergrund des Gehirns auf Denken gestellt ist. Der alte Sessel ist zu verschenken.
  27. Es gibt magentafarbene FFP2-Masken. Geschenkter Gaul und so … (sind aus dem Kontinent der Bundesregierung für meinen Mann).
  28. Das Schwierigste an der Fehlerbehebung des Esspressomaten am Morgen ist, da man das ohne Espresso intus zu tun hat. Vergeblich.
  29. Der streikende Kaffeevollautomat ließ sich mit einem Ersatzteil für 6,53 Euro reparieren, nachdem wir einen Torx 20 mit Innenaussparung für einen Sicherheitspin aus der Nachbarschaft ausgeborgt hatten. Die Seitenteile haben Kreuzschlitzschrauben. Warum nicht auch die an der Unterseite, unter der sich der Mikrosensor befindet? Kommentar des hilfreichen Nachbarn: Der Schraubenschlüssel ist für die Teile, an die man nicht selbst gehen soll. Tja, alternativ hätte ich das sechs Jahre alte Gerät wohl verschrotten können. Es lebe das Internet mit seinen Reparaturanleitungen und Ersatzteilbeschaffungsmöglichkeiten.
  30. Küchenschubladen und -Schränke von innen geputzt und teilweise neu sortiert. Wir haben jetzt eine Nuss-Schublade und ich bin erfreut darüber, keine abgelaufenen Lebensmittel gefunden habe. Ich liebe es, immer mehr Dinge von Oberflächen in Schränken verstaut zu bekommen. So stehen die Nussgläser nicht mehr auf der Fensterbank und zwei Tabletts, die nur alle paar Monate mal verwendet werden, stauben nicht mehr auf der Mikrowelle ein, sondern liegen im Fach unter dem Ofen auf einem Backblech. Zum Aussortieren war nur noch wenig da. Es macht sich bemerkbar, dass ich bereits zweimal gründlich durch diese Dinge gegangen bin in den letzten beiden Jahren. Braucht jemand Ausgießer für Öl- oder Essigflaschen? Ich habe zwei gebrauchte, völlig saubere über. Das kommt dabei heraus, wenn man nur noch eine Sorte Öl anstatt drei verwendet.
  31. Der Zausel schätzt des Abends ein warmes Lavendelnackenkissen aus meinem Bestand an seinem Rücken. Warum? Siehe nächster Absatz. Ich gehe mir dann mal ein neues kaufen …

Grüße vom Zausel

Ansonsten begann das Jahr damit, dass der Zausel von einem Frenchie gebissen wurde, der beim Neujahrsspaziergang in unserem Wohngebiet mit seinen kurzen Pfoten mal eben ohne Vorankündigung über den umgeknickten Zaun seines Gartens gesprungen ist und sich auf Paul gestürzt hat. Die beiden Bissstellen sind nach gut drei Wochen zum Glück vollständig abgeheilt. Dass er an der Hüfte jetzt zwei Löcher im Fell hat, macht einem echten Zausel nichts aus. Die werden übergezauselt.

Der Monat endet mit einem Hexenschuss für den Hund. Alt werden ist auch für Hunde nichts … aber er trägt das Schicksal wie eine echter Kerl unter Schmerzmitteln: leidend, bis er seine Freundin sieht. Oben auf dem Foto siehst Du seine Puschelfreunde Jaz und Koda, mit denen wir gerne zusammen Spazieren gehen.

Kaffeekassensturz

Herzlichen Dank an alle Kaffeekassen-Trinkgeld-Geberinnen für Eure Beiträge und schönen persönlichen Zusendungen, zum Beispiel für ein gutes neues Jahr mit helleren Stunden, als ich befürchte (hilft schon!), einen Cappu-to-go für zwei bei einem Freundinnenspaziergang, als Dank für die Haarwäsche- und Tonic-Tipps und Tipps für Videomeetings – besonders den Lippenstifttipp dabei, und Lesemomente mit Träumerei ans Meer.

Was hast Du im Januar gelernt?


