Was ich heute gelernt habe – Juli 2020

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt Juli

  1. Das beste Zeckenschutzmittel für Menschen hat einen Namen: Ines.
  2. Der 12. Bruno-Roman von Martin Walker “Connaisseur” hat mir gar nicht gefallen, habe nach der Hälfte den Bogen zum Ende direkt geschlagen. Es gibt für meinen Geschmack zu viele Handlungsdetails und Verwicklungen wie so oft in der Serie. Und dass wie immer alle Behörden und Personen, mit denen Bruno quasi jemals zu tun hatte, eingebunden wurden, finde ich: anstrengend. Bin froh, dass ich ihn kostenfrei ausgeborgt hatte. Der Roman bekommt von mir noch nicht mal das Prädikat nett.
  3. Ein Schokoladenfleck lässt sich vom Sofakissen mit einem Schmutzradierer entfernen. Allerdings entfernt der an der Stelle auch den Stoff.
  4. Was Windflüchter sind
  5. Der neue Brunetti-Roman von Donna Leon “Geheime Quellen” gefällt mir nicht. Nach 110 Seiten von gut 300 habe ich auch bei ihm den Bogen zum Ende geschlagen. Wie gut, dass ich dafür – ebenso wie für den Bruno – wenigstens kein Geld ausgeben habe, da ich ihn ausleihen durfte. Schade genug um die vertane Lesezeit.
  6. Das Bio-TK-Kaiser-Gemüse von Edeka ist lecker und günstig.
  7. Die Formulierung sich aus etwas herauszuflirten. Kann ich.
  8. Man kann sich an der Küchenarbeitsplatte den Kopf so doll stoßen, dass es trotz Coolpack über eine Woche lang eine bis in die Haarwurzeln schmerzende Beule gibt.
  9. Man kann von 25 Minuten Training so fiesen Bauchmuskelkater haben, dass man nachts beim Umdrehen im Bett von den Schmerzen aufwacht.
  10. Wenn man im Regen einem Hut trägt und sich nach vorne zum Hund herunter beugt, ergießt sich das auf der Hutkrempe stehende Wasser schwallartig über den wasserscheuen Hund, der davon begeistert ist … nicht.
  11. “Magnum Ruby” mit rosa Schokolade schmeckt nicht mal einen Hauch nach Schokolade.
  12. Was ist mein Gewinn an der Corona-Krise? Zeit!
  13. Erster Cafébesuch – draußen – seit 4,5 Monaten. Schön!
  14. Erstaunlich, wie unterschiedlich jemand Unordnung und Ordnung leben kann. Bei einer Freundin  – ich darf das hier schreiben – tobt im Haus das Chaos, aber die Küchenschränke sind innen so klar sortiert wie meine.
  15. Das Deo auf Natronbasis von Wolkenseifen funktioniert bestens. Danke Leserin Susanne aka Rotlilie für die Tester.
  16. Nie verstehen werde ich die Prioritätensetzung einiger Menschen.
  17. Was eine Schluse ist – eine Mischung aus Shirt und Bluse
  18. Was ein Knickmeister ist
  19. Noch nie war mir, seit ich Tageslängen wahrnehme, so egal, dass die Tage wieder kürzer werden, wie in diesem Jahr.
  20. Warum stellen in den meisten Fällen Körper und Geist nicht zeitgleich den Dienst ein? Und warum glauben so viele Menschen, die auf die 80 zugehen, dass sie im Leben genug Rücksicht auf andere genommen haben?
  21. Es ist mir unbegreiflich, wie wenig Zugang einige erwachsene Menschen zu Tieren haben. Manchmal glaube ich, die wissen nicht mal, wo vorne und hinten ist.
  22. Die Fernsehserie “Leverage” ist nett, aber etwas düster aufgenommen.
  23. Das Buch “Syltwind” habe ich auf dem Kindle wegen Qualitätsproblemen – inhaltlich und technisch – nach der Hälfte storniert. Wusstest Du, dass es auch bei E-Books ein Widerrufsrecht gibt?
  24. Ein Klempner empfindet eine Waschbeckenarmatur nicht als noch nicht so alt, wenn sie 13 Jahre alt ist. Das alte Waschbecken war 42 Jahre alt. Da sind 13 Jahre im Vergleich doch noch nicht so alt, oder? Für den Stundenaufwand für den Einbau der im unsichtbaren Bereich schraddeligen ansonsten Super-Duper-Top-Armatur hätte ich eine neue bekommen mit geringem Stundenaufwand für den Einbau. Liebe gebrauchte Armatur, bitte beweise mir in den nächsten zehn Jahren, dass Du das Investment in Deinen Erhalt Wert warst. Danke Dir!
  25. Lufthansa hat zwei (!) Monate gebraucht, um mir das Geld für vom Unternehmen stornierte Flüge zu erstatten. Abgebucht wurde am Buchungstag, aber mein Geld wird zwei Monate nach dem Storno einbehalten? So ein Verhalten kann sich wohl nur ein Unternehmen leisten, dass sich sicher sein kann, dass es immer wieder gerettet wird. Unfassbar unehrenhaft.
  26. Küchenmesser mit Holzgriff sind überbewertet. Neu wunderschön, aber selbst bei guter Pflege werden sie am Übergang zum Schaft gammelig, weil sich Feuchtigkeit sammelt. Künftig setze ich auf Kunststoffgriffe.
  27. Die Heideblüte 2020 in der Fischbeker Heide beginnt zaghaft.
  28. Beim Beitrag über Nachhaltigkeit von Kleidung habe ich mich darüber aufgeregt, dass das braune Kaftankleid von 2019 im Lauf der Zeit immens kürzer wurde beim Waschen. Ich habe es inzwischen erfolgreich reklamiert und mein Geld zurück erhalten. Nachdem ich mich am Monatsanfang intensiv mit dem Thema des Reklamierens von Kleidung beschäftigt habe, erschien es mir angemessen, obwohl es vom Vorjahr war, denn ich sah mich nicht als Verursacher des Schadens. Ich freue mich darüber, dass die Reklamation diskussionsfrei anerkannt wurde.
  29. Es wundert mich nicht, wenn der stationäre Einzelhandel Pleite macht. Ich brauchte neue Laufschuhe und hatte zwei Stunden Zeit nach einem Kundentermin und befand mich in der Nähe eines Einkaufszentrums. Dank der Nachmittagszeit war es sogar angenehm leer und ich fühlte mich wohl dort in Bezug auf das Abstandhalten zu Menschen. Am Ende habe ich aber von zu Hause aus bei Amazon bestellt. Bei Karstadt Sport gab es zwar wunderbare Beratung und ich fand das passende Modell, aber es gab meine Größe nicht und die Nachlieferung war nicht zu terminieren. Bei Runners Point gab es keine Beratung, sondern ein gelangweiltes  “Schauen Sie, ob Ihnen was gefällt und dann gucke ich, ob Ihre Größe noch da ist.” Auch wenn die Filiale demnächst geschlossen soll, ist das kein Grund, Kunden so zu behandeln, wenn man mit Fachkompetenz wirbt. Außerdem dürfte der Verkäufer demnächst einen neuen Job brauchen und kann nicht wissen, ob ein Kunde ein potenzieller Arbeitgeber ist. Der Preis für die Schuhe wäre bei Karstadt die UVP von Euro 100 gewesen und es stand ein altes 4er-Modell im Laden. Bei Amazon habe ich Euro 61,61 für das aktuelle 5er-Modell mit der gleichen UVP von Euro 100 bezahlt. Der Preis kam mir zusätzlich gelegen. Weil die Ware bei Karstadt nicht verfügbar war, hatte ich dann auch kein schlechtes Gewissen, dass ich dort Beratung bekommen habe. Ich hätte nämlich ohne Amazon-Preischeck direkt vor Ort gekauft, wenn die Schuhe da gewesen wären. Wenn ich gut beraten werde, kaufe ich für gewöhnlich in dem Ladengeschäft.
  30. Die neuen Kasemattenabdeckungen sind bei Regen an den Kanten rutschig, wenn man darauf tritt.
  31. Die Handseife von Sonett gefällt mir in der Sorte Rosmarin besser als Lavendel und Zitrone. Die 1-Liter-Nachfüllpackung hat eine gute Größe.

