dies & das #45

Werbung ohne Auftrag durch Namensnennungen und Verlinkungen

Herbstblatt

Hallo Herbst!

Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1. September hat sich der Sommer in Hamburg verabschiedet. Ich kann wieder atmen und aufleben, so fühlt sich das Leben gut an. Ich freue mich auf viele schöne Herbststunden und Pullover. Ich gehöre zu den Menschen, die angezogen besser aussehen als ausgezogen und die sich angezogen besser fühlen als ausgezogen – außer beim Baden. Die Sommerkleider verstaue ich leichten Herzens in der hintersten Kleiderschrankecke.

Danke für die Blumen!

Ich habe mich ausnehmend über die lieben, wertschätzenden Kommentare zum gesponserten 10. Blog-Geburtstag gefreut. Es haben einige stille Leserinnen erstmals dabei kommentiert. Es freut mich immer besonders, wenn ich auf dem Weg ein bisschen mehr erfahre, wer diesen Blog regelmäßig liest. Kommentare sind (ja, neben bezahlten Beiträgen) des Bloggers Lohn. Wenn Leser mich damit entlohnen, bin ich dankbar.

Weniger Plastikmüll bei Herstellern fordern: REPLACE PLASTIC

Bei Bloggerin Sunny habe ich im Beitrag Von der Realität, Blogger-Blasen und heißen Eisen erstmals von der App REPLACE PLASTIC gelesen. Hat ein bisschen gedauert, bis sie bei mir Anwendung gefunden hat, aber jetzt ist sie im regelmäßigen Einsatz. Es geht dabei darum, über die App mit dem Barcode der Verpackung zu melden, dass Du der Meinung bist, dass bei dem Produkt Plastikverpackung vermieden werden könnte.

Ab einer gewissen Menge an Rückmeldungen über die App pro Produkt informieren die Betreiber den Hersteller der Ware über den Verbraucherwunsch der Reduktion von Plastik bei dem Produkt. Dabei kann es darum gehen, weniger Plastik zu verwenden oder die Verpackung komplett durch ein anderes Material zu ersetzen. Mehr über die App findest Du im Blog Küste gegen Plastik (Werbung) bei den Erfindern.

Bei mir hat den Ausschlag für die Installation der App und das erste Melden eines Produkts Räucherlachs von Aldi Nord gegeben. Es ist unglaublich, in was für einem Verpackungsberg 200 g konventioneller Räucherlachs bzw. 100 g Bio-Räucherlachs verschwinden.

Und nun möchte ich hier bitte keine Diskussion über Überfischung haben und dass ich den Lachs gar nicht erst kaufen sollte. Den Lachs möchte ich haben, aber mit weniger Verpackungsmüll bitte. Ich könnte ihn alternativ auf dem Wochenmarkt am Fischstand direkt vom ganzen Filet in gewünschter Menge abschneiden und in eine mitgebrachte Dose verpacken lassen. Das hat dann aber einen Preis, den ich jenseits von Gut und Böse finde, nämlich 100 % mehr als bei Aldi. Ich fange also in diesem Fall erstmal damit an, den Hersteller über meinen Verpackungsreduktionswunsch zu informieren. Zum Marktstand komme ich später vielleicht irgendwann.

Ich lese übrigens immer wieder im Blogs oder den Socials, dass es immer noch Läden gibt, die sich weigern, in mitgebrachte Gefäße abzufüllen. Auf unserem Wochenmarkt ist das kein Thema, da wird auch frisch aufgeschnittene Wurstware direkt in die eigene Dose verpackt. Antwort des Verkäufers auf meine Frage danach: Warum auch nicht? Genau!

Am Gemüsestand zuckt kein Verkäufer, wenn man einen Wäschesack herüber reicht, um die Kartoffeln darin verpacken zu lassen. Bei Äpfeln und andere loser Ware wurde schon immer gefragt, wenn ein Einkaufskorb zu sehen ist: “Direkt in den Korb?”

In Norddeutschland muss man schon seit ich denken kann eher sagen, wenn man eine Tüte haben möchte, als dass man ungefragt eine bekommt. Spart übrigens nicht nur Müll, sondern auch Geld für den Marktstand für das Verpackungsmaterial. Wäre schön, wenn Eigen- und Verbrauchernutz immer so harmonieren würden.

Kennst du die App? Nutzt die sie?

Was ich heute gelernt habe – August 2019

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Art Journal Kalenderblatt August