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Lifestyle Persönliches

Was ich heute gelernt habe – Dezember 2020

Werbung – Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

Elbe bei Bassenfleth
  1. Ein neuer Fusselrasierer mit sechs Klingen schafft viel mehr als ein 25 Jahre alter mit drei Klingen. Leider hat er allerdings bei ordnungsgemäßer Anwendung – flach liegend, Stoff glatt gezogen – Löcher in den Stoff geschnitten, so dass ich jetzt einen Pullover weniger habe. Das ist mir in 25 Jahren bei Stricksachen noch nicht passiert. Vom Kauf des Aerb Fusselrasierers mit sechs Klingen für Kleidung kann ich also durchaus abraten und ich habe ihn reklamiert. Das Geld habe ich zurück, der Pulli ist dennoch im Eimer. Mit dem danach gekauften Philips GC026/30 Fusselrasierer für verschiedene Stoffe bin ich bis jetzt zufrieden, habe ich allerdings meine Unbeschwertheit im Umgang damit deutlich verloren.
  2. Manche mögen’s heiß ist ein Schwarzweißfilm.
  3. Menschen, die beim Essen einer (!) Praline sagen “Na das ersetzt ja eine Mahlzeit” möchte ich beim Essen nicht in meiner Nähe wissen.
  4. Der Neukloster Forst ist ein Naturschutzgebiet, d.h. Hunde müssen ganzjährig an die Leine.
  5. Die Fernsehserie Boston Legal wäre nach #metoo vermutlich in der Form nicht mehr gedreht worden. Wir haben die Serie auf DVD nach ein paar Jahren gerade zum zweiten Mal geschaut und mir blieb inzwischen bei immer mehr Szenen das Lachen im Hals stecken.
  6. Die Frau des Kaffeehändlers von Susanne Rubin ist eine schöne Schmonzette. Weil es in Hamburg und seiner Kaffeehändlerszene spielt, fühlte ich mich beim Lesen oft in meinen früheren Job zurück versetzt. Ich habe bei einem Schiffsmakler für eine südamerikanische Reederei gearbeitet und meine Hauptkunden waren die Kaffeeimporteure in der wunderschönen Speicherstadt und der Altstadt am Hafen.
  7. Ich wurde Goldstück genannt. Das hat seit dem Tod meiner Oma 1991 niemand mehr gemacht. Auf Hamburgisch spricht man das übrigens mit scharfem st. Das Stolpern übern spitzen Stein konnte niemand besser als meine Oma.
  8. Wenn man gemahlene Mandeln übrig hat, lassen die sich bestens in einem Mürbeteig für eine herzhafte Quiche resteverwerten.
  9. Mein Mann hat gelernt, beim Abendessen keine Witzportionen übrig zu lassen, mit dem Kommentar, dass die als Mittagessen für morgen sicher noch reichen, denn seit er im Homeoffice ist, könnte das sein Mittagessen werden. (Also es geht hier nicht darum, sich nicht satt zu essen oder das alles weg muss, was auf dem Tisch steht. Es geht darum, dass in der Pfanne ein Berg leckeres Essen ist und so lange nachgenommen wird aus reiner Leckerei, bis der Rest eben nicht mehr eine Portion ist. Wenn etwas übrig bleiben muss, fülle ich das vorher schon in der Küche ab oder stelle aufgefüllte Teller auf den Tisch, aber wenn es egal ist, stelle ich den Topf auf den Tisch.) Dazu hat er also gelernt, vor dem letzten Nachnehmen zu fragen, ob es jetzt noch eine ordentliche Portion wäre, wenn er nichts mehr nähme. Hat 17 Jahre gedauert, das zu lernen.