Der Zausel und ich danken allen Kaffeekassen-Trinkgeldgeber_innen von Herzen!

Zausel Paul in der Heideblüte 2020

Was hast Du im Juli gelernt?


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Von Kokon zu Kokon – wie die Corona-Krise mein Distanzbedürfnis verändert

Ines Meyrose – Sommeroutfit 2019 – weiße Tunikabluse, 7/8 Jeans, Batiktuch orange – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Disclaimer

Jeder Mensch hat die letzten Monate der Corona-Krise individuell erlebt. Der eine weiß nicht wohin vor lauter Arbeit und Homeschooling, ist vielleicht von mehr Menschen als sonst umgeben, der nächste ist seinen Job los und für den übernächsten ist vielleicht (fast) alles wie immer. Die meisten Menschen sind gesund, andere sind an Corona gestorben oder werden die Folgen der Erkrankung nicht los. Der eine gräbt sich zu Hause ein, der andere ist jeden Tag mit dem ÖPNV unterwegs und hat unfreiwilligen Kontakt zu fremden Menschen. Dieser Artikel ist eine persönliche Momentaufnahme, wie es mir mit der aktuellen Situation im Hinblick auf den Kontakt mit Menschen geht.

Werde ich je wieder ins Kino gehen?

Letzte Woche habe ich in einem Fernsehfilm einen Kinosaal gesehen, der fast leer war. In den roten Samtsesseln saß nur ein Pärchen, alle anderen Stühle waren unbesetzt. So kann ich mir einen Kinobesuch vorstellen, anders nicht. Die Vorstellung mit potenziellen Viren- und Bakterienschleudern auf so engem Raum dicht nebeneinanderzusitzen, mag ich seit der Schweinegrippe 2009 nicht mehr. Damals war ich das letzte Mal mit meinem Mann im Kino. Das fällt mir insofern nicht schwer, weil wir zu Hause die technische Ausstattung haben, um Filme schön sehen und hören zu können. Aber auch mit Freundinnen bin ich seit etwa 2010 nicht mehr im Kino gewesen.

Die Schweinegrippe haben die meisten Menschen vergessen, oder? In Hamburg hatte die fatale Ausbreitung unter Schülern und deren Eltern. Die meisten Kinder bei uns im Umfeld hat es damals erwischt. Ich habe mich erfolgreich dagegen impfen lassen. Auch damals wurde in der Firma, in der mein Mann gearbeitet hat, das Personal umgehend ins Homeoffice geschickt, so weit das möglich war, um gegenseitige Ansteckung und Ausbreitung zu minimieren. Zum Glück dauerte die Schweinegrippe nicht so lange an wie die Corona-Verbreitung. Das Verhalten der Menschen hat sich danach schnell wieder normalisiert. Ins Kino gehe ich nicht mehr, in kleine Konzerte und ins Kabarett durchaus – bis zum Frühling 2020.

Was macht die dauerhaft gelebte körperliche Distanz mit Menschen?

In der Corona-Krise dauert die Zeit der körperlichen Distanz seit Mitte März 2020 an. Am 20. März habe ich das letzte Mal einen Menschen außer meinem Mann geherzt. Das sind vier Monate mit Distanz, da setzt eine gewisse Gewöhnung ein. Daran, dass ich mich erschrecke, wenn sich im Film Menschen umarmen oder in der Kassenschlange dicht hintereinander stehen, habe ich mich gewöhnt. Darüber, dass sich Menschen mir im Alltag wieder mehr nähern wollen, erschrecke ich jedes Mal von Neuem.

Meine Filterblase

Bis Mitte Mai durfte ich augfrund der Corona-Verordnungen persönlich mit Kunden gar nicht arbeiten, seit dem hängt das vom Bundesland ab, was ich wie mit Menschen im Kontakt machen darf. Weil ich Kunden in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein habe, kann das jeden Tag anders aussehen. Ich arbeite deshalb primär online und habe nur einzelne Präsenztermine, wobei die zum Glück wieder mehr werden.

Im August soll das erste Gruppenseminar wieder persönlich stattfinden bei einem meiner monatlichen Firmenkunden. Durch diese Isolation im Homeoffice mit Mann und Hund haben sich meine individuellen Distanzbedürfnisse allerdings extrem verändert. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, das erste Mal wieder als Trainerin vor einer Gruppe zu stehen.

Privat habe ich in den letzten Monaten nur zwei Freundinnen aus der Nachbarschaft regelmäßig zu Hundespaziergängen mit Abstand im erlaubten Rahmen getroffen. Das tut mir gut, alleine schon, um mal jemand anderen als meinem Mann zu sehen und zu sprechen. Seit Lockerung der Kontaktbeschränkungen habe ich einzelne Freundinnen zu Hause getroffen, neulich war ich erstmal in einem Café, allerdings auch draußen. Das war einerseits total schön, anderseits war ich froh, danach wieder zu Hause in meiner Höhle zu sein.

Ich bewege mich wie von Kokon zu Kokon. Ich beame mich in meinem Auto zum Kunden oder einer Freundin, wo eine ruhige private Atmosphäre herrscht, bin zu Hause in meinem Nest, gehe nur außerhalb von Stoßzeiten Lebensmittel einkaufen und springe danach umgehend in den nächsten Kokon. Das funktioniert gut. Das fühlt sich richtig an.

Wie sich Distanzzonen verschieben

Distanzzonen

Nicht richtig fühlt sich allerdings an, dass sich meine persönliche Distanzzone immens verschoben hat. In der nonverbalen Kommunikation gibt es das Modell der Distanzzonen nach Edward Hall => siehe Wikipedia, das vereinfacht aus vier Distanzzonen besteht

  • Intimzone bis 46 cm
  • Persönliche Zone 46 bis 120 cm
  • Gesellschaftliche/soziale Zone 120 bis 370 cm
  • Öffentliche Zone ab 370 cm.

Die Abstände sind kulturabhängig. In Nordeuropa sind sie beispielsweise größer als in Südeuropa und in Nordamerika anders als in Asien.

Eine Übung, um Deine Wahrnehmung zu prüfen

In Seminaren zum Thema Auftreten habe ich schon häufig eine Übung von den Teilnehmern machen lassen, die das unterschiedliche Empfinden der Menschen bei körperlich als angenehm empfundener Distanz aufzeigt. In den letzten Wochen merke ich deutlich, dass ich noch mehr Abstand zu Menschen brauche, um mich wohl zu fühlen, als in den 49 Jahren vorher.