  1. Es kann so heiß sein, dass sogar kleine Ohrstecker zu viel Schmuck sind.
  2. Die Leimmottenfallenklebeditscher sind mit Waschbenzin von der Marmorfensterbank ablösbar.
  3. Grillen finde ich so überbewertet, wie man das nur überbewertet finden kann.
  4. Per Anhalter zu fahren, scheint out zu sein. Ist jeder mobil oder ist der ÖPNV so dicht und bezahlbar geworden? Zu meinen Oberstufenschulzeiten auf dem Dorf war es normal, täglich auf Daumen zu fahren, wenn Mutti das Auto nicht für den Schulweg rausgerückt hat (oder die 18 zum Führerschein noch fehlte).
  5. Die kombinierte IKEA-Andronaco-Ausbeute passt in den Kofferraum meines Autos. Da sage nochmal jemand, der Cityfloh sei klein!
  6. Selbstmitgefühl klingt viel schöner als Selbstmitleid.
  7. Erstaunlich, was man für eine Wissenschaft aus Wanderstöcken machen kann. 2004 habe ich ohne tiefsinnige Gedanken dazu das Angebot bei Tchibo gekauft. 2019 – die alten sind vergammelt – gibt unzählige Testberichte und Features. Der Testsieger ging allerdings nach einmaligem Gebrauch retour. So viel dazu. In gebügelter weißer Bluse und rotem Lippenstift wird man im Outdoor-Laden übrigens nicht als sportlich angesehen. In solchen Momenten verstehe ich nicht, dass es Menschen gibt, die leugnen, dass Kleidung eine Rolle spielt. Ich habe trotzdem bekommen, was ich wollte.
  8. Interessante Frage: Wer bin ich ohne meine Dinge? => Was bleibt von mir übrig ohne meine Dinge?
  9. Ich weiß jetzt, wo tonnenweise Motten im Garten wohnen: In den Rhododendren. Wenn man die Blätter von oben gießt mit dem Gartenschlauch, ist die Luft voller Motten. Motten sind Nachtfalter. Ich sollte unseren Garten weniger falterförderlich machen. Denn: Kein Kaschmir ist auch keine Lösung. Hmmm. Keine Schmetterlinge ist aber auch doof. Keine Lösung in Sicht.
  10. Man kann ein Einserabitur machen, ohne Zeichensetzung zu beherrschen.
  11. Es heißt nicht das Napf sondern der Napf.
  12. “Die Art, wie wir auf Fehler reagieren, macht uns aus.” gehört. Kluger Satz.
  13. Man kann auch mit 93 noch die Vorzüge von Amazon Prime entdecken.
  14. Jetzt weiß ich, welcher Wadenmuskel, wenn er verspannt ist, den Fußballen nach außen zieht und den Hallux valgus verstärkt und Schmerzen macht. Dehnen mit gestreckten Fuß hilft. Wenn man einmal gesehen hat, wie das auf dem sehnigen Fuß angesteuert wird, ist der Zusammenhang sonnenklar.
  15. Der Trick gegen Mehlklumpen im handgerührten Pfannkuchenteig ist, die Eier erst am Ende unterzurühren. Am besten einzeln, dann wird der Teig am besten.
  16. Das Kaufhaus mit Herz in Neu Wulmstorf freut sich ganzjährig über Spenden von Weihnachtsartikeln. Die gehen außerhalb der Saison ins Winterlager. Hätte ich nicht gedacht. Ich wollte eigentlich nur erfragen, wann ich denn damit Herbst willkommen wäre. Jetzt bin ich sämtliche Weihnachtsdekoration los und freue mich über das leere Regalbrett im blauen Keller.
  17. Der neue Brunetti “Ein Sohn ist uns gegeben” gefällt mir. Er hat Längen, aber das Thema ist schön. Es geht um Liebe, Familie, Wahlverwandtschaften und Betrug.
  18. Die Trendfarbe Riviera von SCHÖNER WOHNEN ist ein tiefes Blau mit einem Hauch Petrol, ist eine gute Wahl für den Windfang. Zusammen mit einer geölten Kiefernholzkommode sieht das sehr schön aus. Noch schöner wäre allerdings, wenn 7 qm Wand trotz Lüftens nicht tagelang furchtbar stinken würden.
  19. Ein Fachmann sagte, ich hätte ein zartes Bindegewebe. Eine nettere Formulierung kann ich mir für das weiche Zeug nicht denken.
  20. Nach dem Wechsel zum Ökostrom ist jetzt auch der Wechsel vom Gasanbieter zum Hamburger Unternehmen geglückt. Die Kündigung durch den neuen Anbieter bei eon funktionierte nur mit exakt falscher Schreibweise meines Namens, der dort vor Jahren in der Datenbank fabriziert wurde. Nein, ich bin keine Bindestrichfrau!!!
  21. Die Entscheidung, nach der Grillparty anstatt vorher zu putzen, war eine weise.
  22. Businesshemden von Olymp soll man geschlossen, auf rechts mit Kragen nach innen waschen, damit die Kragenecken nicht kaputt gehen. Und nicht mit Jeans in einer Maschine! Mal ehrlich: Wer macht das so?
  23. Auf dem Wochenmarkt gibt es Salatgurken. Gerade Gurken kosten an dem einen Stand 1 Euro, krumme 60 Cent. Ich kaufe eine krumme Gurke. Die Frau nach mir ordert vehement: ICH nehme eine GERADE Gurke. Es gibt definitiv Menschen, die zu viel Geld haben, oder? Mal davon abgesehen, dass meine Gurke nach dem Abschneiden der Enden auch fast gerade war.
  24. Ich weiß jetzt, WIE abstrus chauvinistisch ein alter Mann im Jahr 2019 noch sein kann. Kotz.
  25. Ein Tiedress ist ein Bindekleid.
  26. “Morgen wird kommen, ob wir bereit sind oder nicht”. Zitat aus der Fernsehserie BULL.
  27. Wenn man einen Korkuntersetzer im Backofen bei 180 Grad Umluft erhitzt, riecht es in der Küche wie in der Sauna. Bitte nicht nachmachen, auch wenn der Duft genehm ist.
  28. Das Wort Megalomanie für Größenwahn.
  29. Ich habe schon jetzt mein Motto für 2020 gefunden. Das verrate ich aber noch nicht!
  30. Der Thriller “Todesmal” von Andreas Gruber mit den Ermittlern Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 5 ist fulminant.
  31. Brechbohnen, tomatige Soße und Schafskäse passend hervorragend zusammen. Schon im Lauf des Monats gelernt, aber für heute aufgespart, damit der Beitrag am Samstag online gehen kann.