  10. Schwiegermutter wurde heute 95 und erfreut sich nach wie vor einem im Rahmen des Normalen gesunden Lebens alleine in ihrer Wohnung. Ich denke, dass es richtig war, sie auf ein kurzes Abendessen, das wir bei ihrem Lieblingsgriechen um die Ecke vorbestellt hatten, zu besuchen. An Einsamkeit stirbt es sich nämlich vermutlich auch nicht schön. Wobei wir dabei eigentlich egal sind – wir sind nur das Taxi für den Hund. Ohne den bräuchten wir nicht aufzukreuzen. Es ist immer wieder enorm, wie positiv Tiere auf alte oder kranke Menschen wirken.
  11. Vor einigen Monaten habe ich ein Buch vorgestellt, bei dem es ökologisches Putzen ging. Durch die Lektüre habe ich einiges an unseren Putzmitteln umgestellt. Im Kopf hängen geblieben ist mir der Hinweise auf den Geruch in der Putzmittelabteilung von Drogerien oder Supermärkten. Es gibt enorme Ausdünstungen auch bei geschlossenen Gebinden. Seit ich WC-Reiniger, Glasreiniger und Badezimmerreiniger nur noch von Frosch habe, ist der Bereich geruchsfrei, in dem die aufbewahrt werden. Wie intensiv Lacke ausdünsten durch Gläser und Dosen hindurch, ist ebenso krass. Ich hatte im Keller Platz in einem geschlossenen Schrank und habe die Lacke und Lösungsmittel hinein gestellt. Nach einer Woche habe ich den Schrank geöffnet und mir wurde übel von dem Geruch, der mir entgegen schlug. Daraufhin habe ich die Sachen wieder in ein offenes Regal gestellt, so verteilen sich die Ausdünstungen wenigstens besser. Die Konsequenz daraus ist, auch in dem Bereich nur so wenig wie nötig zu lagern. Die Sachen fressen zwar kein Brot, aber machen vielleicht krank.
  12. Nach langer Zeit mal wieder Romanasalat mit Ziegenfrischkäse, Schinken und Pinienkernen gegessen. Hatte vergessen, wie lecker das ist.
  13. Es ist mir gänzlich unverständlich, mit welcher Berechtigung Angestellte Kurzarbeitergeld erhalten, Selbstständige aber nicht. Steuern darf ich voll zahlen und das damit finanzieren. Das ist so absurd, dass ich platzen könnte. Und das ist nur ein Beispiel für die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die im Rahmen des Lockdowns light oder maxi oder auch immer da noch kommt, passieren. Gastronomen bekommen Umsatzausfall, Kosmetikerinnen mit Glück einen Zuschuss zu den Betriebskosten? Und wovon sollen die Leben? Die Gewerbe, die an Kunst und Kultur dran hängen bis hin zum Taxifahrer, der keine nächtlichen Gäste mehr hat, werden ebenso gepflegt vergessen. Mir ist schon klar, dass das alles irgendjemand bezahlen muss, aber diese Verteilung ergibt für mich keinen Sinn, sondern ist einfach nur eine Frechheit. Und dass ich dafür bezahlen muss, ohne die Verteilung steuern zu können, kann ich mir genauso wenig aussuchen, wie alle anderen deutschen Steuerzahler. Ja, es mag von der Wahl der Parteien abhängen, aber daran ist gerade nichts zu ändern. Die Kolumne in der SPIEGEL Netzwelt Der deutsche Staat verachtet Selbstständige und Kreative (Werbung) von Sascha Lobo, gefunden später im Monat über einen Blogbeitrag von Uschi, spricht mir aus der Seele. Als ich dann ein paar weitere Tage später den Beitrag in der Welt online 15.000 Euro für Piloten – „Umgang mit Steuerzahlergeld ist schwer vermittelbar“ (Werbung) gelesen habe, sind mir die Worte ausgegangen.
  14. Auch bei Sicherungsmedien kann man mal aufräumen. Oder braucht noch jemand Backups von 2014?
  15. Dass meine Armbanduhr pünktlich zum harten Lockdown stehen bleibt – ein Schelm, der Böses dabei denkt?
  16. FC Venus ist immer noch ein großartiger Film, auch wenn ich ihn inzwischen mitsprechen kann.
  17. Wellant ist eine Kreuzung aus Elstar und Elise. Bis dahin kannte ich nur Elstar. Du weißt, was das ist?