Such Dir für die Übung einen Partner. Geht langsam (!) frontal aufeinander zu. Wenn es Dir oder dem anderen zu eng wird, sagt derjenige deutlich Stopp. Beide bleiben sofort stehen. Meistens sagt einer zuerst Stopp. Der andere hätte mehr Nähe zugelassen. Wenn es derjenige, der Stopp gesagt, aushalten möchte, kann der andere nach einer kleinen Pause so weit auf ihn zugehen, bis er selbst Stopp sagen möchte.

Die Übung schärft das Bewusstsein dafür, wie unterschiedlich menschliche Bedürfnisse sind und wie Du erkennen kannst, wenn Du jemanden zu sehr auf die Pelle rückst. Was das angeht, habe ich mir übrigens einen exakt zu mir passenden Hund ausgesucht. Der Zausel braucht einen ebenso großen Tanzbereich wie ich und kann es nicht leiden, wenn fremde Menschen oder Tiere ihn bedrängen. Genau wie ich weicht er aus, so lange es geht, und flippt aus, wenn er nicht mehr ausweichen kann. Viele Menschen merken leider weder beim Hund noch bei mir, wenn sie zu Nahe kommen. Dabei sind die Signale des Zurückweichens klar zu erkennen, wenn man sich die Mühe macht, hinzusehen.

Was macht das dauerhaft mit mir und anderen Menschen?

Von Geburt an bin ich ein Mensch, der sich nur von wenigen auserwählten Personen anfassen lässt, wenn man den Erzählungen meiner Mutter Glauben schenken darf. Ich komme aus keinem Kuschelhaushalt und konnte Bussi-Bussi-Begrüßungen noch nie leiden. Zum Glück sind die in Hamburg eher unüblich.

Eine freundschaftliche Umarmung mag ich, aber ich kuschel weder mit meinen Freundinnen noch meiner Familie auf dem Sofa. Wenn ich in Filmen sehe, dass alle eng aneinander geschmiegt zusammen fernsehen, frage ich mich immer, ob es das wirklich gibt oder es eine Erfindung des Regisseurs ist. Derartiger Körperkontakt findet bei mir nur in Beziehungen statt.

Um auf das Kokon-Bild zurückzukommen: Ich fürchte, dass ein Leben in Kokons auf Dauer nicht gesund ist, weil sich die Momente außerhalb des Kokons zunehmend belastender anfühlen. Wieder in ein normales Leben zurückzukehren ist im Moment aber alleine schon Infektionsschutzgründen nicht möglich. Sicher ist, dass mich die letzten Monaten verändert haben. Mein Ruhebedürfnis ist auf ein neues Level angestiegen und meine Intimzone ist auf deutlich mehr als eine Armlänge Abstand um mich herum gewachsen.

Wie geht es Dir aktuell mit der Wohlfühldistanz und welche Nähe fehlt Dir?


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Was ich heute gelernt habe – Juni 2020

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Art Journal Kalenderblatt Juni

  1. Ich mag den Geruch von Jasmin nicht.
  2. Nasentropfen gegen Heuschnupfen können leider genauso müde machen wie Tabletten. Gähhhhn …
  3. Der Zausel lässt sich in der Praxis der Tierärztin noch weniger gerne Blut abnehmen als in unserem Wohnzimmer.
  4. Zitronenblechkuchen gelingt nicht ohne Butter (oder welches Fett auch immer). Aus Versehen für Dich getestet.
  5. Wenn die Wettervorhersage schlecht ist, kann man an der Ostsee einem entspannten Tagesausflug genießen. Die Sonne hat den ganzen Tag für uns gelacht!
  6. Ein flaches Backblech lässt sich gut verwenden, um es unter den Waschmaschinensaubermachausguss zu legen. Keine Ahnung wie das richtig heißt. Ich meine das Teil, dass man vorne öffnen kann, wo sich lose Teile aus der Wäsche oder sonstiger Dreck und Seifenlauge im Lauf der Jahre sammeln. Wenn man das öffnet, läuft einem gerne Wasser entgegen. Das läuft aufs Backblech ab, wenn man das vorher darunter legt.
  7. Der Soda Allzweck-Reiniger von Frosch gefällt mir. Danke an Leserin J. Böhm für den Tipp beim Beitrag Minimalismus im Haushalt #4 Haushaltsreiniger in den Kommentaren. Er entfernt zum Beispiel Patschehände- und Hundenasenspuren von weiß lackierten Türen mühelos, löst Dreck in Fliesenfugen im Zugucken auf und ich mag den dezenten Geruch. Sein Vorteil gegenüber dem Neutral-Reiniger ist, dass er bereits fertig gemischt in der Sprühflasche zu haben ist. Der einzige Nachteil ist, dass ich jetzt keine Ausrede habe, mich endlich mal um die vormals hellgrauen Fliesenfugen im Esszimmer zu kümmern.
  8. Habe mich der intensiven Reinigung der Badezimmerbodenfliesenfugen gewidmet und dabei gelernt, dass der Akku meiner elektronischen Zahnbürste für die Fugen von etwa 3 qm Fliesen reicht, um sie zu schrubben und dass es mit einer normalen Zahnbürste, die ich danach verwendet habe, allerdings deutlich besser geht. Einsprühen, kurz in Fugenrichtung hin und her schrubben, mit einem groben Mikrofaserlappen kraftvoll die Fuge nachwischen und fertig ist es. Peinlich ist, wie hell die Fugen in der Küche jetzt sind und die gleichen im angrenzenden Esszimmer nicht. Nachtrag einige Tage später: Die Fugen im Esszimmer sind jetzt auch sauber, abgesehen vom Tagesdreck war unser Haus noch nie so tiefenrein wie jetzt, nicht mal beim Einzug. Die Corona-Krise mit wenig Arbeit hat nicht nur Nachteile …
  9. Die guten flüssigen Handseifen von Sonett gibt es im Bioladen in meinem Ortsteil. Künftig kann ich sie dort kaufen anstatt bei einem Amazon-Marketplace-Anbieter. Spart den Versand und das Geld bleibt lokal. Schön! Am liebsten mag ich bisher die Sorte Rosmarin.
  10. Die Marke Veja spricht man wehscha aus.
  11. Eine kleine Hallogensteckglühbirne kann im Betrieb platzen, aus der Fassung springen und ihre Bestandteile mehrere Meter weit verteilen. Glück gehabt, dass der Hund und ich im Nebenraum waren.
  12. Zu Mais sagt man im Österreich Kukuruz.
  13. Lucifer Staffel vier gefällt mir. Sie hat immer wieder neue Aspekte.
  14. Der neue Sylt-Krimi “Blutige Düne mit Ermittlerin Liv Lammers erscheint mir recht verworren und was ich mit dem Schlusssatz anfangen soll, weiß ich auch nicht so recht. Für mich gibt es nur eine Antwort darauf, aber es stehen ungute Optionen im Raum.
  15. Die Hundedecke über der Kräuterecke im Garten auszuschütteln, ist nicht wirklich eine Glanzleistung.
  16. Alle sieben Jahre ändert sich die Haut. Mit 14 wurde meine von jetzt auf gleich sonnenempfindlich. In diesem Sommer wurde ich 49 und hatte noch keine Rötungen am Körper, obwohl ich nur im Gesicht Sonnenschutz verwende. Noch im letzten Jahr wäre mir der Nacken, Dekolleté, Unterarme und Unterschenkel rot geworden ohne Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 bei einer mittäglichen Hunderunde. Es würde mich sehr freuen, wenn das anhielte.
  17. Wie sirupsüß eine Gartenerdbeere schmecken kann
  18. Es gibt beim Amazon Marketplace Anbieter, bei denen Käufer bei Retouren das Porto selbst zu tragen haben. das Lehrgeld habe ich bezahlt, denn: Es gibt Messerblöcke, die so klein sind, dass ein Brotmesser bis zur Anrichte durchrutscht. Wo finde ich einen tiefen Messerblock für acht Messer, Schere und Wetzstahl?
  19. Die neunte Staffel von Hawaii Five-O ist klasse.
  20. Den Begriff Pass-Deutsche
  21. Was ein Yoga-Block ist
  22. Es gibt die Unterscheidung in Zwischen- und Sortimentsbuchhandel.
  23. Man kann im hinteren Teil des Oberarms so intensiven Muskelkater haben, dass es schmerzhaft ist, Firmenstempel auf Farbfächer zu drücken. Ich sage nur Hochseilgarten … hat sich aber gelohnt!
  24. Es gibt eine Stelle im Wald in der Fischbeker Heide, in der nie die Sonne richtig auf den Boden trifft. Den werde ich an heißen Tagen auf- und abgehen. Luftig ist es dort zudem. Warum stehen Bänke immer nur an Plätzen mit Licht und Ausblick? Ich beantrage eine für diese Stelle. Ich habe Angst vor einem heißen Sommer. Habe ich das schon mal erwähnt? Ab 25 Grad bin ich nicht mehr ich selbst, ab 30 Grad sterbe ich stückweise. Mein Kreislauf zuerst.
  25. Die Bickbeeren in der Fischbeker Heide sind reif.
  26. Edeka TK Bio Junge Erbsen und Blattspinat schmecken mir nicht. Die Erbsen sind mehlig und der Blattspinat hinterlässt ein pelziges Gefühl im Mund. Da hilft es auch nicht, dass sie 450 g nur 1,25 Euro kosten. Die Brechbohnen sind O.K., die kaufe ich gerne wieder.
  27. Man kann entgegen meiner Vermutung im Mai doch im Schlaf niesen. Sogar so, dass Haus angeblich dabei erschüttert. Und dabei weiterschlafen wie ein Stein. Behauptet mein Mann. Also ich weiß von nichts.
  28. In einer Mischung aus Butter und Olivenöl bekommt Fleisch beim scharfen Anbraten die schönste Bräunung. In Kombination mit Öl spritzt die Butter kaum.
  29. Das Buch “Allmen und der Koi” von Martin Suter hat mir gefallen. Schön langsame Geschichte für einen heißen Sommertag, um beim Lesen zu entspannen.
  30. Wie sich Gewohnheiten fürs Auge ändern können. Ich erschrecke schon seit Wochen, wenn in Filmen Menschen den Corona-Sicherheitsabstand nicht einhalten. Die umarmen sich zur Begrüßung auf der Straße? Das soll man doch nicht! Heute lief bei RTL ein Folge “Wer wird Millionär” als Wiederholung von 2010. Es wurde irgendwann ein Banner eingeblendet mit der Info, dass es eine Aufzeichnung von 2010 sei, falls man sich über Zuschauer im Publikum wundere in Corona-Zeiten. Heißt es irgendwann: Die Älteren von uns werden sich noch erinnern – es gab mal Shows mit Publikum? So wie es heute schräg ist, wenn in Krimis aus den 1960ern und 1970ern ständig geraucht und Hochprozentiges getrunken wird?

Bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice oder Kurzarbeit kochen viele Leser_innen in den letzten Monaten mehr zu Hause als sonst. In meinem Foodblog habe ich eine zeitlang in der Rubrik Kochwoche geteilt, was in der jeweiligen Woche auf unseren Tisch kam und die Rezepte, wenn im Blog vorhanden, verlinkt. Da die Rubrik kaum Resonanz hatte, habe ich sie eingestellt. In diesem Monat habe ich mal wieder notiert, was ich gekocht habe. Ist das für Dich interessant zu lesen Soll ich das hier in dem Monatsrückblick aufnehmen? Oder interessiert das hier auch niemanden?

Kochmonat Juni 2020

  • Gurkensalat unzählige Male als Vorspeise
  • Grüne Tagliatelle mit Mozzarella und italienischem Schinkenspeck (mehrfach)
  • Pellkartoffeln mit Spargel und Schinken für mich, mit Spiegelei für meinen Mann
  • Bratkartoffeln aus den gestrigen Resten mit Schalotten und restlichem Schinkenspeck von vor zwei Tagen
  • Ofenpfannkuchen mit TK-Spinat und Feta
    Tomatenrisotto
  • Hähnchenbrust-Zucchini-Curry-Reis-Pfanne
  • Auflauf – frisch gekochte Salzkartoffeln, TK-Spinat, geschmorte Zwiebeln, kleine Tomaten, Kochschinkenwürfel mit gewürzter Sahne übergossen und mit Gouda 10 Minuten überbacken (für 2 Mahlzeiten zubereitet in Einzelformen) – dazu Gurkensalat
  • Rühreier in reichlich Butter gebraten mit getoastetem Roggenbrot (mehrfach)
  • Hack-Paprika-Tomatensoßenpfanne mit Reis (für 2 Mahlzeiten zubereitet)
  • Grüne Tagliatelle mit in Butter gebratenem grünem Spargel unter Parmesanberg (mehrfach)
  • Kartoffelpü mit Fischstäbchen und Erbsen (mehrfach)
  • Kartoffelpü (vorgekocht am Vortag) mit Dill-Rührei und Erbsen
  • Erbsen-Reis mit mit gebratenen Zucchini, Schalotten und Curry
  • Selbstgemachte Tagliatelle mit Tomaten, Schalotten, Feta, Pinienkernen und Olivenöl
  • Tortilla Wraps mit Hackfüllung (in der Pfanne dafür gebraten gemischtes Hack, Kirschtomaten in Scheibchen, Zwiebeln, Tomatenmark, etwas Wasser), Guacamole und Schmand => Rest der Hackfüllung am nächsten Tag zur Soße für Spiralnudeln erklärt
  • Curryreispfanne mit Erbsen, Schalotten und gebratenen Currywurstscheiben (beim unserem Schlachter gibt es köstliche hausgemachte Currywurst, die bereits mit Curry gewürzt ist)
  • Grüner Spargel in Butter gebratenen mit Pinienkernen, Katenschinken und geröstetem Körnerbrot
  • Nudelauflauf mit Kochschinken (für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Ofengemüse mit roter Paprika, Zucchini, Schalotten und Schafskäse, dazu aufgebackenes Chiabatta (Ofengemüse für zwei Mahlzeiten zubereitet, Brot jeweils frisch aufgebacken)
  • Ofenfrikadellen mit Salzkartoffeln und Erbsen
  • Bratkartoffeln aus den vorgekochten Salzkartoffeln mit Bacon und Ei
  • Grüne Tagliatelle mit Bolognesesoße aus dem TK-Vorrat
  • Grüne Tagliatelle mit Schmorzwiebeln und Tomaten (mehrfach)
  • … und nochmal Nudelauflauf – dieses Mal mit Kochschinken, Erbsen und Kirschtomaten (wieder für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Tortiglioni mit Putengeschnetzeltem in Curry-Sahnesoße
  • Bratwurst mit Tomatenreis und Brechbohnen
  • Schweinefilet in Sahne-Champignon-Soße mit Tortiglioni

Kaffeekassensturz

In diesem Monat nenne ich nicht die Verwendungszwecke einiger Kaffeekassengelder, sondern veröffentliche, wie ich die nicht zweckgebundenen Trinkgelder – einzelne, regelmäßige und die Daueraufträge – verwendet habe: Ich konnte mit den Kaffeekassentrinkgeldeinnahmen des Blogs in den letzten drei Monaten meine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Merci vielmals dafür an alle Kaffeekassentrinkgeldgeber_innen, die meine Blogarbeit in dieser Form wertschätzen!