Nachdem ich in den letzten Wochen teilweise sogar mehr als drei Blogbeiträge in der Woche veröffentlicht habe, trete ich in der nächsten Zeit ein bisschen kürzer. Mein Ziel: Jeden Samstag gibt es einen frischen Beitrag. Wenn mir zwischendrin noch etwas einfällt, bemühe ich mich, es wie gewohnt am Dienstag oder Donnerstag zu veröffentlichen.

Was hast Du im August gelernt?

Wie finde ich die richtige Sportart?

Sportkleidung zum Nordic Walking im SommerErfolgreiche Sportversuche, die bis heute Bestand haben

  • Nordic Walking
  • Spazieren
  • Wandern

Erfolgreiche Sportversuche, die ihre Zeit hatten

  • Turnen
  • Ballett
  • Jazz-Gymnastik aka Aerobic
  • Tischtennis
  • Skilaufen
  • Schlittschuhlaufen und Inlineskating
  • Segelfliegen
  • Fahrradfahren
  • Jollensegeln
  • Schwimmen und Wassergymnastik

Erfolglose Versuche mit Sportarten, die nicht wiederholt werden

  • In Basketball in der 11. Klasse im Ballsportpflichthalbjahr habe ich nur 3 Punkte im Zeugnis bekommen obwohl ich mit den Fehlstunden im zulässigen Rahmen lag. Das ist eine 5 +, falls jemand das Punktesystem nicht kennt. Aus der Basketball-AG wurde ich in der 7. oder 8. Klasse herauskomplimentiert wegen Talentfreiheit.
  • Von den Leichtathletik-Bundesjugendspielen wurde ich in der Grundschule in der 3. Klasse befreit, weil ich in der 2. Klasse von den Mitschülern wegen meiner mangelhaften Leistungen traumatisierend gehänselt wurde. In der 7. oder 8. Klasse hätte ich meinen Ballwurf wiederholen dürfen, obwohl die drei zulässigen Versuche durch waren. Bei meiner besten Leistung dachte der Lehrer, dass mir der Ball aus der Hand gerutscht wäre.
  • Fassen wir zusammen: Alles mit Bällen ist raus. Jeder, der mir mal einen Ball zugeworfen hat, weiß warum. Volleyball ist zudem auch noch raus, weil meine Handgelenke das nicht mitmachen. Wenn ich auf mein Daumengelenk an eine bestimmte Stelle drücke, kann ich mit leichtem Druck den Daumen aus dem Gelenk drücken.
  • Yoga habe in verschiedenen Formen ausprobiert, Pilates ebenso. Gefällt mir beides nicht. Bei Yoga ist dann auch noch das Problem da, dass ich von Haus aus zu beweglich bin, das macht ausgiebiges Dehnen nicht gerade besser.
  • Beim Joggen verrecke ich nach wenigen Metern und meine Hüfte – leichte Dysplasie – jault.

Innerer Schweinehund – was ist das?

Wenn andere Menschen sagen, ihr innerer Schweinehund würde sie vom Sport abhalten, kann ich das nicht nachfühlen. Entweder will ich das, dann mache ich das, oder ich will das nicht, dann lasse ich das. Ganz einfach. Und wenn Sport im Kalender steht, dann mache ich den, wenn mich nichts wirklich Widriges davon abhält.

Nach dem Sport geht es mir so toll! Nicht.

Tja, auch an der Stelle kann ich den Glücksmoment nicht nachfühlen. Bevorzugt Leute mit besagtem Tier im Körper erzählen mir dann, wie großartig sie sich fühlen, wenn sie sich trotz des inneren Schweinehundes überwunden haben, zum Sport zu gehen. Leider bleibt mir dieser Endorphin-Kick, oder was auch immer das ist, verwehrt.

Ich fühle mich nach Sport, der Muskeln oder Kreislauf intensiv belastet einfach nur: scheiße. Mir ist zum Heulen zu Mute und ich schaffe nicht mal immer, die Tränen erst zu Hause fließen zu lassen. Mir ist kalt. Es kommt vor, dass ich danach weinend und frierend in der heißen Badewanne liege und mich einfach nur frage, was mit mir verkehrt ist.

Muss Sport Mord sein?