  18. Blusen unter langärmeligen Pullovern ertrage ich in diesem Leben nicht mehr.
  19. Für 2021 sehe ich schwarz. Wo ist die Skip Taste, wenn man sie mal braucht?
  20. Böller sonntagfrüh um 5.30 Uhr im Naturschutzgebiet. Ich habe auch in diesem Jahr keine Illusionen über den Ablauf von Silvester.
  21. Ich trage neuerdings BHs mit drei (!) Schleifen. Dass es mal so weit kommen würde …
  22. Die Digitalisierung in meinem Büro schreitet voran und spart einen Regalmeter Ordner ein.
  23. Rosen halten deutlich länger, wenn man das oberste Blatt jeweils herausknipst. Also von jedem Blattgefieder. Mühsam, aber lohnt sich.
  24. Von meiner Krankenkasse gab es dank Corona eine Prämienerhöhung als Weihnachtsgeschenk.
  25. Blätterteigquiche lässt sich verkehrt herum backen – Quiche Tartin sozusagen. So hat man mehr knusprigen Teig! Erst alle festen Zutaten und die Eiersoße in die Form geben, Blätterteig darauf legen, mit einer Gabel einpiksen und genauso wie sonst auch backen (200 Grad Ober-/Unterhitze, Ofenmitte, 30 Minuten). Lecker.
  26. Die Idee, Onlinehändler mit einer Gebühr zu belasten zum Ausgleich für stationäre Händler, ist sowas von absurd. Das wäre wie der zehnte Versuch, breit aufgestellte lokale Warenhäuser wie Karstadt zu retten, und würde diejenigen bestrafen, die sich aktuellen Kundenbedürfnissen anpassen. Und mit aktuell meine ich nicht die Corona-Krise, sondern dieses Jahrzehnt. Oder auch schon das davor. Solange Deutschland Fortschritt und Wandel bestraft, braucht man nicht ernsthaft über Innnovationen nachzudenken.
  27. Von dem Geld, das Oberschichtdeutsche für Coronatests für Familienweihnachten ausgegeben haben, hätte man vermutlich den Impfstoff für alle Entwicklungsländer bezahlen können.
  28. Durch Zufall ist mir aufgefallen, dass sieben feste Seiten des Blogs noch den Platzhaltertext nach dem Relaunch hatten. Jetzt weiß ich auch, warum das Suchmaschinenranking gesunken ist … Da wusste ich doch heute glatt, was ich zu tun hatt!
  29. Der Beitrag Lernen, nicht vergleichen (Werbung) von Dejan Mihajlovic hat einen interessanten Ansatz. Es bleibt wohl leider ewig so, dass für die Schule und nicht fürs Leben gelernt wird. Gefunden habe ich den Beitrag im Blog bei Buddenbohm & Söhne in den Links am Morgen.
  30. Band 3 der Rokka-Reihe Der Todgeweihte ist ein ziemlich heftiger, auf einigen Ebenen fesselnder Schweden-Krimi. Freue mich auf Band 4 im Frühjahr.
  31. Ich bin meinem Mann unfassbar dankbar für die seit März gemeinsam verbrachte Zeit.

Kaffeekassensturz

Herzlichen Dank an alle Kaffeekassen-Trinkgeld-Geberinnen für Eure Beiträge und schönen persönlichen Zusendungen! Ich hatte im Dezember viel Zeit zum Lesen, wofür gerade die Bücher genau zur rechten Zeit kamen. Danke, dass Ihr meine Arbeit am Blog damit wertschätzt. Es ist mir in jedem Monat eine besondere Freude, das zu erwähnen.

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr mit schönen Momenten!

Hund Paul an der Elbe im Dezember 2020

Was hast Du im Dezember gelernt?


Wer Lust hat, mir das Bloggen mit einem Espresso zu versüßen, darf gerne etwas in meine Kaffeekasse bei PayPal => Ines’ Kaffeekasse geben. Eine Bankverbindung findest Du hier. Merci! Alle anderen lesen einfach so.

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