Was hast Du im Juni gelernt?


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Was ich heute gelernt habe – Mai 2020

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt Mai

  1. Wenn das so weiter geht, brauche ich bald nur noch Hunde- und Hausschuhe.
  2. Der Wäscheständer passt ins Kleiderabteil des Kleiderschranks. Yeah, jetzt steht er nicht mehr sichtbar im Badezimmer oder Schlafzimmer herum, wenn er nicht gebraucht wird. Wieder ein Teil weniger, das einstaubt. Ich bin zwar an sich kein Fan davon, Dinge im Kleiderschrank aufzubewahren, die keine Kleider sind, aber leeren Raum im Schrank möchte ich nicht ungenutzt lassen, wenn ansonsten etwas unschön herum steht.
  3. Den Begriff Umröten in Bezug auf Schinken. Das ist der Prozess beim Pökeln, bei dem das Fleisch die rote Farbe annimmt, der Farbwechsel zum Pökelrot.
  4. “Alles muss, nichts kann.” Passender Versprecher in der Coronoa-Zeit.
  5. Die Currywurst von Salzbrenner schmeckt mir überhaupt nicht – höflich formuliert.
  6. Die Schmonzette “Das Leben fällt, wohin es will” von Petra Hülsmann hat mir gefallen. Ich mag es, wenn Bücher in Hamburg an realen Orten spielen, die ich kenne – von Straßen bis Bars.
  7. Jede Pfingstrose ist eine Bauernrose, aber nicht jede Bauernrose ist eine Pfingstrose.
  8. Es gibt Kleidungsstücke, die immer zu warm oder kalt sind. Ein kurzärmeliges Sweatshirt gehört dazu.
  9. Die Corona-Krise macht mir graue Haare.
  10. @1 super, jetzt ist auch noch meine Hauschuhesohle zerbrochen.
  11. Warum niest man nur, wenn man wach ist, auch wenn Heuschnupfen ansonsten nachts weiter geht?
  12. Waschbenzin löst verharztes Duschöl vom verchromten Duschzubehörkorb.
  13. Softies-Taschentücher fühlen sich für mich gar nicht soft an.
  14. Essig ist kein taugliches Mittel gegen Ameisen.
  15. Es gibt Fashion Feng Shui. Was immer man auch davon halten mag … wobei das mir dabei zugeordnete Element Wasser durchaus zu mir passt. Luft und Wasser sind meine Elemente. Ich bin Sternzeichen Zwilling mit Aszendent Wassermann – beides Luftzeichen – und liebe Wasser.
  16. Strg + R ist der Shortcut in Irfan, um die Bildgröße zu ändern.
  17. Den Pastamaker von Philips würde ich nicht ersetzen, wenn er kaputt ginge. Wenn die Nudeln etwas werden, sind sie köstlich. Es nervt bei der Produktion aber zu oft etwas (Teig zu trocken oder feucht); das Ding ist eine Diva. Ich dulde keine Diven neben mir ;). Und macht Berge an Abwasch. Und die Nudeln sind teurer (!) als gekaufte normale Nudeln, denn nur aus normalem Mehl schmecken sie nicht. Es muss eine Mischung aus viel Hartweizengries und wenig Mehl sein. Und mich nerven die unvermeidbaren Teig-Restmengen, die jedes Mal in den Müll gehen. Fazit nach einem Jahr in Gebrauch: Ich verwende ihn ab und an weiter, aber neu kaufen würde ich ihn nicht wieder.
  18. Ich bin kein Netzwerk-Mensch außerhalb des Internets. Ich mag Bekannte oder Freunde oder meine Ruhe.
  19. Die Stadtreinigung Hamburg nimmt auf allen Recyclinghöfen bis zu 400 Liter Akten zur Vernichtung an und das kostet nur 10 Euro pro angefangene 100 Liter. So war es einfach, alte Steuer- und Kundenunterlagen korrekt zu entsorgen, ohne tagelang am Schredder zu stehen.
  20. Schönen Spruch zur perfekten Lippenstiftfarbe gehört: “Your lips, but better.” Das ist bei mir der Clinique Pop in der Farbe 23 Blush Pop, den ich nicht umsonst im Bad und in der Handtasche habe.
  21. Rosmarin schneidet man am besten im Frühjahr nach der Blüte runter. Heute also. Wie das duftet!
  22. Das Hafer-Shampoo von Weleda gefällt mir deutlich besser als das Hirse-Shampoo Hafer mögen Kopfhaut UND Haare. Der Geruch ist grenzwertig. Damit kann ich aber leben, weil er auf den Haaren umgehend verfliegt. Die Haare fühlen sich angenehm griffig an.
  23. Schreibtischcontainertrennwände lassen sich einfach aus dicker Pappe herstellen. Wenn man die Pappe in doppelter Höhe plus einen cm zuschneidet, in der Mitte nach leichtem Einritzen auf der Innenseite knickt und mit Klebeband an zwei Stellen umwickelt, hat man oben keine scharfe Kante, die Pappe hält zusammen und die Trennwand erfüllt ihren Zweck. In der Breite darf man nicht zu geizig sein, damit sie stramm sitzt. Kostet nur ein bisschen Mühe, dicken Altpapierkarton und den Einsatz eines Teppichmessers und Lineals mit Metallkante. In Plastik vom Büromöbelhersteller wäre man mit etwa 40 Euro dabei.
  24. Es gibt den Golf von Kalifornien, der allerdings von Mexiko umgeben ist.
  25. Wenn die Kühlschranktür oben nicht mehr schließt, muss nicht mal wieder das Scharnier kaputt sein. Es kann unter Umständen auch helfen, das Gefrierfach vollständig zu schließen.
  26. Ich mag keine geschlossenen Schuhe mehr barfuß tragen.
  27. dm hat alle Kosmetiktester in der Filiale entfernt, um Infektionsmöglichkeiten zu verringern. Ja, kann ich verstehen. Trotzdem doof für mich, denn ich bin extra dafür nach Buxtehude gefahren, weil dort die Lippenstifte von Lavera geführt werden, deren Farben leider real nämlich deutlich anders aussehen als auf der Webseite von Lavera. Deshalb habe ich mir nur getraut, einen zu kaufen, obwohl ich eigentlich eine ganze Palette für Make-up-Beratungen ergänzen wollte.
  28. Auf einer Gesichtsmaske von mir steht fett SCHOKOLADE. Glaub mal nicht, dass das auch nur einem einzigen Menschen beim Einkaufen ein Lächeln entlockt hat.
  29. Paul kennt das Wort Arktis und kann es sinnvoll zuordnen => er schlägt den Weg zur Eisdiele ein.
  30. Kuckuck im Mai gehört und Geld in der Tasche gehabt. Dann kann in der Hinsicht jetzt nichts mehr schief gehen.
  31. Kompaktpuder kann heil bleiben, wenn er einem auf die Badezimmerfliesen fällt.