Komischerweise empfinde ich alles, was mich nicht so fertig macht, gar nicht so sehr als Sport. Alleine das Wort Sport scheint in meinem Kopf negativ verankert zu sein. Ist das der Denkfehler “wenn ich es kann, kann es jeder, und dann kann es nicht schwer sein”?

Die Unbeschwertheit dabei hat mich in der 2. Klasse im Schulsport verlassen, als ich erstmals als Versager in der Klasse stand, weil mich kein Mitschüler in seine siegreiche Völkerballmannschaft wählen wollte. Der Sportlehrer hatte leider für die nächsten drei Jahre nicht anderes drauf, als die Klasse Völkerball spielen zu lassen oder im Sommer kurz für die BJS trainieren zu lassen. Seinen Namen weiß ich heute noch. In Mathe war er ein ähnlich guter Lehrer, zum Glück bin ich in Mathe aber talentierter.

Ein anderer Lehrer ließ mich in der 5. Klasse beim Laufen durch Glinde zurück. Er war stocksauer, dass er zurücklaufen musste, um mich bei über 25 Grad – es gab danach Hitzefrei – auf der sonnigen Straße einzusammeln. Hätte er nicht die Umkleide nach mir abschließen müssen, bin ich mir nicht sicher, ob er noch nach mir geschaut hätte. Ein Wunder, dass er nicht einfach meine Sachen vor die Sporthallentür gestellt hat.

Den gleichen Lehrer hatte ich in der 8. Klasse in Mathe und er fand mich zu dämlich für Mathe. Wenn ich für eins mit meinem klar strukturiert denkenden Gehirn nicht zu blöd bin, ist es Mathe und der Umgang mit Zahlen. So viel dazu. Kleiner Exkurs meiner Traumata. Hatte ich schon mal erwähnt, dass Schule und ich nicht zusammen gepasst haben?

Zurück zum Sport: Nordic Walking gilt als Sport und macht mir Freude. Allerdings ist das wieder etwas, worüber lange Zeit gelacht wurde. Das mit den Stöckern? Ha, ha, wo sind denn Deine Skier? Lustig, lustig. Nicht. Auch das wird dazu beitragen, dass es für mich nicht so wirklich in der Sportecke verortet ist. Vielleicht gut so? Sonst hätte ich auch dabei Versagensangst? Na ja, wenigstens ist Nordic Walking inzwischen so etabliert, dass kaum noch blöde Sprüche kommen.

Warum tu ich mir das an?

Sein Ende letzten Jahres gehe ich zum Schlingentraining in einer Physiotherapiepraxis. Das Training in einer Gruppe mit max. 8 Personen wird von einem Physiotherapeuten angeleitet. Theoretisch macht mir das Spaß und ich spüre und sehe durchaus, dass mein Körper Muskeln aufbaut an Stellen, an denen vorher kaum welche waren.

Praktisch ist das für mich so dermaßen zu anstrengend, dass es mir in den meisten Fällen dabei hinterher schlecht geht und ich viel zu erschöpft bin => siehe oben bei Tränen und Badewanne. Theoretisch kann man das Training abgestuft intensiv durchführen. Praktisch neige ich dabei offenbar zur Überforderung. Mal sehen, ob ich das noch in den Griff bekomme. Einen Monat gebe ich mir noch dafür.

Das Problem ist, dass die ganzen Hundespaziergänge und Nordic Walks meinen Körper vor allem an den Beinen zu einseitig trainieren und mir dann die Knie schmerzen. Es fehlen die Gegenspielermuskeln. Durch das viele Sitzen PC tut es meinem Körper durchaus gut, den Rumpf zu trainieren. In den Armen finde ich ein bisschen mehr Kraft nett, um mein Arbeitsmaterial besser zum Kunden schleppen zu können.

Um Optik geht es mir dabei weniger. Ja, ich möchte nicht wieder zunehmen, aber das würde ich wohl auch nicht, wenn ich eine Walkingrunde in der Woche mehr einlegen würde. Ist das ganze Problem also mein Optimierungswahn? An welcher Stelle ist genug optimiert?

Was sind alternative Sportarten für mich?

Fahrradfahren und Schwimmen fallen aus, keine Lust mehr darauf. Alles auf Kufen auch, weil das Verletzungsrisiko als Selbständige ohne Krankengeldversicherung zu hoch ist. Ich will in kein Fitness-Studio, in keine große Gruppe und eine stinkende Turnhalle soll es auch nicht sein. Ein Heimtrainer kommt nicht in Frage und ich mag nicht schwitzen.

Segeln geht nur in der warmen Jahreszeit und passt zeitlich gerade nicht in mein Leben mit Hund am Stadtrand – ist also auch raus. Außerdem soll es ohne weiten Anfahrtsweg erreichbar sein. Vielleicht ein leichtes Workout mit einem Terraband? Hat da jemand Videotipps für Anleitungen, die sich zu Hause umsetzen lassen?

Fragen über Fragen

  • Was bleibt da noch als Ganzjahressport?
  • Hast Du einen Tipp für mich?
  • Was macht Du für Sport? Warum? Wie geht es Dir davor, währendessen und danach?

Danke fürs Zuhören und für konstruktive Ideen!

What’s in my bag – Update 2019

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Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small im Longchamp Le Pilage Rucksack Navy

Ausgelöst durch die Aktion BlogLiebe #3 veröffentliche ich von einigen beliebten älteren Blogbeiträgen aktualisierte Fassungen. 2013 habe ich den Beitrag What’s in my bag geschrieben. Heute zeige ich Dir, was aktuell zu meinem mobilen Leben gehört.

Eine Tasche ist in meiner Tasche

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small

Ich lebe nach wie vor das Tasche-in-Tasche-Prinzip. Mein letzter Taschenorganizer hat bei täglichem Gebrauch etwa zehn Jahre gehalten bis er zu ausgelabbert und schmuddelig wurde. In diesem Jahr habe ich mir einen neuen gewünscht und zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small

Wichtig war mir, dass er weiterhin auch in meine Alltagstaschen und den kleinen Longchamp Le Pliage Rucksack passt, den ich meistens verwende. Außerdem soll er hell sein, damit ich darin Dinge gut sehen kann. Wie schlecht man etwas in dunkel gefütterten Taschen erkennen kann, kannst Du auf dem Rucksackfoto oben sehen. Ein Reißverschlussfach brauche ich bei so einem Organizer für den Kleinkram und mein Portemonnaie.

Classic Slash Taschenorganizer Filz Hellgrau Small gefüllt

Bei Bloggerin Happy Face habe ich diesen Taschenorganizer aus Filz von Classic Slash in einer Vorgängerversion gesehen, der in der Größe Small perfekt für mich ist. Das flexible Innenlebenteil, das es inzwischen dazu gibt, brauche ich nicht, das habe ich entfernt. Ansonsten ist den Worten von Horst Schroth nichts hinzuzufügen:

“Die Handtasche einer Frau ist ein mobiles Badezimmer. Die gehört eigentlich von innen gekachelt.”

What's in my bag - Handtascheninhalt einer Frau / Bloggerin Ü40

That’s in my bag

  • Taschenorganizer
  • Kleine Geldbörse mit Zahlungskarten
  • Hülle mit persönlichen Papieren, einzeln verpackten Pflastern und Desinfektionstuch
  • Kartenetui mit Visitenkarten, Farbkarten und den wenigen Plastikkarten, die wegen einer Zahl- oder Scanfunktion im Original gebraucht werden
  • Haustürschlüsselbund mit einem Anhänger
  • Autoschlüsselbund mit einem Anhänger
  • Notizbuch
  • Bleistift mit Radiergummi
  • Islamoos Lutschpastillen
  • Kaugummis
  • Papiertaschentücher
  • Nagelpflegestift
  • Creme (PR-Muster)
  • Lippenkonturenstift, den ich auch als Lippenstift verwenden kann
  • Lippenstifte in den Farben Rosenholz und Rot
  • Lippenpflegestift
  • Miniaturmultifunktionsmesser mit scharfer Schere für Notfälle an Bekleidung und Fingernägeln
  • Augentropfen gegen trocken Augen bzw. Pollenallergie je nach Jahreszeit
  • In dem kleinen Döschen (PR-Muster) ist nicht das drin, was drauf steht. Die gesäuberte Dose enthält Notfalltabletten.
  • Hundekotbeutel, auch praktisch zum Sammeln von Muscheln am Strand
  • Zusammengefalteter Einkaufsbeutel
  • Lesebrille
  • Nicht auf dem Bild zu sehen, weil es fürs letzte Foto im Einsatz ist: Smartphone

Kaum zu glauben, dass das alles in einer so kleinen Tasche steckt, oder?

Ohne Lesestoff gehe ich nicht gerne aus dem Haus. Für den Kindle ist in dem Taschenorganizer auch noch Platz, denn er ist nur locker gefüllt. Ich versuche, möglichst wenig dabei zu haben, komme ohne diese Sachen aber nicht gut aus. Wenn ich mal ohne Handtasche aus dem Haus gehe und nur Handy oder Geld einstecke, fehlt mir garantiert irgendetwas davon.

Daher sind bei mir Minimum und Maximum in der Handtasche fast das gleiche. Wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, kommt eine 500 ml Trinkflasche mit Leitungswasser hinzu und Kompaktpuder zum Auffrischen des Make-ups. Im Sommer ist inzwischen auch gerne mal ein Fächer an Bord.

Habe ich für viel oder wenig in meiner Handtasche? Was ist in Deiner?

(Affiliate Link)

P.S.

Es gibt diesen Taschenorganizer in drei Größen und andere Modelle für bestimmte Rucksackformen von Fjällraven in höher. Du findest bei der Beschreibung auf Amazon die Angaben, zu welchen bekannten Taschenmodellen welche Größe passt.