Kaffeekassensturz Mai

Danke an alle Leserinnen, die die Kaffeekasse so fleißig füllen mit Einzelbeiträgen und Dauerüberweisungen! Im Mai gab es unter anderem diese Verwendungszwecke, die ich natürlich erfülle

  • Leckerlis für den Zausel
  • Ein Dank für diese Rubrik – ich schreibe sie also weiter!
  • Dank für spannende Themen
  • Kleines Taschen-Geld
  • Danke für den Anstoß endlich auszumisten (gern geschehen!)
  • Danke für die vielen schönen Momente auf Deinem Blog

und für die sich der Zausel sich mit diesen Fotos bedankt.

Paul in Hamburg an der Elbe am Strand Falkensteiner Ufer

Paul in Hamburg an der Elbe am Strand Falkensteiner Ufer

Was hast Du im Mai gelernt?


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Was ich heute gelernt habe – April 2020

Werbung mit Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt April

  1. Das Buch “Die Spionin” von Imogen Kealy über die reale Person Nancy Wake, eine Agentin der Alliierten im besetzten Frankreich im Zweiten Weltkrieg, ist fesselnd und gut. Es erinnert an “Die Leopardin” von Ken Follett. Ich hätte es aber lieber in einer Zeit besserer Stimmung lesen sollen. So hat es mich eher betrübt als mich die positiven Seiten ihres Kampfes bewundern lassen.
  2. 96 Rollen Klopapier wiegen verpackt 1,2 kg.
  3. Spiritus-Glas-Reiniger von Frosch entfernt Moosbelag von Dachfenstereinfassungen unfassbar einfach. Seit 20 Jahren habe ich Fenster nur mit heißem Wasser und Mikrofaserlappen geputzt. Den Reiniger hätte gerne eher gekannt.
  4. Zehn Jahre lang hatte niemand Interesse an Beratungen via Skype & Co. Diverse Start-ups sind mit Online-Stilberatungen gescheitert. Aber heute ist die Welt nicht mehr so wie vor drei Monaten. Halb Deutschland lebt im Job in Videokonferenzen und Telcos. Die Zeit ist gekommen für Onlineberatungen!
  5. Das Buch “Sylter Lügen” von Ben Kryst Tomasson gefällt mir. Nette Unterhaltung, bei der ich mich an schöne Urlaube erinnere.
  6. Meine Lesebrille ist zu schwach. Läuft dann wohl im Sommer auf Gleitsichtgläser hinaus, wenn ich die Brille jetzt selbst zum Kochen schon aufsetze.
  7. In diesem Leben nicht mehr lernen werde ich vermutlich, gekrempelte Hosen draußen zu entkrempeln.
  8. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis mein Wohnzimmergeturne einer Nachbarin aufgefallen ist. Übermäßig neugierig ist hier zum Glück keiner.
  9. Heute habe ich den Unterscheid zwischen vereinnahmten Entgelten (man zahlt die Umsatzsteuer ans Finanzamt, wenn man sie vom Rechnungsempfänger erhalten hat) und vereinbarten Entgelten (man ist die Umsatzsteuer dem Finanzamt bereits bei Rechnungsstellung schuldig) gelernt. Ich nehme schon immer die Version mit den vereinnahmten Entgelten, wusste aber bis heute den Namen dafür nicht. Für 2019 muss man das bei der Umsatzsteuererklärung angeben.
  10. Sommersachen im Kleiderschrank gegen Wintersachen getauscht. Zum ersten Mal die Kaschmirrollis, Schals und Mützen in einen Kleidersack gepackt gegen Mottenbefall. Mal sehen, ob das zusammen mit Mottenfallen hilft. Ein Teil der Kaschmir- und Wollsachen bleibt normal im Schrank und in der Schal-/Tücherschublade, weil ich die fast ganzjährig trage. So ist immerhin das Risiko gestreut.
  11. Enge Jeans und ich werden in diesem Leben kein Paar mehr.
  12. Ostersonntag ohne Ostereier fühlt sich komisch an.
  13. Ein großer Topf Basilikum trinkt in der Sonne locker 500 ml Wasser pro Tag. Ökologisch nicht gerade wertvoll, oder?
  14. So sehr ich geschmorte Zwiebeln liebe, so überbewertet finde ich Knoblauch.
  15. Wenn man beim Fenster putzen feststellt, dass die Holzrahmen schon wieder gestrichen werden wollen, ist die Freude groß. Nicht. Das ist nämlich mein Job.
  16. “Lucifer” ist die erste Fantasyserie, mit der ich etwas anfangen kann.
  17. Weiße BHs mit farbigem Muster sind eine Fehlkonstruktion. Ich trage helle BHs nicht unter dunklen Sachen, damit die dunklen Fasern die hellen BHs nicht vergrimmeln. Unter heller Kleidung aber schaut das Muster immer durch. Fail!
  18.  …
  19. Style-Check online erfolgreich durchgeführt. Funktioniert!
  20. Rippenheizkörper mit Zahnbürste tiefengereinigt. Noch Fragen zu meinem aktuellen Geisteszustand?
  21. Was ein Posamentenmacher ist. Schönes Wort, oder?
  22. Mein leichter Wollpullover mag im Gegensatz zu meinen Kaschmirpullovern nicht auf einem Bügel trocknen.
  23. Im Laden habe ich übrigens seit dem 16. März kein Klopapier mehr gesehen.
  24. OP-Hauben aus Papier lassen sich als Behelfs-Mund-Nasen-Schutz verwenden. Durch den umlaufenden Gummizug halten sie gut hinter den Ohren. Ich habe die Hauben für Farbberatungen vorrätig, um gefärbte Haare abzudecken. Die haben den Vorteil, dass sie nach dem Gebrauch in den Müll gehen.
  25. Dass ich morgens mal mit dem Gedanken “Was putze ich heute?” aufwachen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten.
  26. Band 3 der Trilogie “Die Schwestern vom Ku’damm – Tage der Hoffnung” hat mir gefallen. Er hat nicht die Dichte wie Band 1 und 2, aber seine Stärken. Schön finde ich bei der Trilogie vom 2. Weltkrieg bis zur Kennedyrede in Berlin, dass nicht drei Generationen, wie sonst oft bei Trilogien, sondern drei Schwestern nacheinander die Hauptprotagonistin sind. In Band 3 ist Nachzüglerin Flori an der Reihe, ihren Lebensinhalt zu finden.
  27. Amarant gibt es nicht nur gepoppt, sondern auch als Farbbezeichnung für einen kräftigen Rotton, der nach den Blüten der Pflanze benannt ist.
  28. Bei SewSimple habe ich eine Anleitung zum Basteln von Gesichtsmasken ohne Nähen (Werbung) gefunden. Die Maske wird lediglich aus Jersey ausgeschnitten. Das schaffe sogar ich! Wenn man ein altes T-Shirt in XXXL dafür zerschneidet, bekommt man zum Beispiel sechs Masken in Größe 7 und fünf in Größe 5 heraus.
  29. Die Marmorfensterbank im Wohnzimmer von der kniehohen hässlichen Rippenheizung – Folge von @21 – am großen Terrassenfenster weg zu nehmen, war eine hervorragende Idee. Unglaublich, wie viel heller das Wohnzimmer dadurch wirkt. Außerdem gucke ich vom Sofa aus nicht mehr gegen die Metallhalterungen zwischen Heizung und Fensterbank. Hässlich fand ich das Konstrukt in 17 Jahren täglich. Aber man kann ja nicht alles auf einmal angehen …

Kaffeekassensturz April

Im Einführungsbeitrag zur Kaffeekasse habe ich gefragt, ob ich bei PayPal besser einen festen Betrag, zum Beispiel 2 Euro, einstelle oder den Betrag offen lasse. Mal davon abgesehen, dass das Feedback dazu gemischt war, lasse ich den Betrag offen, weil die Beiträge der Leser_innen immens unterschiedlich sind.