Abstruses Urlaubsgepäck: Espressomaschine

Espresso

Gib es zu, Du nimmst auch Dinge in den Urlaub mit, bei denen der eine oder andere den Kopf schüttelt, oder? Mein Urlaubsgepäck ist im Normallfall überschaubar. Im Winter an der See trage ich meistens Kaschmirrollis, Jeans und Boots. Ich betrete kein Restaurant, in dem ich damit nicht gut genug gekleidet wäre. Im Sommer verreise ich für gewöhnlich nicht. Im Herbst und Frühling brauche ich ein bisschen mehr Spielraum für verschiedene Temperaturen, aber das Gepäck bleibt dennoch klein.

Hallo wach!

Nun ist es so, dass einer der Spitznamen, die mein Mann mir verpasst hast, E-spressogirl lautet. Das abgesetzte E steht für Energie. Ohne morgendlichen Espresso – na gut, ohne zwei morgendliche Espressi – bin ich nur eine Impression meiner selbst. Es fehlt die Energie. Nach dem Mittagessen brauche ich einen weiteren. Wenn der nicht absehbar ist, trinke ich ihn morgens auf Vorrat. Filterkaffee ist keinerlei Alternative. Espresso. Schwarz. Heiß. Schnell. Zwei nacheinander. Kein doppelter. So muss das sein. Als Schlaftablette im Urlaub unterwegs sein? Keine gute Idee!

Die Sache mit den Ferienwohnungen in den von uns bevorzugten Gegenden ist so eine Sache mit den Preisen. Da ich im Urlaub auch noch Geld zum Essengehen und Shoppen budgetiere, spare ich an der Ausstattung der FeWos. Wir hatten ab und an schon mal Glück, dass eine Espressomaschine dabei war, aber das ist die Ausnahme.

Da ich die ersten beiden Espressi morgens zum Frühstück haben möchte und nicht irgendwann am Tag, mag ich nicht aufs nächste geöffnete Café warten. So kam eines Tages die Idee auf, eine Espressomaschine mit in den Urlaub zu nehmen. Ich habe kurzerhand ausgerechnet, ab welchem Einsatz sie sich im Vergleich zu Cafébesuchen lohnt, ein Angebot wurde genutzt und seitdem reist eine kleine Kapselmaschine mit. Für die wenigen Tage im Jahr kann mein Umweltbewusstsein mit den Kapseln, die wir ansonsten nicht verwenden, leben.

Nimmst Du eine Espresso- oder Kaffeemaschine mit in den Urlaub?

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Danke für Deine Stimme! Über Kommentare freue ich mich natürlich auch.