Einige zahlen einmalig oder öfter mal einen kleinen Betrag ein für einzelne Beiträge, andere bündeln es und überweisen einen Sammelbetrag. So bleibt es flexibel und jeder kann das in die Kaffeekasse geben, was er mag, wenn er mag. Es gibt inzwischen sogar Daueraufträge, Abos sozusagen! Ich bin exorbitant beeindruckt davon, wie gut die Idee angenommen wird. Im April hat die Kaffeekasse unter anderem für diese Verwendungszwecke geklingelt

  • Lieben Dank für deine tollen Beiträge
  • … Du schenkst mir immer eine Erkenntnis oder ein Lächeln. Dafür sage ich Dir heute mal Danke.
  • Einfach nur mal so. Und, danke!
  • Leckerli für den Zausel!
  • Schokolade für die Nerven und die Hüfte
  • Damit Nutella nicht ausgeht :-)
  • Espresso in vielen Formen
  • Für schicke Tipps im Homeoffice

und diverse Kaffeespezialitäten, die mich wach halten. Außerdem hat sich ein schöner Schal eingefunden und Ideen, wie ich Beratungen online durchführen kann, die ich erfolgreich umgesetzt habe. Der Zausel und ich danken herzlichst!

Was hast Du im April gelernt? Wie geht es Dir?


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Was ich heute gelernt habe – März 2020

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt März

  1. Zehn Unterhosen im Bestand sind zu wenig, wenn man eine Woche verreist und nicht direkt am Tag davor danach waschen möchte.
  2. Rain Today macht auf Sylt am laufenden Band Falschansagen. Aktuell kein Niederschlag definiere ich anders als einen Hagelschauer.
  3. Ein Geschenk von mir ist bereits an der Art der Verpackung zu erkennen. Ich habe gelernt, dass mein Verpackungsstil einer Handschrift gleicht.
  4. Passabel heißt auf Englisch acceptable oder tolerable.
  5. Wenn jemand am Nachbartisch im Lokal (zweimal!) In seine STOFFserviette niest und sie beide Mal danach wieder AUF den Tisch legt, könnte ich Kotzen.
  6. Gleiches Lokal, andere Nebensitzer. Ich gehe mit dem Zausel auf dem Weg zu unserem Tisch an einer Frau am Nachbartisch vorbei. Sie: “Oh, der ist aber hübsch. Der passt farblich zu mir. Darf ich den bitte haben?” NEIN! Schließlich passt er auch zu mir :). Leute kommen auf Ideen …
  7. Man kann sich beim Duschen den Hals verrenken.
  8. Der Roman von Daniela Krien “Die Liebe im Ernstfall” hat mir gefallen. Fünf Frauen, fünf Perspektiven. Interessante Idee.
  9. Die Telefonhotline von Hamburg Energie ist unterhaltsam.
  10. Die achte Staffel von “Suits” gefällt mir grundsätzlich, aber Neuzugang Katherine Heigel finde ich im Gesicht optisch … nun ja … überraschend ungut … erstaunlich, was einige Schauspielerinnen sich offenbar antun, um Falten zu vermeiden.
  11. Ein Lippenstiftpinsel lässt sich für Augenbrauenpuder zweckentfremden und hält den Kulturbeutel sauber, wenn er eine Steckhülse hat.
  12. Wo ich Hamburg gerade wieder einen der unsäglichen E-Roller in der Gegend herumstehen sehe, fällt mir ein, dass ich auf Sylt nicht einen gesehen habe. Das war eine Wohltat. Google Maps kennt die inzwischen sogar als Fortbewegungsmittel. Überflüssig wie ein Kropf.
  13. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie berührt ein Mensch sein kann, wenn er seine passenden Farben erkennt.
  14. Bob Ross beim Malen zuzusehen und zuzuhören, ist immer wieder entspannend und erheiternd.
  15. Ein dunkelblaues Baumwollkleid nach den Hundehandtüchern in der Maschine zu waschen, ist unklug.
  16. Heute ist der Tag, an dem mir klar wurde, dass 2020 reichlich Potenzial hat, das überflüssigste Jahr meines bisherigen Lebens zu werden.
  17. Das Buch “Vier durch vier” von Arne Dahl hat mir nicht gefallen. Zu verworren und deutlich zu brutal für meine Seele. Es ist Band vier einer Serie, von der ich vorher Band 3 gelesen habe, der “Fünf plus drei” heißt und mir besser gefallen hat. Auf die Lektüre von Band 1 und 2 werde ich verzichten.
  18. Heute wäre meine Mutter 75 geworden. Das Gezeter über eine wegen Corona abzusagende Party hätte ich nicht hören wollen.
  19. Frikadellen ohne Zwiebeln schmecken mir nicht.
  20. In der Corona-Krise merkt man wunderbar, was echte Freunde und liebe Bekannte sind. Und auch, auf wen man künftig gerne verzichten kann.
  21. Ewas bewusst zu beenden tut so viel besser, als in einem fremdgesteuerten Schwebezustand zu sein.
  22. Mein Motto 2020 Es darf leicht gehen! ist für die Tonne.
  23. Dank dem Tipp von Bloggerin Sabiene melde ich jetzt nicht nur Bücher und Zeitschriftenbeiträge bei VG Wort, sondern auch Blogbeiträge. Ich wusste schon vorher, dass das möglich ist, dachte aber, das die Beiträge länger und die Reichweite größer sein müsste. Für gut 20 Beiträge im Jahr werde ich wohl eine Ausschüttung bekommen ab dem nächsten Jahr. Man kann das nicht rückwirkend melden, weil in den Beiträgen ein Zählpixel das Jahr Besucher gezählt haben muss. Ist übrigens alles DSGVO-konform, wenn man einen Hinweis in der Datenschutzerklärung dazu aufgenommen hat. Mehr dazu demnächst in einem separaten Blogartikel über Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen.
  24. Das Weleda-Hirse-Shampoo macht meine Haare zu Stroh. Da hilft es auch nicht, dass meine Kopfhaut es mag und Öko-Test sehr gut geurteilt hat.
  25. Morgen haben mein Mann und ich 16. Hochzeitstag. Seit heute basiert diese Ehe nicht mehr nur auf Freiwilligkeit. Es kommt finanzielle Abhängigkeit dazu. Seit 28 Jahren, seit dem Abitur, habe ich niemandem auf der Tasche gelegen. Ich habe Angst vor der Zukunft.
  26. Heute wollte zum ersten Mal seit fünf Jahren ein Polizist die Bescheinigung für die Leinenbefreiung für Paul sehen. Das ist völlig O.K., dafür habe ich mit ihm schließlich die Gehorsamsprüfung abgelegt. Das war im Neugrabener Moor im Teil, der kein Naturschutzgebiet ist. Da darf er frei laufen in Begleitung von meinem Mann oder mir, weil wir beide die Prüfung gemacht haben. Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Polizist dennoch meinen Namen und Adresse notiert hat. Seine Begründung war, dass seine Kollegen bei einer erneuten Kontrolle dann sofort sehen würden, dass ich bereits kontrolliert wurde und der Hund frei laufen darf. Die Bescheinigung hat er von allen Seiten so genau unter die Lupe genommen, dass ich den Eindruck hatte, dass er sowas noch nie gesehen hat.
  27. Unfassbar, aber es gibt hier im Haus immer noch Dinge, die man wegräumen kann, damit weniger zum Einstauben herumsteht. Dabei steht hier eigentlich kaum was.
  28. Online-Farbberatung funktioniert in gewissem Rahmen.
  29. Das weiße Gold namens Klopapier ist das neue statt Blumen.
  30. Schnee versetzt mich auch mit 48 noch in kindliches Erstaunen.
  31. Endlich bin ich das Harzurlaub-Tortenkilo vom Herbst wieder los.