Was ich heute gelernt habe – Juli 2019

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Juli Collage

  1. Es gibt einen Machiavelli Test – MACH-IV. Das Ergebnis zeigt, wie machiavellistisch Du bist. Ich komme auf 59 Punkte. Interessant ist dabei, dass ich mir sicher bin, dass ich vor 20 Jahren eine ganz andere Punktzahl erreicht hätte und die Fragen vermutlich in weiteren 20 Jahren auch wieder anders beantworten würde. Interessant ist dabei allerdings auch, dass mein Mann und ich am selben Tag auf eine ähnliche Punktzahl gekommen sind, obwohl wir in vielen Dingen grundsätzlich anders denken. Der Test bestätigt, dass unsere Werte im Wesentlichen übereinstimmen und das ist für eine wertschätzende, funktionierende Beziehung wichtiger als ob man einen Weg links oder rechts herum gehen möchte.
  2. Mit dem kostenpflichtigen Dienst Schedugram kann man Instagramposts vorplanen mit Bild, Text, Hashtags, Veröffentlichungstermin und so zum Beispiel für einen Monat im Voraus einen konsistenten Feed planen. Tu ich nicht, weil ich nicht so viele Bilder auf Vorrat habe. Erklärt aber vielleicht die Feeds einiger User.
  3. Ich habe Dank einer Empfehlung den Waschtitan entdeckt. Das ist die perfekte Autowaschanlage für mich. Die Saisonwäsche ist günstiger als an der Tankstelle, zwei fleißige Menschen putzen das Auto vor und ich bleibe trocken. Geht auch mit Sommerlatschen und weißer Hose. Cool ist nämlich, dass man vom Bezahlen bis zur Ausfahrt nichts selbst macht und einfach im Auto bleibt.
  4. Es gibt in HH nicht nur P+R, sondern auch B+R beim ÖPNV. Und es gibt sechs Suiten von Bach für Violoncello solo, die zusammen etwa drei Stunden Spielzeit haben. Bisschen viel an einem Abend plus Pause, auch wenn die Cellistin beeindruckend gespielt hat.
  5. Kartoffel-Hack-Lauch-Auflauf ist lecker. Das Rezept findest Du in meinem Foodblog.
  6. Das Libeskind Auditorium ist die Elphi von Lüneburg. Dort habe ich Ulrich Tukur und die Rhythmusboys gehört und wurde bestens unterhalten. Die Band höre ich mir bei Gelegenheit gerne wieder an. Bei Libeskind fehlt übrigens kein e und mit Handtaschen hat das auch nichts zu tun. Es ist der Name des Architekten.
  7. Das Wort plebejisch. Dass es vermutlich von Plebs abstammt und damit irgendwas mit Volk bedeutet, habe ich mir gedacht. Aber dass es zu Plebs ein Verb gibt, wusste ich bis heute nicht. Plebejisch klingt viel besser als gewöhnlich, oder?
  8. Der Wechsel der Trainerin beim Schlingentraining ist eine hervorragende Idee gewesen. Wenn ich mich schon quälen lasse, dann muss die Chemie passen.
  9. In der vollen S-Bahn – Einstieg am feinen Jungfernstieg – wird einem Sehbehinderten mit Taststock kein Platz angeboten. Unfassbar. Ich, neben ihm stehend, habe ihn dann gefragt, ob er einen haben möchte, was er dankend annahm, und ich habe eine gesund aussehende Dame meines Alters gebeten, für ihn aufzustehen, was sie dann auch umgehend und freundlich tat. Warum ist keiner von alleine aufgestanden?
  10. Im Cafe Das kleine Wunder in Wandsbek hat es mir sehr gut gefallen. Es gab unter anderem Cheesecake mit Zimtäpfeln und Streuseln. Noch Fragen?
  11. Schon vor Monaten gelernt und dauerhaft verankert: wie köstlich Piment D’Espelette ist. Es kommt am liebsten beim Mediterranen Ofengemüse mit Feta und Pasta zum Einsatz.
  12. Die schwedische Krimiserie mit Ermittlerin Karin Adler wurde mir von Leserin Claudia empfohlen. Die Tochter des Leuchtturmmeisters habe ich heute ausgelesen. Sympathische Ermittlerin, etwas verworrener Fall. Nachträge zu den weiteren Bänden, die ich im Lauf des Monats gekauft und gelesen haben:
    • Bei Band 2 Die Tote auf dem Opferstein steht die Frage der Psychometrie, ob Dinge ein Gedächtnis haben, im Vordergrund. Interessante Frage, oder? Energie ist nie weg, sie wird immer nur verwandelt. Die Gruseligkeit der Morde erinnert am Wallander.
    • Band 3 Die Wächter von Marstrand liest sich eher wie ein historischer Roman, weil die Parallelgeschichte Ende des 18. Jahrhunderts immensen Raum einnimmt. Interessanterweise gibt einen weiteren Erzählstrang in der Gegenwart, bei dem die Frage ist, ob er zum ersten gehört oder nicht. Angenehm spannend. Band 2 und 3 gefallen mir besser als Band 1, weil die Personenstruktur klarer ist.
    • Band 4 Die Gefangene von Göteborg ist in den Handlungssträngen ähnlich aufgebaut wie Band 3. Die Ermittlerin kommt erst spät hinzu und es liest sich mehr wie ein historischer Roman als ein Krimi. Die Geschichte spielt in den Ebenen ab1802 und 2011. Der historische Teil ist langatmig und dreht sich im Kreis. Auch wenn eine Frau zu Unrecht gefangen gehalten und angeklagt wird, möchte ich nicht die Fakten und Vorwürfe x-mal lesen. Zu wenig Inhalt für zu viele Seiten. Der aktuelle Fall nimmt wenig Raum ein und ist vorhersehbar. Hätte ich diesen Band der Serie zuerst gelesen, hätte ich ihn nicht zu Ende gelesen und die anderen gar nicht erst in die Hand genommen. Da mir Band 2 und 3 aber so gut gefallen haben, kommt auch Band 5 auf meinen Kindle.
    • Band 5 Das Totenhaus spielt 1906 und 2013 und gefällt mir fast so wenig wie Band 4. Der aktuelle Fall füllt kaum die Seiten und der historische Teil ist eine dramatische Liebesgeschichte in Adelskreisen, die als wesentlichen Bezug zu 2013 nur hat, in den gleichen Gebäuden zu spielen. Das Privatleben der Ermittlerin, was in Band 1 und 2 deutlich Raum hat, kommt in Band 4 nur wenig und in Band 5 nur ganz am Rand vor. Das finde ich schade, weil ich die Akzente mochte.
    • Fazit: Ich würde die Serie nicht wieder kaufen und hätte auf die Lektüre von Band 4 und 5 lieber verzichtet. Dennoch freue ich mich immer über Lesetipps!
  13. Die Lesebrille brauche ich ab jetzt auch zum Entziffern von Speisekarten mit kleinen Untertexten bei den Gerichten. Kann nicht mehr lange dauern, bis ich sie auch zum Essen brauche, damit ich sehe, was auf die Gabel kommt. Hat ein Jahr bis dahin gedauert. Mal sehen, wann eine neue fällig wird. Mein Optiker hat das für Sommer 2020 prophezeit.
  14. Meiner Schulter bekommt Nordic Walking gerade nicht gut.
  15. Heute war ich nicht die beste Version von mir.
  16. Stress lagert sich nach Aussage des Physiotherapeuten in den Waden ab und sorgt für Verspannungen. Kann ich bestätigen.
  17. Ich habe mal wieder rote Punkte unter Haut am linken Fuß. Was sagte die Ärztin dazu vor einigen Jahren mit fragendem Blick: “Haben Sie das schon mal gegoogelt?” Sie ergänzte damals noch, dass sie so etwas erst zweimal gesehen hat und nicht weiß, was es war und der Hautarzt es auch nicht gewusst hätte. Da sie mir versichert hat, dass es kein Hautkrebs sei und nichts Schlimmes, wird es auch dieses Mal von mir ignoriert. Schon interessant, dass es trotz der umfassenden medizinischen Forschung immer noch unerklärliche Vorkommnisse am menschlichen Körper gibt.
  18. Das neue Album von Annett Louisan gefällt mir gar nicht. Das Geld dafür hätte ich besser gespart.
  19. Schöne Bezeichnung für Notlüge: Besonnene Modulation der Wahrheit
  20. Im Hochseilgarten habe ich heute einen Parcours für Erwachsene geschafft, den ich vor einem Jahr nie im Leben bewältigt hätte.
  21. Ich hatte vergessen, wie schlimm Muskelkater in den Oberschenkeln sein kann. Und dass er in den Armbeugeninnenseiten überhaupt möglich ist. Memo an mich: Für diesen Parcour bin ich zu kurz, der würde mich wieder so schrotten.
  22. Ich habe einen weiteren Teil meiner Privatsphäre verloren.
  23. Da hinten wird’s schon wieder hell ist nicht nur ein Hamburger Schnack.
  24. Der Wechsel vom Stromanbieter zu Hamburg Energie ist online einfach. Es gibt sogar Rabatt für Haspa Joker Kunden. Endlich kann ich davon mal etwas nutzen! Nun gibt es also auch in unserem Haus Ökostrom. Der Gaswechsel gestaltet sich leider etwas schwieriger, aber das werde ich auch noch schaffen.
  25. Bei 34 Grad eine Caban-Jacke aus Wolle für den Winter kaufen: kann ich. Für 130 Euro anstatt 300 Euro kaufe ich gerne antisaisonal. Da investiere ich doch glatt noch 16 Euro ins Kürzen der Ärmel.
  26. Pfifferlinge heißen auf Englisch chanterelle.
  27. Ich weiß jetzt wieder ganz genau, warum der letzte Besuch bei einer Podologin 14 Jahre her war. Meine Fußnägel kann ich noch bestimmt vier Wochen nicht rot lackieren, weil vom großen Zehennagel so viel fehlt, dass das blöd aussähe.
  28. Rosa Pampelmuse und Zitrone sind auch in diesem Jahr wieder eine geniale Eis-Kombination an heißen Tagen.
  29. Kriebelmücken erstmals in diesem Monat in Hamburg gesehen, bisher waren sie mir nur auf Sylt begegnet. Ich hasse die Viecher. Die Stiche jucken noch immens mehr als von Stechmücken.
  30. Den einen Schuhschrank aus dem Keller gegen die beiden aus dem Eingangsbereich zu tauschen, war eine grandiose Idee. In den einen passen nämlich mehr Schuhe hinein und es sieht übersichtlicher aus. Wobei der eine eigentlich eine Kommode ist und die beiden explizit Schuhschränke sind. Ich finde aber, dass man in den schrägen Fächern keinen guten Überblick hat und die Schuhe nicht gut lagern. Auf die Idee hätte ich auch schon etwa zehn Jahre eher kommen können. Besser spät als nie.
  31. Wenn man zum Schutz gegen Bildereinbindung in einem Blog eine Umleitung von Bildern auf ein Testbild installiert hat, sollte man im Linkchecktool nicht auf “Umleitungen übernehmen” klicken. Wenn Du hier direkt im Blog ein Testbild siehst anstatt des Artikelbildes, lass es mich bitte wissen. Die eigentlichen Bilder kann ich dann manuell wieder in den Beiträgen aktualisieren. Hier im Blog dürften es nicht so viele sein, weil zum Glück die Datenbank so lahm war, dass ich nicht weit mit dem Übernehmen gekommen bin.