Kaffeekassensturz März

Dass ich die besten Leser_innen überhaupt habe, wusste ich schon vor der Einrichtung meiner virtuellen Kaffeekasse. Dass mir einige diese Leser_innen jetzt auch ab und an meine Arbeit als Bloggerin direkt mit einem finanziellen Beitrag danken, freut mich exorbitant. Hier ein Auszug der Verwendungszwecke, für die die Kaffeekasse geklingelt hat

  • Vielen Dank für eine lange Zeit des Lesens
  • Für Modeberatung in allen Lebenslagen
  • Für einen Espresso, während ich die Seniorinnen-Gymnastik mache
  • Was wär ein Kaffee ohne Kuchen?
  • Lieben Dank für interessante Beiträge in der letzten Zeit: Hoodie, Leuchttürme, Weleda, Kleiderschrankinventur
  • Für Zausel für Leckerli
  • Danke für die vielen tolle Texte
  • Für einen App-Tipp.

und diverse Espressi & Co, die mich wach halten. Der Zausel und ich danken dafür!

Paul im Wald im März 2020

Was hast Du im März gelernt?


Wenn Du für diesen Blogbeitrag etwas in meine virtuelle Kaffeekasse geben möchtest, kannst Du das unter diesem Link via PayPal tun: Ines’ Kaffeekasse. Alternativ findest Du meine Bankverbindung hier. Danke Dir!


Zu Hause fit

Werbung ohne Auftrag für Gabi Fastner

Yogamatte für zu Hause

Erinnerst Du Dich noch an mein selbstmitleidiges Gejammer aus dem August 2019 über das Drama, die richtige Sportart zu finden? Nordic Walking habe ich vorher schon gemacht und mache ich weiter gerne. Mir fehlte aber nach dem Aufgeben des Schwimmens und darauf gefolgten Schlingentraining noch etwas anderes dazu und das habe ich Dank des Tipps von Bloggerin Sunny gefunden.

Sunny hat mir die Online-Gymnastikkurse von Gabi Fastner empfohlen, die unter Gabi Fastner – YouTube (Werbung) zu finden sind. Netterweise hat sie mir direkt ein passendes Video herausgesucht, das ich nach wie vor gerne nachturne. Gabi veröffentlicht jede Woche mehrfach neue Videos mit unterschiedlichen Schwerpunkten und benötigten Geräten. Ich schaue mir nur die genauer an, die ohne Geräte oder mit einem Wackelkissen (Ballkissen mit Noppen auf einer Seite) sind, weil ich das zu Hause habe, und die mir von der Länge zusagen.

An den Trainingseinheiten von Gabi Fastner gefällt mir besonders gut, dass

  • ich dafür das Haus nicht zu verlassen brauche. Das bedeutet, dass ich nicht vorher zusätzlich mit dem Hund spazieren gehen muss. Ich brauche meine Kraft also nur für den Sport und nicht eine zusätzliche Hunderunde. Der Hund hat mir am Anfang beim Turnen im Wohnzimmer von seiner Matte aus zugeschaut. Inzwischen verzieht er sich derweil ins Esszimmer, weil er dort in Ruhe dösen kann.
  • außer einer Yogamatte und ggf. dem Wackelkissen keine Geräte dafür benötigt werden.
  • die Einheiten mit etwa 30 Minuten locker vor der Arbeit zu erledigen sind. Ich mache Sport am liebsten morgens.
  • ich mich von Gabi bei den Anleitungen persönlich angesprochen fühle. Sie gibt mir das Gefühl, im selben Raum zu stehen, mich direkt anzusehen und nur mit mir zu sprechen.
  • die Anleitungen verbal exakt formuliert sind und die Umsetzung am Körper der Trainerin sehr gut zu sehen ist.
  • die Trainerin durchtrainiert, aber nicht dünn ist.
  • ich alle ausprobierten Videos bisher durchturnen konnte. Ich bin an keiner Übung gescheitert, spüre aber danach durchaus, dass ich etwas für mich meinen Körper getan habe. Es war mir nie zu viel, so dass ich nicht das negative Gefühl der Übererschöpfung bekomme.

Meine Lieblingsvideos sind

  • Abnehmen ohne Auspowern – 30 min. Kalorien und Fett verbrennen | ohne sich auszupowern | ohne Geräte
  • Zuhause fit 2020 – 25 min. Einsteiger-Fitness für zuhause
  • Rücken fit – Übungen mit dem Ballkissen mit Gabi Fastner

Die Übungen sind gut für meine Hüfte, Rücken, Bauch und Balance. Ich lasse die Videos über den Fernseher im Wohnzimmer abspielen und habe ich genug Platz, um die Matte davor auszubreiten. In der ungenutzten Zeit steht die Matte aufgerollt hinterm Sofa und stört mich nicht. Das Wackelkissen liegt ebenso griffbereit in einem Schrank im Wohnzimmer, in dem Danke meiner letzten Gläser-Ausmüllaktion reichlich Platz ist.

Um zu vermeiden, dass ich Fehler bei der Durchführung der Übungen mache und mir damit schade, habe ich meinen Mann anfangs gebeten, mir dabei zuzusehen und Haltungen ggf. zu korrigieren. Hilfreich war am Anfang auch, dass es morgens draußen noch dunkel war, so dass ich die Wohnzimmerfensterscheibe als Spiegel nutzen konnte. Dass mir zwei Nachbarn dabei ins Fenster schauen können, stört mich nicht. Wenn ihnen nicht gefällt, was sie sehen, sollen sie weggucken.

Fit im Homeoffice

Vielleicht gehörst Du zu denen, die in der aktuellen Lage erstmals oder für längere Zeit als gewohnt im Homeoffice arbeiten. Im Homeoffice bewegen sich die meisten Menschen deutlich weniger, als wenn sie außer Haus arbeiten. Der Arbeitsweg fällt weg, der Weg zur Toilette und in die Küche ist kürzer und es gibt vielleicht keinen Grund, die Nase vor die Tür zu stecken. Aber das alles zusammen ist ein Grund, bewusst Bewegung einzuplanen, wenn Du nicht einrosten und zunehmen möchtest, wenn Du das gleiche wie bisher isst.

Auf der Webseite von Gabi Fastner (Werbung) findest Du übrigens den Button Untertützer werden, ähnlich wie bei meiner Kaffeekasse. Dieser Blogbeitrag ist meine Form der Unterstützung, denn ich mache gerne Werbung ohne Auftrag und ohne Entgelt für jemanden, dessen Dienste ich nutze.

Ich bin immer noch gerührt davon, wie schön sich meine Kaffeekasse, die erst seit ein paar Tagen existiert, füllt. Mehr dazu schreibe ich in meinem Beitrag Was ich heute gelernt habe für März.

Machst Du Sport? Wo? Welchen?

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