Was hast Du im Juli gelernt?

Warum ich immer noch keinen Sommer mag

Softeis 2016

  • Zecken haben Hochsaison. Ich hasse Zecken. Der Zausel und ich hatten dieses Jahr schon mehrfach Zeckenbisse. Das ist totwiderlich und ungesund.
  • Schuhe werden ab 25 Grad enger und reiben an der Haut, während Socken als Schutz davor viel zu warm sind.
  • Nachts wache ich entweder schweißgebadet unter der Decke auf oder habe verspannte Rückenmuskeln von der Zugluft. Laken oder ein leerer Bezug sind keine Alternative zur Decke, weil ich dann nachts frierend aufwache.
  • Ab 25 Grad fühle ich mich krank.
  • Ab 30 Grad fühle ich mich sterbenselend.

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Mir fallen jedes Jahr neue Gründe ein, den Sommer abzulehnen. Dennoch bin ich froh darüber, in einer Region mit Jahreszeiten zu wohnen. Ich könnte es mir schwer vorstellen, in einer anderen Klimazone zu leben, denn den Wechsel mit Frühling und Herbst liebe ich. Mit dem Winter kann ich als Preis dafür leben, den Sommer würde ich gerne abschaffen. Heute sollen wir 36 Grad bekommen.

Wer freut sich mit mir auf den Herbst?

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